Samstag, 31. Dezember 2011

goodbye zweitausendelf

Auf ein neues verficktes Jahr! yes, ich verbringe Silvester alleine. Mit meiner Mutter. Genug Alkohol steht im Kühlschrank. Die Musik wird aufgedreht, ins Zimmer verzogen, ins Bett und um Punkt zwölf wird die scharfe Klinge an den Arm gesetzt. 3...2...1....ende. Einen besseren Start ins Jahr gibt es nicht. Ich werde das Fenster weit öffnen, damit die kühle Nachtluft auf mich zufliegt. Ich werde die bunten Lichter auf mich wirken lassen, und werde denken; ist es nicht wunderbar an Silvester um Punkt zwölf die Welt zu verlassen? Ich werde den Gedanken haben. Werde es mir im Kopf vorstellen... lächeln...während alle Menschen feiern, stürzt sich ein Mädchen in die Tiefe, in die Tiefe des Abgrunds. Ich finde diesen Gedanken faszinierend. Aber ich werde wohl heute noch eine Liste erstellen, mit Dingen, die ich erreichen will. Auch wenn ich glaube, dass ich kein einziges Häkchen setzen werd, kanns ja nicht schaden. Vorsätze und sowas.

 
Ach und Liebe kann man sich auch total in den ********* schieben. Also von Männern bin ich langsam so angekotzt. Gestern noch schrieb er mir so schöne Dinge.... z.b das ich zu toll wäre, um mich hassen zu müssen (große Klappe lässt grüßen!) & das ich das gar nicht denken bräuchte, ich könnte auch arrogant sein, aber das wäre ich nicht. Und das er Angst hat, sich in mich zu verlieben.... da hamwas. Und heute... nichts. Er hat sich kaum gemeldet, fast garnicht. Das ist ungewohnt, weil wir wirklich jeden Tag Kontakt hatten. Und mich kotzt es an. Weiß auch nicht, wann wir uns wiedersehen, ob er überhaupt will. Nichts. Nada. Das Schlimmste dabei? Ich vermisse ihn und dafür könnt ich mich auch wieder hassen. Das es passiert ist. Das ich ihn zu nah herangelassen habe. 

Ich habe plötzlich so Kopfschmerzen, mir dreht sich alles. Gestern das Essen herrausgekotzt, kein Bissen runtergekriegt. So schlecht. So wackelig auf den Beinen....

Donnerstag, 29. Dezember 2011

maybe today

Es ist unwichtig was die anderen von dir denken, 
denn es ist dein Leben.
 ________________________________________________________
Mein Leben?
Das Gefühl ist nur, dass ich manchmal das Gefühl habe,
nur für andere zu leben, nach ihren Vorstellungen, nach ihren Regeln, nach ihren Vorschriften 
und kein einziges Mal an mich denke. Wo ist da mein Leben?
 

Mittwoch, 28. Dezember 2011

schwach, so schwach...

"Dann mach das mal...sag mir wann, ich komme gerne mit...du musst langsam mal anfangen, wie ein normaler Mensch zu leben, ohne Ängste und alldem drum rum...du bist schon 18, lass dein Leben nicht von sowas bestimmen..du bist nicht allein, ich stehe immer hinter dir und wenn ich früh genug weiß wann deine Termine sind, komme ich immer mit. Und darüber zu reden ist nicht grauenvoll, sondern hilfreich. Mit reden kommt man weiter als mit schweigen."

Die Worte meiner besten Freundin. Ist ja eigentlich schön zu wissen, dass es jemanden gibt, der für einen da ist, oder? Aber ich kann mich noch recht gut an ihre Worte vor einem Jahr an Silvester erinnern. Als ich im kalten Schnee zusammengebrochen bin, geweint & mich geschnitten habe. Das Blut auf meine Hose tropfte, sie schon den Krankenwagen rufen wollte, weil ich außer mir war. Und ihre Worte waren: "Wenn du nicht damit aufhörst, bin ich weg." Es hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen, als mir wiedereinmal bewusst wurde, dass mir gedroht wird, nur weil ich anders bin. Weil ich so bin wie ich bin. Weil ich lebe. Und wenn ich mit ihr zu ProFamilia gehe und mich Menschen womöglich zum ersten Mal seit zwei Jahren fragen, wie es mir geht und ich antworten würde, dass ich mir gerne eine Kugel ins Herz schießen würde und mich dafür bis in alle Ewigkeit selbstzerstören möchte, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie ruhig bleiben kann. Warum werde ich denn immer unter Druck gesetzt? Warum verstehen die Menschen nicht, dat man damit nur das Gegenteil erreicht? Das ich dann darauf scheiße, mir helfen zu lassen. Ich bin ein Monster. An mir wurde herumgestochert und somit ein halbes Leben aus mir herrausgerissen. Irgendwo in mir drin bin ich verblutet und gestorben. Und das nur, weil Menschen auch böse sein können, weil sie drohen, einen unter Druck setzen & zwingen. Soviel Macht hatten sie über mich und heute habe ich Macht über mich. Ich kann mich verstümmeln, ich kann mich kaputt machen, ich kann so krank wie ich bin bleiben, ich kann verweigern mir helfen zu lassen, ich kann mich bestrafen, ich kann mir die Seele aus der Haut schneiden, ich kann alles. Soviel Macht. Aber das macht es nicht rückgängig, das macht nichts besser. Nur noch schlimmer. Und seit langem habe ich wieder das Bedürfnis zu weinen, alles rauszuschreien, laut zu sein, nicht heimlich. Das Bedürfnis mir alles Essen rauszukotzen und zu erbrechen. Das Bedürfnis wieder nichts zu essen, um zu leiden. Das Bedürfnis mir alles selbst kaputt zu machen, was ich mir am aufbauen bin. Das Bedürfnis mich zurückzuziehen, abgeschottet von der Welt. Aber was bringt es? Was bringt was? Was bringt es zu leben? Ich hasse mich. Für alles.

"Wielange willst du das noch raus schieben? Wenn du das nicht in die Hand nimmst, dann ich... dieses ewige hinaus schieben....und deine Ansicht zur Welt, das ist doch Bullshit. Mach was, sonst gehen deine letzten Vertrauen auch von dir."

Das meine ich. Schon wieder diese versteckte Drohung. Jetzt bin ich erfüllt von Angst und hasse mich noch mehr. Das ich es nicht auf die Reihe bekomme, irgendwo anzurufen wegen einer Therapie. Das ich es nicht auf die Reihe bekomme, bei ProFamilia anzurufen, um vorbeizukommen. Das muss alles strukturiert sein. Ich muss aufschreiben was ich sage. Es tausendmal durchgehen. Mir sicher sein. Bereit sein. Den richtigen Moment wählen. Ich fühle mich so schlecht. Ich schaffe es nicht. Ich hasse mich so sehr. 



Dienstag, 27. Dezember 2011

die letzten tage des jahres

Jetzt weiß ich endlich was ich an Silvester mache: Durchschlafen. In meinem Bett. Zuhause. Schlafen. Warum soll ich ein neues Jahr feiern, wenn ich doch genau weiß, dass auch in diesem scheiß Monate kommen werden? Wenn bis dahin mich niemand fragt, bleib ich wirklich in meinem Bett. Nachdem ich die letzten Silvestertage nur auf Achse war, gefeiert habe und diese Tage so unendlich in die Hose gegangen sind weil A. ich immer derbe besoffen war B. ich immer in Tränen ausgebrochen bin und C. es höllischen Stress gab. 


Gestern oder eher gesagt heute Nacht, war er wieder bei mir. Und jetzt kann ich mir eigentlich sicher sein: Er will Sex. Was da abging... ich meine, schon, es war irgendwo schön, aber das war so ein innerer Kampf mit mir. Ich habe mich so verkrampft und auf diese Weise hat es wehgetan, von außen wie auch von innen. In dem Moment sind mir sämtliche Bilder in den Kopf geschossen. Wie ich wehrlos auf einer Liege bin & drei Männer an mir herumhantieren. Wie ich an diesem Tag innerlich gestorben bin. Seitdem kann ich keinen Mann mehr so nah an mich heranlassen..... Das sowas alles ändern kann. Sowas erbärmliches.. und das konnte ich ihm doch nicht sagen. Und bevor es noch weiterging, habe ich abgeblockt. Danach hat er sich beschwert, dass er wirklich alles macht und von mir fast gar nichts kommt. Das er dann das Gefühl hat, dass er alles falsch macht. Er hat auch wieder geheult deswegen... seit heute Morgen hat er auch nicht mehr geschrieben. Das letzte war, dass er gerne mit mir zusammen wär, seine Zeit verbringt, auch wenn er manchmal nicht weiß, wie es weitergehen soll. Das er sich manchmal fragt, was das eigentlich genau mit uns ist, oder was es werden soll. Das er überfordert wäre. Ja, was ist das mit uns? Oder was soll es werden? Das frag ich mich auch. Ich hab irgendwo Angst das er sich jetzt nicht mehr meldet nach gestern Abend & heute Nacht. Und warum lasse ich schon wieder zu, dass mich das so runterzieht? 

 

Montag, 26. Dezember 2011

Augenschläge.

