Montag, 31. Dezember 2012
Goodbye 2012!
Dieses Jahr einfach nur hinter mir lassen, das will ich. Rückblickend gesehen gab es mehr hässliche als schöne Momente. Vom glücklich-sein ganz zu schweigen. Das Einzige wirklich schöne war und ist mein Liebster. Kaum zu glauben, dass ich nach so langer Zeit wieder einen Menschen so sehr lieben kann. Aber es zerreisst mich auch. Die Angst zu verlieren ist da und bleibt. Wenn man keinen hat, hat man auch nichts zu verlieren. Dunkle Wolken schieben sich in mein Blickfeld, wenn ich dran denken möchte, wie schön das neue Jahr sein könnte. Ein weiteres Jahr kämpfen. Letztes Jahr, genau um diese Zeit, setzte ich mir das Ziel, eine Therapie in Angriff zu nehmen. Wo steh ich jetzt? Genau dort, wo ich letztes Jahr stand. Grandioser und hoffnungsloser kann es nicht sein. Ich verabscheue Silvester. Ich verabscheue Alkohol und die ganze Feierei. Meiner Meinung reicht auch ein gemütlicher Abend mit einer heißen Schokolade und der pinken Kuscheldecke. Ach wär das schön. Aber die Realität schaut anders aus. Stattdessen steht an Silvester mein Liebster, meine beste Freundin mit ihrem Freund und ner' Menge Alkohol auf meiner Matte. Ich weiß jetzt schon, dass ich nicht viel trinken, zum Abend hin nachdenklich und deprimiert sein werde & es genau so endet wie jedes Silvester: Ein bisschen Drama hier und da, die Kopfschmerzen, die neuerdings jeden Abend auftauchen und ein wenig Desaster dort. Vorallem komme ich mir jetzt schon so unendlich allein vor. Klar, ich hätte da die Menschen, die ich gerade aufgezählt habe. Aber selbst umringt von Milliarden Menschen fühle ich mich so allein. Die Tränen brennen in meinen Augen, jedoch weine ich nicht. Ein alter Kampf endet, ein neuer Kampf beginnt. Ein Kampf gegen das Todesmonster in mir.
Freitag, 28. Dezember 2012
Meine Existenz verlor ihren Halt.
Jetzt wusste ich wieder, wie sich der Schmerz der bitteren Enttäuschung anfühlt und der Geschmack von einem Hauch Verzweiflung auf der Zunge liegt.
Nicht der seelische Schmerz, sondern der körperliche Schmerz,
das Ziehen & Drücken in der Brust, schmerzt am meisten.
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Kennt ihr das, wenn ihr im Bett liegt, und euch keine Albträume begleiten?
Kennt ihr das, wenn ihr im Bett liegt, und euer Kopf ist gedankenlos?
Kennt ihr das, wenn ihr im Bett liegt, und eure Stimmung kippt nicht gleich?
Kennt ihr das, wenn ihr im Bett liegt, und diese Stille genießt?
Kennt ihr das, wenn ihr im Bett liegt, und die Stille nicht zu lauten Schreien wird?
Kennt ihr das, wenn ihr im Bett liegt, ihr einfach nur einschläft und keinen Todeswunsch verspürt?
Nein? Ich auch nicht.
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Warten auf Besserung.
"Eigentlich müsste ich noch mit dir schimpfen. Sonst denkst du, ach war gar nicht so schlimm, und du kannst es wieder machen. Aber ich tue es nicht. Sei dir sicher, das nächste Mal raste ich aus. Würde sagen, ich mach Schluß, aber das kann ich nicht, so sehr liebe ich dich. Sonst würde ich das Ganze gar nicht mitmachen"
Ich kann ihm einfach nichts verheimlichen. Selbst daran, dass ich ihn angelogen habe, als er mich gefragt hat, ob ich was gemacht habe, hat er sich dran erinnert und war traurig darüber. Er findet es auch traurig, dass seine Unterstützung wohl nicht soviel bringt, das ich wirklich andere Hilfe benötige. Ich wollte ihm vorschlagen, zu versprechen, mir ein anderes Ventil zu suchen. "Verspreche nichts, was du nicht halten kannst", war seine Antwort und ich wusste, er hat Recht. Bricht etwas weiteres in mir, verliere ich die Kontrolle. Fühle mich wie in einer Glaskugel, alles andere um mich herum verblasst. Ich nehme es wahr, aber ich bin abgegrenzt von der Welt da draußen. Nur ich und die Kugel. Mehr nicht.
Ich will es besser machen. Ich will versuchen mich zusammenzureißen. Will ihn nicht enttäuschen. Und am meisten, mich selbst nicht. Auch wenn ich denke: Ich will nicht damit aufhören. Ist das krank? Ja das ist krank. Einerseits will ich ohne Schneiden, andrerseits auch nicht. Weil es mir ist. Mein bester Freund, der aus der Vergangenheit geblieben ist. Ich bin so widersprüchlich. Das ist nicht mehr normal & ich verstehe mich selbst nicht.
Ich kann ihm einfach nichts verheimlichen. Selbst daran, dass ich ihn angelogen habe, als er mich gefragt hat, ob ich was gemacht habe, hat er sich dran erinnert und war traurig darüber. Er findet es auch traurig, dass seine Unterstützung wohl nicht soviel bringt, das ich wirklich andere Hilfe benötige. Ich wollte ihm vorschlagen, zu versprechen, mir ein anderes Ventil zu suchen. "Verspreche nichts, was du nicht halten kannst", war seine Antwort und ich wusste, er hat Recht. Bricht etwas weiteres in mir, verliere ich die Kontrolle. Fühle mich wie in einer Glaskugel, alles andere um mich herum verblasst. Ich nehme es wahr, aber ich bin abgegrenzt von der Welt da draußen. Nur ich und die Kugel. Mehr nicht.
Ich will es besser machen. Ich will versuchen mich zusammenzureißen. Will ihn nicht enttäuschen. Und am meisten, mich selbst nicht. Auch wenn ich denke: Ich will nicht damit aufhören. Ist das krank? Ja das ist krank. Einerseits will ich ohne Schneiden, andrerseits auch nicht. Weil es mir ist. Mein bester Freund, der aus der Vergangenheit geblieben ist. Ich bin so widersprüchlich. Das ist nicht mehr normal & ich verstehe mich selbst nicht.
Sonntag, 9. Dezember 2012
Vorbei, vorbei, vorbei!!!
Mir ist kalt und ich fröstel. Die Luft um mich herum ist eingefroren, es gibt keine Wärme mehr und kein Platz für mich. Ich bin ein spitzer Gegenstand, der sich selbst sticht.
Sonntag, 25. November 2012
Einmal egoistisch sein, nur an mich denken. Einmal selbstbewusst auftreten und sich dabei sicher fühlen. Einmal den ganzen bekloppten Menschen da draußen den Mittelfinger zeigen. Einmal selber Entscheidungen treffen, ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber anderen zu haben. Einmal riskieren zu leben. Mich durch die Nacht tanzen, mich zu drehen, mich zu bewegen, die Flut der Lichter auf mich wirken lassen, den Rausch fühlen, jede Nacht. Frei durch die Lungen atmen zu können, den Zigarettenqualm vergessen. Die Welt herum ausschalten. Licht aus. Vorhang auf. Musik an. Mein Auftritt ist da.
Scheiß auf den Rest der Welt!
Scheiß auf den Rest der Welt!
Freitag, 23. November 2012
Liebeskäfig.
Das mit der Selbstbeherrschung hat sich somit wohl erledigt. Die Kontrolle über mich selbst auch. Ich verliere mich völlig. Ich lasse mich völlig schleifen. Es ist verdammt anstrengend mit mir selbst zu kämpfen. In diesen Tagen könnte ich mich aufgeben. Wiedermal taucht das Vergangenheits-Mädchen in mir auf und redet mir ein, davonzulaufen. Vor all den Verpflichtungen, vor der Zukunft, vor den kleinen Problemchen, vor allem. Ich muss sagen, sie hat es fast geschafft die Kontrolle wieder zu übernehmen. Fast. Weil ich immernoch gegen sie ankämpfe. Seit Mittwoch ist sowieso alles im Eimer.
An diesem Tag, um kurz vor 6 Uhr abends, weinte ich. Ununterbrochen. Kurz hatte ich mich beruhigt, liefen die Tränen erneut. Meinem Freund vertraute ich mich an, seitdem hängt der Segen sowieso schief. In dieser Nacht schlief ich sehr schlecht. War am nächsten Tag schon um 8 Uhr auf den Beinen. Nichtsdestotrotz schleppte ich mich mittags zum Zug, nur um dann später doch zu schwänzen. Der Tag war völlig für die Katz', als mir mein Freund abends eine Eifersuchtsszene aufs Parkett legte und versucht war, alles hinzuschmeißen. Sehr schön. Ich verlangte mitten im Streit meine Klingen zurück, - war sowieso alles verloren. Er schmiss sie mir vor die Nase, nur um sie später an die Wand zu klatschen. Machte mir deutlich klar, dass wenn sowas nochmal passiert, er keinen Sinn in dieser Beziehung sieht. Oder er zu allen, darunter meiner Mutter, rennt, nur um wissen zu wollen, warum es für mich keinen Therapieplatz gibt. (Ohja, das Thema gibt es mittlerweile auch und ich bin nicht begeistert). Später haben wir uns doch wieder versöhnt, weil ich über meinen Schatten gesprungen bin. Ich habe mich dann entschuldigt, dass ich hätte nicht so übertreiben sollen. Und das es für mich einfach schwer ist, dass er drüber Bescheid weiß, ich mit ihm darüber rede, und ich echt zu kämpfen habe. Einerseits wollte ich die Klingen wiederhaben, andrerseits wollte ich, dass er sie einfach nur wegwirft. Weg von mir. Das Ding.... er wollte, dass ich sie selbst wegwerfe auf dem Heimweg. In einem unbeobachteten Moment (den es ziemlich selten gibt) griff ich nach einer Klinge, zog sie raus und steckte sie schnell in meine Tasche. Warf die restlichen unter seinen Adleraugen in den Mülleimer. Er wollte wirklich, dass ich das von mir aus tue und nicht er. Klar, fühle ich mich schlecht deswegen, aber..... ein klein wenig Sicherheit brauch auch ich. Die ganze letzte Woche hatte ich Panikgefühle, weil ich einfach keine hatte. Aber widerrum dachte, eyy, du schaffst das davon loszukommen. So schwer kann das nicht sein. Täuschung ist so leicht.
Auch wenn es nicht immer leicht zwischen uns ist. Auch wenn es ziemlich viele Differenzen gibt. Auch wenn ich ein wenig eingeschränkt lebe. Auch wenn ich manchmal unter Druck gesetzt werde. Ich bin ihm schon dankbar, dass er wirklich für mich da sein will. Er war letztens ganz in Sorge. "Soll ich kommen?? Ich steige jetzt sofort ins Auto, hole dich ab, und fahren einfach durch die Nacht. Oder machen irgendwas anderes." Und das um 2 Uhr nachts. Er würde wirklich alles stehen und liegen lassen. Aber das ist es nicht. Es ist irgendwas anderes. Vielleicht muss er auch etwas ändern, genau wie ich. Ich frage mich, wielange halte ich das aus? Wielange will er mich bevormunden? Jedesmal wenn ich "rumzicke", sagt er, er möchte doch nur das Beste für mich. Am Wochenende bin ich bei ihm. Eigentlich wollte ich am Sonntag einen Freund besuchen, der in der Nähe von ihm wohnt, aber das lass ich wohl lieber. Denn er will nicht, dass ich ihn treffe, denn genau wegen diesem Freund, kam diese Eifersuchtsszene.
