Irgendwie denke ich, dass es nicht mehr so sicher ist hier zu schreiben. Das ich damit echt Probleme kriegen könnte, die ich mir gerne ersparen möchte. Aber nungut, überall besteht ein gewisses Risiko, was?
Montag, 13. Juni 2011
I don't know..
Gott!, bin ich in den letzten Tagen so übeeeelst depressiv. Egal wo ich auch bin, egal wo ich auch hingehe...gewisse Erinnerungen, die ich lieber verdränge, folgen mir auf Schritt und Tritt. Demnach versinke ich wieder in meinen Gedanken und versuche die Beherrschung nicht zu verlieren. Ich kann einfach nicht anders. Die Erinnerungen sind so stark und überwältigend, sodass sie mich in ihren Bann ziehen. Dann gibt es nur noch mich und die Trauer, alles andere um mich herum verblasst. Am liebsten würde ich alles löschen aus meinem Leben und so leben, als wär ich nicht von irgendeiner Trauer gelähmt. Ein anderer Ausweg ist mir nicht bekannt. Alles kommt nach und nach doch wieder an die Oberfläche und beraubt mich um meinen Schlaf. & so kommt es das ich bis hin zum Nachmittag im Bett liege und die weiße Wand vor mir anstarre. Sie ist das Einzige was mir zeigt, dass es an Ort und Stelle verharrt und sich nicht ändert. Denn alles verändert sich, mein Ich mittendrin. Nur die weiße Wand bleibt, sie bleibt da, verharrt. Wut.
Freitag, 10. Juni 2011
Elendes Dasein.
Ich tanze, bin der tanzende Clown, der mit einem Bein im Abgrund steht. Tanze um die Frage, die mich nicht mehr loslässt. Wer bin ich? Und was heißt das, dass ich bin? Mein Körper wie eine Hülle. Ich sehe meine Hände an, die mich verletzen, die mir ins Fleisch schneiden. Frage mich ob das meine Hände sind. Es sind fremde Hände. Ich lebe im Wackelkontakt zu mir selbst. Mein Körper steht hier im Raum, im Heute. Und ich sehe nur seine Vergänglichkeit. Ein bisschen tiefer schneiden, ein bisschen länger bluten, dann ist es vorbei, zu Ende. Lebenszeit, eine Sekunde, ein Blitz. Raum und Zeit wachsen und ich schrumpfe immer mehr, falle dem Nichts entgegen. Ich kann mich selbst nicht in Worte fassen & nicht erleben. Ich ziehe mich jede Minute neu aus dem Chaos meines unaufgeräumten Ich's. Suche mich und verliere mich. Weiter. Erschöpft treibe ich durch ein Leben und ringe um Wirklichkeit. Um meine Wirklichkeit, die mich immer wieder und immer mehr verlässt. Was für eine Schande!
Du bist ein Grenzgänger. Niemals gehörst du dazu. Du bist nicht normal, aber du bist auch nicht verrückt. Kennst du das Gefühl, der einzige Mensch hier zu sein, allein, verlassen, einsam? Eine Mauer scheint dich von denen zu trennen, die dich niemals verstehen werden können. Weißt du, wohin du gehörst? Du wirst es niemals wissen, weil du keine Indentität hast. Du weißt nicht wer und was du bist. Grenzgänger stehen dazwischen und schreien nach dem Extremen. Immer wieder musst du Grenzen überschreiten um dich nicht zu verlieren, um zu spüren, wo die Grenzen sind. Das Gefühl nicht in die Welt zu passen treibt dich fort in deinen Gedanken,- bis vor eine Entscheidung über Leben und Tod. Willst du dazugehören? Kannst du damit leben, fremd zu sein in der Hoffnung eine Brücke zu schlagen. Es ist deine Entscheidung. Wenn du gehst bleibt ein Loch das du nicht füllen kannst. Du passt nicht dazu und in dir passt nichts zusammen. Du spürst, was sie nicht spüren und du verzweifelst an etwas, was sie nicht kennen. Du wirst viel Kraft brauchen oder aufbringen müssen, um nicht gehen zu wollen und in der Leere des Unbenennbaren zu überleben.
Donnerstag, 9. Juni 2011
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Die Liebe kann einen von heute auf morgen verändern. Ja, aber die Verzweiflung schafft es schneller. Und von heute auf morgen bist du ein anderer Mensch.
Geht nur. Lasst mich allein. Ich kann eure Nähe nicht ertragen. Sie erdrückt mich, schnürt mir die Kehle zu, nimmt mir die Luft. Mein Puls steigt, mein Atem geht schneller. Alles in mir zieht sich zusammen, baut sich auf für den nächsten Arschtritt. Geht nur. Bevor der Wind mich fortträgt. Lässt mich eins werden, mit der Natur. Asche zu Asche. Nur noch ein Wink und ich bin weg.
