Ha! Hahaha! Ich dreh durch.
Da wollte mich tatsächlich doch schon wieder mein Freund in eine Klinik bringen, weil ich mich nicht mehr unter Kontrolle hatte. Nur weil ich ihm keine genauen Angaben darüber machen konnte, warum ich heul. Das kann man in diesem Moment einfach nicht! Da plätschert alles auf einen hinab! Ich saß im Bad auf dem Boden, war am heulen. Ich saß vor ihm, schrie ihn an, war am heulen. Jut.
Der Herr hatte dann nichts besseres zu tun, als vor mir zu stehen und permanent zu sagen, ich solle in die Realität zurückkommen und ihm dann sagen wie es mir geht. Sobald ich "gut" gesagt habe, plapperte er von einer Scheinwelt und ich sei nicht zurück. Griff nach meiner Hand und sagte "wir gehen spazieren". Meine Traurigkeit verwandelte sich urplötzlich in eine so große Wut. Das der mich einfach abschieben will! Ich bin nicht verrückt! Ich kam mir veralbert vor. Ich solle doch wieder das Mädchen sein, in das er sich verliebt habe. Stark, lebensfroh, witzig, stolz. Hahahahaha. War ich das tatsächlich vor mehr als einem Jahr? Oder bin ich nur eine gute Künstlerin? Er kam mir so fremd vor. Wie er sich benahm. Wie er.... wie er da vor mir stand und blöden Schwachsinn von sich abgab! Jut. Nachdem ich mich beruhigt hatte.. beschloss ich... nur noch in diese Situation zu kommen, wenn ich allein war. Wie sonst auch. Aber gerade das macht einen irgendwie noch mehr trauriger. Das es nur alleine geht, das man nicht einfach sein inneres nach außen stülpen kann. Tja. Hoch geflogen, tief gefallen. Ich bin leer jetzt und weiß nicht weiter.
Dienstag, 29. Oktober 2013
Donnerstag, 29. August 2013
unaufhaltsame tränen
Ich muss mich dafür entschuldigen das es mir heute Nacht sehr schlecht gegangen ist und ich einen Gefühlsausbruch hatte. Ich muss mich dafür entschuldigen das ich meinem Freund damit auf den Leim gegangen bin und geweint habe wie ein Schloßhund. Ich muss mich dafür entschuldigen, dass es mir auch mal schlecht gehen kann. Aber das ist alles ein Fehler. Anscheinend muss ich das tun, was man mir sagt. Die Tränen unterdrücken. Meine Gefühle unterdrücken, und so tun, als sei alles gut. Ich habe keinen mit dem ich reden kann. Ich habe keinen, der mir nur mal zuhört. Der mich tröstet.
Selbst wenn es nur Worte sind.
Ich entschuldige mich nicht dafür, dass ich mir in den Bauch geschnitten habe.
Es ist das Einzige, was für mich da ist..
Selbst wenn es nur Worte sind.
Ursprünglich wollten wir uns morgens treffen. Ursprünglich wollte ich vor drei Stunden schlafen gegangen sein. Aber immer wenn er nachts mit seinen falschen Freunden unterwegs ist, kann ich einfach nicht schlafen. Ich kann nicht schlafen wenn wir uns streiten und er nicht auf meine Bitte eingeht, doch nachhaus' zu gehen. Er wollte mir nicht sagen, was er macht und warum. Wenn er mich im Telefonat abwimmeln will. Wenn im Hintergrund geredet wird, er daraufhin lacht und sagt, er macht sich hier gerade zum Depp. Ich habe einfach Angst um ihn. Ist das so schwer zu verstehen? Jetzt warte ich. Ich warte auf ne' Nachricht das er Zuhaus' ist. Ich warte auf einen Anruf. Ich warte darauf das er sich meldet. Ich befürchte, dass es bis drei Uhr nachts andauern kann. Ich befürchte, wir werden uns heute früh nicht sehen, weil ich einfach verschlafe. Ich befürchte, er ist daraufhin wieder sauer. Auch wenn er eben sagte, ihm sei's egal.Ich habe einfach Angst das er sich von anderen erneut zu Drogen hinreißen lässt. Es war ein langer Kampf bis es soweit war, dass er monatelang nichts mehr angerührt hat. Bis zu einem letzten Rückfall vor einer Woche.
Aber was sag ich schon da? Ich war ja genauso mit meiner Scheiße.
Ja, war. Ich habe mich lange nicht mehr geschnitten. Ich kann gar nicht sagen wielange. Mir gehts aber trotzdem scheiße. Ich kann nicht sagen, dass es ohne besser ist. Fast vermisse ich es. Es war für mich einfach leben...
Montag, 26. August 2013
Ganz schön still hier.
Ich nehm mir andauernd vor mehr zu schreiben. Einfach für mich. Um Gefühlen Ausdruck zu verleihen, um mich etwas freier von der Last zu fühlen. Das ist der Sinn der Sache. Aber ich trau mich nicht. Nicht weil es evtl. einige Menschen auch lesen werden, sondern weil die Vorwürfe der letzten Zeit mich eingeschüchtert haben. Darf ich noch an mich denken? In den vergangenen Jahren hörte ich desöfteren den Rat, dass ich doch mal an mich denken solle, nicht nur an andere. Mir eine Auszeit nehmen. Aber wie man's macht, es ist immer verkehrt. Ich habe eine Weile an mich gedacht, wenn man das so nennen kann. Ich hab auf meine Stimmung geachtet. Ich habe mich extra von wichtigen Menschen abgeschottet, weil ich eben dennoch weiß, diese Menschen verstehen mich nicht. Selbst wenn's meine beste Freundin war. Und dann, ist der Schlag in die Fresse da. Meinem Freund schenke ich all' meine Aufmerksamkeit. Mein "arrogantes egoistisches Verhalten", wovon ich nichts wusste. Das bekomme ich gesagt. Bin ich egoistisch? In Wahrheit nein. Ich bemühe mich um mich, kriege es aber trotzdem nicht auf die Reihe. Wenn ich mal auf den Punkt bringe wie es mir geht, kommt entweder nur "Hmmm" oder ich will wieder Mitleid.
Ich habe keine Eltern, die hinter mir stehen. Was kann man schon von einer Mutter erwarten, die nur an sich selbst denkt, ihr Glück und Reichtum dir vor die Nase hält und nicht im Traum daran denkt, wie weh etwas tun könnte. Was kann man schon von einem Vater erwarten, der nie einer war und nie da war, als man einen Vater brauchte. Vor dem man eher Angst hatte und kaum zu Liebe fähig war. Was kann man schon von Eltern erwarten, die etwas versprechen, sich aber nie daran halten und wie kann man da noch jemals an Rückhalt denken? Was kann man schon von Geschwistern erwarten, die sich nie melden und wo man denkt, man sei vergessen worden? Und was kann man schon von einer Familie erwarten, wenn diese längst sich anfühlt, als sei sie zerbrochen, als existiere überhaupt keine Familie mehr, kein Zusammenhalt, keine Liebe. Dennoch halte ich mich daran fest. Kann und will nicht auf andere hören, die sagen, ich muss alleine da durch, ich muss an mich glauben, ich hätte in ihnen eine Familie gefunden. Aber die, die das sagen, kennen es nicht anders, sie haben eine Familie, die immer für einen da ist, selbst wenn es mal kriselt. Sie können nicht nachvollziehen, wie schwer loslassen ist...Ich will eigene Wurzeln, die so sind, wie es eigentlich selbstverständlich ist. Mich lässt es nicht los. Ich weine, aber hören tut einen eh niemand.
Ich habe keine Eltern, die hinter mir stehen. Was kann man schon von einer Mutter erwarten, die nur an sich selbst denkt, ihr Glück und Reichtum dir vor die Nase hält und nicht im Traum daran denkt, wie weh etwas tun könnte. Was kann man schon von einem Vater erwarten, der nie einer war und nie da war, als man einen Vater brauchte. Vor dem man eher Angst hatte und kaum zu Liebe fähig war. Was kann man schon von Eltern erwarten, die etwas versprechen, sich aber nie daran halten und wie kann man da noch jemals an Rückhalt denken? Was kann man schon von Geschwistern erwarten, die sich nie melden und wo man denkt, man sei vergessen worden? Und was kann man schon von einer Familie erwarten, wenn diese längst sich anfühlt, als sei sie zerbrochen, als existiere überhaupt keine Familie mehr, kein Zusammenhalt, keine Liebe. Dennoch halte ich mich daran fest. Kann und will nicht auf andere hören, die sagen, ich muss alleine da durch, ich muss an mich glauben, ich hätte in ihnen eine Familie gefunden. Aber die, die das sagen, kennen es nicht anders, sie haben eine Familie, die immer für einen da ist, selbst wenn es mal kriselt. Sie können nicht nachvollziehen, wie schwer loslassen ist...Ich will eigene Wurzeln, die so sind, wie es eigentlich selbstverständlich ist. Mich lässt es nicht los. Ich weine, aber hören tut einen eh niemand.
Mittwoch, 31. Juli 2013
Nerven liegen blank...
Ich wünschte gerade, mich würde jemand einweisen lassen und ich könnte die Verantwortung an jemanden abgeben. Die Angst vor Kliniken und der Ekel vor Ärzten links liegen lassen...
Donnerstag, 4. Juli 2013
Sehr mutig. Und ich sprachlos.
Ein Mitschüler stellte sich vor die Klasse und wollte etwas wichtiges loswerden. Meine Neugier war geweckt.
Was könnte das sein? Doch was dann kam, damit hätte ich nicht gerechnet.