Der Titel klingt irgendwie bescheuert, aber ein besserer ist mir dazu nicht eingefallen. Ich habe ganz und gar etwas vergessen zu erwähnen. Am Freitag war ich auf den letzten Drücker nochmal in der Stadt um ihm eine Kleinigkeit zu besorgen (andere Geschichte), jedenfalls... war das keine gute Idee. Die Stadt. Die Hektik um mich herum. Die Menschen. Die Männer. Die Blicke. Ich fass es nicht. Wenn mich ein älterer Herr schon eine Sekunde angeguckt hat, hab ich extreme Angstzustände bekommen. Als dann noch ein Mann an mir grob vorbeigerauscht ist und seine Hand meine dabei berührte, hat alles in mir ausgesetzt. Ich habe mich aufeinmal so beschmutzt gefühlt. Duschen? Damit ginge es nicht weg. Das Gefühl, die Beschmutzung ging von innen aus. Am liebsten war mir im dem Moment, mich in irgendeine verlassene Gegend zu pflanzen und einfach nur zu heulen... Das ist schlimm geworden. Schon das Anschauen, in die Augen gucken, reicht. Wenn sie mich angaffen, ausversehen berühren... kriecht der Abschaum nur so in mich hinein. Was ist das? Und woher kommt das? Diesmal versteh ICH mich nicht mehr, aber wann hab ich das schon? Ist das nicht irgendwie auch erbärmlich? Bin ich verrückt geworden, noch mehr? Ich hab Angst alleine in die Stadt zu gehen. Aber die auffdringende Nähe meiner Mutter macht mir auch zu schaffen. Zuhause bleiben, wenn sie da ist, geht auch wieder nicht. Ja wohin mit mir? Ich hab sooo... Angst....wenn ich in der Stadt bin und sie schon sehe, die Männer.. spielt sich in meinem Kopf schon ein Horrorszenario ab. Wie sie mich locken und in eine dunkle Gasse zerren, wie sie mich auslachen weil ich so hässlich und beschmutzt bin, wie sie mich grob anfassen und gierig anfangen zu sabbern, wie sie mich als ihr persönliches Spielzeug benutzen und es dann wieder wegwerfen, zurücklassen, beschmutzter denn je. Da bildet sich bei mir eine richtige Gänsehaut, mir läuft es eiskalt den Rücken hinunter, so eingeschüchtert fühle ich mich dann aufeinmal. Was ist das zum Teufel? Ich kann nicht mehr atmen, wenn ich daran denke, dass ich irgendwann aber wieder raus MUSS.... Da schnürt sich alles zusammen... als würde sich meine Vergangenheit rächen...alles kommt mit Konsequenzen hoch..

Sms mit Folgen.


Das kommt davon wenn ich die Klappe nicht halten kann;
"Hör ma, ich mag vielleicht schön sein (zur Besänftigung, damit es nicht ganz so hart für ihn klingt), wie es einige behaupten (die glauben der Lüge), aber eigentlich bin ich von Kopf bis Fuß voller Dreck, beschmutzt. & ich möchte dich nicht auch beschmutzen ._. Der Schein trügt. Du bist so ein hübscher Mann. Was willst du dann mit mir?"

"Hör auf damit! Warum solltest du beschmutzt sein? Wie kommst du auf so etwas? Man, wer hat dir was angetan (ich selber), dass du so über dich denkst? Ich bin verdammt gerne in deiner Nähe und fühle mich ganz und gar nicht beschmutzt..."
& "Nein, süße, du sollst doch was sagen...will dir doch helfen :/"

Ich hätte gar nicht erst damit anfangen sollen. Jetzt vergisst der das nicht und fragt mich immer wieder danach. Der bekommt das nicht aus dem Kopf und beschäftigt sich damit. Ganz toll gemacht -.-

"Manno...ich hätte lieber die Klappe halten sollen :/ Das ist nichts, womit du dich auch beschäftigen brauchst. Ich hab dir nur einen Grund genannt... (weshalb ich ihm nicht glaube wenn er sagt, dat ich hübsch wäre)"

"Du machst mich wahnsinnig. Wenn was ist, dann rede ruhig mit mir. Keine Angst, egal, worum es auch gehen mag...;*"

Never! Ich kann nicht offen reden, ohne gleich die Sprache zu verlieren. wortwörtlich.

"Es ist ja nichts. (wenn das mal keine Lüge ist..)"

"Das werde ich noch beobachten." (O.O)

Wasn dat?? Wie beobachten? Mich? Alles mögliche rausfinden? Nenenene.... scheiße! Das kann der nicht machen.... 
Tja.. irgendwie selbst Schuld, was? Und jetzt?

Sonntag, 25. Dezember 2011

Entscheidungen.




Zu gestern: ich habe es erbärmlich durchgehalten. Ein Schnitt, mehr nicht. Den Rest dieser Art Trance (ich kann mich noch kaum dran erinnern), lag ich auf dem Bett und habe mich auf irgendeinen Punkt konzentriert und gebetet, dass es bald aufhört. Die halbe Nacht konnte ich nicht schlafen. Ich war noch bis ungefähr halb 4 wach, erst dann... vor Erschöpfung in den Schlaf gefallen. Ich kann mich noch an einen Satz erinnern den ich gedachte habe, (und ich kann nicht glauben das ich sowas überhaupt gedacht hab x,x), "du bist psychisch krank, du brauchst jetzt echt Hilfe von Außen" ... jetzt, heute, betrachte ich das Ganze eher als erbärmlich. Wahrscheinlich ist es das auch.

Wozu ich eigentlich kommen wollte & worüber ich mir den Kopf zerbreche:
Er kommt morgen wieder zu mir. Meine Mom hat ihn eingeladen. Ehrlich gesagt habe ich gar keine große Lust mehr dazu. Denn dauernd verstärkt sich das Gefühl, dass er nur an meinem Körper interessiert ist und Sex will, was schonmal garnicht geht, weil ich in Bezug auf Sex etwas.... naja, vergessen wir das. Sagen wir einfach, ich hab Angst vor. Und nicht weil es wehtuen könnte, sondern weil ich mich noch mehr beschmutzt fühle. War nicht immer so. Jedenfalls, bestärkt sich das. Wie er manchmal schreibt... ich hätte einen geilen Knackarsch, schöne Brüste, tolle Figur und er würde mich gerne wild vernaschen. Andrerseits sind da die Sätze von ihm, dass ich ihm langsam wichtig werde und ich ihm nicht egal bin. Das er mir gern helfen würde, weil er merkt das etwas nicht stimmt. Und die Momente in seinen Armen, einfach nur am kuscheln, die Küsse auf mein Haar & meiner Stirn, nur am daliegen & genießen. Das er mich richtig kennenlernen will.... Und dann kommen da wieder diese Berührungen... die Hände auf meinem fetten Arsch & die immer höher rutschen. Die wilden Küsse, weil er sich nicht mehr zusammenreißen kann. Ich frag mich: Ist er nur an meinem Körper interessiert? Vorallem treffen wir uns immer nur bei mir. Nicht irgendwo draußen mal. In die Stadt gehen oder so. Dazu hat er meist keine Lust. Aber widerrum gabs mal ne' Situation, da hat mein Magen mächtig geknurrt (und da er ja denkt das ich hungere -.-) und er meinte, dass wir irgendwo nach draußen gehen könnten und er mich zu einem Essen einlädt. Aha, okay (????)
Kann auch sein, dass es am Wetter liegt. Ist ja auch kalt draußen... keine Ahnung, ich bin so durcheinander... aber eines weiß ich: Dieser Mann kriegt mich so schnell nicht ins Bett. Hinhalten, heißt der Schritt. Wenn ihm das zuviel Mühe ist, weiß ich, er will nur meinen Körper. Und das deprimiert so sehr.... ich bin wohl doch im inneren nichts wert. Nur die Hülle zählt. Ich könnt meine Seele rauskotzen -.-




Kann mir mal einer sagen wie das Leben funktioniert?
Ich habs vergessen. 

 

Samstag, 24. Dezember 2011

Rückschlag.

Mir geht es gar nicht gut. Um ehrlich zu sein, geht es mir richtig scheiße. Ich hab schon wieder so ein Tief. Es gibt keine Gründe. Es ist einfach nur da. Verspüre den Drang einfach loszuweinen, leise und heimlich. Verspüre den Drang mich zu schneiden. Irgendwas zu unternehmen, nur damit dieses Tief verschwindet. Ich gehe gleich schlafen, auch wenn ich es vermutlich dann nicht kann, wenn ich im Bett lieg. Wie gern hätte ich jetzt jemanden bei mir, der für mich da ist, mich in den Arm nimmt und ich einfach nur losheulen darf. Aber es ist niemand da. Ich bin allein. & alleine muss ich das aushalten, denn es ist in mir drin und nicht in ihnen. Wahrscheinlich erlebe ich gleich wieder einen Rückschlag, der Druck ist einfach zu groß. Morgen werde ich mich härter hassen. Aber was macht das für einen Unterschied? Ich bin allein.... & das Blut tropft.  
"Du bist schwach.", hallt es noch in mir.




"Egal, dann bin ich es halt", gebe ich leise zurück...


 

Freitag, 23. Dezember 2011

Pläne fürs neue Jahr, - zeitlos.


