Freitag, 31. August 2012
Du fliegst tiefer und tiefer und tiefer.....
Es passiert schon wieder! Wie tief kann ein Mensch (Mensch?) nur sinken? Jede Nacht, wenn es um mich herum still wird und nur die Musik, die immer bleibt, einen nicht verlässt, zu hören ist... wird mein Bauch zum Schlachtfeld. Mein Heiligtum, aber auch das schrecklichste Körperteil das es gibt. Es fängt von vorne an. Einmal angesetzt, kann ich meine Hände nicht von loslassen. Wie ein trockener Alkoholiker. Womöglich nicht mal ansatzweise. "Ich will eigentlich keinen", dachte ich heute Mittag noch. Und doch möchte ich, brauche(!!!) ich jemanden. Einfach zum Reden. Aber alle Versuche waren bisher ja auch fehlgeschlagen. Und mit wem reden, wenn man keinen hat? Selbst wenn, es hätte sowieso keinen Sinn. Aber warum hat man, habe ich, trotzdessen dieses innige Bedürfnis? Der Wunsch zu sterben ist übermächtig. Aber selbst das will womöglich keiner hören. "Du bist verrückt" Ja, dann bin ich das eben. Ich möchte nicht mehr so leben. Ist das denn verboten?!
Mittwoch, 29. August 2012
Forever alone.
"Hey, es wird erzählt das du was von A. willst"
"Es wird auch erzählt das wir zusammen sind"
Das Schlimmste ist allerdings nur, dass ich nur noch
Keiner da, der mich hält...
Dienstag, 28. August 2012
Letzte Nacht ist meine Welt zusammengebrochen. Jetzt habe ich Angst.
Man lebt sein Leben, irgendwie, ganz normal,
und dann passiert plötzlich etwas, das einen total erschüttert.
Man sieht oder hört etwas und aufeinmal zerplatzt alles,
was man ist, was man tut,
in tausend scharfkantige Splitter bitterer Erkenntnis.
Ein neuer Tag bricht an. Ich verschlafe, bekomme es aber trotzdem hin, pünktlich am Zug zu sein. Eine Schulfreundin steigt unterwegs ein, planzt sich neben mich, und fängt an ihre Gute-Laune auszustrahlen. Von jetzt auf gleich muss ich den Schalter umlegen. Kein gesenkter Blick mehr, keine leeren Augen, kein nachdenklicher Blick aus dem Fenster. Ich wende mich ihr zu, wende mich allen anderen diesen Tag zu. "Und weißt du, ich freue mich so auf diesen und jenen Tag, da kommt ein Freund und wir gehen tanzen....etc." Schön das es Menschen gibt, die Freude an irgendetwas haben. Ich zeige Interesse. Für sie und ihr Leben. Stelle Fragen, zeige alle möglichen Reaktionen. Am Abend bin ich wieder allein im Zug.
Habe den Tag hinter mich gebracht, wie es scheint, aber nein, da kommen sie wieder. Dunkle Gedanken ziehen mich auf ihre Seite und ich steige vom Zug in die schwarze Wolke hinein. Den klaren Himmel lass ich hinter mir. Mich zieht es wie ein Abflussrohr in den nebelartigen Abrund in mir. Ich wehre mich nicht mal mehr. Ich wünschte, mir sei wirklich alles egal. Nicht nur ein paar Dinge in dieser Generation. Schon vor einigen Tagen begrüßten mich die Suizidgedanken wiedermal. Das Abflussrohr ist verstopft. Der Nebel hält mich fest. Ich bin orientierungslos und weiß nicht, wohin zuerst. An den Wänden feuchter Dreck, von der Decke tropft es. Ich kleb auf der Folterbank meines Lebens fest.
Morgen ist ein neuer Tag. Aber selbst dieser wird ein einziges Schauspiel. Es schmeckt schon fast wie Blut. Der geplatzten Wunden wegen. Wenn etwas zerstört ist, bleibt es das. Ich hänge an der Zerstörung. Ich begebe mich in Gefahrenzonen, erschaffe mich selbst zum Biest. Bin für andere da, aber verletze sie gleichzeitig, was mir später sehr leid tut. Ich entschuldige mich jedesmal, selbst wenn ich nicht Schuld habe. Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich mache und warum. Ich weiß nur, dass ich etwas zutun habe. Weiß, dass ich dies das erledigen muss. Wenn nicht das, was dann? Morgen ist ein neuer Tag. Ich habe Kopfschmerzen. Ich will keinen neuen Tag. Ich lenke mich ab, habe ein Treffen mit einem Kerl, der tiefsinnige Absichten hat und mal sehen, ob ich mich fallen lasse. Ein schlechtes Gewissen habe ich. Es gibt ja einen Mann, den ich lieber sehen würde. Aber dieser lässt mich gehen. Und so bleibt mir nichts anderes, als die Flucht vor dieser Enttäuschung. Sonst zerplatzt nicht nur meine Welt, sondern auch mein Leben.
