Ich distanziere mich vom Leben. Aber irgendwie auch nicht. Ziele, die sind ganz wichtig. Immer ein Ziel vor Augen. Irgendwann jedoch verschwimmt dieses Ziel, wird unklar und Unsicherheit macht sich breit. Die Motivation geht flöten. Allerdings versuche ich, zumindenst ansatzweise, mich wohlzufühlen. Wenn ich mich wohl fühle, gehts mir gut. Ergibt das für irgendeinen Sinn? Was haben Ziele und wohlfühlen gemeinsam? Vielleicht muss ich diese beiden Dinge miteinander verbinden, damit meine Zufriedenheit steigt. Damit ich etwas erreiche und stolz auf mich selbst bin. Um überhaupt nicht auf den Gedanken zu kommen mich zu schneiden - ja, es ist immernoch schwierig, selbst nach einem Monat "clean" sein - muss ich evtl. immer beschäfigt sein.
Es ist vielleicht nicht gerade das Beste, wenn ich meinem Freund an den Kopf schmettere, dass er wenn er immer glücklich wird, ich aber umso enttäuschter und er mir antwortet, dass ihn das echt getroffen hat. Aber mich stört das. Er ist glücklich mit mir. Sagt er zumindenst. Geht dann aber um die Ecke, kifft sich einen oder zwei, kommt wieder und tut so, als sei alles in Ordnung. Ich bin enttäuscht. Jedesmal aufs Neue. Wenn er es unbedingt braucht, soll er es machen, wenn ich nicht dabei bin. Aber selbst wenn ich nicht dabei bin, meldet er sich nicht mehr bei mir. Stundenlang. Es kommt nichts mehr. Eine Sms am Abend: "Bin auf dem Weg nachhause" und dann.... nichts mehr. Da macht man sich doch auch schonmal seine Sorgen. Er nimmt mich nicht ernst, wenn ich sage, das ich sauer sein werde. Wenn ich ihn dann ignoriere, stur und voller Ernst, fängt er an deprimiert zu sein. Mich zieht beides runter. Seit Wochen geht es mir nicht gut. Ich habe durchgehend Bauchschmerzen. Mir ist schwindelig. Mir ist schlecht. Ich weine fast jeden Tag, bei jeder Kleinigkeit. Einfach so. Und ich weiß nicht, woher es kommt. Ziele. Das ist wichtig. Aber kann man immer ein Ziel fest vor Augen haben, wenn andere Dinge einem die Sicht verblenden?!
Montag, 28. Januar 2013
Montag, 21. Januar 2013
Montagmorgen..
die Depressionen schleichen sich an. Ich will sie nicht. Ich will sie nicht! Nicht heute, nicht morgen, niemals mehr.
Doch sie kommen wann sie wollen. Ausgerechnet heute. Ich ringe um Luft.
Hallo Kopfschmerzen. Ich stecke den Kopf zwischen die Knie,
die Kuscheldecke schling ich um mich herum und die Zeit zieht sich wie ein hart gewordener Kaugummi.
Keine Gedanken, nur .... nichts. Am liebsten würde ich heute nur Zuhause bleiben wollen, aber der Alltag ruft nach mir.
Willkommen Angst.
Donnerstag, 17. Januar 2013
Nächtliche Resultate.
Wahnsinn. Die einzige positive Nachricht der Woche ist: Mein Freund hat sein Ok gegeben, dass ich endlich einen sehr guten Freund von mir wiedersehen darf. Dieser widerrum ist nämlich auch ziemlich angekotzt davon, dass wir uns seit über einem halben Jahr nicht mehr gesehen haben und seitdem ich einen Freund habe, er umso weniger von mir hört. Aber was hätte ich tun sollen? Noch am Wochenende hieß es von meinem Freund: "Der will meine Freundin an Drogen ranbringen?! Ich sag dir eins, du triffst den unter keinen Umständen." Verständlich, aber ich habe einen eigenen Mund, ich kann für mich selber sprechen. Vorallem ist mein Freund der Meinung, dass eine Freundschaft zwischen Mann & Frau nicht möglich ist. Das der Mann immer Hintergedanken hat. Das ist auch seine Meinung über diesen Freund von mir. Das Thema bleibt wohl ewig auf unserem Tisch liegen. Erstmal wichtig ist, das er bei seinem Ok bleibt.
Ein anderes Thema: Essen. Ja, mein Gott, ich liebe Schokolade! Um ehrlich zu sein, habe ich mich heute auch nur fast ausschließlich von Schokolade ernährt. Morgens esse ich nichts. Mittags manchmal. Abends ja. Und trotzdem sind meine Beine so spageldürr. Streichholzbeine. Da bin ich nicht stolz drauf. Fette Sneaker sehen an mir einfach nur beschissen aus. Aber ich esse. Wenn auch nicht ganz vernünftig & gesund. Da versteh ich wirklich nicht, warum mein Freund immer darauf besteht, dass ich unbeeeedingt was essen soll. Sei es ein Stück von seiner Pizza, auch wenn ich kein Hunger hab. Er lässt erst locker, wenn ich es gegessen hab. Er denkt erneut, ich hungere mich herunter. Wir gehen auch immer in Restaurants essen. Ich werd wahnsinnig.