Geht nur. Lasst mich allein. Ich kann eure Nähe nicht ertragen. Sie erdrückt mich, schnürt mir die Kehle zu, nimmt mir die Luft. Mein Puls steigt, mein Atem geht schneller. Alles in mir zieht sich zusammen, baut sich auf für den nächsten Arschtritt. Geht nur. Bevor der Wind mich fortträgt. Lässt mich eins werden, mit der Natur. Asche zu Asche. Nur noch ein Wink und ich bin weg.
Dienstag, 7. Juni 2011
Die Sehnsucht sich selbst zu hassen.
Ich bezeichne das Ganze nicht mehr als Wahnsinn oder als eine angegrenzte Hölle. Nein, es ist eher ein Wahn ohne Sinn. Wann fängt man an zu akzeptieren oder sogar zu genießen?
Wer war selbst dann noch da, als ich im Regen stand und alle fortgegangen sind? Die Scherbe. Wer hat meinen Schmerz verstanden? Die Scherbe. Mittlerweile gleitet mir alles aus den Händen, bekomme wieder Kopfschmerzen und mutiere zu das was ich doch immer war: Einer Einzelgängerin mit ihrer eigenen aufbauenden Welt. Zurzeit halte ich mich auch mit einem Kugelschreiber und den dazugehörigen gemalten Strichen auf den Armen über Wasser und nicht darunter. Dann stelle ich mir vor, wie es sei, wenn es wirklich echt wäre und nicht nur Tinte. Das ich kurz davor bin zu platzen. Es ist wirklich ein Wahn ohne Sinn. Manchmal habe ich sogar die Sehnsucht danach, mir mein ganzes Leben noch weiter zu zerstören. Das ich leiden muss oder sogar will, um mich irgendwo gut zu fühlen oder vielleicht auch bestätigt. Warum sonst war ich immer so streitsüchtig und provozierend, damit mir die Menschen in meiner Umgebung mit Worten und sogar mit Händen wehtaten? War es wirklich weil ich es so wollte und das es meine Schuld war, oder lag es an diesen Menschen? Warum sonst hatte ich immer diese blauen Flecke? Zufall, Schicksal? Sehnsucht, Verlangen, Wut, Hass, all die Dinge. Ist es dann nicht gerecht, mich selbst zu hassen, wenn ich mich selbst in solche Situationen bringe? War es dann nicht gerecht, vor 4 Jahren mich zum ersten Mal zu schneiden und somit in einen unendlich langen Teufelskreis zu gelangen? Ich kann sagen das nicht alles umsonst war.
Aber mal zu etwas anderem.... wir alle haben Namen, die uns kennzeichnen, nach uns gerufen wird, auf die wir hören. Aber ist es nicht nur ein Name? Ich meine, wer wir wirklich sind können wir nicht sagen. Ein Name ist doch bloß ein Wort. Was dahinter steckt, weiß niemand.
Freitag, 3. Juni 2011
Save me from Myself
Ich fühle mich so trostlos müde, dass es schon fast anstrengend ist mit mir selbst klarzukommen. Ich würde mir am liebsten tagelang die Decke über den Kopf ziehen und die Tage an mir vorbeiziehen sehen. Frage mich jedesmal selbst ob es Sinn macht überhaupt aufzustehen und der Sonne gegenüberzutreten. Das beste Wetter, der beste Tag ist doch immernoch wenn graue Wolken den Himmel bedecken, keine Wärme durchdringt & es regnet. An solchen Tagen macht es irgendwie mehr Sinn aufzustehen. Weil es einfach passt und die Sonne mich nicht noch mehr depressiver verstimmt. Ich würde am liebsten wieder abhauen und der Welt den Mittelfinger entgegenstrecken. Eine Tasche mit ein paar Sachen, Geld und weg, tschüss! Schade das dadurch alles nur noch schlimmer und nicht schöner wird.
Noch eine Nacht und ich lasse mich fallen. Nur für ein paar Tage, Wochen (?), bis ich wieder klar werde. Dann können se' mich alle mal kreuzweise. Immerhin ist es mein Leben. Wen kümmerts überhaupt schon? Ich bin ja für alles selbst verantwortlich und rückgängig machen kann ich gar nichts. Scheiße, was? Seit Tagen habe ich diese Träume. Träume die mir zeigen was ich eigentlich wirklich will. Träume, die mir zeigen das ich mir das verbockt habe was ich wirklich will. Auch scheiße, was? Mich trifft es immer, egal was es ist. Warum aber trifft mich nicht irgendeine tödliche Krankheit oder irgendein tödlicher Unfall? Dies trifft mich nicht. Was für ein Glück aber auch, was? Auf dieses Glück kann ich verzichten. Ganz ehrlich. Aber immerhin ist es mein Leben. Und zwischen den Welten beame ich sowieso schon hin und her. Meine Sicht ist blockiert und mein Geist weiß nicht mehr was wahr ist. Traum oder Realität? Ich weiß es nicht und kann es nicht mehr unterscheiden. Was auch immer, es ist scheiße.
