Dienstag, 25. Juni 2013
Birthdaytime.
In weniger als 24 Stunden habe ich wiedermal Geburtstag. Mir fällt auf das ich das Jahr gar nicht genutzt habe. Überhaupt 20 Jahre, die ich nur vergeudet habe. Und nächstes Jahr wird es ein Jahr mehr sein. Das kann ich nicht leugnen. Ich muss mich um mich selbst kümmern und das krieg ich nicht gebacken. Nur woher bekomm' ich die Motivation? Wie komm ich in den nächsten 10 Jahren klar? Wie kann ich mich absichern? Wer gibt mir die Antworten? Wo soll ich anfangen? Irgendwo, hauptsache ein Anfang? Aber wo ist irgendwo? Ich habe gedacht, ein Teil von mir gefunden zu haben, aber an jedem neuen Tag wird mir bewusst, dass ich mir das vielleicht nur eingeredet habe, um dies sagen zu können. Oder steckt noch etwas in mir, von dem ich mir nicht bewusst bin? Oder ist das nur eine kleine falsche Hoffnung? Wohin, Leute, wohin.
Samstag, 15. Juni 2013
Parteeeeeeystimmung.... NICHT!
Hey, ich bin am Ende.
Ich weiß nicht wie es mit mir weitergeht.
Ich mach mir alles selbst kaputt...
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(Da ich morgen Abend auf eine Party eingeladen bin und kein Schwein kenne, sowieso angeknickt bin, weiß ich, dass ich nach vielen Monaten alkoholfrei, erneut mich besaufen werde und es schließlich am Morgen danach bereuen werde. Aber scheiß drauf. Es sei mir irgendwo gegönnt. Hab ich schon erwähnt das ich Alkohol normalerweise abgrundtief hasse?!)
Montag, 10. Juni 2013
Die Nacht bricht in mir zusammen.
Mir gehts ganz mies. Das Herz rutscht mir hinunter und ein ganz unangenehmes Gefühl macht sich breit. Wie kann man sich ablenken, wenn man eh schon unterwegs sein muss? Wie kann man den Tag überstehen, obwohl jegliche Konzentration und Motivation zum Scheitern verurteilt sind? Und VORALLEM: Wie kann man sich unabhängig von jemanden machen? Sei es finanziell, stimmungsbedingt(!), oder was auch immer. Ich möchte nicht das mich etwas vollkommen aus der Bahn wirft und ich somit völlig unfähig für den Alltag werde. Es können selbst Kleinigkeiten sein. Ich möchte mir jetzt sofort für die nächsten zwei Tage frei nehmen, aber ich weiß, dass das falsch ist. Nur weil meine Stimmung für diesen Tag im Arsch ist. Das bleibt nicht nur bei der Stimmung, das geht auch aufs körperliche. Was ist nur los mit mir?
Der Schmerz trifft mich eiskalt. Unvorbereitet. Die Suizidgedanken kommen und ich will diese Last einfach nur von mir abwerfen, aber sie klebt an mir wie Sekundenkleber. Ich fühl mich fertig und wie eh und je - allein.
Der Schmerz trifft mich eiskalt. Unvorbereitet. Die Suizidgedanken kommen und ich will diese Last einfach nur von mir abwerfen, aber sie klebt an mir wie Sekundenkleber. Ich fühl mich fertig und wie eh und je - allein.
Montag, 3. Juni 2013
Und was machst Du?!
Ich arbeite daran einfach nur mal an mich zu denken. Aber das ist nicht immer möglich. Nicht, weil ich mich nicht überwinde oder nicht weil, neeein, sondern weil genau das Gegenteil von mir erwartet wird - an andere zu denken. An meinen Freund, der von mir verlangt, dass ich ihm unter die Arme greife sodass er mal seinen Arsch hochbewegt, um fertige Bewerbungen abzuschicken und sonstigen zukunftlichen Kram. Ich kann mich allerdings nicht spalten. Ich muss nun meinen einzigen freien Tag in der Woche opfern, um über 100km zu meiner Oma zu fahren, die meine Hilfe benötigt, da sie einfach nicht mehr im Heim klarkommt. Obwohl ihr Sohn und mein Vater um die Ecke wohnt. Sie ist so verzweifelt, da kann ich nicht anders. Es bewegt sich ja sonst nichts ohne mich, hab ich das Gefühl.
