Donnerstag, 30. Juni 2011

Tja... das wars dann wohl...

... mit dem täuschend echtem Frieden. Ich spüre es einfach. Irgendwas läuft definitiv total verkehrt. & das mit den Weibern kann ich auch wirklich vergessen. Egal ob Weib oder Kerl, es ist immer das Gleiche. Man wird VERARSCHT. Reicht es nicht, dass das Leben einen verarscht? Muss man dann noch auf der Suche nach einer Schulter zum Anlehnen auch verarscht werden? Das mit der wahren Liebe hab ich jetzt erstmal weggelassen, - die gibt es eh nicht. Jaja, so ist besser. Niemanden an sich mehr ranlassen, allen den Rücken kehren, jaja. Das ist gut. Das schützt! 
Ich hab vorgestern wieder die Kontrolle über mein Unterbewusstsein verloren. Aber seitdem geht es einigermaßen. Ich darf nur nicht wieder nachdenken. Da denk ich lieber an andere ablenkende Sachen. Schön verdrängen, schon in die Ecke kotzen. Prima. Komischerweise fällt mir auf, dass ich mich fast gar niemanden mehr anvertraue. Ich bin zwar schon mit ihnen zusammen, krieg hier und da ein Lächeln zustande, bin total durch den Wind, aber sonst? Nichts halt. Weiter wie immer. Sogar ein Gespräch bei ner' Beratungsstelle habe ich aufgegeben. Bringt ja eh nichts. Gelaber, Gelaber, Gelaber und was kommt bei raus? Nichts. Weiter wie immer. Und ich ruf; Hey Leute, mir gehts super, super super fantastisch toll! Und ich denk; Fuck off,jo!


Wie man sieht, habe ich meine neue Kamera schon missbraucht. Ich finde sie eigentlich ganz gut. Vorallem kann ich dann auch einfach mal wieder alleine wo rausgehen, an einen Ort, an dem ich ganz ich selbst sein kann und Fotos dabei machen. Schon die kleinsten Details, die manche Menschen übersehen, finde ich wunderschön. Nun denn, dass war das Beste Geschenk finde ich. Bis halt noch auf die vielen Büchern und voralleeeeem meinem Tattoo Gutschein. Schon im Herbst isses dann soweit für mein 1stes Tattoo. Klingt es blöd, wenn ich sage das ich die Schmerzen genießen werde? Ha. Ich bin ja so ein kleines Weichei, von daher kann mir niemand da ankommen und sagen es tut nicht weh. Denn das glaub ich nicht.

Sonntag, 26. Juni 2011

18te.


Die Zeit vergeht wie im Fluge, zu schnell wenn man mich fragt. Ich komm gar nicht hinterher. Gestern stand ich noch mit einem Fuß im Winter. So, oder so ähnlich.
Jedenfalls ist heute schon mein Geburtstag. 18, yeah! Aber eigentlich gibt es daran nichts, was mir Freude bereiten würde. Der ganze Tag wird die reinste Katastrophe. Wenn dann, freu ich mich nur auf meine Kamera, die ich bekomme. Dann kann ich endlich wieder vernünftige Bilder machen und viele, ganz viele Fotoalben zusammenzaubern. Einige haben abgesagt... was mich persönlich ziemlich traurig stimmt, weil es dann nicht das Wahre ist. Ein Stress, ein Stress! Daher freu ich mich eigentlich nicht so richtig.. wenn ich ehrlich bin, gar nicht. Ich hoff das ich den Tag irgendwie hinter mich bekomm' & mir nicht zuviel Aufmerksamkeit und das ganze Tamdam zugeträllert wird.

Ich bin schon irgendwie komisch, gä? 


Donnerstag, 23. Juni 2011

Gespaltene Seele.

