Donnerstag, 31. März 2011

Explosion.

Ich kanns nicht mehr hören. Menschen, die dies und das von mir verlangen. Menschen, die mit ihren Worten soviel anrichten und es nicht mal mitkriegen. "Du bist dafür viel zu sensibel und kannst damit nicht umgehen", "Das ist echt nichts für dich, das ist doch kacke", "Mach was Besseres" Jaja, aber was ich will interessiert keinen. Es interessiert keinen, dass ich manchmal Erfahrungen selber machen muss. Das ich selber schaue, wo meine Grenzen sind. Dann nicken sie, tun so, als ob sie es verstanden haben, aber in Wirklichkeit ist es nicht so. Manchmal sind Menschen wirklich so einfach zu durchschauen. Mein Kopf platzt. Sie sollen aufhören zu reden. Sollen aufhören, an mir umzunörgeln. Sollen aufhören, mich so klein mit Hut zu machen. Sie merken es nicht. Und irgendwas bricht dabei in mir...

Dienstag, 29. März 2011

Bald, bald holst du mich ein und ich werde dein Schicksal sein.

Ich bin einfach nur f-e-d-d-i-s-c-h. Mein Herz hat heute wieder auf unerklärlicher Weise so an diese Wand von Körper gehämmert, dass ich dachte, ich verlier die Luft und werde ohnmächtig. Normalerweilse passiert das in Panik- und Angstzuständen. Als würde mein Körper sich gegen diese Situation gerade zur Wehr setzen und nicht mehr mitmachen wollen. Aber du musst!, hörst du? Mein Körper ist heute nur so von Leere gefüllt. Mein Kopf auch. Bin zu gar nichts zu gebrauchen und einfach unfähig irgendwas hinzukriegen. Als wäre überhaupt nichts in mir drin. Das ist es auch, warum ich mich heute echt sowas von verabscheue und dies wahrscheinlich der Grund für war, dass ich meine Hand dermaßen gegen die Wand geschleudert habe, und sie jetz vor Rötung nur so vor sich hin glüht. Ich brauch das. Besser als mich wieder meinen Gedanken hinzugeben und mich wieder aufzuschneiden. Geil gell? Jo.


Wo bin ich hin? 
Wer hat mich und vorallem was bin ich?
Bin ich ein Engel? Und wenn ja, 
warum bin ich dann nicht am fliegen?
Ich sollte doch oben 
bei den anderen Engelchen sein.
Ich bin ein Nichts. Ich weiß es nicht.
Komm und hol mich,
scharfes Nichts.
 

Da ich wieder einmal einen Blogaward vergeben bekommen habe, - hier ein Danke an die liebe Juliane, muss ich mich leider wieder drum drücken, weil ich mich wieder nicht entscheiden könnte. Und alle aufzuzählen, würde zulange dauern. Tut misch Leid. Viele sind einfach zu bezaubernd; von der Art, der Sprache, der Geschichte, der Kunst.

Bin pennen - hoffentlich.

Ein Fehler aus Verzweiflung, oder auch nicht.

Wie verzweifelt bin ich eigentlich, wenn ich diesen einen großen Fehler begehe, den ich eigentlich nie machen wollte? Weil es einfach zu absurd ist. Es ist eine zu große Gefahr. Aber was bleibt mir anderes übrig, ? Die Hölle? Die Hölle in der wütende Dämonen mich streicheln und behüten? Eine Hölle in der es kein ewiges Entkommen gibt, sondern nur das ewige Dasein? Ich werde nach den Sommerferien in einer neuen großen nicht allzu weiten Stadt die Schule weitermachen, dort findet sich bestimmt ein sauberer Psychoheini, der die Dämonen vielleicht mit Gewalt vertreiben kann. Damit ich ganz sachte, ohne Angst in meiner eigenen Hölle, in der nur ich bestimme, aufatmen kann. Dort wird es keiner mitkriegen; keine Freunde, keine Familie, die mir tausende von Fragen stellen würden, warum ich denn nicht gleich etwas gesagt habe. Ich weiß zwar schon das dies ein Fehler ist, weil ich einfach zu stolz aber auch zu traurig bin, um dies auch wirklich durchzuziehen. Weil es die Erkenntnis hart auf hart trifft, dass ich ganz alleine mit der ganzen Scheiße bin. Und wer weiß was dann mit mir passiert? Und all diejenigen, die meinen, es sei zu belastbar für mich, denen zeig ich meinen allzu fetten gehassten Arsch direkt vor die Nase! Ich hasse mich, für diesen Gedanken, überhaupt dies in Betracht zu ziehen! ICH HASSE MICH! Scheiße man!

Vielleicht ist das auch alles der falsche Weg. Was wenn es überhaupt keinen Weg für mich gibt? Was wenn ich eigentlich gar nicht  e x i s t i e r e ?? Was wenn ich schon so verloren bin, dass ich gar nicht zu fähig bin, mich auf die Art von Hilfe (ichhassediesesWort) einzulassen? Was wenn ich den Gedanken einfach wieder verstreiche, weil es mich echt zerreisst, dass es doch eh niemand interessiert was mit mir ist! Und mir bin ich sowieso egal. Also, warum dann noch? Verdammt. Verdammt. Verdammt. Ich darfs nicht. Ich darfs einfach nicht!



Das Licht geht aus. Die Dunkelheit frisst sich in jedes noch so kleine Detail. Warum macht denn keiner das Licht an? Seht ihr nicht, wie es mich selbst zerfrisst? Ich krieche auf allen vieren die Wände entlang, taste nach dem Lichtschalter, finde keinen. Verzweifelt schlinge ich die Arme um meinen geschundenen Körper und wiege mich hin und her. Finde keinen Halt mehr. Fühle das ich falle. Mehr und mehr, tiefer und tiefer.... bin gefangen in diesem Loch. Doch da, da geht das Licht an. Aber es ist schon zu spät. Ich komm nicht herraus. Kann nicht gehen. Gelähmt. Verloren.

Montag, 28. März 2011

Im Grunde sind es Ausreden. Nicht mehr und nicht weniger. Ich weiß das es Angst ist, ich habe Angst davor dich loszulassen den Schmerz zu spüren. Ich habe Angst vor den Tränen. Also halte ich dich fest, wissend das ich dich loslassen sollte!


