Mittwoch, 7. Dezember 2011

Anderes Ventil ?

Jeder andere würde das für eine ganz bescheuerte Idee halten. Aber wenn man mal scharf nachdenkt, es ist vielleicht eine andere Art mit meiner Welt klarzukommen, anstatt zur Klinge zu greifen. Okay, es kann, muss nicht, es kann zu einem noch größerem Problem werden, aber man kann es ja einfach mal ausprobieren. Auf die Schule kann ich mich nicht konzentrieren, weil ich mir selber viel Druck mache, dass ich vielleicht zu langsam an die Sache rangeh und die ganzen Ängste das ich vielleicht doch eh versage und nichts pack'. Ich habe zwar alles in dieser Richtung hinter mir gelassen, weil ich ziemlichen Respekt vor habe, aber naja.... Ist es nicht besser in einer Art Rausch zu sein (kein Alkohol) als in dieser Trance und Blut laufen zu lassen? Ich komm anders nicht mehr klar. Vielleicht versteht jetzt keiner wovon ich rede, aber ich habe selber Angst es überhaupt zu schreiben, weil ich niemals gedacht hätte, dass ich mal soweit gehe, nur um diesen Schmerz und diesen Hass in mir wegzuspülen. Es zerstört den Körper. Es zerstört alles. Und will ich das nicht? Will ich mich nicht zerstören? Warum nicht gleich alles in Richtung Selbstzerstörung in Angriff nehmen? Ich bin so darauf......angestachelt, mich selber zu zerstören. Aber eigentlich total gegen meinen Willen. Es kommt irgendwoher, dieser Drang dazu. Eigentlich will ich doch gesund werden.... bin ich überhaupt krank? Das kommt mir so unwillkürlich vor, so unreal, so verschwommen. Ja ich weiß, ich schreibe dauernd davon das ich was ändern muss, und das ich so nicht mehr will... und ich mache garnichts. Ja, vielleicht hab ich einfach nur eine große Klappe, nichts steckt dahinter und bin feige. Andrerseits muss ich mich zerstören. Muss! Und ich weiß nicht warum... als wäre ich eine Puppe, die von jemanden an den Fäden gezogen wird, sodass sie sich bewegt, dies und das macht. Sie kann sich nicht wehren, sie ist gefangen. Hat jemand eine Schere, den Mut dazu die Fäden durchzuschneiden? Und was heißt überhaupt frei? Bin ich dann ganz alleine, noch mehr? Wo steht mir überhaupt mein Kopf? 
Ich will irgendwie nur noch schlafen, nur schlafen...

 

Dienstag, 6. Dezember 2011

Irgendwie alleine.

Liege immernoch mit meiner fetten Erkältung/Grippe whatever flach. Die ganzen Tage nicht in der Schule, nur Zuhause, am Tee trinken, Erkältungsbäder am nehmen, Creme auf meine Haut zwischen Lippe und Nase cremen, weil wegen total am brennen von den ganzen Taschentüchern... dann dieser Kummer in mir, dass ich mir immer alle Arschlöcher ins Herz ziehe, dieses Loch, was mich selbst überlegen lässt... wieder... mit dem Rausch anzufangen. Besser kanns gar nicht mehr sein. Morgen gehts vielleicht, trotz Nase sniefen, zum Friseur. Vielleicht kann das meine Laune etwas aufbessern.... 
Dennoch fühle ich mich irgendwie so alleine...

Montag, 5. Dezember 2011

Was kannst du tun?


Überlass mich nicht mir selbst.
Bitte.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Du hast etwas mit mir gemacht, was ich nicht erklären kann.

Die Nacht war einfach nur schrecklich. Ich glaube, ich hab auch von ihm geträumt.. schon wieder. Er gehört ihr, ich weiß. Gestern Morgen habe ich dann eine Sms von ihm bekommen, in der er schrieb, dass aus Samstag nichts wird, weil ihm seine Freundin das Leben nicht gerade einfach macht. Das es vielleicht auch nicht richtig wäre, weil man ja nie weiß, was passiert und was dann danach ist. Das er vielleicht doch feige ist und er hofft, dass ich nicht allzu sehr enttäuscht oder sauer bin. Daraufhin meinte ich, dass man sich ja so schnell in Menschen täuschen kann. Darauf meinte er, dass er sich auch voll scheiße vorkommt und es schon echt ne doofe Situation ist und er weder für sie, noch für mich ein Arsch sein will, aber wäre es wohl schon zu spät....
 


Ja und dann hat er halt noch geschrieben, dass es ihm nicht gut geht und das Problem wäre nur, dass er auch keine Ahnung hat, was zwischen uns passieren könnte und wenn was passiert, wie wir dann danach mit umgehen. Er will nicht, dass ich mir was erhoffe, was er dann nicht für mich sein kann. Weil dann wäre er noch mehr Arsch als jetzt. Und das er sich auch nicht so toll vorkommt. Das er nicht so ein interessanter Typ oder ähnliches ist, wie er es vielleicht gerne wäre oder ich es vielleicht brauche. Und er meinte, er weiß momentan leider garnicht, was er braucht oder was er will. Tja, womit wir in einer Sackgasse wären. Ich setze den jetzt nicht unter Druck oder sowas, denn den bekommt er Zuhause vermutlich schon genug von seiner Freundin. Ich gehe die Sache ganz locker an. Ich gehe jetzt nicht zu ihm, und rede ihm ein, was er doch für ein Arsch ist oder was für ein Spiel er spielt und sich entscheiden solle. Ich verhalte mich ganz normal wie immer und sage, dass ich nicht wichtig bin und was ich will. Das nur er wichtig ist und wie es ihm geht. Ganz relaxt, ganz entspannt. Ihn ganz in Ruhe lassen. Er soll ja nicht denken, ich wäre ihm verfallen oder sonst was. Im Grunde wusste ich die ganze Zeit, dass es so enden würde. Ich stell mir auch nicht mehr die Frage, woran es liegt, dass ich ihn nicht kriegen kann. Er ist in festen Händen, seine Freundin sollte nicht rumstressen, sich glücklich schätzen. Ihm soll es gut gehen und selbst glücklich sein. "Danke, das du mir helfen willst", schrieb er, als ich meinte, dass er Ruhe braucht wegen dem ganzen Stress. So bin ich halt. Die Nettigkeit in Person. Die versucht, dass es allen gut geht, nur ihr selbst nicht. So bin ich halt. "Cool." Find ich auch.