Mir gehts wieder gut. Zumindenst körperlich. Wie es seelisch aussieht, kann ich nicht sagen, denn ich weiß es nicht. Wie immer. Alles hat irgendwie seinen Sinn verloren, auch wenn es nur alltägliche Dinge sind. Ich bin nur noch da. Nur noch da. Aber zeige keinerlei Anteilnahme. Nur da. Sonst nichts. Einfach nur da. Sonst nichts. Macht mich wahnsinnig. Nichts hat eine Bedeutung für mich. Sei es selbst mein Geburtstag um den sich alle zu bemühen und so ein Theater drumherum machen. Mir wäre es lieber, dass ich an dem Tag nur im Bett lieg, die Decke über den Kopf zieh und mich einfach isolier. Von allem. Aber Sie* kommt ja... Aber das hab ich bestimmt auch schon versaut. Belanglos. Nur noch die Musik ist da, und die aufsteigenden Erinnerungen. An diese Tage an denen ich noch irgendwie gelebt hab. Zumindenst versucht habe zu leben, um nicht sterben zu müssen. Um mich nicht von dem Schmerz und der Leere auffressen zu lassen. Der Alkohol, die Drogen, die ständige Selbstgefahr, die paar Monate auf der Straße, immer auf der Suche nach einem Dach über den Kopf... ja, ich glaube dies alles hat mich so ein bisschen abgelenkt und betäubt. Und jetzt, nichts. Gar nichts. Nur noch die Leere und der Schmerz betäubt mich. Der ständige Gedanke mich selbst zu hassen, der ständige Gedanke, mich selbst zu bestrafen, der ständige Gedanke nur zu funktionieren und da zu sein.
Es ist alles sinnlos. Rein gar nichts wert. 

 

Montag, 20. Juni 2011

Kann ja schonmal vorkommen.

War das übel heute morgen! Erstmals wiedermal nur drei Stunden Schlaf, da mir wiedermal speiübel war. Ich lag mindestens zwei Stunden nur wach, in der Hoffnung irgendwann mal einzuschlafen. Resultat: 3 Uhr eingeschlafen, 6 Uhr aus den Federn. & dann? Ja dann hat man Kreislauf schlapp gemacht. Mir wurde schwarz vor Augen und mir war heiß und eiskalt zugleich. Ich hab im Gesicht geschwitzt und der Rest war am zittern. Die Übelkeit ist nur so in mir hochgestiegen. Ich saß im Bad auf dem Fußboden und konnte mich nicht mehr bewegen. Nach einer Stunde und einer Tasse Tee ging's wieder. Mutter war kurz davor en' Arzt zu rufen. Ich war kreidebleich hinterher und sah aus wie ein Gespenst. Seitdem fühle ich mich so schwummrig & so komisch. Den ganzen Tag. Mein Magen rumort und ich friere dauernd. Ich glaube, dass das heute nicht mein Tag ist. Schon wie es anfing zu regnen und nach 8 Stunden auch nicht mehr aufhörte. Heute ist Regentag, heut läuft alles quer. Und ich tanz' mal wieder aus der Reihe. Na Mahlzeit.

Guten Tag, Welt!
Ich geh jetzt wieder ins Bett. Kann mich kaum aufrecht halten.

Sonntag, 19. Juni 2011

Kotzkampf.

Was hier abläuft finde ich ganz und gar nicht mehr lustig. Ich fühle mich, als müsste ich gleich kotzen. & dies läuft nun schon seit drei Stunden so. Mir ist so übelst schlecht, mein Bauch zieht sich vor Qual zusammen und mein Kopf macht auch wieder Theater. Werde ich krank, oder ist es nur mein Körper der den Kampf aufgibt?! Ich will dass das aufhört. Heute, oder eher gesagt gestern Abend war noch alles okay. Da bin ich sogar vor Kribbeln(?) im ganzen Körper hyperventiliert, da Sie zugesagt hat in einer Woche zu meinem 18ten zu kommen. Als ich Sie durchs Handy lachen hörte und wie Sie sagte; "Ach du bischt auch schon ne' geile Sau" :D Das hat mich wieder verwirrter werden lassen, beruht das Ganze vielleicht auf Gegenseitigkeit? Als Sie dann noch fragte was ich mir wünschte, und ich -ausversehen- vom Gefühl her sagte, dass wenn sie kommt das mir das reicht... hab ich mich verraten? Verdammt. Ich bin schon en' Dummkopf! Und jetzt aufeinmal dieser Kotzreiz. Diese Gedanken, mir wieder so richtig ins Fleisch zu schneiden bis ich sehe, dass das Blut läuft und ich mich beruhigen kann. Ich hasse mich dafür sowas zu denken. Durch sowas würde wieder alles in Scherben enden und auf denen ich dann laufen muss. So wie ich immer alles versaue, so wie ich die Prüfung morgen versauen werde. Dumm, dumm, dumm! Was bin ich nur für ein dreckiges Balg? I dont know. 

Ich geh dann jetzt mal kotzen, gute Nacht!