Den Satz "Ich kann nicht mehr"  hasse ich so sehr. Auch wenn ichs oft denke, ist es eine verdammte Lüge. Man macht immer weiter. Auch mit dem Schmerz. Man lebt mit ihm. Was bleibt einem auch übrig? Zum Sterben bin ich viel zu feige, aber würde man nur einen Schalter tätigen und zack, man wäre tot, dann wär ich nicht zu feige für. Ich möchte doch nur dass das alles aufhört. Ich möchte nicht mehr an Blut denken. Ich möchte mich nicht mehr schneiden. Ich möchte nicht mehr vom Sterben denken. Ich möchte nicht mehr diesem Hass ausgesetzt sein. Ich möchte mich nicht mehr verstecken. Ich möchte nicht mehr diesen Schmerz fühlen. Ich möchte etwas sein und nicht "Nichts". Ich möchte nicht mehr nur in Dunkelheit umhüllt sein. Ich will leben.  
Aber irgendwas hat mir den Mut genommen...

Ich könnte mich selbst für bestrafen, dass ich dies alles nicht möchte, weil ich doch irgendwo weiß, dass ich all das verdient habe. So wie es Er immer gesagt hat. Das ich ein nichtsnutz bin. Das ich einfach irgendwo unter die Brücke gehen soll um dort zu verrecken. Das man mich nicht lieben könnte für das was ich bin. Und als 12-jähriges Kind glaubt man nunmal dem Vater... wenn man dann noch über die Jahre von anderen Menschen das Gleiche mithören musste, prägt sich dies alles ganz tief in deiner Seele ein und bleibt da. Es nistet sich dort ein und lässt sich auch nicht von verzweifelten Versuchen, es dort rauszuholen, beeindrucken.

Fürimmer.

Samstag, 26. März 2011

Zwischen Wahnsinn und Realität.

Ich hatte einen Traum. Ich war in einer Art Dorf und Psychiatrie. Bin von Haus zu Haus gelaufen und immer aus dem Fenster gesprungen, in der Hoffnung dadurch irgendwie zu sterben. Aber ich war auf der Flucht, Psychoheinis folgten meiner Spur. Irgendwann saß ich im Büro von einem Psychoheini, dort stand das Fenster offen und es war höher als sonst. Schnell bin ich rausgesprungen, der Psychoheini hinterher, da er sich das schon gedacht hatte, den Arm um mich gelegt und schon folgte der Boden und der Knall. Irgendwas knackte, und ich konnte mich nicht bewegen, dann wurde ich bewusstlos. Aufgewacht bin ich in einem weißen Raum auf einem weißen Bett. Trotz großer Schmerzen die ich hatte, bin ich aus dem Zimmer gelaufen. Habe mir gedacht was solls, lass ich mir helfen. Aber dann habe ich es mir wieder anders überlegt und wollte da raus und ein Fenster suchen. Soweit kam ich gar nicht, da sofort ein Psychoheini aus einem anderen Zimmer und zu mir kam. Ich wurde beobachtet, auf Schritt und Tritt. Dann bin ich aufgewacht. 

Das Ende hat mir nicht gefallen. Das man mich wieder in den Fängen hatte und ich ganz hilflos war. Es war so ein schreckliches Gefühl. Sie wollten mich umkrempeln und brechen. Mich umerziehen, mich verfolgen, mich einsperren. Konnten sie mich nicht einfach lassen? Es ist doch nur ein dummes kleines Leben, dass durch einen Fehler, auf die Welt gebracht wurde. 


Eine Wahnsinnige weniger auf der Welt. Außerdem bin ich sowieso nur für alle Ärzte ein Fall. Nichts weiter. Ein Fall. Ein Fall, der gelöst und aufgeklärt werden muss. Kein Mensch. Da sieht man doch mal selbst, dass man der Welt eigentlich nichts bedeutet. Man wird nur freigelassen, wenn man den Richtlinien eines normal denkendem Menschen folgt. Ich lasse mich nicht brechen. Nicht für diesen Grund. 

Es fühlt sich alles so fürchterlich gleich an. Vielleicht war ja auch der Traum Realität und dies hier ist jetzt der Traum. Mein Gedanken drehen und drehen sich. Vielleicht flüchte ich nur aus dem Traum um hier sein zu können. Vielleicht bin ich mich grade am wegbeamen um der erbärmerlichen Scheiße aus dem Weg zu gehen und um mich nicht brechen zu lassen. Whatever!

Freitag, 25. März 2011

Ich will dahin wo du bist.

Wie laut muss ein Schrei sein, wie laut muss er sein damit er durch's Lächeln hindurchdringt? Wie laut? 

Ich sitze hier, eingehüllt in meiner Bettdecke, mit den gleichen Plagen wie vor Tagen und denke über den heutigen Tag nach. Ja, es gibt schon komische Menschen, oder auch Menschen die einen bis aufs Blut reizen können. Schon bloß durch die Anwesenheit. Aber jeder Tag, mit dem ich älter werde, steigt die Zahl derer, die mich am Arsch lecken können. Dennoch fühle ich mich eigentlich recht gut. Sehr gut, zu gut! Eigentlich... 
Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie ich mich fühle. Mir fehlen momentan einfach die passenden Worte für. Ich bin wie tot. Fühle eigentlich überhaupt gar nichts. Nur so eine unfassbar extreme Traurigkeit. Nicht dran denken, nicht dran denken, nicht dran denken... sonst gehts von vorne los. Bingo! Gedanken an den Tod. 
Mir machts langsam echt Angst. Egal wie gut ein Tag ist, egal wie toll er war, am Ende, 
am Abend, in der Nacht geht alles wieder los. 
Auch wenns lange her ist, und diese eine Person verstorben ist, die nur wegen mir noch leben wollte... will ich auch für sie leben, auch wenn sie nicht mehr da ist. Ich will das dieser Mensch stolz auf mich sein wird. Er würde wollen, dass ich nicht aufgebe. Und eigentlich ist nur er der Grund, warum ich weitermache. Nicht für andere, nicht für mich, nur für Ihn. Er gab mir das, was ich brauchte. Er war wie ein Vater für mich, den ich brauchte. Er war das Glück in meiner kleinen Welt. Er war mein bester Freund, meine Sonne, mein wertvollster Schatz. Alles. Dann ging er, und ließ mich in der Hölle zurück...
Und wieder spüre ich einen unendlich großen Kloß in meinem Hals... 




