Es gibt nicht viel zu erzählen. Nur das ich erkältet bin und noch dazu gerade heftige Kopfschmerzen bekomme. Ich mich in den letzten Tagen zu dem dämlichsten Mädel entwickelt und auch gezeigt hab. Laufe einem Widerling hinterher, bemühe mich; mich zu melden, will aufklären, und ich werde abgeblockt, ganz einfach. Aber das hat jetzt ein Ende - hoffentlich. Ich muss vergessen. Also werde ich in meinen freien Tagen im Bett liegen, wegen Krankheit (hach, so doppelbedeutend). Ich hänge auch irgendwie zwischen einer Wand & einer Tür. Schmiede schonmal Pläne um dieses Jahr vielleicht etwas ansatzweise wundervoll zu gestalten. Gehe mehr mit Leuten raus, sperr mich nicht mehr ein oder alle aus, was mir womöglich wieder einen Verlust bringt, der mir den Boden unter den Füßen wegzieht, aber was solls? Ich hab nichts mehr zu verlieren. Nicht mal mehr mich. Gleich werde ich meine Pillen schlucken, vielleicht besteht ein Fünkchen Hoffnung das die Schmerzen aufhören. Was nicht bei allem heißt, dass ich mich besser fühle. Ich versuche der Leere zu entkommen. Denn ich fühle mich wie Nebel. Verloren im Dunst, mitten und überall. Nur nicht hier. Ich will nicht mehr alleine sein. Dennoch bin ich immer nur das dritte Rad am Wagen. Ich muss mich wiederfinden. Aber wo soll ich anfangen? Wie soll man anfangen, wenn das Ende schon beginnt?

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