Montag, 28. März 2011

Im Grunde sind es Ausreden. Nicht mehr und nicht weniger. Ich weiß das es Angst ist, ich habe Angst davor dich loszulassen den Schmerz zu spüren. Ich habe Angst vor den Tränen. Also halte ich dich fest, wissend das ich dich loslassen sollte!


Den Satz "Ich kann nicht mehr"  hasse ich so sehr. Auch wenn ichs oft denke, ist es eine verdammte Lüge. Man macht immer weiter. Auch mit dem Schmerz. Man lebt mit ihm. Was bleibt einem auch übrig? Zum Sterben bin ich viel zu feige, aber würde man nur einen Schalter tätigen und zack, man wäre tot, dann wär ich nicht zu feige für. Ich möchte doch nur dass das alles aufhört. Ich möchte nicht mehr an Blut denken. Ich möchte mich nicht mehr schneiden. Ich möchte nicht mehr vom Sterben denken. Ich möchte nicht mehr diesem Hass ausgesetzt sein. Ich möchte mich nicht mehr verstecken. Ich möchte nicht mehr diesen Schmerz fühlen. Ich möchte etwas sein und nicht "Nichts". Ich möchte nicht mehr nur in Dunkelheit umhüllt sein. Ich will leben.  
Aber irgendwas hat mir den Mut genommen...

Ich könnte mich selbst für bestrafen, dass ich dies alles nicht möchte, weil ich doch irgendwo weiß, dass ich all das verdient habe. So wie es Er immer gesagt hat. Das ich ein nichtsnutz bin. Das ich einfach irgendwo unter die Brücke gehen soll um dort zu verrecken. Das man mich nicht lieben könnte für das was ich bin. Und als 12-jähriges Kind glaubt man nunmal dem Vater... wenn man dann noch über die Jahre von anderen Menschen das Gleiche mithören musste, prägt sich dies alles ganz tief in deiner Seele ein und bleibt da. Es nistet sich dort ein und lässt sich auch nicht von verzweifelten Versuchen, es dort rauszuholen, beeindrucken.

Fürimmer.

1 Kommentar:

  1. Hey Du.(:
    Ich hab dir gerade einen BlogAward verliehen.♥
    http://myworldlooksdifferent.blogspot.com/

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