"stell dir vor, du seist in einer art trance, du wüsstest nicht mehr was du tust, überhaupt was richtig oder falsch, weil alles was du tust, von irgendwoher gelenkt wird. dein handeln obliegt nicht mehr in deiner kontrolle. die grenzen verschwimmen, zwischen lüge und wahrheit, zwischen raum und existenz, zwischen wirklichkeit und unwirklichkeit. du nimmst die stimmen von außen nur gedämpft vor, du hörst was sie sagen, worum sie bitten, was sie verlangen und du gibst den stimmen nach, du tust es, ohne zu wissen in welche richtung du dich begibst. du bist mal hier und mal da, kümmerst dich dort, hörst die stimmen und bist mechanisch. das ist funktionieren. und wenn du soweit bist, kommst du nicht mehr raus. es sei denn, jemand durchbricht die grenzen, die mauern, das glas um dich herum, oder du tust es selbst. aber wie willst du das bewerkstelligen, wenn alles was du tust, von irgendwoher gelenkt wird?"
er: vielleicht braucht man einfach einen Menschen, der einen da raus holt und einem wieder Kraft gibt. also funktionierst du nur?
"davon war nie die rede"
er: hm
"ich denke eben nur nach."
er: okay
Was zeigt uns das? Ich sollte nie mehr Antwort stehen.
Sonst verrate ich mich noch.
Sonst verrate ich mich noch.
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