Freitag, 17. Juni 2011

Wiedermal sitze ich hier, hellwach und kann nicht schlafen.
Mein Schlafmangel macht mich ganz schlapp. Trostlos.
In dieser Woche wären das zusammen knapp 15 Stunden Schlaf.
Pro Tag wären das 3 Stunden, obwohls natürlich unterschiedlicher war.
Ich weiß nicht warum das aufeinmal so ist. Ich stehe früh auf, und gehe spät ins Bett,
wenn schon die Vögel zwitschern. Jeden Tag dasselbe. Trostlos.
Manchmal glaube ich das ich nur noch eine wandelnde Seele ohne Körper bin.
Nun ist es auch schon bald 4 Uhr und in 4 Stunden muss ich auch schon wieder aufstehen.
Mahlzeit. Sprachlos wie ich bin, still und stumm schweigend. Der Sinn in diesem Leben längst verflogen. Nur noch eine Hülle, ein Schatten seinen Weg fortsetzend. Trostlos.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Falscher Film.


Mensch, ich könnt grad sowas von ausrasten. So derpst ausrasten wegen meiner ach so wunderbaren Mom. Wahnsinn, wie mich diese Frau verrückt macht. Was mit mir ist, ist der doch sowas von egal. SOWAS VON! Aber dann, dann immer derbe an mir klammern wie ein kleines Äffchen. Fragt wann ich 'nachhause' komme. Geb ich Antwort. Dann... jede Stunde eine Sms in der sie fragt wann ich 'nachhause' komme. Gehts noch???! Was will die mal machen, wenn ich ausziehe? "Weiß ich nicht", kam zur Antwort. Großartig. Ich versteh der ihr ganzes Verhalten nicht. Vorallem macht es mich krank!! Nur damit sie nicht alleine ist. SIE! Wann hat sie sich einmal wirklich für mich interessiert? Interessiert, wie ich mit diesem und jenem klarkomme. Interessiert, wie es mir geht. Mich umarmt, sodass es nicht falsch wirkte. Es widert mich an wenn sie das tut. Es ist nicht richtig. Ich kann ihre Berührungen nicht abhaben. Es ist FALSCH! Da ist nichts, rein gar nichts. Ich sehe sie einfach nicht richtig als Mutter... eher einer, mit der ich unter einem Dach wohne, wie in einer Gemeinschaftswohnung. Sie denkt, ich komm mit allem total klar. Hab ich alles vergessen. Komme klar. Ja. Vielleicht ist das der Grund warum ich mir ständig einrede, wirklich klarzukommen obwohl ich überhaupt nicht klarkomme. Aber ich reds mir halt ein. Und warum brennt und schmerzt es jetzt überall in meinem Körper? Weil ich denke, dass ich theoretisch gesehen keine Eltern habe? Die glücklichen Familien, wie sie sich umarmen, lieben, es sich auch manchmal zeigen, für einen da sind, helfen wo es nur geht... es ist eben nicht meins. Ehrlich gesagt will ich es auch gar nicht mehr. Ich bin es nicht anders gewöhnt, daher kann ich auch nicht verstehen wie andere auf ihre Mütter reagieren. Positiver. Wann war die Welt schonmal in Ordnung? 

Verdammt, ich bin so ein Trampel! So ein T r a m p e l !
Is' doch alles fürn Arsch hier, echt. 


 

Montag, 13. Juni 2011

I don't know..

Gott!, bin ich in den letzten Tagen so übeeeelst depressiv. Egal wo ich auch bin, egal wo ich auch hingehe...gewisse Erinnerungen, die ich lieber verdränge, folgen mir auf Schritt und Tritt. Demnach versinke ich wieder in meinen Gedanken und versuche die Beherrschung nicht zu verlieren. Ich kann einfach nicht anders. Die Erinnerungen sind so stark und überwältigend, sodass sie mich in ihren Bann ziehen. Dann gibt es nur noch mich und die Trauer, alles andere um mich herum verblasst. Am liebsten würde ich alles löschen aus meinem Leben und so leben, als wär ich nicht von irgendeiner Trauer gelähmt. Ein anderer Ausweg ist mir nicht bekannt. Alles kommt nach und nach doch wieder an die Oberfläche und beraubt mich um meinen Schlaf. & so kommt es das ich bis hin zum Nachmittag im Bett liege und die weiße Wand vor mir anstarre. Sie ist das Einzige was mir zeigt, dass es an Ort und Stelle verharrt und sich nicht ändert. Denn alles verändert sich, mein Ich mittendrin. Nur die weiße Wand bleibt, sie bleibt da, verharrt. Wut.



