Montag, 26. September 2011

Lieben lernen.

Muss ich nochmal ganz von vorne anfangen? Bin ich mir selbst so fremd, weil ich mich selbst nicht mal liebe, nicht kenne? Und wie kann ich ihre Nähe ertragen ohne das sich schwere Ketten um meinen Körper legen? Es sieht so aus, als würde sie sich in mich verlieben, oder sie hat es schon, und ich? Sie lenkt mich ab, aber nicht nur das. Sie ist keine Ablenkung. Sie ist... wunderbar. Manchmal da bin ich unten, dann schreibe ich mit ihr und werde widerwillig nach oben gestoßen, in einen Traum von funkelnden Zuckerwattenwolken. Aber wie kann es sein, wenn Nähe nicht gut ist? Wie kann ich lieben, wenn ich mich selbst hasse? Ich weiß nichts mehr. Gefühlschaos. Was erwartet sie?
Sie. Sie. Sie. Sie.
(Ich würde alles zerstören... mich...sie...eine -falls überhaupt- Beziehung, ich bin nicht gut)

Mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, wie ich manchmal bewusst über meine Arme streiche. Die Narben fühle, die wulsigen Striche.  Ich fange an, sie zu mögen. Nicht nur zu akzeptieren sondern auch zu mögen. Irgendwie schmücken sie mich, wie Ketten oder Armbänder. 

Ist das verrückt? Aber was heißt das schon. Normal wäre ja langweilig. 

Gar nichts ist einfach!

Sonntag, 25. September 2011

Das sagt alles.



Allein.
Verpatzt durch meine eigene Schuld.
Unfähig.

("Deine Seele ist ein Haufen Dreck")

Dienstag, 20. September 2011

Hoffnungslos.

Hab ich das schonmal erwähnt? Ich versuche krampfhaft zu lieben. Ich liege da, mit der tollsten und verständnisvollsten Person, die Hände ineinander verschränkt und wie ist mein Blick? Kalt.
Dabei war der Anfang doch so harmonisch und irgendwann kam der Schalter und alles erscheint so trostlos und gleichgültig. Ich muss tatsächlich zugeben, dass ich nicht mehr lieben kann. Ich konnte es mal, aber warum jetzt nicht mehr? Bin ich so hoffnungslos?
Das Wochenende war die reinste Katastrophe. Den schrägsten Satz der Welt über die Lippen gebracht. Und dabei noch egal zu wirken, ein wahres Wunder. Schauspielerei? Überspielen? Das trifft es wahrscheinlich. Aber warum fragt man mich auch danach? Warum muss ein Mensch, den ich mal geliebt habe, bloß damit, weil ich ihn sehe, alles schreckliche an die Oberfläche bringen was ich seit diesem einen Tag verdrängt habe. Ich wollte nur noch nachhause, die Tür hinter mir zuknallen, an der Tür hinunterrutschen, die Arme verschlungen um den Körper, und einfach nur weinen und vielleicht sogar bluten. Diesem Drang nicht nachzugeben habe ich vermutlich dem Alkohol und der schweren Müdigkeit zu verdanken. Ansonsten wäre noch ein unheil passiert. Wie man sieht, bin ich wirklich schwer hoffnungslos. Mit der Liebe, mit mir selbst, mit diesem einen unverzeihlichem Erlebnis.
Gratulation Jem, du hast es geschafft. Du hast es geschafft dich völlig zu vergessen bei dem ganzen Hass um noch irgendwas von deiner Umgebung wahrzunehmen.
Ich schreibe in Rätseln und vorallem Schwachsinn, deshalb gehe ich jetzt schlafen.

Gute Nacht, zerbrochene Welt.

Freitag, 16. September 2011

Leben verträumen.

Wenn einem alles genommen wird, man sich alles selbst versaut, zurecht, wenn man niemals fähig ist wieder zu lieben nach vielen Veränderungen, wenn man sich selbst nicht mal ansatzweise mag, wenn man keine Freunde mehr hat, die für einen da sind wenn es dir wieder dreckig geht, wenn man sich nur noch ins Koma saufen und Tabletten schlucken will, die Arme aufzuschneiden... dann bleiben die Träume nur noch bei dir.


Und danke ihnen, durch sie bist du noch hier. Ich auch.
Leider.

Dienstag, 13. September 2011

Was bedeutet eigentlich Familie?

