Dienstag, 31. Mai 2011

Ich verbock es auch immer wieder, immer wieder. Aber so leicht lass ich mich nicht kleinkriegen!

l& wieder blicke ich zu den Sternen.
Sterne, die ein Gefühl in mir auslösen.
Kann mir nicht einfach jemand Flügel ankleben,
damit ich zu ihnen hinauf fliegen kann?
Damit ich von der Scheiße hier fliehen kann?
Erlösen, verbannen kann?

Ja was soll ich schon sagen? Verwirrung pur steht auf der Tagesordnung. Morgen treffe ich mich endlich mit ihr, nach endlosen Sms' & Telefonaten. Sie, die ich vor zwei Wochen "kennengelernt" habe. Und urplötzlich steht M. an der Tür. Sie, wo ich noch im März zu ihr gefahren und nachgelaufen bin und sie mir dann diese schöne Nachricht überbracht hat, dass sie anderweitig verliebt ist. Un nu? Nu' klappt es mit ihrer Anderen nicht, ich schreibe in einer Community fröhlich darüber, wie sehr ich wegen Mittwoch aufgeregt bin und urplötzlich schreibt M. mir. Großartig. Das sie es ja so toll fand, dass ich da war und sie dachte, ich hätte mich gelangweilt da ich mich nicht mehr gemeldet hat. Was soll ich jetzt davon halten? JETZT, JETZT kommt sie an, oder was? Jetzt kommt sie an, während ich dieses eine andere Mädchen "kennengelernt" habe. Ganz großartig. Türlich sollte es mir egal sein, denn was vergangen ist is' nunmal vergangen. Aber ich kann halt nicht so gut loslassen ._. War schon immer ein Problem. Jetzt denk ich dauernd an beide. Ist das zu fassen? Sozusagen an das "Alte" & an das "Neue". Jedenfalls werd ich erstmal gucken was morgen passiert. Wenn ich sie treffe. Was wir machen, wie wir uns verstehen... vielleicht auch n' bisschen flirten? Wer weiß. Wer weiß ob sie mich überhaupt noch mag, wenn sie mich erstmal ganz um sich herum hat. In der Disco haben wir uns ja dauernd nur angeguckt & angelächelt. Hin und her. Mh. Komische Sachen hier. Hoffl lenkt mich das vielleicht ein bisschen von dem zu starken Druck ab. Wünscht mir Glück... oder auch nicht, hm =/

Sonntag, 29. Mai 2011

Der Kampf gegen die Stimme.

Scheiße, immer wenn ich mich bei dem und dem melden will um zu Reden, kann ich es nicht tun. Weil meine nutzlose Existenz dort nichts zu suchen hat und ich irgendwie der Meinung bin es alleine hinzukriegen. Theoretisch betrachtet stimmt es auch, aber ich muss mich doch nicht gleich bei jemanden ausheulen. Was das für Folgen haben könnte! Dann weiß diese Person mehr und mehr über mich und das darf nicht sein. Warum? Darum! Die Stimme in meinem Kopf würde rufen, nein schreien; Versager, Nichtsnutz, du wertloses Ding, du verstößt gegen die Regeln aber du verlierst sowieso immer, sie betrachten dich nur noch als das schwache Ding & das darf nicht sein, also schweig! Aber irgendwie fällt es mir immer schwerer. Es muss raus. Alles. All das Blut und all die gefrorenen Tränen. Nur wie? Und da kommt sie wieder, die Stimme. Du hast es verdient, kämpfe nicht dagegen an, du bist dafür eh viel zu schwach, du hast es verdient du Miststück, kapier es endlich! Und dann....dann schweige ich. Die Macht der Stimme ist zu groß und eigentlich hat sie auch Recht, am Ende bin zu schwach für alles. Aber das ist es für das sie dich alle halten. Schwach!!! Also wirst du lügen und allen vorspielen wie gut du wegstecken kannst. In dir werde ich dir die Hölle heiß machen, für jeden Fehler den du begehst. Und wenn du dich wehrst, werde ich dich zwingen. Ich werde dich zwingen, dich selbst zu hassen, dich zwingen, dich selbst zu bestrafen. Es gibt keinen Ausweg, niemals, keinen einzigen. Ewig werde ich so weitermachen. Ein Kampf gegen die Stimme, jeden Tag und jede Nacht werde ich verlieren. Ich muss schweigen und gehorchen, nur so entkomme ich für ein paar Stunden bis meine heißgeliebten Freunde wiederkommen: Depression, Druck, Zweifel, Angst, Hass. & sie mir dann den Rest geben, bis ich nur noch im Stillen und heimlich nach Erlösung rufen kann. Nach der Hand,  die mich aus all dem entfesselt und in die Freiheit entlässt. Damit ich wieder atmen kann. Fürimmer.

Samstag, 28. Mai 2011

"Und anscheinend macht Sie das immernoch traurig, wenn ich in ihre Augen blicke"
"Es ist zu meinem Alltag geworden. Das ist nicht traurig, das ist das Leben"

Ich weiß gar nicht wann genau das alles angefangen hat. Es verblasst mit der Zeit. Der Anfang und das Ende von der Geschichte. &' das meiste ist sowieso verdrängt, weit weg von mir, als würde es zu einer Anderen gehören. Mir wahr machen, dass ich es bin? Nein, ich bin es nicht. Meine Welt ist hinter dem Horizont. Verschwommene Realität. Verlorene Träume und vergangene Taten, dessen Schuld an mir haftet. Dessen Schwefel und Blut an mir hängt. Meine Hände sind nicht rein, nein, sie sind voller Dreck. Ich will abwaschen. Abkratzen, abätzen, abschneiden, abbeißen. Der Schatten hinter mir lacht mich aus. Ich weiß nicht warum. Was weiß ich denn schon? Und was weiß die Welt von mir? Gedanken, die keinen Sinn ergeben. Wie soll es anders sein? Sie kommen von mir, ich ergebe keinen Sinn. Ich hab nie an mich geglaubt, denn was bringt es? Ich sage es und sie glauben es. Sie glauben, ich nicht. Ich will hinter dem Nebel verschwinden, wegfliegen und die Gefühle ertränken. Is schon okay.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Auf ein Neues.


