Sonntag, 27. Mai 2012

Ich dreh mich im Kreis.

Ich weiß nicht was ich will, was ich brauche und schon gar nicht wer ich überhaupt bin. Ob ich überhaupt existiere. Ich soll mir helfen lassen, doch den Mut dazu habe ich nicht. Ich lasse mich nur noch weiter vom schwarzen Abgrund verschlungen. Ich gehe nicht zurück, nicht vorwärts, sondern verweile auf einer Stelle. Starre Löcher in den Boden. Ich könnte auch nicht, wenn ich wöllte. Teufelskreis. Wie soll man da herauskommen? Alleine? Ich meine, um überhaupt einen ersten Schritt zu gehen. Da ist eine Wand zwischen mir und der Realität. Und um diese Wand zu durchbrechen, habe ich zuviel Angst, ich könnte mich verletzen, das ich einfach gegenlaufe und sich nichts regt und bewegt. Das ich gegen die Wand knall und zurückprall. Einerseits ist es vielleicht gut, dass diese Wand dort steht. Es ist eine Art Schutzmauer, vor Eindringlingen. Andrerseits schirmt sie mich ab. Vom vielleicht Guten? Dass das Böse dort ist, wo ich jetzt stehe? Aber woher weiß ich, dass auf der anderen Seite der Mauer nicht auch das Böse auf mich lauert?  Das ich in einen Nebel gezogen werde und den Sichtkontakt verliere. Mut, ja, den brauch man dazu. Einfach machen, ohne drüber nachzudenken. Aber da ist die Angst, wo ich nicht mal weiß, woher sie kommt... ewiger Teufelskreis...
Ich glaube nicht, dass ich jemals wieder okay werde. Das ich wieder repariert werden kann. Dazu müsste ich vielleicht neu geboren werden. Und ist es nicht das Beste, kaputte Dinge kaputt sein zu lassen und etwas Neues aufzubauen? Vielleicht ist es auch so, dass mein Leben nun beendet ist. Das es kein Leben mehr gibt. Einfach Schluss. Das ich nur noch auf das Ende warte und es mich gar nicht mehr gibt. Es sozusagen eine "Übergangsphase" ist, bis sich der Tod dafür entscheidet, mich endlich zu holen. Wenn bei ihm vielleicht gerade viel los ist und ich nur noch auf der Warteschleife hänge. Das klingt zwar so verrückt, aber logisch und auszuhalten....

Donnerstag, 24. Mai 2012

Niemals werde ich für irgendjemanden gut genug sein.

 
Und diese Tatsache tut weh.
Mehr als alles.




You're lovely.

05:15, sein Wecker klingelt, schon das dritte Mal an diesem Morgen, er sollte eigentlich aufstehen, aber er bleibt liegen, bei mir. Er schlingt die Arme um mich und ich murmel mich in ihnen ein. Halte diesen Moment fest. Halte die Nacht fest. Er ist so geduldig mit mir. Nicht aufdringlich. So liebevoll. Und er liegt neben mir, ich liege neben ihm, kann es erneut nicht fassen. 05:30, der Wecker gibt nicht auf. Er klingelt wieder. Ich ziehe die Bettdecke über den Kopf. Neben mir bewegt sich etwas, er steht auf. Sucht seine Sachen zusammen. Macht sich fertig. Ich liege unter der Decke und beobachte ihn heimlich dabei. 05:34, er geht. Dreht sich in meine Richtung, sieht mich an, beugt sich zu mir runter und küsst mich auf die Wange, haucht ein "Tschüss". Ich sage nichts, greife nach seiner Hand und er entzieht sich langsam. Ich sehe wie er sich auf die Tür zubewegt, hinaus geht, die Tür langsam wieder zuzieht. Und ich lausche. Lausche wie er die Haustür aufschließt, lausche wie er die Treppen hinuntergeht, lausche wie er in den Keller geht, sein Bike holt, und den Kellerschlüssel in den Briefkasten wirft. Jedes einzelne Geräusch. Mittlerweile bin ich aufgestanden. Schnell barfuß zum Fenster getapst. Ein Blick hinaus und ich sehe ihn. Er muss arbeiten, sonst hätte ich ihn nicht losgelassen. Und mein Herz geht mit ihm. 06:55, ich sitze hier, der Gedanke an ihn hält mich wach, auch wenn mein Bett so verführerisch nach ihm duftet. Aber das Bett ist leer. Ohne ihn. Macht es da noch einen Sinn? Ich denke nach. Merke, das ich seine Nähe brauche. Mehr denn je. Der viele Freiraum schraubt meine Gefühle für ihn nur noch mehr in die Höhe. Mich hat es voll erwischt. Ob das nun richtig oder falsch ist, was es für Konsequenzen mit sich bringt oder was ich mir damit antue, ist im Moment völlig egal. <3