Sie hat mich umarmt. Einfach so. U m a r m t. Meine Mutter. U m a r m t.
Ich musste mich wirklich zusammenreißen nicht loszukotzen und ihr zu zeigen wie ich mich ekel.
Langsam müsste ihr klar sein, dass ich das nicht ab kann, weil meine Arme immer so lustlos an meinem Körper hängen, den Kopf zur Seite, während sie das mit mir macht. 
Danach bin ich weggegangen. Hab immer versucht, sie von mir wegzustoßen. Das ist mir zuviel Nähe. Unecht. Falsch. Selbst bei meinem Vater ist das so. Bei meiner Oma. Bei meinen Verwandten. Ich kann diese unechte, falsche Nähe nicht ertragen. Und vorallem bei ihr und ihm. Meinen Eltern. Es fühlt sich nicht richtig an. Das erdrückt mich, wenn sie das macht, wenn er das macht. Sie sollen das nicht machen und dennoch, machen sie es immer wieder. Bei Freunden ist das okay, da stört mich das nicht, es fühlt sich eher richtig an. Aber was bedeutet Familie richtig? Wirklich? Und nicht nur, dass man zusammenhält. Tun wir das? Und nicht nur, dass man sich liebt. Tun wir das? Gab es jemals etwas wie Liebe bei uns? Und warum fangen sie jetzt damit an? Immer wieder, wenn wir es vorher auch nicht hatten? Irgendwas hat sich verändert und diese Veränderung hätte dableiben sollen, wo sie herkam. Es ist falsch.
 

Samstag, 10. September 2011

Mein Herz PLATZT!


Also eins muss ich ja mal loswerden: SIE MACHT MICH VERRÜCKT!

Mir fehlen tatsächlich die Worte und vorallem; ich sehe SIE morgen, wenn nichts schiefgeht und DAS ist das Allerschlimmste was man sich vorstellen kann. Ich habe also ein Date. Mit Ihr. Zum ersten Mal. Seh ich Sie. Mit ihren Freunden. Weil hier eine Veranstaltung für Lesben & Schwule ist. Und was mach ich? Ich stimme auch noch zu! Jetzt gibts kein Zurück mehr. Mein Herz rast jetzt schon wie wild und ich muss ein Zittern unterdrücken. Es ist eine verdammte Aufregung, die Gefühle spielen verrückt und ich ich ich... weiß nicht was ich machen soll?! Ich habe so Angst abgewiesen zu werden, weil doch irgendwas nicht passt. Und vorallem verunsichern mich diese Gefühle. Dies bedeutete immer Gefahr! Ein gefährliches Spiel, in der nur ich die Spielfigur bin. Unbekannte, erschreckende, erniedrigende, aber auch aufregende und schöne Gefühle. Aber beides zusammen geht nicht klar. Ich wünschte so sehr, dass ich das gerade oder auch morgen, mit jemanden teilen könnte. Aber nein, da niemand etwas mit mir wirklich zu tun haben möchte, sitz ich jetzt hier mit einem Haufen Gefühlen. Vorhin habe ich noch kurz mit ihr telefoniert. Sie hat mich angerufen. Einfach so. Und war verzaubert von mir, meiner Stimme. So komm die Idee wohl dann. UND ICH? Ich bin doch total der Angsthase und total schüchtern und OH MEIN GOTT. Ich bin sooooo aufgeregt und ahhh... Was soll ich anziehen? Wie soll ich mich verhalten? So wie ich bin? Still und schweigsam? Soll ich sie umarmen oder nur "Hey" sagen? Was soll ich sagen? Und wenn ich ihr nicht gefalle? Und was kann morgen noch so alles passieren? Ich komm hier grad gar nicht mehr klar. Und falls es was Ernstes werden sollte, falls ich doch nicht irgendwie zu hässlich und langweilig bin, was mach ich dann? Was wenn sie meine Narben sieht? Und leise höre ich eine Stimme in meinem Kopf zu mir flüstern: "Willkommen in der Realität!"

Freitag, 9. September 2011

Freiheit bedeutet nicht alles.