Ich habe Angst vor der Wahrheit. Ich kenne sie, aber ich verdränge sie.
Dieses Gefühl danach ist merkwürdig. Ich bin am durchdrehen. Bin ich kurz davor, oder tu ich das schon? Kennt jemand diese Mini KitKat's? Eine Packung davon ist ja megamäßig teuer. Aber ich schweife ab. Davon habe ich heute nur drei gegessen. Das Einzige was ich gegessen habe. Eins heute Morgen und zwei heute Abend, als ich nachhause kam. Drei Mini KitKat Riegel. Sonst nichts. Wenn ich am durchdrehen bin, esse ich nichts. Dann stand ich eben im Bad, machte mich bettgeh fertig, vermied so gut wie es ging den Blick in den Spiegel. Ich wusch mir die Hände, seifte sie ein, und seifte und seifte und seifte. Bilder tauchten in meinen Händen auf. Bilder, die ich doch verbannt habe. Bilder, die ich nicht sehen will. Bilder, die das kleine bisschen Wärme in mir nehmen. Monster, dachte ich nur. Je mehr Bilder auftauchten, desto hektischer seifte ich meine Hände ein. Ich wollte wahrhaftig versuchen, die Bilder von meinen Händen abzuwaschen. Den Dreck hinunterspülen. Das verkrustete Blut. Als ich mir diese Hände erneut ansah, kamen sie mir vor wie Skeletthände. Wie Monsterhände. Sie waren taub. Meine Hände.
Sonntag, 26. August 2012
I need time, which you will not give me.
"Ich werde dich das auch nochmal persönlich fragen, aber ich mag mal so ne' Vorantwort wissen:
Willst du mit mir zusammen sein und es nochmal versuchen?"
Ich verliere dich. Das war mir vorher schon klar. Du lässt mich gehen. Ohne ein Wort. Liebe in der Freundschaft ist einfach nicht möglich. Vorallem das mit uns ist nicht möglich. Auch wenn mein Herz dies und mein Verstand das sagt. Das sind dennoch zwei verschiedene paar Schuhe. Unsere Wege werden sich erneut trennen. Auch wenn ich dich bei einer Schulfreundin erwähnt habe und sie mir sagte, dass das doch schon Jahre her ist, ändert das nichts. Klar, unsere Beziehung ist Jahre her und du hast dich geändert, aber ich kann keine Beziehung führen. Ich bin unfähig zu lieben, unfähig Beziehungen zu führen, sexuell unfähig. Ich bin vielleicht schon krankhaft eifersüchtig. Ich will diese Probleme nicht mit in eine Beziehung nehmen, denn das wäre schon das Ende. Aber das verstehst du nicht. Du sagst, du akzeptierst mich so wie ich bin. Ich hole mir Aufmerksamkeit bei einigen Männern. Lasse sie aber nicht zu nah an mich ran. Nehme mir nur das, was ich ab und zu brauche. Bin dann wieder eine Zeit lang weg, komme wieder. So geht es weiter. Ich bin eine Herzensbrecherin. Und das will ich dir alles nicht antun, auch wenn du mir das alles schon angetan hattest. Aber das ist vorbei. Das zählt nicht mehr. Denn du hast es ein Jahr später selbst zu spüren bekommen. Wir beide sind depressiv. Das kann nicht gut gehen. Ja, ich habe Gefühle für dich, aber selbst diese zählen nicht. Ich kann nicht gezähmt werden.
Da war ich nun. Gefangen und leblos, mit dem Stechen in der Brust allein.
Donnerstag, 23. August 2012
Scheiß auf alles, scheiß auf jeden, mach dein Ding und leb dein Leben.