  
Irgendwie denke ich, dass es nicht mehr so sicher ist hier zu schreiben. Das ich damit echt Probleme kriegen könnte, die ich mir gerne ersparen möchte. Aber nungut, überall besteht ein gewisses Risiko, was?

Freitag, 10. Juni 2011

Elendes Dasein.

Ich tanze, bin der tanzende Clown, der mit einem Bein im Abgrund steht. Tanze um die Frage, die mich nicht mehr loslässt. Wer bin ich? Und was heißt das, dass ich bin? Mein Körper wie eine Hülle. Ich sehe meine Hände an, die mich verletzen, die mir ins Fleisch schneiden. Frage mich ob das meine Hände sind. Es sind fremde Hände. Ich lebe im Wackelkontakt zu mir selbst. Mein Körper steht hier im Raum, im Heute. Und ich sehe nur seine Vergänglichkeit. Ein bisschen tiefer schneiden, ein bisschen länger bluten, dann ist es vorbei, zu Ende. Lebenszeit, eine Sekunde, ein Blitz. Raum und Zeit wachsen und ich schrumpfe immer mehr, falle dem Nichts entgegen. Ich kann mich selbst nicht in Worte fassen & nicht erleben. Ich ziehe mich jede Minute neu aus dem Chaos meines unaufgeräumten Ich's. Suche mich und verliere mich. Weiter. Erschöpft treibe ich durch ein Leben und ringe um Wirklichkeit. Um meine Wirklichkeit, die mich immer wieder und immer mehr verlässt. Was für eine Schande! 


Du bist ein Grenzgänger. Niemals gehörst du dazu. Du bist nicht normal, aber du bist auch nicht verrückt. Kennst du das Gefühl, der einzige Mensch hier zu sein, allein, verlassen, einsam? Eine Mauer scheint dich von denen zu trennen, die dich niemals verstehen werden können. Weißt du, wohin du gehörst? Du wirst es niemals wissen, weil du keine Indentität hast. Du weißt nicht wer und was du bist. Grenzgänger stehen dazwischen und schreien nach dem Extremen. Immer wieder musst du Grenzen überschreiten um dich nicht zu verlieren, um zu spüren, wo die Grenzen sind. Das Gefühl nicht in die Welt zu passen treibt dich fort in deinen Gedanken,- bis vor eine Entscheidung über Leben und Tod. Willst du dazugehören? Kannst du damit leben, fremd zu sein in der Hoffnung eine Brücke zu schlagen. Es ist deine Entscheidung. Wenn du gehst bleibt ein Loch das du nicht füllen kannst. Du passt nicht dazu und in dir passt nichts zusammen. Du spürst, was sie nicht spüren und du verzweifelst an etwas, was sie nicht kennen. Du wirst viel Kraft brauchen oder aufbringen müssen, um nicht gehen zu wollen und in der Leere des Unbenennbaren zu überleben.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Die Liebe kann einen von heute auf morgen verändern. Ja, aber die Verzweiflung schafft es schneller. Und von heute auf morgen bist du ein anderer Mensch.

Geht nur. Lasst mich allein. Ich kann eure Nähe nicht ertragen. Sie erdrückt mich, schnürt mir die Kehle zu, nimmt mir die Luft. Mein Puls steigt, mein Atem geht schneller. Alles in mir zieht sich zusammen, baut sich auf für den nächsten Arschtritt. Geht nur. Bevor der Wind mich fortträgt. Lässt mich eins werden, mit der Natur. Asche zu Asche. Nur noch ein Wink und ich bin weg. 


Dienstag, 7. Juni 2011

Die Sehnsucht sich selbst zu hassen.