Er fing vom Vortag an, als er merkwürdigerweise kurz vor die Tür musste, weil es ihm nicht gut ging. Der Grund: Er ist psychisch krank. Er erzählte, dass er Borderline hat, diese Krankheit nicht heilbar ist und er nicht kontrollieren kann ob er sich jetzt selber verletzt oder nicht. Vom Vortag, das war so ein Moment. Das sei, wenn er "Ritzdruck" habe. (Ich hasse ja diese Form von Ausdruck). Er bräuchte dann jemanden zum Reden, oder einfach nur ein Moment für sich oder ein Kühlpack, um sich wieder zu spüren. Er habe dies jetzt nur mitgeteilt, damit wir Bescheid wissen und evtl. helfen. Ich weiß nicht was mich mehr geschockt hat: Die Tatsache das er sich damit auch auskennt (schrecklicher Satz), also was Ausbrüche und das Schneiden betrifft, oder das er dies vor der ganzen Klasse gesagt hat. Von der Krankheit an sich weiß ich nicht viel. Er muss echt keine Scheu davor haben. Mut haben und vorallem Vertrauen in die Menschheit. Just in dem Moment fragte ich mich automatisch, ob er vielleicht meine Narben bemerkt haben könnte. Ob er ahnt, was mein Körper verrät. Daher auch seine Narben am Arm, über die ich vorher schon gerätselt habe. Die Puzzleteile fügten sich zusammen. Ich folge jeden seiner Blicke in meine Richtung. Ob er vielleicht auf meine Arme schaut. Oh man, ich bin echt nicht mehr ganz dicht. Aber es ist komisch. Jemanden in der Klasse zu haben, der dich evtl. verstehen kann. Ich spürte zu der Zeit der Bekanntgabe die brennenden Blicke meines Freundes auf mir, der in dem Moment neben mir saß. Mir war unwohl.
Und irgendwie ist das jetzt noch komischer.....
keiner verlor danach ein Wort darüber, keine Blicke wurden geworfen, es war, als hätte es dieses Gespräch nie gegeben.
Dienstag, 25. Juni 2013
Birthdaytime.
In weniger als 24 Stunden habe ich wiedermal Geburtstag. Mir fällt auf das ich das Jahr gar nicht genutzt habe. Überhaupt 20 Jahre, die ich nur vergeudet habe. Und nächstes Jahr wird es ein Jahr mehr sein. Das kann ich nicht leugnen. Ich muss mich um mich selbst kümmern und das krieg ich nicht gebacken. Nur woher bekomm' ich die Motivation? Wie komm ich in den nächsten 10 Jahren klar? Wie kann ich mich absichern? Wer gibt mir die Antworten? Wo soll ich anfangen? Irgendwo, hauptsache ein Anfang? Aber wo ist irgendwo? Ich habe gedacht, ein Teil von mir gefunden zu haben, aber an jedem neuen Tag wird mir bewusst, dass ich mir das vielleicht nur eingeredet habe, um dies sagen zu können. Oder steckt noch etwas in mir, von dem ich mir nicht bewusst bin? Oder ist das nur eine kleine falsche Hoffnung? Wohin, Leute, wohin.
Samstag, 15. Juni 2013
Parteeeeeeystimmung.... NICHT!
Hey, ich bin am Ende.
Ich weiß nicht wie es mit mir weitergeht.
Ich mach mir alles selbst kaputt...
______________________________________
(Da ich morgen Abend auf eine Party eingeladen bin und kein Schwein kenne, sowieso angeknickt bin, weiß ich, dass ich nach vielen Monaten alkoholfrei, erneut mich besaufen werde und es schließlich am Morgen danach bereuen werde. Aber scheiß drauf. Es sei mir irgendwo gegönnt. Hab ich schon erwähnt das ich Alkohol normalerweise abgrundtief hasse?!)
Montag, 10. Juni 2013
Die Nacht bricht in mir zusammen.
Mir gehts ganz mies. Das Herz rutscht mir hinunter und ein ganz unangenehmes Gefühl macht sich breit. Wie kann man sich ablenken, wenn man eh schon unterwegs sein muss? Wie kann man den Tag überstehen, obwohl jegliche Konzentration und Motivation zum Scheitern verurteilt sind? Und VORALLEM: Wie kann man sich unabhängig von jemanden machen? Sei es finanziell, stimmungsbedingt(!), oder was auch immer. Ich möchte nicht das mich etwas vollkommen aus der Bahn wirft und ich somit völlig unfähig für den Alltag werde. Es können selbst Kleinigkeiten sein. Ich möchte mir jetzt sofort für die nächsten zwei Tage frei nehmen, aber ich weiß, dass das falsch ist. Nur weil meine Stimmung für diesen Tag im Arsch ist. Das bleibt nicht nur bei der Stimmung, das geht auch aufs körperliche. Was ist nur los mit mir?
Der Schmerz trifft mich eiskalt. Unvorbereitet. Die Suizidgedanken kommen und ich will diese Last einfach nur von mir abwerfen, aber sie klebt an mir wie Sekundenkleber. Ich fühl mich fertig und wie eh und je - allein.
Der Schmerz trifft mich eiskalt. Unvorbereitet. Die Suizidgedanken kommen und ich will diese Last einfach nur von mir abwerfen, aber sie klebt an mir wie Sekundenkleber. Ich fühl mich fertig und wie eh und je - allein.
Montag, 3. Juni 2013
Und was machst Du?!
Ich arbeite daran einfach nur mal an mich zu denken. Aber das ist nicht immer möglich. Nicht, weil ich mich nicht überwinde oder nicht weil, neeein, sondern weil genau das Gegenteil von mir erwartet wird - an andere zu denken. An meinen Freund, der von mir verlangt, dass ich ihm unter die Arme greife sodass er mal seinen Arsch hochbewegt, um fertige Bewerbungen abzuschicken und sonstigen zukunftlichen Kram. Ich kann mich allerdings nicht spalten. Ich muss nun meinen einzigen freien Tag in der Woche opfern, um über 100km zu meiner Oma zu fahren, die meine Hilfe benötigt, da sie einfach nicht mehr im Heim klarkommt. Obwohl ihr Sohn und mein Vater um die Ecke wohnt. Sie ist so verzweifelt, da kann ich nicht anders. Es bewegt sich ja sonst nichts ohne mich, hab ich das Gefühl.
Wo bleib ich? Mir greift keiner unter die Arme oder treibt mich an. Das verlange ich auch nicht, hilfreich wäre es mir schon. Nur ich brauche schon ein bisschen Zeit für mich. In denen ich meine Sachen regel. Aber das kümmert auch kein Schwein. Wichtig sind die anderen. Nicht das sie mir unwichtig sind und ich gerne für sie da bin, jedoch gibt es keinen Free-Time Knopf oder eine Pause dazwischen. Nichts. Und wenn ich doch mal gerne Zeit für mich hätte, wird mir vorgeworfen, ich würde kaum an meine Mitmenschen denken. Bitte? Wohin, mein liebes Selbstwertgefühl? Für diesen Scheiß hier hab ich sowas von keinen Nerv mehr. Die Quote zur Tendenz rückfällig zu werden ist in diesem Moment extrem hoch, weil mir die Verpflichtungen einfach über den Kopf wachsen. Aber wenn ich auch mal liegen bleibe und schlecht gelaunt bin, heißt das, dass es bei mir immer so ist. Depri-Tanten Schublade. Bingo! Und Klappe zu.
Checken wir mal die Möglichkeiten ab:
- Schauspielern, kennt jeder, meistens gut, meistens vom Nachteil. Entweder, oder. Entweder man täuscht gute Laune vor, alles läuft prima, keine Probleme. Aber ist das so gut für die Seele? Wohl kaum. Oder man lässt es dabei, so wie es ist.
- An andere denken. Nur an andere denken. Ich hab manchmal so ein Film in meinem Kopf. Von einem Mädchen das nur an andere dachte, nicht mal einen Funken mehr an sich, es spielte sich ein, verewigte sich. Selbst als sie alles durch verlor. Auf gut Deutsch am Arsch war, selbst dann, dachte sie nie an sich. Alle anderen um sie herum waren glücklich. Und doch, als die anderen merkten, wie scheiße es ihr ging und versuchten zu helfen, dachte sie, sie muss erneut alles tun um sie glücklich zu machen und nicht an ihr selbst zu arbeiten. Sie konnte gar nicht mehr anders. Und so weiter und so fort.
- An sich selbst denken - kommt nicht infrage, macht andere unglücklich und du stehst da als Versagerin.
- Auf übervernünftige und neutrale Person machen. (Du sprichst dir nur den Mund fusselig dabei, bringt nichts)
- Sich selbst aufgeben. (Depri-Tante, jo!)
- Ein Gleichgewicht zwischen allem finden. (Wenn jemand das gefunden hat, bitte bei mir melden!)
Wie man sieht, bleibt nicht viel. Ich weiß nicht mal mehr ob mir viel bleibt. Viel Zeit bleibt. Wie mein Leben in 10 Jahren ausschaut. Oder in 5 Jahren. Ich würde es schon gerne wissen, aber irgendwie auch nicht. Aber woher weiß man dann, ob sich das Kämpfen lohnt? Jeder kann viel sagen. Das alles gut wird, das sich das Kämpfen am Ende bezahlt macht, nicht aufgeben, es wird besser, nicht den Kopf verlieren. Woher wollen sie das wissen? Können sie in die Zukunft blicken? Mal ehrlich. Ein "Ich bin immer für dich da, egal was kommt" ist mir tausendmal lieber als tausend solcher Sätze.
Wo bleib ich? Mir greift keiner unter die Arme oder treibt mich an. Das verlange ich auch nicht, hilfreich wäre es mir schon. Nur ich brauche schon ein bisschen Zeit für mich. In denen ich meine Sachen regel. Aber das kümmert auch kein Schwein. Wichtig sind die anderen. Nicht das sie mir unwichtig sind und ich gerne für sie da bin, jedoch gibt es keinen Free-Time Knopf oder eine Pause dazwischen. Nichts. Und wenn ich doch mal gerne Zeit für mich hätte, wird mir vorgeworfen, ich würde kaum an meine Mitmenschen denken. Bitte? Wohin, mein liebes Selbstwertgefühl? Für diesen Scheiß hier hab ich sowas von keinen Nerv mehr. Die Quote zur Tendenz rückfällig zu werden ist in diesem Moment extrem hoch, weil mir die Verpflichtungen einfach über den Kopf wachsen. Aber wenn ich auch mal liegen bleibe und schlecht gelaunt bin, heißt das, dass es bei mir immer so ist. Depri-Tanten Schublade. Bingo! Und Klappe zu.
Checken wir mal die Möglichkeiten ab:
- Schauspielern, kennt jeder, meistens gut, meistens vom Nachteil. Entweder, oder. Entweder man täuscht gute Laune vor, alles läuft prima, keine Probleme. Aber ist das so gut für die Seele? Wohl kaum. Oder man lässt es dabei, so wie es ist.