Wahnsinn, wie sehr man durch einen Gedanken wieder auf den Nullpunkt der eigenen Existenz gelangen kann. Erst war ich total euphorisch, habe mit Pravour verdrängt und hab versucht' mich irgendwie auf die Gute-Laune Schiene zu bringen. Bis dann der totale Absturz des ganzen Experimentes kam, der Druck kam und das Gefühl, einfach zu schneiden bis es nicht mehr geht. Allerdings kam es soweit dann nicht, da ich mir gedacht habe, du kannst es auch noch morgen tun. Oder übermorgen, oder zwei Tage später, oder, oder, oder... Dass das nicht lange hält, weiß ich, aber so kann ichs wenigstens überbrücken. Für den Notfall habe ich auch noch Pflaster & Mullbinden im Haus. Kann also nur schief gehen. Was solls...

Komischerweise bekomme ich immer wieder zu hören, wie sehr man mir vertraut, obwohl man sich noch nicht lange kennt, aber man das Gefühl hat mir vertrauen zu können. Ich weiß nicht. Ich komm mir immer so dämlich vor, weil ich einfach nur still bin, zuhöre, aber nichts dazu sage. Wirklich gar nichts. Naja. Am Mittwoch, also in 6 Tagen, fahre ich nach Düsseldorf, zwei Stunden Zugfahrt nur um SIE zu sehen, da das eigentliche Treffen nicht geklappt hat. Ja, was soll ich sagen? Was soll ich anziehen??! Ich bin aufgeregt, aber freuen kann ich mich nicht so, hab' Angst, dass es wieder schief geht. Ich glaube, ich werde kurz vorher -hyperventilieren- :D
Außerdem hab ich irgendwie Angst, dass es nur Spaß ist und ich irgendwie verarscht werde? Wäre ja nicht das erste Mal.....

Montag, 23. Mai 2011

Die Realität ist Gift.


Der Realität entfliegen ist unmöglich, sie holt dich immer wieder ein. Und wenn du ganz unten bist, wirst du weiter in den Dreck gedrückt, denn niemand gönnt dir etwas. Nicht mal einen kleinen Atemzug, um der Seele ein kleines Stückchen Leben einzuhauchen bevor sie sich wieder vor Schmerz zerkrümmt. Du überlebst nur indem du weiterkämpfst, auch wenn sich die Freunde zu Bestien entwickeln. Indem du weiterkämpfst, während dich alle aufgeben. Indem du weiterkämpfst, obwohl dich alles hier so kränkt. Obwohl dir die Luft zum Atmen genommen wird, obwohl du nur noch unter Qualen weiterkämpfst. Weil die Kraft langsam aufgebraucht ist, die du brauchtest, um jeden einzelnen Tag zu überleben. Jeden einzelnen einen neuen Versuch gestartet hast. Jeder Hoffnungsschimmer wird blasser, von Minute zu Minute und doch kämpfst du weiter. Ein Ende ist nicht in Sicht, sowie ein Ende deiner verzweifelten Taten. Es geht nicht weiter. Jeder Schritt nach vorne ist einer zurück. Du hasst es. Du hasst es zu wissen, dass du mittlerweile in Scherben badest. Zu wissen, dass du dich nicht mehr im Griff hast und die Kontrolle verlierst. Du hasst es, und du bekommst das Gefühl versagt zu haben. Dafür hasst du dich und somit verlässt dich das Glück. Das ist das Ende vom Traum. Du suchst nach einer Hand, findest sie, kannst sie nicht halten, rutscht weiter ab, fällst.

Herzen zerbrechen wie Glas. 

Telefonangst

Wenn ich davon erzähle, nimmt's jeder auf die leichte Schulter. Ich soll meine Angst überwinden. Als hätte ich nicht genug Ängste! Dann kann ja zu meiner Mutter sagen, dass sie ihre Angst gegenüber Spinnen auch überwinden soll. Das es lächerlich ist. Wobei ich das widerrum nicht sagen kann, weil ich selber ne' Phobie vor hab. Aber nur mal so als Beispiel. Diese "Telefonangst" beeinträchtigt meinen Alltag. Ich bekomm Herzrasen & Schweißausbrüche, wenn ich einen Anruf tätigen soll. Bei Freunden & Familie ist das aber nicht so schlimm. Wenn ich Fremde anrufen soll, irgendwelche Behörden, dann habe ich keine Kontrolle mehr. Man sieht nicht die Mimik einer Person und ich muss mir vorher immer alles aufschreiben, sonst stotter ich vor mir herum und bekomm n' Blackout. Daher drücke ich mich meist davor und hab daher auch schon so einige Termin platzen lassen. Nur wenn's echt nötig ist, überwinde ich mich dazu, aber muss mich vorher mindestens ne' halbe Stunde drauf vorbereiten. Ich weiß nicht, gehts jemanden genauso? Ich komm mir manchmal echt dämlich vor, weil die meisten drüber lachen, so nach dem Motto; Du machst Witze! Das ist en' Klacks! Eben nicht. Ist es für jemanden der zb ne' Spinnenphobie hat en Klacks ne' Spinne auf der Hand zu haben? Ich glaube nicht. Damn.