Morgen ist Weihnachten und ich freue mich nicht. Morgen in einer Woche ist das Jahr vorbei und ein Neues beginnt. Die Zeit rinnt mir aus den Fingern. Soviele Pläne und keine Zeit. Die Zeit läuft an mir vorbei, rennt voran, ich komm nicht hinterher. Ich muss mir überlegen ob ich noch bei ProFamilia gehe oder lieber anrufe, ob ich das überhaupt wagen soll, denn soviele verdrängte Erinnerungen könnten, müssten dafür an die Oberfläche geraten. Lieber verdrängen oder verarbeiten? Ich muss mir überlegen, ob ich mich nun tatsächlich für eine Therapie "anmelde" oder nicht. Ob ich den Mut dazu habe. Und ich bin ein Angsthase. Zeit zum Abschalten? Nicht mal dazu findet sich Zeit. Ich muss mich mit meinen Suizidgedanken beschäftigen, wann sie kommen und warum. Vermeiden. Ist es ein Zwang? Noch einer? Ich bin auf der Flucht vor meinen Erinnerungen. Ich will damit nicht konfrontiert werden, aber ich muss, falls etwas anders werden soll. Ist die Angst größer als der schwache Willen? 

Und wer sagt das ich dieses Leben noch leben will? 
Wir richten uns nach der Zeit, wir richten uns nach Anderen...
richten wir uns auch mal nach uns?

Umgedrehte Welt.

Seitdem ich nicht mehr soviel essen kann, habe ich ganz schön abgenommen. Als ich gestern Abend auf die Waage stieg und die Zahl sich in mein Augenlicht gebrannt hat, hats mich fast umgehauen. 54,5 kg. So wenig habe ich noch nie gewogen. Manchmal sage ich wirklich, ja ich bin dünn. Aber manchmal schau ich länger in den Spiegel und denke doch wieder, "an machen Stellen hast du ein wenig zuviel" ... und ich vergleiche mich. Mit anderen großen Mädchen, die dünner sind als ich. Aber eigentlich esse ich gerne, wirklich. 

Warum ich das erwähne? Weil alles so verdreht ist.
Seit Samstag war er 4x bei mir. Wir haben uns wieder geküsst und er hat mich berührt. Hat wieder sooft gesagt, wie wunderschön ich bin und er süchtig nach meinen Lippen wär. Er hat sogar geweint, weil er meinte, dass ich ihm langsam wichtig werde & er merkt, wenn etwas nicht stimmt. Er denkt, ich hungere. Er denkt, ich würde im Hungern drinstecken. Er beobachtet mich wenn ich etwas esse, erwähnt es. Er hat gefragt, ob ein Sex freiwillig war. Er macht sich Gedanken, sagt, ich solle mir nicht immer einreden das ich hässlich wär, dass ich keinen Grund habe das zu sagen. Er sagt, wenn ich irgendwas hätte, egal was, könnte ich zu ihm kommen. Das ich mir seine Worte merken soll: schön, schlank, hübsch. Und bei ihm läuft es nicht gut. Seit einer Woche ist er alleine, schläft auf der Couch. Zieht aus der gemeinsamen Wohnung mit seiner Freundin. Packt seine Sachen und geht. Dennoch kann man nicht sagen, ich kann mir Hoffnungen machen. Weil es auch nur sein kann, dass er mich ins Bett kriegen will. Aber er ist dennoch eifersüchtig wenn mich andere Männer anschauen. Es ist alles so verdreht. Was das Schlimmste dabei ist? Das ich ihn vermisse. Er hat mich als Hintergrundbild auf seinem Handy, sagt, ich fühle mich gut an... berührt mich auf die Art, wo ich mich wieder bedrängt fühle. 
Und ich denke mir; hat das alles überhaupt einen Sinn?




Morgen kommt meine Schwester. Bleibt bis zum Montag, an dem er wieder zu mir kommt. Diese Weihnachtsstimmung. Ich kann mich nicht entscheiden, wie ich mich fühlen soll. Der Druck ist stärker geworden, weil ich nicht weiß in welche Richtung ich mich drehe. Die Sache ist, ich tue das alles nicht weil es... um etwas bestimmtes geht. Die Selbstzerstörung treibt mich voran. Ich will mich so sehr zerstören, so ein Hass in mir, den niemand bemerkt. Aber wenn ich es wieder tue, mir ins Fleisch schneide.... das bleibt wenigstens nicht von ihm unbemerkt. Und auf seine Fragen hätte ich keine Antwort. & warum denk ich überhaupt darüber nach? Ist das so wichtig? Sternenstaub verteilt sich in dieser Nacht. Wie gern würde ich jetzt wieder was rauchen, einfach nur wieder mit dem Gedanken beschäftigt zu sein, dass dieses Gefühl weggehen soll. Mit nichts anderes. Denn es tut gut, einfach nur da zuliegen, in seinen Armen, während er seine Lippen auf meine Stirn legt, diese Stelle küsst, über meinen Kopf streicht, mich berührt. Auch wenn ich mich alles andere als frei fühle.

An Heiligabend und am 2.Weihnachtstag gibt es Alkohol. Sauf ich mir die Gedanken weg.
Drogen, Alkohol, Schnitte; tief ins Fleisch, weniger essen, den Hang zur Gefährlichkeit.....
alles nur, damit ich mich irgendwann in Luft auflöse. Selbstzerstörung.
Nein. Ich bin nicht stolz.
Gedanken.



Donnerstag, 22. Dezember 2011

Ich melde mich heute Abend wieder.
Bin irgendwie durch den Wind....

Mittwoch, 21. Dezember 2011

fliegen leicht gemacht

Juhuuu. Ich lebe noch. Oder eher gesagt die Hülle, die noch existiert. Wahrscheinlich habe ich mich gestern dazu stempeln lassen oder noch besser; heute und gestern, wenn mans genau nimmt. & jeder der das lesen würde, oder ich erzählen würde.... da wüsst ich was bei rauskommt. Wie soll ich sagen? Stonend im Schlepptau mit ihm nachhause gekommen, von Mom dauernd alleswissende Blicke zugeworfen bekommen, gezittert, ein Gefühl des Fliegens, nur irgendwie total negativ... und ja. Ich hatte das Gefühl, dass er meinen zweistündigen Zustand etwas ausgenutzt hat <.< Ich lag nur auf dem Bett, die Arme über den Kopf und konnte nichts machen. Total feddisch, als hätte ich 2 Flaschen Wodka getrunken.
Das Beste ist ja, dat ich es nicht bereue. Ich weiß selbst nicht warum. Wahrscheinlich wollte ich mich genauso fühlen... auf einer Seite alle Sorgen beiseite geschoben, auf der anderen Seite...hilflos ausgeliefert. Heute Morgen dann, dadurch das ich durch die Zahnschmerzen eh nicht viel an Nahrung zu mir nehmen kann, der zwei Stunden Schlaf den Morgen, die Nacht durchgemacht wegen ihm... hab ich mich so unsicher auf meinen Beinen gefühlt. Hätte ich mich nicht im Zug hinsetzen können, wäre ich vermutlich umgekippt. Das es kein guter Umgang ist, weiß ich. Vorallem mit der ganzen Sache. Meine Gefühle sind hinter einer eisernen Mauer verschlossen, aus Angst verletzt zu werden, so ist das alles wenigstens auszuhalten. Das hab ich schonmal hingekriegt. Die Person aus dem letzten Post hat sich aus meinem Leben verpisst, weil ich so... weil mein Verhalten einfach unmöglich war. Aber wenigstens bin ich so keine Gefahr mehr für andere Seelen. Ich verletze die Menschen sowieso nur.... Aber ist es nicht irgendwie schön von einem anderen Geschlecht umworben zu werden? Auch wenn der Verdacht besteht, dass es sich nur um mein Äußeres dreht (wobei ich da nichtmal weiß was daran eine "Schönheit" ist) ... peace!


Ich melde mich wieder, wenn ich wieder mit den Füßen auf dem Grund der Tatsachen stehe... momentan dreht sich alles...

Montag, 19. Dezember 2011

Ich weiß es nicht.

Ein Kuss & alles ändert sich.

"Scheiße, was hast du mir angetan? Ich bekomm dich nicht mehr aus dem Kopf"
Ich weiß es nicht.


Was ich für eine Scheiße bau. Ich habe es zumindenst hingekriegt mich nicht zu verletzen, obwohl ich so eine Wut aufeinmal in mir hatte. Und Wut ist da irgendwie noch schlimmer als alles andere. Mir wurde dieses Wochenende sooft verstehen gegeben, was für ein Dreck ich doch wert bin. Das ich Menschen nur verletze, wenn ich nur einmal an mich denk. Das ich assozial bin und selbst das von der besten Freundin zu hören. Wie kann ich da noch jemanden glauben, der sagt, ich sei kostbar? Ich fühle mich auch so leer jetzt. Ohne Grund laufen unsichtbare Tränen. & obwohl ich mich so auf diesen Montag gefreut habe, wegen ihm, das vielleicht Träume doch noch wahr werden, aber der Gedanke "Es ist nur Spaß." da ist und ich... wieder nichts wert bin. Meine Gedankengänge sind wirr, so wie ich durcheinander bin. Mit meinen Gefühlen. Darf ich mich freuen? Soll ich traurig sein? Oder doch lieber total wütend? Und dann denk ich zurück, an die Vergangenheit... wie ich hin und her geschickt wurde, weil mich keiner haben wollte. 5 Heime, 4 Kliniken, eine Jugendschutzstelle.... in nur knapp zwei Jahren. Keiner wollte mich. Nirgenwo war ich erwünscht, nirgendwo gemocht. Wie kann mich heute jemand wollen? Andrerseits brauche ich jemanden.... um nur nicht alleine zu sein. Auf der anderen Seite war ich schon immer alleine, brauche niemanden..... Ich kann nicht schlafen.. nichtmal mehr das. Dabei ist es das Einzige was mir bleibt. Schlaf.

