yeah, ich bin fast am Tiefspunkt angelangt. Tagelang balanciere ich auf einem seidenen Faden. Und es wird nicht besser. Gedanken, die man besser nicht kennt, so stark wie nie. Schmerzen, die sich aufs körperliche übertragen, zerfressen sich von innen nach außen. Ich krieg wortwörtlich kaum Luft. Ich will nicht, dass mein Körper nun auch schlapp macht, was wäre ich dann für eine Versagerin? Was mich darauf bringt, dass die Verantwortung die ich für mich selber trage, fertig macht. Ich bin für diese Verantwortung nicht gewachsen. Aber ich will nicht in eine Klinik! Nein, nein, nein. Das können sie gleich vergessen. Ist es schon wieder soweit, dass man denkt, eine einzelne Therapie würde für mich nicht ausreichen, ich müsse schon wieder stationär? Ich glaub, es hackt im Kopf. Mich kriegen keine 1000 Pferde in eine Klinik. Ich habe so Panik davor. Schlechte Erfahrungen prägen. Man kann es ja schon fast Phobie nennen.
Genau wie vor Ärzten. Was mich nicht drumrum bringt, zum Hausarzt zu gehen. Schlaftabletten verschreiben lassen oder so. Egal wie früh ich an einem Tag aufstehe, ich kann in der Nacht nicht einschlafen. Es dauert Stunden, egal wie müde ich bin. Heute Nacht bin ich fast ausgerastet. 3 Stunden lag ich wach, bin wieder aufstanden, eine Zigarette geraucht, wieder ins Bett, um wieder aufzustehen, den Fernseh anzumachen, wieder ins Bett und diese Gedanken im Kopf... sie hielten mich wach. Glaubt ihr, wenn ich das erzähl, verschreiben sie mir Schlaftabletten? Ich komm nicht mehr klar. Man sagt mir, die Schule und die Familie sei nicht wichtig. Ich sei wichtig und das es mir jetzt besser geht. Aber was wäre ich dann wieder für eine Versagerin? Ich kann einfach nicht an mich denken, ohne mich schlecht zu fühlen, ohne mich zu hassen.
Dienstag, 31. Januar 2012
Montag, 30. Januar 2012
Sonntag, 29. Januar 2012
Die Nacht wird zur Qual.
Ich neige zu Fressattacken dieses Wochenende. Ich hasse Wochenende. Alles in mich reinschaufeln, querbeet, nur rein... so ekelhaft. Und wie meine Mutter immer isst.. alles zusammengeschmissen auf einen Teller, zermatscht, den Salat darunter, wie Babybrei, ich könnt jedes Mal würgen. Ja mich ekelt es. Wie sie alle ihr Essen hineinzwängen. Dann fühle ich mich unwohl, irgendwie fett, obwohl ich es nicht bin und das weiß ich auch. Aber ich fühle mich dann so dreckig, so eklig.. gott, ich werd das Gefühl nicht los. Heute Nacht habe ich die Kloschüssel wieder begrüßt. Das ganze eklige Zeug was ich in mir hineingeschaufelt habe, wieder auf Wiedersehen gesagt. Fühle mich besser, viel besser, aber irgendwie quält mich ein schlechtes Gewissen. Egal, das kommt selbst dann wieder.. wenn ich irgendwas blödes mach. Und ja, ich hab mich schonwieder geschnitten, habs nicht mehr ausgehalten. Das Essen, der Stress Zuhause, das Einengen, die Einsamkeit, die Kotzerei, meine Fehlerhaftigkeit weil ich noch am Leben bin, das mir alle abkaufen, dass ich okay bin, aber selbst andere merken... das ich nicht ich selbst bin. Es hat sich etwas verändert. Vielleicht liegt es daran, dass ich nunmehr wirklich gecheckt habe, dass ich ein schlechter Mensch geworden bin? Und wirklich, es ist so. Es hat sich in mir hineingebrannt & selbst wenn man mir sagt, es sei nicht so, kann ich es einfach nicht mehr glauben. Vielleicht habe ich schon mit allem abgeschlossen und warte nur noch auf diesen einen Moment?! Ganz ehrlich... ich will nicht mehr. & ich drücke fester zu.