- An andere denken. Nur an andere denken. Ich hab manchmal so ein Film in meinem Kopf. Von einem Mädchen das nur an andere dachte, nicht mal einen Funken mehr an sich, es spielte sich ein, verewigte sich. Selbst als sie alles durch verlor. Auf gut Deutsch am Arsch war, selbst dann, dachte sie nie an sich. Alle anderen um sie herum waren glücklich. Und doch, als die anderen merkten, wie scheiße es ihr ging und versuchten zu helfen, dachte sie, sie muss erneut alles tun um sie glücklich zu machen und nicht an ihr selbst zu arbeiten. Sie konnte gar nicht mehr anders. Und so weiter und so fort.
- An sich selbst denken - kommt nicht infrage, macht andere unglücklich und du stehst da als Versagerin.
- Auf übervernünftige und neutrale Person machen. (Du sprichst dir nur den Mund fusselig dabei, bringt nichts)
- Sich selbst aufgeben. (Depri-Tante, jo!)
- Ein Gleichgewicht zwischen allem finden. (Wenn jemand das gefunden hat, bitte bei mir melden!)
Wie man sieht, bleibt nicht viel. Ich weiß nicht mal mehr ob mir viel bleibt. Viel Zeit bleibt. Wie mein Leben in 10 Jahren ausschaut. Oder in 5 Jahren. Ich würde es schon gerne wissen, aber irgendwie auch nicht. Aber woher weiß man dann, ob sich das Kämpfen lohnt? Jeder kann viel sagen. Das alles gut wird, das sich das Kämpfen am Ende bezahlt macht, nicht aufgeben, es wird besser, nicht den Kopf verlieren. Woher wollen sie das wissen? Können sie in die Zukunft blicken? Mal ehrlich. Ein "Ich bin immer für dich da, egal was kommt" ist mir tausendmal lieber als tausend solcher Sätze.
Montag, 20. Mai 2013
I don't want this.
Meine schlimmste Eigenschaft durfte ich in den vergangenen Tagen kennenlernen. Ich war dabei einen wichtigen Menschen in meinem Leben zu verlieren und was macht Jem? Sie droht mit den unterschiedlichsten Dingen, und als sie merkt, dass das nicht zieht, versucht sie es mit der Selbstmitleidstour. Aber dies klappte auch nicht. Scheiße, den Tränen nahe, das Herz pocht wie verrückt und der Puls steigt. Also tief durchatmen, kämpfen, den eigenen Scheiß hinter sich lassen & versuchen die Situation vernünftig zu klären, den eigenen Stolz überwinden und schließlich ein Erfolg!
Ich habe viel darüber nachgedacht und musste schlucken, als ich feststellte, wozu ich alles bereit bin um nicht verlassen zu werden. Um nicht zu verlieren. Um den Schmerz zu umgehen. Mir tut das weh. Ich will nicht so sein. Dabei muss ich nur jetzt etwas ändern, damit es gar nicht zu solchen Situationen kommt.
Tja und neben meinen alltäglichen Scheiß, kommt hinzu, dass ich mich auch in familiären Problemen, die ich seit fast sieben Jahren meide, nun endlich stellen muss. Meine Stiefmutter ist die perfekte Kopie von dem Märchen "Aschenputtel". Nein, sie hat meinen Vater nicht geheiratet wegen der Liebe, nein, sie freute sich nicht darüber. Sondern nur ihrem Ziel näher zu sein, alles an sich zu reißen. Wie es scheint hat sie nun bekommen was sie wollte. Mein Vater hat das Haus auf sie umgeschrieben, so lauten Vermutungen, die nicht abwegig sind. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie ihn abserviert. Vorerst ist er ihr persönlicher Bauarbeiter, der im Haus sämtliche Renovierungsarbeiten erledigt. Sie rührt keinen Finger. Sie mag mich nicht, die Mutter meines Vaters, die sie von Anfang an nicht im Haus haben wollte und nun auch dieses Ziel erreicht hat. Was mich sehr traurig macht. Wir sind jetzt auf Kriegsfuß. Auch wenn ich meinem Vater nicht sehr nahe stehe, nur regelmäßiger E-Mail Kontakt besteht, und er sich doch anstrengt, die Jahre nachzuholen die er versäumt hat, so wünsche ich ihm nicht so eine Frau, die versucht, eine Familie kaputt zu machen, die sowieso schon etwas angeknackst ist. Er sieht mich noch immer als "kleines Mädchen", aber ich werde ihm mit meinen fast 20 Jahren zeigen, dass ich mir das nicht länger angucke! Wie er kaputt geht, wie sie sich das Haus unter den Nageln reißt! Auch wenn es mir unangenehm ist, aber ich brauche einen Tag mit ihm, um mit ihm darüber zu reden. Vielleicht ist der Tag auch bald da.
Ich habe viel darüber nachgedacht und musste schlucken, als ich feststellte, wozu ich alles bereit bin um nicht verlassen zu werden. Um nicht zu verlieren. Um den Schmerz zu umgehen. Mir tut das weh. Ich will nicht so sein. Dabei muss ich nur jetzt etwas ändern, damit es gar nicht zu solchen Situationen kommt.
Tja und neben meinen alltäglichen Scheiß, kommt hinzu, dass ich mich auch in familiären Problemen, die ich seit fast sieben Jahren meide, nun endlich stellen muss. Meine Stiefmutter ist die perfekte Kopie von dem Märchen "Aschenputtel". Nein, sie hat meinen Vater nicht geheiratet wegen der Liebe, nein, sie freute sich nicht darüber. Sondern nur ihrem Ziel näher zu sein, alles an sich zu reißen. Wie es scheint hat sie nun bekommen was sie wollte. Mein Vater hat das Haus auf sie umgeschrieben, so lauten Vermutungen, die nicht abwegig sind. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie ihn abserviert. Vorerst ist er ihr persönlicher Bauarbeiter, der im Haus sämtliche Renovierungsarbeiten erledigt. Sie rührt keinen Finger. Sie mag mich nicht, die Mutter meines Vaters, die sie von Anfang an nicht im Haus haben wollte und nun auch dieses Ziel erreicht hat. Was mich sehr traurig macht. Wir sind jetzt auf Kriegsfuß. Auch wenn ich meinem Vater nicht sehr nahe stehe, nur regelmäßiger E-Mail Kontakt besteht, und er sich doch anstrengt, die Jahre nachzuholen die er versäumt hat, so wünsche ich ihm nicht so eine Frau, die versucht, eine Familie kaputt zu machen, die sowieso schon etwas angeknackst ist. Er sieht mich noch immer als "kleines Mädchen", aber ich werde ihm mit meinen fast 20 Jahren zeigen, dass ich mir das nicht länger angucke! Wie er kaputt geht, wie sie sich das Haus unter den Nageln reißt! Auch wenn es mir unangenehm ist, aber ich brauche einen Tag mit ihm, um mit ihm darüber zu reden. Vielleicht ist der Tag auch bald da.
Mittwoch, 15. Mai 2013
Sterben wär' eine schöne Scheiße.
Ohja. Wie mich der Selbsthass und die Traurigkeit übermahnt. Meine Emotionen kochen über. Stimmungsschwankungen bis zum geht nicht mehr. Ungeliebt fühlend. Migräne am Abend. Und nicht erst seit heute.
Jeden scheiß verdammten Tag seit Samstag.
Es müsste bald vorbei sein. Es müsste bald die Leere wieder eintreten. Die Kapsel um mich herum. Es dauert länger an. Warum kann ich nicht einfach umkippen, warum bin ich bisher nicht einfach umgekippt. Warum kann ich das nicht einfach irgendwem sagen. Warum gibt es keine Zeit in der ich mich richtig ausheulen kann. Warum. Es gibt keinen Scheiß der mich ablenken ließe. Kein Alkohol, keine Drogen. Die Zeiten sind vorbei. Aber warum kann ich mir nicht einfach n' Schuss geben. Egal welcher Art. Weil ich Angst habe. Ich bin für euch doch sowieso unsichtbar gewesen, schon immer, da würde es keinen Unterschied machen, wär ich offiziel unsichtbar. Schlafen ohne aufzuwachen. Aber jeden Morgen kommt der Knall: Ich wache auf. Muss mich zum Aufstehen zwingen. Mich in den Tag hinein zwingen. Den Tränen haarscharf nahe. Wie war das? Achja. Umkippen. Das wär toll.
Sonntag, 12. Mai 2013
Hey, mir gehts gut und alles ist prima ;)
Es sprengt alles. Ich mach komplett dicht. Um mich herum nimmt mich kaum einer richtig als Mensch war. Überhaupt auf mich einzugehen und Rücksicht zu nehmen. Ich schraube ganz zurück und konzentriere mich nur noch darauf auf andere Rücksicht zu nehmen. Und hey, es fällt kaum auf. Ich könnte grad glatt heulen. Hinter dieser Ebene kämpf ich allein mit mir. Nicht mal meinem Freund erzähl ich vom Stress mehr oder jammere über dies und das. Ich gebe allen Recht, aber es sind alles vernetzte Lügen. Das kann tagelang so gehen und mich fragt keiner zwischendurch mal wie es mir geht oder was ich gemacht habe. Diesen Part übernehme ich.
Ich muss auch verdrängen, dass sich mein Freund mit seiner Ex aus geschäftlichen Gründen getroffen hat, da sie ihm noch ne' Menge Geld schuldete und sie ihm ihr neues, aber zerstörtes Handy dafür gab. Er meldete sich an dem Abend gar nicht mehr bei mir und lügte mich am Morgen danach noch an, das er früh schlafen war, obwohl sie sich getroffen haben. Einen Tag später sagte er es mir. Er habe nur Rücksicht auf mich nehmen wollen. Er weinte, als ich an seiner Liebe zweifelte. Und ich weinte, weil mein Vertrauen ein Stückchen zurückging und es echt weh tat. Das ich jetzt immer wissen will was er abends so treibt, muss ich nun ebenfalls verdrängen. Ich jammere nicht mehr, ich zweifel nicht mehr, ich erzähle nichts vom Stress hier, ich lüge mit meiner vorgegebener guten Laune, ich lasse ihm seine Freiheiten, viel mehr als zuvor.
Vielleicht kann man besser mit mir klarkommen und mich mehr lieben, wenn ich ...........
