Montag, 27. Februar 2012

Damit ihr wisst, wie es ist
In der Hölle zu sein
Damit ihr wisst, wie es ist
Nach Erlösung zu schrein
Nur deshalb komm ich zurück
Mit flammendem Blick
Ich nehm das letzte Streichholz
Und verbrenne eure schöne heile Welt

Wisst ihr jetzt, wie die Hölle wirklich ist?
Wisst ihr jetzt, wie die Hölle wirklich ist?
Wisst ihr, das euer Spiel zu Ende ist?
Wisst ihr, das eure Liebe tödlich ist? 

Oomph! - Das letzte Streichholz 



Sonntag, 26. Februar 2012

Es wird ja alles gut!


Ich hab lange nicht mehr gebloggt. Vielleicht liegt es daran, dass ich unter der Woche nicht so oft zum bloggen komme und mein Kopf sowieso zum platzen voll ist. Die Wahrheit ist: Ich laufe weg. Will ich überhaupt was ändern? Will ich mir diese Gedanken machen? Oder will ich einfach wie immer nur weglaufen? Das ist meine Natur. Weglaufen. Auf und davon. So sehr ich mich dagegen wehren will, es klappt nicht. Ich laufe vor mir selbst weg. Immer weiter. Aber hey!, es wird ja schon wieder. Egal wem ich mal meine kleinen minderwertigskeits Sorgen anvertraue: "Es wird schon wieder, du schaffst das schon, man lernt aus seinen Fehlern (nur das ich sie immer wieder begehe), alles wird gut." Jo! Ich frag mich, ob sie das noch dann sagen, wenn ich ne' Fliege mache. Ob sie sagen, sie hat es geschafft, sie ist jetzt da wo es ihr besser geht. Es ist wieder geworden, es ist alles gut geworden, sie hat aus ihren Fehlern gelernt. Ja, dem Fehler zu leben! Aber bevor ich ne' Fliege mache, habe ich noch soviel vor. Und muss ich dazu gesund sein, oder weiterhin krank? Bin ich überhaupt psychisch krank oder bilde ich mir alles nur ein? Meine Wahrnehmung verzerrt sich. Aber es wird ja schon wieder! Ich schaff das ja! Ich lerne aus meinen Fehlern! Morgen wird alles gut sein! Nichts mehr wird schwarz&weiß sein, ich bezeichne mich nicht mehr als ein Stück Dreck, ich werd mich nicht mehr hassen, ich werd mich nicht mehr bluten lassen müssen, ich werd keine Depressionen mehr haben, denn es wird ja alles gut sein, ich werds ja schaffen, es wird ja schon wieder! Hört jemand die Ironie herraus? Es wird schon wieder! Und es glaubt keiner, wie sehr ich aufgeben will. Es kommen immer nur diese Sätze... und nicht mal ein gewünschtes "Ich bin für dich da und fang dich auf.", nein, ich werds ja schon alleine schaffen.... dabei schaff ich es nicht alleine aus dieser Hölle herraus. Und vielleicht ist es ja so, wenn mir alle immer einreden, es würde schon alles gut werden & ich alles schaffe..... brauche ich mir gar keine Hilfe zu holen? Brauche ich nichts unternehmen, so weiter machen wie bisher, mir die Haut aufschneiden, mich hassen, im Dreck wühlen, weiter Depressionen haben und Suizidgedanken... denn... es wird ja alles gut!
 

Dienstag, 21. Februar 2012

Rauchwölkchen über dem Kopf.

Bin ich so ein schlechter Mensch?
Nur weil ich so bin wie ich bin & mich nicht verstell,
nur um eventuell die schlechte Laune anderer Menschen zu beeinflussen?
Ich habe klar gemacht, was ich will und was nicht.
Da bin ich doch dann so wie ich bin.
"Lass es." , "Jem lass es."
Was soll ich lassen? 
Lassen zu leben?
Okay.

Samstag, 18. Februar 2012

Zwischen Anfang und Ende.