Wo bleib ich? Mir greift keiner unter die Arme oder treibt mich an. Das verlange ich auch nicht, hilfreich wäre es mir schon. Nur ich brauche schon ein bisschen Zeit für mich. In denen ich meine Sachen regel. Aber das kümmert auch kein Schwein. Wichtig sind die anderen. Nicht das sie mir unwichtig sind und ich gerne für sie da bin, jedoch gibt es keinen Free-Time Knopf oder eine Pause dazwischen. Nichts. Und wenn ich doch mal gerne Zeit für mich hätte, wird mir vorgeworfen, ich würde kaum an meine Mitmenschen denken. Bitte? Wohin, mein liebes Selbstwertgefühl? Für diesen Scheiß hier hab ich sowas von keinen Nerv mehr. Die Quote zur Tendenz rückfällig zu werden ist in diesem Moment extrem hoch, weil mir die Verpflichtungen einfach über den Kopf wachsen. Aber wenn ich auch mal liegen bleibe und schlecht gelaunt bin, heißt das, dass es bei mir immer so ist. Depri-Tanten Schublade. Bingo! Und Klappe zu.
Checken wir mal die Möglichkeiten ab:
- Schauspielern, kennt jeder, meistens gut, meistens vom Nachteil. Entweder, oder. Entweder man täuscht gute Laune vor, alles läuft prima, keine Probleme. Aber ist das so gut für die Seele? Wohl kaum. Oder man lässt es dabei, so wie es ist.
- An andere denken. Nur an andere denken. Ich hab manchmal so ein Film in meinem Kopf. Von einem Mädchen das nur an andere dachte, nicht mal einen Funken mehr an sich, es spielte sich ein, verewigte sich. Selbst als sie alles durch verlor. Auf gut Deutsch am Arsch war, selbst dann, dachte sie nie an sich. Alle anderen um sie herum waren glücklich. Und doch, als die anderen merkten, wie scheiße es ihr ging und versuchten zu helfen, dachte sie, sie muss erneut alles tun um sie glücklich zu machen und nicht an ihr selbst zu arbeiten. Sie konnte gar nicht mehr anders. Und so weiter und so fort.
- An sich selbst denken - kommt nicht infrage, macht andere unglücklich und du stehst da als Versagerin.
- Auf übervernünftige und neutrale Person machen. (Du sprichst dir nur den Mund fusselig dabei, bringt nichts)
- Sich selbst aufgeben. (Depri-Tante, jo!)
- Ein Gleichgewicht zwischen allem finden. (Wenn jemand das gefunden hat, bitte bei mir melden!)
Wie man sieht, bleibt nicht viel. Ich weiß nicht mal mehr ob mir viel bleibt. Viel Zeit bleibt. Wie mein Leben in 10 Jahren ausschaut. Oder in 5 Jahren. Ich würde es schon gerne wissen, aber irgendwie auch nicht. Aber woher weiß man dann, ob sich das Kämpfen lohnt? Jeder kann viel sagen. Das alles gut wird, das sich das Kämpfen am Ende bezahlt macht, nicht aufgeben, es wird besser, nicht den Kopf verlieren. Woher wollen sie das wissen? Können sie in die Zukunft blicken? Mal ehrlich. Ein "Ich bin immer für dich da, egal was kommt" ist mir tausendmal lieber als tausend solcher Sätze.
Wo bleib ich? Mir greift keiner unter die Arme oder treibt mich an. Das verlange ich auch nicht, hilfreich wäre es mir schon. Nur ich brauche schon ein bisschen Zeit für mich. In denen ich meine Sachen regel. Aber das kümmert auch kein Schwein. Wichtig sind die anderen. Nicht das sie mir unwichtig sind und ich gerne für sie da bin, jedoch gibt es keinen Free-Time Knopf oder eine Pause dazwischen. Nichts. Und wenn ich doch mal gerne Zeit für mich hätte, wird mir vorgeworfen, ich würde kaum an meine Mitmenschen denken. Bitte? Wohin, mein liebes Selbstwertgefühl? Für diesen Scheiß hier hab ich sowas von keinen Nerv mehr. Die Quote zur Tendenz rückfällig zu werden ist in diesem Moment extrem hoch, weil mir die Verpflichtungen einfach über den Kopf wachsen. Aber wenn ich auch mal liegen bleibe und schlecht gelaunt bin, heißt das, dass es bei mir immer so ist. Depri-Tanten Schublade. Bingo! Und Klappe zu.