 

Donnerstag, 24. März 2011

Nebenwirkungen und Risiken.

Ich habe Schlafstörungen, wache alle 2 Stunden auf, drehe mich von Seite zu Seite, knall mit dem Kopf gegen die Wand - Super! Ich fühle mich wie ausgesaugt und habe fürchterliche Kopfschmerzen. Woher das alles? Wenn ich das mal wüsste! Ich habe zu nix Lust (wie immer) und bin zu nichts fähig. Was momentan nicht in den Plan passt, da viele wichtige Klausuren hintereinander anstehen. Aber eigentlich ist mir das egal. Sollte es aber nicht. Das weiß ich auch. Zweitens haben wir hier fast jeden Tag 20 Grad und die Narben am Arm von den letzten 3 Wochen sind deutlich sichtbar. Letzten Sommer hatte ich damit keine Probleme. Mehrmals wurde ich sogar gefragt, was das auf meinem Arm ist. "Meine Ratten", habe ich gesagt. Sie haben es mir aber nicht geglaubt. Es war mir egal was sie dachten. Aber dieses Mal sind es deutlich mehrere geworden. Manchmal denke ich mir, dass auch das egal ist. Ob sie die deutlichen Spuren sehen oder nicht. Sollen sie sehen das ich total abgefuckt bin. Die Arme sind ja nur noch übersät damit. Da gibts nichts mehr zum vertuschen, nicht mal mit Make-Up. Aber mit frischen Narben ist das wieder was anderes. Pflaster? Mitten aufm Arm neben den ganzen anderen Narben? Fällt auf. Verband? Dann hinterfragen sie. Also auch nicht. Ganz aufhören? Geht auch nicht. 


Demnächst gehe ich ins Fitness Center. Wenn schon nicht die Arme ansehbar sind, dann solls eben der Rest des Körpers sein. Bisschen mehr abnehmen kann nicht schaden. Außerdem möchte ich das Bauch und Beine mehr 'gefestigt' werden und nicht so vor sich her schwabbeln. Vielleicht macht mich Sport auch etwas glücklich und lenkt mich ab. Mit einer Raucherlunge wird das bestimmt etwas schwerer. Aber vielleicht habt ihr auch Recht und ich schaff es irgendwann eine wunderschöne Frau zu sein, mit Träumen und Spaß am Leben. Und vorallem ohne den Depressionen. Ich glaube, dass ist mein größter Wunsch auf Erden. Ja.

Montag, 21. März 2011

Es ist am besten, man hat keine Erwartungen, an nichts und niemanden, denn wenn man nichts erwartet, kann man auch von niemanden enttäuscht werden!

Ist es nun feige zu sagen, dass ich lieber sterben will? Nicht nur in der Seele, sondern auch vom Körper her? Das ich meine Angst überwinde und irgendwelche Tabletten schlucke, das Messer neben mir? Dann stirbt innen etwas noch mehr und von außen sowieso. Sterben oder Weglaufen? Beides ist eine Variante. Beides kann ich gut. Alles vorschieben und sich später damit zu beschäftigen. Wegrennen vor den Problemen selbst. Sich mit ihnen nicht auseinandersetzen, sondern wie in Trance den Gedanken nachgeben. Dem Verlangen entgegen rennen und in die Arme schmeißen. Der weißen Wand vor mir meine Aufmerksamkeit schenken. Auf einen gewissen Punkt, auf den ich mich konzentrieren kann, und nebenbei mich der Selbstzerstörung hingeben. In Gedanken blutrote Worte an die malen. Hoffnung, Leben, Träume, Glück = Hass! 

Ein Lächeln huscht über die Lippen. Sie hat gewonnen. Sie hat das bekommen was sie wollte, was sie brauchte, während ich mir selbst zuschauen musste und gefangen im eigenen Körper sitze, während sie die Macht über mich hat. Nein, das bin ich nicht. Aber wer ist sie? 
Sie bringt mich dazu, all dies zu schreiben. Sie zwingt mich zu Dingen, die ich nicht will. Flüstert mir zu, sagt, alles ist gut. Streichelt mich sanft. Irgendwann wird sie auch meinen Kopf erreichen. Manchmal frage ich mich, werde ich wahnsinnig? Bilde ich mir das nur ein und bin ich das tatsächlich? Aber es fühlt sich so echt an, dass da noch eine zweite in mir haust. Muss ich mich erst aufschneiden, damit sie verschwindet? Aber nein, wahrscheinlich will sie genau das. Irgendwann wird sie mich ganz haben... Irgendwann verschmelzen wir miteinander. Doch davor habe ich Angst, Angst die sich nicht in Worte fassen lässt. Angst.


Lebe ich, oder sterbe ich schon?

Wortkotze.


Thats it.

Sonntag, 20. März 2011

Liebe existiert nicht.

Innere Monologe sind echt zum kotzen. Genauso wie sinnlose Wahnvorstellungen, die dich wie Äffchen am Kopf kratzen. Jetzt bin ich voll von überzeugt, dass sich jeder gegen mich verschworen hat. Nur um mir zu zeigen, dass ich durch mein Verhalten mehr als nur mich selbst verliere. Die Welt steht mehr und mehr in Trümmern, ist das jetzt nicht der perfekte Zeitpunkt um sich selbst zu verlieren?! Das ist eine Aussage an alle Menschen da draußen, die mich abschreckend finden. Hässlich, fett, abstoßend, minderwertig, egoistisch und was sonst noch alles. Aber hey, dann mach ich mir eben meine Welt alleine perfekt. Ich fahr alleine um die Welt und lasse die ganzen Eindrücke auf mich niederprasseln. Lasse mich auf den Boden fallen und lache bis mir die Tränen in die Augen steigen.  Und dann schieße ich mir eine Kugel in den Kopf. Nein, natürlich nicht, aber der Gedanke ist ziemlich faszinierend, nachdem ich die ganze Welt in Einsamkeit kennengelernt habe. Das wäre DAS perfekte Ende meines Lebens. Ich kann mir jetzt schon denken, was sich andere denken würden. 'Hör auf! Du nervst! Machst alles kaputt'. Ja? Dann ist dem so, da es nichts mehr zum kaputt machen gibt. Man kann sich mich eigentlich wie so ein Puzzle vorstellen. Schubst man es von der Tischkante weg, zerfällt es. Also hebt man die Puzzleteile wieder auf und bastelt es wieder zusammen. Aber es könnte immer wieder zerfallen. Das Puzzle kennt es nicht anders und wurde so erschaffen. 