Schnitte so tief und wahr.. was auch immer Leben war.
Samstag, 28. Januar 2012
Hilflos; die Hölle beginnt.
Einsamkeit umschlingt mich wieder mit ihren Krallen, die sich tief in meine Haut hinein brennen.
Es ist nichts mehr so, wie es einmal war. Mein Blick verschleiert durch einen dichten Nebel.
Mich vermisst keiner. Dreck, Abschaum, Ich. Lasst mich liegen. Hier gehör' ich her. Boden.
Der Alkohol rinnt meinen Hals hinab. Welches Gefühl trage ich in mir, frage ich mich.
Der Schmerz wird körperlich. Als würde ich langsam ersticken. Kreislauf macht schlapp. Sterne tanzen.
Doch ich habe noch Zeit. Ich setze die Klinge an und schneide. Tief. Es ist alles egal.
Donnerstag, 26. Januar 2012
Mittwoch, 25. Januar 2012
Die, Bitch. Die.
Mir ist speiübel. Das ganze fettartige Essen will nicht in mir bleiben. Bei dem Gedanken daran, würde ich auch nicht in mir bleiben wollen. Ich renne ins Bad, schließe die Tür ab und begrüße die Kloschüssel. Es ist dunkel, das Licht habe ich nicht angemacht. So muss ich mich selbst weniger ertragen. Und ich kotze. Kotze Gedanken und Erinnerungen. Blut. Ich stecke mir den Finger in den Hals, will jedes winzige Fünkchen Leben aus mir rausbrechen. Ich hasse mich, dass ich noch hier bin. Das ich noch atme. Habe den unerträglichen Wunsch, jetzt und hier alles zu beenden. Ich bin falsch. Gehöre nicht her. Mit jedem Schritt den ich gehe, bin ich unerwünscht. Luft & unsichtbar. Jeden Tag die gleichen Lügen. Ich belüge mich selbst. Versuche alles. Bin überfreundlich, süß schüchtern, reizbar, verletzend, drohend.... und das alles nur, um die Einsamkeit zu ertragen. Um vielleicht irgendwie anerkannt zu werden. Aber das ist falsch, wie ich es auch bin. Mir geht es gut, ja. Ich schlucke Tabletten, um der Leere zu entgehen. Das erinnert mich daran, dass ich wieder Nachschub brauch. Um das alles hier zu ertragen, mich zu ertragen. Ich kann mich nicht leiden. Das Einzige was mir bleibt, sind meine Vorstellungen vom Ende der Existenz, ist die scharfe Klinge, die bitteren Tabletten, und das Netz aus Lügen. Ich habe Angst vor mir selbst, ich kann mir alles zutrauen. Habe Angst um mich. Und vielleicht ist das wieder eine Lüge, vielleicht aber auch die nackte Wahrheit. Ich weiß es nicht.
Muss hier weg.
Dienstag, 24. Januar 2012
Heute: Kein Depri-Post.
Ich möchte Donnerstag haben. Nicht, weil ich dich wiedersehe, sondern weil ich nicht weiß, wielange diese plötzliche gute Laune anhält. Ich weiß nicht mal wo sie herkommt. Stimmungsschwankungen. Erklärung? Wohl kaum. Ich habe so ein Rededrang, quietsche beim Lachen, schrei durch die ganze Wohnung, und hüpf, beweg und dreh mich. Und genau das muss ich am Donnerstag in der Schule tun. Denn ich habe eine Wette mit dir am laufen. Ich muss das komplette Gegenteil von dem sein, was ich sonst immer bin. Wir haben um Zuckerwatte gewettet. Auch wenn du nicht weißt, wo du sie herbekommst. "Also gehst du davon aus, dass ich gewinne?" frage ich dich und grinse. Du lachst, und sagst, dass du dir das noch nicht vorstellen kannst und ich dich so ganz bestimmt aus den Latschen hau. Dann hau ich dich aus den Latschen, wenn ich nicht wieder den Schwanz einziehe, denn das ist verdammt schwer. Aber ich versuche es. Werde dich eine Stunde vor der Schule anrufen, dir Bescheid sagen, dass du die Zuckerwatte bereit halten sollst und dich nicht zu Wort kommen lassen. Ich werde auf dich zukommen, mich bei dir einhaken und fragen; "Wie gehts? Wie stehts? Alles fit im Schritt?" und es ist mir egal, ob sämtliche Menschlein das mitbekommen. Ich will meine Zuckerwatte.