Checken wir mal die Möglichkeiten ab:
- Schauspielern, kennt jeder, meistens gut, meistens vom Nachteil. Entweder, oder. Entweder man täuscht gute Laune vor, alles läuft prima, keine Probleme. Aber ist das so gut für die Seele? Wohl kaum. Oder man lässt es dabei, so wie es ist.
- An andere denken. Nur an andere denken. Ich hab manchmal so ein Film in meinem Kopf. Von einem Mädchen das nur an andere dachte, nicht mal einen Funken mehr an sich, es spielte sich ein, verewigte sich. Selbst als sie alles durch verlor. Auf gut Deutsch am Arsch war, selbst dann, dachte sie nie an sich. Alle anderen um sie herum waren glücklich. Und doch, als die anderen merkten, wie scheiße es ihr ging und versuchten zu helfen, dachte sie, sie muss erneut alles tun um sie glücklich zu machen und nicht an ihr selbst zu arbeiten. Sie konnte gar nicht mehr anders. Und so weiter und so fort.
- An sich selbst denken - kommt nicht infrage, macht andere unglücklich und du stehst da als Versagerin.
- Auf übervernünftige und neutrale Person machen. (Du sprichst dir nur den Mund fusselig dabei, bringt nichts)
- Sich selbst aufgeben. (Depri-Tante, jo!)
- Ein Gleichgewicht zwischen allem finden. (Wenn jemand das gefunden hat, bitte bei mir melden!)
Wie man sieht, bleibt nicht viel. Ich weiß nicht mal mehr ob mir viel bleibt. Viel Zeit bleibt. Wie mein Leben in 10 Jahren ausschaut. Oder in 5 Jahren. Ich würde es schon gerne wissen, aber irgendwie auch nicht. Aber woher weiß man dann, ob sich das Kämpfen lohnt? Jeder kann viel sagen. Das alles gut wird, das sich das Kämpfen am Ende bezahlt macht, nicht aufgeben, es wird besser, nicht den Kopf verlieren. Woher wollen sie das wissen? Können sie in die Zukunft blicken? Mal ehrlich. Ein "Ich bin immer für dich da, egal was kommt" ist mir tausendmal lieber als tausend solcher Sätze.
Montag, 20. Mai 2013
I don't want this.
Meine schlimmste Eigenschaft durfte ich in den vergangenen Tagen kennenlernen. Ich war dabei einen wichtigen Menschen in meinem Leben zu verlieren und was macht Jem? Sie droht mit den unterschiedlichsten Dingen, und als sie merkt, dass das nicht zieht, versucht sie es mit der Selbstmitleidstour. Aber dies klappte auch nicht. Scheiße, den Tränen nahe, das Herz pocht wie verrückt und der Puls steigt. Also tief durchatmen, kämpfen, den eigenen Scheiß hinter sich lassen & versuchen die Situation vernünftig zu klären, den eigenen Stolz überwinden und schließlich ein Erfolg!
Ich habe viel darüber nachgedacht und musste schlucken, als ich feststellte, wozu ich alles bereit bin um nicht verlassen zu werden. Um nicht zu verlieren. Um den Schmerz zu umgehen. Mir tut das weh. Ich will nicht so sein. Dabei muss ich nur jetzt etwas ändern, damit es gar nicht zu solchen Situationen kommt.