Ich warte schon innerlich auf den Tag, an dem der "Machen Sie eine Therapie-Gespräch" Brief im Briefkasten landet. Dann kann mich nämlich wieder auf einen Tag einstellen, an dem meine Nerven sich so vor Wut hochschrauben, dass sie zerspringen. Ich kriege das schon alleine auf die Reihe und ich werde mich schon irgendwie selber aus der Scheiße rausreiten. Wieso glauben das eigentlich alle das ich eine brauche? Denken sie nicht, dass ich das auch stark genug bin um es selber zu schaffen? Man muss ja angeblich nur den Willen haben. Ich werd dran arbeiten. Und daaaaann kommen sie alle wieder am Ende und wollen meine Freunde sein. Aber wisst ihr was? Darauf kann ich echt verzichten! 

Samstag, 19. März 2011

Sei stark - du musst! , flüsterte ich mir zu.

Wieder eine weitere dunkle Nacht, die mich in ihren Fängen hat. Ausgerechnet diese Nacht musste es passieren - es stahlen sich viele kristallklare Wassertropfen aus den Augen herraus. Ich fing an zu zittern, zu schluchzen und mich an irgendetwas festzukrallen. Stopp! Sofort versuchte ich wieder zu unterdrücken. Schnell mit dem Handrücken über die Augen streichen und versuchen ein Lächeln zustande zu kriegen. Ich fasste mich wieder. Aber damit habe ich den ultimativen Startschuß geschaffen. Ich bin jetzt im Endspurt, bis zum Ausbruch. Ich kann gar nicht mal sagen, wielange ich noch durchhalte. Dann im Bad, ich sah mich an, im Spiegel, musste mich zusammenreißen, nicht das es wieder von vorne losging. Es war schwer. So schwer war es nie. Meine Emotionen sind einfach überkocht und ich weiß nicht mal woran es lag. Ich verspürte keine Angst, keine Wut, keinen Schmerz, keinen Hass - bis jetzt. Einfach so! Einfach so, verdammt. Und wieder tauchen die Schmerzen in der Brust auf. In der Magengrube. Im Kopf. Überall. Ich bin schrecklich. Ausgerechnet heute, nach 3 Monaten habe ich mich nicht unter Kontrolle und dann sowas! Ich hoffe nur, dass ein Ausbruch früher kommt. Es wird wärmer, ich kann mich nicht mehr verstecken, aber instinktiv will ich das eigentlich gar nicht! 
Was mach ich denn jetzt?! Scheiße??! 




Scheißä ?!
Ich habe Angst...

Ist es nicht komisch?

Wir sitzen hier seelenruhig in unseren Wohnungen, können in unserem eigenen Bett schlafen, haben Lebensmittel im Kühlschrank und lachen mal unbeschwert über lustige Dinge. 
Also ich fühle mich manchmal echt schlecht dabei. Viele Menschen da draußen haben alles verloren. Alles! Und ich mach mir hier das Leben selbst schwer. Da fragt man sich doch auch; "Was mach' ich eigentlich?" Genau wie vor 2 Tagen... schön am Tisch setzen, n' fettes gebratenes Hühnchen futtern (Erbamen! Was für ne' Sünde!) und darüber nachdenken, wie schrecklich man ist, wo doch viele in dem Moment hungern müssen. Das Schreckliche an der ganzen Sache ist ja, dass man nichts tun kann. Also mich persönlich zieht das alles selbst runter, wenn ich die ganze Katastrophe kilometerweit vorm Fernseher beobachte. 
Und noch einmal: Was mach' ich eigentlich?

 

Freitag, 18. März 2011

It's over.

Diese Woche ist verflucht. Nicht das es furchtbar angefangen hat, furchtbar in der Mitte war, nein, jetzt musste ich auch noch in alten Papieren wühlen um mich wieder auf's Neue zu ärgern. Aber eins zuerst; mir ist aufgefallen das irgendwas an mir abschreckend sein muss. Ehrlich gesagt, wenden sich viele von mir ab und ich stehe alleine da. Und wenn niemand in meiner Nähe sein will, frage ich mich, warum ich denn noch hier bin? Ich könnte doch jetzt ganz schnell alles beenden. Aber nein, dass mach ich nicht. Dann bin ich eben eine Einzelgängerin. Ein starkes Mädchen, dass sich alleine durch ihr Leben schlängelt. Ob das gut endet? Wer weiß. Nun habe ich den Fehler begangen mich erneut über alte Ereignisse aufzuregen. Eine alte Diagnose die dumme Schnäpfen aufgestellt haben: 


- Aktionen nur auf besondere Aufforderung
- Gefühle werden nicht nach außen gezeigt
- keine Motivation
- verschlossen; versinkt im Chaos
- Probleme der Trennung vorrangig
- extreme Schuldgefühle
- depressive Grundstimmung
- Selbstabwertung & sehr gefährdet
- depressive Episode
- kann Probleme nicht akzeptieren
- massive Tendenz zum Entweichen/ sich den Hilfsangeboten zu entziehen
  
Darf ich mal lachen? Wie können die das wissen, wenn sie nie mit mir geredet haben und ich nur unendlich lange Formulare ausfüllen müsste? Wenn ich dauernd nur im Zimmer gehockt habe um denen aus dem Weg zu gehen? Vorallem fällt mir auf, dass jeder beim Thema "Trennung" mir nicht zugehört hat. Ich litt darunter? Aha. Obwohl ich meiner Mutter immer wieder gesagt habe, dass sie sich von diesem Mistkerl trennen soll? Das ich sie immer drum angefleht habe. Ich wollte das so! Aber dann kommt nur; "Hättest dich nicht einmischen sollen." Klar, wenn sie vor meinen Augen zusammenbricht und wegen dem Mistkerl jeden Abend geheult hatte. 


