Es hat mächtig gekracht hier heute. Wer glaubt, der Stress sei bis morgen vergessen; dem ist nicht so. Diesmal war es wirklich hart. Ich hatte mich so richtig mit meiner Mutter in den Haaren. Es ging um sovieles. Sie hat mir einiges an den Kopf geworfen, zurecht, sagt sie. "Wir brauchen beide unsere getrennten Wohnungen", kam sie mir heute mehrmals. Da kann ich ihr nur zustimmen, Abstand täte uns gut! Diesen Monat ist sowieso alles anders geregelt. Ich muss für mich alleine einkaufen, kochen, und selbst den Haushaltskram einkaufen. Jede von uns hat ein eigenes Regal in der Küche und ein eigenes Fach im Kühlschrank. Keine darf an das Zeug von der anderen gehen. Da ich sowieso wenig esse, kann ich schonmal an einigen Ecken sparen. Man kann eigentlich sagen, es ist genauso wie in einer WG. Nur eben mit der eigenen Mutter. Da wir sowieso Anfang des nächsten Jahres aus der Wohnung rausmüssen, wegen der Mieterhöhung, ergibt sich die Möglichkeit sich eigene Wohnungen zu suchen. Für sie kein Problem. Aber wer spricht mit mir ab, wie das finanziell bei mir, was und wie ,möglich wäre? Ich muss das alleine auf die Kette kriegen. Muss mir wohl einige Nebenjobs neben der Schule suchen. Das ist ja nicht einfach mal, zack, Wohnung gefunden. Neeee. Was ist mit der Ersteinrichtung? Wie ist was zu schaffen?
Wie schonmal angedeutet, legt es sich nahe mit dem Freund zusammenzuziehen. Man teilt sich die Miete. Aber nach mehr als einem Jahr (ab dem Zeitpunkt gerechnet) schon zusammenziehen? Ich war immer der Meinung, mindestens fünf Jahre zusammensein und dann kann man schon etwas planen. Meine Frage jetzt: Hat wer Erfahrung? Eigene Wohnung? Was ist machbar? Evtl auch mit dem Freund?
Auch wenn mir der Gedanke nicht gefällt, eben mal an mich zu denken, und ich über die Beziehung zwischen meiner Mutter und mir echt traurig bin, aber eben auch nichts dran zu ändern ist..... Wir saßen noch nie an einem Tisch und haben normal und vernünftig miteinander geredet. Sowieso.... wenn ich sie alleine lasse, lästert sie bei ihren Telefonfreundinnen über mich ab, was für eine schlechte Tochter ich bin! So ist es und wird es bleiben!
Sonntag, 31. März 2013
Freitag, 22. März 2013
please, don't leave me alone, my thoughts would kill me
Ich werd paranoid. Bekomme panische Angst bei so absurden Vorstellungen. Das Bett könnte mit mir in Flammen stehen, während ich schlafe, weil sich die Steckdose mit dem Akkuladegerät entzündet. Die Badewanne könnte einen Stock tiefer krachen, weil das Gewicht des Wassers und das Gewicht von mir nicht mehr zu tragen ist. Das hört sich vollkommen verrückt an, aber in solchen Momenten rast mein Herz. Bin ich am Rand des Wahnsinns?
Seit meinem letzten Rückfall ist es vermehrt zu weiteren gekommen. Ich werd mir einigen Dingen stetig bewusst, dass sie wirklich passiert sind. Dinge, die ich jahrelang verdrängt habe, um daran nicht zu sterben. Vielleicht ist das gut. Vielleicht kann das ein Heilungsprozess werden - das ich nicht lache, da lach ich doch glatt über mich, ich steiger mich rein, und halte mich an Strohhälmchen fest, die eigentlich gar nicht vorhanden sind. Genau das passiert, was ich durch das Verdrängen verhindern wollte. Ich ankere etwas in mir fest, etwas was es eigentlich nicht gibt. Nicht mehr. Das ist das Grausamste - nichts ist mehr da. Nur die Erinnerung, der Schmerz, und der Teil, der in mir verfallen ist.