Noch eine Nacht und ich lasse mich fallen. Nur für ein paar Tage, Wochen (?), bis ich wieder klar werde. Dann können se' mich alle mal kreuzweise. Immerhin ist es mein Leben. Wen kümmerts überhaupt schon? Ich bin ja für alles selbst verantwortlich und rückgängig machen kann ich gar nichts. Scheiße, was? Seit Tagen habe ich diese Träume. Träume die mir zeigen was ich eigentlich wirklich will. Träume, die mir zeigen das ich mir das verbockt habe was ich wirklich will. Auch scheiße, was? Mich trifft es immer, egal was es ist. Warum aber trifft mich nicht irgendeine tödliche Krankheit oder irgendein tödlicher Unfall? Dies trifft mich nicht. Was für ein Glück aber auch, was? Auf dieses Glück kann ich verzichten. Ganz ehrlich. Aber immerhin ist es mein Leben. Und zwischen den Welten beame ich sowieso schon hin und her. Meine Sicht ist blockiert und mein Geist weiß nicht mehr was wahr ist. Traum oder Realität? Ich weiß es nicht und kann es nicht mehr unterscheiden. Was auch immer, es ist scheiße.
Donnerstag, 2. Juni 2011
Die Sonne lässt mich frieren.
Mir ist gestern etwas aufgefallen:
Meine Füße sind fett, zumindenst mein großer fetter Zeh.
Sieht richtig eklig aus, wenn man es genauer beobachtet und studiert.
MONSTERFÜßÄÄÄÄ!!
Zu meiner Frage: Kann man glücklich sein, während man alle anderen um einen herum belügt? Beziehungsweise nicht mit der Wahrheit konfrontiert? Widerrum, kann man glücklich sein während alle anderen Bescheid wissen? Beide Fragen, meiner Meinung nach lauten Nein. Und was ist, wenn du Personen die du magst, mit Monsterfüßääään von dir trittst? Weil es deiner Meinung besser so ist? Wenn du dich von selbst immer weiter distanzierst und isolierst, aber auf der anderen Seite genau das Gegenteil willst? Entweder du zerstörst dich oder du hasst dich. Obwohl du nur lieben willst. Entweder du schiebst all die Wut auf dich oder verschiebst alle Farben in die Dunkelheit ab. Obwohl du es lieber kunterbunt haben möchtest. Wie heißt es immer so schön? Man kann nicht alles im Leben haben. Und ich hab mal wieder gar nichts. Aber man kann ja auch gar nichts haben. Und wenn du gar nichts hast, bekommste eben den Rest, - die Schattenseiten. Wunderbar, nicht? Was mich wieder zu dem Gedanken bringt der seit Wochen in meinem Kopf herumwuselt - schneiden, schneiden, schneiden. Aber ich darfs nicht... ich hab mir doch geschworen durchzuhalten! D u r c h z u h a l t e n ! Am Ende bin ich aber sowieso wieder eine Versagerin. Eine V e r s a g e r i n !
Mittwoch, 1. Juni 2011
Ich bin nicht wie Du.
Ich bin nicht wie Du und lasse einfach mein Vertrauen fließen. Ich bin nicht wie Du und kann über alles offen reden. Ich bin nicht wie Du wenn ich dich verstehe. Ich bin nicht wie Du, wenn ich dir nachgehe. Ich bin nicht wie Du, wenn ich deine Hilfe annehme. Ich bin nicht wie Du, wenn ich lüge um zu lächeln. Ich bin nicht wie Du.