Samstag, 21. Mai 2011

you don´t know the pain i feel inside.

Wenn ich eins am meisten hasse, dann ist es, dass jemand rumerzählt was für Probleme ich doch hätt' & Hilfe bräuchte und das bei den Personen, wo ich schweige. Ich mach dann sowieso auf dicht, leugne alles ab und spiele alles herunter. Vorallem hat man dann das Pech, dass ich nicht mehr vertraue. Ist doch so, oder nicht? Wenn man jemanden sein Vertrauen schenkt, geht man doch davon aus, dass diese Person es nicht weitererzählt?! Und wenn doch, dann hat diese Person nunmal das Vertrauen verloren. Ich weiß nicht wieoft ich es noch sagen soll: Ich muss bereit sein & es muss meine Entscheidung sein! Denn das ist aufjedenfall kein Zuckerschlecken. Es gibt soviele Risiken was man dabei beachten muss. Auf was man sich einstellen muss und soviele Ängste. Es ist einfach gesagt als getan. Aber verstehen tun das sowieso nur die wenigen. Überhaupt ansatzweise.
Ich bin wirklich einsam, hab ich festgestellt. Nur wenn man normal aussieht, normal isst, normal denkt, normal handelt wird man wirklich akzeptiert. Wenn nicht, ja dann hat man das Pech, aus der Familie zb ausgeschlossen zu werden. Und was ist das schon für ein Verhalten?! Man verleugnet doch sein eigenes Familienmitglied. & jetzt, wo sie meinen, alles geht wieder bergauf, kommen sie. Wie vorhergesehen. Jetzt kommen sie und machen auf heile Familie und Freunde. Ich spiele zwar mit, aber könnte sowas von kotzen!! Und am Ende stellen sich wieder alle die Frage, was ist denn nur passiert mit ihr? Sie macht es sich ja selbst so schwer. EGAL was auch ist, es ist IMMER meine Schuld.


An meine Mutter dringt sowieso nichts durch, von daher brauch ich mir da eigentlich keine Sorgen machen. "Was, ne' Therapie? Neeee das braucht die nicht, der gehts gut!" Thaha. Da brauch ich das auch nur zu bestätigen und zu lachen, da hat die das schon wieder vergessen. Vorallem geht das nur MICH etwas an. In der Vergangenheit hat sich auch niemand drum Sorgen gemacht, wie es mir geht. Ich musste da überall alleine durch! Also brauchen sie jetzt auch nicht son' Wind zu schieben, denn ich muss da alleine durch!  Die Narben der vergangenen Wochen sind auch schon wieder fast verschwunden, und? Es ist alles okay! Ich komm schon klar, mensch. Da brauch mir auch niemand mit diesem blöden Spruch zu kommen; "Ja wenn was ist, dann kannst du dich bei mir melden, ich bin immer für dich da" Das können die sich sonst wohin stecken -.- Aber wenns ihnen dann besser geht, okay, ich machs sowieso nicht ;)

Donnerstag, 19. Mai 2011

Kunst über Vernunft.

Wenn sie, meine Mutter, nachhause kommt, schleicht sich immer wieder ein Gedanke in mein Kopf hinein. 'Sie ist keine Mutter.' Eigentlich habe ich sie ganz gern, aber was kommt schon zurück? Sie interessiert sich nicht für mich, nur für sich. Um ihren ach so tollen Freund. Alles dreht sich um diesen Mann. Da bleibt kein Platz mehr für mich. Müsste sie sich entscheiden, zwischen ihm und mir, - würde sie ihn nehmen. & wenn sie sich dann mal einsam fühlt, bin ich wieder gut. Dann ruft sie dauernd an, fragt und quatscht mich voll. Klebt regelrecht an mir und wühlt in meinen Sachen. Wenn ich ihr denn mal was erzählen möchte, vom Alltag, hört sie nicht zu sondern simst mit ihrem Freund dabei. Denn ich kam nie mit Problemen und Sorgen zu ihr. Sie ist einfach nicht die Mutter, mit der man wirklich über alles reden kann und wenn was sein sollte, man zu ihr gehen kann. Weil es ihr egal ist. Es ist ihr egal ob ich leide. Manchmal kommt es mir hier so vor wie in einer WG. Als wäre sie nur eine bloße Mitbewohnerin. Sie ist nicht gut für mich. Sie schwebt wie eine dunkle graue Wolke hinter mir. Damals hat sie auch einfach weggeschaut, wenn mein Vater mich mal wieder fertig gemacht hat, gedemütigt und als Mistkäfer bezeichnet hat. Mir hinterhergejagt ist, mir mehrmals n' Schlag auf den Kopf gegeben hat und geschrien hat. Ich weiß nicht, ob sie das damals einfach nicht mitgekriegt hat oder nur ignorieren wollte, weil sie selber Angst hatte. Oder was auch immer. Sie hat mich zu einer Entscheidung regelrecht gezwungen und gedrängt, und sich dabei keine Gedanken gemacht, wie sehr es mich mitnehmen wird, wie sehr ich kaputt gehen werde. Sie war der Meinung, mir gehts gut. Dabei mach ich sie für all das' verantwortlich. Das sie mich nicht einmal in den Arm genommen hat. Und wenn sie es tat, war es niemals echt. Es ist einfach nur alles so traurig.
Und als ich im Heim war, und mich rausholen wollte, hat sie das nicht für mich getan. Sie hat es getan, weil sie sich wiedermal so einsam gefühlt hat. Langsam wird mir alles klar. 


