Montag, 28. Februar 2011

4 days!

Ich fahr hin! Ich fahr zu ihr! Ich fahr hin! Ich kanns nicht fassen.... 
Es klappt, es klappt, es klappt.... ich freue mich so. Nach knapp 2 Jahren seh ich sie wieder. 
Dafür nehme ich die 3n' halb Stunden Fahrt gerne auf mich! Ich sehe SIE. 
Ob sie etwas ahnt? Das ich sie immernoch liebe? 

Scheiße verdammt. Ich fühl mich so gut. Seit langem hab ich mich nicht mehr so gut gefühlt. 
Aber der Druck bleibt.. die letzten Tage...waren einfach zuviel für mich. Aber ich darfs nicht! Was würde sie denken, wenn sie diesen vernarbten Körper sehen würde? Nein, Nein, Nein. 
Dieses eine Mal darf ich mirs nicht verderben. Zusammenreißen! Zusammenreißen...
Ich schaff das! Wenigstens bis... bis nächste Woche. Ich schaff das! 
Wer weiß auch schon was nächste Woche ist? Vielleicht bleibt es nur bei diesem Treffen und danach sehen wir uns nie wieder. Vielleicht wird es ein Horrorwochenende und ich werde enttäuscht. Wer weiß, wer weiß...  



Sonntag, 27. Februar 2011

..malen mit Zeit und sehen mit Liebe..

Ich hab das Gefühl, dass mir die Decke auf den Kopf fällt. Ein zeitloses Spiel. 
Bis morgen werde ich warten müssen... und wenn es eine weitere Enttäuschung gibt, kracht es. 
Es wird ein sehr lautes Krachen sein. Ein Geräusch das so laut ist, dass jeder im Umkreis von 10 km zusammenzucken würde. Doch dieses Geräusch wird keiner hören, - denn was sich innen abspielt sieht keiner. Und hören schon mal gar nicht. Traurig.

Diese Menschen die wir lieben, achten, respektieren, ins Herz geschlossen haben... sie verschwinden manchmal, ganz besonders die, die man unter Umständen grade erst kennen gelernt hat und die man unter gar keinen Umständen wieder verlieren will, die man sich am liebsten mit einem Stück Schnur an den Arm binden würde, wie einen Luftballon. Aber auch die Luftballons verschwinden irgendwann, sie fliegen einfach davon und man selbst bleibt mit diesem dämlichen Stück Schnur am Arm zurück. Und dann?


Achja, ich wurde getaggt, & zwar von Vanessa. 
Vielen lieben Dank dir!

❤

Samstag, 26. Februar 2011

Es ist alles okay.

Tausend Gedanken erniedrigen meinen Alltag. Eine schmerzhafte Erinnerung da, eine hier. Wie dumm ich doch war. Wievielen Menschen ich Sorgen und Probleme bereitet habe. Wieviele Menschen ich verletzt und missachtet habe. All diejenigen, die mir helfen wollten.
Es liegt nicht in meiner Natur darüber zu reden. Schwerfallen tut es immer, immer wieder. Weil ich doch so dumm war! Deshalb ist es jetzt nur fair, dass ich nur noch ein zu Asche fallender Dreckshaufen bin. Weil ich es verdient habe, denn wer hat es schon verdient, verletzt zu werden? Nur diejenigen, die selber anderen Menschen weh getan haben. Ich habe Fehler über Fehler begangen. Man lernt aus Fehlern? Ja, deswegen tu' ich sie auch immer wieder. Ich hab's einfach verdient, aber warum versteht ihr das nicht? Ihr wisst doch selber, was ich für einen Scheiß gebaut habe. Deshalb ist es doch jetzt auch okay, wenn ich mich schneide, wenn ich mich bestrafe, mich missachte, mich verletze. Es ist okay, wenn ich mich jetzt hasse, wenn ich nur noch alles schwarz und weiß sehe, es ist okay, wenn ich die schönen Seiten des Lebens nicht mehr genießen kann ohne vor Schmerz zusammenzuzucken. Es ist okay, wenn ich unkontrolliert anfange zu zittern und in Schweißausbrüche gerate. Es ist okay.
Das alles macht mir nichts mehr aus, denn ich weiß, dass ich es verdient habe.

Für euch.

Freitag, 25. Februar 2011

8 days?