Wisst ihr was?
Ich bin gefangen.
An diesem Tag, um kurz vor 6 Uhr abends, weinte ich. Ununterbrochen. Kurz hatte ich mich beruhigt, liefen die Tränen erneut. Meinem Freund vertraute ich mich an, seitdem hängt der Segen sowieso schief. In dieser Nacht schlief ich sehr schlecht. War am nächsten Tag schon um 8 Uhr auf den Beinen. Nichtsdestotrotz schleppte ich mich mittags zum Zug, nur um dann später doch zu schwänzen. Der Tag war völlig für die Katz', als mir mein Freund abends eine Eifersuchtsszene aufs Parkett legte und versucht war, alles hinzuschmeißen. Sehr schön. Ich verlangte mitten im Streit meine Klingen zurück, - war sowieso alles verloren. Er schmiss sie mir vor die Nase, nur um sie später an die Wand zu klatschen. Machte mir deutlich klar, dass wenn sowas nochmal passiert, er keinen Sinn in dieser Beziehung sieht. Oder er zu allen, darunter meiner Mutter, rennt, nur um wissen zu wollen, warum es für mich keinen Therapieplatz gibt. (Ohja, das Thema gibt es mittlerweile auch und ich bin nicht begeistert). Später haben wir uns doch wieder versöhnt, weil ich über meinen Schatten gesprungen bin. Ich habe mich dann entschuldigt, dass ich hätte nicht so übertreiben sollen. Und das es für mich einfach schwer ist, dass er drüber Bescheid weiß, ich mit ihm darüber rede, und ich echt zu kämpfen habe. Einerseits wollte ich die Klingen wiederhaben, andrerseits wollte ich, dass er sie einfach nur wegwirft. Weg von mir. Das Ding.... er wollte, dass ich sie selbst wegwerfe auf dem Heimweg. In einem unbeobachteten Moment (den es ziemlich selten gibt) griff ich nach einer Klinge, zog sie raus und steckte sie schnell in meine Tasche. Warf die restlichen unter seinen Adleraugen in den Mülleimer. Er wollte wirklich, dass ich das von mir aus tue und nicht er. Klar, fühle ich mich schlecht deswegen, aber..... ein klein wenig Sicherheit brauch auch ich. Die ganze letzte Woche hatte ich Panikgefühle, weil ich einfach keine hatte. Aber widerrum dachte, eyy, du schaffst das davon loszukommen. So schwer kann das nicht sein. Täuschung ist so leicht.
Auch wenn es nicht immer leicht zwischen uns ist. Auch wenn es ziemlich viele Differenzen gibt. Auch wenn ich ein wenig eingeschränkt lebe. Auch wenn ich manchmal unter Druck gesetzt werde. Ich bin ihm schon dankbar, dass er wirklich für mich da sein will. Er war letztens ganz in Sorge. "Soll ich kommen?? Ich steige jetzt sofort ins Auto, hole dich ab, und fahren einfach durch die Nacht. Oder machen irgendwas anderes." Und das um 2 Uhr nachts. Er würde wirklich alles stehen und liegen lassen. Aber das ist es nicht. Es ist irgendwas anderes. Vielleicht muss er auch etwas ändern, genau wie ich. Ich frage mich, wielange halte ich das aus? Wielange will er mich bevormunden? Jedesmal wenn ich "rumzicke", sagt er, er möchte doch nur das Beste für mich. Am Wochenende bin ich bei ihm. Eigentlich wollte ich am Sonntag einen Freund besuchen, der in der Nähe von ihm wohnt, aber das lass ich wohl lieber. Denn er will nicht, dass ich ihn treffe, denn genau wegen diesem Freund, kam diese Eifersuchtsszene.
Wisst ihr was?
Freitag, 16. November 2012
Ich hab den Blog in letzter Zeit vernachlässigt. Aber ich fand einfach keine Zeit, weil mich soviele andere Dinge beschäftigt haben. Es ist nicht gerade einfach. Vorallem die Beziehung mit meinem Freund ist eine Achterbahn. Meine beste Freundin hat vermutlich vor ein paar Tagen diese gerettet. Sie konnte es nicht akzeptieren, dass er mich dort alleine lässt, mir nicht hinterherläuft, einfach gehen will und sie ist ihm dann, wie eine Rakete, hinterhergelaufen. Hat meine Depressionen erwähnt und als wär das nicht schlimm genug, da er sich sowieso immer wegen der kleinsten Sache Sorgen um mich macht, kommt er seit ein paar Wochen damit an, mit mir nächstes Jahr zusammenziehen zu wollen. Dafür bin ich einfach noch nicht bereit. Er war dann sehr wütend, als ich gesagt habe, dass ich nicht zu ihm ziehen werde. Nur weil er mit seinen Ex-Freundinnen zusammengewohnt hat, muss das mit mir auch nicht sofort passieren. Vorallem hab ich das Gefühl, er kann mich dann besser kontrollieren.
Ach, das ist einfach alles etwas kompliziert. Dadurch das er sieben Jahre älter ist, möchte er auch, dass ich auf ihn höre. Als würde das Alter eine Rolle spielen. Manchmal fühle ich mich ziemlich unterworfen. Das gefällt mir gar nicht. Über das jetzige Wochenende ist er wieder die ganze Zeit bei mir. Wir sehen uns wirklich fast 24/7 die Woche und er bekommt nicht genug davon, währendessen ich mich langsam eingeengt fühle. Ich hab kaum mehr Zeit für mich, so hatte ich auch keine Zeit zum bloggen. Ich hoffe, dass es in nächster Zeit etwas besser wird, was ich momentan noch bezweifle. Vielleicht versuche ich mich ab morgen etwas ranzutasten, dass ich mehr Zeit für mich brauche. Mehr Freiraum. Sonst dreh ich durch....
Ach, das ist einfach alles etwas kompliziert. Dadurch das er sieben Jahre älter ist, möchte er auch, dass ich auf ihn höre. Als würde das Alter eine Rolle spielen. Manchmal fühle ich mich ziemlich unterworfen. Das gefällt mir gar nicht. Über das jetzige Wochenende ist er wieder die ganze Zeit bei mir. Wir sehen uns wirklich fast 24/7 die Woche und er bekommt nicht genug davon, währendessen ich mich langsam eingeengt fühle. Ich hab kaum mehr Zeit für mich, so hatte ich auch keine Zeit zum bloggen. Ich hoffe, dass es in nächster Zeit etwas besser wird, was ich momentan noch bezweifle. Vielleicht versuche ich mich ab morgen etwas ranzutasten, dass ich mehr Zeit für mich brauche. Mehr Freiraum. Sonst dreh ich durch....
Sonntag, 4. November 2012
Es gibt keinen einzigen Weg, um einer Enttäuschung zu umgehen. Es gibt keinen Beweis dafür, ob der Mensch vor dir gerade die Wahrheit sagt, oder doch lügt. Du hast keinen handfesten Beweis dafür. Du musst den Worten aus dem Mund des Anderen glauben. Aber ist Glauben gleichberechtigt mit einem Beweis? Du brauchst Vertrauen. Menschen sind gute Schauspieler. Selbst wenn sie meinen, die Wahrheit zu sagen, kann es eine Lüge sein. Aber ohne Glauben und Vertrauen bist du kalt. Kannst dich nicht fallen lassen. Kannst keine Liebe empfangen und gut weitergeben. Auf jedem Wege lauert eine Enttäuschung. Ob du nun vertraust, oder zugefroren bist. Es gibt keine Möglichkeit zu entkommen. Und das ist mein Problem.
Ich muss mir nicht nur von meinem Freund anhören, dass ich zugefroren bin, nein, ich hör nun auch von anderen, das ich kalt und herzlos wirke. Bin ich das wirklich? Bin ich im Inneren schon so tot? Mein Freund wünscht sich mehr Zuneigung von mir. Ich gebe mir Mühe, doch jedesmal wenn ich wieder höre, dass ich einfach nur aus Eis bin, trifft es mich vollkommen unerwartet hart. Wann bin ich zugefroren und nicht mehr aufgetaut? Wann war der entscheidene Moment? Ich kann nicht mal mehr richtig weinen, habe eine Leichenblässe, dunkle Haare, der Körper kalt wie Schnee und wirke so gut wie tot.
Willkommen in meinem Leben.
Ich muss mir nicht nur von meinem Freund anhören, dass ich zugefroren bin, nein, ich hör nun auch von anderen, das ich kalt und herzlos wirke. Bin ich das wirklich? Bin ich im Inneren schon so tot? Mein Freund wünscht sich mehr Zuneigung von mir. Ich gebe mir Mühe, doch jedesmal wenn ich wieder höre, dass ich einfach nur aus Eis bin, trifft es mich vollkommen unerwartet hart. Wann bin ich zugefroren und nicht mehr aufgetaut? Wann war der entscheidene Moment? Ich kann nicht mal mehr richtig weinen, habe eine Leichenblässe, dunkle Haare, der Körper kalt wie Schnee und wirke so gut wie tot.
Freitag, 2. November 2012
Eisklotz.
Furchtbares Ende des Tages. Wir hatten uns circa vier Stunden in den Haaren. Ich bin ein Eisklotz, sagt er und das sage ich auch. Ich verletze ihn, sagt er. Er wollte mich rausschmeißen, ich war drauf und dran zu gehen. Er hielt mich fest. Versuchte mit mir zu reden. Ich bin das Problem. Du machst dich zum Problem, sagt er. Ich bin ein Produktionsfehler. Bitte um Reklame. Er verlangte meine Klingen. Sofort. Nach langem Zögern gab ich sie ihm. Warum, fragte ich. Das bedarf keine Antwort, antwortete er. Und als er mir unterstellte, welche noch hinausgenommen zu haben aus der Packung, oder Zuhause noch welche sind, ich dies verneinte, jedoch sagte, man könne einfach in den Laden gehen, sagte er, dass mir wohl klar wäre, dass er mir diese dann erneut wegnehmen würde. Oder vor ihm verstecken müsste. Ich muss doch auf dich aufpassen, meinte er. Ist es das wert, frage ich mich.
Dienstag, 30. Oktober 2012
Abdriften.
Der Joint in der einen Hand, das Blut in der anderen Hand.
Was wäre wenn? Die Frage taucht immer wieder in der Gedankenkotze auf.
Was wäre wenn? Was wäre dann? Mich kann man nicht alleine lassen.
Aber das wissen die anderen ja nicht.
"Ich mach mir Sorgen um Dich."
"Musst du nicht."
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Unsichtbar. Völlig. Das wär´s.
Die Klingen versteckt in meinem Geldbeutel. In der kleinen Seitentasche. Jeden Tag trage ich sie bei mir. Egal wohin ich unterwegs bin. Sie geben mir ein klein wenig Sicherheit. Auch wenn er absolut dagegen ist, gegen jede Art der Selbstverstümmlung. Ich kann Narben nicht vor ihm verstecken. Ich kann ihn nicht anlügen. Jede Lüge würde mir das Herz bei ihm brechen. Es ist über ein Monat her, als ich bei meinem Hausarzt das Thema "Therapie" angesprochen habe, was mir sehr viel Mut & Kraft gekostet hat. Das Kärtchen mit der Telefonnummer der Therapieplatzvermittlung, was man mir überreicht hat, liegt noch immer in meinem Geldbeutel. Meine Telefonangst und die Tatsache, ich müsste offen sprechen, macht mir Panik. Ich fühle mich erbärmlich, darüber, dass diese Angst größer ist, als das ich etwas dafür tue, dass es mir vielleicht irgendwann wirklich besser gehen könnte. Was sollte ich sagen? Wie stelle ich mich vor? Was suche ich? Gibt es vielleicht auch jemanden, dem ich anvertrauen könnte, dass ich eine Therapie machen will. Das stelle ich mir um einiges einfacher vor. Das ich vielleicht einen kleinen "Schubs" brauche. Ein bisschen Motivation und Ermunterung. So ganz alleine fühle ich mich hilflos. Vorallem fühle ich mich wiedermal so unglaublich leer. Ich wandle wie eine kleine Irre umher, bin eingeschüchtert von den ganzen Menschen auf dieser Welt, und habe es gerade erst hinbekommen, nur noch mit erhobenen Kopf und nicht mit gesenktem durch die Außenwelt zu laufen. Auch wenn es mir meistens schwer fällt, weil ich das Bedürfnis habe, mich einfach nur zu verkriechen. Unsichtbar zu sein. Völlig.