Seit meinem letzten Rückfall ist es vermehrt zu weiteren gekommen. Ich werd mir einigen Dingen stetig bewusst, dass sie wirklich passiert sind. Dinge, die ich jahrelang verdrängt habe, um daran nicht zu sterben. Vielleicht ist das gut. Vielleicht kann das ein Heilungsprozess werden - das ich nicht lache, da lach ich doch glatt über mich, ich steiger mich rein, und halte mich an Strohhälmchen fest, die eigentlich gar nicht vorhanden sind. Genau das passiert, was ich durch das Verdrängen verhindern wollte. Ich ankere etwas in mir fest, etwas was es eigentlich nicht gibt. Nicht mehr. Das ist das Grausamste - nichts ist mehr da. Nur die Erinnerung, der Schmerz, und der Teil, der in mir verfallen ist.
Montag, 18. März 2013
Wishes.
Ich will meine Welt verändern. Ich will neu anfangen. Ich muss neu anfangen, um meine Welt zu verändern.
Ich will einen Anfang finden. Ich will einen faulen Schritt nach vorne wagen.
Ich will so unendlich viel Schönes.
Ich will glücklich und mit mir im Reinen werden.
Ich will die Ängste beiseite schieben.
Ich will dieses ungute Gefühl im Bauch wegschieben.
Ich will ein ganz neues Leben.
Donnerstag, 14. März 2013
Rückfall.
Da halte ich solange durch und nur ein steigender Wutausbruch bringt das Gleichgewicht zum fallen. Zuerst wurde ich rückfällig, hab mich versagerisch geschnitten und dann weiß ich nicht mehr die Mauer zu halten. Alles kam raus. Ich war so richtig aggressiv und gleichzeitig hätten die Tränen laufen können. Ich nahm meine Umgebung nicht wahr, fühlte nur die Wut in mir. Im Laufe des Tages verschwand dieser Zustand und es normalisierte sich. Ich wurde wieder zu dem stillen Menschen und "Hey, mir gehts bestens!"
Um ehrlich zu sein, war das neu. Die Wut, normal. Für ein paar Minuten, auch. Aber nicht stundenlang. Allerdings habe ich jetzt ziemlich viele Dinge zu klären. Nur wegen diesem scheiß Rückfall! Ich kann nicht mal garantieren, dass es die nächsten Tage und insbesondere heute Nacht nicht mehr passiert...... Da hat vielleicht eine Person wirklich recht, auch wenn ich das nie zugeben würde. Unter Beobachtung stehen, das ist nichts für mich!
"Das macht mich jetzt traurig"
Hm. -Stille-
"Am liebsten wäre mir, du seist heute Abend bei mir"
Hm. -Schweigen-
"Da habe ich dich unter Kontrolle, unter Aufsicht"
Antwort: Nä.
"Wer weiß ob es nicht wieder so ist. Heute Abend, morgen, und drüber hinaus"
.....
Zuhause ist da, wo dein Herz ist.
Ich bin verdammt froh ein Dach über dem Kopf zu haben. Im Winter bei Minusgraden. In den Sommernächten, wenn es wirklich kühl wird. Als ich eben mit dem überdimensionalen großen Pulli meines Freundes und noch zwei weiteren darunter durch die Nacht nachhause gelaufen bin, ist die Erinnerung zurückgekehrt, wie verloren ich mich fühlte, als es nicht so war. Nicht nur die Erinnerung, sondern auch das Gefühl, verloren zu sein, kehrte wieder. Vorallem die Kälte ist schlimm. Immer zu frieren, zu wissen, nirgendwo hat man ein Zuhause, nirgendwo ein eigenes warmes Bett. Nein. Es bleiben die Treppenhäuser einzelner Häuser, dessen Quartier steinhart und nicht gerade wärmer als draußen ist. Es bleibt die Flucht und die Suche nach einem Zuhause. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, habe ich zwar ein Dach über dem Kopf, aber kein Zuhause. Das wichtigste jedoch zurzeit ist, dass ich nicht mehr frieren muss und jedesmal wenn ich im Doppellagenlook das Haus verlasse, kriecht mir die Eiseskälte den Rücken hinauf, weil ich genau weiß wie's war, nie mehr sein wird, die Erinnerung mich nicht loslässt.