Alles läuft scho' auf Hochtouren. Ich kauf dies und das, versuch alles mögliche bis dahin zu schaffen, und bin scho' bei der Frage "Was soll ich anziehen?" Dabei ist das noch nicht sicher! Vielleicht kommt ja am Wochenende eine Absage...Wiedermal muss ich mich so sehr in Dinge reinsteigern. Am Ende werde ich es bereuen, dass weiß ich.  Und wenn es klappen sollte, bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich will... Ich mein, ich würd mich ja' total freuen und Luftsprünge machen aber da dreht sich wieder alles um Glücksgefühle und Liebe und Enttäuschungen und all der Kram. Und das engt mich ein. Meine Fresse, ich weiß wieder nicht wo mir der Kopf steht. Das soll mal aufhören, langsam nervt es. Hallo, du da oben, ja du, hör auf Gedanken zu produzieren. Was für absurde Gedanken das scho' geworden sind... 

"Was, wenn sie das aus Rache macht? Freut sie sich denn wirklich? Ist das nur so zum Spaß? Sie hat bestimmt keine Gefühle mehr! Vielleicht ist sie ja nur an meiner Schwester interessiert. Sie sagt bestimmt ab und will mich nicht so schnell sehen. Vielleicht hat sie das auch nur so gesagt um mich zu verletzen? Oder ich gefall ihr nicht mehr? Wo bin ich dran? Nach so langer Zeit wird da nichts mehr aus uns. 
Warum denk ich überhaupt darüber nach?"

Absurd, Absurd, Absurd. Ich sag's ja. Die Gedanken erdrücken mich. Es fühlt sich an, als ob sie mein ganzes voll gequirltes Hirn einquetschen, sodass es zerspringt, zerfleischt, was sonst noch alles. 
Ich sollte mich lieber entspannen... aber verdammt, dass kann ich nicht!
Jaja, ich weiß, wenn man wirklich was will schafft man das auch, aber da hat sich irgendein Schalter bei mir umgelegt denn ich selber nicht mehr zurückschalten kann. 


Aber ich sag euch; sie sagt bestimmt ab! Ganz ganz ganz sicher.. ich weiß das. 
Und jetzt fühl ich mich so doof, dass ich nicht mehr weiß was ich überhaupt noch schreiben soll. 
Wahrscheinlich mach ich mich selbst auch total verrückt.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Scheiß Tag.

Ich weiß nich' mal warum. Es fühlt sich einfach so an. Die letzten Tage versucht, die ersten kräftigen Sonnenstrahlen zu genießen. Nein, es machte mich depressiv. Voll mit Gedanken meinen Weg fortgesetzt. Hätte mich jemand angesprochen, - ich hätte ihn nicht wahrgenommen. So tief war ich in meinen Gedanken versunken. Dabei wollt' ich nur frische Luft schnappen und neue Kraft tanken. Fehlanzeige. 
Scheiß Tag. Scheiß Woche. Scheiß Monat. Scheiß Jahr. Es fühlt sich alles so an. Es fühlt sich alles so schrecklich gleichgültig an. Nichts klappt. Rein gar nichts. Dabei habe ich mich verbessert. 
Nur die, ja die sehen es nicht...

"(...) ja und dann hat's irgendwann bei mir 'Klick' gemacht."
"Das glaube ich dir sogar. Nachdem was ich von dir gehört habe, ist das echt super!"

Und die blöde Kuh gleich darauf:

"Aber hier und da gibt's schon noch Dinge, an denen du arbeiten musst. Ich musste heute schon eine halbe Stunde auf dich warten. Das sind alles nur Fortschritte. Gibt noch viel zu tun."



Ganz super. Da zerstört die wieder mein ganzes Selbstvertrauen. Macht mich wieder total schlecht, nur weil sie es nicht so sieht wie Andere! Ist doch ganz normal wenn ich dann sage, dass überhaupt nichts klappt, wobei ich doch schon soviel geschafft habe. Jedenfalls das ich es aus der 'Mir ist alles egal, mir ist meine Zukunft egal, ich hau ab' - Phase herrausgeschafft hab. Warum sieht jeder nur meine Vergangenheit? Warum? 


Und morgen, ja morgen fängt das wieder an. Hin zu den Enten, die alles bestimmen wollen. Das nächste Gespräch steht an. Da erzählt die blöde Kuh bestimmt wieder nur das, was ich noch nicht geschafft habe. Und nicht, was ich geschafft habe. Die wollen sich nur dann als zufrieden abgeben, wenn alles, aber auch alles bis ins kleinste Details perfekt ist. 

