FUCK OFF!
Ihr kriegt mich nicht klein.
Es ist MEIN Leben!
Damals machte ich mir auch keine Gedanken um meine Zukunft. Worauf ich hinauswill: Ich hätte mich ruhig auf eine Therapie einlassen können. Das Problem war: Es waren erstaunliche Lügen, die die Behörden über mich erzählt haben. Sie haben nicht mit mir geredet. Einfach über meinen Kopf hinweg entschieden. Haben sich nicht mal die Mühe gemacht, sich mit mir zu befassen. Und so konnte ich nunmal kein Vertrauen fassen und kapselte mich von allen ab. Ich rebellierte und zwar derpst, worauf ich naja... ich weiß nicht ob ich darauf stolz sein kann. Einerseits ja, andererseits nein. Ich glaube, ich würde wieder so handeln. Aber es gibt Dinge, die ich auch gerne ändern würde. Wenn ich heute zwangseingewiesen werde, dann vergeude ich doch nur meine Zeit. Ich muss weiter meinen Weg gehen und nicht in einer Klinik sitzen. Aber welcher Psychologe duldet eine einfache ambulante Therapie, wenn ich mich ihm anvertraue, und alles ohne Punkt und Komma erzähle? Keiner. Irgendwie traurig... weil darauf würde ich mich vielleicht noch einlassen, wenn ich -endlich- mal soweit bin. Man möchte so gerne Hilfe,
aber das Leben hindert einen!
Verdammtes Leben.
Wann ließ ich mich das letzte Mal bluten? 3 Wochen? Solange kann das Rohr bestehen bleiben, bevor es zu voll wird? Erstaunlich. Wenn die Leere wenigstens das verhindert... Ich hab ja zu nichts Lust. Nicht mal die Lust mich zu schneiden. Ist das normal? Diese Gedanken um den Tod herum, sind auch verschwunden. Aber vielleicht... vielleicht muss ich mich erst wieder bluten lassen, damit die Leere endlich mal aufhört! Aber dann ist da wieder die Angst. Die Angst das es jemand sehen könnte... Vielleicht müsste es dann woanders hin. Hach Gott! Was mach ich mir wieder Gedanken! Ist ja schrecklich. Langsam kann ich die Scheiße echt nicht mehr ertragen. Scheiß, scheiß, scheiß Gedanken!!!
Etwas länger wie üblich geworden...


Ach ja... Zwangs Einweisungen sind was schönes.
AntwortenLöschenIch habe immer totale Panik vor.
Weil mich das da drin nur noch mehr kaputt macht...
Mir gehts so ähnlich -.-.
AntwortenLöschenManchmal will ich auch was erzählen,aber dann ist der Hintergedanke wieder da , dass ich wieder in die Klinik muss.
Schade eigentlich das die Therapeuten bzw. Psychologen dann nicht erkennen das es nichts bringt :/.
Ich wünsch dir einfach noch viel Glück.<3
Was ist denn bei der 2. Einweisung passiert?
AntwortenLöschenZwangseinweisungen werden wirklich selten ausgesprochen und wenn doch, dann nur wenn akute Selbst- oder Fremdgefährdung besteht.
Ergo: Solange du deinem Therapeuten nicht klipp und klar sagst, "ich spring gleich ausm Fenster", kann er dir maximal EMPFEHLEN, in eine Klinik zu gehen, das ist dann aber immernoch deine eigene Entscheidung.
Therapie ist zwar anstrengend und frustrierend aber auf der anderen Seite kann da auch wirklich was tolles passieren.
Ich bin sehr froh den Schritt gemacht zu haben (was bei mir auch echt lange gebraucht hat), ich hab durch meine Therapeutin einfach verdammt viel Halt und Sicherheit dazu gewonnen - Wo ich ohne sie stehen würde, will ich mir an der Stelle mal nicht ausmalen.
Ich kann dir nur empfehlen, es auszuprobieren - die Angst vor der Einweisung hat sich schon bei so vielen als falsch erwiesen.
Liebe Grüße
Ja, da jemand passendes zu finden ist sicherlich schwer, ich kenne die anstrengende Suche für mich nicht, weil ich eigentlich von Anfang an gesagt habe "zu ihr, sonst keinem".
AntwortenLöschenDie große Angst davor, dass es nichts bringt und ich dann gar keine Hoffnung mehr habe, begleitet mich auch sehr oft, ist mir auch ein großes Hindernis.
Aber ohne Mut zur Veränderung wird sich nichts ändern - Chancen ergreifen, hoffen, dass alles gut geht.. viel anderes kann man ja nicht machen, wenn man SO nicht weiter leben will.
Ich muss ehrlich sein: Ich bekomme genau das auch seeehr schlecht hin.
Ich hoffe, du versuchst es trotzdem!
Liebe Grüße