Erster Schultag nach den Sommerferien. Die Suche nach einem neuen Nebenjob geht nicht weiter, noch nicht mal die Kündigung von meinem jetzigen habe ich geschrieben. Ich muss wenigstens in diesen Bereichen weiterkommen. Mache mir selber soviel Druck, Angst, mich hängenzulassen. Aber ich muss das schaffen. Mich nicht mehr ablenken lassen. Erst dachte ich, alles easy, erster Schultag. Du machst dein Ding und dann bist du weg. Und dann taucht dieser Mann auf, der mich das ganze Jahr nur als Lückenfüller benutzt hat und wo ich mich so verliebt hatte. Der ganze Schmerz war plötzlich wieder da. Wir haben uns registriert, mehr nicht. Bis eine Freundin ihn dazu drängte, mir doch "Hallo" zu sagen und da saß er nun neben mir. Er hat aufgehört zu kiffen, teilt er mir mit. Interessiert mich das? Nein. Danach zische ich meiner Freundin zu, was das denn sollte. "Ich hab ihm gesagt er soll dir Hallo sagen und nicht, das er sich neben dich hockt" Prima. Den Rest der Stunde sah er mich ab und zu an und ich war erleichtert zu hören, dass morgen sein letzter Tag hier sei. Danach seh ich ihn nie, nie wieder. Ich möchte nicht dauernd an diesen Schmerz erinnert werden. Am Abend schreibt mir mein Ex noch zum 3846239437 Male das er mich liebt, alles prima. Alles primaaaaa. Ich werd wahnsinnig. Ich weiß nicht, warum ich sooft an ihn denke, wenn er mir mal nicht einen halben Tag Sms schreibt. Ich weiß nicht, warum ich überhaupt an ihn denke und warum ich mich darauf einlasse. Ich weiß nicht, was das überhaupt soll. Fickmistarsch.
Dienstag, 21. August 2012
Ich will nicht im Mittelpunkt stehen, hier geht es nicht um mich. Nie.
"Wenn du Hilfe brauchst oder sonst was, ich bin für dich da okay."
"Ich komm schon irgendwie klar."
"Hm, hoffe ich.. ich mach mir Sorgen!"
"Neein. Du kennst mich. Ich komm klar!"
"Ja weil ich dich kenne, mach ich mir ja Sorgen...
du bist mir halt wichtig und dagegen kannst du nichts machen."
Ach scheiße. Es bringt ja doch nichts zu widersprechen.
Montag, 20. August 2012
Blaue Flecken am ganzen Körper. Schon die kleinste Berührung, das minimale Kopfdrehen, lässt den Schmerz vorallem im Nacken aufflammen. Kleiner Bluterguss am Oberschenkel, am Handgelenk. Es ist in Ordnung. Das passiert, wenn man sich auf einen Spaßkampf mit einem Mann einlässt. Wenn mich jemand fragt, ich hab mich auf die Fresse gelegt. Es erinnert mich zu sehr an dunkle Momente. Aber das ist nicht schlimm. Nichts ist schlimmer als zu leben.
Du kannst deine Spuren nicht wegwischen, wie Tränen, die dir die Wangen hinunterrinnen.
Ich wünschte sehr, ich könnte die Zeit zurückdrehen und alles anders machen.
Vorallem dieses eine Leben retten.
Vorallem dieses eine Leben retten.
Ich wollte das alles nie. Nichts davon. Nichts. Ich bereue vieles.
Vieles, wofür ich mich erhängen könnte. Vieles, was mir andere angetan haben.
Entscheidungen über mein Leben trafen. Ein Leben, was ich nicht mehr führe.
Ausgelöscht. Vorbei. Vertrauen in Menschen ist weg. Die Liebe ist weg und vorallem das Licht.
Ja, das Licht ist weg. Nichts davon ist mehr. Nur die Dunkelheit. Das ist das Schmerzhafteste.
Du wirst geboren, glaubst an Märchen und Geschichten.
Wirst mit der Hoffnung, mit der Liebe, mit kaum Wissen auf die Menschheit losgelassen.
Du ahnst nichts Böses. Alle Menschen sind gut. Aber dann der erste Schritt nach vorne, du kannst nichts sehen, es kommt wie aus dem Nichts, der erste Schlag von rechts, der zweite von links und nach vielen weiteren liegst du. Du liegst auf dem Boden und musst dich entscheiden. Du schluckst den Schmerz hinunter, die Wunden klaffen, aber das ist egal, denn nur weil du am Boden liegst, bleibt die Zeit nicht stehen. Sie dreht sich weiter. Und um überleben zu müssen, musst du aufstehen. Du bist eine leblose Hülle, die umherwandelt, auf der Suche nach den Dingen, die du am Anfang dieser Reise noch besessen hast. Aber irgendwann gibst du auf und erkennst, diese Dinge kommen nie zurück. Und du musst gucken, wie du klarkommst. Ohne Liebe. Ohne Hoffnung, aber mit viel mehr Wissen.