& morgen, ja morgen, werde ich auch als Akte in einen Schrank geschoben. Meine Akte wird abgeschlossen. Als Mensch zähl ich gar nicht erst, nur die Geschichte. Und jeder sieht nur die Geschichte und nicht mich. Wie soll man da jemals nach vorne schauen, wenn man immer wieder mit der Vergangenheit konfrontiert wird, weil die Menschen nur die Vergangenheit eines Menschens sehen und einen darüber ausfragen? Nach der Vergangenheit urteilen. Mal ganz ehrlich, das Leben macht doch so keinen Sinn. Ich weiß auch nicht mehr was ich denken soll, ich bin nur noch ein Roboter, damit andere glücklich sein können.... nur ich nicht. Shit happens.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Wäre auch zu schön gewesen.

Es fühlt sich an wie ein Riss. Ein hauchfeiner Riss, tief in ihrem Innerem. 
Als ob ihr jemand mit der Pinzette ein Härchen ausgerupft hätte. 
Was bleibt: ein sonderbares Gefühl von Leere und der Angst. 

Ja so ist es, & wird es immer sein.

Adieu.

Dienstag, 17. Mai 2011

Man kann nie vorsichtig genug sein.

Da möchte ich mich mal richtig freuen und supergut drauf sein, aber in der nächsten Minute wirds mir wieder verweigert. Weil sich wieder diese verdammten Zweifel ins Herz schleichen und einen Angst machen. Wobei ich eigentlich total gut drauf sein "sollte". Ich habe am Wochenende ein total süßes Mädchen kennengelernt! Sie hat mich angeguckt, angelächelt, wieder weggeschaut. So ging das die ganze Zeit. Niemand war irgendwie mutig genug, um den ersten Schritt zu gehen, bis ich meine Schwester losgeschickt habe. Sie kam dann wieder mit einem Zettel wo ihre Handynummer draufstand. Seitdem schreiben wir uns nur noch Sms, und haben sogar schon telefoniert. Man war ich aufgeregt überhaupt anzunehmen! Ihre Stimme zum ersten Mal zu hören. Nach ner' Zeit ging es und wir haben geredet und gelacht. Leider liegen zwischen uns knapp 300 Km, aber wir wollen uns bald in der Mitte treffen, so bald wie möglich <3 & vielleicht kommt sie sogar zu meinem Geburtstag. 
Sie findet mich total sympathisch & interessant. 

Ich freue mich irgendwo in mir drin schon irgendwie darüber. Aber irgendwie kann ich es auch nicht wirklich zulassen. Weil die Angst wieder verletzt zu werden überwiegt. Vorallem gehe ich dieses Risiko schon wieder ein. 
Und ich weiß nicht, ob ich das nochmal verkrafte.

 
Nächste Woche muss ich schon wieder zu einem Sozialpädagogen wegen der Schule. Erst dann werde ich aufgenommen. Jetzt stellt sich die Frage, was wird da geklärt? Wieder wegen der Vergangenheit? Wieder die Frage, ob ich mir das auch wirklich zutraue? Wieder die Antwort, dass ich ne' Thera machen sollte? Es regt mich wirklich jetzt schon auf, wenn ich Sozialpädagogen begegne die keinerlei Erfahrung haben, nicht mitfühlen, sondern ihr Wissen nur überwiegend aus Büchern haben. Ich würde das anders machen, wenn ich den wirklich studieren sollte und Sozialpädagogin werde. Die Woche ist wirklich stressig, da bleibt kein Platz für minderwertige Gefühle. 

Motto der Woche:

Verdrängen, verdrängen, verdrängen
Überleben, überleben, überleben
YES!

Samstag, 14. Mai 2011

Was ist es, was wir am meisten wollen?

Wollen wir berühmt sein, reich und schön anzusehen? Wollen wir lieber im Durchschnitt sein, und versuchen das Leben irgendwie zu meistern? Wollen wir aber perfekt sein und alle übertrumphen? Wollen wir doch lieber am Arsch der Welt sein und uns in Luft auflösen um zu fliegen? Wollen wir nett und hilfsbereit sein? Wollen wir so funktionieren wie man es von uns erwartet? Wollen wir die Träume nur träumen oder doch leben? Wollen wir überhaupt eigentlich etwas? Oder ist es nur ein unerbittlicher Wunsch? Ist es nicht so, dass wir nur nach den Richtlinien anderer Menschen streben und uns dabei völlig vergessen? Wollen wir nicht einfach mal das machen, was uns gefällt? Geht das überhaupt, nachdem andere nur wollen das wir funktionieren? Was geht überhaupt und was nicht, und warum fragt man das, wenn es doch sowieso schon vorrausbestimmt ist?! 

Das Leben ist nicht ganz einfach, ganz und gar nicht. Aber was soll man schon machen? Es bleibt einem nichts anderes übrig als mit dem Strom zu schwimmen, oder vielleicht doch lieber dagegen? Aber wird das überhaupt akzeptiert, verstanden, mitgefühlt? 

Mein Kopf voller Gedanken. Gedanken, die keinen Sinn machen, weil ich sowieso gegen den Strom schwimme und es alle verhindern wollen. Aber wo soll ich die Gedanken niederlassen, wenn nicht hier? Mein Kopf ist voll davon. Voll von unerträglicher Wahrheit, die einen nach jeder einzelnen Erfahrung, den Atem raubt und das Gehirn gleich mit.

Auf Wiedersehen; ich werde mich nun meiner Kippe widmen, den Rauch in die Luft pusten und daran denken, wohin die voll vergiftete Wolke wohl dahin fliegt.


Die Nacht wird gefeiert. Voll Gedankenkrank, die sich durch den kühlen Wind verängstigt fühlen und sich bis irgendwann verkriechen. Bis zum nächsten Mal, meine lieben Gedanken.

 

Donnerstag, 12. Mai 2011

Es ändert sich nichts.