Hey, aber noch 4 Monate, dann bin ich sie endlich nach 4 Jahren los!
Was für' eine Befreiung das wird!

Dienstag, 22. Februar 2011

Menschen kommen nicht in Schachteln mit Zutatenliste zur Welt. Wir können nicht wissen, wie sie sich entwickeln.


Jeder geht seinen eigenen Weg. Wir wissen meist nicht, wohin er führt. Und welche Gefahren sich hinter einem Weg verbergen. Jedes Mal aber hinterlässt man Fußstapfen, die sich in den weißen unbekannten Sand drücken. Die Kunst ist es, solch' einen Weg nicht nochmal zu gehen. Man kennt ihn schon und ist nichts außergewöhnliches mehr. Doch viele zwingen einen, genau diesen Weg zu gehen, in denen andere schon ihre Fußstapfen hinterlassen haben. Weil es der Richtige sei. Der bessere Weg von allen. 
Ohne Umwege und ohne Halt. Manchmal aber geht man Umwege und das ist auch völlig in Ordnung. 
Denn am Ende findet man für sich den richtigen Weg.

Doch bis dahin muss man viele Hürden überwinden. Es liegen viele kleine aber auch große Steine im Weg. Äste, die einen die Sicht verhindern.  Dann liegt es an einem selbst. Räumt man die Äste fort und gräbt sich durch die Steine, um weitergehen zu können? Oder bleibt man lieber stehen und lässt es bleiben? Wer weiß was sich hinter den vielen Ästen und Steinen verbirgt? Noch mehr Hürden? Viele weitere Kämpfe? Möchte man dies riskieren um ins Licht gehen zu können? Was ist, wenn man erstmal eine Verschnaufpause braucht, weil man zu schwach ist? Und wer versteht das schon, dass man lieber einen Weg mit Umwegen geht, anstatt den natürlichen Weg aller? Wer versteht schon? Wenn man sich dann für den Weg mit den Umwegen entschieden hat, wird einem vorgeworfen, dass man nicht weitergeht und kämpft, nur weil Äste und Steine den Weg versperren. Aber manchmal ist man für diese Hürden viel zu schwach. Weil man schon vorher sehr viel gekämpft hat und jedes Mal umgeknickt ist. Wer versteht schon? Es kann nicht jeder genauso wie der Andere sein.

Aber am Ende werden wir erlöst, denn das Licht ist in greifbarer Nähe.
Wir müssen nur noch hineingehen... und fürimmer verschwinden...

Montag, 21. Februar 2011

Shut Up!

Habt ihr eigentlich mal darüber nachgedacht, dass wir alle gleich sind? Ob dick oder dünn, ob schön oder hässlich, ob dunkelhäutig oder hellhäutig, ob Erfolg oder nicht, ob arm oder reich... wir sind doch alle gleich. Wir sind alle Menschen. Dennoch gibt es Menschen, die andere fertig machen. Entweder weil sie nicht ins Bild passen, oder weil sie arm sind, oder weil sie scheinbar so hässlich sind und vieles mehr. 
Wenn jemand eine unreine Haut hat, wird er runtergemacht. Wenn jemand eine Brille hat, wird er runtergemacht. Wenn jemand total verrückt ist, wird er runtergemacht. Wenn jemand Makel hat, an die er nichts ändern kann, wird er runtergemacht. Das sind alles so Kleinigkeiten. 
Wenn jemand wirklich schön ist, aber der Charakter hässlich ist, gilt er trotzdem als schön.
Wenn der Charakter aber schön ist, und die Person hässlich, gilt er trotzdem als hässlich.
Was ist überhaupt schön und was hässlich? Spielt das so eine große Rolle?  
Anscheinend schon. Und das ist es auch, was diese Welt so grausam macht. 
Es ist doch total egal wer was hat und wer nicht. Hauptsache das Innere eines Menschen ist vollkommen. Seine Art. Sein Verhalten. Seine Natürlichkeit. Sein Herz. Man kann über solch' Sachen nur den Kopf schütteln, wenn man sieht, wie grausam einige Menschen sind. Und doch gehören sie zu unserer Rasse. Weil wir alle gleich sind. Trotzdem sind wir uns alle so verschieden. Jeder Mensch ist einzigartig auf eine andere Art und Weise.