Sonntag, 21. Oktober 2012
Irgendwie gut.
"Jem hat doch echt den perfekten Freund, oder?", sagte meine Freundin.
"Ja, aber das ist echt so", erwiderte ihre beste Freundin.
"Ich geb ihn auch nicht mehr weg", meinte ich nur und war plötzlich wirklich glücklich.♥
"Ich geb ihn auch nicht mehr weg", meinte ich nur und war plötzlich wirklich glücklich.♥
Dienstag, 16. Oktober 2012
Ein Satz.
Mehr braucht es nicht, um abzustürzen. Um wirbelnde Erinnerungen an die Oberfläche zu bringen. Um Ekel für den eigenen Körper zu spüren. Ich musste mehrmals feststellen, wie Menschen meinen Körper nur als Spielfeld ansahen. Wie man mich berührte, ohne Verluste. Nur mein Körper zählte, nicht meine Seele. Eigentlich ist es so, dass mir nur meine Seele bleibt. Vom Zustand abgesehen. Es ist so, dass mir mein Körper nicht gehört. Er wird begrabscht, benutzt und ich bin dafür verantwortlich, das er von unendlichen Narben geschmückt ist. Weil ich meinen Körper dafür hasse, irgendwie, dass er da ist, weil keiner diese Seele dahinter akzept & respektiert hat.... irgendwie klar wenn der Selbsthass nach und nach steigt und die Angst vor Berührungen da ist. Ich hätte gedacht, es würde aufhören. Aber das tut es nicht. Die Gedanken sind wieder da. Ein Satz, der alles an die Oberfläche bringt.
"...wie gern ich jetzt neben dir liegen würde & deinen geilen Körper berühren würde" Ja, er hat es nicht so gemeint. Ich weiß wie er es meinte. Wäre ich vielleicht in einem anderen Zustand, würde es mich nicht treffen. Aber das tat es. Das weiß er nur nicht, - noch nicht. Ich will ihn nicht mit reinziehen, will ihn nicht kaputt machen, will ihn mit einer normalen Beziehung glücklich machen, aber ich bin nicht normal. Ich bin nicht gut. Nichts. Wie können wir hamonieren, wenn mich der Selbsthass auffrisst?
"...wie gern ich jetzt neben dir liegen würde & deinen geilen Körper berühren würde" Ja, er hat es nicht so gemeint. Ich weiß wie er es meinte. Wäre ich vielleicht in einem anderen Zustand, würde es mich nicht treffen. Aber das tat es. Das weiß er nur nicht, - noch nicht.
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Ein Moment der Hilflosigkeit.
Es ist der Kummer, der sich immer noch wie ein Schlag in den Magen anfühlt, jedes Mal, wenn er mich in einem unerwarteten Moment trifft, genauso frisch und schmerzhaft wie beim ersten Mal; die lächelnden Lügen und die inneren Bilder, die ich immer noch nicht abschütteln kann. Und die Scham, so naiv gewesen zu sein. Es ist die Einsamkeit, die sich viel schlimmer anfühlt, wenn man eine Weile nicht unter ihr gelitten hat. Und es ist auch das, was ich nie mehr wiederbekomme, denke ich und lächel nicht mehr. Für meine Unschuld.
Er weinte. Am düsteren Mittag dachte ich noch, für ihn sei das keine große Hürde, als ich ihm von meinen intimsten Gedanken erzählte. Von der Grausamkeit, die ich einst erfahren musste. "Ich muss eine Nacht drüber schlafen", sagte er und damit war's. Es war nicht böse gemeint. Doch nun, am späten Abend, weinte er und ich verstand die Welt nicht mehr. Ich zog ihn in meine Arme und er schluchzte in meine Halsbeuge hinein. Streichelte über seinen Nacken und hielt ihn fest. Ich hatte keine Ahnung, warum er so plötzlich weinte. Nichts war vorher geschehen. Wir lagen im Bett, eng umschlungen und hörten wundervolle Musik. Als er sich langsam beruhigte, fragte ich, was los sei. Die Antwort kam nicht sofort. "Es ist der Gedanke, dass dir so etwas wiederfahren musste und das wir vielleicht nie Kinder haben werden können"; daraufhin liefen die Tränen erneut. Ich schluckte. Mich traf es irgendwo im nirgendwo hart, aber ich verschloss den Schmerz. "Aber es ist doch nicht sicher. Ich habe es nur angedeutet. Es sind meine Ängste, die ich mir vielleicht einrede und maßlos übertreibe." Es half nicht. Etwas hatte sich in seinen Kopf gebrannt und ließ ihn nicht mehr los. "Eigentlich müsstest du weinen und nicht ich", sagte er, mit einem schwachen Versuch zu lächeln. Ich strich mit meinem Finger über seine Wange, beugte mich über ihn und flüsterte, "Das übernimmst du für mich. Ich habe zulange verdrängt, als das ich jetzt weinen könnte." Es war wieder so ein Moment, den ich nicht vergessen werde. Durch seinen Gefühlsausbruch fühlte ich mich unendlich schlecht. Er weinte wegen mir, durch mich. Ich machte ihn unglücklich, es war doch meine Last, nicht seine. Als seine Tränen versiegten, fing meine Mauer an zu bröckeln. Einige Tränen fanden ihren Weg aus meinen leeren Augen. Still und heimlich. Ich lag mit dem Gesicht zur Wand auf dem Bett, mit dem Rücken zu ihm. Er versuchte, mich an ihn zu ziehen. "Geht es dir nicht gut?", fragte er. Ich konnte nicht antworten, hätte mich mit meiner piepsigen Stimme verraten. Aber er merkte es trotzdem. "Lass mich dich jetzt trösten" und so zog er mich an sich ran. Zwang mich in seine Augen zu schauen. Fing eine Träne auf und schaute mich mit seinen teddybär braunen Augen an. "Du brauchst nicht so auf stark zu tun" und er war der Einzige, von dem ich diesen Satz hörte. Es war nicht richtig. Das wir beide Tränen verloren. Ich krallte mich an ihm fest, senkte den Kopf, lehnte mich an seinen starken Körper und überließ mich meiner Gedanken. Es ertönte der Klang seiner Stimme, ich nahm ihn kaum mehr wahr. "Ich will keine neuen Schnittwunden sehen. Und Suizid kommt auch nicht infrage." Ich fragte mich, wie er nun darauf kam. Von Suizid habe ich nie gesprochen, nicht mal im Ansatz. Und ich hatte ihn am Anfang unserer Beziehung vorgegaukelt, ich würde mich nicht mehr schneiden. Vielleicht..... nein. Aber um eines war ich sehr froh. Das er nun wusste, dass mir jede intimste Berührung Schmerzen bereitet und das er mir nicht wehtun will. Das es ihn nicht abschreckt, denn dies war meine Befürchtung. Sein Vertrauen in mich war bestärkt, denn ich hatte mich ihm ein wenig geöffnet.
Aber irgendwas hatte mich an diesem Abend sehr hart getroffen. In den jetzigen Tagen verfolgen mich Albträume. Ich spüre eine Leere in mir, die so eisig ist, wie der Winter, der auf uns zukommt. Verspüre jeden Morgen beim Aufwachen den Drang, mir tief ins Fleisch zu schneiden. Den Schmerz hinausfliessen lassen. Und ich kann nichts dagegen tun. Rein gar nichts.... Mir sind die Hände gebunden
Er weinte. Am düsteren Mittag dachte ich noch, für ihn sei das keine große Hürde, als ich ihm von meinen intimsten Gedanken erzählte. Von der Grausamkeit, die ich einst erfahren musste. "Ich muss eine Nacht drüber schlafen", sagte er und damit war's. Es war nicht böse gemeint. Doch nun, am späten Abend, weinte er und ich verstand die Welt nicht mehr. Ich zog ihn in meine Arme und er schluchzte in meine Halsbeuge hinein. Streichelte über seinen Nacken und hielt ihn fest. Ich hatte keine Ahnung, warum er so plötzlich weinte. Nichts war vorher geschehen. Wir lagen im Bett, eng umschlungen und hörten wundervolle Musik. Als er sich langsam beruhigte, fragte ich, was los sei. Die Antwort kam nicht sofort. "Es ist der Gedanke, dass dir so etwas wiederfahren musste und das wir vielleicht nie Kinder haben werden können"; daraufhin liefen die Tränen erneut. Ich schluckte. Mich traf es irgendwo im nirgendwo hart, aber ich verschloss den Schmerz. "Aber es ist doch nicht sicher. Ich habe es nur angedeutet. Es sind meine Ängste, die ich mir vielleicht einrede und maßlos übertreibe." Es half nicht. Etwas hatte sich in seinen Kopf gebrannt und ließ ihn nicht mehr los. "Eigentlich müsstest du weinen und nicht ich", sagte er, mit einem schwachen Versuch zu lächeln. Ich strich mit meinem Finger über seine Wange, beugte mich über ihn und flüsterte, "Das übernimmst du für mich. Ich habe zulange verdrängt, als das ich jetzt weinen könnte." Es war wieder so ein Moment, den ich nicht vergessen werde. Durch seinen Gefühlsausbruch fühlte ich mich unendlich schlecht. Er weinte wegen mir, durch mich. Ich machte ihn unglücklich, es war doch meine Last, nicht seine. Als seine Tränen versiegten, fing meine Mauer an zu bröckeln. Einige Tränen fanden ihren Weg aus meinen leeren Augen. Still und heimlich. Ich lag mit dem Gesicht zur Wand auf dem Bett, mit dem Rücken zu ihm. Er versuchte, mich an ihn zu ziehen. "Geht es dir nicht gut?", fragte er. Ich konnte nicht antworten, hätte mich mit meiner piepsigen Stimme verraten. Aber er merkte es trotzdem. "Lass mich dich jetzt trösten" und so zog er mich an sich ran. Zwang mich in seine Augen zu schauen. Fing eine Träne auf und schaute mich mit seinen teddybär braunen Augen an. "Du brauchst nicht so auf stark zu tun" und er war der Einzige, von dem ich diesen Satz hörte. Es war nicht richtig. Das wir beide Tränen verloren. Ich krallte mich an ihm fest, senkte den Kopf, lehnte mich an seinen starken Körper und überließ mich meiner Gedanken. Es ertönte der Klang seiner Stimme, ich nahm ihn kaum mehr wahr. "Ich will keine neuen Schnittwunden sehen. Und Suizid kommt auch nicht infrage." Ich fragte mich, wie er nun darauf kam. Von Suizid habe ich nie gesprochen, nicht mal im Ansatz. Und ich hatte ihn am Anfang unserer Beziehung vorgegaukelt, ich würde mich nicht mehr schneiden. Vielleicht..... nein. Aber um eines war ich sehr froh. Das er nun wusste, dass mir jede intimste Berührung Schmerzen bereitet und das er mir nicht wehtun will. Das es ihn nicht abschreckt, denn dies war meine Befürchtung. Sein Vertrauen in mich war bestärkt, denn ich hatte mich ihm ein wenig geöffnet.