Ich darf keine Angst zeigen.
Ich muss stark bleiben.
Meine Träume erhalten mich am Leben.
Die Nacht ist meine Welt.
Alles dunkel und still.
Ein Traum.
Mein Traum.
Ein Leben im Traum.
Darin gefangen.
Darin verstrickt.
Leere Zukunft.
Leerer Blick.
 
 

Mittwoch, 11. Mai 2011

Es ist Zeit zum Abschied nehmen...

und es fällt mir verdammt schwer, irgendwie. Obwohl ich momentan zu einem Eisklotz mutiert bin. Ich muss morgen zum Tierarzt. Meine große und vorallem zwei Jahre alte Ratte machts nicht mehr. Der Tumor ist mittlerweile größer als sie, desweiteren fängts an aufzuplatzen... & ich merk ja, dass sie leidet. Dennoch verstehe ich nicht, wie sie noch fressen kann wie eine Sau und im Käfig runter und hoch klettern kann als wäre sie topfit. Das ist unglaublich. Mir graut es schon mit ihr in einem Karton zum Tierarzt zu latschen. Sie ist doch ohnehin schon so ängstlich & erschreckt sich beim kleinsten Geräusch. Als wäre das nicht genug, muss ich nächste Woche mir wieder eine Neue holen, da ich die Kleine nicht alleine lassen kann. Ich finds ein bisschen grausam, so nach dem Motto: Alte weg, Neue her. Aber es geht ja nicht anders... Sie wird mir echt fehlen. Mir wird das Zerstreuen vom Futter fehlen, sodass alles woanders liegt, aber nicht im Napf. Vielleicht liegt der Salat auch mal sortiert im Trockenfutter. Mir wird das "Hausdrehen" fehlen, wie sie dann immer mit ihrem Kopf dagegen gedonnert ist, damit es sich umdreht. Mir wirds fehlen, wie sie dann immer eine Ecke im Heu dazu genutzt hat Essensreste zu verstecken, falls es nichts mehr gibt. Mir wirds fehlen wie sie immer ans Gitter kam, sobald ich das Zimmer betrat. Achja. Der Tierarzt wird mich ohnehin schon erschlagen, wenn er sie sieht. Aber ihr gings ja vorher echt total gut. Bis auf jetzt... Morgen muss ich dann auch schon total früh raus, nachdem ich bestimmt wieder keinen Schlaf gefunden habe. Muss vorm Tierarzt noch ein paar Besorgungen machen... komischerweise regt sich in mir nichts mehr. Totaler Eisklotz. 

Mal ein paar Augenblicke von ihrem Leben, als sie noch sehr jung war. Ist ja immer so verdammt schwer ein scharfes Bild zu schießen, da die immer so rumrasen. *grummel* Auf diesen Bildern ist sie allerdings noch ziemlich "dünn". Mittlerweile ist se' echt ne fette Ratte :D Habe die beiden wohl zu verwöhnt :x Aber ich liebe sie einfach!




<3

Montag, 9. Mai 2011

Ich werde dich überleben, aber ich werde nie mehr dieselbe sein. Du kannst mich nicht zerstören, dass kann keiner..das kann nur ich allein.

Der Nebel behindert meine Sicht. Ich drücke mein Gesicht und meine Hände gegen das Fenster. Fester und fester, aber ich erkenn nichts. Dort, hinter dem Nebel, wartet irgendwo das Leben auf mich. Stattdessen kauer ich hier und isolier mich von allen. Verliere so alles, was mir je etwas bedeutet hat. Die Trauer lässt mich erfrieren, zu Eis gefrieren. Viele wollen nicht sehen, was sie sehen. Wollen nicht begreifen. Es kommt mir vor als sei ich in einen Alptraum verwickelt, indem es kein Erwachen gibt. Das es mich irgendwie dadrin festhält und mich alle rütteln und schütteln, jedoch ich nie erwache. Ich nehme es nur noch kaum wahr. Es ist die Hölle in mir. Kein Entrinnen. Dabei sind es die Menschen, die es schlimmer und schlimmer machen. Erdrücken mich mit ihren Tatsachen, ziehen mich tiefer hinein. Ich verstehe es nicht. Warum sagen sie erst das ich der schlechteste Mensch sei und einfach zu dumm bin um zu leben. Aber dann sagen sie wieder, was für eine Scheiße ich von mir gebe. Dabei haben sie das doch selbst gesagt? Immer wieder. Bis es sich tief ins Herz geschlichen hat und sich dort festgesetzt hat. Jeder einzelne Satz aus der Vergangenheit ist in mir geblieben und hat mich zu dem Monster geschaffen, das ich jetzt bin. 

"Dich kann man nicht lieben"
"Du bist nichts als Dreck. Es ist mir egal ob du verreckst" 
"Du hast uns alle so sehr enttäuscht"
"Du bist nicht meine Tochter. Du bist nur Abschaum!" 
"Du bist nur ein Problemkind, du musst weg"
"Ich hätte Dich lieber abtreiben sollen!"
"Kannst Du je irgendwas richtig machen? Du machst es dir selbst schwer"
"Du bist einfach nur unreif und kannst nicht klar denken"
"In deinem Inneren bist Du einfach nur Scheiße!"

