Morgen ist Weihnachten und ich freue mich nicht. Morgen in einer Woche ist das Jahr vorbei und ein Neues beginnt. Die Zeit rinnt mir aus den Fingern. Soviele Pläne und keine Zeit. Die Zeit läuft an mir vorbei, rennt voran, ich komm nicht hinterher. Ich muss mir überlegen ob ich noch bei ProFamilia gehe oder lieber anrufe, ob ich das überhaupt wagen soll, denn soviele verdrängte Erinnerungen könnten, müssten dafür an die Oberfläche geraten. Lieber verdrängen oder verarbeiten? Ich muss mir überlegen, ob ich mich nun tatsächlich für eine Therapie "anmelde" oder nicht. Ob ich den Mut dazu habe. Und ich bin ein Angsthase. Zeit zum Abschalten? Nicht mal dazu findet sich Zeit. Ich muss mich mit meinen Suizidgedanken beschäftigen, wann sie kommen und warum. Vermeiden. Ist es ein Zwang? Noch einer? Ich bin auf der Flucht vor meinen Erinnerungen. Ich will damit nicht konfrontiert werden, aber ich muss, falls etwas anders werden soll. Ist die Angst größer als der schwache Willen?
Und wer sagt das ich dieses Leben noch leben will?
Wir richten uns nach der Zeit, wir richten uns nach
richten wir uns auch mal nach uns?
die letzten fragen sind gut. und ich denke, es ist eine gute sache, dass die fragen überhaupt kommen. und zu der therapie: die wird dann ja langsam angegangen - du wirst ja nicht sofort mit unangenehmen dingen konfrontiert. und wenn es dir dann zuviel werden würde, könntest du das dem therapeuten immer noch sagen. bitte entscheide dich dafür....
AntwortenLöschenauch wenn du dich auf die feiertage so wenig freust wie ich, wünsche ich dir, dass sie besser werden als du denkst. fühl dich ganz doll gedrückt ♥