07:10, noch eine Zigarette und ich tapse ins Bett. Seine Anwesenheit vor ein paar Stunden ist noch deutlich zu spüren. Ich will seinen Duft in mir aufziehen. Einschließen. Zwar muss ich in einer Stunde wieder aufstehen, aber schlafen kann ich sowieso nicht. Ich träume. Träume den ganzen Tag durch. Von Ihm.



Sonntag, 20. Mai 2012

Versagt, versagt, versagt.

Darf ich von mir sagen, dass ich wieder einmal versagt habe? Ich habe gekämpft, gekämpft bis zum Schluß, und doch war alles umsonst. Heute Nacht war es soweit. Ich habe mich seit Jahren erneut an beiden Beinen geschnitten. Jeder Schritt tut höllisch weh, aber es stellt mich auch irgendwie zufrieden. Zufrieden mit mir selbst. Wer sieht schon meine Beine? Ich bin hässlich und mein Körper auch. Ein bis zwei Schnitte sind da doch egal. An den Armen ist kein Platz mehr. An manchen warmen Frühlingstagen schäme ich mich und trau mich kaum selbst mit einem 3/4 Jäckchen auf die Straße. An manchen Tagen aber ist es mir piepegal, denn das bin ich und das ist das Leben. Dennoch könnte ich heulen. Ich könnte heulen, mir ist so sehr danach. Aber es kommt nichts. Meine Seele blutet, mein Herz weint und mein Mund lächelt. Wer könnte sowas schlimmes schon erahnen? Man würde mich hassen. Dafür hassen, das ich noch immer krank bin. Und mit dieser Tatsache falle ich erschöpft ins Bett. Auf das der neue Tag vielleicht okay wird. 

 

Freitag, 18. Mai 2012

Hallo Welt! Du kannst mich mal!


Ich kann gar nicht mehr richtig sehen. Anscheinend doch zuviel getrunken. Aber das macht nichts. Ich wurde heute von einem Hund im Gesicht gebissen, habe gemerkt, wie unwichtig ich manchen mir wichtigen Menschen bin und bin völlig allein. Da war ich heute in einer Tiefgarage auf einem "Puffklo" und plötzlich steht ein Freund vor meiner Toilettentüre. Kam mir schon komisch vor, dass er direkt "Ja" sagte, als ich ihn fragte, ob er mit mir aufs Klo geht, weil keiner der Mädels mit mir gehen wollte. Kommt mir nahe. Ist mir unheimlich. Fängt einen Satz an... "Immer wenn ich dich sehe....." und kommt näher. Will mich küssen. Ich dreh mich um, geh an ihm vorbei und sag ihm, dass er gruselig sei. Spricht mit einer Freundin. Das er Angst hat, mich zu küssen. Sagt mir, es kommt nicht mehr vor. Aha. Jetzt denk ich immer daran, wenn ich ihn sehe. Dabei hat er eine Freundin! Wir kennen uns solange, haben soviele Augenblicke miteinander, doch niemals kam einen von uns in den Sinn, den anderen zu küssen und dann sowas! Omg. 