Wenn ich einfach....... wenn ich einfach vorgebe, dass alles gut ist.
Ich muss auch verdrängen, dass sich mein Freund mit seiner Ex aus geschäftlichen Gründen getroffen hat, da sie ihm noch ne' Menge Geld schuldete und sie ihm ihr neues, aber zerstörtes Handy dafür gab. Er meldete sich an dem Abend gar nicht mehr bei mir und lügte mich am Morgen danach noch an, das er früh schlafen war, obwohl sie sich getroffen haben. Einen Tag später sagte er es mir. Er habe nur Rücksicht auf mich nehmen wollen. Er weinte, als ich an seiner Liebe zweifelte. Und ich weinte, weil mein Vertrauen ein Stückchen zurückging und es echt weh tat. Das ich jetzt immer wissen will was er abends so treibt, muss ich nun ebenfalls verdrängen. Ich jammere nicht mehr, ich zweifel nicht mehr, ich erzähle nichts vom Stress hier, ich lüge mit meiner vorgegebener guten Laune, ich lasse ihm seine Freiheiten, viel mehr als zuvor.
Vielleicht kann man besser mit mir klarkommen und mich mehr lieben, wenn ich ...........
Wenn ich einfach....... wenn ich einfach vorgebe, dass alles gut ist.
Mittwoch, 1. Mai 2013
Sonntag, 28. April 2013
Da war er, dieser Moment. (Absturz, Tag 0 - Achtung, halber Roman!)
"Ich muss dir leider sagen....", eiskalt und wütend zugleich gleiteten diese Worte langsam und hart aus seinem Mund. "...das unsere Beziehung hiermit inoffiziell gescheitert ist." Da waren sie. Die Worte, die ich seit Monaten gefürchtet hatte. Es war mitten in der Nacht. Es regnete zwar nicht, aber ich stellte es mir vor. Ein Riss durchzog meine Lunge. Das Atmen fiel mir schwer und doch sagte ich nichts. Ich konnte nichts sagen. Ich schirmte mich ab, wurde selbst eiskalt und emotionslos, und leer. Irgendwann, die Zeit blieb stehen, stand ich auf. Die partywütigen Nachbarn gaben ihren Rest dazu. Musik hallte knallend laut durch die Wände. An schlafen war nun nicht mehr zu denken. Ich fasste einen Entschluss: Ich fing an meine Sachen zu packen, die Klamotten zusammenzuräumen und mich anzuziehen. Ich wollte raus - an die frische Luft. Nicht mal das gewährte man mir. Er drohte mir, mitzukommen und gar meine Mutter aufzuwecken, die am nächsten Morgen einen wichtigen ersten Probearbeitstag haben sollte für einen Nebenverdienst. Ich war gezwungen in der Wohnung zu bleiben. Fühlte mich eingesperrt, wie schon lange nicht mehr. Die Welt schaltete sich in dem Moment für mich ab. Ich saß in der stockdunkelnen Küche, qualmte eine nach der anderen und sah aus dem Fenster. Ich schloss langsam mit mir selbst ab. "Psycho, unreif, kleines Kind" warf man mir an den Kopf. Die Zeit verstrich nicht. Ich schlich mich ins Bad, sah nichts, fühlte nur die Klinge auf meiner Haut, den kurzen brennenden Schmerz, der verblasste.
Er war mittlerweile eingeschlafen - in meinem Bett. Zwei Uhr nachts nahm ich eine Decke, zog mich nicht mal mehr aus und legte mich halb auf's Bett. Irgendwann schlief ich ein und wachte morgens um halb 7 wieder auf. Stand auf. Schlief in der Küche auf dem Stuhl ein. Um 8 legte ich mich auf's Sofa im Nebenzimmer. Mir war kalt. Mit seinem Shirt unter der Nase verfiel ich erneut in den Schlaf. Obwohl mir sehr nach weinen war, konnte ich es nicht. Ich selbst war kalt. Ich kannte mich nicht. Ich fing an zu träumen und hatte einen schönen Traum. Ich träumte davon mich wieder mit ihm zu vertragen, das doch noch alles gut wird - aber selbst im Traum spürte ich, dass ich das gerade nur träumte und aufkeinenfall in die harte Realität zurück wollte. Aufeinmal riss mich jedoch jemand aus meinem Traum - oder träumte ich? Ich spürte Hände, die nach mir griffen, die mich hochheben wollten, die es ohne Hilfe nicht schafften. Ich hielt mich an dem fremden Körper fest und wurde dann mit einem Ruck hochgehoben. Fühlte mich schweben. Erst als ich in meinem eigenen Bett landete, Arme mich hielten und ich mich an ihnen anschmiegte, wusste ich, dass er es war, der mich gerade von einem Zimmer in das andere getragen hatte. Ich wusste, es wird nie wieder so sein wie es mal war und ich schmiegte mich gerade zu lechzend und verzweifelt in diese warmen Arme. Erneut schlief ich ein.
Als ich aufwachte lag ich noch immer neben ihm. Aber nicht mehr in seinen Armen. Traurig sammelte ich mich und schlich mich in die Küche. Meine Beine wollten mich nicht mehr tragen. Ich fühlte mich komplett ausgebrannt. Für mich war diese Beziehung beendet, nachdem er sie beendet hat und ich seine Worte vollkommen ernst nahm. Selbst er war eiskalt zu mir. Inzwischen waren wir beide wach. Meine Mutter kehrte zurück und war überglücklich, die Stelle bekommen zu haben um ihren Auszug damit finanzieren zu können. Wir dagegen waren am Boden zerstört. Wir redeten miteinander. Spekulierten über das Ende nach. Wie es dazu kommen konnte. Meine Vergangenheit ist es. Ich kann mich nicht Menschen gegenüber öffnen. Ich wirke eiskalt und habe Probleme, meine Gefühle zuzugeben. Selbst bei ihm. Ich verletze somit die Menschen, die mir eigentlich nur helfen wollen. Ich sah es ein und entschied mich für eine Therapie. Aber seiner Meinung, will er das nicht, er will, dass ich alleine etwas tu, um selber klarzukommen. Nur wie?
Wir gingen raus. Ich machte mich nicht einmal hübsch, sondern ging so hinaus, wie ich aufgewacht bin. Obwohl ich nicht mal ungeschminkt zum Mülleimer gehe. Es war mir eben alles egal. Es fühlte sich merkwürdig an neben ihm zu gehen, ohne seine Hand zu halten. Ich führte ihn zu meinem Lieblingsplatz, zu einer alten Burg. Wir setzen uns auf einen Steinblock. Merkwürdig neben ihm zu sitzen, ihn nicht zu umarmen oder gar zu küssen. Ein paarmal rutschte ihm "Schatz" raus, korrigierte sich danach aber sofort, manchmal aber merkte er es selbst nicht. Er sagte, dass er mich nach wie vor lieben würde und ich die Einzige und Letzte bleibe, mit der er sich eine Zukunft vorstellen könnte. Aber selbst Freundschaft käme nicht infrage. Wir alberten zwar für einige Momente herum wie Freunde, ich plückte ihm eine Tulpe, er zog mich zur Seite sobald Hundehaufen oder Glasscherben auf meiner Seite des Weges waren und wir unterhielten uns normal. Dennoch lag diese verzweifelte Sehnsucht nach dem anderen in der Luft. Er sagte, dass ich selbst ungeschminkt hübsch aussehe, obwohl ich mir selbst wie eine wandelnde Leiche vorkam. Er stand da, sagte dies und lächelte schüchtern. Mein eiskaltes Herz rutschte mir in die Hose bei diesem Anblick und ich versuchte sofort abzulenken.
Es wurde langsam kalt und wir gingen zurück. Zuhause angekommen, noch immer zu keinem endgültigen Entschluss gekommen was aus uns nun wird, kam ihm womöglich ein Gedankenblitz vom Tag vorher. Eine Wimper sei länger als die anderen und die muss weg. Als ich ins Zimmer ging, nahm er schon etwas von meiner Kommode, umschlang mich mit seinen Armen, zog mich aufs Bett und hielt meinen Kopf in seinem Schoss gefangen. Ich sah die Pinzette in seiner Hand und wollte schnellstmöglichst die Flucht ergreifen! Aber ziemlich unmöglich. Er wollte, dass ich ihm vertraute. Diese Wimper störte ihn nun, auch wenn ich sie selbst nicht sah. Er zählte ab, hielt die Wimper mit der Pinzette fest und bei "Drei" zog er sie raus. Ein kleiner Schmerz durchzog meine Augen und ich schmollte. Da war er, der Moment. Er küsste mich auf die Stirn. "Warum küss' ich dich überhaupt...", nuschelte er leise. Die Zeit blieb stehen. Er sah mich von oben herab an und fragte mich, was denn nun sei. Dann küsste er mich. Wir lehnten uns gleichzeitig an den anderen an und ich öffnete mich. Sagte ihm, dass ich nicht will das es so verbleibt, wir keine getrennten Wege gehen. Das ich ihn ganz will und nicht nur ein Stück, bezüglich der Freundschaftsfrage. Er mich nicht aufgeben darf. Wir verblieben so, wie es anfing: mit einem Kuss. Und das sollte die Antwort gewesen sein. Wir geben nicht auf. Wir sind bereit zu kämpfen. Um uns, um unsere Beziehung.
Dieser Moment ist es gewesen. Meine Augen sind klar nach vorne gerichtet. Ich habe verstanden, dass ich mit mir selbst klarkommen muss, um richtige zwischenmenschliche Beziehungen zu führen. Vorallem muss ich seine Hilfe annehmen, mich ihm öffnen. Meine Gefühle offenbaren. Und wir müssen reden. Es darf nichts tot geschwiegen werden. So auch die neuen Schnitte auf der Haut. Ich war ehrlich zu ihm. Auch wenn er es nicht versteht, bin ich froh, dass er dennoch bei mir bleibt. Außer ihm bleibt mir niemand. Meine Mutter vertreibt mich aus der Wohnung. Sie hat nun die finanziellen Mittel ihr eigenes kleines Reich zu finden und ich? "Such dir nen' Job", hieß es nur. Das werde ich tun. Selbst wenn ich Angst habe. Angst, es nicht allein zu schaffen. Angst, in der Einsamkeit unterzugehen. Ich werde von heute auf morgen endgültig gezwungen, auf einen Schlag erwachsen zu werden. Und hey, irgendwo haben sie alle Recht. Mit fast 20 Jahren sollte man reifer sein, als das, was ich bin. Trotzallem ist da diese Angst. Aber ich mache weiter...wie sonst auch.