Die wissen nicht mal, was dieser Mistkerl mir alles angetan hat und schenken ihm mehr Glauben. Er würde ja wissen was das Beste für mich ist. Jaja, es würd alles stimmen. Ahja? Dieser Mann hat mich abgestoßen, mich nicht als sein Fleisch und Blut akzeptiert, sich nicht gekümmert und will wissen was das Beste für mich ist? Bitte?! Warum versteht mich niemand in der Hinsicht? Und warum haben sich mich dann zu ihm geschickt? Hallo? Welcher Vater schenkt schon seinem Kind Bleistifte zu Weihnachten und seiner erwachsenen Tochter Kakao zum Geburtstag? Und dann kommen diese Schnäpfen her und erzählen einem was von psychisch zerstört. Und alles was ich heute dazu höre ist, dass diese Schnäpfen alles richtig gemacht haben. Das wenn man mit Augenringen aus dem Zimmer kommt, weil man schlecht geschlafen hat, dass man geheult hat und man sich nur Sorgen gemacht hat. 


Fick dich, Welt! 


Donnerstag, 17. März 2011

Kinder der Nacht.

Die Nacht kann manchmal so grausam sein. Aber wieso ist nur die Nacht so, und nicht der Tag? Was bewirkt die Dunkelheit, was ist an ihr so gefährlich? Ist es, weil sie einen an das Loch in der Seele erinnert? In der die Schwärze alles umgibt und man Tag für Tag mehr und mehr in dieses Loch fällt? Ein Loch, indem es kein Boden gibt. Oder umgibt uns die Dunkelheit in der Nacht auch von außen, nicht nur von innen? Das man sich in die Enge getrieben fühlt, und den Kanal zur Seele freigibt?
 

Oder ist es die Einsamkeit, die jede Nacht ihr Unheil treibt und die man um diese Uhrzeit mehr denn je spürt? Und warum kommt sie nur dann, wenn wir eigentlich schlafen wollen und ganz alleine sind? Macht sie das extra? Oder ist es das Schicksal? Das Schicksal was für einen auserwählt wurde, dass das alles schon von Anfang an bestimmt wurde und nicht mehr zu ändern ist. Es gibt nichts, was dieses Urteil brechen könnte. Und warum spürt man auch den Schmerz im Körper viel mehr, als zur Tageszeit? Ein Schmerz, der sich so anfühlt, als würde jedes einzelne Organ im Körper auseinander gerissen werden. Als ob tatsächlich irgendetwas da drinnen blutet und nicht aufhören will. Vom Herz bis in die Magengrube gibt es kein Halt. Dort ist es am Schlimmsten. Dann fängt es im Kopf an. Schmerzen breiten sich aus. Es ist als ob man stundenlang den Kopf gegen die Wand geschlagen hätte. Und als wäre das nicht das Schlimmste, nimmt die Nacht kein Ende. Sie zieht sich sowas von in die Länge. Nachträglich dazu, kann man nicht einschlafen und so wird es noch schwieriger. Am Ende, wenn man fix und fertig, schweißgebadet und atemlos vor Schmerzen und der Einsamkeit auf dem Bett liegt, fragt man sich nur noch eins; "Wann nimmt diese Nacht endlich ein Ende?"

Dann habe ich einen weiteren Blogaward bekommen.
Ein Danke geht an die liebe sarah. 

Da ich das Ganze schonmal gemacht habe, und es einfach zuviele bezaubernde Blogs gibt, denen ich gerne einen Blogaward vergeben würde, mich aber sowieso dann nicht entscheiden könnte, belass ich das erstmal so. 

Ein Danke geht auch an meine neuen Leser.
Wie gesagt, ich habe nicht erwartet, dass sich soviele für meinen Blog interessieren.
Aber es freut mich irgendwie.

Wünsche ne' euch ne gute Nacht. (für mich leider nicht)

 

Dienstag, 15. März 2011

GO FUCK YOURSELF.

Letzte Nacht habe ich über den ganzen vergangenen Tag nochmal nachgedacht und ich bin zu einem Entschluß gekommen: Ich mach das was ich will! 
Gut, sie sagen alle, ich brauche Hilfe und ich soll mir welche holen? Das würde dann bedeuten, dass ich auf sie hören würde. Soll ich auch auf sie hören wenn sie sagen "Spring aus dem Fenster?" In dieser Gesellschaft hört man doch alltäglich den Satz, dass man nicht auf Andere hören soll. Gut, dann mach ich das. 
Kennt ihr die Nina Hagen Werbung? Dort wo sie erzählt, dass Andere ihr immer gesagt haben was sie tun und lassen soll? Dass das was sie machen will, lassen soll. Aber wo sie dann erzählt, dass sie am Ende nicht auf die Anderen gehört und ihr Ding gemacht hat. Ich hätte diese Werbung mal aufnehmen sollen und all denen, die mir etwas zuflüstern wollen, die Werbung dann vor die Nase halten. Und wer sagt das ich schwach bin? Das was damals alles passiert ist, ist viel schwieriger als zu arbeiten! Andere wären darunter schon längst zusammengebrochen, dass alles prägt. Aber hey, ich lebe noch und habe noch viel mehr an Kraft gewonnen. Das härtet einen ab. Jedenfalls kann ich nach dem Tag gestern nur darüber lächeln. Sollen sie doch reden und lästern, sollen sie doch das und das meinen, ich mach mein Ding und zwingen können sie mich sowieso nicht. 


Wenn ich mache was ich will, ist wenigstens einer glücklich.

Montag, 14. März 2011

Abgefuckter geht's nicht.

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Montage hasse? Ganze 6 Stunden war ich in dem Kasten! Und es hat überhaupt nichts gebracht. Psychologen sind der reinste Horror. Klugscheißer...

"Sind Sie derzeit in Therapie?"
Ich wusste es! Ich wusste es! Ich wuuuuusste es! 

"Nein, bin ich nicht und will ich zurzeit auch nicht."
"Aber ich denke, es würde Ihnen sehr helfen."

Ohja. Das denken sie alle. Aber was verstehen Sie an meinem Satz nicht? 
Ich schweige und lächel sie unschuldig an. 
"Wann haben Sie sich zum letzten Mal verletzt?"
Mein Lächeln verschwindet. Hm, vor 4 Tagen? Will die mich verarschen??