Habe heute Abend noch mit meiner Besten telefoniert und mir Mut machen lassen. Das ich diesem einen, der mich 7 Monate nur benutzt hat, ich am Montag eine geben werde und ihm die Meinung sage, nicht nur am Handy. Und es mir scheißegal sein wird, was die anderen von mir dann halten. Ich habe diesem einen am Handy gesagt, wie glücklich ich ohne ihn bin und ihn deutlich spüren lassen, dass er unter meinem Niveau ist. Einfach nur erbärmlich. Aber mir zu verstehen geben, ich solle nicht soviel nehmen und mich als kleines armseliges Kind darstellen. Das lass ich nicht mit mir machen! Der kann was am Montag erleben! Ich besitzte noch Stolz und vorallem Ehre. Bin nicht auf so Vollidioten angewiesen, die genau wissen, wie groß mein Herz ist und dies ausnutzen. Ich hebe meinen Kopf, lächele und schaue von oben auf ihn herab. Total eingebildet. Nur einmal. Ich schaff' das. Morgen treff ich meine Beste und wir gehen Cocktails & Sekt trinken <3  Ich zeige den Menschen, die sich ein Scheiß für mich interessieren, wie gut ich ohne ihnen klarkomme.! Ich liebe diese Menschen, aber ich werde nur mit Füßen getreten. Es tut verdammt weh und ich könnte weinen, aber das ist das Leben, muss ich immer wieder feststellen. Ich sag euch nur eins: Verreckt an euren Drogen, denkt nicht andere und wie sehr sie euch lieben, macht was ihr wollt, es interessiert euch ja eh nicht, verreckt und ich werde an eurem Grab mit ausgestreckter Zunge lachen!

Donnerstag, 17. Mai 2012

Enthalte mich der Realität.

Rocken wir uns durch die Straßen.
Feiern wir bis in die Nacht.
Der Kater am Morgen.
Es wird ein perfekter Tag zum Ablenken.
Mich hält nichts auf. Nichts!
Scheiß auf die Menschen, die mich nicht ab können.
Hier bin ich!

Mittwoch, 16. Mai 2012

schwarzweißtage.

Solche Tage in denen ich mich einfach nur schlapp und unendlich faul fühle, sind die Schlimmsten. Es müsste schon ein Wunder geschehen, damit ich mich besser fühle. Es sind diese Tage, durch das meine Augen alles nur noch schwarz&weiß sehen. Kein Satz, keine Umarmung, keine Aufmunterung kann Farben bringen. Zum Abend hin ist es ganz schlimm. Weiß nichts mit mir anzufangen, quälende Gedanken lassen mein Hirn zusammenschmelzen. Kopfschmerzen, Pillen, Selbstverletzung, Pläne. Wessen Idee war es dies zu erschaffen? Die Depressionen fressen mich auf. Schwappen über die Oberfläche. Lassen sich nicht mehr untertauchen. Sie halten an, bis es mir erneut gelingt, zu verdrängen, verbannen.  
Gib mir 2-3 Tage. Dann bin ich wieder okay.

Sonntag, 13. Mai 2012

Du schließt die Realität aus.


Ich lausche dem Rythmus des Zuges. Wie es poldert und kracht, wie die Melodie der Geschwindigkeit in mich reinfliesst. Das Rauschen in den Ohren, das alles übertönt. Ich lausche und spüre diese Gefühle. Wie du dich immer weiter weg fortbewegst, weg von Dingen, die dich ankotzen. Weiter weg. Rauschen. Du fliegst über die Strecke, schaust aus der Tür, und lässt alles hinter dir. Du wirst süchtig danach, willst weiter weg, willst nicht das die Melodie den Klang verliert. Den Klang nach ein Stückchen Leben. Der Wind peitschend im Gesicht, die geschlossenen Augen, den Kopf erhoben, - loslassen. Dich hält nichts mehr hier. Du liebst die Reise. Ich saß auf dem Boden, lauschte und befand mich plötzlich in meiner eigenen Welt. Die Dinge drumherum verschwimmen um dich herum, nur noch du existierst, du bist allein, hast alles verloren, aber eins hast du gewonnen, - freiheit. Du könntest jetzt sofort alles loslassen, willst das die Menschen die du liebst ihr liebliches Leben weiterführen, ohne dich, denn du willst frei sein. Wie ein Vogel. Immer auf der Reise. Schließt und öffnest neue Kapitel. Bis das Buch gefüllt ist. Bis du allein, aber glücklich die Welt verlässt, denn du hast getan, was du konntest. Du hast ein Stückchen Freiheit gespürt. 