Donnerstag, 16. August 2012
Selbstschutz, kennste?
Schmerzen in Alkohol ertränken. Das bringt es nicht, das ändert nichts, aber irgendwas brauch' ich jetzt. Aufeinmal werde ich gefragt, ob ich doch nicht lieber dies und das machen möchte und nicht das, was mir aufgezwängt wurde. Schonmal daran gedacht, dass es jetzt zu spät ist? Ich möchte nicht schon wieder etwas abbrechen, was ich erst angefangen habe. So will ich nicht mehr sein. Es reicht schon, dass mich diese Vergangenheit immer wieder runterzieht. Morgen, denke ich mir, morgen wirst du was tun, morgen willst du was ändern, aber dann, morgen, denke ich das Gleiche. Die Wahrheit ist, ich schiebe alles vor mir her. Das 'warum' weiß ich selbst nicht. Vielleicht weil ich das immer tat, vielleicht kann ich das nie ablegen. Ich habe Angst, furchtbare Angst. Zu versagen. Verlieren. Und den Menschen Recht geben, die nie an eine Zukunft für mich geglaubt haben. Die mich auf der Straße gesehen haben. Die mich von Klinik zu Klinik fliegen sehen haben...
Man müsste mich eigentlich direkt einweisen. Die letzte Nacht war nicht meine Beste. Ich habe die Kontrolle verloren. Hielt diese scharfe Klinge in meinen Händen und hab nicht nachgedacht. Mein Bauch ist sowieso nicht der Tollste, da machen so ein paar kleine Schnitte nichts. Aber erbärmlich bin ich trotzdem.
Und was mach ich da mit meinem Ex? (Ich hoffe, dass das bald ein Ende hat) Er trauert vor sich her, wegen mir. Ich weiß nicht was in ihm vorgeht und wie er sich das alles vorstellt. Was er damit bezwecken will, wenn er mir weiter schreibt, wie sehr er mich liebt und das ich ihm fehle. Er hat nicht locker gelassen und das Resultat? Ich bin nicht weich geworden, dafür ist der Schmerz zu groß den er hinterlassen hat. Die Demütigung. Aber plötzlich kommt er an... möchte mit mir Eis essen gehen, er würde mich einladen und ich dachte mir, wo ist er hin? Das ist neu für mich. So war er nie. Und ich hab ja gesagt. Das wir uns treffen können. Am Wochenende. Jetzt bereu ich das. Das wirbelt einfach alles hoch und ich komm damit nicht klar. Das Einzige was gut ist.. er kann mich halten. Für einen Moment. Wenn ich Sorgen hatte, war er da. Wenn ich reden musste, war er da. Das ist aber auch das Einzige. Aber der einzige Mensch, bei dem ich das heute noch sagen kann...
Man müsste mich eigentlich direkt einweisen. Die letzte Nacht war nicht meine Beste. Ich habe die Kontrolle verloren. Hielt diese scharfe Klinge in meinen Händen und hab nicht nachgedacht. Mein Bauch ist sowieso nicht der Tollste, da machen so ein paar kleine Schnitte nichts. Aber erbärmlich bin ich trotzdem.
Und was mach ich da mit meinem Ex? (Ich hoffe, dass das bald ein Ende hat) Er trauert vor sich her, wegen mir. Ich weiß nicht was in ihm vorgeht und wie er sich das alles vorstellt. Was er damit bezwecken will, wenn er mir weiter schreibt, wie sehr er mich liebt und das ich ihm fehle. Er hat nicht locker gelassen und das Resultat? Ich bin nicht weich geworden, dafür ist der Schmerz zu groß den er hinterlassen hat. Die Demütigung. Aber plötzlich kommt er an... möchte mit mir Eis essen gehen, er würde mich einladen und ich dachte mir, wo ist er hin? Das ist neu für mich. So war er nie. Und ich hab ja gesagt. Das wir uns treffen können. Am Wochenende. Jetzt bereu ich das. Das wirbelt einfach alles hoch und ich komm damit nicht klar. Das Einzige was gut ist.. er kann mich halten. Für einen Moment. Wenn ich Sorgen hatte, war er da. Wenn ich reden musste, war er da. Das ist aber auch das Einzige. Aber der einzige Mensch, bei dem ich das heute noch sagen kann...
Dienstag, 14. August 2012
Es ist nicht so wie du denkst. Es ist schlimmer.
"Machst du das eigentlich immernoch? Dich selbst zu verletzen?"