Nur heute bin ich zu müde. Müde für alles. Nur heute. Ab morgen wird alles anders. Ich versprech's.
Er war mittlerweile eingeschlafen - in meinem Bett. Zwei Uhr nachts nahm ich eine Decke, zog mich nicht mal mehr aus und legte mich halb auf's Bett. Irgendwann schlief ich ein und wachte morgens um halb 7 wieder auf. Stand auf. Schlief in der Küche auf dem Stuhl ein. Um 8 legte ich mich auf's Sofa im Nebenzimmer. Mir war kalt. Mit seinem Shirt unter der Nase verfiel ich erneut in den Schlaf. Obwohl mir sehr nach weinen war, konnte ich es nicht. Ich selbst war kalt. Ich kannte mich nicht. Ich fing an zu träumen und hatte einen schönen Traum. Ich träumte davon mich wieder mit ihm zu vertragen, das doch noch alles gut wird - aber selbst im Traum spürte ich, dass ich das gerade nur träumte und aufkeinenfall in die harte Realität zurück wollte. Aufeinmal riss mich jedoch jemand aus meinem Traum - oder träumte ich? Ich spürte Hände, die nach mir griffen, die mich hochheben wollten, die es ohne Hilfe nicht schafften. Ich hielt mich an dem fremden Körper fest und wurde dann mit einem Ruck hochgehoben. Fühlte mich schweben. Erst als ich in meinem eigenen Bett landete, Arme mich hielten und ich mich an ihnen anschmiegte, wusste ich, dass er es war, der mich gerade von einem Zimmer in das andere getragen hatte. Ich wusste, es wird nie wieder so sein wie es mal war und ich schmiegte mich gerade zu lechzend und verzweifelt in diese warmen Arme. Erneut schlief ich ein.
Alles, was wir hatten ist nicht mehr da.
Da ist jetzt nur noch dieser Schmerz.
Da ist jetzt nur noch dieser Schmerz.
Als ich aufwachte lag ich noch immer neben ihm. Aber nicht mehr in seinen Armen. Traurig sammelte ich mich und schlich mich in die Küche. Meine Beine wollten mich nicht mehr tragen. Ich fühlte mich komplett ausgebrannt. Für mich war diese Beziehung beendet, nachdem er sie beendet hat und ich seine Worte vollkommen ernst nahm. Selbst er war eiskalt zu mir. Inzwischen waren wir beide wach. Meine Mutter kehrte zurück und war überglücklich, die Stelle bekommen zu haben um ihren Auszug damit finanzieren zu können. Wir dagegen waren am Boden zerstört. Wir redeten miteinander. Spekulierten über das Ende nach. Wie es dazu kommen konnte. Meine Vergangenheit ist es. Ich kann mich nicht Menschen gegenüber öffnen. Ich wirke eiskalt und habe Probleme, meine Gefühle zuzugeben. Selbst bei ihm. Ich verletze somit die Menschen, die mir eigentlich nur helfen wollen. Ich sah es ein und entschied mich für eine Therapie. Aber seiner Meinung, will er das nicht, er will, dass ich alleine etwas tu, um selber klarzukommen. Nur wie?
Wir gingen raus. Ich machte mich nicht einmal hübsch, sondern ging so hinaus, wie ich aufgewacht bin. Obwohl ich nicht mal ungeschminkt zum Mülleimer gehe. Es war mir eben alles egal. Es fühlte sich merkwürdig an neben ihm zu gehen, ohne seine Hand zu halten. Ich führte ihn zu meinem Lieblingsplatz, zu einer alten Burg. Wir setzen uns auf einen Steinblock. Merkwürdig neben ihm zu sitzen, ihn nicht zu umarmen oder gar zu küssen. Ein paarmal rutschte ihm "Schatz" raus, korrigierte sich danach aber sofort, manchmal aber merkte er es selbst nicht. Er sagte, dass er mich nach wie vor lieben würde und ich die Einzige und Letzte bleibe, mit der er sich eine Zukunft vorstellen könnte. Aber selbst Freundschaft käme nicht infrage. Wir alberten zwar für einige Momente herum wie Freunde, ich plückte ihm eine Tulpe, er zog mich zur Seite sobald Hundehaufen oder Glasscherben auf meiner Seite des Weges waren und wir unterhielten uns normal. Dennoch lag diese verzweifelte Sehnsucht nach dem anderen in der Luft. Er sagte, dass ich selbst ungeschminkt hübsch aussehe, obwohl ich mir selbst wie eine wandelnde Leiche vorkam. Er stand da, sagte dies und lächelte schüchtern. Mein eiskaltes Herz rutschte mir in die Hose bei diesem Anblick und ich versuchte sofort abzulenken.
Komm mir nicht zu nah. Sonst tu ich dir unabsichtlich weh.
Es wurde langsam kalt und wir gingen zurück. Zuhause angekommen, noch immer zu keinem endgültigen Entschluss gekommen was aus uns nun wird, kam ihm womöglich ein Gedankenblitz vom Tag vorher. Eine Wimper sei länger als die anderen und die muss weg. Als ich ins Zimmer ging, nahm er schon etwas von meiner Kommode, umschlang mich mit seinen Armen, zog mich aufs Bett und hielt meinen Kopf in seinem Schoss gefangen. Ich sah die Pinzette in seiner Hand und wollte schnellstmöglichst die Flucht ergreifen! Aber ziemlich unmöglich. Er wollte, dass ich ihm vertraute. Diese Wimper störte ihn nun, auch wenn ich sie selbst nicht sah. Er zählte ab, hielt die Wimper mit der Pinzette fest und bei "Drei" zog er sie raus. Ein kleiner Schmerz durchzog meine Augen und ich schmollte. Da war er, der Moment. Er küsste mich auf die Stirn. "Warum küss' ich dich überhaupt...", nuschelte er leise. Die Zeit blieb stehen. Er sah mich von oben herab an und fragte mich, was denn nun sei. Dann küsste er mich. Wir lehnten uns gleichzeitig an den anderen an und ich öffnete mich. Sagte ihm, dass ich nicht will das es so verbleibt, wir keine getrennten Wege gehen. Das ich ihn ganz will und nicht nur ein Stück, bezüglich der Freundschaftsfrage. Er mich nicht aufgeben darf. Wir verblieben so, wie es anfing: mit einem Kuss. Und das sollte die Antwort gewesen sein. Wir geben nicht auf. Wir sind bereit zu kämpfen. Um uns, um unsere Beziehung.
Dieser Moment ist es gewesen. Meine Augen sind klar nach vorne gerichtet. Ich habe verstanden, dass ich mit mir selbst klarkommen muss, um richtige zwischenmenschliche Beziehungen zu führen. Vorallem muss ich seine Hilfe annehmen, mich ihm öffnen. Meine Gefühle offenbaren. Und wir müssen reden. Es darf nichts tot geschwiegen werden. So auch die neuen Schnitte auf der Haut. Ich war ehrlich zu ihm. Auch wenn er es nicht versteht, bin ich froh, dass er dennoch bei mir bleibt. Außer ihm bleibt mir niemand. Meine Mutter vertreibt mich aus der Wohnung. Sie hat nun die finanziellen Mittel ihr eigenes kleines Reich zu finden und ich? "Such dir nen' Job", hieß es nur. Das werde ich tun. Selbst wenn ich Angst habe. Angst, es nicht allein zu schaffen. Angst, in der Einsamkeit unterzugehen. Ich werde von heute auf morgen endgültig gezwungen, auf einen Schlag erwachsen zu werden. Und hey, irgendwo haben sie alle Recht. Mit fast 20 Jahren sollte man reifer sein, als das, was ich bin. Trotzallem ist da diese Angst. Aber ich mache weiter...wie sonst auch.
Nur heute bin ich zu müde. Müde für alles. Nur heute. Ab morgen wird alles anders. Ich versprech's.
Freitag, 26. April 2013
Wortfetzen der letzten Wochen.
"Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr..",
"Du weißt das ich dich über alles liebe, oder?
Du weißt auch das ich dir niemals in den Rücken fallen würde, oder?
Aber ich würde dich noch heute Nacht direkt in die Klinik rüberbringen,
weil ich Angst habe, dich allein zu lassen."
Drei Sätze und die Angst und die Erinnerung an jenen Ort
jagen mir einen eiskalten Schauer über den Rücken.
"Ich kann ja nicht mal mehr mit dir streiten. Du bist ja schon vorbelastet.
Du musst deine Vergangenheit loslassen. Ich muss nur ein Wort sagen,
dass du mit irgendwas verbindest und ich habe eine ganze Lawine zum Einsturz gebracht."
Ich weiß gar nicht
ob ich woanders hinwill
oder hier einfach nur wegmuss
Sonntag, 31. März 2013
Eigene Wohnung. - Fragen.
Es hat mächtig gekracht hier heute. Wer glaubt, der Stress sei bis morgen vergessen; dem ist nicht so. Diesmal war es wirklich hart. Ich hatte mich so richtig mit meiner Mutter in den Haaren. Es ging um sovieles. Sie hat mir einiges an den Kopf geworfen, zurecht, sagt sie. "Wir brauchen beide unsere getrennten Wohnungen", kam sie mir heute mehrmals. Da kann ich ihr nur zustimmen, Abstand täte uns gut! Diesen Monat ist sowieso alles anders geregelt. Ich muss für mich alleine einkaufen, kochen, und selbst den Haushaltskram einkaufen. Jede von uns hat ein eigenes Regal in der Küche und ein eigenes Fach im Kühlschrank. Keine darf an das Zeug von der anderen gehen. Da ich sowieso wenig esse, kann ich schonmal an einigen Ecken sparen. Man kann eigentlich sagen, es ist genauso wie in einer WG. Nur eben mit der eigenen Mutter. Da wir sowieso Anfang des nächsten Jahres aus der Wohnung rausmüssen, wegen der Mieterhöhung, ergibt sich die Möglichkeit sich eigene Wohnungen zu suchen. Für sie kein Problem. Aber wer spricht mit mir ab, wie das finanziell bei mir, was und wie ,möglich wäre? Ich muss das alleine auf die Kette kriegen. Muss mir wohl einige Nebenjobs neben der Schule suchen. Das ist ja nicht einfach mal, zack, Wohnung gefunden. Neeee. Was ist mit der Ersteinrichtung? Wie ist was zu schaffen?