Männer sind wie Toiletten. 
Entweder besetzt oder beschissen.

Das mit der Schule ausfallen hat sich wohl von selbst gelöst.
 Mich hat ne fette Erkältung erwischt... rote Nase, brennende Haut vom sniefen, supii...

 

Samstag, 3. Dezember 2011

Mach die erste Flasche auf, trinke aus und such den Rausch.

In einem guten Drama findet die Heldin niemals auf direktem Weg zum Ziel. Sie bricht auf, stößt auf ein Hindernis, muss einen Umweg machen, findet sich vor dem nächsten Hindernis wieder, muss noch einen längeren Umweg machen, dann noch ein Hindernis, noch ein Umweg.... Erst wenn sie die nötige Charakterstärke entwickelt hat, um die angestrebte Belohnung zu verdienen, wird sie schließlich Erfolg haben.



Ich schwebe irgendwie. Verfalle in tiefe Depressionen. Fühle mich mehr als nur betäubt. Ein Zustand, den ich nicht mal mehr beschreiben kann. Irgendwo zwischen Schlafen und Wachen, Klartraum und Paralyse. Mir gehts nicht gut, weiß nicht was ich tun kann, damit es aufhört. Schreie in mich hinein. Habe wieder Selbstmordgedanken, bei denen ich Angst habe, dass sie sich festigen. Ich zittere bei jeder Bewegung und schwanke durch die Räume. Überall diese Angst. Überlege, ob ich am Montag die Schule ausfallen lasse, und am Dienstag sage, dass es mir nicht gut ging. Das ich mich so auf garnix konzentrieren konnte, wenn es bis zum Wochenanfang nicht besser wird. Aber dann werden Fragen gestellt, wird gezweifelt, ob ich die Schule überhaupt schaffe. Über manche Dinge kann man nicht reden. Die Zweifel vergessen und riskieren? Hier ist ein großes schwarzes Loch. Das Gefühl, immer weiter zu fallen. Es ist so kalt hier, gleichzeitig so warm, zu erdrückend. Ich könnte ununterbrochen weinen, aber ich muss mich zusammenreißen. Ich bin nicht alleine, um den unterdrückten Gefühlen freien Lauf zu lassen. Und wer das kennt, weiß, was für einen Schmerz man aufnehmen muss. Man lässt alles drin, anstatt alles rauszukotzen. Und momentan wäre mir das Kotzen lieber, vielleicht wäre es danach ein bisschen besser. Aber es ist zu spät. Alles ist zu spät, um es rückgängig zu machen. Vielleicht warte ich auch auf etwas, das niemals passiert.

Freitag, 2. Dezember 2011

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Alltagskram.

Ich finde nicht das heute ein wunderbarer Tag war. Auch wenn unser Weihnachtsbaum heute schon aufgestellt worden ist, damit sich im Laufe der nächsten 3 Wochen schonmal einige Geschenke sich darunter ansammeln und der Anblick schöner ist, als ein leerer Baum. Ich freue mich allerdings nur aufs Wochenende. Wobei für mich erst am Samstag das Wochenende beginnt, da ich bis morgen Abend noch Schule habe. Und Samstag, ihr werdet mich für vollkommen dumm halten, werde ich mich mit ihm treffen. Das heißt, außerhalb der Schule, ein ganzer Tag, mit ihm alleine, er fährt hierher und wir laufen mit einer Flasche Asti durch die Stadt. Frag mich mal einer, wie der Tag laufen wird. Wahrscheinlich ein Bild für die Götter. Zumal es jetzt auch noch so ist, dass er in den letzten Tagen per Sms die Anspielungen darauf gemacht hat, dass er mich küssen will... jetzt ganz ernsthaft. Und ich würde ihm eine klatschen für... aber dem ist das egal, dem ist es wert. Fantastisch. Ich habe mir letztens eine Sms von ihm von einem "Freund" auf Männersprache analysieren lassen. Er meint, dass er zwar eine Freundin hat, aber Gefühle für mich und er Angst hat, dass sie noch stärker werden könnten und er dadurch seine Freundin verliert. Das kann ich noch weniger glauben, als das... ja als was überhaupt? Außerdem meint er mir sagen zu müssen, dass er schnell nervös wird, wenn er vor mir steht. Tja, richtige Zwickmühle, was? Und ich werde kein Wort mehr darüber verlieren, mit ihm über diese komische Sache hier zu reden. Das letzte Mal habe ich unter dem ganzen Druck, der sich darauf entladen hat... naja... es hat jedenfalls böse geendet. Und ich poste wieder weniger, weil ich die Abende nur noch scheiß müde bin, schlafe, morgens wieder aufstehe, fertig mache und mittags wieder zur Schule fahre. Morgen habe ich später, aber ich weiß trotzdem nicht was ich schreiben soll... ich bin wie... ausgelaugt. Nur noch in Bewegung und da bleibt nichts mehr übrig. Was solls... Leben halt.