Ich schweige. Es muss nichts gesagt werden.
Ich drehe den Kopf zur Seite, betäubt von dieser überraschenden direkten Frage.
"Lass es sein", kommt es sanft zurück. "Ich bin für dich da"
Das ist einfacher als gesagt.
Die Tage werden schlimmer. Langsam glaube ich, dass ich Platzangst bekomme. Ich trau mich kaum mehr aus dem Haus, fühle mich in den eigenen vier Wänden sicherer, als in der großen schutzlosen Welt. Aber selbst hier wird die Luft eng, ich krieg keine frische Luft. Die Luft, sie ist wie verpestet. Gehe ich dann einen Schritt hinaus, in die Stadt oder sonst wohin, - fühle ich mich selbst dann noch beobachtet & kontrolliert. Ich kann mich nicht entfalten, egal wo ich bin. Als würden überall in der Wohnung Kameras hängen, die mich beschatten. Die Menschen da draußen erzielen die gleiche Wirkung. Ich fühl mich klein, unbeholfen und verletzlich. Menschen schauen mich an, laufen an mir vorbei. Was denken sie gerade? Etwas über mich? Wie hässlich diese Frau ist, die sich aber in dem Moment im Inneren wie ein kleines 5-jähriges Mädchen fühlt.Was ein merkwürdiges Gefühl wenn ich dann wieder Zuhause bin. Einerseits will ich nicht, weil die Luft hier draußen viel besser ist, mir die Atmosphäre aber Angst einjagt. Und drinnen geht der ganze Scheiß von vorne los.
Sonntag, 12. August 2012
"Ich leugne nicht, dass sehr viele Gefühle für dich wieder hochgekommen sind. Aber das ändert nichts. Selbst wenn ich Gefühle für dich habe und du für mich, so werden wir nie zusammenfinden. Weil es einfach nicht mehr funktioniert. Zwei Seelen, eine Liebe, die wir teilen, doch es gibt kein Happy End. Nicht für uns. Nie mehr."
Ich bin angetrunken und deprimiert. Der Abend ist einfach unspektakulär. Ich stelle mich erneut zu meiner Freundin, die zuvor mit meinem Ex gesprochen hat. Was auch immer sie gesagt hat, irgendwas ist anders. Denn mein Ex, der mich zuerst kaum beachtet hat, kommt plötzlich ganz nah an mich heran und zieht mich weg von den Anderen, zu einer unbesetzten Bank. Dort sitzen wir, reden über dies und das, über seine Probleme, das er Ende des Jahres in eine Klinik geht. Plötzlich zieht er mich zu sich, legt seine Hand um mein Gesicht und dreht es zu seinem. Schaut mich mit seinen kalten Augen an. Und es passiert. Der zweite Kuss. Dabei bleibt es nicht. Er setzt mich auf seinen Schoß und wir küssen uns innig. Menschen laufen vorbei. "Nehmt euch ein Zimmer", hallt es von allen Seiten. Mich kümmert es nicht. Ich bin froh, gehalten zu werden. Langsam beugt er sich zu meinem Ohr, spricht leise "Ich liebe dich" und mir läuft es eiskalt den Rücken hinunter. Ich kuschel mich an seine Schulter und nuschel ein "Hm". Sage, es nützt doch nix. "Ich werde trotzdem immer für dich da sein, egal ob wir ein Paar sind oder nicht", sagt er mir, als ich kurz vor den Tränen war, weil ich ihm beeichtete, dass alles schlimmer geworden ist. Uns beiden ist klar, dass wir nach ein paar Stunden wieder getrennte Wege gehen. Aber er sagt, er will nicht mehr das der Kontakt abbricht. Er möchte mich gerne Sonntag sehen. Wir sitzen wieder bei den Anderen und selbst da ist er seiner Sache bewusst. Er küsst mich, umarmt mich, kuschelt sich an mich und wir verhalten uns wie ein Paar. Ich halte das nicht mehr aus. Möchte alles ungeschehen machen. Möchte das der Kuss niemals geschehen ist, denn das hat alles verändert. "Wir werden niemals mehr vereint sein", sage ich, als wir Hand in Hand zum Bahnhof laufen. Wir küssen uns zum Abschied und er schreibt mir, er würde mich gerne wiedersehen. Ich weiß nicht, wo das enden wird. Was das wird und wo wir gerade stehen. Ich will nur vor davor fliehen und nicht noch ein Problem dazu haben. Aber so einfach ist das nicht....... nichts ist einfach....
"Ich liebe dich immer noch und werde es wohl immer tun..."