Worte können einen soviel mehr verletzen, als es je Messerstiche könnten. Worte treffen und sie setzen sich so stark fest, sodass man jedes Mal an sie erinnert wird und sie bestimmen das Leben eines Menschen. Ich bin ein Monster, von dem man sich lieber fernhalten sollte. In meiner Nähe überwiegt nur der Schmerz, die Enttäuschung, Verzweiflung, Wut und Zorn. Genauso schnell wie ich euphorisch und auf den höchsten Berg der Gefühle stehe, genauso schnell sinke ich auch wieder hinunter, in mein Versteck hinter dem Nebel. Die Angst und der Schmerz ist größer als der Glaube an Liebe. Es ist verflucht. Ich bin verflucht. Warum können sie nicht alle der Wahrheit ins Auge blicken? Ich tue es mein ganzes Leben. Sie verdrängen die Wahrheit. Die Welt ist nicht so schön wie sie immer aussieht. Sie ist umgeben von Grauen und Dunkelheit, umgeben von Hass und Schmerz, umgeben von einer Seuche, die uns anstecken lässt. Die Welt ist verloren. Aber um das alles in ein anderes Licht zu bringen, vertuschen sie die Wahrheit. Sie glauben mit Freundschaft und Liebe alles ins Reine zu bringen. Aber sind wir nicht trotzdem alleine? Umgeben von 100 Freunden? Einsam unter all den Menschen auf der Welt. 




 

Schweigen. Ja, lieber schweigen.

Es ist wieder passiert. Langsam wird es zu meinem Alltag. Das getrockene Blut lässt sich schwer abwaschen. Der eh schon von Narben übersäte Arm, füllt sich mit schönen roten zierlichen Strichen. Ich bin wie erstarrt, kann nicht mehr denken und lächel' nur noch drüber. Es ist eine Erleichterung endlich mal wieder den Gefühlen freien Lauf zu lassen. Wie ich wirklich bin. Wie ich wirklich denke. Wie ich wirklich fühle. Es ist doch irgendwie mein Schicksal. Wer kommt schon mit klar, ohne mir gleich zu drohen? Ohne gleich zu drängen und zu zwingen. Ohne mir gleich noch mehr Vorwürfe um die Ohren zu hauen. Jeder ist so unfassbar gleich. Ich wühle mich nur noch durch den Dreck. Und für Dreck hat man, wie mein weiß, wenig übrig. Wie naiv die Menschen um einen herum sein können. Wieso darf man sich nicht mal einmal fallen lassen, nur einmal liegen bleiben, nur einmal das Faß öffnen? Wieso? Wieso wird man dafür nur noch mehr gehasst? Sagt man nicht, man solle seine Gefühle nicht verdrängen, sondern offen sein? 

Mir ist es nun egal. Es geht einfach nicht mehr. Aus mir platzt alles herraus. Und warum versteht das niemand? Es plaahaaatzt. Ich plaahaaatze. Ist es nicht dann immer besser lieber zu schweigen? Zu sagen, einem gehts schon viel besser und zu lügen? Damit kommen sie doch mehr zurecht als mit der Wahrheit. Jeder verlangt von einem dies und das. Langsam sehe ich in meiner Existenz keinen Sinn mehr. Man lebt nur um andere glücklich zu machen, aber was macht das Leben für einen Sinn wenn man selbst unglücklich dabei ist?
Man wird kaputt. Und ich bin es schon längst.


Alles ist so unfassbar in Dunkelheit gehüllt!

Samstag, 7. Mai 2011

Am Abgrund.. springen oder fallen?

Ich habe keinen Willen mehr zu kämpfen. Weil ich aufgeben will und nah dran bin. Stehe nur mühsam auf, wenn ich falle. Gestern verließ mich wieder meine Kontrolle. Immer mehr Schnitte wurden es. Aber ich konnte nicht aufhören. Und nun denk' ich mir, was solls. Jetzt ist es sowieso zu spät, jetzt kannst du weitermachen. Jetzt gibst du auf, jetzt lässt du die Hoffnung los. Weil ich es nicht steuern kann und auch nicht mehr will. Ich gebe mich meinem Schicksal hin. 
Jeder Schritt ist ein Schritt in die Tiefe. Jeder Atemzug ist ein Atemzug der Dunkelheit. Meine Kraft neigt sich dem Ende zu und mein Wille schwindet mit jeder Minute. Der Schmerz wird größer und schwächt mich. Ich will aufgeben, hier und jetzt. Es schwemmt alles über, das Faß ist mehr als nur voll. Kein Weg, kein Ausgang, keine Möglichkeit.... zu entkommen.


Donnerstag, 5. Mai 2011

Sehne mich nach mehr und mehr...

Ich weiß jetzt das ich auf die Fresse flieg' wenn ich jemanden vertraue. Warum noch einen Weg hinaus finden, wenn die Depressionen einen mehr und mehr aufressen? Warum nicht einfach den Gedanken folgen? & mich hält nix auf, nichts kann mich mehr ablenken. Ich denke zuviel nach, es ist zuviel und es zieht mich hinunter. Warum mach ichs mir nicht gemütlich in meinem Loch? Mein Zuhause, indem ich verweile. Ich hab kein Ziel, ein Licht das verblasst und mich verlässt. Jetzt bin ich angekommen. Sie sagen immer, sie wollen wissen was ich denke. Dann sage ich es. Und dann sagen sie, dass ich aufhören soll so eine Scheiße zu sagen. Aber es sind meine Gedanken und das bin ich. Bin ich dann auch scheiße? Was solls, denk ich mir. Du hast deine Welt und es ist nur deine, die dir niemand nehmen kann, weil du so weitermachen willst, weil du keine Hilfe willst, Macht, die nur du besitzt, es tut gut, sie zu erschrecken. Es tut gut, wenn sie sich aufregen und fragen, denn dann kommt der Hass, der Hass und die Wut auf mich, dann zeigt sich mein wahres Ich'. Die Maske fällt und die Trauer erscheint. Es ist meine kleine Welt und sehne mich nach mehr. Will hinein versinken und weiß dabei nicht mal, warum. Es fühlt sich nur irgendwie.... richtig an.

Das Blut ist gelaufen, es ist zu spät. In nur einer dunklen Nacht hat das Grauen einen in den Fängen gehabt. In nur einer dunklen Nacht hatte niemand die Schreie gehört und in einer dunklen Nacht hat niemand den Mut, dem ein Ende zu setzen.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Ihr wollt nur das ich funktioniere, dat isses !

Aber meine lieben Leute, wie ihr seht funktioniert das nicht so ganz, dass ich nur für euch funktioniere. Zuallem Überfluß fühle ich mich ständig belästigt von diesem einen Kerl. Das grenzt sehr an meine Nerven. Ich steh' vor nem kleinen Absturz, ganz ehrlich. Ich weiß nicht ob ich diese eine weitere Nacht ohne mich aufzuschneiden, überlebe. Aber einen Notfallplan habe: Ich hol' mir vorsichtshalber Verbände. Weil langsam wird mir alles hier zuviel. Mir wächst alles über den Kopf. Diese ständigen Suizidgedanken hören einfach nicht auf und der Gedanke mich wieder aufzuschlitzen auch nicht. Ich fühl mich so unendlich leer und verloren, wie tot. Vorallem habe ich mir geschworen oder es mir eher vorgenommen, meine minderwertigen Sorgen hinten anzustellen. Aber damit verletze ich auch wieder alle. Ich verletze alle, wenn ich meinen Mund aufmache und auch andersrum. Ich komm nicht klar, man! Wie man sieht ist doch alles verkehrt. 
Erst diese ganzen Belästigungen, dann denke ich als daran, dass ich hiermit noch meine beste Freundin verliere, weil ich ihr nicht das gebe, was sie mir gibt. Dann die doofen Prüfungen, für die ich eigentlich schon längst lernen sollte, wofür ich aber total motivationslos bin. Und dazu diese Gedanken in meinen Kopf, die ständigen Stimmungsschwankungen, das Wechseln meiner Gefühle, der Leere die immer dann einsetzt wenn ichs am wenigstens gebrauchen kann... 

Bluten, Bluten, Bluten. Schneiden, Schneiden, Schneiden. 
Für all das Leid das ich verursache. Für all mein Leben das nur so nach Scheiße riecht. Für all das Grausame was ich verdient habe. Für all die Schwäche die ich mir geleistet habe. Für all das Reden, obwohl ich hätte schweigen sollen. Für das das ich hier nicht sein sollte
Schneiden, Schneiden, Schneiden. Bluten, Bluten, Bluten.


Wie man sieht habe ich nichts unter Kontrolle, nicht mal mich selbst. Ich bin nur ein kraftloses Wrack, dass in den nächsten Tagen dazu verdonnert worden ist, noch mehr als zuvor Sport zu treiben, damits dieses kraftloses Wrack wieder auf die wunderbaren 56 Kg kommt und nicht auf den 58 Kg sitzen bleibt. Und wahrscheinlich würd ich auch dafür wieder eins hinter die Ohren bekommen. Diese Nacht wird Horror, das weiß ich und der Morgen danach, wenn es ums versorgen geht. Weil hey... meine Seele wird zusammenbrechen und ich kann nichts gegen machen, als es einfach zuzulassen, ich hab zulang still gestanden, ich will einfach mal wieder für paar Minuten liegen bleiben und mich wieder dafür hassen, dass ich schwach geworden bin. Ich kann nichts gut, ich mach eh alles verkehrt, ich sollte hier nicht sein. Mal wieder!  

Gewitterregen. Wolken krachen. Einschlag. In mir. 

Dienstag, 3. Mai 2011

THE GAME.

Mittlerweile bin ich voll und ganz in meinem wunderbaren Spiel angekommen. 
Wobei ich nicht mal weiß, warum überhaupt. 
Entweder du verlierst oder du gewinnst, in dem Fall bin ich der Verlierer.
Wie würdest du dich fühlen, wenn du dich für deine ganze Scheiße verantwortlich fühlst, 
dann aber von Anderen hörst, dass es nicht so ist und schwupps, 
kriegst du es doch um die Ohren gehauen.

Das du mit deinem dämlich egoistischem Verhalten alles kaputt machst und kaum für Andere da bist. Mit diesem dämlich egoistischem Verhalten hätte ich fast meine beste Freundin verloren. Was sag ich? Ich tu nichts Gutes, ich machs keinem Recht und ich mach wirklich alles falsch. Ich denk nicht nach bevor ich etwas sage, aber eigentlich ja schon, nur wenn mich etwas sehr trifft, dann eben nicht. Und was soll ich sagen? Mir gehts beschissen dabei. Ich sitz iner Zwickmühle, so kommts mir vor. Ich kann nichts machen, denn alles wäre irgendwie falsch. Wenn du dich als fett bezeichnest und abnehmen willst, wirst du angemotzt, dass man die Augen öffnen soll um zu sehen das man knapp auf der Grenze balanciert. Aber jedes Kilo das ich verliere, zeigt mir das ich doch etwas schaffen kann und jedes Kilo das ich verliere, zeigt mir, dass es nicht gut genug ist. Mir kommts vor das ich dadurch nur fetter werd. Das, wie gesagt, alles was ich mach, egal welche Richtung einschlag FALSCH ist. 

