Donnerstag, 12. Juli 2012

"Jetzt tu doch endlich mal was!"

Ich hab mich die letzten Monate ziemlich schleifen lassen, das soll jetzt ein Ende haben. Ich hab Angst vor der Zukunft, nichts zu schaffen, wie Sie mir es immer alle früher vorhergesagt haben und vor der Zukunfts Konsequenzen. Jeden Tag, sei es Nachts, morgens um 6, wann auch immer, ich lerne mindestens 5 Stunden am Tag. 
Am liebsten mehr, aber es gibt ja noch viel mehr zu machen. Und das ist meine Entscheidung. Niemand verlangt es von mir. Wahrscheinlich mach ich mir selber soviel Druck. Oder ich renne einfach nur vor der Angst weg. 
Ich will mich auch nicht mit quälenden Gedanken abfinden, ich muss mich ablenken. 


Denn die Suizidgedanken sind zurückgekommen. Und nicht nur das. Alles kracht momentan auf mein leicht einstürzbares Kartenhaus. Ich mache nur Scheiße. Ich belüge meine Mitmenschen, belüge meine beste Freundin und riskiere so sie zu verlieren. Nach jeder Berührung, sei es eine öffentliche Tür, eine Ampel, Entsorgung einer abgelaufenen Tomate, oder selbst wenn mich jemand berührt, wenn ich es gerade nicht abhanden kann, ich muss mich waschen. Meinen Körper, meine Hände. Eiskaltes Wasser, das die Haut gefrieren lässt. 5 Minuten, 10 Minuten... bis es nicht mehr aufhört wehzutun. Ich bin krank im Kopf. Auch wenn ich jetzt versuche mich von Männern fernzuhalten, bin ich irgendwie merkwürdig. Ein Freund, mit dem ich nie etwas anfangen würde, und wo nur Freundschaft zählt, begegne ich eifersüchtig. Er fragt natürlich was plötzlich mit mir los ist. Vielleicht liegt es daran das er glücklich verliebt ist und ich unglücklich. Bin ich das überhaupt? Nichtmal das weiß ich. Ich suche gezielt nach einer Art Nähe. Aber eigentlich will ich mich doch jetzt von ihr fernhalten? Vielleicht will ich einfach nur für jemanden wichtig sein, egal wieviel Scheiße ich baue. Einfach macht es auch nicht gerade, dass mir der Kerl wieder hinterherrennt, von dem ich dachte, der verletzt mich. Und der mich leider weich werden lässt. Aber diesmal nicht, diesmal nicht! Ich bin kein Spielzeug oder keine lebende Puppe. Ich lebe, ich bin auch ein Mensch mit schwindenen Gefühlen! Aber vielleicht, vielleicht gefriere ich langsam. Lasse mich von unbekannten Seiten steuern und vegetiere vor mir her. Ich versuche alles zu tun, damit ichs schaffe, aber widerrum versuche ich alles zu zerstören. Mich zu zerstören. 
Und verdammt! Ich frage mich, was davon bin ich?

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Außerdem fühle ich mich nicht mehr sicher hier zu schreiben. Es könnte ja jemand draufstoßen, durch meine eigene Dummheit. 
Ich muss mir diesbezüglich etwas überlegen.

2 Kommentare:

  1. der post macht mich traurig, weil er deine hilflosigkeit und verzweiflung spüren lässt.

    wir haben nie sonderlich viel geschrieben, aber wenn du magst - ich bin für dich da.
    es wäre wirklich sehr schade, bald nichts mehr von dir zu lesen und ich hoffe, du findest eine lösung!

    <3

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  2. Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

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