Sag mir, wo führt das hin?
Ich bin angetrunken und deprimiert. Der Abend ist einfach unspektakulär. Ich stelle mich erneut zu meiner Freundin, die zuvor mit meinem Ex gesprochen hat. Was auch immer sie gesagt hat, irgendwas ist anders. Denn mein Ex, der mich zuerst kaum beachtet hat, kommt plötzlich ganz nah an mich heran und zieht mich weg von den Anderen, zu einer unbesetzten Bank. Dort sitzen wir, reden über dies und das, über seine Probleme, das er Ende des Jahres in eine Klinik geht. Plötzlich zieht er mich zu sich, legt seine Hand um mein Gesicht und dreht es zu seinem. Schaut mich mit seinen kalten Augen an. Und es passiert. Der zweite Kuss. Dabei bleibt es nicht. Er setzt mich auf seinen Schoß und wir küssen uns innig. Menschen laufen vorbei. "Nehmt euch ein Zimmer", hallt es von allen Seiten. Mich kümmert es nicht. Ich bin froh, gehalten zu werden. Langsam beugt er sich zu meinem Ohr, spricht leise "Ich liebe dich" und mir läuft es eiskalt den Rücken hinunter. Ich kuschel mich an seine Schulter und nuschel ein "Hm". Sage, es nützt doch nix. "Ich werde trotzdem immer für dich da sein, egal ob wir ein Paar sind oder nicht", sagt er mir, als ich kurz vor den Tränen war, weil ich ihm beeichtete, dass alles schlimmer geworden ist. Uns beiden ist klar, dass wir nach ein paar Stunden wieder getrennte Wege gehen. Aber er sagt, er will nicht mehr das der Kontakt abbricht. Er möchte mich gerne Sonntag sehen. Wir sitzen wieder bei den Anderen und selbst da ist er seiner Sache bewusst. Er küsst mich, umarmt mich, kuschelt sich an mich und wir verhalten uns wie ein Paar. Ich halte das nicht mehr aus. Möchte alles ungeschehen machen. Möchte das der Kuss niemals geschehen ist, denn das hat alles verändert. "Wir werden niemals mehr vereint sein", sage ich, als wir Hand in Hand zum Bahnhof laufen. Wir küssen uns zum Abschied und er schreibt mir, er würde mich gerne wiedersehen. Ich weiß nicht, wo das enden wird. Was das wird und wo wir gerade stehen. Ich will nur vor davor fliehen und nicht noch ein Problem dazu haben. Aber so einfach ist das nicht....... nichts ist einfach....
"Ich liebe dich immer noch und werde es wohl immer tun..."
Sag mir, wo führt das hin?
Samstag, 11. August 2012
Einmal lächeln, bitte.
Eigentlich habe ich mich so auf diesen Tag gefreut. Jetzt möchte ich am liebsten einfach zuhause bleiben und den Kopf unter der Bettdecke vergraben. Das ich zuerst in den letzten Tagen mit einer harten Frage konfrontriert wurde, die mich runter reißt und dann noch die Ansage einer Freundin, dass ich mich ja benehmen soll wie ein ganz normaler Mensch in der Gesellschaft. Der Ex, der zu ihr kommt und seine Probleme erzählt und ich mich frage, und ich soll mich benehmen?! Warum kann ich nicht einmal das machen, was ich will, einmal das machen, was mich für einen Moment ablenkt von dieser ganzen verkorksten Scheiße. Nein. Dagegen muss ich gute Miene zum bösen Spiel machen und einfach nur lächeln. Dabei will ich auch nur einmal allen Menschen sagen, wie scheiße es mir geht. Aber ich weiß wieder was dabei rauskommt: "Ich verstehe dich. Mir gings auch mal so" und die Augen aber was ganz anderes sagen. Wenn du einfach merkst, die Person versteht das nicht. Und die Personen eben von diesem Satz aus anfangen von sich zu erzählen. Da vergeht mir auch alles. Oder: "Das geht vorbei, du schaffst das schon, lass den Kopf nicht hängen" usw. Dabei reicht es doch schon völlig wenn man mir einfach nur zuhört, nichts sagt und mich vielleicht hält. Oder wenns ihnen Angst macht, ihnen es zu krass wird, wenden sie sich ab, wollen nichts damit zu tun haben, und fangen an mich zu beobachten. Das Beste ist und bleibt einfach die Klappe zu halten. Und so muss ich wahrscheinlich da durch... was ein deprimierender Samstag.