Aber irgendwas hatte mich an diesem Abend sehr hart getroffen. In den jetzigen Tagen verfolgen mich Albträume. Ich spüre eine Leere in mir, die so eisig ist, wie der Winter, der auf uns zukommt. Verspüre jeden Morgen beim Aufwachen den Drang, mir tief ins Fleisch zu schneiden. Den Schmerz hinausfliessen lassen. Und ich kann nichts dagegen tun. Rein gar nichts.... Mir sind die Hände gebunden
Montag, 1. Oktober 2012
rätselhaft
Wer bin ich, wo bin ich hin, war ich überhaupt mal. Wahrscheinlich hockt
nur eine zerschnittene Seele in dieser verlorenen Hülle das sich "Ich"
nennt und mich in die Hölle befördert. Diese Hülle, dieser Körper,
funktioniert nur, hinkt der Pflicht hinterher, denen ich anderen
gegenüber habe... und mein Kopf ist brechend voll mit pochenden
Gedanken, die mir Kopfschmerzen bereiten.
Ich weiß nicht, wohin mit mir. Was die Zukunft verbirgt. Ob mein Ende
schon geschrieben wurde und das alles, dieses Überleben, sowieso keinen
Wert hat. Welche Verantwortung habe ich mir selbst gegenüber, habe ich
überhaupt eine? Was macht schon eine zerschnittene Seele mehr oder
weniger auf dieser Welt? Wenn ich nicht existieren würde, könnte ich
ganz entspannt auf einer Wolke hocken. Aber selbst dann würde ich mich
fragen, wessen Sinn ich habe. Nicht gegenüber anderen, oder wichtigen
Menschen, sondern einfach nur mir selbst.
Freitag, 28. September 2012
Montag, 24. September 2012
Ich hatte gehofft, dass es besser wird, aber es wird jeden Tag schlimmer.
Kreislaufprobleme. Heute gehe ich nicht zur Schule. Mir ist furchtbar schlecht, ich habe Schwindel und mir wird schwarz vor Augen. Das Wochenende war der reinste Horrortrip. Bis morgen muss ich die Spuren verwischen. Jetzt stehen zu bleiben hat keinen Sinn. Mein Körper ist schwach, aber ich muss mich bewegen. Zuerst dachte ich, ja komm, du packst das jetzt, du lässt dir eine Überweisung geben. "Ich bin ein Anti-Tabletten Mensch. Ich mag es auch nicht wenn meine Freundin Tabletten nimmt. Wenn du eine Allergie hast oder krank bist, ist das okay. Aber etwas was du brauchst, etwas was du jeden Tag nehmen musst, geht gar nicht. Ich sag mir immer, es geht auch ohne. Du kommst auch ohne klar!", meinte mein Freund, als wir auf das Thema kamen, weil er noch etwas erkältet ist. Und ich dachte mir, wenn ich diesen Schritt irgendwann mal gehen sollte und ich vielleicht Anti-Depressiva nehmen müsste; müsste ich es dann verheimlichen? Verheimlichen....das denkt er die ganze Zeit. Er vertraut mir nicht ganz. Er kontrolliert mich. Ich musste meinen Ex aus meiner Liste löschen, musste mich entscheiden, er hat mich vor die Wahl gestellt. "Entweder der Idiot oder Ich!" Es fiel mir schwer, aber natürlich habe ich mich für ihn entschieden. Aber mein Ex und ich wollen dennoch Kontakt halten. Ich finde eine Lösung. Ich habe nichts mit meinem Ex, aber man vergisst nie den ersten Freund und ich war für ihn auch die erste Freundin. Mein Freund hat mich in die Knie gezwungen. "Du kannst anscheinend nicht zu jemanden stehen und dich nicht entscheiden, aber vielleicht wirst du es begreifen, wenn es zu spät ist" Er hat maßlos übertrieben und geweint. Aus einer Mücke einen Elefanten gemacht. Er hat selbst vorgeschlagen meine Nachrichten durchzulesen, mit welchen Typen was ich geschrieben habe, wenn ich nichts zu verheimlichen hätte, dürfte er das.
Es ist besser so, dass ich heute nicht zur Schule gehe. Er wollte auf mich warten, wollte mich davor sehen. Er will mich auch morgen sehen, kommt schon morgen mit. Aber ich brauche einfach mal einen Tag für mich. Nur einen Tag. Er klingelt mich gleich an, ich muss zurückrufen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass er mich manchmal bevormundet. Liegt es am Altersunterschied? 7 Jahre zwischen uns? Ich komme mir so gefangen vor. So eingesperrt. Er möchte mich nur für sich. Keine anderen Typen. "Du verschickst keine Herzchen & Küsschen an andere Typen, triffst dich nicht mit irgendwelchen, und vorallem mit keinem Ex!" Meine Eifersucht ist gar nicht mehr vorhanden. Ich hatte vor Freitag Abend mit einer Freundin tanzen zu gehen. Da hat er auch wieder herumgetänzelt. Aber ich will ihn nicht dabeihaben. Ich brauch einen Tag für mich. Er mag es nicht, wenn ich von anderen angemacht werde.
Ich frag mich ernsthaft, warum ich das alles schreibe. Aber irgendwo muss ich mich einfach auskotzen, wenn ich sonst keinen habe. Ich hab ihn so gern, will ihn auch nicht verlieren und er ist mein Mann. Das ist er wirklich. Er hat vor, mit mir nach Paris zu fahren. Aber ich werd dauernd als die "naive Kleine" hingestellt. Selbst seine Schwester, die mich wegen ihm anschrieb, brachte das so rüber. Du weißt nicht, wer ich bin. Er weiß nicht, wer ich bin. Ihr alle wisst nicht, wer ich bin! Ich weiß es selbst nicht mal....
Es ist besser so, dass ich heute nicht zur Schule gehe. Er wollte auf mich warten, wollte mich davor sehen. Er will mich auch morgen sehen, kommt schon morgen mit. Aber ich brauche einfach mal einen Tag für mich. Nur einen Tag. Er klingelt mich gleich an, ich muss zurückrufen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass er mich manchmal bevormundet. Liegt es am Altersunterschied? 7 Jahre zwischen uns? Ich komme mir so gefangen vor. So eingesperrt. Er möchte mich nur für sich. Keine anderen Typen. "Du verschickst keine Herzchen & Küsschen an andere Typen, triffst dich nicht mit irgendwelchen, und vorallem mit keinem Ex!" Meine Eifersucht ist gar nicht mehr vorhanden. Ich hatte vor Freitag Abend mit einer Freundin tanzen zu gehen. Da hat er auch wieder herumgetänzelt. Aber ich will ihn nicht dabeihaben. Ich brauch einen Tag für mich. Er mag es nicht, wenn ich von anderen angemacht werde.
Ich frag mich ernsthaft, warum ich das alles schreibe. Aber irgendwo muss ich mich einfach auskotzen, wenn ich sonst keinen habe. Ich hab ihn so gern, will ihn auch nicht verlieren und er ist mein Mann. Das ist er wirklich. Er hat vor, mit mir nach Paris zu fahren. Aber ich werd dauernd als die "naive Kleine" hingestellt. Selbst seine Schwester, die mich wegen ihm anschrieb, brachte das so rüber. Du weißt nicht, wer ich bin. Er weiß nicht, wer ich bin. Ihr alle wisst nicht, wer ich bin! Ich weiß es selbst nicht mal....
Sonntag, 23. September 2012
Und meine Welt bricht zusammen.
Das Handy ist aus. Ich hab mich abgekapselt. Die Vorwürfe, die ich mittlerweile an den Kopf geworfen bekomme, sind zuviel aufeinmal. Zuerst fing mein Freund mitten in der Nacht an rumzustressen, verließ das Haus, um 15 Minuten später wieder mit einem schlechten Gewissen aufzutauchen. Nur weil ich noch nicht bereit war, mit ihm zu schlafen und mich von ihm wegdrehte. Er kann es nicht verstehen. Heute Mittag erfahre ich, dass es in meinem frühreren Elternhaus drunter und drüber geht. Das nichts so läuft, wie es laufen sollte. "Du musst kommen. Öfters", erklang die verweifelte Stimme meiner kranken Oma in meinem Ohr. Ja, muss ich und ich bereue es, dass ich es monatelang nicht getan habe. Es gab einen Todesfall in der Familie, der mich aber sonderlich wenig interessiert, weil meine Stiefmutter einfach zum kotzen ist. Und das finde nicht nur ich. Seit sie in meinem Elternhaus mit meinem Vater und meiner Oma wohnt, ist die Kälte über diesen Ort hergefallen. Mein Vater kann sich nicht durchsetzen, für meine Stiefmutter zählt nur das Geld und das Haus, was ihm gehört. Meine Oma wird ausgeschlossen, nicht akzeptiert, ihr wird nicht geholfen, obwohl sie es alleine nicht schafft und ich muss öfters an den Ort, an dem meine kindlichen Schreie noch immer durch die Wände hallen. Meine Stiefmutter will mich rausekeln, will keinen dort haben, auch nicht mich, wahrscheinlich nicht mal meinen Vater. Und das tut mir weh. Es tut mir weh, für diesen besonderen Baum der im Garten steht, den er gepflanzt hat; weil diese Geste die er beinhaltet, nicht ihr gilt. Es tut mir weh, für meine Oma, die mich sehr vermisst und die alten Zeiten in diesem Haus vermisst, als noch die Sonne gestrahlt hat und Leben dort war, jedenfalls meistens. Es tut mir weh, selbst für meinen Vater, der für meine Schreie verantwortlich war, ich mich nicht entscheiden kann, ob ich ihn manchmal doch brauche oder ich drauf scheißen kann. Ich muss dorthin, aber bevor ich diese Straße entlang gehe, werde ich auf dem Friedhof gehen, ihn besuchen und ihm alles erzählen. Vielleicht werde ich weinen. Wenn ich kann.
Mein Freund schiebt eine Eifersuchtsszene nach der anderen, übertreibt es maßlos und möchte, dass ich mich von meinem Ex, meiner ersten großen Liebe, fernhalte. Selbst wenn, es bleibt immer ein Teil von der ersten großen Liebe in einem. Ich verstehe mich mit ihm gut, und das ohne Gefühle. Mein Freund sollte anfangen mir zu vertrauen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll. Meine beste Freundin betitelt mich als falsche Schlange und ich solle mit offenen Karten spielen. Ich schrieb ihr, wie sehr ich mir den Tod wünsche, dann können sie sich alle selbst mit ihren Problemen rumschlagen. Meiner Mutter ist das alles scheißegal und wär sie nicht da, würde ich mich einschließen und.... ich kann es nicht sagen. Mein Handy ist aus, mein Laptop gleich runtergefahren und mich können heute alle mal kreuzweise. Aber aufeinmal fühle ich mich so wütend, so wütend auf alles und jeden. Und so traurig.
Mein Freund schiebt eine Eifersuchtsszene nach der anderen, übertreibt es maßlos und möchte, dass ich mich von meinem Ex, meiner ersten großen Liebe, fernhalte. Selbst wenn, es bleibt immer ein Teil von der ersten großen Liebe in einem. Ich verstehe mich mit ihm gut, und das ohne Gefühle. Mein Freund sollte anfangen mir zu vertrauen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll. Meine beste Freundin betitelt mich als falsche Schlange und ich solle mit offenen Karten spielen. Ich schrieb ihr, wie sehr ich mir den Tod wünsche, dann können sie sich alle selbst mit ihren Problemen rumschlagen. Meiner Mutter ist das alles scheißegal und wär sie nicht da, würde ich mich einschließen und.... ich kann es nicht sagen. Mein Handy ist aus, mein Laptop gleich runtergefahren und mich können heute alle mal kreuzweise. Aber aufeinmal fühle ich mich so wütend, so wütend auf alles und jeden. Und so traurig.