 

Samstag, 12. Mai 2012

Kämpf mit mir, du Biest.

Fängt schon an. Ich muss wieder mit mir kämpfen. Zuviel Nähe, zuviel Berührungen. Ich komme an meine Grenzen. Das ist womöglich der Grund warum ich keine Beziehung anfangen kann. Aber was soll ich machen? So wie es aussieht, bin ich schon mittendrin, - in einer Beziehung, mit ihm. Ich hab zwar soviel Freiraum, wegen seines Sports, und das ist auch der einzige Haken an der ganzen Sache. Sein Sport und die Freunde. Da ist kein Platz für mich, das verstehe ich und komme mit klar. Aber für mich ist das widerrum auch total gut, weil ich meinen Freiraum brauche, damit ich mich nicht ganz zurückziehe. Jedoch gab es einen Vorfall. Ich kam mir wie ein dämliches kleines Kind vor. Er wollte mit mir schlafen, ich auch, aber dann wollte ich doch nicht mehr und hab Nein gesagt. Weil ich mich einfach so verkrampft hab und an diese eine Sache von damals denken musste, mir fast die Tränen kamen und ich mir so blöd vorkam. Ich hab soviele Probleme mit mir selbst, von denen er nichts weiß. Wielange kann sowas gut gehen? Ich will es ihm auch gar nicht erzählen, ich hab Angst. Danach hat er mich zwar auch vor seinen Freunden geküsst und war normal. Ich will ihn nicht verletzen. Vorallem hab ich so Panik vor intimen Dingen, es kommt mir jedes Mal wie ein Deja-Vu vor. Aber das gehört dazu und irgendwann muss ich mal gegen diese Panik ankämpfen. Überhaupt das mich jemand berühren darf. Da bin ich einmal glücklich und versau es mir wiedermal selbst. Typisch. Ich weiß auch gar nicht, was ich jetzt denken soll. Mein Kopf explodiert. Einerseits bin ich so unendlich wütend auf mich und enttäuscht, andrerseits habe ich eine neutrale 'gute' Laune. Ach.... whatever. 
 

Donnerstag, 10. Mai 2012

Traum oder Einbildung?

Kann gar nicht beschreiben was genau in mir vorgeht. Die Woche hatte irgendwas magisches an sich. Gestern Abend hatte ich mich nochmal mit ihm getroffen. Sind in ne' Kneipe gegangen. Obwohl ich anfangs erneut dachte, das kannst du alles vergessen. Und da saßen wir. Als ich im entscheidenem Moment meine andere Hand auf den Tisch legte, griff er nach ihr und hielt sie fest. Das war der Moment, indem alles anfing. Er schaute mich an, beobachtete mich und ich musste jedes Mal wegschauen, so nervös machte es mich. Er legte den Arm um mich, zog mich zu sich und spielte mit meinen Haaren. Versuchte einen Kuss von mir zu bekommen, doch ich drehte dauernd meinen Kopf beiseite, bis ich es selbst irgendwann mal wissen wollte, und wir uns küssten. Hand in Hand verließen wir die Kneipe um halb 1 nachts. Und im Endeffekt schlief er bei mir, doch es ist nichts passiert, er sagte von selbst, dass wir nichts überstürzen wollen. Und ich habe ja Angst vor allen möglichen Dingen. "Scheißegal was passieren kann, ob der Blitz einschlägt, es spukt, oder es ein Erdbeben gibt, ich bin da". Wie gut das es dunkel war, denn so konnte er nich sehen, wie ich in seinen Armen dahingeschmolzen bin. 


