Sonntag, 11. Dezember 2011

irgendwie ohne worte

So richtig habe ich eigentlich noch nicht drüber nachgedacht. Vielleicht ansatzweise etwas... Haha, nur witzig das ich geschrieben habe, dat ich bei jemanden anrufe. Ich kann gar nicht anrufen, ich hab doch so Angst vorm telefonieren. Ich trau mich ja noch nicht mal nach Wochen jetzt bei ProFamilia anzurufen. Mensch, was machst du da? Es geht nicht um die Worte, um das Thema (wobei das auch nochmal eine Rolle spielt), einfach ums Telefon! 

Das müsste ich auch erstmal überwinden, oder wie habt ihr das gemacht, wenn überhaupt? 
Ich meine, ich kann mich immernoch selbst zerstören, auch wenn ich einen Schritt vorwärts mache, so halb wenigstens... ein halber Schritt. Das Auftreten sollte noch kommen. Ich hasse mich schon wieder das ich um den heißen Brei herumquatsch, anstatt mal das Zepter?! selbst in die Hand zu nehmen. So feige.. Wer sagt mir denn, ob ich auch nicht damit einen Fehler begehe? Ich bin voll davon. Wahrscheinlich pack ich nicht mal diese Woche... eine Klausur, drei Tests, einen nicht erfreulichen Termin beim Zahnchirurgen, wo ich vorher noch Valium bekomme und wahrscheinlich wieder schwebe, aber davor umkipp vor Angst. Klingt irgendwie unlogisch.. Außerdem werde ich mich morgen zwingen um 6 Uhr früh aufzustehen, obwohl ich das garnicht müsste, aber ich mir meinen Schlaf mit Gewalt entziehen will. Meine Energie für den Tag. Warum und weshalb ist mir auch noch nicht bekannt, da ist nur eine Stimme die sagt: "Du machst das jetzt." Und ich machs. Ja, was noch? Ich will das die Zeit stehen bleibt und ich mal das Gefühl habe, für jemanden bedeutsam zu sein, irgendwie nicht Fehl am Platz. Kommt in letzter Zeit häufig vor, dass ich mir so unendlich viel falsch vorkomme. Ich bin auf mich selbst gestellt. Muss alles alleine meistern, ohne Hilfe. Aber bin ichs denn anders gewohnt? Ich wollte es doch so, wo doch alle meinten, ich wäre so stark, so ein starkes Mädchen... aber wieso schaff ich es dann nicht mal mein Leben auf die Reihe zu bekommen? Irgendwann kracht man immer zusammen. Irgendwann ist man nicht mehr so stark. Irgendwann darf man einfach mal schwach sein. Um danach wieder auf stark zu machen...

2 Kommentare:

  1. oh gott, frag sowas nicht. ich greife bei so etwas nur zum telefon, wenn ich weiß, dass ich gleich danach los muss, es die letzte chance ist und ich jetzt (!) anrufen muss (zum beispiel frage nach rezept von meiner psychiaterin, weil ich die tabletten brauche). oder ich mache es, wenn ich weiß, ich kann dann zuhause bleiben und wenn es scheiße läuft heulen. bei institutionen rufe ich dann nahezu immer kurz vor ende ihrer öffnungszeiten an - eher bekomme ich es nicht hin. manchmal, zum beispiel bei sparkasse oder krankenkasse, schicke ich über das onlineformular/email eine nachricht mit meinem anliegen und der bitte um rückruf. dämlich, aber für mich noch am einfachsten mich erstmal zu überwinden....

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  2. und ich mache mir vorher stichpunkte. spreche auch ab und an 2-3mal die sätze durch, die ich sagen möchte, wenn ich der gegenüber sich vorgestellt hat und ich mein anliegen äußern soll.

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