Donnerstag, 20. September 2012
Fang an zu leben, bevor dein Leben dich verliert.
Das ist ja nochmal gut gegangen! Tja, aber was heißt gut? Seit Sonntag begleiten mich die Depressionen auf meinem Weg. Montag morgen war es ganz schlimm. Urplötzlich hätte ich im Zug weinen können, einfach so. Bis Dienstag hielt dieses Gefühl an. Heute fühle ich mich leer. Heute war mein Freund zu Besuch. Jedesmal wenn er mich berühren wollte, und das am Bauch, fuhr ich hoch und zog das Shirt hinunter. "Wieso darf ich eigentlich deinen Bauch nicht sehen? Was ist so schlimm? Deine angebliche Speckrolle?", ich schnurrte ein Nein und hielt den Kopf gesenkt. Konnte ihm nicht in die Augen schauen, konnte ihn nicht anlügen, nicht ihn. "Ach deshalb willst du mit mir auch nicht ins Schwimmbad?". Soll er denken, es sei meine Speckrolle, wovon er meint, es sei keine da. Aber es sind die neuen Narben am Bauch. Die darf er nicht sehen. Nicht nach seiner Eifersuchtsszene heute Mittag. Nochmal will ich keinen Stress. Durch die letzten Tagen, dem Stress und den scheiß Gefühlen verliere ich von Tag zu Tag mehr an Gewicht. Ich esse kaum. Und wenn ich esse, wird mir sofort schlecht. Jetzt sitze ich hier vorm Laptop, denke nach, kann nicht schlafen, mein Freund liegt in meinem Bett, am schlafen, weil er zu müde war um 60 km nachhause zu fahren, obwohl er eigentlich früh rausmuss und jetzt sicherlich verschläft. Wo steht nur mein Kopf? Ich muss meine Gedanken ordnen.
Montag, 17. September 2012
...
Jeder neue Tag bringt Lügen mit sich. Die schlimmsten sind jene, die wir
uns selbst erzählen bevor wir einschlafen. Wir flüstern sie in die
Dunkelheit und reden uns ein, dass wir glücklich sind. Oder dass er
glücklich ist. Dass wir uns ändern können. Oder dass er seine Meinung
ändern wird. Wir überzeugen uns selbst, dass wir mit unseren Sünden
leben können. Oder dass wir ohne ihn leben können. Ja, jede Nacht bevor
wir einschlafen, belügen wir uns selbst.
In der ach so verzweifelten Hoffnung, dass am nächsten Morgen alles wahr sein wird.
In der ach so verzweifelten Hoffnung, dass am nächsten Morgen alles wahr sein wird.
Freitag, 14. September 2012
Beziehungsprobleme mit mir selbst?
Den ersten Schock überwunden und mit der Gewöhnung, der Freude, folgt jetzt der Part, den ich nicht vermeiden kann. Eifersucht schlängelt sich langsam hoch, das Misstrauen wird größer und die Gedanken sind angekommen. Mich macht das so fertig. Zuerst taucht ab und zu ne' extreme Anhänglichkeit auf, dann lässt sie nach und ich zieh mich zurück. Enge ich ihn ein, gebe ich ihm zuwenig zurück, denkt er gerade an mich, wenn nicht, an was dann, bereut er es eventuell, vielleicht denkt er, wir passen nicht zusammen, bin ich ihm gut genug, oder sind andere besser, mache ich etwas falsch oder gibt es nichts falsch zu machen, weil es sowieso endet, hält er mich aus oder hält er mich nicht aus, vermisst er mich wirklich, wann hat er genug oder hat er nie genug, darf ich mich wirklich fallen lassen, ohne stechenden Schmerz zu fühlen, ................
Das ist der Punkt. Ich kann mich nicht fallen lassen, ohne mir sicher zu sein, dass nix passiert. Aber man kann nie sicher sein. Heißt das, ich kann mich nie fallen lassen? Ich habe Angst erneut verlassen zu werden. Wenn ich mich fallen lasse und dann enttäuscht werde, ist es noch schlimmer. Ich möchte ihn nicht verlieren. Unsere Beziehung ist noch so frisch und schon jetzt könnte ich damit alles kaputt gehen. Hat jemand von euch soetwas mal? Das es schon am Anfang losging? Er gibt mir soviel. Oder zu wenig? Ach, Kopf, halt die Klappe. Darf ich vorstellen. Da sind zwei Stimmen. Eine negativ und eine andere positiv. Sie kreuzen sich immer wieder. Beziehungen enden in einem Desaster, aber bei ihm, möchte ich (und fragt mich nicht, warum das so ist, ich weiß es selber nicht) ... möchte ich irgendwie es nicht so enden lassen. Möchte ich es besser hinkriegen. Aber es geht jetzt schon so los... Scheiße.
Das ist der Punkt. Ich kann mich nicht fallen lassen, ohne mir sicher zu sein, dass nix passiert. Aber man kann nie sicher sein. Heißt das, ich kann mich nie fallen lassen? Ich habe Angst erneut verlassen zu werden. Wenn ich mich fallen lasse und dann enttäuscht werde, ist es noch schlimmer. Ich möchte ihn nicht verlieren. Unsere Beziehung ist noch so frisch und schon jetzt könnte ich damit alles kaputt gehen. Hat jemand von euch soetwas mal? Das es schon am Anfang losging? Er gibt mir soviel. Oder zu wenig? Ach, Kopf, halt die Klappe. Darf ich vorstellen. Da sind zwei Stimmen. Eine negativ und eine andere positiv. Sie kreuzen sich immer wieder. Beziehungen enden in einem Desaster, aber bei ihm, möchte ich (und fragt mich nicht, warum das so ist, ich weiß es selber nicht) ... möchte ich irgendwie es nicht so enden lassen. Möchte ich es besser hinkriegen. Aber es geht jetzt schon so los... Scheiße.
Dienstag, 11. September 2012
Ich bin verrückt geworden!
Von der Euphorie zurück zum Rand des Wahnsinns? Das geht nicht gut. Das geht gar nicht gut. Klar, ich bin irgendwie... gut drauf (glücklich; soweit war ich nie), aber ich frag mich ernsthaft, ob ich das packe. Hinter mir liegen drei wundervolle Tage und ich bin von jetzt auf gleich in eine Beziehung gerutscht. In eine Richtige. Nach zwei Jahren des Alleinseins. Und warum fühl ich mich trotzdessen immernoch allein?! Einige gratulieren mir für mein Glück, andere sind schockiert, dass ich mit diesem Mann... nunja, zusammen bin. Ich bin selber schockiert. Ich hab so ein Drang gerade zu flüchten, zu fliehen, weg von Allem. Weg von der Panik. Ich hab Angst vor so etwas Großem. Beziehung. Das ist etwas, an dem soviel dranhängt. Ich weiß nicht, ob ich dem schon gewachsen bin. Ob ich bereit bin, ob ich es schaffe, packe.
Bin ich völlig verrückt geworden?! Mir ist klar, dass ich damit jetzt meinen Ex hochkantig verletzt habe. Das ich zu ihm meinte, ich bin unfähig für eine Beziehung und deshalb keine eingehen kann und jetzt?! Klar, ich vertrau meinem Freund (dieser Ausdruck ist so ungewohnt und unreal), bin zwar eifersüchtig und hab Komplexe.. aber was mir Angst macht.... diese Verantwortung. Vorallem... hat er mich auf meine Narben angesprochen. "Nichts ist so schlimm, dass man sich selbst verstümmelt. Ich finds schade." & als ich fragte, warum er den Grund für diese Narben wissen will, antwortete er; "Nunja, ich möchte nicht darauf aus, dass es in Zukunft nochmal passiert" Ich halte am Besten meine Klappe und versuch erstmal weiterhin krampfhaft, die noch zu sehenden Narben auf meinem Bauch zu verdecken. Sonst krieg ich Stress. Ich sag nichts von meinen Depressionen, nichts von meinen Suizidgedanken, nichts von meinem krankhaften anderem Ich. Das ist ja schon wieder verrückt. Weil ich irgendwie schon Angst habe, ihn dadurch zu verlieren. Klar könnte jetzt kommen; "Red doch mit ihm. Er wird es verstehen, wenn er mit dir zusammen ist", aber jeder Mensch ist anders und geht anders damit um. Ich hab keine Ahnung mehr, wie eine Beziehung funktioniert. Ob es hält. Ob ich da wieder lebend herauskomme... und abgesehen von der intimen Tatsache ganz zu schweigen....oh Gott...Sagt es, ich bin verrückt geworden.
Bin ich völlig verrückt geworden?! Mir ist klar, dass ich damit jetzt meinen Ex hochkantig verletzt habe. Das ich zu ihm meinte, ich bin unfähig für eine Beziehung und deshalb keine eingehen kann und jetzt?! Klar, ich vertrau meinem Freund (dieser Ausdruck ist so ungewohnt und unreal), bin zwar eifersüchtig und hab Komplexe.. aber was mir Angst macht.... diese Verantwortung. Vorallem... hat er mich auf meine Narben angesprochen. "Nichts ist so schlimm, dass man sich selbst verstümmelt. Ich finds schade." & als ich fragte, warum er den Grund für diese Narben wissen will, antwortete er; "Nunja, ich möchte nicht darauf aus, dass es in Zukunft nochmal passiert" Ich halte am Besten meine Klappe und versuch erstmal weiterhin krampfhaft, die noch zu sehenden Narben auf meinem Bauch zu verdecken. Sonst krieg ich Stress. Ich sag nichts von meinen Depressionen, nichts von meinen Suizidgedanken, nichts von meinem krankhaften anderem Ich. Das ist ja schon wieder verrückt. Weil ich irgendwie schon Angst habe, ihn dadurch zu verlieren. Klar könnte jetzt kommen; "Red doch mit ihm. Er wird es verstehen, wenn er mit dir zusammen ist", aber jeder Mensch ist anders und geht anders damit um. Ich hab keine Ahnung mehr, wie eine Beziehung funktioniert. Ob es hält. Ob ich da wieder lebend herauskomme... und abgesehen von der intimen Tatsache ganz zu schweigen....oh Gott...Sagt es, ich bin verrückt geworden.
Sonntag, 9. September 2012
Samstag, 8. September 2012
Pure Euphorie.
Ich fühle mich gut. Da sind zwar schon scheiß Gedanken im Kopf, aber die habe ich jetzt einfach in den Hintergrund verschoben. Ich möchte dieses Gefühl nur noch für einen weiteren Moment fühlen. Es war ein recht guter Tag und das ist eher selten. Aufeinmal empfinde ich so etwas wie Freude. Jetzt und hier. Und vorallem Freude auf den morgigen Tag. Zum ersten Mal wieder bin ich heute rot geworden vor Verlegung. Solche Tage sollte es öfter geben.
Es fühlt sich befreiend an und ich kann endlich atmen. Das tut der Seele gut.
Und jaaaa maaaaan! Ich füüüüüüüühle mich sooooooooo guuuuuuuuuut!
Ich könnte es in die Welt hinausschreien. Hört ihr mich?? Ich füüüühle mich sooooo guuut!!
Ich könnte es in die Welt hinausschreien. Hört ihr mich?? Ich füüüühle mich sooooo guuut!!
