Ich bin nicht wie Du und lasse einfach mein Vertrauen fließen. Ich bin nicht wie Du und kann über alles offen reden. Ich bin nicht wie Du wenn ich dich verstehe. Ich bin nicht wie Du, wenn ich dir nachgehe. Ich bin nicht wie Du, wenn ich deine Hilfe annehme. Ich bin nicht wie Du, wenn ich lüge um zu lächeln. Ich bin nicht wie Du.
Ich gehe in die Klasse. Das Zimmer ist leer, nur ein Mädchen sitzt da und hört Musik. Sie guckt mich an, lächelt und fragt "Wie geht's?", ich laufe an ihr vorbei zu meinem Platz und sage "Hm, ganz gut und dir?", "Auch" . Ich nehme Platz, stütze meinen Kopf in die Hand und schaue aus dem Fenster. Ein paar Regentropfen fallen. Der Himmel grau und weiß. Langsam trifte ich ab und ich fange an zu frieren. Plötzlich bin ich nicht mehr da, sondern ganz woanders. Fange an mich selbst zu fragen wie es mir geht. Ich finde keine Antwort. Es gibt keine Antwort. Da ist nichts was es zu beschreiben gibt. Langsam trudeln die Anderen ein.. ich nehme es kaum wahr. Sitze nur da und flüchte in Gedanken in eine andere Welt. Es war wie gestern Nacht. Liege im Bett, finde keinen Schlaf. Obwohl ich doch so müde bin, obwohl ich doch so früh raus muss. Doch der Kopf ist voll, voll mit Gedanken. Manchmal bin ich einfach zu stolz, um etwas zuzugeben. Oder ist es die Angst, denke ich. Ich setze mich auf, schalte das Licht an, reiße das Fenster auf und steck meine Nase in die kühle Nachtluft. Es ist gut. Setze mich auf die Fensterbank und fange wieder an zu grübeln. Ich stecke mir eine Zigarette an und blase den Rauch in die Dunkelheit. Gedanken, Gedanken, Gedanken. Sie verschwinden nicht. Ich schließe meine Augen und lasse mich in die Dunkelheit hinein beamen. Sehe mich die dunklen Straßen hinunter gehen. Ich laufe und laufe und laufe. Kein Ziel in Sicht. Meine Füße tuen weh, mache Pause, lasse mich irgendwo nieder. Die Dunkelheit umhüllt mich. Umhüllt mein ganzes Ich. Ein Windhauch hätte es gebraucht, um mich wegzustoßen. Wie in Trance ziehe ich die silbern glänzende Klinge herraus und halte sie wieder vor mein Gesicht. Leer, die Gedanken. Langsam lege ich sie auf meine Zunge, schließe den Mund und fühle es. Was ist schon falsch? Was ist richtig? Sachte öffne ich den Mund, nehme sie wieder herraus und setze an. Fühle es. Fühle, fühle, fühle es. Irgendetwas kitzelt meine Nase. Ich öffne die Augen. Regen. Wind, der meine Haare durcheinander weht. Perfekte Zeit. Zurück gehe ich ins Bett und bemerke dabei nicht die zierlichen kleinen Kratzer auf meiner Haut. Ich musste wohl träumen.
wow. bist du das auf dem unteren Bild?
AntwortenLöschenwenn ja, dann bist du echt verdammt hübsch!