Montag, 23. Januar 2012
Was ist das zwischen uns, frage ich mich.
Montag Mittag. Ein neuer Schultag. Habe verschlafen, gerade noch rechtzeitig geschafft. Später mit C. getroffen. Irgendwie kamen wir auf dich zu sprechen. "Heute kann er sehen, was er verpasst hat", sagt sie. Als ich sie fragend anblickte, sagt sie; "Weil du heute gut aussiehst." Ich bedanke mich bei ihr und fühle mich ein bisschen besser. Kurz nachdem der Unterricht angefangen hat, und ich wusste, dass du später kommst - wie immer, kamst du. Ich drehe mich zur Tür um, schaue dich an und in dem Moment treffen sich unsere Blicke. Du gehst an mir vorbei, setzt dich zwei Plätze von mir entfernt hin. Irgendwann hast du dich zu mir gebeugt. Ich dreh mich zu dir um. Wir schauen uns an. Du grinst und sagst: "Hey." Ich sage dir auch Hi. "Alles klar?" fragst du, lächelst, klimperst mit deinen Augen und ich werde schwach. Ich drehe mich wieder zu dem Computer und versuche, ihn irgendwie zum Laufen zu bekommen. Du merkst es, kommst zu mir, bist neben mir und gibst in den Computer meinen Vor und Nachnamen ein. Deine Nähe macht mich verrückt, wusstest du das? Du gehst wieder auf deinen Platz und ich kann mich kaum auf den Unterricht konzentrieren. Ich spüre deine Blicke, wenn du dich umdrehst. In der Pause gehe ich runter, eine rauchen. Nach einer Weile tauchst auch du auf. Stellst dich neben mich, schaust mir in die Augen und lächelst. Du sagst, dass ich heute gut aussehe. Wenn du nur wüsstest, wie schöner es dich macht, wenn du lächelst. Wir amüsieren uns mit den Anderen, aber mein Blick schweift manchmal deinen. Die Zigarette ist aus, wir gehen wieder hoch. Es ist kalt draußen. Im Flur sagt C. zu mir, dass du mich kaum noch anschaust, aber ich sehe das anders wie sie. Ich bemerke deine Blicke, auch wenn sie manchmal nur kurz sind. Zur Bestätigung schaue ich nach ihren Worten zu dir und in diesem Moment schaust du mich auch kurz an. Als würdest du selbst fühlen, dass ich dich auch anschaue. Ich kann die Augen nicht von dir lassen. Im Unterricht schreibe ich zwei Tests, du läufst zum Waschbecken, das tust du oft. Du schaust mich an, beugst dich zu mir und fragst, was ich mache. Verschwindest gleich darauf wieder. Als ich fertig bin und ich mich wieder auf meinen Platz setze, kommst du oft an unserem Tisch vorbei, bleibst stehen, gehst wieder, schaust mich manchmal an. Du machst mich wahnsinnig. Du bist so nah, aber auch so fern.