Wie schonmal angedeutet, legt es sich nahe mit dem Freund zusammenzuziehen. Man teilt sich die Miete. Aber nach mehr als einem Jahr (ab dem Zeitpunkt gerechnet) schon zusammenziehen? Ich war immer der Meinung, mindestens fünf Jahre zusammensein und dann kann man schon etwas planen. Meine Frage jetzt: Hat wer Erfahrung? Eigene Wohnung? Was ist machbar? Evtl auch mit dem Freund?
Auch wenn mir der Gedanke nicht gefällt, eben mal an mich zu denken, und ich über die Beziehung zwischen meiner Mutter und mir echt traurig bin, aber eben auch nichts dran zu ändern ist..... Wir saßen noch nie an einem Tisch und haben normal und vernünftig miteinander geredet. Sowieso.... wenn ich sie alleine lasse, lästert sie bei ihren Telefonfreundinnen über mich ab, was für eine schlechte Tochter ich bin! So ist es und wird es bleiben!
Wie schonmal angedeutet, legt es sich nahe mit dem Freund zusammenzuziehen. Man teilt sich die Miete. Aber nach mehr als einem Jahr (ab dem Zeitpunkt gerechnet) schon zusammenziehen? Ich war immer der Meinung, mindestens fünf Jahre zusammensein und dann kann man schon etwas planen. Meine Frage jetzt: Hat wer Erfahrung? Eigene Wohnung? Was ist machbar? Evtl auch mit dem Freund?
Auch wenn mir der Gedanke nicht gefällt, eben mal an mich zu denken, und ich über die Beziehung zwischen meiner Mutter und mir echt traurig bin, aber eben auch nichts dran zu ändern ist..... Wir saßen noch nie an einem Tisch und haben normal und vernünftig miteinander geredet. Sowieso.... wenn ich sie alleine lasse, lästert sie bei ihren Telefonfreundinnen über mich ab, was für eine schlechte Tochter ich bin! So ist es und wird es bleiben!
Freitag, 22. März 2013
please, don't leave me alone, my thoughts would kill me
Ich werd paranoid. Bekomme panische Angst bei so absurden Vorstellungen. Das Bett könnte mit mir in Flammen stehen, während ich schlafe, weil sich die Steckdose mit dem Akkuladegerät entzündet. Die Badewanne könnte einen Stock tiefer krachen, weil das Gewicht des Wassers und das Gewicht von mir nicht mehr zu tragen ist. Das hört sich vollkommen verrückt an, aber in solchen Momenten rast mein Herz. Bin ich am Rand des Wahnsinns?
Seit meinem letzten Rückfall ist es vermehrt zu weiteren gekommen. Ich werd mir einigen Dingen stetig bewusst, dass sie wirklich passiert sind. Dinge, die ich jahrelang verdrängt habe, um daran nicht zu sterben. Vielleicht ist das gut. Vielleicht kann das ein Heilungsprozess werden - das ich nicht lache, da lach ich doch glatt über mich, ich steiger mich rein, und halte mich an Strohhälmchen fest, die eigentlich gar nicht vorhanden sind. Genau das passiert, was ich durch das Verdrängen verhindern wollte. Ich ankere etwas in mir fest, etwas was es eigentlich nicht gibt. Nicht mehr. Das ist das Grausamste - nichts ist mehr da. Nur die Erinnerung, der Schmerz, und der Teil, der in mir verfallen ist.
Seit meinem letzten Rückfall ist es vermehrt zu weiteren gekommen. Ich werd mir einigen Dingen stetig bewusst, dass sie wirklich passiert sind. Dinge, die ich jahrelang verdrängt habe, um daran nicht zu sterben. Vielleicht ist das gut. Vielleicht kann das ein Heilungsprozess werden - das ich nicht lache, da lach ich doch glatt über mich, ich steiger mich rein, und halte mich an Strohhälmchen fest, die eigentlich gar nicht vorhanden sind. Genau das passiert, was ich durch das Verdrängen verhindern wollte. Ich ankere etwas in mir fest, etwas was es eigentlich nicht gibt. Nicht mehr. Das ist das Grausamste - nichts ist mehr da. Nur die Erinnerung, der Schmerz, und der Teil, der in mir verfallen ist.
Montag, 18. März 2013
Wishes.
Ich will meine Welt verändern. Ich will neu anfangen. Ich muss neu anfangen, um meine Welt zu verändern.
Ich will einen Anfang finden. Ich will einen faulen Schritt nach vorne wagen.
Ich will so unendlich viel Schönes.
Ich will glücklich und mit mir im Reinen werden.
Ich will die Ängste beiseite schieben.
Ich will dieses ungute Gefühl im Bauch wegschieben.
Ich will ein ganz neues Leben.
Donnerstag, 14. März 2013
Rückfall.
Da halte ich solange durch und nur ein steigender Wutausbruch bringt das Gleichgewicht zum fallen. Zuerst wurde ich rückfällig, hab mich versagerisch geschnitten und dann weiß ich nicht mehr die Mauer zu halten. Alles kam raus. Ich war so richtig aggressiv und gleichzeitig hätten die Tränen laufen können. Ich nahm meine Umgebung nicht wahr, fühlte nur die Wut in mir. Im Laufe des Tages verschwand dieser Zustand und es normalisierte sich. Ich wurde wieder zu dem stillen Menschen und "Hey, mir gehts bestens!"
Um ehrlich zu sein, war das neu. Die Wut, normal. Für ein paar Minuten, auch. Aber nicht stundenlang. Allerdings habe ich jetzt ziemlich viele Dinge zu klären. Nur wegen diesem scheiß Rückfall! Ich kann nicht mal garantieren, dass es die nächsten Tage und insbesondere heute Nacht nicht mehr passiert...... Da hat vielleicht eine Person wirklich recht, auch wenn ich das nie zugeben würde. Unter Beobachtung stehen, das ist nichts für mich!
"Das macht mich jetzt traurig"
Hm. -Stille-
"Am liebsten wäre mir, du seist heute Abend bei mir"
Hm. -Schweigen-
"Da habe ich dich unter Kontrolle, unter Aufsicht"
Antwort: Nä.
"Wer weiß ob es nicht wieder so ist. Heute Abend, morgen, und drüber hinaus"
.....
Zuhause ist da, wo dein Herz ist.
Ich bin verdammt froh ein Dach über dem Kopf zu haben. Im Winter bei Minusgraden. In den Sommernächten, wenn es wirklich kühl wird. Als ich eben mit dem überdimensionalen großen Pulli meines Freundes und noch zwei weiteren darunter durch die Nacht nachhause gelaufen bin, ist die Erinnerung zurückgekehrt, wie verloren ich mich fühlte, als es nicht so war. Nicht nur die Erinnerung, sondern auch das Gefühl, verloren zu sein, kehrte wieder. Vorallem die Kälte ist schlimm. Immer zu frieren, zu wissen, nirgendwo hat man ein Zuhause, nirgendwo ein eigenes warmes Bett. Nein. Es bleiben die Treppenhäuser einzelner Häuser, dessen Quartier steinhart und nicht gerade wärmer als draußen ist. Es bleibt die Flucht und die Suche nach einem Zuhause. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, habe ich zwar ein Dach über dem Kopf, aber kein Zuhause. Das wichtigste jedoch zurzeit ist, dass ich nicht mehr frieren muss und jedesmal wenn ich im Doppellagenlook das Haus verlasse, kriecht mir die Eiseskälte den Rücken hinauf, weil ich genau weiß wie's war, nie mehr sein wird, die Erinnerung mich nicht loslässt.
Dienstag, 12. März 2013
Because maybe, you're gonna be the one that saves me.
Aber im Endeffekt bleibt es gleich: Schweigen und drüber hinwegsehen - irgendwann wird es vielleicht besser. Wie sagt man? Alleine tut sich nichts. Jedoch was ist, wenn man nicht mehr schweigt, es könnte sich alles ändern. Ob gut oder schlecht, wer weiß das schon. Die Frage stellt sich: Riskieren oder nicht? Die Tränen brennen in den Augen, ich weiß nicht wohin ich gehen soll, welche Richtung ich einschlagen soll. Und wen, wen habe ich, dem ich all dies sagen kann?
Montag, 4. März 2013
The saddest part is that everyone thinks I'm happy.
"Unverstanden", war das erste Wort, was mir heute wie ein Geistesblitz einfiel, als ich nachhause kam. So fühlte ich mich auch. Und kaputt, kraftverlassen und überhaupt verlassen! Wie ein Häufchen Elend saß ich gestern Nacht auf der Couch meines Freundes, während die Vorwürfe und Sprüche nur auf mich niederprasselten. Ich spürte die Wut auf mich seinerseits und ich konnte in diesem Moment nichts richtig machen. Langsam krümmelte ich mich zusammen, zog Beine & Kopf ein, und saugte seine ganzen wütenden Worte in mich auf, die sich wie Messerstiche anfühlten. Ich wusste mir nicht zu helfen. Wusste nicht, was ich falsch gemacht habe, ob bloß meine Anwesenheit falsch war. Ob es nicht besser wäre, einfach unsichtbar zu sein. Es nützte alles nichts. Sein Zorn wuchs. Und die Antworten auf seine Fragen waren auch falsch seiner Reaktion nach.