Ich will doch nur für mich sein. Baue zwar Scheiße nach der anderen. Mach mir meine Zukunft zunichte, wo ich nicht mal sicher bin, ob ich überhaupt eine hab. Wenn ich egoistisch bin und an mich denke, kommt Chaos bei hinaus. Dann mach ich exakt alles falsch, was ich falsch machen kann. Wenn ich an andere denke, lebe ich nicht. Ich will raus aus dem Alltag. Ich brauche mehr Zeit. Will mehr Zeit. Ich habe soviel vor, plane soviel, will soviel erreichen aber im nächsten Augenblick platzt die Seifenblase. Weil meine Motivation sich verabschiedet, mich die Tränen begrüßen, ich drüber nachdenke wohin mit mir und sich die einzige richtig fühlende Lösung, sich auch zu falsch anfühlt. Was wenn. Was wenn es einfach richtig ist, dieser Welt abzutreten. Ich will weg. Mit diesem Gedanken gehe ich schlafen.
Ein anderes Thema: Essen. Ja, mein Gott, ich liebe Schokolade! Um ehrlich zu sein, habe ich mich heute auch nur fast ausschließlich von Schokolade ernährt. Morgens esse ich nichts. Mittags manchmal. Abends ja. Und trotzdem sind meine Beine so spageldürr. Streichholzbeine. Da bin ich nicht stolz drauf. Fette Sneaker sehen an mir einfach nur beschissen aus. Aber ich esse. Wenn auch nicht ganz vernünftig & gesund. Da versteh ich wirklich nicht, warum mein Freund immer darauf besteht, dass ich unbeeeedingt was essen soll. Sei es ein Stück von seiner Pizza, auch wenn ich kein Hunger hab. Er lässt erst locker, wenn ich es gegessen hab. Er denkt erneut, ich hungere mich herunter. Wir gehen auch immer in Restaurants essen. Ich werd wahnsinnig.
Ich will doch nur für mich sein. Baue zwar Scheiße nach der anderen. Mach mir meine Zukunft zunichte, wo ich nicht mal sicher bin, ob ich überhaupt eine hab. Wenn ich egoistisch bin und an mich denke, kommt Chaos bei hinaus. Dann mach ich exakt alles falsch, was ich falsch machen kann. Wenn ich an andere denke, lebe ich nicht. Ich will raus aus dem Alltag. Ich brauche mehr Zeit. Will mehr Zeit. Ich habe soviel vor, plane soviel, will soviel erreichen aber im nächsten Augenblick platzt die Seifenblase. Weil meine Motivation sich verabschiedet, mich die Tränen begrüßen, ich drüber nachdenke wohin mit mir und sich die einzige richtig fühlende Lösung, sich auch zu falsch anfühlt. Was wenn. Was wenn es einfach richtig ist, dieser Welt abzutreten. Ich will weg. Mit diesem Gedanken gehe ich schlafen.
Montag, 14. Januar 2013
....Ich bin da. Aber nicht hier. Ich liebe. Aber fühle mich leer. Mir sind
viele Dinge wichtig, aber sie erscheinen mir so egal.
Ich hasse mich am
meisten jetzt, jetzt wo ich so bin wie ich bin. Und wie ich bin? Ein
Fragezeichen bleibt zurück, weiter nichts.
Ich möchte das loswerden was in mir ist, fallen lassen und aufgefangen werden, offen und ehrlich über meine Gefühle reden, ohne jemanden zu verletzen. Das ist
unmöglich. Es bleibt in mir.
Was bleibt in mir? Dieses Falsche. Ich
fühle mich wie in Trance, während ich diese Zeilen schreibe.
Vielleicht bin ich schon seelenlos, vielleicht
fühle ich deswegen so. So egal erscheint mir alles.
Ich hasse mich
dafür, mache nicht andere dafür verantwortlich, sondern hasse mich.
Wenn
ich so empfinde wie jetzt, wollen die meisten einen Grund, einen
Auslöser wissen.
Was, wenn ich das nicht weiß? Für die Menschen müssen
es immer Gründe und Auslöser geben.
Aber was, wenn es aufeinmal da
ist?
Irgendwas falsches existiert in einem und der Grund dafür ist
verloren gegangen.
Gedanken, Schneiden, Hassen.... es wird zum Alltag.
Es versteckt sich irgendwo, kommt heraus wann es will, geht wieder, so
plötzlich wie es gekommen ist und lauert im Versteck.
Mir geht es gut. Oder auch nicht. Wer weiß das schon, wenn ich das nicht weiß?
Mir geht es gut. Oder auch nicht. Wer weiß das schon, wenn ich das nicht weiß?
Sonntag, 13. Januar 2013
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