Sonntag, 9. Dezember 2012

Vorbei, vorbei, vorbei!!!


Mir ist kalt und ich fröstel. Die Luft um mich herum ist eingefroren, es gibt keine Wärme mehr und kein Platz für mich. Ich bin ein spitzer Gegenstand, der sich selbst sticht. Mein einziger Gedanke "Ich muss mir neue Mullbinden zulegen". Gefühle und sich zu öffnen, kann ein scharfkantiger Stein sein, der die grade aufgeatmete Seele nochmal neu zersplittern lässt. Es gibt Luftmangel, dunkle Kälte und kein Grund mehr, um sich selbst zu kämpfen. Wenn das Einzige was man von überall zurückbekommt, Vorwürfe sind. Vorwürfe und Kritik. Ich kann mich ändern. Kann die Kritik zunutzen nehmen. Aber ist es nicht der Sinn, sich selbst wiederzufinden und nicht zu einem Roboter umfunktioniert zu werden, der jedem gerecht wird? Und was ist mit mir, wenn er mich auch noch gehen lassen will? In diese Dunkelheit hinunterlässt, mich nicht mehr hält? "....das zerstört meine Gefühle zu dir", der Satz hallt in meinen Ohren, und verletzt mich nicht nur innerlich, sondern auch körperlich. Spätestens nachdem ich mir die Seele geraubt habe, meinem Körper erneut Narben zugesetzt habe, mich bluten lassen hab, für meine Minderwertigkeit und das Talent, keine menschenlichen Beziehungen aufrechtzuerhalten, - ist es sowieso zu spät. Ich bekomme es nicht hin, gut genug zu sein. Ich werde keinem gerecht. Ich bin ein unnütziges kleines dummes Ding, dass sich nun in Selbstmitleid versinkt, es aber nur als Feststellungen anersieht. Eine Stelle meines Körpers fühlt sich taub an, vielleicht habe ich einen Nerv verletzt, aber was tut das jetzt noch zur Sache. Das neue Jahr naht. Vielleicht wird sich dieses Mal etwas ändern, - vielleicht, und ich glaube auch, vielleicht auch nicht.

1 Kommentar: