Samstag, 28. Mai 2011

"Und anscheinend macht Sie das immernoch traurig, wenn ich in ihre Augen blicke"
"Es ist zu meinem Alltag geworden. Das ist nicht traurig, das ist das Leben"

Ich weiß gar nicht wann genau das alles angefangen hat. Es verblasst mit der Zeit. Der Anfang und das Ende von der Geschichte. &' das meiste ist sowieso verdrängt, weit weg von mir, als würde es zu einer Anderen gehören. Mir wahr machen, dass ich es bin? Nein, ich bin es nicht. Meine Welt ist hinter dem Horizont. Verschwommene Realität. Verlorene Träume und vergangene Taten, dessen Schuld an mir haftet. Dessen Schwefel und Blut an mir hängt. Meine Hände sind nicht rein, nein, sie sind voller Dreck. Ich will abwaschen. Abkratzen, abätzen, abschneiden, abbeißen. Der Schatten hinter mir lacht mich aus. Ich weiß nicht warum. Was weiß ich denn schon? Und was weiß die Welt von mir? Gedanken, die keinen Sinn ergeben. Wie soll es anders sein? Sie kommen von mir, ich ergebe keinen Sinn. Ich hab nie an mich geglaubt, denn was bringt es? Ich sage es und sie glauben es. Sie glauben, ich nicht. Ich will hinter dem Nebel verschwinden, wegfliegen und die Gefühle ertränken. Is schon okay.

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