Am Morgen sah ich natürlich aus, als wäre der Föhn explodiert, das Make-Up verschmiert, und Augenringe bis zum Boden. Er dagegen schaut immernoch aus wie ein wahrgewordener Traum. Kam mir richtig minderwertig vor. Aber was sagt er? Ich sei hübsch, und das in dem Zustand in dem ich war. Und wovor ich sehr, seeeeehr Panik hatte... war... das er meine Narben sieht und das Weite sucht. Ich weiß nicht, ob es ihm aufgefallen ist, aber ich schäme mich noch immer. Heute Morgen ging er. Und ich wollte ihn gar nicht gehen lassen. Niemals mehr loslassen. Das hab ich ihm auch gesagt. "Es ist ja nicht für ewig", hat er gesagt. "Dann muss ich dich wohl mitnehmen" und ich nuschelte ein Ja unter der Bettdecke herraus. Aber wir wussten beide, dass dies natürlich nicht ging. Ich weiß nicht, worauf das alles hinausläuft. Bin ich überhaupt bereit für sowas? Diejenigen, die Bescheid wissen, gaukeln mir dauernd vor, dass das aufjedenfall noch etwas wird und das keiner das Gefühl hat, mit mir wird nur gespielt. Abwarten, was? Morgen Abend fahre ich zu ihm und bleibe über Nacht. Wenn ich schon daran denke, wird mir ganz warm ums Herz. Ich bin glücklich wenn er in meiner Nähe ist. Wenn ich in seinen Armen bin. Denke gar nicht an das, was mich zerstören könnte. Denke nicht daran, dass ich für sowas eigentlich unfähig bin. Denke nicht daran, dass ich eigentlich total krank bin. Genieße nur die Augenblicke mit ihm. Und das reicht. Es macht mich irgendwie lebendig. Hab ich auch mal Glück, oder bilde ich mir das nur ein? Ich realisiere es noch nicht. Darf es so etwas überhaupt geben?

Dienstag, 8. Mai 2012

& bääääääm!


Ja okay, Date bis vor ein paar Stunden verschoben, aber es verlief relativ super o.o
Die Gedanken von vorher völlig unberechtigt. Ich kam ein bisschen zu spät, aber als ich ihn da so sitzen sah, auf mich wartend und ich auf ihn zuging, er mich erkannte, entlud sich die ganze Aufregung. Boah, ich bin explodiert. Zuerst war es noch angespannt, aber ich hab versucht mehr aus mir herrauszukommen und er erzählte, erzählte und erzählte... & ich höre ihm so gerne zu. Wir sind etwas trinken gegangen und irgendwann war es einfach nur entspannt. Haha, und wir wurden dauernd von einem Platz zum anderen gescheucht. Erst saßen wir noch draußen, aber es wurde spät, er war auf Toilette und mich sprach einer an, dass wir ja jetzt reingehen sollten, und ich sagte, ich warte noch auf meine Begleitung. Von drinnen hörte ich ihn nochmal sagen; "Sie wartet noch auf ihren Freund". Was bin ich rot geworden! Die haben wirklich gedacht, es sei mein Freund... Und ich komm nicht drauf klar, wie schön er ist, in seiner ganzen Art und Weise. Er flirtete mit mir, aber nicht übertrieben und fuhr mich auch noch nachhause. Setzte mich direkt vor der Tür ab und schrieb mir danach viele Sms'n noch. Scheint so, als sollte es ein "nächstes Mal" geben (evtl morgen Abend wieder?), und scheint so, als sei er weiterhin interessiert, und scheint so, dass er mich voll toll findet undundund...Ich bin erst um viertel nach 12 nachhause gekommen, saß erstmal ne' ganze Weile auf dem Bett und bekam das Grinsen einfach nicht aus dem Gesicht & dem Kopf. Ich denke, ich werde heute Nacht gut schlafen können. Cheers! 