Tja und neben meinen alltäglichen Scheiß, kommt hinzu, dass ich mich auch in familiären Problemen, die ich seit fast sieben Jahren meide, nun endlich stellen muss. Meine Stiefmutter ist die perfekte Kopie von dem Märchen "Aschenputtel". Nein, sie hat meinen Vater nicht geheiratet wegen der Liebe, nein, sie freute sich nicht darüber. Sondern nur ihrem Ziel näher zu sein, alles an sich zu reißen. Wie es scheint hat sie nun bekommen was sie wollte. Mein Vater hat das Haus auf sie umgeschrieben, so lauten Vermutungen, die nicht abwegig sind. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie ihn abserviert. Vorerst ist er ihr persönlicher Bauarbeiter, der im Haus sämtliche Renovierungsarbeiten erledigt. Sie rührt keinen Finger. Sie mag mich nicht, die Mutter meines Vaters, die sie von Anfang an nicht im Haus haben wollte und nun auch dieses Ziel erreicht hat. Was mich sehr traurig macht. Wir sind jetzt auf Kriegsfuß. Auch wenn ich meinem Vater nicht sehr nahe stehe, nur regelmäßiger E-Mail Kontakt besteht, und er sich doch anstrengt, die Jahre nachzuholen die er versäumt hat, so wünsche ich ihm nicht so eine Frau, die versucht, eine Familie kaputt zu machen, die sowieso schon etwas angeknackst ist. Er sieht mich noch immer als "kleines Mädchen", aber ich werde ihm mit meinen fast 20 Jahren zeigen, dass ich mir das nicht länger angucke! Wie er kaputt geht, wie sie sich das Haus unter den Nageln reißt! Auch wenn es mir unangenehm ist, aber ich brauche einen Tag mit ihm, um mit ihm darüber zu reden. Vielleicht ist der Tag auch bald da.
Ich habe viel darüber nachgedacht und musste schlucken, als ich feststellte, wozu ich alles bereit bin um nicht verlassen zu werden. Um nicht zu verlieren. Um den Schmerz zu umgehen. Mir tut das weh. Ich will nicht so sein. Dabei muss ich nur jetzt etwas ändern, damit es gar nicht zu solchen Situationen kommt.
Tja und neben meinen alltäglichen Scheiß, kommt hinzu, dass ich mich auch in familiären Problemen, die ich seit fast sieben Jahren meide, nun endlich stellen muss. Meine Stiefmutter ist die perfekte Kopie von dem Märchen "Aschenputtel". Nein, sie hat meinen Vater nicht geheiratet wegen der Liebe, nein, sie freute sich nicht darüber. Sondern nur ihrem Ziel näher zu sein, alles an sich zu reißen. Wie es scheint hat sie nun bekommen was sie wollte. Mein Vater hat das Haus auf sie umgeschrieben, so lauten Vermutungen, die nicht abwegig sind. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie ihn abserviert. Vorerst ist er ihr persönlicher Bauarbeiter, der im Haus sämtliche Renovierungsarbeiten erledigt. Sie rührt keinen Finger. Sie mag mich nicht, die Mutter meines Vaters, die sie von Anfang an nicht im Haus haben wollte und nun auch dieses Ziel erreicht hat. Was mich sehr traurig macht. Wir sind jetzt auf Kriegsfuß. Auch wenn ich meinem Vater nicht sehr nahe stehe, nur regelmäßiger E-Mail Kontakt besteht, und er sich doch anstrengt, die Jahre nachzuholen die er versäumt hat, so wünsche ich ihm nicht so eine Frau, die versucht, eine Familie kaputt zu machen, die sowieso schon etwas angeknackst ist. Er sieht mich noch immer als "kleines Mädchen", aber ich werde ihm mit meinen fast 20 Jahren zeigen, dass ich mir das nicht länger angucke! Wie er kaputt geht, wie sie sich das Haus unter den Nageln reißt! Auch wenn es mir unangenehm ist, aber ich brauche einen Tag mit ihm, um mit ihm darüber zu reden. Vielleicht ist der Tag auch bald da.
Mittwoch, 15. Mai 2013
Sterben wär' eine schöne Scheiße.
Ohja. Wie mich der Selbsthass und die Traurigkeit übermahnt. Meine Emotionen kochen über. Stimmungsschwankungen bis zum geht nicht mehr. Ungeliebt fühlend. Migräne am Abend. Und nicht erst seit heute.
Jeden scheiß verdammten Tag seit Samstag.