Mit dem Ex hat sich auch alles geklärt. Brauch' ich nicht ein Gespräch anzufangen, aber treffen werde ich ihn wohl trotzdem heute. Die ganze Woche haben wir jetzt Sms geschrieben und es ist wohl einfach nur diese Spannung. Er ist also verliebt in mich, mal wieder. Er will mich am liebsten zurückhaben, aber es wird nur ein Traum bleiben. Er vermisst mich, mal wieder. Er freut sich mich zu sehen. Es kamen eben ganz viele Gefühle bei diesem Kuss hoch und er würde es wieder tun. Er weiß aber, dass es keine Hoffnung gibt für uns. Er weiß, dass es niemals mehr ein "uns" gibt überhaupt. Und ich weiß das auch. Was ich davon halten soll, keine Ahnung. Ich will einfach nur das dieser Tag heute schnell vorübergeht. Mir geht es gar nicht gut und mir ist nicht nach Friede-Freude-Eierkuchen. Ich bin sowieso wieder nur das dritte Rad am Wagen. Am liebsten irgendwo hinhocken, fort von den ganzen Leuten, und für mich einfach nur sein. Und die ganze große Regel, egal wieviel wir alle trinken: Klappe halten! Sollen sie sich amüsieren, aber mich bitte daraus halten. Vielleicht lösen sich Probleme von selbst in Luft auf. Und mich gleich mit bitte.
Mit dem Ex hat sich auch alles geklärt. Brauch' ich nicht ein Gespräch anzufangen, aber treffen werde ich ihn wohl trotzdem heute. Die ganze Woche haben wir jetzt Sms geschrieben und es ist wohl einfach nur diese Spannung. Er ist also verliebt in mich, mal wieder. Er will mich am liebsten zurückhaben, aber es wird nur ein Traum bleiben. Er vermisst mich, mal wieder. Er freut sich mich zu sehen. Es kamen eben ganz viele Gefühle bei diesem Kuss hoch und er würde es wieder tun. Er weiß aber, dass es keine Hoffnung gibt für uns. Er weiß, dass es niemals mehr ein "uns" gibt überhaupt. Und ich weiß das auch. Was ich davon halten soll, keine Ahnung. Ich will einfach nur das dieser Tag heute schnell vorübergeht. Mir geht es gar nicht gut und mir ist nicht nach Friede-Freude-Eierkuchen. Ich bin sowieso wieder nur das dritte Rad am Wagen. Am liebsten irgendwo hinhocken, fort von den ganzen Leuten, und für mich einfach nur sein. Und die ganze große Regel, egal wieviel wir alle trinken: Klappe halten! Sollen sie sich amüsieren, aber mich bitte daraus halten. Vielleicht lösen sich Probleme von selbst in Luft auf. Und mich gleich mit bitte.
Mittwoch, 8. August 2012
Who I am?
"Weißt du, ihr könnt einfach nicht ohne und miteinander. Ihr könnt die Finger nicht voneinander lassen. Das wird wohl immer so sein. Ich seh euch schon beide als Oma und Opa, wie ihr eine Party steigen lässt, Alkohol trinkt und selbst dann nicht mal nach all den Jahren voneinander lassen könnt."
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ENOUGH!
ENOUGH!
ENOUGH!
ENOUGH!
Mein Kopf platzt. Seit Tagen kann ich nicht mehr schlafen, habe Schlafstörungen. Konzentriere mich stark auf den Schulstoff, den ich noch zu erledigen hab, doch es klappt nicht. Ich brauche etwas anderes zum Abschalten. Mehr als das. Ich stürze nicht ab, ich fliege nur tief. Zu tief. Eigentlich müsste ich auch zum Arzt, weil irgendwas mit meiner Schilddrüse sein könnte, liegt in der Familie. Aber ich komme nachts nicht zum Schlaf und wenn ich dann erschöpft irgendwann einschlafe, komme ich morgens nicht aus den Federn. Das kotzt mich so richtig an. Ich komme mir fremd vor. Alles um mich herum wirkt so fremd. Ich finde mich nicht. Irgendwo zwischen Alkohol, Drogen, Schauspielerei, Schule, Familie, Ängsten, Suizidgedanken liegt mein Ich, womöglich blutverschmiert, mit Messerstichen am ganzen Körper, und kann sich selbst nicht helfen. Ersatz findet mein Ich in einem ekelhaften Monster, dass seine Spielchen perfekt ausübt und macht was es will.