 

Samstag, 17. Dezember 2011

Ein Traum wird wahr.... oder ist es eher ein Horrorfilm?

Stark angetrunken trifft es auf den Punkt. Und obwohl der Tag eigentlich schön war, werde ich nun total fertig gemacht. Ich fühle mich wie eine Bitch & total schlecht. Habe das Bedürfnis mich wieder zu schneiden. Mich selbst leiden zu sehen.
Heute war der Tag, als ich ihn getroffen habe. Alleine. Nur wir beide. Und als er mir ein wenig von dem Stress seiner Freundin erzählt hat und er sehr an ihr hängt.... und wir dann beide abends bei mir waren, uns geküsst haben<3, berührt und was sonst nicht was...  fühle ich mich auf irgendeine Art und Weise sehr schlecht. Erstens, weil ich ihn vermisse und wieder küssen möchte. Zweitens, weil er sozusagen seiner Freundin fremdgegangen ist und ich mitgemacht habe und drittens, weil ich eine Person sehr verletzt habe damit. Ich hasse mich gerade so.... und eigentlich weiß ich auch, dass er nichts für mich fühlt und es nur zur Ablenkung diente. Ich will mich schon wieder so sehr verletzten, so sehr zudröhnen mit Drogen, so sehr kaputt machen das ich nur noch ein Haufen Asche bin. Ich weiß nicht was ich denken soll. Ich will nur noch vergessen. Ich will vergessen, dass ich für ihn Gefühle habe, aber diese nicht erwidert werden. Ich will vergessen das ich lebe, atme & alle Menschen in meiner Umgebung enttäusche...egal was ich mache... alles ist falsch, selbst wenn ich mich nur amüsiere. Ich will aufhören zu leben. Und wahrscheinlich werde ich mich noch heute verletzen, ich halte es einfach nicht aus. Ich will das Blut laufen sehen.. ich will die Faust gegen die Wand schlagen, bis es betäubt ist... ich will... ja was? Ich bin so down..... alles stürzt auf mich ein. Der Alkohol tut auch noch seinen Dienst. Mein Blick verschwimmt.... und ich sehe rot.

Edit: Seine Worte: "Es war zu schön um einfach vorbei zu sein...", als es darum ging, 
dass wir vielleicht Silvester zusammen verbringen.

Freitag, 16. Dezember 2011

Vielleicht liegt der Sieg darin, einfach aufzugeben.

Die Tage seit Mittwoch sind einfach nur grauenvoll. Heute ist es auch nicht gerade besser gewesen. Nur eine Schmerztablette geschluckt. Ich habe nur noch vier. Das muss ausreichen, ein zweites Rezept habe ich nicht. Mein ganzer Mund ist am schmerzen. Und kann man von Tabletten abhängig werden? Ich liebe das Gefühl wenn es aufhört weh zu tun. Blöde Frage..

Irgendwie ist die ganze Woche merkwürdig. 
"A. hat erzählt das du immer so ruhig bist, stimmt das?"
"Was der wieder labert... ich rede doch mit dir, oder nicht?"
"Ja schon. Aber im Unterricht bist du so still."
Stille....
"Läuft zwischen euch etwas?"
"Nö. Wieso sollte da was laufen?"
"Weiß ich nicht."


Was redet der nur über mich? Ich rede schon viel mehr, als am Anfang. Ich bin nunmal kein Mädchen mit einer großen Klappe, die ständig reden kann ohne Punkt und Komma. Ich bin nunmal ein Mädchen das eher ruhig ist... das nicht viel sagt. Es ist so. Habe ich ihn per Sms gefragt, was das soll... "Das du still bist? Das brauch ich garnicht zu erzählen...ist doch offensichtlich..wem soll ich das erzählen...ich mag eigentlich nicht so über dich reden...geht die auch nicht wirklich was an, was mit uns ist... die reden eh schon... gut sahst du heute aus"... Ich meine, schon wieder sein ganzes Verhalten ist so verwirrend. "Du bist schon ne' schöne Frau. Fällt dir nicht auf, wieviele Typen dich am Bahnhof anstarren?" Nein. Und dann; "Ja mir fällt das auf... da denk ich mir, soll ich denen jetzt mal was sagen? Aber ich hab ja irgendwie kein Recht darauf." Weil ich ihm nicht gehöre & ja, wegen seiner Freundin. Und trotz seiner Freundin ist irgendwas zwischen uns. Selbst eine andere meinte zu mir auf dem Weg zum Bahnhof: "Man muss wirklich sehr, sehr blind sein um nicht zu sehen was ich sehe. Man sieht schon das zwischen euch eine gewisse Anziehung besteht." Wenn das alles so offensichtlich ist... dann, ja was dann? Morgen soll schon wieder ein Treffen zustande kommen mit ihm, nachdem es das letzte Mal nicht geklappt hat. Alleine. Mit ihm. Unterwegs. Er sagt sowieso wieder ab, wie letztes Mal, wegen ihr. Sie haben Stress. Wiedermal. Und was für eine Rolle spiele ich überhaupt? Warum mach ich das alles mit? Es ist verboten...


Ich schwebe ein wenig. Ich vergesse mich. Vor den Feiertagen werde ich wohl nichts unternehmen können, was die Überlegung mit der Therapie betrifft. Und noch in diesem Jahr wahrscheinlich auch nicht. Soll ichs im Januar wagen? Einfach bei einer Thera anrufen? Oder zuerst zum Hausarzt? Wenn das mal keine Überwindung ist... Momentan geht es ein wenig. Durch die körperlichen Schmerzen werden die anderen überdeckt. Ich warte auch noch auf mein Zeug zum Abschalten. Und wenn ich das alles hinter mir habe, ist alles gut. Zumindenst erstmal für einen Moment. Aber das zieht mich wieder runter. Alles. Die Schule, die Sache mit ihm, die körperlichen Schmerzen, die Ferien weil ich nichts unternehme, die Menschen die sich so auf Weihnachten freuen, meine übervorsorgliche Mutter deren Berührungen mir nicht in den Kragen passen, die Angst auf eine gewisse Art und Weise zu versagen, der ganze Druck, das Gefühl nutzlos zu sein. Ich kann selber nicht fassen, wie sehr mir danach ist, einfach aufzugeben...

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Aua, aua und nochmal aua.

Die letzten Tage konnte ich nicht posten, da ich mich einem chirurgischen Eingriff unterzogen habe und nun Schmerzen ohne Ende habe. Ich kann nichts essen, nichts trinken, nicht mal reden ohne Schmerzen zu haben. Ich hatte zwei Valiumtabletten bekommen, da mein Kreislauf kurz davor war schlapp zu machen und nichts gewirkt hat, weil die Angst einfach zu groß war.

Morgen kommt ein ausführlicherer Post.
Ich nehme jetzt gleich meine sechste Schmerztablette an diesem Tag und lege mich schlafen.
Vielleicht sieht es morgen besser aus.

Montag, 12. Dezember 2011

Sonntag, 11. Dezember 2011

irgendwie ohne worte

So richtig habe ich eigentlich noch nicht drüber nachgedacht. Vielleicht ansatzweise etwas... Haha, nur witzig das ich geschrieben habe, dat ich bei jemanden anrufe. Ich kann gar nicht anrufen, ich hab doch so Angst vorm telefonieren. Ich trau mich ja noch nicht mal nach Wochen jetzt bei ProFamilia anzurufen. Mensch, was machst du da? Es geht nicht um die Worte, um das Thema (wobei das auch nochmal eine Rolle spielt), einfach ums Telefon! 

Das müsste ich auch erstmal überwinden, oder wie habt ihr das gemacht, wenn überhaupt? 
Ich meine, ich kann mich immernoch selbst zerstören, auch wenn ich einen Schritt vorwärts mache, so halb wenigstens... ein halber Schritt. Das Auftreten sollte noch kommen. Ich hasse mich schon wieder das ich um den heißen Brei herumquatsch, anstatt mal das Zepter?! selbst in die Hand zu nehmen. So feige.. Wer sagt mir denn, ob ich auch nicht damit einen Fehler begehe? Ich bin voll davon. Wahrscheinlich pack ich nicht mal diese Woche... eine Klausur, drei Tests, einen nicht erfreulichen Termin beim Zahnchirurgen, wo ich vorher noch Valium bekomme und wahrscheinlich wieder schwebe, aber davor umkipp vor Angst. Klingt irgendwie unlogisch.. Außerdem werde ich mich morgen zwingen um 6 Uhr früh aufzustehen, obwohl ich das garnicht müsste, aber ich mir meinen Schlaf mit Gewalt entziehen will. Meine Energie für den Tag. Warum und weshalb ist mir auch noch nicht bekannt, da ist nur eine Stimme die sagt: "Du machst das jetzt." Und ich machs. Ja, was noch? Ich will das die Zeit stehen bleibt und ich mal das Gefühl habe, für jemanden bedeutsam zu sein, irgendwie nicht Fehl am Platz. Kommt in letzter Zeit häufig vor, dass ich mir so unendlich viel falsch vorkomme. Ich bin auf mich selbst gestellt. Muss alles alleine meistern, ohne Hilfe. Aber bin ichs denn anders gewohnt? Ich wollte es doch so, wo doch alle meinten, ich wäre so stark, so ein starkes Mädchen... aber wieso schaff ich es dann nicht mal mein Leben auf die Reihe zu bekommen? Irgendwann kracht man immer zusammen. Irgendwann ist man nicht mehr so stark. Irgendwann darf man einfach mal schwach sein. Um danach wieder auf stark zu machen...