Donnerstag, 6. September 2012
Menschen können dich auch verändern.
Alle fott. Weg. Von der Bildfläche streichen. So geht das einfach nicht mehr weiter. Ob jetzt oder später, im Endeffekt kommt dasselbe bei raus. A. fott. Meinem Ex ne' Ansage machen. Und mit meiner besten Freundin reden. Was vollkommen schief gegangen ist. "Meine Psyche ist einfach im Arsch. Ich will nicht mehr, bin wieder abgerutscht. Find keinen Platz auf dieser Welt. Ich brauche Hilfe. usw..." Sie sagt, wir brauchen einfach wieder einen Girlsday mit unserem Standard: Sekt. Dann wär alles gut. Ja so einen Tag brauch ich auch wieder, aber auf Dauer ändert sich nichts. Es hat erneut nichts gebracht. Ich hab mich mal ihr anvertraut... und.. ach... ich weiß nicht. Keiner merkt es, wenn ich untergeh.
Am Samstag habe ich ein Date. Ich konnte entscheiden: Date oder den Tag mit meinem Ex verbringen. Ich hab mich fürs Date entschieden. Neues ist immer besser. Bringt mich vielleicht auch mal auf andere Gedanken. Mann ist auch gar nicht unbekannt. Aber hätte mir das jemand vor ein paar Monaten gesagt, - ich hätte es niemals geglaubt. Es ist schon recht komisch... aber mal sehen wie es wird. Ich hoffe, einigermaßen gut. Aber dennoch ist da die Angst. Wenn es ernster werden würde, habe ich Angst zu flüchten. Aber irgendwann muss man sich doch seinen Ängsten stellen, oder?
Ich brauche Hilfe. Alleine schaffe ich das nicht. Niemals.
Sonntag, 2. September 2012
B*tch!
"Und was war das jetzt mit A.? Wo du meintest,
sie und A. hätten was miteinander", sprach er sie an und zeigte auf mich.
Ausgerechnet. Er kann nicht ahnen, dass sie mich nicht leiden kann und dies auf Gegenseitigkeit beruht. Ich habe ihr schließlich ihn vor der Nase weggekrallt. Was gar nicht meine Absicht gewesen war. Wer hätte das erahnen können?
Sie schenkte mir keinerlei Beachtung.
"Ich hab ja nicht gesagt, dass sie etwas miteinander haben könnten, sondern das A. etwas von ihr will.
Aber das darfst du eigentlich gar nicht wissen. Weißt du nicht von mir", antwortete sie ihm.
Mir wurde eiskalt. Denn wir hatten/haben was miteinander und er weiß das nicht.
"Ja stimmt. Das hast du mir ja alles gestern erzählt, was Sache ist.", wandte er sich nun an mich und sah mir in die Augen.
Ich erinnerte mich an meine gestrigen Worte. "Kann sein das A. etwas von mir will, aber ich bin nicht auf Beziehung aus" Ich verschwieg den Rest. Sagte er nicht, er sei nicht eifersüchtig? Also warum fängt er immer wieder damit an? Aber erst sehen mich alle mit A. zusammen und in recht aussagenden Momenten, und dann sehen sie mich eine Woche später erneut in solch Momenten mit meinem Ex. Wer weiß, was A. mitbekommt. Das endet in einem Desaster.
Ich bin sowieso bestimmt schon für jeden eine B*tch.
Was mach ich denn auch?
Ein Tag kann dein Leben verändern.
Er hat mir eine Herzhälfte Kette geschenkt
"Die ist für dich, die andere Hälfte habe ich", sagte er.
Der erste Gedanke war, gar nichts. Sprachlos.
Der zweite war, hat er sie erst gekauft, oder hatten andere sie vorher auch schon?
Ich bin krankhaft eifersüchtig, ich kann nicht vertrauen, ich habs ihm gesagt, aber er findet es okay.
Ich bin krankhaft eifersüchtig, ich kann nicht vertrauen, ich habs ihm gesagt, aber er findet es okay.
"Lass dir soviel Zeit wie du brauchst. Vertrauen kommt nicht so einfach, ich weiß das", waren seine Worte.
Und als er vor mir geweint hat und mir von seinen Sorgen erzählt hat, kam in mir alles hoch. Weil mich das so sehr an mich erinnert hat. Als ich ihm zugehört, ihn versucht zu beruhigen und ihn in den Arm genommen hatte, senkte ich den Kopf. Ich wollte so sehr selbst weinen, mir war so sehr danach, aber es kam nichts. Stattdessen verzog ich mich auf ne' öffentliche Toilette und schnitt mir in den Bauch. Ganz tief. Es blutete. Hörte nicht auf. Drückte das Shirt an den Bauch. Wollte nicht, dass er etwas bemerkte. Setzte mich erneut zu ihm, lehnte mich an ihm und senkte wieder den Kopf. Schluchzte kurz auf. "Was ist los? Sieh mich an", sagte er, als er mein Kinn anhob. "Mir geht es gut" sagte ich und versuchte zu lächeln. "Jetzt warst du für mich da und jetzt bin ich dran", meinte er. "Und ich kenne dich. Ich sehe das", als er mir in die Augen schaute, "dir geht es nicht gut". Ich antwortete: "Doch, mir geht es gut, ehrlich." Ich hab nicht viel preisgegeben. Wir wollen Kontakt halten, uns ab und zu sehen, und gucken, ob es was wird. Ein Freund selbst sagte, wir seien süß zusammen, mit mir wär er nicht so ein Idiot wie er jetzt ist. Ich weiß nicht was ich will. "Was willst du Jem?", fragte eine Freundin.
Genau das frage ich mich seit einer Ewigkeit.
Freitag, 31. August 2012
Du fliegst tiefer und tiefer und tiefer.....
Es passiert schon wieder! Wie tief kann ein Mensch (Mensch?) nur sinken? Jede Nacht, wenn es um mich herum still wird und nur die Musik, die immer bleibt, einen nicht verlässt, zu hören ist... wird mein Bauch zum Schlachtfeld. Mein Heiligtum, aber auch das schrecklichste Körperteil das es gibt. Es fängt von vorne an. Einmal angesetzt, kann ich meine Hände nicht von loslassen. Wie ein trockener Alkoholiker. Womöglich nicht mal ansatzweise. "Ich will eigentlich keinen", dachte ich heute Mittag noch. Und doch möchte ich, brauche(!!!) ich jemanden. Einfach zum Reden. Aber alle Versuche waren bisher ja auch fehlgeschlagen. Und mit wem reden, wenn man keinen hat? Selbst wenn, es hätte sowieso keinen Sinn. Aber warum hat man, habe ich, trotzdessen dieses innige Bedürfnis? Der Wunsch zu sterben ist übermächtig. Aber selbst das will womöglich keiner hören. "Du bist verrückt" Ja, dann bin ich das eben. Ich möchte nicht mehr so leben. Ist das denn verboten?!
Mittwoch, 29. August 2012
Forever alone.
"Hey, es wird erzählt das du was von A. willst"
"Es wird auch erzählt das wir zusammen sind"
Das Schlimmste ist allerdings nur, dass ich nur noch
Keiner da, der mich hält...
Dienstag, 28. August 2012
Letzte Nacht ist meine Welt zusammengebrochen. Jetzt habe ich Angst.
Man lebt sein Leben, irgendwie, ganz normal,
und dann passiert plötzlich etwas, das einen total erschüttert.
Man sieht oder hört etwas und aufeinmal zerplatzt alles,
was man ist, was man tut,
in tausend scharfkantige Splitter bitterer Erkenntnis.
Ein neuer Tag bricht an. Ich verschlafe, bekomme es aber trotzdem hin, pünktlich am Zug zu sein. Eine Schulfreundin steigt unterwegs ein, planzt sich neben mich, und fängt an ihre Gute-Laune auszustrahlen. Von jetzt auf gleich muss ich den Schalter umlegen. Kein gesenkter Blick mehr, keine leeren Augen, kein nachdenklicher Blick aus dem Fenster. Ich wende mich ihr zu, wende mich allen anderen diesen Tag zu. "Und weißt du, ich freue mich so auf diesen und jenen Tag, da kommt ein Freund und wir gehen tanzen....etc." Schön das es Menschen gibt, die Freude an irgendetwas haben. Ich zeige Interesse. Für sie und ihr Leben. Stelle Fragen, zeige alle möglichen Reaktionen. Am Abend bin ich wieder allein im Zug.
Habe den Tag hinter mich gebracht, wie es scheint, aber nein, da kommen sie wieder. Dunkle Gedanken ziehen mich auf ihre Seite und ich steige vom Zug in die schwarze Wolke hinein. Den klaren Himmel lass ich hinter mir. Mich zieht es wie ein Abflussrohr in den nebelartigen Abrund in mir. Ich wehre mich nicht mal mehr. Ich wünschte, mir sei wirklich alles egal. Nicht nur ein paar Dinge in dieser Generation. Schon vor einigen Tagen begrüßten mich die Suizidgedanken wiedermal. Das Abflussrohr ist verstopft. Der Nebel hält mich fest. Ich bin orientierungslos und weiß nicht, wohin zuerst. An den Wänden feuchter Dreck, von der Decke tropft es. Ich kleb auf der Folterbank meines Lebens fest.
Morgen ist ein neuer Tag. Aber selbst dieser wird ein einziges Schauspiel. Es schmeckt schon fast wie Blut. Der geplatzten Wunden wegen. Wenn etwas zerstört ist, bleibt es das. Ich hänge an der Zerstörung. Ich begebe mich in Gefahrenzonen, erschaffe mich selbst zum Biest. Bin für andere da, aber verletze sie gleichzeitig, was mir später sehr leid tut. Ich entschuldige mich jedesmal, selbst wenn ich nicht Schuld habe. Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich mache und warum. Ich weiß nur, dass ich etwas zutun habe. Weiß, dass ich dies das erledigen muss. Wenn nicht das, was dann? Morgen ist ein neuer Tag. Ich habe Kopfschmerzen. Ich will keinen neuen Tag. Ich lenke mich ab, habe ein Treffen mit einem Kerl, der tiefsinnige Absichten hat und mal sehen, ob ich mich fallen lasse. Ein schlechtes Gewissen habe ich. Es gibt ja einen Mann, den ich lieber sehen würde. Aber dieser lässt mich gehen. Und so bleibt mir nichts anderes, als die Flucht vor dieser Enttäuschung. Sonst zerplatzt nicht nur meine Welt, sondern auch mein Leben.
Ich habe Angst vor der Wahrheit. Ich kenne sie, aber ich verdränge sie.
Dieses Gefühl danach ist merkwürdig. Ich bin am durchdrehen. Bin ich kurz davor, oder tu ich das schon? Kennt jemand diese Mini KitKat's? Eine Packung davon ist ja megamäßig teuer. Aber ich schweife ab. Davon habe ich heute nur drei gegessen. Das Einzige was ich gegessen habe. Eins heute Morgen und zwei heute Abend, als ich nachhause kam. Drei Mini KitKat Riegel. Sonst nichts. Wenn ich am durchdrehen bin, esse ich nichts. Dann stand ich eben im Bad, machte mich bettgeh fertig, vermied so gut wie es ging den Blick in den Spiegel. Ich wusch mir die Hände, seifte sie ein, und seifte und seifte und seifte. Bilder tauchten in meinen Händen auf. Bilder, die ich doch verbannt habe. Bilder, die ich nicht sehen will. Bilder, die das kleine bisschen Wärme in mir nehmen. Monster, dachte ich nur. Je mehr Bilder auftauchten, desto hektischer seifte ich meine Hände ein. Ich wollte wahrhaftig versuchen, die Bilder von meinen Händen abzuwaschen. Den Dreck hinunterspülen. Das verkrustete Blut. Als ich mir diese Hände erneut ansah, kamen sie mir vor wie Skeletthände. Wie Monsterhände. Sie waren taub. Meine Hände.