Es gibt nicht viel zu erzählen. Nur das ich erkältet bin und noch dazu gerade heftige Kopfschmerzen bekomme. Ich mich in den letzten Tagen zu dem dämlichsten Mädel entwickelt und auch gezeigt hab. Laufe einem Widerling hinterher, bemühe mich; mich zu melden, will aufklären, und ich werde abgeblockt, ganz einfach. Aber das hat jetzt ein Ende - hoffentlich. Ich muss vergessen. Also werde ich in meinen freien Tagen im Bett liegen, wegen Krankheit (hach, so doppelbedeutend). Ich hänge auch irgendwie zwischen einer Wand & einer Tür. Schmiede schonmal Pläne um dieses Jahr vielleicht etwas ansatzweise wundervoll zu gestalten. Gehe mehr mit Leuten raus, sperr mich nicht mehr ein oder alle aus, was mir womöglich wieder einen Verlust bringt, der mir den Boden unter den Füßen wegzieht, aber was solls? Ich hab nichts mehr zu verlieren. Nicht mal mehr mich. Gleich werde ich meine Pillen schlucken, vielleicht besteht ein Fünkchen Hoffnung das die Schmerzen aufhören. Was nicht bei allem heißt, dass ich mich besser fühle. Ich versuche der Leere zu entkommen. Denn ich fühle mich wie Nebel. Verloren im Dunst, mitten und überall. Nur nicht hier. Ich will nicht mehr alleine sein. Dennoch bin ich immer nur das dritte Rad am Wagen. Ich muss mich wiederfinden. Aber wo soll ich anfangen? Wie soll man anfangen, wenn das Ende schon beginnt?

Donnerstag, 16. Februar 2012

Ich hasse, ich will, ich möchte...

Ich hasse das Gefühl, zu vermissen. Explosionsartige Sehnsucht zu spüren. Die niemals endet, sondern immer weiter wächst. Ich hasse das ich all meine Liebe, wenn ich es überhaupt wage, in etwas hineinstopfe, dessen Bedeutung eigentlich sinnlos ist. Ich hasse das ich überhaupt noch jegliche Art der Gefühle empfinde. Ich will rein gar nichts fühlen. Ich will nicht den Drang zum Schneiden fühlen. Ich will nicht den Drang zur schlechten Laune 24 Std. jeden Tag fühlen. Ich will nicht diesen Geschmack des Schmerzens, dieser Enttäuschungen, mitten in die schwach erhellte Hoffnung hinein, schmecken. Ich will nicht mehr unsichtbar sein, ich will strahlen, von innen herraus, als sei nie etwas gewesen. Ich will die Hoffnung loslassen, dass ich jemals wieder mit einem Menschen Liebe teilen kann und nicht nur Leidenschaft. Ich möchte, dass mich die Depressionen mit ihren Krallen loslassen und für eine Weile in stillem Frieden lassen. Ich möchte endlich das Blut von meinen Händen loswerden, dass mich selbst in meinen Träumen hineinverfolgt. Ich möchte, dass mich die Angst & die Panik vor intimen Berührungen und die aufdringliche Nähe von Männern verlässt. Ich möchte sovieles rückgänig machen und vergessen, ich möchte mich aber erinnern. Ich möchte mich nicht mehr selbst fertig machen und sagen, dass ich den Haufen Dreck über mir verdient habe. Ich möchte nicht mehr fühlen, kein einziges Gefühl, vergessen, für eine kleine Weile, damit ich vielleicht wieder etwas atmen kann. 
  
Ich hasse, ich will, ich möchte, - was?
 



Alkohol lässt bekanntlich etwas des schmerzens Gefühle dämpfen. Genau das werde ich tun. Für eine Weile mich an alte Zeiten klammern, dessen Hauch heute auf meinem Bett sitzen wird. Mich ranklammern, etwas kichern, mich erinnern, zurücklegen, schweben. Ich werde in die Stadt gehen, Lebensmittel einkaufen und mich vielleicht dazu aufraffen eines meiner Lieblingsrezepte zu zaubern. Ich werde das Mädchen vorspielen, von denen alle denken, ich sei sie. Dabei versuche ich gar nichts zu fühlen. Mich so zu bewegen, so zu stehen, wie es für gewöhnlich kleine Roboter tun. In Trance. 
Nicht fähig zu leben & nicht fähig zu sterben. So sei es.

Dienstag, 14. Februar 2012

Leere. Leere. Leere. Leere. Leere. Leere. Leere. Leere. Leere. Leere.
Ausgelöffelt.

Sonntag, 12. Februar 2012

& es macht bäm, wenn mein Herz weiter bricht.


Ich brauche keine Therapie,
sondern eine neue Welt.