Sonntag, 6. Mai 2012

Das beste Rezept für eine Katastrophe.

"Sei einmal selbstbewusst", "Bild dir mal was drauf ein", "Freu dich doch mal", "Mach dich nicht verrückt!". Wenn das mal so einfach wäre. Heute Abend treffe ich mich mit diesem einem, also noch 4 Stunden, und ich mach mich seit gestern nur noch verrückt. Weil ich genau damit rechne, dass es eine Katastrophe wird. Ich meine, er ist verdammt sportlich, weiß was er will, steht mit beiden Beinen im Leben, ist mehr als nur hübsch, vier Jahre älter als ich, selbstbewusst, hat bestimmt hohe Ansprüche und trifft sich dann mit mir? Das verstehe ich nicht. Ohne Scheiß. Dagegen bin ich hässlich, vielleicht durchschnittlich, unsportlich, stehe voll mal gar nicht mit beiden Beinen im Leben, mit einem Zeh eher, ich hab keine Ahnung was ich will, selbstbewusstlos, und sehe direkt alles pessimistisch. Ja, selbst weil ich schon so darüber denke, kann es nur eine Katastrophe geben. Das beste Rezept. Was wir machen? Keine Ahnung. Wo wir uns treffen? Keine Ahnung. Ob er mich mögen wird? Keine Ahnung. Er schreibt zwar dauernd "meine Hübsche" aber spätestens wenn ich vor dem stehe, ist das längst vergessen. Oh mein Gott, ich sollte mir vielleicht heute Abend wirklich etwas einbilden, nur heute, vielleicht wäre es dann entspannter, aber wie macht man das?! Scheiße xD 
 

Donnerstag, 3. Mai 2012

Irgendwann muss alles ein Ende haben.

"Sowas hast du nicht nötig"
"Guck dich mal an"
"Sage dir jeden Tag das du hübscher als alle anderen bist"
"Schlag dir das ganz schnell wieder aus dem Kopf"
"Von wegen du bist nicht hübsch genug"
"Lösch das aus deinem Kopf"
"Du musst dir sowas nicht geben"


Wo sie Recht hat, hat sie Recht.
Ich muss mir sowas nicht geben.
Ich lasse mich nicht mehr so behandeln.

Versuch 294729329383.


Wie ich es immer wieder schaffe...ich weiß es auch nicht. Mich macht es wiederholend traurig. Zumal sowas eigentlich total schön sein kann. Ich habe Sonntag Abend ein Date. Flirten vorher. Ich bin nicht gut in sowas. Aufgeregt? Weiß ich nicht. Eher nicht. Eher traurig. Weil sowas immer in einer Katastrophe endet. Weil ich eben nicht perfekt bin. Weil ich verlogen bin. Und hübsch bin ich auch nicht. Nicht in der "Liga". Durchschnittlich. Krank. Ich kann keine zwischenmenschliche Beziehungen führen. Unmenschlich. Funktionsfehler. Zurückgabe, bitte. 

Dienstag, 1. Mai 2012

Krank im Kopf.

Fuck. Was mache ich eigentlich? Wie kann man sich nich mehr erkennend fühlen, wenn man sich selbst nie wirklich kannte? Ich bin so, wie ich nicht sein wollte. Was womöglich auch keiner will. Aber was sie nicht wissen... was sie nicht merken... / 