Was geht die das überhaupt an? Aber ich will ja nett sein!
"Vor einer Woche." Haha.

"Denken Sie, dass sie schwierige Aufgaben bewältigen können?"
Sie lächelt. FALSCH! Na sicher doch. Was spricht dagegen?
"Natürlich. Ich hab doch schon soviele schwierige Aufgaben bewältigt, warum nicht noch mehr?"
"Die Sache ist, ich mach mir da ein wenig Sorgen. Sie sind sehr labil und nicht sicher. Ich empfehle Ihnen eine Arbeitsstelle in der Sie auch betreut werden und einen Ansprechpartner haben, der Sie auch mal auffangen kann."
Ob Sie sich Sorgen machen oder nicht, geht mir doch sowas von am Allerwertesten vorbei. Was habe ich denn grad gesagt? Ich will es nicht! Und von einem Fremden lasse ich mich schonmal gar nicht auffangen. Sie kotzen mich jetzt schon voll an!  Sie kennen mich doch überhaupt nicht! Leck mich. Fick dich. *******

"Aber wenn Sie nicht offen für eine Therapie sind, dann klappt das auch nicht und die Heilung würde sich als schwierig erweisen."
Sie haben es erfasst! Genau auf den Punkt! 

"Ich werds mir überlegen."
Ha! En' Scheiß werd ich tun. Ich will das Sie ihre verdammte Fresse halten!!

"Jedenfalls werde ich das in den Papieren auch hinein schreiben. Das Sie eine Therapie bräuchten."
Ja super. Vielen herzlichen Dank! Jetzt muss ich das alles wieder ausbaden. 

"Haben Sie noch irgendwelche Fragen?"
Könnten Sie bitte sterben gehen?
"Nein."


Ich könnte diesen ganzen Kasten in der Luft zerreissen. Was die sich überhaupt erlauben! Einfach so zu urteilen und vorallem immer wieder nur meine Vergangenheit zu sehen. Ich soll meine Wünsche in beruflicher Hinsicht wegwerfen und dagegen etwas sehr leichtes anfangen. Logo! Na sicher doch. 
Hab ich eigentlich schonmal erwähnt, dass ich diese Welt, dieses Leben zum Kotzen finde??!





Es geht nur ums Prinzip.

Einen psychologischen Test. Muss ich machen. Heute. Gleich. 5 Stunden lang. 
Ob ich ja auch genug belastbar bin, und ob ich für anstrengende Aufgaben auch geeignet bin. Bitte? So regelt man heutzutage Dinge? Der Seele nach? Was für ein Blödsinn. Man kann trotzdem viele große Dinge meistern. Sonst wären die Psychatrien überfüllt. Aber das sind sie nicht. 
Jedenfalls wenn die das gleich feststellen, kommt eh' nur; 'Machen Sie ne' Therapie.'
Nö! Ich richte mich doch nicht nach denen. Egal was da für eine Empfehlung bei rauskommt.
Ich entscheide das selbst. Außerdem sind das alles nur Worte. Leere Worte von Menschen, die einen überhaupt nicht persönlich kennen und die irgendwelche Schlüsse ziehen, ohne sich überhaupt mal mit einem zu beschäftigen. Und dann soll ich auf Sie hören? Sehr witzig. Der Witz des Tages! Der Woche, des Jahres! 

Jetzt muss ich mich für fertig machen, für vorbereiten, die richtigen Antworten ausdenken und mich dann den Schnäpfen hingeben. Was für ein toller Start in die Woche. Danke.

Sonntag, 13. März 2011

Wie wahr, wie wahr..

"Weißt du wie das ist, wenn man sich ganz allein helfen muss?
Hast du eine Ahnung, wie das ist, 
wenn du nach jedem Sturz ohne jegliche Hilfe wieder aufstehen musst und weißt, 
dass es keine Menschenseele interessiert, ob du lebst oder stirbst?"

[Karen Rose - Eiskalt ist die Zärtlichkeit]

Samstag, 12. März 2011

Am besten geht man mit der Vergangenheit rücksichtslos um. Es kommt nicht auf die Schläge an, die wir kriegen, sondern auf die, die wir überleben.

Da ist diese Wut. Diese Wut die manchmal unbegründet auftaucht. Auf andere und auf mich selbst. Nach ner' Minute ist auch schon wieder alles vorbei. Aber solch' eine Minute kostet einen soviel Kraft, Kraft dem Drang zu widerstehen. Die Dinge verlieren an Bedeutung. Was zählt, ist der Moment. Gibt man nach oder kämpft man gegen an? Bisher habe ich immer gegen angekämpft... aber gestern da ging's nicht. Und ich hasse mich dafür. Warum habe ich es diesmal nicht geschafft zu unterdrücken, runterzuschlucken? 
Das wegen so einer Kleinigkeit, so eine riesen Wut entstehen kann und ich auch noch so dämlich bin und versage. Was ist nur plötzlich los? Sonst habe ich es doch auch immer geschafft! 
Warum klappt es jetzt nicht mehr... verdammt... ich versteh's nicht. 

Aber ich muss das wieder hinbekommen, so zusammenbasteln das es mir nicht mehr passiert, 
mich zutiefst belehren und widerstehen in so einem Moment. 
Ich muss, ich muss, ich muss, ja! 



Jeder hat doch mal Geheimnisse. Ich denke es gibt auch viele, die auch etwas geheim halten, was wirklich niemand weiß. Hier und da werden Geheimnisse anvertraut, aber dann gibt es diese streng vertraulichen, die nur wir selbst wissen. Wir haben Masken an. Jeder hat eine, wofür er irgendwas verheimlicht, auch wenn's nur ne' Kleinigkeit ist. Und hey, warum soll man dann diese absetzen, wenn man ein Geheimniss nicht weitersagen will? Warum respektieren solch' Leute, die einen dazu veranlagen die Maske doch mal abzusetzen, warum respektieren sie nicht das wir ein Geheimniss für uns behalten wollen? Sie haben doch sicherlich selbst welche, die niemanden etwas angehen?! Also, warum sollten wir dann?

Mittwoch, 9. März 2011

Ich will dich nicht loslassen...

denn...