Samstag, 10. Dezember 2011

Therapie? & anderen Kram.

Langsam frage ich mich was das Ganze soll. Eine Woche, eine verdammt ganze Woche war Funkstille. Erstens weil ich zwei Tage in der Schule gefehlt habe wegen der Grippe, zweitens weil er sich nicht gemeldet hatte und drittens, weil er mich die letzten zwei Tage nicht beachtet hat großartig. Und dann nehme ich all meinen Mut zusammen und schreibe ihm eine Sms, um zu fragen, ob er nun Abstand nimmt, nur damit ich auch in Kenntnis gesetzt bin. Zuerst meint er, dass er sich nicht traut auf mich zuzugehen & das ich ja gefehlt hätte und er sich schon Gedanken gemacht hat. Dann fragt er, wenn er mich küssen würde, ob ich mich dann nicht in ihn verlieben würde, weil er dann nicht wüsste was er machen soll. Ob ich nur Spaß will oder mehr. Das es ihm nicht leicht fällt, nicht gleich schwach zu werden bei mir. Von wegen, Küsse und blah. Ehm ? So ein Hin und Her. Und das macht mich irgendwie noch mehr fertig, als ein Korb von ihm. Worauf hab ich mich da ÜBERHAUPT eingelassen? Ich fass es nicht...

Morgen werde ich nur noch schlafen. Einfach nur schlafen! Nichts machen. Ich habe Kopfschmerzen von der Sauferei. Ich habe Kopfschmerzen von dem Nachdenken. Hab selbst überlegt, mal bei jemanden wegen Therapie anzurufen. Ich meine, ich kann immernoch einen Rückzieher machen & da sind doch eh solange Wartezeiten... einfach um irgendein Hintertürchen im Kopf zu haben. Auch wenn ich mir so unglaublich schwach vorkomme -.- Ich kriegs nicht mal alleine auf die Reihe mit Depressionen, Suizidgedanken, Ängsten und Selbstzerstörung klarzukommen.... Leben, was? 

Ich will ja nichts sagen, ...

aber meine Narbe tut scheiße weh. 
Die fette, wulsige, sichtbarer als sichtbar.

Leere.


Wenn dich etwas jahrelang belastet, dir jeden Tag zur Hölle macht, dann lernst du einfach, nichts - rein gar nichts - mehr an dich heran zu lassen. Du lernst mit der Zeit sogar, deine eigenen Erinnerungen unter Kontrolle zu halten, sie zu unterdrücken, sie zu verdrängen um dich selbst zu schützen. Du lernst dich selbst zu belügen, bis du deinen eigenen Lügen glaubst.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Anderes Ventil ?

Jeder andere würde das für eine ganz bescheuerte Idee halten. Aber wenn man mal scharf nachdenkt, es ist vielleicht eine andere Art mit meiner Welt klarzukommen, anstatt zur Klinge zu greifen. Okay, es kann, muss nicht, es kann zu einem noch größerem Problem werden, aber man kann es ja einfach mal ausprobieren. Auf die Schule kann ich mich nicht konzentrieren, weil ich mir selber viel Druck mache, dass ich vielleicht zu langsam an die Sache rangeh und die ganzen Ängste das ich vielleicht doch eh versage und nichts pack'. Ich habe zwar alles in dieser Richtung hinter mir gelassen, weil ich ziemlichen Respekt vor habe, aber naja.... Ist es nicht besser in einer Art Rausch zu sein (kein Alkohol) als in dieser Trance und Blut laufen zu lassen? Ich komm anders nicht mehr klar. Vielleicht versteht jetzt keiner wovon ich rede, aber ich habe selber Angst es überhaupt zu schreiben, weil ich niemals gedacht hätte, dass ich mal soweit gehe, nur um diesen Schmerz und diesen Hass in mir wegzuspülen. Es zerstört den Körper. Es zerstört alles. Und will ich das nicht? Will ich mich nicht zerstören? Warum nicht gleich alles in Richtung Selbstzerstörung in Angriff nehmen? Ich bin so darauf......angestachelt, mich selber zu zerstören. Aber eigentlich total gegen meinen Willen. Es kommt irgendwoher, dieser Drang dazu. Eigentlich will ich doch gesund werden.... bin ich überhaupt krank? Das kommt mir so unwillkürlich vor, so unreal, so verschwommen. Ja ich weiß, ich schreibe dauernd davon das ich was ändern muss, und das ich so nicht mehr will... und ich mache garnichts. Ja, vielleicht hab ich einfach nur eine große Klappe, nichts steckt dahinter und bin feige. Andrerseits muss ich mich zerstören. Muss! Und ich weiß nicht warum... als wäre ich eine Puppe, die von jemanden an den Fäden gezogen wird, sodass sie sich bewegt, dies und das macht. Sie kann sich nicht wehren, sie ist gefangen. Hat jemand eine Schere, den Mut dazu die Fäden durchzuschneiden? Und was heißt überhaupt frei? Bin ich dann ganz alleine, noch mehr? Wo steht mir überhaupt mein Kopf? 
Ich will irgendwie nur noch schlafen, nur schlafen...

 

Dienstag, 6. Dezember 2011

Irgendwie alleine.

Liege immernoch mit meiner fetten Erkältung/Grippe whatever flach. Die ganzen Tage nicht in der Schule, nur Zuhause, am Tee trinken, Erkältungsbäder am nehmen, Creme auf meine Haut zwischen Lippe und Nase cremen, weil wegen total am brennen von den ganzen Taschentüchern... dann dieser Kummer in mir, dass ich mir immer alle Arschlöcher ins Herz ziehe, dieses Loch, was mich selbst überlegen lässt... wieder... mit dem Rausch anzufangen. Besser kanns gar nicht mehr sein. Morgen gehts vielleicht, trotz Nase sniefen, zum Friseur. Vielleicht kann das meine Laune etwas aufbessern.... 
Dennoch fühle ich mich irgendwie so alleine...

Montag, 5. Dezember 2011

Was kannst du tun?


Überlass mich nicht mir selbst.
Bitte.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Du hast etwas mit mir gemacht, was ich nicht erklären kann.

Die Nacht war einfach nur schrecklich. Ich glaube, ich hab auch von ihm geträumt.. schon wieder. Er gehört ihr, ich weiß. Gestern Morgen habe ich dann eine Sms von ihm bekommen, in der er schrieb, dass aus Samstag nichts wird, weil ihm seine Freundin das Leben nicht gerade einfach macht. Das es vielleicht auch nicht richtig wäre, weil man ja nie weiß, was passiert und was dann danach ist. Das er vielleicht doch feige ist und er hofft, dass ich nicht allzu sehr enttäuscht oder sauer bin. Daraufhin meinte ich, dass man sich ja so schnell in Menschen täuschen kann. Darauf meinte er, dass er sich auch voll scheiße vorkommt und es schon echt ne doofe Situation ist und er weder für sie, noch für mich ein Arsch sein will, aber wäre es wohl schon zu spät....
 


Ja und dann hat er halt noch geschrieben, dass es ihm nicht gut geht und das Problem wäre nur, dass er auch keine Ahnung hat, was zwischen uns passieren könnte und wenn was passiert, wie wir dann danach mit umgehen. Er will nicht, dass ich mir was erhoffe, was er dann nicht für mich sein kann. Weil dann wäre er noch mehr Arsch als jetzt. Und das er sich auch nicht so toll vorkommt. Das er nicht so ein interessanter Typ oder ähnliches ist, wie er es vielleicht gerne wäre oder ich es vielleicht brauche. Und er meinte, er weiß momentan leider garnicht, was er braucht oder was er will. Tja, womit wir in einer Sackgasse wären. Ich setze den jetzt nicht unter Druck oder sowas, denn den bekommt er Zuhause vermutlich schon genug von seiner Freundin. Ich gehe die Sache ganz locker an. Ich gehe jetzt nicht zu ihm, und rede ihm ein, was er doch für ein Arsch ist oder was für ein Spiel er spielt und sich entscheiden solle. Ich verhalte mich ganz normal wie immer und sage, dass ich nicht wichtig bin und was ich will. Das nur er wichtig ist und wie es ihm geht. Ganz relaxt, ganz entspannt. Ihn ganz in Ruhe lassen. Er soll ja nicht denken, ich wäre ihm verfallen oder sonst was. Im Grunde wusste ich die ganze Zeit, dass es so enden würde. Ich stell mir auch nicht mehr die Frage, woran es liegt, dass ich ihn nicht kriegen kann. Er ist in festen Händen, seine Freundin sollte nicht rumstressen, sich glücklich schätzen. Ihm soll es gut gehen und selbst glücklich sein. "Danke, das du mir helfen willst", schrieb er, als ich meinte, dass er Ruhe braucht wegen dem ganzen Stress. So bin ich halt. Die Nettigkeit in Person. Die versucht, dass es allen gut geht, nur ihr selbst nicht. So bin ich halt. "Cool." Find ich auch.