Ich habe angefangen, seit neustem, Tabletten zu schlucken. Mindestens eine am Tag, gerne auch mal mehr, aber mein Vorrat ist bald leer. Es reicht mir nicht. Ich brauche mehr. Langsam bekomme ich zwar die Nebenwirkungen zu spüren, aber das stört mich nicht weiter. Kaufe den nächstbesten Vodka, spüle nach. Die Betäubung setzt ein, es reicht mir nicht. Ich will mehr. Frage mich, wie ich überleben soll, frage mich, was mach ich eigentlich?! Was will ich damit erreichen, auf welcher Suche bin ich, wie soll ich die Albträume vertreiben, das Trauma, die fest verankerten Schmerzen. Hänge an einem seidenen Faden, reiße ich ab, stellt es mich zufrieden? Darf ich mich okay fühlen, wenn ich Pille für Pille schlucke? Darf ich mich okay fühlen, wenn mich die Übelkeit und die Benommenheit darauf erfasst? Darf ich mich okay fühlen, wenn ich mich wieder erbreche, weil ich versuche alles aus mir herrauszukratzen? Darf ich mich okay fühlen, wenn ich versuche mich stetig zu zerstören? Aber wozu, ich frage mich, wozu. Ich kann nicht aufhören. Will ich das überhaupt? Ich glaube, nein. Wie kommt es, dass ich jedem männlichem Geschöpf meinem Körper entgegenstrecke, obwohl mich jede einzelne Berührung verbrennt. Ich winde und wehre mich innerlich dagegen, doch ich kann nichts tun, es ist, als würde mich irgendwas von irgendwoher lenken. Danach schlucke ich wieder. Ein Versuch mich nicht weiter dreckig zu fühlen. Jede einzelne intime Berührung bringt mich über meine Grenzen. Lässt mich ein wenig mehr sterben. Körperliche Schmerzen lassen mich erzittern. 


Ich bin nicht gut. Gut genug für jeden einzelnen dort draußen. Die Bestätigung dafür bekam ich letzte Woche nochmal. Von meiner besten Freundin. Es kam natürlich zum Streit und wie vorhergesehen die heftigen Vorwürfe. Ich würde nicht sehen, wie ich ihr mit jeder meiner Tat wehtue. Wie schwer sie es doch hat, mit der Arbeit, mit ihrem Freund. Ihr Onkel sei gestorben. Von ihr käme soviel und von mir nichts. Ich würde nur mit anderen unterwegs sein und alles wäre mir wichtiger, nur sie nicht. Sie hat Recht. Ich bin keine gute Freundin. Ich bin nicht genug für andere da. Für sie. Und fast hätte ich sie an diesem Tag verloren, nur wegen meiner Dummheit. Genau noch in diesem Augenblick, als sie da war, schluckte ich im Nebenraum sechs schöne Pillen, das Einzige was ich noch hatte, lief danach hin und her, durch die ganze Wohnung. Sie kam und teilte mir mit, sie würde nun gehen, mich würde sowieso alles kalt lassen. Ich bin ein Stein. Kalt, leer, böser Blick, ohne Gefühle. Ich war es nicht wert, dass sie doch noch blieb, sich von mir anhören musste, wie es mir wirklich geht, wir redeten, und es am Ende doch noch geklärt wurde. Aber ich glaube, meine Worte haben sie nicht erreicht. Doch ihre Worte haben mich erreicht, klar und deutlich. Es zieht mich runter. Ich war am Wochenende unterwegs, und sie hat mir wieder ein schlechtes Gewissen gemacht, schrieb mir, sie hätte kein schönes Wochenende und ich solle es genießen. Am besten ich bleib die nächsten Wochen nur noch Zuhause, für sie erreichbar und mach am besten nichts mehr falsch. Aber wahrscheinlich wäre selbst das für sie falsch. Ich fühle mich so falsch... irgendwann verliere ich sie noch, und dann? Und dann? ....... 
Jeder verlässt mich... irgendwann gehen alle..

Ich brauch jetzt noch etwas. Nur eine noch. Obwohl mir so schlecht ist. Vielleicht werde ich mich heute Nacht noch übergeben, wer weiß. Ich bin krank im Kopf. Sollte ein Zettel auf der Stirn kleben haben mit der Schrift; Haltet euch fern von mir, ich bin nicht gut, ich bin krank im Kopf.