Ich hab heute Morgen bestimmt eine Stunde lang durchgeflennt nur wegen diesem scheiß Verhalten von mir. Hab den Kopf gegen die Wand gehaun', versucht diese Gedanken zur Selbstzerstörung ausm Kopf zu kriegen. Mir immer wieder eingeredet, wie sehr mein Leben FALSCH ist, dass ich FALSCH bin und das ich alles FALSCH mach. Wie soll man auch anders reagieren, wenn man es immer wieder zu spüren bekommt? Es fuckt mich ab. Ich hab mir vorgestellt wie es sei, wieder beide vernarbten Arme aufzuschlitzen und wieder vor Angst zu explodieren....und das ich am Ende dieses Szenario alleine dastehe, DA ich ja wieder nur an mich denke, dennoch immer Menschleinchen zu mir kommen und mir ihre Beziehungsprobleme aufschwatzen und ich wieder einen guten Rat geben muss. Irgendwas läuft hier definitiv FALSCH.



 
LOST THE GAME

Montag, 2. Mai 2011

Wunschdenken.

Ich halte mich an jedes noch so kleine Papierchen fest. Nagel mich so fest daran, da ich Angst habe plötzlich aufzulösen. Ich will nicht alleine sein, ich will nicht das ich die Augen öffne und alleine bin. Und so ist es auch. & wessen Schuld ist das wieder? Meine. Ganz allein ich bin Schuld das es so ist wie es ist und verlaufen ist. Deshalb zerstöre ich mich. Vielleicht bröckel ich irgendwann wie ein Haufen Asche zusammen und bin nicht mehr, da ich mich so sehr zerstören ließ. 
Vielleicht wird es auch wahr, so sehr wie meine Gedanken wenn ich an jene Orte gehe, die mich in meine Traumwelt hinein gleiten lassen. Wenn ich einen Zug vorbeirasen sehe, stelle ich mir vor wie es sei, jetzt auf der Schiene zu liegen. Doch dann kommt der Gedanke hinzu, dass man dieses Trauma dem Lokführer ersparen will. Man will doch nur sich selbst zerstören und nicht andere miteinbeziehen. Es gibt soviele Möglichkeiten, aber auch viele, die selbst andere zerstören. Und dann denk ich mir, warum ich schon wieder nur an die Anderen denke anstatt mal an mich? Weil es egoistisch ist, selbstlos und krass? Weil es sowieso nur ein Traum ist? Eine Vorstellung? Ein Wunsch, aber widerrum auch nicht, weil man andere mit seinem Tod nicht verletzen will? Weil man ihnen diese Trauer des Verlustes ersparen will? Und genau das lässt es nur ein Wunsch sein, der niemals erfüllt werden wird. Außer es kommt zu einem Unfall, etwas was man nicht vorhersehen konnte, etwas womit man nicht gerechnet hat. Dies entspricht aber nicht jenen, die noch leben und nicht gehen wollten. 

Was ich mir wieder für Gedanken mache... ich will nur nicht Alleine sein. Nur nicht Alleine sein. Aber ich bins... jetzt... in diesem Moment... alleine, niemand der da ist, der erkennt. Es hat keinen Sinn, keinen gottverdammten Sinn jeden Tag aufzustehen, den Tag irgendwie hinter sich zu bringen um dann wieder mit so einer Leere schlafen zu gehen. 
Es macht keinen Sinn.

Sonntag, 1. Mai 2011

Verstehen ohne Worte, unmöglich ?!

Ich frage mich manchmal, ob einige Menschen wirklich nur durch ihre rosarote Brille gucken. Das ihr Leben total perfekt ist, aber von einer anderen Seite des Lebens nichts verstehen. Perfektes Beispiel heute. Menschlein tippt mir gegen den Arm, fragt: "Was ist das da?" ... Soll das ein Witz sein? "Nach was siehts denn aus?", gebe ich zurück. "Nach Narben." Ach neeee... und warum dann die Frage? Ich hasse sowas. Ich hasse es abgrundtief. Warum fragen sie noch so blöd, wenn sie es längst wissen? Aber mich dann in so eine scheiß Situation bringen. Man fragt erst gar nicht! Einfach dumm. Echt ey. 

Mein Gott! Es sind einfach bloß Erinnerungen, an Zeiten, die nicht ins Leben eines Menschen passt, dessen Leben perfekt verlaufen ist. Und mein Gott man, ja, mir gehts scheiße. Und ja, ich soll mit dieser Scheiße sofort aufhören. Und ja, es ist Scheiße. Mein Gott, nochwas? Aber was wenn ichs nicht lasse? Bin ich dann auch selbst scheiße, krank, durchgedreht, verrückt, nicht von dieser Welt? "Mach was dagegen." Nö. Ich will nicht. Ich will mich leiden lassen. Ich will mich bluten lassen. Ich kann es nicht lassen. Ich kann nicht loslassen. Es gehört zu mir, ist ein Teil von mir geworden. Lässt du auch deinen Schatz einfach so gehen, obwohl er ein Teil von dir geworden ist? Ne, gell? Siehste mal. Und mein Gott, ich kann halt nicht jeden Tag lachen, ich kann halt nicht jeden Tag auf glücklich machen, ich kann es einfach nicht! Das wirst du sowieso nie verstehen, also kannst du mit deinen Fragen abhauen und mich in Ruhe lassen. Es bringt nichts! Gar nichts! Lass mich. Lass mich. 

Bin nur ich, hey.

  
Und wieder komme ich nicht von den Gedanken an Sie los. Sie hat sich wieder reingeschlichen, aber eigentlich war sie schon immer dort, ganz tief verschlossen, in mir. Wie kann man je' jemand anderes lieben, wenn überhaupt, wenn das Herz längst vergeben ist? Seit Jahren, seit sie gegangen ist und nie wieder zurückgekommen ist. Wie lange kann man eine Person festhalten, wenn solch' eine Liebe und der Kampf um sie längst verloren ist? Warum verschwindet oder verblasst sie mit der Zeit nicht? Was ist daran besonders? Ich kann und will nicht loslassen und genau das ist mein Problem. Ich hab Angst...