Männer sind wie Toiletten. 
Entweder besetzt oder beschissen.

Das mit der Schule ausfallen hat sich wohl von selbst gelöst.
 Mich hat ne fette Erkältung erwischt... rote Nase, brennende Haut vom sniefen, supii...

 

Samstag, 3. Dezember 2011

Mach die erste Flasche auf, trinke aus und such den Rausch.

In einem guten Drama findet die Heldin niemals auf direktem Weg zum Ziel. Sie bricht auf, stößt auf ein Hindernis, muss einen Umweg machen, findet sich vor dem nächsten Hindernis wieder, muss noch einen längeren Umweg machen, dann noch ein Hindernis, noch ein Umweg.... Erst wenn sie die nötige Charakterstärke entwickelt hat, um die angestrebte Belohnung zu verdienen, wird sie schließlich Erfolg haben.



Ich schwebe irgendwie. Verfalle in tiefe Depressionen. Fühle mich mehr als nur betäubt. Ein Zustand, den ich nicht mal mehr beschreiben kann. Irgendwo zwischen Schlafen und Wachen, Klartraum und Paralyse. Mir gehts nicht gut, weiß nicht was ich tun kann, damit es aufhört. Schreie in mich hinein. Habe wieder Selbstmordgedanken, bei denen ich Angst habe, dass sie sich festigen. Ich zittere bei jeder Bewegung und schwanke durch die Räume. Überall diese Angst. Überlege, ob ich am Montag die Schule ausfallen lasse, und am Dienstag sage, dass es mir nicht gut ging. Das ich mich so auf garnix konzentrieren konnte, wenn es bis zum Wochenanfang nicht besser wird. Aber dann werden Fragen gestellt, wird gezweifelt, ob ich die Schule überhaupt schaffe. Über manche Dinge kann man nicht reden. Die Zweifel vergessen und riskieren? Hier ist ein großes schwarzes Loch. Das Gefühl, immer weiter zu fallen. Es ist so kalt hier, gleichzeitig so warm, zu erdrückend. Ich könnte ununterbrochen weinen, aber ich muss mich zusammenreißen. Ich bin nicht alleine, um den unterdrückten Gefühlen freien Lauf zu lassen. Und wer das kennt, weiß, was für einen Schmerz man aufnehmen muss. Man lässt alles drin, anstatt alles rauszukotzen. Und momentan wäre mir das Kotzen lieber, vielleicht wäre es danach ein bisschen besser. Aber es ist zu spät. Alles ist zu spät, um es rückgängig zu machen. Vielleicht warte ich auch auf etwas, das niemals passiert.

Freitag, 2. Dezember 2011

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Alltagskram.

Ich finde nicht das heute ein wunderbarer Tag war. Auch wenn unser Weihnachtsbaum heute schon aufgestellt worden ist, damit sich im Laufe der nächsten 3 Wochen schonmal einige Geschenke sich darunter ansammeln und der Anblick schöner ist, als ein leerer Baum. Ich freue mich allerdings nur aufs Wochenende. Wobei für mich erst am Samstag das Wochenende beginnt, da ich bis morgen Abend noch Schule habe. Und Samstag, ihr werdet mich für vollkommen dumm halten, werde ich mich mit ihm treffen. Das heißt, außerhalb der Schule, ein ganzer Tag, mit ihm alleine, er fährt hierher und wir laufen mit einer Flasche Asti durch die Stadt. Frag mich mal einer, wie der Tag laufen wird. Wahrscheinlich ein Bild für die Götter. Zumal es jetzt auch noch so ist, dass er in den letzten Tagen per Sms die Anspielungen darauf gemacht hat, dass er mich küssen will... jetzt ganz ernsthaft. Und ich würde ihm eine klatschen für... aber dem ist das egal, dem ist es wert. Fantastisch. Ich habe mir letztens eine Sms von ihm von einem "Freund" auf Männersprache analysieren lassen. Er meint, dass er zwar eine Freundin hat, aber Gefühle für mich und er Angst hat, dass sie noch stärker werden könnten und er dadurch seine Freundin verliert. Das kann ich noch weniger glauben, als das... ja als was überhaupt? Außerdem meint er mir sagen zu müssen, dass er schnell nervös wird, wenn er vor mir steht. Tja, richtige Zwickmühle, was? Und ich werde kein Wort mehr darüber verlieren, mit ihm über diese komische Sache hier zu reden. Das letzte Mal habe ich unter dem ganzen Druck, der sich darauf entladen hat... naja... es hat jedenfalls böse geendet. Und ich poste wieder weniger, weil ich die Abende nur noch scheiß müde bin, schlafe, morgens wieder aufstehe, fertig mache und mittags wieder zur Schule fahre. Morgen habe ich später, aber ich weiß trotzdem nicht was ich schreiben soll... ich bin wie... ausgelaugt. Nur noch in Bewegung und da bleibt nichts mehr übrig. Was solls... Leben halt.

Dienstag, 29. November 2011

Weihnachtszeit.... eine Suche.


Der Dezember. Ein Monat voller Festlichkeiten. Die dekorierten Schaufenster und Einkaufscenter. Die Weihnachtsmärkte und der leckere Duft nach Glühwein und Zimt. Die Straßen voller Passanten auf der Suche nach den passenden Geschenken für die Liebsten. Die geschmückten Tannenbäume, die an jeder Ecke stehen. Die kühle Brise und Schneeflocken, die auf die Erde fallen. Die heiße Schokolade in den Händen, das Sofa und die Decke. Das Einpacken von Geschenken. Das Rezepte raussuchen um Leckereien zu backen... das alles und noch soviel mehr. Eigentlich bin ich überhaupt nicht der Typ, der sich dann hochkantig auf Weihnachten freut um wieder das 'ich-bin-so-glücklich-hier-mit-euch-Weihnachten-zu-feiern' Face aufzulegen. Mir passt das überhaupt nicht. Dennoch mache ich mit. Mir macht es sehr viel Spaß Geschenke für Andere zu kaufen und hübsch einzupacken. Mir gefällt es Plätzchen zu backen und diese dann zu verschenken. Es ist schön auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und vielleicht den ein oder anderen Schatz zu finden. Ich denke mir dann: "Das bin Ich!" . Zum Teil, zumindenst. Ich fühle, dass ich dann in dieser Haut, in diesem Körper richtig bin. Während die Anderen meine Geschenke auspacken, das Lächeln auf den Lippen und sich drüber freuen, was ich mir für sie einfallen lassen habe. Diesen Moment schätze ich am meisten. 

Andrerseits, bei diesem ganzen Trubel, nur wegen dem Fest der Liebe... fällt mir aber auch sehr stark auf, dass ich komplett vergessen habe wer ich bin. Vergessen. Ich weiß nicht, wann ich in gewissen Situationen ich selbst bin. Ob ich das tatsächlich bin. Wer ich einmal gewesen bin, zählt nicht. Es zählt, wer ich jetzt bin. Und genau das habe ich vergessen. Es ist wie eine Gedächtnislücke. Ich bin auf den Spuren nach mir selbst. Und wenigstens ist diese Zeit, die mir Freude macht, schonmal ein Anfang. Auch wenn ich hin und wieder das Gefühl habe zu zerbrechen. Dieser Augenblick, indem ich kurz oder auch länger gespürt habe, dass ich es bin, muss auf die Liste des "Nach mir selbst suchens", Stichwort für Stichwort. Langsam. Vielleicht kann ich dann irgendwann, eines Tages, zusammenfassen wer ich bin. Bis dahin bin ich auf der Suche... nach mir.

Montag, 28. November 2011

Der kann das doch nicht ernst meinen...
Aber wenn er meint,  ich spiele mit und fahre am Ende meine Krallen aus.
Miau!

Sonntag, 27. November 2011

Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.


„Wer darf entscheiden, wann das Alte endet und das Neue beginnt? Es ist kein besonderer Tag im Kalender. Kein Geburtstag und auch nicht das neue Jahr. Es ist etwas, das passiert. Etwas Großes oder Kleines. Etwas, das uns verändert. Im Idealfall etwas, das uns Hoffnung gibt. Eine neue Art zu leben, ein neuer Blickwinkel. Das Loslassen von alten Gewohnheiten, alten Erinnerungen. Das Wichtigste ist, dass wir niemals aufhören daran zu glauben, dass ein neuer Anfang möglich ist. Aber es ist auch wichtig nicht zu vergessen, dass es bei dem ganzen Mist ein paar Dinge gibt, die es wert sind, dass man sie festhält."
 

Samstag, 26. November 2011

Versteh einer die Männer.