Ich weiß nicht ob ich dich vergessen kann.

 


Liebe ist eine einzig' verdammte Lüge, die einen schlimmer verletzen kann als alles andere. 
Die einzige Methode sich davor zu schützen ist,- einfach sein Herz zu verschliessen & aufhören zu lieben.


Du wachst auf und weißt es wird sich nichts ändern. Es wird sich niemals etwas ändern.

 Was sind schon Gefühle wert, wenn man nichts mehr für sie übrig hat? Wenn man sie verabscheut, dass sie einen immer wieder heimsuchen, einen erniedrigen und zu Boden zwingen. Wenn sie uns zu Dingen führen, die wir überhaupt nicht wollen? Wenn sie uns kontrollieren, wie ein Robotor von seinem Besitzer der ihn führt? Aber warum werden wir sie nicht los? Warum werden wir sie nur für eine bestimmte Zeit los, in denen wir uns beherrschen und versuchen eiskalt zu wirken? Und hey, ist das nicht egal?

Ich fühle mich stumpf. Abgeschirmt von der Realität. Lebe in meiner eigenen blutroten Welt. Sehe wie ich mich selbst verstümmel und mir selber sage, dass es okay ist. Es ist soviel einfacher zu flüchten und zu verstecken. Das wovor ich soviel Angst hatte, ist eingetroffen. Ich verschließe mich immer mehr und renne fort. Sodass mich niemand mehr bekommt. Ich bin schnell. Ich bin gut. Ich bin okay. Ja, mir geht es gut dabei. Es ist soviel einfacher zu verdrängen, als sich zu stellen. Ja, dass ist es was ich will. Das bin ich!



Allein in einem Raum voller Menschen suche ich mich selbst und die passende Sprache, damit andere verstehen wie ich mich fühle. Ich schreie nach Worten, ringe nach Luft. Niemand hört mich, das Atmen fällt mir schwer. Ich fühle mich als wär ich unter Wasser oder unsichtbar, schon lange nicht mehr da. Ohne das ich es selbst merke, grabe ich ein Loch unter mir, stürze hinab und greife nach einer Hand, die garnicht existiert.

Montag, 7. März 2011

Zeiten ändern sich... und die Menschen mit.

Glaubt man tatsächlich das sich die Welt bei einem übernatürlichen schönen Moment stehenbleibt und auf einen wartet? Nein, sie dreht sich weiter und weiter. Und wer nicht mit ihr geht, bleibt bei dem Moment hängen und wartet, geht nicht mit. 

Ja, ich war bei Ihr. Ich habe sie wiedergesehen. Aufeinmal stand ich da, in ihren Armen, habe gezittert und mich an Ihr festgekrallt, bin fast umgefallen, konnt nicht mehr stehen. Es war wie ein Traum. Sie hat mich angelächelt und gelacht, mich angestarrt, konnt es auch nicht fassen. Ihre Augen, ich schau weg, sonst wär ich in ihnen versunken. Diese Tage werde ich nicht vergessen. Einmal weil sie so schön waren, aber auch traurig. Ich wusste vorher schon, dass Ihr Herz nicht mir gehört sondern einer Anderen. Als wir bis in die Nacht gefeiert haben, hat Sie die Andere immer wieder angeschaut, mich dabei angelächelt. Mir stolz erzählt, dass da was gelaufen ist, doch die Andere nichts mit Frauen anfangen will. Sie ist verliebt und während sie mir das erzählte, musste ich lächeln. Meine Welt zerbrach in tausend glitzernden Scherben, während ich sie anlächeln musste. Und obwohl ihr Herz einer Anderen gehört, hat sie mich tausendmal berührt, mich eng umarmt, mich direkt neben den Mund geküsst, meine Hand genommen und mit mir Hand in Hand mitten in der Nacht heim gelaufen. Es war wie damals. Sie hat mich gefragt, ob sich das gut anfühlt, ich habe es bejaht. Doch dann hab ich alles nicht mehr ausgehalten. Der Gedanke, dass sie nicht weiß wie ich fühle, der Gedanke das sie mit der Anderen was hatte, der Gedanke, dass ich alles runterschlucken musste... es kam über mich, bin fort, in die Toilette, habe geweint, keine kristallklare Tränen, sondern rote... es hat nicht aufgehört, ich hab geflucht, bin raus, gelächelt und hab mich wieder hingesetzt. 


Mein Wunsch, sie zum letzten Mal wiederzusehen, wurde erfüllt. Das macht mich glücklich, auch wenn die Dinge irgendwie doof verlaufen sind. Jetzt muss ich loslassen... aber kann ich das? Ihr Lächeln kreist dauernd vor meinen Augen herum. Ihre weichen Lippen, die sich auf meine Haut drückten, spür ich immernoch. Es ist alles vorbei. Hätte gar nicht erst fahren dürfen, hätte erst gar nicht diese alten Gefühle zulassen dürfen, es hat mich aus der Bahn geworfen, jetzt ist mir alles egal. Egal, ob ich mich zerstöre. Feine Striche zieren den Arm. Es ist egal. Aber die Welt dreht sich weiter und ich darf nicht wieder warten. Ich muss mit ihr gehen, doch irgendwie klebe ich hier fest. Ich klebe an dem Wochenende fest. An diese Nacht.

Samstag, 5. März 2011

Herzstillstand.