Immer wenn ich auf dem Balkon steh und in die tiefe dunkle Nacht schau, oder gerade auf dem Heimweg bin... sehe ich mich irgendwo da draußen ziellos durch die Straßen laufen. Mit hungerbetäubtem Magen und keinerlei Geld, oder geschweige denn ein Ort der Zuflucht. Ein warmer Raum, ein kuschliges Bett, ein Gefühl, dass einem normalerweise sagt, du hast etwas wo du hingehen kannst, wo du "Zuhause" bist. Ich sehe, wie mich die Kälte von außen und innen zerfrisst, wie ich mich vor einem Busch im nassen Dreck setze um nicht gesehen zu werden. Blaulicht in jeder Ecke. Gefährliche Schritte auf dem Asphalt, die näher kommen und sich wieder entfernen. Die Zeit hat keinen Namen mehr. Ein paar Minuten kommen einem vor wie mehrere Stunden. Die Stille tritt ein. Ich sehe, wie ich wieder aus meinem Versteck gehe und zu dem Haus gehe, wo mich die Frau verraten wollte. Ich ziehe den Schlüssel aus meiner Tasche und schließe auf. Steige bis in den letzten Stock hinauf, setze mich hin und schlinge die Arme um meinen Körper. Hier drinnen ist es zwar nicht kälter als draußen, aber dennoch. Zwei Türen weiter ist ein Zimmer in der Wohnung. Es hat mir mal gehört. Aber ich gehöre nicht mehr hierher. Ich sehe, wie ich diese Nacht auf der harten Treppe verbringe. Nach einer Ewigkeit wird es hell. Und so stehe ich wieder auf und ziehe los. Irgendwohin. Mit meinem wichtigsten Kram und noch immer einem hungerbetäubten Magen. Frühstück fällt aus, genauso wie das Mittagessen. Zum Abendessen gibt es Alkohol, um die Sorgen zu vergessen und vielleicht etwas kostbares, wenn ich jemanden finde, bei dem ich schlafen kann und dann werde ich wieder losziehen. Vielleicht hab ich mal nicht Glück, und muss wieder ziellos durch die Straßen streifen. Immer auf der Hut. 


Langsam verlässt mich die aufsteigende Erinnerung wieder und ich verlasse den Balkon, gehe ins warme Zimmer, in mein warmes Bett und fürchte mich vor der Nacht. Aber wäre ich wieder in dieser Situation, würde ich wieder so handeln. Freiheit bedeutet nicht alles.

Dienstag, 6. September 2011

Manchmal ist die schiefe Bahn der richtige Weg.

Ich poste seltener, ich weiß auch nicht woran das liegt. Seit Tagen höre ich keine einzige Musik mehr, sie stimmt mich irgendwie noch mehr depressiv. Ich bin nicht traurig, ich bin nicht gut gelaunt, ich bin nicht verzweifelt, gar nichts. Kein Gefühl. Ich weiß nicht wie ich mich fühle und wie es weitergehen soll; wie es weitergehen muss. Wiedermal fühle ich mich so unglaublich leer gefegt, eine Hülle ohne Seele, in einem Hauch von Nichts. Ich bin in den letzten Tagen auch panischer geworden. Ich weine und schreie, selbst wenn ich nur eine klitzekleine Spinne sehe. Ich zieh den Kopf ein und verharre in dieser Position. Ohne Grund. Meine Mutter behauptet, ich sei nicht mehr normal. Mein Lachen wäre gekünstelt, als ich versucht habe auf einem Bild zu lachen. Leute, ich kann es einfach nicht. Lachen. Sie versteht es nicht, warum auch, wenn sie ein ultimativer Stressfaktor für mich ist? Ich bin von allen verlassen worden, selbst meine beste Freundin meldet sich seit Wochen nicht mehr. Ich geh kaum noch nach draußen und hocke nur noch in meinem Zimmer. Ich isolier mich und verlier mich immer mehr. Ich bin ein Einzelgänger und werde es immer bleiben. Ich bin unsichtbar und niemand nimmt mich wahr. Warum sollte es auch anders sein? Ich empfinde kein Selbstmitleid, ich empfinde gar nichts, wenn ich dies so schreib. Es ist eine Tatsache, eine Feststellung, die Wahrheit, eine Lüge, Macht und Reich.
Ich habe Kopfschmerzen und verziehe mich jetzt ins Bett.
Gute Nacht.






Sonntag, 4. September 2011

Ich fühle mich scheiße verdammt nochmal am Leben.
Und das ist der Fehler.
Es ist Irrsinn.