Da saß ich nun. Wie ein kleines Kind das ungezogen war. Ich fiel in mich zusammen. Wippte hin und her. Brachte nur noch die leisen Worte "Ist okay. Ist alles okay" heraus, bevor ich laut aufschluchzte, wimmerte und weinte. Die Tränen waren unaufhaltsam. Am liebsten wäre ich aufgesprungen, davongerannt, als er sich mir näherte und "Nein, nein, nein" wisperte. Er zog mich in seine Arme und ich fiel hinein. Immernoch die Beine angezogen und den Kopf gesenkt wie ein Sack. "Das wollte ich nicht", flüsterte er. Die Zeit zog sich wie ein Kaugummi. Meine Tränen wollten einfach nicht trocknen. Genauso wie die für mich erschreckenden lauten Schluchzgeräusche. Mein Zusammenbruch hatte das perfekte Timing gefunden. Genau dann, wenn ich es am wenigstens gebrauchen konnte. Nach einer Weile fand ich endlich abgehackte Worte. Wir redeten über die gesamte Situation, - meistens unterbrochen von erneuten Tränenausbrüchen. Ich fühlte mich mies und schwach. Aber auch so müde und kaputt. Er entschuldigte sich bei mir, er hätte wirklich maßlos übertrieben. Aber dieser Moment brannte sich in mich hinein. Irgendwas musste auch an mir verkehrt sein, warum ich ihn immer wieder dazu bringe, dass er seine Launen nicht unter Kontrolle hat. "Du bist so eine starke Frau, aber jetzt habe ich dich soweit gebracht, dass du weich geworden bist", und ja, es ist wahr. Ich konnte einfach unter diesen ganzen Vorwürfen dem Ganzen nicht mehr standhalten. Es war soviel mehr, was aufeinmal zusammenkam. Was mich zum verlieren brachte.
What's wrong?
It's not you. It's me.
Zuhause angekommen fühlte ich mich nicht besser. Der Gedanke festigt sich, dass ich nur ausgenutzt werde. Das die Situation hier nicht ganz in Ordnung ist. Am liebsten würde ich ausziehen, aber die finanziellen Mittel dazu fehlen mir. Geld steht hier an erster Stelle. Ich habe alles was ich brauche, auch wenn ich laut meinem Freund nur den "Schrott" habe, während meine Mutter den neuesten und besten Scheiß besitzt. Damit sich meine Mutter nicht alleine fühlt, und da ich die Einzige bin, die sie hier hat, bin ich da. Das zieht mich auf irgendeine Weise runter. Weil ich so nicht an mich denken kann. Weil ich so nicht einmal egoistisch sein kann. Psychisch gesehen fühle ich mich Zuhause einfach nur scheiße. Eigentlich will ich hier keine Zeit mehr verbringen, nur wenn ich alleine bin. Daher versuche ich die meiste Zeit, während meine Mutter Zuhause ist, nicht hier zu sein. Schon traurig so ein Familienleben. Die Familie zerstreut in ganz Deutschland, kaum Kontakt, auch wenn ich es mir wünschen würde. Aber was ich will, interessiert ja kein Schwein!
Ich will hier weg. Ich will hier raus. Das ist das Einzige was ich weiß.
Da saß ich nun. Wie ein kleines Kind das ungezogen war. Ich fiel in mich zusammen. Wippte hin und her. Brachte nur noch die leisen Worte "Ist okay. Ist alles okay" heraus, bevor ich laut aufschluchzte, wimmerte und weinte. Die Tränen waren unaufhaltsam. Am liebsten wäre ich aufgesprungen, davongerannt, als er sich mir näherte und "Nein, nein, nein" wisperte. Er zog mich in seine Arme und ich fiel hinein. Immernoch die Beine angezogen und den Kopf gesenkt wie ein Sack. "Das wollte ich nicht", flüsterte er. Die Zeit zog sich wie ein Kaugummi. Meine Tränen wollten einfach nicht trocknen. Genauso wie die für mich erschreckenden lauten Schluchzgeräusche. Mein Zusammenbruch hatte das perfekte Timing gefunden. Genau dann, wenn ich es am wenigstens gebrauchen konnte. Nach einer Weile fand ich endlich abgehackte Worte. Wir redeten über die gesamte Situation, - meistens unterbrochen von erneuten Tränenausbrüchen. Ich fühlte mich mies und schwach. Aber auch so müde und kaputt. Er entschuldigte sich bei mir, er hätte wirklich maßlos übertrieben. Aber dieser Moment brannte sich in mich hinein. Irgendwas musste auch an mir verkehrt sein, warum ich ihn immer wieder dazu bringe, dass er seine Launen nicht unter Kontrolle hat. "Du bist so eine starke Frau, aber jetzt habe ich dich soweit gebracht, dass du weich geworden bist", und ja, es ist wahr. Ich konnte einfach unter diesen ganzen Vorwürfen dem Ganzen nicht mehr standhalten. Es war soviel mehr, was aufeinmal zusammenkam. Was mich zum verlieren brachte.
It's not you. It's me.
Zuhause angekommen fühlte ich mich nicht besser. Der Gedanke festigt sich, dass ich nur ausgenutzt werde. Das die Situation hier nicht ganz in Ordnung ist. Am liebsten würde ich ausziehen, aber die finanziellen Mittel dazu fehlen mir. Geld steht hier an erster Stelle. Ich habe alles was ich brauche, auch wenn ich laut meinem Freund nur den "Schrott" habe, während meine Mutter den neuesten und besten Scheiß besitzt. Damit sich meine Mutter nicht alleine fühlt, und da ich die Einzige bin, die sie hier hat, bin ich da. Das zieht mich auf irgendeine Weise runter. Weil ich so nicht an mich denken kann. Weil ich so nicht einmal egoistisch sein kann. Psychisch gesehen fühle ich mich Zuhause einfach nur scheiße. Eigentlich will ich hier keine Zeit mehr verbringen, nur wenn ich alleine bin. Daher versuche ich die meiste Zeit, während meine Mutter Zuhause ist, nicht hier zu sein. Schon traurig so ein Familienleben. Die Familie zerstreut in ganz Deutschland, kaum Kontakt, auch wenn ich es mir wünschen würde. Aber was ich will, interessiert ja kein Schwein!
Ich will hier weg. Ich will hier raus. Das ist das Einzige was ich weiß.
Montag, 25. Februar 2013
Lebenszeichen.
Ernsthaft? Die ganze Winter-Schnee-Regen-Kälte stachelt die Depression nur mehr an. Kein Wunder warum ich jeden Tag versuche meine Motivation wiederzuerlangen. Sie geht nämlich mit jedem neuen Morgen, der heranbricht. Und über den Tag verteilt liegt der Schleier vor meinen Füßen. An freien Tagen wünsche ich mir mehr Zeit. Ich wünsche mir, mich einfach auf die Fensterbank zu setzen, die Musik anzuschmeißen, und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Einen Plan schmieden, wie ich Ziele verwirkliche.
Aber mir fehlt die Zeit. An freien Tagen bin ich kraftlos und erschöpft. Zu nichts fähig. Einfach nur im Bett liegen und schlafen. Die Musik habe ich aus meinem Leben verbannt, zu meinem eigenen Besten. Es gibt Wochen, in denen ich einfach keine Musik hören kann. Nicht mal stimmungsabhängig. Ja es gibt sie, für die passenden Situationen die richtige Musik. Aber was ist, wenn die Musik einfach nur quälend ist? Sie reißt meine Gedanken auseinander. Als würde sie mich spalten und ich mich danach nicht mehr zusammenflicken könnte. Dieses Gefühl, diese Phase zu beschreiben, ist eigentlich schier unmöglich. Es gibt sovieles was mir auf der Seele brennt. Aber was einfach ungesagt bleibt und immer ungehört bleiben wird.
Aber mir fehlt die Zeit. An freien Tagen bin ich kraftlos und erschöpft. Zu nichts fähig. Einfach nur im Bett liegen und schlafen. Die Musik habe ich aus meinem Leben verbannt, zu meinem eigenen Besten. Es gibt Wochen, in denen ich einfach keine Musik hören kann. Nicht mal stimmungsabhängig. Ja es gibt sie, für die passenden Situationen die richtige Musik. Aber was ist, wenn die Musik einfach nur quälend ist? Sie reißt meine Gedanken auseinander. Als würde sie mich spalten und ich mich danach nicht mehr zusammenflicken könnte. Dieses Gefühl, diese Phase zu beschreiben, ist eigentlich schier unmöglich. Es gibt sovieles was mir auf der Seele brennt. Aber was einfach ungesagt bleibt und immer ungehört bleiben wird.
Sonntag, 3. Februar 2013
I want to tell you everything, but I'm afraid you wont understand.
In einer Beziehung ist Vertrauen ganz wichtig. Aber was verstehen einige unter "bitte erzähl's keinem" nicht? Ich meine, ist das so schwer zu meistern, etwas für sich zu behalten, was jemand einem im Vertrauen erzählt hat? Ich muss sagen, mir fiel es sowieso schon schwer, aber umso schwerer fiels mir, auf der Couch nicht in Tränen auszubrechen. Armseliges Stück. Aufeinmal kommt seine Mom überraschend zu Besuch und ins Zimmer, gibt ihren Senf dazu, was ich meinem Freund anvertraut habe und sagt das so locker, als sei es ganz normal. "Der kann man nichts erzählen", raunt mir mein Freund zu. "Dir auch nicht", erwidere ich und verharre in meiner Position. Ich weiß nicht was verletzender war: Der Satz von seiner Mom oder das enttäuschte Gefühl über meinem Vertrauen zu ihm. Ihr habt doch alle keine Ahnung wie es mir ergangen ist!, dachte ich mir. Weder seine Mom, noch meine, aber er weiß es. Das Schneideverlangen wuchs, es wuchs jedoch nicht nur, es war schlagartig da. Ich habe nachgegeben. Wie sonst auch. Dem Druck einfach nachgegeben. Den Schlägen nachgegeben. Versagerin, hallt es in mir. Blödes naives Ding. Ab jetzt halte ich die Klappe. Lasst die Show beginnen.
Montag, 28. Januar 2013
Ziele.
Ich distanziere mich vom Leben. Aber irgendwie auch nicht. Ziele, die sind ganz wichtig. Immer ein Ziel vor Augen. Irgendwann jedoch verschwimmt dieses Ziel, wird unklar und Unsicherheit macht sich breit. Die Motivation geht flöten. Allerdings versuche ich, zumindenst ansatzweise, mich wohlzufühlen. Wenn ich mich wohl fühle, gehts mir gut. Ergibt das für irgendeinen Sinn? Was haben Ziele und wohlfühlen gemeinsam? Vielleicht muss ich diese beiden Dinge miteinander verbinden, damit meine Zufriedenheit steigt. Damit ich etwas erreiche und stolz auf mich selbst bin. Um überhaupt nicht auf den Gedanken zu kommen mich zu schneiden - ja, es ist immernoch schwierig, selbst nach einem Monat "clean" sein - muss ich evtl. immer beschäfigt sein.