Heute in 12 Stunden geht's los, ihr Lieben! 
Ich bin panisch aufgeregt und dadurch ist mir jetzt total schlecht, habe Kopfweh und Bauchschmerzen. Gedanken wuseln zur nächstbesten Quelle und zurück. Und heute gegen 16 Uhr bin ich da. 4 Stunden unterwegs, geil. Diese Zeit müssen Freunde herhalten um aufgeregte Sms'n zu empfangen, weil ich es anders nicht aushalten würde. Dann sitz ich im Zug auf heißen Kohlen. Bum Bum, machts Herz so schnell es kann. Jedenfalls kann ich dann erst Sonntag Abend oder Montag bloggen.
Ich werd optimistisch und positiv zur ihr fahren (wenn das so einfach wär). 
Gestern hab ichs sogar zum Friseur geschafft, leider ist es nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Aber da ich ja so gut bin, hab ichs Zuhause so hingekriegt, dass es einigermaßen okay aussieht. 
Ich weiß aber nicht, was ist, wenn sie dann wirklich vor mir steht oder am Bahnhof dann auf mich zukommt. Ich glaub, dann schaltet mein Kopf total aus und ich fall um. Wenn ich daran denke, wird mir total heiß! Und woah, nä, ich pack das nicht. Ich pack das nicht! Aber kneifen kann ich jetzt auch nicht mehr, verdammt ?!  Sie findet mich doch bestimmt langweilig! Hat sie doch einmal gesagt... 
Ich will nicht am Sonntag nachhause kommen und Rotz und Wasser heulen, soweit ich das überhaupt noch kann. Geht ja nicht mehr so wirklich.... nur wenn sich rote darunter mischen. Aber davon wollen wir gar nicht erst anfangen weil sich dann wieder etwas aufbaut. 
Jeeeedenfalls.....  bin ich SO aufgeregt! Ich kanns nicht oft genug sagen. Ich komm mir echt vor, als würd ich bald platzen vor Aufregung. Das "platzen" wird glaub kurz vorm Einfahren in den Bahnhof kommen. Und wenn ich sie dann noch vielleicht vom Fenster aus seh, ist es ganz vorbei. Wie vor zwei Jahren. Am 07.03.09. Zufall? Naja. Mit Zufällen hab ich's nicht so. Aber wisst ihr was? Wisst ihr was?


ICH BIN AUFGEREGT!!! 

Anders kann man das nicht beschreiben...

Freitag, 4. März 2011

36 Stunden & ich fahre los.

"Heile Welt, summte es in meinem Kopf, heile, heile Welt. Ein Märchen längst vergessen. 
Wahrscheinlich hatte ich einmal daran geglaubt, mit vier oder fünf vielleicht. 
Inzwischen war ich erwachsen geworden."


Kennst du das, du möchtest etwas verändern, aber weißt nicht wie. Du weißt nicht wie du anfangen sollst, hast Millionen Ideen im Kopf, aber kannst sie nicht in die Tat umsetzen; dass alles bleibt immer nur ein Traum von einer Welt die man sich aufbaut, die möglichst perfekt sein soll, aber was ist schon perfekt? Wer setzt die Grenze zwischen perfekt und unperfekt? Mir wurde mal gesagt, Perfektion liegt im Auge des Betrachters, man muss nur den richtigen Menschen treffen der einen perfekt findet; aber ist es der Sinn des Lebens für jemanden perfekt zu sein? Ich war immer von überzeugt das man so leben sollte wie man möchte, ohne Einschränkungen. Denn es gibt nur ein Leben, ein einziges, entweder du lebst es oder du lässt es sein. Du kannst dich entscheiden; möchtest du dein Herz mit Liebe füllen und deine Seele mit bunten Farben anmalen oder nur existieren? Manchmal da gibt es Momente die schreiben deine Geschichte und immer wieder da kommt ein Kapitel hinzu; man darf nie aufhören seine Geschichte immer weiter zu schreiben; sich immer wieder neu zu entdecken und zu erfinden, eine Geschichte ist nie zuende, wenn sie nicht das perfekte Ende hat, dass perfekte Ende für sich selbst, für keinen Anderen. Später wenn du älter bist, schaust du in den Spiegel und siehst wie du vom Leben gekenntzeichnet wurdest, du siehst du hast gelebt, du schaust dich an und siehst all' die Momente die dich zu dem gemacht haben was du jetzt bist.

(Auszug ausm' alten Tagebuch)

Mittwoch, 2. März 2011

Ich wein' keine Träne mehr, ich kotz bereits Blut.

Bitte, hass mich! Ich bin Schuld an meiner eigenen Misere und kann diese Scheiße die hier läuft nicht mehr selbst regeln. Alles was ich konnte war rennen. Vor allem und jeden wegrennen. Vor mir selbst wegrennen. Doch die Probleme überholen einen immer wieder, grinsen und winken einem zu. Sie sind zu schnell für einen selbst. 


Ich habe Angst. Angst, dass ich wieder wegrenne. Vor mir selbst und alles und jedem. Ich will das nicht mehr. Nichts mehr hinausschieben. Nichts mehr stehn' und liegen lassen. Raus gehen, mein Ding machen, lächeln, überwinden, um mich danach wieder zu verstecken? Vieles ist verloren gegangen... die Selbstsicherheit, die Ehre, Schmerzwahrnehmung & das Selbstvertrauen, die Auswege & die Liebe... 
Menschenmassen. Morgen. Menschen um mich herum. Panik. 
Ich kann das nicht...

boom, boom... and then a boom.

Hier wird etwas Neues aufgebaut und dort geht alles dem Ende zu. Was hilft da zuerst? Ja, der Alkohol. 
Mein Lebensbestandteil ist gleicher Meinung. 
Er hilft all' die Sorgen in eine dunkle Ecke zu treiben, wo man eigentlich zuerst war. Er lässt sie wie Federn in der Luft herumwirbeln, bis sie dann wie von selbst, ganz verschwinden. Bis wir sie am nächsten Tag wiederfinden. Doch manchmal verschlimmert er alles. Er kramt die tief verborgenen Geheimnisse aus uns herraus. Es ist auch ein kleines giftiges Spiel. Einmal, da fliegen wir sehr hoch, doch dann geht's auch wieder hinunter. Aber warum tun wir's trotzdem? Weil uns dieser kleine wertvolle Moment sehr viel wert ist, indem alle Sorgen für eine kleine Ewigkeit verschwinden? Damit wir Zeit haben um endlich wieder durchzuatmen? Und es ist doch das Einzige was legal ist?! Auch wenn's sich durch ihn, den Alkohol, diesen Moment der sorgenfreien Zeit ergibt, habe ich genug. Der erste Tag dieses Jahres hat mir vollkommen gereicht und mir'n Denkzettel verpasst. Nicht noch einmal möchte ich meine Gefühle so derartig zur Show zeigen. Lieber man überlegt sich das alles zweimal. Doch die, die es auf diesen Moment ankommen lassen, werden es wieder bis über die Grenze bringen. 
Wie ich damals, jedes Wochenende... doch es gibt auch andere Dinge, von denen auch niemand etwas mitbekommt, und das ist doch eine viel bessere Lösung.