Sonntag, 26. August 2012
I need time, which you will not give me.
"Ich werde dich das auch nochmal persönlich fragen, aber ich mag mal so ne' Vorantwort wissen:
Willst du mit mir zusammen sein und es nochmal versuchen?"
Ich verliere dich. Das war mir vorher schon klar. Du lässt mich gehen. Ohne ein Wort. Liebe in der Freundschaft ist einfach nicht möglich. Vorallem das mit uns ist nicht möglich. Auch wenn mein Herz dies und mein Verstand das sagt. Das sind dennoch zwei verschiedene paar Schuhe. Unsere Wege werden sich erneut trennen. Auch wenn ich dich bei einer Schulfreundin erwähnt habe und sie mir sagte, dass das doch schon Jahre her ist, ändert das nichts. Klar, unsere Beziehung ist Jahre her und du hast dich geändert, aber ich kann keine Beziehung führen. Ich bin unfähig zu lieben, unfähig Beziehungen zu führen, sexuell unfähig. Ich bin vielleicht schon krankhaft eifersüchtig. Ich will diese Probleme nicht mit in eine Beziehung nehmen, denn das wäre schon das Ende. Aber das verstehst du nicht. Du sagst, du akzeptierst mich so wie ich bin. Ich hole mir Aufmerksamkeit bei einigen Männern. Lasse sie aber nicht zu nah an mich ran. Nehme mir nur das, was ich ab und zu brauche. Bin dann wieder eine Zeit lang weg, komme wieder. So geht es weiter. Ich bin eine Herzensbrecherin. Und das will ich dir alles nicht antun, auch wenn du mir das alles schon angetan hattest. Aber das ist vorbei. Das zählt nicht mehr. Denn du hast es ein Jahr später selbst zu spüren bekommen. Wir beide sind depressiv. Das kann nicht gut gehen. Ja, ich habe Gefühle für dich, aber selbst diese zählen nicht. Ich kann nicht gezähmt werden.
Da war ich nun. Gefangen und leblos, mit dem Stechen in der Brust allein.
Donnerstag, 23. August 2012
Scheiß auf alles, scheiß auf jeden, mach dein Ding und leb dein Leben.
Erster Schultag nach den Sommerferien. Die Suche nach einem neuen Nebenjob geht nicht weiter, noch nicht mal die Kündigung von meinem jetzigen habe ich geschrieben. Ich muss wenigstens in diesen Bereichen weiterkommen. Mache mir selber soviel Druck, Angst, mich hängenzulassen. Aber ich muss das schaffen. Mich nicht mehr ablenken lassen. Erst dachte ich, alles easy, erster Schultag. Du machst dein Ding und dann bist du weg. Und dann taucht dieser Mann auf, der mich das ganze Jahr nur als Lückenfüller benutzt hat und wo ich mich so verliebt hatte. Der ganze Schmerz war plötzlich wieder da. Wir haben uns registriert, mehr nicht. Bis eine Freundin ihn dazu drängte, mir doch "Hallo" zu sagen und da saß er nun neben mir. Er hat aufgehört zu kiffen, teilt er mir mit. Interessiert mich das? Nein. Danach zische ich meiner Freundin zu, was das denn sollte. "Ich hab ihm gesagt er soll dir Hallo sagen und nicht, das er sich neben dich hockt" Prima. Den Rest der Stunde sah er mich ab und zu an und ich war erleichtert zu hören, dass morgen sein letzter Tag hier sei. Danach seh ich ihn nie, nie wieder. Ich möchte nicht dauernd an diesen Schmerz erinnert werden. Am Abend schreibt mir mein Ex noch zum 3846239437 Male das er mich liebt, alles prima. Alles primaaaaa. Ich werd wahnsinnig. Ich weiß nicht, warum ich sooft an ihn denke, wenn er mir mal nicht einen halben Tag Sms schreibt. Ich weiß nicht, warum ich überhaupt an ihn denke und warum ich mich darauf einlasse. Ich weiß nicht, was das überhaupt soll. Fickmistarsch.
Dienstag, 21. August 2012
Ich will nicht im Mittelpunkt stehen, hier geht es nicht um mich. Nie.
"Wenn du Hilfe brauchst oder sonst was, ich bin für dich da okay."
"Ich komm schon irgendwie klar."
"Hm, hoffe ich.. ich mach mir Sorgen!"
"Neein. Du kennst mich. Ich komm klar!"
"Ja weil ich dich kenne, mach ich mir ja Sorgen...
du bist mir halt wichtig und dagegen kannst du nichts machen."
Ach scheiße. Es bringt ja doch nichts zu widersprechen.
Montag, 20. August 2012
Blaue Flecken am ganzen Körper. Schon die kleinste Berührung, das minimale Kopfdrehen, lässt den Schmerz vorallem im Nacken aufflammen. Kleiner Bluterguss am Oberschenkel, am Handgelenk. Es ist in Ordnung. Das passiert, wenn man sich auf einen Spaßkampf mit einem Mann einlässt. Wenn mich jemand fragt, ich hab mich auf die Fresse gelegt. Es erinnert mich zu sehr an dunkle Momente. Aber das ist nicht schlimm. Nichts ist schlimmer als zu leben.
Du kannst deine Spuren nicht wegwischen, wie Tränen, die dir die Wangen hinunterrinnen.
Ich wünschte sehr, ich könnte die Zeit zurückdrehen und alles anders machen.
Vorallem dieses eine Leben retten.
Vorallem dieses eine Leben retten.
Ich wollte das alles nie. Nichts davon. Nichts. Ich bereue vieles.
Vieles, wofür ich mich erhängen könnte. Vieles, was mir andere angetan haben.
Entscheidungen über mein Leben trafen. Ein Leben, was ich nicht mehr führe.
Ausgelöscht. Vorbei. Vertrauen in Menschen ist weg. Die Liebe ist weg und vorallem das Licht.
Ja, das Licht ist weg. Nichts davon ist mehr. Nur die Dunkelheit. Das ist das Schmerzhafteste.
Du wirst geboren, glaubst an Märchen und Geschichten.
Wirst mit der Hoffnung, mit der Liebe, mit kaum Wissen auf die Menschheit losgelassen.
Du ahnst nichts Böses. Alle Menschen sind gut. Aber dann der erste Schritt nach vorne, du kannst nichts sehen, es kommt wie aus dem Nichts, der erste Schlag von rechts, der zweite von links und nach vielen weiteren liegst du. Du liegst auf dem Boden und musst dich entscheiden. Du schluckst den Schmerz hinunter, die Wunden klaffen, aber das ist egal, denn nur weil du am Boden liegst, bleibt die Zeit nicht stehen. Sie dreht sich weiter. Und um überleben zu müssen, musst du aufstehen. Du bist eine leblose Hülle, die umherwandelt, auf der Suche nach den Dingen, die du am Anfang dieser Reise noch besessen hast. Aber irgendwann gibst du auf und erkennst, diese Dinge kommen nie zurück. Und du musst gucken, wie du klarkommst. Ohne Liebe. Ohne Hoffnung, aber mit viel mehr Wissen.
Donnerstag, 16. August 2012
Selbstschutz, kennste?
Schmerzen in Alkohol ertränken. Das bringt es nicht, das ändert nichts, aber irgendwas brauch' ich jetzt. Aufeinmal werde ich gefragt, ob ich doch nicht lieber dies und das machen möchte und nicht das, was mir aufgezwängt wurde. Schonmal daran gedacht, dass es jetzt zu spät ist? Ich möchte nicht schon wieder etwas abbrechen, was ich erst angefangen habe. So will ich nicht mehr sein. Es reicht schon, dass mich diese Vergangenheit immer wieder runterzieht. Morgen, denke ich mir, morgen wirst du was tun, morgen willst du was ändern, aber dann, morgen, denke ich das Gleiche. Die Wahrheit ist, ich schiebe alles vor mir her. Das 'warum' weiß ich selbst nicht. Vielleicht weil ich das immer tat, vielleicht kann ich das nie ablegen. Ich habe Angst, furchtbare Angst. Zu versagen. Verlieren. Und den Menschen Recht geben, die nie an eine Zukunft für mich geglaubt haben. Die mich auf der Straße gesehen haben. Die mich von Klinik zu Klinik fliegen sehen haben...
Man müsste mich eigentlich direkt einweisen. Die letzte Nacht war nicht meine Beste. Ich habe die Kontrolle verloren. Hielt diese scharfe Klinge in meinen Händen und hab nicht nachgedacht. Mein Bauch ist sowieso nicht der Tollste, da machen so ein paar kleine Schnitte nichts. Aber erbärmlich bin ich trotzdem.
Und was mach ich da mit meinem Ex? (Ich hoffe, dass das bald ein Ende hat) Er trauert vor sich her, wegen mir. Ich weiß nicht was in ihm vorgeht und wie er sich das alles vorstellt. Was er damit bezwecken will, wenn er mir weiter schreibt, wie sehr er mich liebt und das ich ihm fehle. Er hat nicht locker gelassen und das Resultat? Ich bin nicht weich geworden, dafür ist der Schmerz zu groß den er hinterlassen hat. Die Demütigung. Aber plötzlich kommt er an... möchte mit mir Eis essen gehen, er würde mich einladen und ich dachte mir, wo ist er hin? Das ist neu für mich. So war er nie. Und ich hab ja gesagt. Das wir uns treffen können. Am Wochenende. Jetzt bereu ich das. Das wirbelt einfach alles hoch und ich komm damit nicht klar. Das Einzige was gut ist.. er kann mich halten. Für einen Moment. Wenn ich Sorgen hatte, war er da. Wenn ich reden musste, war er da. Das ist aber auch das Einzige. Aber der einzige Mensch, bei dem ich das heute noch sagen kann...
Man müsste mich eigentlich direkt einweisen. Die letzte Nacht war nicht meine Beste. Ich habe die Kontrolle verloren. Hielt diese scharfe Klinge in meinen Händen und hab nicht nachgedacht. Mein Bauch ist sowieso nicht der Tollste, da machen so ein paar kleine Schnitte nichts. Aber erbärmlich bin ich trotzdem.
Und was mach ich da mit meinem Ex? (Ich hoffe, dass das bald ein Ende hat) Er trauert vor sich her, wegen mir. Ich weiß nicht was in ihm vorgeht und wie er sich das alles vorstellt. Was er damit bezwecken will, wenn er mir weiter schreibt, wie sehr er mich liebt und das ich ihm fehle. Er hat nicht locker gelassen und das Resultat? Ich bin nicht weich geworden, dafür ist der Schmerz zu groß den er hinterlassen hat. Die Demütigung. Aber plötzlich kommt er an... möchte mit mir Eis essen gehen, er würde mich einladen und ich dachte mir, wo ist er hin? Das ist neu für mich. So war er nie. Und ich hab ja gesagt. Das wir uns treffen können. Am Wochenende. Jetzt bereu ich das. Das wirbelt einfach alles hoch und ich komm damit nicht klar. Das Einzige was gut ist.. er kann mich halten. Für einen Moment. Wenn ich Sorgen hatte, war er da. Wenn ich reden musste, war er da. Das ist aber auch das Einzige. Aber der einzige Mensch, bei dem ich das heute noch sagen kann...
Dienstag, 14. August 2012
Es ist nicht so wie du denkst. Es ist schlimmer.