Ich bezeichne das Ganze nicht mehr als Wahnsinn oder als eine angegrenzte Hölle. Nein, es ist eher ein Wahn ohne Sinn. Wann fängt man an zu akzeptieren oder sogar zu genießen?
 Wer war selbst dann noch da, als ich im Regen stand und alle fortgegangen sind? Die Scherbe. Wer hat meinen Schmerz verstanden? Die Scherbe. Mittlerweile gleitet mir alles aus den Händen, bekomme wieder Kopfschmerzen und mutiere zu das was ich doch immer war: Einer Einzelgängerin mit ihrer eigenen aufbauenden Welt. Zurzeit halte ich mich auch mit einem Kugelschreiber und den dazugehörigen gemalten Strichen auf den Armen über Wasser und nicht darunter. Dann stelle ich mir vor, wie es sei, wenn es wirklich echt wäre und nicht nur Tinte. Das ich kurz davor bin zu platzen. Es ist wirklich ein Wahn ohne Sinn. Manchmal habe ich sogar die Sehnsucht danach, mir mein ganzes Leben noch weiter zu zerstören. Das ich leiden muss oder sogar will, um mich irgendwo gut zu fühlen oder vielleicht auch bestätigt. Warum sonst war ich immer so streitsüchtig und provozierend, damit mir die Menschen in meiner Umgebung mit Worten und sogar mit Händen wehtaten? War es wirklich weil ich es so wollte und das es meine Schuld war, oder lag es an diesen Menschen? Warum sonst hatte ich immer diese blauen Flecke? Zufall, Schicksal? Sehnsucht, Verlangen, Wut, Hass, all die Dinge. Ist es dann nicht gerecht, mich selbst zu hassen, wenn ich mich selbst in solche Situationen bringe? War es dann nicht gerecht, vor 4 Jahren mich zum ersten Mal zu schneiden und somit in einen unendlich langen Teufelskreis zu gelangen? Ich kann sagen das nicht alles umsonst war.

Aber mal zu etwas anderem.... wir alle haben Namen, die uns kennzeichnen, nach uns gerufen wird, auf die wir hören. Aber ist es nicht nur ein Name? Ich meine, wer wir wirklich sind können wir nicht sagen. Ein Name ist doch bloß ein Wort. Was dahinter steckt, weiß niemand.

Freitag, 3. Juni 2011

Save me from Myself

Ich fühle mich so trostlos müde, dass es schon fast anstrengend ist mit mir selbst klarzukommen. Ich würde mir am liebsten tagelang die Decke über den Kopf ziehen und die Tage an mir vorbeiziehen sehen. Frage mich jedesmal selbst ob es Sinn macht überhaupt aufzustehen und der Sonne gegenüberzutreten. Das beste Wetter, der beste Tag ist doch immernoch wenn graue Wolken den Himmel bedecken, keine Wärme durchdringt & es regnet. An solchen Tagen macht es irgendwie mehr Sinn aufzustehen. Weil es einfach passt und die Sonne mich nicht noch mehr depressiver verstimmt. Ich würde am liebsten wieder abhauen und der Welt den Mittelfinger entgegenstrecken. Eine Tasche mit ein paar Sachen, Geld und weg, tschüss! Schade das dadurch alles nur noch schlimmer und nicht schöner wird. 

 Noch eine Nacht und ich lasse mich fallen. Nur für ein paar Tage, Wochen (?), bis ich wieder klar werde. Dann können se' mich alle mal kreuzweise. Immerhin ist es mein Leben. Wen kümmerts überhaupt schon? Ich bin ja für alles selbst verantwortlich und rückgängig machen kann ich gar nichts. Scheiße, was? Seit Tagen habe ich diese Träume. Träume die mir zeigen was ich eigentlich wirklich will. Träume, die mir zeigen das ich mir das verbockt habe was ich wirklich will. Auch scheiße, was? Mich trifft es immer, egal was es ist. Warum aber trifft mich nicht irgendeine tödliche Krankheit oder irgendein tödlicher Unfall? Dies trifft mich nicht. Was für ein Glück aber auch, was? Auf dieses Glück kann ich verzichten. Ganz ehrlich. Aber immerhin ist es mein Leben. Und zwischen den Welten beame ich sowieso schon hin und her. Meine Sicht ist blockiert und mein Geist weiß nicht mehr was wahr ist. Traum oder Realität? Ich weiß es nicht und kann es nicht mehr unterscheiden. Was auch immer, es ist scheiße.


 

Donnerstag, 2. Juni 2011

Die Sonne lässt mich frieren.

Mir ist gestern etwas aufgefallen:
Meine Füße sind fett, zumindenst mein großer fetter Zeh.
Sieht richtig eklig aus, wenn man es genauer beobachtet und studiert.