Anstrengende Tage, kann ich da nur sagen. Über meine eigene Gefühlslage kann ich momentan nicht viel erzählen. Eine Sache lenkt mich vollkommen ab und ehrlich gesagt, bin ich da froh drüber. Dann brauch ich mich nicht mit mir beschäftigen. Das ständige Kratzen an den Armen regt mich aber schon auf. Kommen wir einfach mal zur Sachlage: Er. Seinen Standpunkt hat er ganz klar festgelegt. Er hat eine Freundin und will weder mich, noch sie verarschen. Am Dienstag hat er mich vollkommen ignoriert, doch am Donnerstag hatten wir ja unser Gespräch, indem ich ihm von etwas erzählte, wofür ich mich schlecht fühle. Und gestern, tja, macht alles noch komplett merkwürdiger. Ich meine, ich akzeptiere das er vergeben ist, denn solche sind es immer! Und ich mach mir auch keine Hoffnungen, es ist nur so... wenn er da ist, fühle ich mich besser. Allgemein. Lösen sich alle Probleme in Luft auf. Naja, ich genieße halt nur die Aufmerksamkeit von einem mir viel zu schönem Mann. Aber da ist etwas, was mich stutzen lässt. Er hat ja gesagt, dass er weiter Kontakt halten möchte und das heißt ja, auf freundschaftlicher Basis. Jedenfalls ist er mir gestern echt ein bisschen näher gekommen, als es normal sein könnte. 

Selbst für die Anderen war das schon eindeutig, denn mir hat eine gesagt: 
"Ich finde das irgendwie süß wie er sich verhält. 
Ich fände es für dich schön, wenn ihr zusammenkämen würdet, denn ihr passt gut zueinander." 
Tja, nur doof, dass er eine Freundin hat.  
"Ja, Frauen sind manchmal die Vernünftigeren.", meinte sie darauf. 

Er hat sich auch bei mir eingehakt und wollte, dass ich es bei ihm tue. Habs aber erst nicht gemacht, denn mir kam es nicht richtig vor. Auch so, stand er dauernd bei mir und schaute mich an. Später meinte er in einer Sms, dass er sich Sorgen macht das er was falsch macht, denn er wäre mir ja schon etwas näher gekommen und das er ja immernoch vergeben wäre & mich nicht kränken will. Aber auf der anderen Seite schrieb er, dass es ihm schon manchmal schwer fällt, dann lieber doch nichts mit mir zu machen, denn ich hätte manchmal eine anziehende Wirkung auf ihn. Ich wäre schön anzusehen. Das ich am Donnerstag etwas Schönes anhätte, dass es besser wäre als ganz dunkel. Da fragt man sich doch als Frau; verhält sich so jemand der eine Freundin hat? Ganz im Ernst. Er hat zwar gesagt, dass er vergeben wäre, aber da schwingen immernoch die anderen merkwürdigen Sätze mit drin. Vorallem schreibt er mir immer die letzte Sms, wenn wir schreiben, wenn er kurz davor ist, Zuhause zu sein. Bei seiner Freundin. Ist das nicht irgendwie komisch? Ich mach mir ständig darüber Gedanken, weil ich aus seinem Verhalten nicht schlau werde. Was wird hier gespielt?



Das alles lenkt mich so dermaßen ab, dass ich gar nicht mehr an mich denke. Und wie gesagt, es ist gut so. Denn ich will mich momentan nicht mit mir beschäftigen. Das ist noch anstrengender, als diese ganze Sache und den Dingen, dir mir noch bevorstehen und ich regeln muss. Also kann man sagen, dass es eine gute Sache hat. Ich vergesse mich. Aber irgendwann muss ich wieder an mich denken, denn ich möchte ja IRGENDETWAS ändern. Wo ich schon seit etlichen Jahren dran bin und noch keinen Schritt weiter bin. Es ist zwar einfach zu sagen, aber man muss schon erstmal einen Anfang finden. Und ich hab hier auch schon zuviel zu tun, dass mir die Zeit fehlt, darüber nachzudenken was ich jetzt bezüglich meiner Gefühlswelt unternehme. Bis dahin sollte ich vielleicht auch mal meine Wut, die sich hier Zuhause schonmal entlädt, etwas zügeln. Woher diese Wut kommt, kann ich nicht sagen. Aber sie ist schon ewig da. Manchmal kommen mir Sätze viel schärfer aus dem Mund, als beabsichtigt. Irgendwie hab ich auf alles so ne Wut. Auf meine Familie, auf mich, auf die Vergangenheit, auf die Zukunft, auf die Welt, auf Menschen die sich alle miteinander belügen und des ganze Leben. Yeah.

Edit: Und jetzt, spät am Abend, schreibt er mir eine Sms, in der steht, dass er den ganzen Tag darauf gewartet hat, dass ich mich melde. Hallo?! Ich glaube, ich schreib ihm erst morgen früh zurück. Man soll die Männer ja immer ruhig ein wenig zappeln lassen. (Aber wie er hat den ganzen Tag drauf gewartet? Auf eine Sms von mir? Er hat doch da ein Mädchen bei sich -.-) ..

Donnerstag, 24. November 2011

Ich muss den Schmerz schlucken...

Mittwoch, 23. November 2011

"Gehts dir gut?", "Ja schon", "So sieht es aber nicht aus" ....

Heute bin ich wie betäubt. Heute konnte ich meine Gefühle nicht verdecken, ich habs so ziemlich ausgestrahlt. In der Schule wurde mir dreimal von unterschiedlichen Leuten und selbst von der Klassenlehrerin gesagt, dass ich so aussehe als würde es mir nicht gut gehen. Das ich ja auch mit den Sozialpädagogen an der Schule reden könnte. Das ich oft den Eindruck mache, als sei was nicht in Ordnung. Ganz großartig. Vermutlich ist es jedem aufgefallen, ich war fast nur in schwarz gekleidet, weil ich keine Lust hatte mich großartig zurechtzumachen, ich hatte Augenringe und die Schminke war total schräg, da die Nacht der Horror war und ich sogar verschlafen habe. Selbst er hat mich heute nur angeschaut und nicht mit mir geredet, nichtmal zusammen zur Bahn, wie sonst. Ich denke mir wirklich, dass ich lieber hätte die Klappe halten solln, dann wäre alles so wie vorher. Mir kommt es so vor, als wäre nie irgendwas gewesen, alles ist anders. Ich hab ihn zwar noch ausversehen angerufen und Stunden später hat er dann gefragt per Sms, was es denn gäbe und mir ne' gute Nacht gewünscht, aber das wars auch. Zu allem Überfluss habe ich mich heute Morgen noch an der Hand verbrannt, da das Wasser zu heiß war, aua... für einen Moment habe ich überlegt es nochmal extra zu tun.. das Wasser auf ganz heiß stellen und die Hände drunter halten. Jetzt hab ich erstmal wieder den Mittwoch frei und Donnerstag gehts wieder in die Schule... von mittags bis abends.. solange, wie soll ich das nur aushalten?! Oh man.


Montag, 21. November 2011

So ist es immer und wird es immer sein. (Achtung, lang!)

Ich frag mich gerade was ich noch hier mach. Aber aufgeben kommt irgendwie auch nicht infrage. Stehe trotzdem auf und halte mich irgendwie auf meinen Beinen. Das alte Verhaltensmuster von der Vergangenheit schimmert leicht durch. Als ich jedes Mal hingefallen bin und ich auf alles geschissen habe. Als ich mich jedes Wochenende mit Alkohol zum Gipfel geschossen habe. Die Zukunft verbaut. Wie soll ich sagen? Der Tag hat alles zum überfluten gebracht. Als erstes mal wäre da er. Wir haben heute geredet und ich habe ihm gesagt, dass er aufhören soll mit mir zu spielen. Was kam bei raus? Er will mich nicht verletzen aber seine Freundin auch nicht, denn er wäre nicht erst seit gestern mit ihr zusammen. Das er mich zwar so voll mag und auch den Kontakt weiterhalten will, aber ich wahrscheinlich andere Erwartungen habe als er, die er mir nicht erfüllen kann. Das er versucht hat zwischen uns was aufzubauen, aber es doch nicht so geklappt hat. Super, fällt dem aber auch früh ein. Dann hat er noch erzählt aus seiner Vergangenheit, dass es im Elternhaus viel Gewalt hab und er auch schwere Depressionen hatte und noch heute Selbstzweifel hat, dass er deswegen auch nicht gut für mich wäre. Habe ich gesagt, dass ich es auch nicht bin und es besser so ist. Ja gut, dann hab ich auch so ein bisschen was erzählt... dass mein Vater gewalttätig war, meine Mom & ich vor ihm sozusagen geflohen sind mit dem Umzug, dass meine letzte Beziehung einfach nur seelischer Missbrauch war und das mein Ex-Freund sich selber verletzt hat, seinen Arm unter meine Nase gehalten hat, so nach dem Motto; Es ist deine Schuld. War wohl nicht so gut, denn dann hat er gefragt, ob ich mich auch mal selbst verletzt habe... habe ich es nach langem Zögern zugegeben, er weiß ja nicht, dass es immernoch so ist. Jedoch hat er auch gefragt, wo ich mich denn selbstverletzt hätte... tja, somit wars raus. Ich habe Angst, dass das Gefühl für ihn nicht aufhört und ich mich dennoch reinsteiger, denn ständig steht er so nah vor mir und ich seh ihn doch auch jeden Tag.... 