"Machst du das eigentlich immernoch? Dich selbst zu verletzen?"
Ich schweige. Es muss nichts gesagt werden.
Ich drehe den Kopf zur Seite, betäubt von dieser überraschenden direkten Frage.
"Lass es sein", kommt es sanft zurück. "Ich bin für dich da"
Das ist einfacher als gesagt.
Die Tage werden schlimmer. Langsam glaube ich, dass ich Platzangst bekomme. Ich trau mich kaum mehr aus dem Haus, fühle mich in den eigenen vier Wänden sicherer, als in der großen schutzlosen Welt. Aber selbst hier wird die Luft eng, ich krieg keine frische Luft. Die Luft, sie ist wie verpestet. Gehe ich dann einen Schritt hinaus, in die Stadt oder sonst wohin, - fühle ich mich selbst dann noch beobachtet & kontrolliert. Ich kann mich nicht entfalten, egal wo ich bin. Als würden überall in der Wohnung Kameras hängen, die mich beschatten. Die Menschen da draußen erzielen die gleiche Wirkung. Ich fühl mich klein, unbeholfen und verletzlich. Menschen schauen mich an, laufen an mir vorbei. Was denken sie gerade? Etwas über mich? Wie hässlich diese Frau ist, die sich aber in dem Moment im Inneren wie ein kleines 5-jähriges Mädchen fühlt.Was ein merkwürdiges Gefühl wenn ich dann wieder Zuhause bin. Einerseits will ich nicht, weil die Luft hier draußen viel besser ist, mir die Atmosphäre aber Angst einjagt. Und drinnen geht der ganze Scheiß von vorne los.
Sonntag, 12. August 2012
"Ich leugne nicht, dass sehr viele Gefühle für dich wieder hochgekommen sind. Aber das ändert nichts. Selbst wenn ich Gefühle für dich habe und du für mich, so werden wir nie zusammenfinden. Weil es einfach nicht mehr funktioniert. Zwei Seelen, eine Liebe, die wir teilen, doch es gibt kein Happy End. Nicht für uns. Nie mehr."
Ich bin angetrunken und deprimiert. Der Abend ist einfach unspektakulär. Ich stelle mich erneut zu meiner Freundin, die zuvor mit meinem Ex gesprochen hat. Was auch immer sie gesagt hat, irgendwas ist anders. Denn mein Ex, der mich zuerst kaum beachtet hat, kommt plötzlich ganz nah an mich heran und zieht mich weg von den Anderen, zu einer unbesetzten Bank. Dort sitzen wir, reden über dies und das, über seine Probleme, das er Ende des Jahres in eine Klinik geht. Plötzlich zieht er mich zu sich, legt seine Hand um mein Gesicht und dreht es zu seinem. Schaut mich mit seinen kalten Augen an. Und es passiert. Der zweite Kuss. Dabei bleibt es nicht. Er setzt mich auf seinen Schoß und wir küssen uns innig. Menschen laufen vorbei. "Nehmt euch ein Zimmer", hallt es von allen Seiten. Mich kümmert es nicht. Ich bin froh, gehalten zu werden. Langsam beugt er sich zu meinem Ohr, spricht leise "Ich liebe dich" und mir läuft es eiskalt den Rücken hinunter. Ich kuschel mich an seine Schulter und nuschel ein "Hm". Sage, es nützt doch nix. "Ich werde trotzdem immer für dich da sein, egal ob wir ein Paar sind oder nicht", sagt er mir, als ich kurz vor den Tränen war, weil ich ihm beeichtete, dass alles schlimmer geworden ist. Uns beiden ist klar, dass wir nach ein paar Stunden wieder getrennte Wege gehen. Aber er sagt, er will nicht mehr das der Kontakt abbricht. Er möchte mich gerne Sonntag sehen. Wir sitzen wieder bei den Anderen und selbst da ist er seiner Sache bewusst. Er küsst mich, umarmt mich, kuschelt sich an mich und wir verhalten uns wie ein Paar. Ich halte das nicht mehr aus. Möchte alles ungeschehen machen. Möchte das der Kuss niemals geschehen ist, denn das hat alles verändert. "Wir werden niemals mehr vereint sein", sage ich, als wir Hand in Hand zum Bahnhof laufen. Wir küssen uns zum Abschied und er schreibt mir, er würde mich gerne wiedersehen. Ich weiß nicht, wo das enden wird. Was das wird und wo wir gerade stehen. Ich will nur vor davor fliehen und nicht noch ein Problem dazu haben. Aber so einfach ist das nicht....... nichts ist einfach....
"Ich liebe dich immer noch und werde es wohl immer tun..."
Sag mir, wo führt das hin?
Ich bin angetrunken und deprimiert. Der Abend ist einfach unspektakulär. Ich stelle mich erneut zu meiner Freundin, die zuvor mit meinem Ex gesprochen hat. Was auch immer sie gesagt hat, irgendwas ist anders. Denn mein Ex, der mich zuerst kaum beachtet hat, kommt plötzlich ganz nah an mich heran und zieht mich weg von den Anderen, zu einer unbesetzten Bank. Dort sitzen wir, reden über dies und das, über seine Probleme, das er Ende des Jahres in eine Klinik geht. Plötzlich zieht er mich zu sich, legt seine Hand um mein Gesicht und dreht es zu seinem. Schaut mich mit seinen kalten Augen an. Und es passiert. Der zweite Kuss. Dabei bleibt es nicht. Er setzt mich auf seinen Schoß und wir küssen uns innig. Menschen laufen vorbei. "Nehmt euch ein Zimmer", hallt es von allen Seiten. Mich kümmert es nicht. Ich bin froh, gehalten zu werden. Langsam beugt er sich zu meinem Ohr, spricht leise "Ich liebe dich" und mir läuft es eiskalt den Rücken hinunter. Ich kuschel mich an seine Schulter und nuschel ein "Hm". Sage, es nützt doch nix. "Ich werde trotzdem immer für dich da sein, egal ob wir ein Paar sind oder nicht", sagt er mir, als ich kurz vor den Tränen war, weil ich ihm beeichtete, dass alles schlimmer geworden ist. Uns beiden ist klar, dass wir nach ein paar Stunden wieder getrennte Wege gehen. Aber er sagt, er will nicht mehr das der Kontakt abbricht. Er möchte mich gerne Sonntag sehen. Wir sitzen wieder bei den Anderen und selbst da ist er seiner Sache bewusst. Er küsst mich, umarmt mich, kuschelt sich an mich und wir verhalten uns wie ein Paar. Ich halte das nicht mehr aus. Möchte alles ungeschehen machen. Möchte das der Kuss niemals geschehen ist, denn das hat alles verändert. "Wir werden niemals mehr vereint sein", sage ich, als wir Hand in Hand zum Bahnhof laufen. Wir küssen uns zum Abschied und er schreibt mir, er würde mich gerne wiedersehen. Ich weiß nicht, wo das enden wird. Was das wird und wo wir gerade stehen. Ich will nur vor davor fliehen und nicht noch ein Problem dazu haben. Aber so einfach ist das nicht....... nichts ist einfach....
"Ich liebe dich immer noch und werde es wohl immer tun..."
Sag mir, wo führt das hin?
Samstag, 11. August 2012
Einmal lächeln, bitte.
Eigentlich habe ich mich so auf diesen Tag gefreut. Jetzt möchte ich am liebsten einfach zuhause bleiben und den Kopf unter der Bettdecke vergraben. Das ich zuerst in den letzten Tagen mit einer harten Frage konfrontriert wurde, die mich runter reißt und dann noch die Ansage einer Freundin, dass ich mich ja benehmen soll wie ein ganz normaler Mensch in der Gesellschaft. Der Ex, der zu ihr kommt und seine Probleme erzählt und ich mich frage, und ich soll mich benehmen?! Warum kann ich nicht einmal das machen, was ich will, einmal das machen, was mich für einen Moment ablenkt von dieser ganzen verkorksten Scheiße. Nein. Dagegen muss ich gute Miene zum bösen Spiel machen und einfach nur lächeln. Dabei will ich auch nur einmal allen Menschen sagen, wie scheiße es mir geht. Aber ich weiß wieder was dabei rauskommt: "Ich verstehe dich. Mir gings auch mal so" und die Augen aber was ganz anderes sagen. Wenn du einfach merkst, die Person versteht das nicht. Und die Personen eben von diesem Satz aus anfangen von sich zu erzählen. Da vergeht mir auch alles. Oder: "Das geht vorbei, du schaffst das schon, lass den Kopf nicht hängen" usw. Dabei reicht es doch schon völlig wenn man mir einfach nur zuhört, nichts sagt und mich vielleicht hält. Oder wenns ihnen Angst macht, ihnen es zu krass wird, wenden sie sich ab, wollen nichts damit zu tun haben, und fangen an mich zu beobachten. Das Beste ist und bleibt einfach die Klappe zu halten. Und so muss ich wahrscheinlich da durch... was ein deprimierender Samstag.
Mit dem Ex hat sich auch alles geklärt. Brauch' ich nicht ein Gespräch anzufangen, aber treffen werde ich ihn wohl trotzdem heute. Die ganze Woche haben wir jetzt Sms geschrieben und es ist wohl einfach nur diese Spannung. Er ist also verliebt in mich, mal wieder. Er will mich am liebsten zurückhaben, aber es wird nur ein Traum bleiben. Er vermisst mich, mal wieder. Er freut sich mich zu sehen. Es kamen eben ganz viele Gefühle bei diesem Kuss hoch und er würde es wieder tun. Er weiß aber, dass es keine Hoffnung gibt für uns. Er weiß, dass es niemals mehr ein "uns" gibt überhaupt. Und ich weiß das auch. Was ich davon halten soll, keine Ahnung. Ich will einfach nur das dieser Tag heute schnell vorübergeht. Mir geht es gar nicht gut und mir ist nicht nach Friede-Freude-Eierkuchen. Ich bin sowieso wieder nur das dritte Rad am Wagen. Am liebsten irgendwo hinhocken, fort von den ganzen Leuten, und für mich einfach nur sein. Und die ganze große Regel, egal wieviel wir alle trinken: Klappe halten! Sollen sie sich amüsieren, aber mich bitte daraus halten. Vielleicht lösen sich Probleme von selbst in Luft auf. Und mich gleich mit bitte.
Mit dem Ex hat sich auch alles geklärt. Brauch' ich nicht ein Gespräch anzufangen, aber treffen werde ich ihn wohl trotzdem heute. Die ganze Woche haben wir jetzt Sms geschrieben und es ist wohl einfach nur diese Spannung. Er ist also verliebt in mich, mal wieder. Er will mich am liebsten zurückhaben, aber es wird nur ein Traum bleiben. Er vermisst mich, mal wieder. Er freut sich mich zu sehen. Es kamen eben ganz viele Gefühle bei diesem Kuss hoch und er würde es wieder tun. Er weiß aber, dass es keine Hoffnung gibt für uns. Er weiß, dass es niemals mehr ein "uns" gibt überhaupt. Und ich weiß das auch. Was ich davon halten soll, keine Ahnung. Ich will einfach nur das dieser Tag heute schnell vorübergeht. Mir geht es gar nicht gut und mir ist nicht nach Friede-Freude-Eierkuchen. Ich bin sowieso wieder nur das dritte Rad am Wagen. Am liebsten irgendwo hinhocken, fort von den ganzen Leuten, und für mich einfach nur sein. Und die ganze große Regel, egal wieviel wir alle trinken: Klappe halten! Sollen sie sich amüsieren, aber mich bitte daraus halten. Vielleicht lösen sich Probleme von selbst in Luft auf. Und mich gleich mit bitte.
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