MONSTERFÜßÄÄÄÄ!!
Zu meiner Frage: Kann man glücklich sein, während man alle anderen um einen herum belügt? Beziehungsweise nicht mit der Wahrheit konfrontiert? Widerrum, kann man glücklich sein während alle anderen Bescheid wissen? Beide Fragen, meiner Meinung nach lauten Nein. Und was ist, wenn du Personen die du magst, mit Monsterfüßääään von dir trittst? Weil es deiner Meinung besser so ist? Wenn du dich von selbst immer weiter distanzierst und isolierst, aber auf der anderen Seite genau das Gegenteil willst? Entweder du zerstörst dich oder du hasst dich. Obwohl du nur lieben willst. Entweder du schiebst all die Wut auf dich oder verschiebst alle Farben in die Dunkelheit ab. Obwohl du es lieber kunterbunt haben möchtest. Wie heißt es immer so schön? Man kann nicht alles im Leben haben. Und ich hab mal wieder gar nichts. Aber man kann ja auch gar nichts haben. Und wenn du gar nichts hast, bekommste eben den Rest, - die Schattenseiten. Wunderbar, nicht? Was mich wieder zu dem Gedanken bringt der seit Wochen in meinem Kopf herumwuselt - schneiden, schneiden, schneiden. Aber ich darfs nicht... ich hab mir doch geschworen durchzuhalten! D u r c h z u h a l t e n ! Am Ende bin ich aber sowieso wieder eine Versagerin. Eine V e r s a g e r i n !
 

Mittwoch, 1. Juni 2011

Ich bin nicht wie Du.

Ich bin nicht wie Du und lasse einfach mein Vertrauen fließen. Ich bin nicht wie Du und kann über alles offen reden. Ich bin nicht wie Du wenn ich dich verstehe. Ich bin nicht wie Du, wenn ich dir nachgehe. Ich bin nicht wie Du, wenn ich deine Hilfe annehme. Ich bin nicht wie Du, wenn ich lüge um zu lächeln. Ich bin nicht wie Du. 

Ich gehe in die Klasse. Das Zimmer ist leer, nur ein Mädchen sitzt da und hört Musik. Sie guckt mich an, lächelt und fragt "Wie geht's?", ich laufe an ihr vorbei zu meinem Platz und sage "Hm, ganz gut und dir?", "Auch" . Ich nehme Platz, stütze meinen Kopf in die Hand und schaue aus dem Fenster. Ein paar Regentropfen fallen. Der Himmel grau und weiß. Langsam trifte ich ab und ich fange an zu frieren. Plötzlich bin ich nicht mehr da, sondern ganz woanders. Fange an mich selbst zu fragen wie es mir geht. Ich finde keine Antwort. Es gibt keine Antwort. Da ist nichts was es zu beschreiben gibt. Langsam trudeln die Anderen ein.. ich nehme es kaum wahr. Sitze nur da und flüchte in Gedanken in eine andere Welt. Es war wie gestern Nacht. Liege im Bett, finde keinen Schlaf. Obwohl ich doch so müde bin, obwohl ich doch so früh raus muss. Doch der Kopf ist voll, voll mit Gedanken. Manchmal bin ich einfach zu stolz, um etwas zuzugeben. Oder ist es die Angst, denke ich. Ich setze mich auf, schalte das Licht an, reiße das Fenster auf und steck meine Nase in die kühle Nachtluft. Es ist gut. Setze mich auf die Fensterbank und fange wieder an zu grübeln. Ich stecke mir eine Zigarette an und blase den Rauch in die Dunkelheit. Gedanken, Gedanken, Gedanken. Sie verschwinden nicht. Ich schließe meine Augen und lasse mich in die Dunkelheit hinein beamen. Sehe mich die dunklen Straßen hinunter gehen. Ich laufe und laufe und laufe. Kein Ziel in Sicht. Meine Füße tuen weh, mache Pause, lasse mich irgendwo nieder. Die Dunkelheit umhüllt mich. Umhüllt mein ganzes Ich. Ein Windhauch hätte es gebraucht, um mich wegzustoßen. Wie in Trance ziehe ich die silbern glänzende Klinge herraus und halte sie wieder vor mein Gesicht. Leer, die Gedanken. Langsam lege ich sie auf meine Zunge, schließe den Mund und fühle es. Was ist schon falsch? Was ist richtig? Sachte öffne ich den Mund, nehme sie wieder herraus und setze an. Fühle es. Fühle, fühle, fühle es. Irgendetwas kitzelt meine Nase. Ich öffne die Augen. Regen. Wind, der meine Haare durcheinander weht. Perfekte Zeit. Zurück gehe ich ins Bett und bemerke dabei nicht die zierlichen kleinen Kratzer auf meiner Haut. Ich musste wohl träumen.