Ich gehe in die Klasse. Das Zimmer ist leer, nur ein Mädchen sitzt da und hört Musik. Sie guckt mich an, lächelt und fragt "Wie geht's?", ich laufe an ihr vorbei zu meinem Platz und sage "Hm, ganz gut und dir?", "Auch" . Ich nehme Platz, stütze meinen Kopf in die Hand und schaue aus dem Fenster. Ein paar Regentropfen fallen. Der Himmel grau und weiß. Langsam trifte ich ab und ich fange an zu frieren. Plötzlich bin ich nicht mehr da, sondern ganz woanders. Fange an mich selbst zu fragen wie es mir geht. Ich finde keine Antwort. Es gibt keine Antwort. Da ist nichts was es zu beschreiben gibt. Langsam trudeln die Anderen ein.. ich nehme es kaum wahr. Sitze nur da und flüchte in Gedanken in eine andere Welt. Es war wie gestern Nacht. Liege im Bett, finde keinen Schlaf. Obwohl ich doch so müde bin, obwohl ich doch so früh raus muss. Doch der Kopf ist voll, voll mit Gedanken. Manchmal bin ich einfach zu stolz, um etwas zuzugeben. Oder ist es die Angst, denke ich. Ich setze mich auf, schalte das Licht an, reiße das Fenster auf und steck meine Nase in die kühle Nachtluft. Es ist gut. Setze mich auf die Fensterbank und fange wieder an zu grübeln. Ich stecke mir eine Zigarette an und blase den Rauch in die Dunkelheit. Gedanken, Gedanken, Gedanken. Sie verschwinden nicht. Ich schließe meine Augen und lasse mich in die Dunkelheit hinein beamen. Sehe mich die dunklen Straßen hinunter gehen. Ich laufe und laufe und laufe. Kein Ziel in Sicht. Meine Füße tuen weh, mache Pause, lasse mich irgendwo nieder. Die Dunkelheit umhüllt mich. Umhüllt mein ganzes Ich. Ein Windhauch hätte es gebraucht, um mich wegzustoßen. Wie in Trance ziehe ich die silbern glänzende Klinge herraus und halte sie wieder vor mein Gesicht. Leer, die Gedanken. Langsam lege ich sie auf meine Zunge, schließe den Mund und fühle es. Was ist schon falsch? Was ist richtig? Sachte öffne ich den Mund, nehme sie wieder herraus und setze an. Fühle es. Fühle, fühle, fühle es. Irgendetwas kitzelt meine Nase. Ich öffne die Augen. Regen. Wind, der meine Haare durcheinander weht. Perfekte Zeit. Zurück gehe ich ins Bett und bemerke dabei nicht die zierlichen kleinen Kratzer auf meiner Haut. Ich musste wohl träumen.
Ich gehe in die Klasse. Das Zimmer ist leer, nur ein Mädchen sitzt da und hört Musik. Sie guckt mich an, lächelt und fragt "Wie geht's?", ich laufe an ihr vorbei zu meinem Platz und sage "Hm, ganz gut und dir?", "Auch" . Ich nehme Platz, stütze meinen Kopf in die Hand und schaue aus dem Fenster. Ein paar Regentropfen fallen. Der Himmel grau und weiß. Langsam trifte ich ab und ich fange an zu frieren. Plötzlich bin ich nicht mehr da, sondern ganz woanders. Fange an mich selbst zu fragen wie es mir geht. Ich finde keine Antwort. Es gibt keine Antwort. Da ist nichts was es zu beschreiben gibt. Langsam trudeln die Anderen ein.. ich nehme es kaum wahr. Sitze nur da und flüchte in Gedanken in eine andere Welt. Es war wie gestern Nacht. Liege im Bett, finde keinen Schlaf. Obwohl ich doch so müde bin, obwohl ich doch so früh raus muss. Doch der Kopf ist voll, voll mit Gedanken. Manchmal bin ich einfach zu stolz, um etwas zuzugeben. Oder ist es die Angst, denke ich. Ich setze mich auf, schalte das Licht an, reiße das Fenster auf und steck meine Nase in die kühle Nachtluft. Es ist gut. Setze mich auf die Fensterbank und fange wieder an zu grübeln. Ich stecke mir eine Zigarette an und blase den Rauch in die Dunkelheit. Gedanken, Gedanken, Gedanken. Sie verschwinden nicht. Ich schließe meine Augen und lasse mich in die Dunkelheit hinein beamen. Sehe mich die dunklen Straßen hinunter gehen. Ich laufe und laufe und laufe. Kein Ziel in Sicht. Meine Füße tuen weh, mache Pause, lasse mich irgendwo nieder. Die Dunkelheit umhüllt mich. Umhüllt mein ganzes Ich. Ein Windhauch hätte es gebraucht, um mich wegzustoßen. Wie in Trance ziehe ich die silbern glänzende Klinge herraus und halte sie wieder vor mein Gesicht. Leer, die Gedanken. Langsam lege ich sie auf meine Zunge, schließe den Mund und fühle es. Was ist schon falsch? Was ist richtig? Sachte öffne ich den Mund, nehme sie wieder herraus und setze an. Fühle es. Fühle, fühle, fühle es. Irgendetwas kitzelt meine Nase. Ich öffne die Augen. Regen. Wind, der meine Haare durcheinander weht. Perfekte Zeit. Zurück gehe ich ins Bett und bemerke dabei nicht die zierlichen kleinen Kratzer auf meiner Haut. Ich musste wohl träumen.
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