Dienstag, 12. März 2013
Because maybe, you're gonna be the one that saves me.
Aber im Endeffekt bleibt es gleich: Schweigen und drüber hinwegsehen - irgendwann wird es vielleicht besser. Wie sagt man? Alleine tut sich nichts. Jedoch was ist, wenn man nicht mehr schweigt, es könnte sich alles ändern. Ob gut oder schlecht, wer weiß das schon. Die Frage stellt sich: Riskieren oder nicht? Die Tränen brennen in den Augen, ich weiß nicht wohin ich gehen soll, welche Richtung ich einschlagen soll. Und wen, wen habe ich, dem ich all dies sagen kann?
Montag, 4. März 2013
The saddest part is that everyone thinks I'm happy.
"Unverstanden", war das erste Wort, was mir heute wie ein Geistesblitz einfiel, als ich nachhause kam. So fühlte ich mich auch. Und kaputt, kraftverlassen und überhaupt verlassen! Wie ein Häufchen Elend saß ich gestern Nacht auf der Couch meines Freundes, während die Vorwürfe und Sprüche nur auf mich niederprasselten. Ich spürte die Wut auf mich seinerseits und ich konnte in diesem Moment nichts richtig machen. Langsam krümmelte ich mich zusammen, zog Beine & Kopf ein, und saugte seine ganzen wütenden Worte in mich auf, die sich wie Messerstiche anfühlten. Ich wusste mir nicht zu helfen. Wusste nicht, was ich falsch gemacht habe, ob bloß meine Anwesenheit falsch war. Ob es nicht besser wäre, einfach unsichtbar zu sein. Es nützte alles nichts. Sein Zorn wuchs. Und die Antworten auf seine Fragen waren auch falsch seiner Reaktion nach.
Da saß ich nun. Wie ein kleines Kind das ungezogen war. Ich fiel in mich zusammen. Wippte hin und her. Brachte nur noch die leisen Worte "Ist okay. Ist alles okay" heraus, bevor ich laut aufschluchzte, wimmerte und weinte. Die Tränen waren unaufhaltsam. Am liebsten wäre ich aufgesprungen, davongerannt, als er sich mir näherte und "Nein, nein, nein" wisperte. Er zog mich in seine Arme und ich fiel hinein. Immernoch die Beine angezogen und den Kopf gesenkt wie ein Sack. "Das wollte ich nicht", flüsterte er. Die Zeit zog sich wie ein Kaugummi. Meine Tränen wollten einfach nicht trocknen. Genauso wie die für mich erschreckenden lauten Schluchzgeräusche. Mein Zusammenbruch hatte das perfekte Timing gefunden. Genau dann, wenn ich es am wenigstens gebrauchen konnte. Nach einer Weile fand ich endlich abgehackte Worte. Wir redeten über die gesamte Situation, - meistens unterbrochen von erneuten Tränenausbrüchen. Ich fühlte mich mies und schwach. Aber auch so müde und kaputt. Er entschuldigte sich bei mir, er hätte wirklich maßlos übertrieben. Aber dieser Moment brannte sich in mich hinein. Irgendwas musste auch an mir verkehrt sein, warum ich ihn immer wieder dazu bringe, dass er seine Launen nicht unter Kontrolle hat. "Du bist so eine starke Frau, aber jetzt habe ich dich soweit gebracht, dass du weich geworden bist", und ja, es ist wahr. Ich konnte einfach unter diesen ganzen Vorwürfen dem Ganzen nicht mehr standhalten. Es war soviel mehr, was aufeinmal zusammenkam. Was mich zum verlieren brachte.
What's wrong?
It's not you. It's me.