Da saß ich dann endlich im Zug und bin am Abend nachhause gekommen.. fing hier der Stress auch noch an. Mich kann man ja ziemlich leicht aus der Fassung bringen, selbst mit einer Kleinigkeit. Irgendwie bin ich empfindlicher geworden.... jedenfalls ist mein Lieblingstop wegen meiner Mom eingegangen, tja, da fings an. Hab ich die Türen geknallt, sie hat mich angeschrien, ich sie auch. Kam sie voll mütterlich an, mit ihrem scheiß Blick und meinte; ob ich mir denn ein Neues kaufen könnte. Da war auch schon alles vorbei. Mir gings den Tag sowieso schon so scheiße, habe mich aus dem Bett gequält.. und dann sowas heute alles. Als sie dann ins Bett gegangen ist, ließ ich den Tränen freien Lauf. Die Schminke verlief und mit tränenüberströmten Gesicht nahm ich dann den Gegenstand, der mich noch mehr zerstören würde. Die ganzen Arme auf, über all die alten Narben. Unsichtbare Tränen tropften auf die roten Tränen. Ich spürte, wie alles in mir zerriss... das ohrenbetäubte Krachen. Und nun sitze ich hier, mit verheulten Augen und muss noch lesen, wie ich anscheinend in eine Magersucht rutsche, nur weil ich wirklich fast nichts runterbekomme durch den Stress und mir es irgendwie gefällt. Das hat jetzt nichts damit zutun, dass ich mich zu dick finde, ich bin sowieso schon dünn, aber diese selbstzerstörerische Seite von mir zwingt mich dazu.

Ich meine ganz ehrlich, wie sollte ich da in der Lage sein zu lieben? Ich fühle mich nur so allein.. so verdammt alleine, mit allem. Ich will nicht mehr in die Schule, weil ich das Gefühl habe es sowieso nicht zu packen, weil mein Kopf mit anderem Kram voll ist. Jeder Tag der neu geboren wird, raubt mir meine Kraft. Das ewig quälende Aufstehen und das Überstehen des Tages, das erschöpfende Fallen ins Bett, der kurze Schlaf mit diesen Träumen... 
Kann mir jetzt einer sagen wie der Tag morgen wird? Die Gedanken in meinem Kopf, das scheiß Gefühl in mir, seine Anwesenheit.. alles kommt hinzu. Selbstmordgedanken noch dazu... perfekt, ganz perfekt. Ganz ehrlich, wenn ich nicht mehr auf dieser Welt wäre, wäre kein Kampf mehr da, keine Ziele die ich schaffen muss, keine Anstrengung, keine Verletzungen jeglicher Art. Ich bin einfach nur so fertig.. und weiß nicht mehr, was ich machen soll... hmm....

Sonntag, 20. November 2011

Schlag in die Fresse.

Abstand halten. Dies stand an erster Stelle. Ich bin ja auch selber Schuld. Aber nun erstmal zu den neuen Ereignissen: Das Wochenende war auch Mist. Ich hab zwei viel zu starke Cocktails getrunken und in der Nacht darauf saß ich zweimal über der Kloschüssel & hab alles herrausgekotzt. Die Schnitte auf der Haut glitzern schön rot und verstecken musste ich sie dauernd. Noch einen Kapuzenpullover für 45 Euro abgestaubt, da Geld anscheinend keine Rolle spielt und es für mich einfach so gekauft wird. Das falsche Spiel mit der guten Laune und dann heute Abend der Anruf von IHM. Mir kam es ja schon am Freitag sehr komisch vor, als die eine zu mir meinte 'Er hat ne Freundin'. Denn letztens meinte er zu mir, dass er mit nem Mädel zusammenwohnt, aber nicht mit ihr zusammen wäre. Und eben meinte er, er hätte Stress Zuhause, seine Freundin hätte wieder ihre Macken. So. Großartig, oder? Aber dann sich an mich rankuscheln, mir das Gefühl geben er hätte wirklich Interesse und würde es ernst meinen. & noch den Satz sagen: "Ich wünsche mir für dich, dass mit dir alles okay ist, weil dich etwas fertig macht." Ich hab so keinen Bock mehr auf alles. Morgen, wenn ich ihn wiedersehe, werde ich ihn ignorieren, so gut wie es geht. Und wenn er fragt, was los ist, sag ich dem meine Meinung. Das wenn er es nicht ernst meint mit mir, er abzischen kann und sich seine Bemühungen in den Arsch stecken kann. Weil jeder Schlag der kommt, zieht mich mehr ins Drecksloch. Ich komme damit nicht klar. Wegen einem Mann! Gott... wie armselig.

Das Schlimmste ist ja, dass ich kurz davor war zu vertrauen. Ich war so nah dran und bekomm sowieso nur wieder nen' Schlag in die Fresse. Jetzt habe ich überhaupt keine Lust auf diese Woche. Auf morgen. Auf seine Blicke. Alles so gigantisch falsch! Ich weiß nicht mehr was ich denken soll und DAS meinte ich nämlich. In Richtung Liebe und blah bringt hier alles durcheinander. Wieso hab ich sonst das letzte Jahr alle Männer von mir abgeblockt? Sowas macht mich zusätzlich noch fertig. Da denkt man, man hat jemanden gefunden, wo man sich für einen Moment gut fühlt... und dann.. bäääääääääm.. können mich alle morgen mal, mir gehts so echt... mies. Zu allem Überfluss, habe ich die Angst schon wieder zu versagen, mein Leben nicht auf die Reihe zu bekommen. Die ganzen Abschlüsse, die ich nachholen will. Mein Traum für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Eine Ausbildung danach anzufangen.... Ich hab soviel Mist gemacht... und jetzt zahle ich.  
Herzlichen Glückwunsch in der harten Realität! 

Freitag, 18. November 2011

Hey, du, warum bist du so still?


Guten Abend Welt,
der Tag war einfach nur Mist. Das Wochenende wird auch Mist, obwohl ich wegfahre, nicht daheim bin. Ich will wieder Montag haben. Ich will wieder unterwegs sein. Ich will wieder in den scheiß Alltag rein. Jeden Morgen auf den Beinen, die drohen zusammenzuklappen. Jeden Tag die Frage "Wie gehts dir?" und "Was los?". Ich will das die Tage so schnell wie möglich vorbeigehen. Ich will der Versuchung wiederstehen mich zu schneiden. Ich will soviel beschäftigt sein, dass ich gar nicht dazukomme. Eben gerade habe ich mich wieder verletzt, zwei Schnitte, die ich nicht mehr tun wollte. Es brennt, aber ich merk es fast gar nicht mehr. Zu gewohnt ist es. Erschreckend, gleichzeitig nicht genug. Ich will kein Misstrauen mehr haben, es soll verglühen und entweichen. Ich will wieder lieben können, ohne das Gefühl zu haben, den Menschen zu nah an mich heranzulassen. Ich will wieder flirten können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Scheiß auf die Enttäuschung, die kommen kann! No Risk, no Fun, man! Heute Abend hätte ich fast mein Geheimnis verraten... ich bin ein "verschlossenes Buch", sagt er. Und ich konnte meine Klappe nicht halten, dabei habe ich doch für sowas meine Regeln. 
Heute werde ich keine Koffer packen, erst morgen früh. In zwei Stunden werde ich im Bett liegen und einfach nur schlafen. Schlafen, schlafen, schlafen...ginge das nicht auch fürimmer?
 
Bäm. Ich bin das Wochenende nicht da. Vielleicht finde ich heute Abend nach Schule noch Zeit, zu posten. Muss ma' raus hier aus dem stinkenden Suff. Aber ich werde selbst am Wochenende in die kristallklare Nacht schauen und mich fragen:  
Was ist nur passiert?

Donnerstag, 17. November 2011

Notausgang.


"Jemanden wie dich, hab ich echt noch nicht kennengelernt"
"Ich glaub, ich geh morgen doch in die Schule...weil, wenn wir beide fehlen, dann wird das Gerede sehr groß sein. 
Ich kenn die. Die labern den ganzen Tag. Ohne dich wird es nicht toll"
"
...naja, so nah sind wir uns ja auch noch nicht gekommen, dass ich dich wärmen konnte"
"Aber es ist schön, wenn du mich auch längere Zeit anschaust."
"Du machst es mir auch schwer, genau das ist es, was mich wohl auch so an dir reizt"
 

Es ist aber auch wirklich selten, dass ich mal einen Mann an mich heranlasse. Ich bin dennoch misstrauisch. Wie eh und je. Ich bin so eine Aufmerksamkeit einfach nicht gewohnt. Wurde immer nur von Männern fertig gemacht, jede Schuld wurde auf mich geschoben, ich wurde hart angepackt sodass ich blaue Flecken hatte, und meine Liebe die ich in sowas hineingesteckt habe, wurde maßlos missbraucht. Ich weiß nicht mal, ob ich überhaupt nochmal lieben kann. Aber egal was ich mache, ob ich ihn jetzt einen Abend in der Schule nicht großartig beachte, oder ihm zu verstehen gebe das ich ihn mag, er ist immernoch da. Es ist ja nicht so, dass ich es nicht will, aber es wäre besser. Diese ganzen Gefühle verwirren mich, sonst bin ich den Gefühlen immer aus dem Weg gegangen und habe alles abgeblockt. Das verwirrt mich so sehr. Morgen seh ich ihn wieder, heute nicht, heute bin ich nicht da, habe einen anderen Termin. Kann sich das Verwirren überhaupt noch steigern? Gott, ich machs einem wirklich schwer. Selbst mir. Hat jemand ne' Ahnung wo sich der Notausgang befindet?