Zum ganzen Allerlei hat sich mein Vater per E-Mail gemeldet und seine Neuigkeiten erzählt. Außerdem das er es schade findet, dass wir sehr selten Kontakt haben, fast gar keinen, aber das muss er als Vater akzeptieren, weil er damals zu allen gesagt hat, er hält sich fern von mir. Da kamen mir schon fast wieder die Tränen (welche Tränen?!), weil ich einfach keinen Vater habe. Selbst wenn sich das irgendwann ändern sollte, seit meiner Geburt hatte ich keinen Vater. Ich hab niemals das Gefühl gehabt, wie in anderen Familien, dass ich zu meinem Vater gehen kann und das ich auch von ihm geliebt werde. Von Anfang an gab es für mich nur meine Mutter und mich. Sonst niemand. Und das fehlt mir, aber nie werde ich dieses Gefühl wohl mal nur für eine Minute fühlen können.
Montag, 6. August 2012
Who cares.
Vielleicht war das doch keine gute Idee. Mit dem Ex. Ich hoffe jetzt auch, dass er jetzt nicht zu meinem Hauptgedanken wird. Überraschender Weise kam doch noch eine klare Antwort von ihm. Habe ihm schon geantwortet. Aber es wird wohl darauf hinauslaufen. Also das ein Treffen stattfindet. "Hey, also wenn du Lust können wir ja dahin gehen, wenn du willst ;)" Das hat er geschrieben. Mir fiel am Wochenende nichts besseres ein. Beziehungsweise weiß ich gar nicht, was ich wollte. Da eine Freundin evtl nicht da ist, um mit mir Feuerwerk zu gucken nächsten Samstag und meine beste Freundin zwar frei hat, aber eben nicht davon Wind bekommen soll....habe ich indirekt ihn gefragt. Allerdings fällt mir gerade ein; Feuerwerk gucken mit dem Ex, spätabends, Alkohol.... ist das nicht ein bisschen riskant? Ich ahne Böses. Vorallem da er mir eben zurückgeschrieben hat. Iiiiiiirggghhh!! "Fände es sogar schön nochmal was mit dir zu machen. Können ja morgen telefonieren, wenn du magst..." Ja klar. Und meine Mom wird sich fragen, mit wem ich da telefoniere, die mir den Kopf abreißen würde, wenn se es wüsste. Aber ich denke schon, dass wir reden werden. Aber jetzt wo es so nah ist, scheue ich mich davor. Überhaupt mit dem da rumzulaufen. Und wenn dann noch dieses eine Mädel anfangs dabei ist, kanns ja nur schiefgehen.
Was ist das eigentlich für eine Welt? Wir vertrauen und Vertrauen wird missbraucht. Wir lassen Gespräche entstehen, die nie hätten stattfinden sollen, die nicht geplant waren. Wir sprechen Dinge aus, die wir manchmal nicht so meinen. Wir werden missverstanden. Wir lügen. Kleine Lügen, Notlügen. Manchmal macht uns die Welt überglücklich, aber auch sehr depressiv.
Die Luft, die wir einatmen ist verpestet. Wir wollen leben, aber widerrum auch nicht.
Was ist das eigentlich für eine Welt? Was ist das für ein Leben?
Sonntag, 5. August 2012
Wir drehn' uns im Kreis.
Ja geil, ich versau natürlich alles selbst. Nicht mal das ich es hinkriege mit meinem Ex Klartext zu reden, nein, ich hab durch den ganzen Trubel auch noch den Geburtstag meiner besten Freundin vergessen. Ich hab mich irgendwie wieder hinaus gerettet, aber dennoch. Was meinen Ex betrifft habe ich mich bei ihm gemeldet. Von ihm kam nur, ob ich da und da dann da bin, jedoch war ich nicht da. Und ich hab widerrum gefragt, ob er nächstes Wochenende da ist. Ja. Mehr auch nicht. Ich könnt kotzen. Anscheinend ist es ihm ja scheißegal. & ich mach mich hier zum Affen. Dann sitz ich da noch auf der Feier meiner Besten, alle gut gelaunt und ich bin der Miesepeter. Jeder hatte irgendjemanden, nur ich nicht, ich war allein. Ich hatte keinen. Da wurd mir auch wieder bewusst, wie einsam ich doch bin. Eigentlich total Fehl am Platz. Wenn man nur noch mit Pärchen auf einen Haufen sitzt, als einziger Single anwesend ist, ist das Ganze ziemlich deprimierend. Ich will am liebsten alles vergessen und nur mein Leben irgendwie überleben. Aber irgendwas ist immer. Irgendwas ist immer...
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