Es müsste bald vorbei sein. Es müsste bald die Leere wieder eintreten. Die Kapsel um mich herum. Es dauert länger an. Warum kann ich nicht einfach umkippen, warum bin ich bisher nicht einfach umgekippt. Warum kann ich das nicht einfach irgendwem sagen. Warum gibt es keine Zeit in der ich mich richtig ausheulen kann. Warum. Es gibt keinen Scheiß der mich ablenken ließe. Kein Alkohol, keine Drogen. Die Zeiten sind vorbei. Aber warum kann ich mir nicht einfach n' Schuss geben. Egal welcher Art. Weil ich Angst habe. Ich bin für euch doch sowieso unsichtbar gewesen, schon immer, da würde es keinen Unterschied machen, wär ich offiziel unsichtbar. Schlafen ohne aufzuwachen. Aber jeden Morgen kommt der Knall: Ich wache auf. Muss mich zum Aufstehen zwingen. Mich in den Tag hinein zwingen. Den Tränen haarscharf nahe. Wie war das? Achja. Umkippen. Das wär toll.
Sonntag, 12. Mai 2013
Hey, mir gehts gut und alles ist prima ;)
Es sprengt alles. Ich mach komplett dicht. Um mich herum nimmt mich kaum einer richtig als Mensch war. Überhaupt auf mich einzugehen und Rücksicht zu nehmen. Ich schraube ganz zurück und konzentriere mich nur noch darauf auf andere Rücksicht zu nehmen. Und hey, es fällt kaum auf. Ich könnte grad glatt heulen. Hinter dieser Ebene kämpf ich allein mit mir. Nicht mal meinem Freund erzähl ich vom Stress mehr oder jammere über dies und das. Ich gebe allen Recht, aber es sind alles vernetzte Lügen. Das kann tagelang so gehen und mich fragt keiner zwischendurch mal wie es mir geht oder was ich gemacht habe. Diesen Part übernehme ich.
Ich muss auch verdrängen, dass sich mein Freund mit seiner Ex aus geschäftlichen Gründen getroffen hat, da sie ihm noch ne' Menge Geld schuldete und sie ihm ihr neues, aber zerstörtes Handy dafür gab. Er meldete sich an dem Abend gar nicht mehr bei mir und lügte mich am Morgen danach noch an, das er früh schlafen war, obwohl sie sich getroffen haben. Einen Tag später sagte er es mir. Er habe nur Rücksicht auf mich nehmen wollen. Er weinte, als ich an seiner Liebe zweifelte. Und ich weinte, weil mein Vertrauen ein Stückchen zurückging und es echt weh tat. Das ich jetzt immer wissen will was er abends so treibt, muss ich nun ebenfalls verdrängen. Ich jammere nicht mehr, ich zweifel nicht mehr, ich erzähle nichts vom Stress hier, ich lüge mit meiner vorgegebener guten Laune, ich lasse ihm seine Freiheiten, viel mehr als zuvor.
Vielleicht kann man besser mit mir klarkommen und mich mehr lieben, wenn ich ...........
Wenn ich einfach....... wenn ich einfach vorgebe, dass alles gut ist.
Ich muss auch verdrängen, dass sich mein Freund mit seiner Ex aus geschäftlichen Gründen getroffen hat, da sie ihm noch ne' Menge Geld schuldete und sie ihm ihr neues, aber zerstörtes Handy dafür gab. Er meldete sich an dem Abend gar nicht mehr bei mir und lügte mich am Morgen danach noch an, das er früh schlafen war, obwohl sie sich getroffen haben. Einen Tag später sagte er es mir. Er habe nur Rücksicht auf mich nehmen wollen. Er weinte, als ich an seiner Liebe zweifelte. Und ich weinte, weil mein Vertrauen ein Stückchen zurückging und es echt weh tat. Das ich jetzt immer wissen will was er abends so treibt, muss ich nun ebenfalls verdrängen. Ich jammere nicht mehr, ich zweifel nicht mehr, ich erzähle nichts vom Stress hier, ich lüge mit meiner vorgegebener guten Laune, ich lasse ihm seine Freiheiten, viel mehr als zuvor.
Vielleicht kann man besser mit mir klarkommen und mich mehr lieben, wenn ich ...........
Wenn ich einfach....... wenn ich einfach vorgebe, dass alles gut ist.
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