Zuhause angekommen fühlte ich mich nicht besser. Der Gedanke festigt sich, dass ich nur ausgenutzt werde. Das die Situation hier nicht ganz in Ordnung ist. Am liebsten würde ich ausziehen, aber die finanziellen Mittel dazu fehlen mir. Geld steht hier an erster Stelle. Ich habe alles was ich brauche, auch wenn ich laut meinem Freund nur den "Schrott" habe, während meine Mutter den neuesten und besten Scheiß besitzt. Damit sich meine Mutter nicht alleine fühlt, und da ich die Einzige bin, die sie hier hat, bin ich da. Das zieht mich auf irgendeine Weise runter. Weil ich so nicht an mich denken kann. Weil ich so nicht einmal egoistisch sein kann. Psychisch gesehen fühle ich mich Zuhause einfach nur scheiße. Eigentlich will ich hier keine Zeit mehr verbringen, nur wenn ich alleine bin. Daher versuche ich die meiste Zeit, während meine Mutter Zuhause ist, nicht hier zu sein. Schon traurig so ein Familienleben. Die Familie zerstreut in ganz Deutschland, kaum Kontakt, auch wenn ich es mir wünschen würde. Aber was ich will, interessiert ja kein Schwein!
Ich will hier weg. Ich will hier raus. Das ist das Einzige was ich weiß.
Da saß ich nun. Wie ein kleines Kind das ungezogen war. Ich fiel in mich zusammen. Wippte hin und her. Brachte nur noch die leisen Worte "Ist okay. Ist alles okay" heraus, bevor ich laut aufschluchzte, wimmerte und weinte. Die Tränen waren unaufhaltsam. Am liebsten wäre ich aufgesprungen, davongerannt, als er sich mir näherte und "Nein, nein, nein" wisperte. Er zog mich in seine Arme und ich fiel hinein. Immernoch die Beine angezogen und den Kopf gesenkt wie ein Sack. "Das wollte ich nicht", flüsterte er. Die Zeit zog sich wie ein Kaugummi. Meine Tränen wollten einfach nicht trocknen. Genauso wie die für mich erschreckenden lauten Schluchzgeräusche. Mein Zusammenbruch hatte das perfekte Timing gefunden. Genau dann, wenn ich es am wenigstens gebrauchen konnte. Nach einer Weile fand ich endlich abgehackte Worte. Wir redeten über die gesamte Situation, - meistens unterbrochen von erneuten Tränenausbrüchen. Ich fühlte mich mies und schwach. Aber auch so müde und kaputt. Er entschuldigte sich bei mir, er hätte wirklich maßlos übertrieben. Aber dieser Moment brannte sich in mich hinein. Irgendwas musste auch an mir verkehrt sein, warum ich ihn immer wieder dazu bringe, dass er seine Launen nicht unter Kontrolle hat. "Du bist so eine starke Frau, aber jetzt habe ich dich soweit gebracht, dass du weich geworden bist", und ja, es ist wahr. Ich konnte einfach unter diesen ganzen Vorwürfen dem Ganzen nicht mehr standhalten. Es war soviel mehr, was aufeinmal zusammenkam. Was mich zum verlieren brachte.
It's not you. It's me.
Zuhause angekommen fühlte ich mich nicht besser. Der Gedanke festigt sich, dass ich nur ausgenutzt werde. Das die Situation hier nicht ganz in Ordnung ist. Am liebsten würde ich ausziehen, aber die finanziellen Mittel dazu fehlen mir. Geld steht hier an erster Stelle. Ich habe alles was ich brauche, auch wenn ich laut meinem Freund nur den "Schrott" habe, während meine Mutter den neuesten und besten Scheiß besitzt. Damit sich meine Mutter nicht alleine fühlt, und da ich die Einzige bin, die sie hier hat, bin ich da. Das zieht mich auf irgendeine Weise runter. Weil ich so nicht an mich denken kann. Weil ich so nicht einmal egoistisch sein kann. Psychisch gesehen fühle ich mich Zuhause einfach nur scheiße. Eigentlich will ich hier keine Zeit mehr verbringen, nur wenn ich alleine bin. Daher versuche ich die meiste Zeit, während meine Mutter Zuhause ist, nicht hier zu sein. Schon traurig so ein Familienleben. Die Familie zerstreut in ganz Deutschland, kaum Kontakt, auch wenn ich es mir wünschen würde. Aber was ich will, interessiert ja kein Schwein!
Ich will hier weg. Ich will hier raus. Das ist das Einzige was ich weiß.
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