Es ist vielleicht nicht gerade das Beste, wenn ich meinem Freund an den Kopf schmettere, dass er wenn er immer glücklich wird, ich aber umso enttäuschter und er mir antwortet, dass ihn das echt getroffen hat. Aber mich stört das. Er ist glücklich mit mir. Sagt er zumindenst. Geht dann aber um die Ecke, kifft sich einen oder zwei, kommt wieder und tut so, als sei alles in Ordnung. Ich bin enttäuscht. Jedesmal aufs Neue. Wenn er es unbedingt braucht, soll er es machen, wenn ich nicht dabei bin. Aber selbst wenn ich nicht dabei bin, meldet er sich nicht mehr bei mir. Stundenlang. Es kommt nichts mehr. Eine Sms am Abend: "Bin auf dem Weg nachhause" und dann.... nichts mehr. Da macht man sich doch auch schonmal seine Sorgen. Er nimmt mich nicht ernst, wenn ich sage, das ich sauer sein werde. Wenn ich ihn dann ignoriere, stur und voller Ernst, fängt er an deprimiert zu sein. Mich zieht beides runter. Seit Wochen geht es mir nicht gut. Ich habe durchgehend Bauchschmerzen. Mir ist schwindelig. Mir ist schlecht. Ich weine fast jeden Tag, bei jeder Kleinigkeit. Einfach so. Und ich weiß nicht, woher es kommt. Ziele. Das ist wichtig. Aber kann man immer ein Ziel fest vor Augen haben, wenn andere Dinge einem die Sicht verblenden?!
Es ist vielleicht nicht gerade das Beste, wenn ich meinem Freund an den Kopf schmettere, dass er wenn er immer glücklich wird, ich aber umso enttäuschter und er mir antwortet, dass ihn das echt getroffen hat. Aber mich stört das. Er ist glücklich mit mir. Sagt er zumindenst. Geht dann aber um die Ecke, kifft sich einen oder zwei, kommt wieder und tut so, als sei alles in Ordnung. Ich bin enttäuscht. Jedesmal aufs Neue. Wenn er es unbedingt braucht, soll er es machen, wenn ich nicht dabei bin. Aber selbst wenn ich nicht dabei bin, meldet er sich nicht mehr bei mir. Stundenlang. Es kommt nichts mehr. Eine Sms am Abend: "Bin auf dem Weg nachhause" und dann.... nichts mehr. Da macht man sich doch auch schonmal seine Sorgen. Er nimmt mich nicht ernst, wenn ich sage, das ich sauer sein werde. Wenn ich ihn dann ignoriere, stur und voller Ernst, fängt er an deprimiert zu sein. Mich zieht beides runter. Seit Wochen geht es mir nicht gut. Ich habe durchgehend Bauchschmerzen. Mir ist schwindelig. Mir ist schlecht. Ich weine fast jeden Tag, bei jeder Kleinigkeit. Einfach so. Und ich weiß nicht, woher es kommt. Ziele. Das ist wichtig. Aber kann man immer ein Ziel fest vor Augen haben, wenn andere Dinge einem die Sicht verblenden?!
Montag, 21. Januar 2013
Montagmorgen..
die Depressionen schleichen sich an. Ich will sie nicht. Ich will sie nicht! Nicht heute, nicht morgen, niemals mehr.
Doch sie kommen wann sie wollen. Ausgerechnet heute. Ich ringe um Luft.
Hallo Kopfschmerzen. Ich stecke den Kopf zwischen die Knie,
die Kuscheldecke schling ich um mich herum und die Zeit zieht sich wie ein hart gewordener Kaugummi.
Keine Gedanken, nur .... nichts. Am liebsten würde ich heute nur Zuhause bleiben wollen, aber der Alltag ruft nach mir.
Willkommen Angst.
Donnerstag, 17. Januar 2013
Nächtliche Resultate.
Wahnsinn. Die einzige positive Nachricht der Woche ist: Mein Freund hat sein Ok gegeben, dass ich endlich einen sehr guten Freund von mir wiedersehen darf. Dieser widerrum ist nämlich auch ziemlich angekotzt davon, dass wir uns seit über einem halben Jahr nicht mehr gesehen haben und seitdem ich einen Freund habe, er umso weniger von mir hört. Aber was hätte ich tun sollen? Noch am Wochenende hieß es von meinem Freund: "Der will meine Freundin an Drogen ranbringen?! Ich sag dir eins, du triffst den unter keinen Umständen." Verständlich, aber ich habe einen eigenen Mund, ich kann für mich selber sprechen. Vorallem ist mein Freund der Meinung, dass eine Freundschaft zwischen Mann & Frau nicht möglich ist. Das der Mann immer Hintergedanken hat. Das ist auch seine Meinung über diesen Freund von mir. Das Thema bleibt wohl ewig auf unserem Tisch liegen. Erstmal wichtig ist, das er bei seinem Ok bleibt.
Ein anderes Thema: Essen. Ja, mein Gott, ich liebe Schokolade! Um ehrlich zu sein, habe ich mich heute auch nur fast ausschließlich von Schokolade ernährt. Morgens esse ich nichts. Mittags manchmal. Abends ja. Und trotzdem sind meine Beine so spageldürr. Streichholzbeine. Da bin ich nicht stolz drauf. Fette Sneaker sehen an mir einfach nur beschissen aus. Aber ich esse. Wenn auch nicht ganz vernünftig & gesund. Da versteh ich wirklich nicht, warum mein Freund immer darauf besteht, dass ich unbeeeedingt was essen soll. Sei es ein Stück von seiner Pizza, auch wenn ich kein Hunger hab. Er lässt erst locker, wenn ich es gegessen hab. Er denkt erneut, ich hungere mich herunter. Wir gehen auch immer in Restaurants essen. Ich werd wahnsinnig.
Ich will doch nur für mich sein. Baue zwar Scheiße nach der anderen. Mach mir meine Zukunft zunichte, wo ich nicht mal sicher bin, ob ich überhaupt eine hab. Wenn ich egoistisch bin und an mich denke, kommt Chaos bei hinaus. Dann mach ich exakt alles falsch, was ich falsch machen kann. Wenn ich an andere denke, lebe ich nicht. Ich will raus aus dem Alltag. Ich brauche mehr Zeit. Will mehr Zeit. Ich habe soviel vor, plane soviel, will soviel erreichen aber im nächsten Augenblick platzt die Seifenblase. Weil meine Motivation sich verabschiedet, mich die Tränen begrüßen, ich drüber nachdenke wohin mit mir und sich die einzige richtig fühlende Lösung, sich auch zu falsch anfühlt. Was wenn. Was wenn es einfach richtig ist, dieser Welt abzutreten. Ich will weg. Mit diesem Gedanken gehe ich schlafen.
Ein anderes Thema: Essen. Ja, mein Gott, ich liebe Schokolade! Um ehrlich zu sein, habe ich mich heute auch nur fast ausschließlich von Schokolade ernährt. Morgens esse ich nichts. Mittags manchmal. Abends ja. Und trotzdem sind meine Beine so spageldürr. Streichholzbeine. Da bin ich nicht stolz drauf. Fette Sneaker sehen an mir einfach nur beschissen aus. Aber ich esse. Wenn auch nicht ganz vernünftig & gesund. Da versteh ich wirklich nicht, warum mein Freund immer darauf besteht, dass ich unbeeeedingt was essen soll. Sei es ein Stück von seiner Pizza, auch wenn ich kein Hunger hab. Er lässt erst locker, wenn ich es gegessen hab. Er denkt erneut, ich hungere mich herunter. Wir gehen auch immer in Restaurants essen. Ich werd wahnsinnig.
Ich will doch nur für mich sein. Baue zwar Scheiße nach der anderen. Mach mir meine Zukunft zunichte, wo ich nicht mal sicher bin, ob ich überhaupt eine hab. Wenn ich egoistisch bin und an mich denke, kommt Chaos bei hinaus. Dann mach ich exakt alles falsch, was ich falsch machen kann. Wenn ich an andere denke, lebe ich nicht. Ich will raus aus dem Alltag. Ich brauche mehr Zeit. Will mehr Zeit. Ich habe soviel vor, plane soviel, will soviel erreichen aber im nächsten Augenblick platzt die Seifenblase. Weil meine Motivation sich verabschiedet, mich die Tränen begrüßen, ich drüber nachdenke wohin mit mir und sich die einzige richtig fühlende Lösung, sich auch zu falsch anfühlt. Was wenn. Was wenn es einfach richtig ist, dieser Welt abzutreten. Ich will weg. Mit diesem Gedanken gehe ich schlafen.
Montag, 14. Januar 2013
....Ich bin da. Aber nicht hier. Ich liebe. Aber fühle mich leer. Mir sind
viele Dinge wichtig, aber sie erscheinen mir so egal.
Ich hasse mich am
meisten jetzt, jetzt wo ich so bin wie ich bin. Und wie ich bin? Ein
Fragezeichen bleibt zurück, weiter nichts.
Ich möchte das loswerden was in mir ist, fallen lassen und aufgefangen werden, offen und ehrlich über meine Gefühle reden, ohne jemanden zu verletzen. Das ist
unmöglich. Es bleibt in mir.
Was bleibt in mir? Dieses Falsche. Ich
fühle mich wie in Trance, während ich diese Zeilen schreibe.
Vielleicht bin ich schon seelenlos, vielleicht
fühle ich deswegen so. So egal erscheint mir alles.
Ich hasse mich
dafür, mache nicht andere dafür verantwortlich, sondern hasse mich.
Wenn
ich so empfinde wie jetzt, wollen die meisten einen Grund, einen
Auslöser wissen.
Was, wenn ich das nicht weiß? Für die Menschen müssen
es immer Gründe und Auslöser geben.
Aber was, wenn es aufeinmal da
ist?
Irgendwas falsches existiert in einem und der Grund dafür ist
verloren gegangen.
Gedanken, Schneiden, Hassen.... es wird zum Alltag.
Es versteckt sich irgendwo, kommt heraus wann es will, geht wieder, so
plötzlich wie es gekommen ist und lauert im Versteck.
Mir geht es gut. Oder auch nicht. Wer weiß das schon, wenn ich das nicht weiß?
Mir geht es gut. Oder auch nicht. Wer weiß das schon, wenn ich das nicht weiß?
Sonntag, 13. Januar 2013
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