Dann ist endlich die Schule aus, und ich gehe mit den Anderen in Richtung Bahn. Du gehst noch ein Stück mit, verschwindest dann aber wieder zu den Kerlen. An der Bahn treffen wir uns wieder, dein Blick trifft wieder meinen. Wir fahren zusammen zum Hauptbahnhof, warten dort auf deinen Zug, der 10 Minuten früher als meiner fährt. Du beschwerst dich wieder, dass ich immer so ruhig bin. "Du bist privat anders als in der Schule." sagst du. "Liegt vielleicht an dem Wort. Schule." sage ich und du gibst mir Recht. Gibst dich damit erstmal zufrieden. Manchmal bist du mir mit deinem Gesicht sehr nahe und redest so mit mir. Du sagst, dass ich so verträumt schaue und fragst, wovon ich träume. "Zuckerwatte" sage ich und du glaubst mir nicht. Ich grinse. "Den ganzen Tag?" fragst du unglaubwürdig und ich sage, jeden Tag und jede Stunde. Du sagst, dass ich mir die Zuckerwatte auch einfach kaufen könnte und ich verneine dies. Überlege, ob ich dir sagen soll, dass du die Zuckerwatte für mich bist, aber ich trau mich nicht. Ich habe Angst vor deiner Reaktion und die Antwort darauf kenne ich sowieso schon. Du willst keine Beziehung und bist für die Liebe nicht zu haben. Aber dann frage ich mich, warum du dich so verhälst... Wir setzen uns in Bewegung, denn dein Zug fährt gleich. Als wir an deinem Gleis ankommen, stellst du dich vor mir hin und sagst; "Jetzt müssen wir uns verabschieden" und ich will nicht. Du sagst, dass du dich aber nicht verabschieden willst und ziehst einen süßen Schmollmund. Ich sage, dass du lügst und du sagst; "Boah" und lachst. Dann umarmst mich, ganz feste, erdrückst mich fast. "Das brauchst du manchmal, oder?" sagst du, und dann umarmst du mich normal, sanft. "Bis Morgen" sagst du. Ich lächle und sage "Wenn ich nicht verschlafe.", du schaust erschrocken und sagst, dass das fies wäre. Du musst los. Gehst auf dein Gleis und ich auf meins. Ich schaue dich noch lange an, heimlich. Dann bist du weg. Montag Abend. Und ich zittere schon den nächsten Tag entgegen. Jeder Tag kann anders laufen. Jeder Tag läuft anders. Mit dir und mir. Jeder Tag kann der Letzte gewesen sein. Und ich wünschte, ich könnte mal alleine mit dir reden. Könnte dir sagen, dass ich mich in dich verliebt habe, aber es nur mal sagen wollte, weil ich weiß, dass es nix ändert. Aber dann wär es raus und du wüsstest Bescheid und vielleicht distanzierst du dich dann. Vielleicht wird es dann besser. Vielleicht kann ich mich dann endlich entlieben. Denn du tust mir nicht gut. Ich hab mein kleines kaputtes Herz an dich verloren.
Dann ist endlich die Schule aus, und ich gehe mit den Anderen in Richtung Bahn. Du gehst noch ein Stück mit, verschwindest dann aber wieder zu den Kerlen. An der Bahn treffen wir uns wieder, dein Blick trifft wieder meinen. Wir fahren zusammen zum Hauptbahnhof, warten dort auf deinen Zug, der 10 Minuten früher als meiner fährt. Du beschwerst dich wieder, dass ich immer so ruhig bin. "Du bist privat anders als in der Schule." sagst du. "Liegt vielleicht an dem Wort. Schule." sage ich und du gibst mir Recht. Gibst dich damit erstmal zufrieden. Manchmal bist du mir mit deinem Gesicht sehr nahe und redest so mit mir. Du sagst, dass ich so verträumt schaue und fragst, wovon ich träume. "Zuckerwatte" sage ich und du glaubst mir nicht. Ich grinse. "Den ganzen Tag?" fragst du unglaubwürdig und ich sage, jeden Tag und jede Stunde. Du sagst, dass ich mir die Zuckerwatte auch einfach kaufen könnte und ich verneine dies. Überlege, ob ich dir sagen soll, dass du die Zuckerwatte für mich bist, aber ich trau mich nicht. Ich habe Angst vor deiner Reaktion und die Antwort darauf kenne ich sowieso schon. Du willst keine Beziehung und bist für die Liebe nicht zu haben. Aber dann frage ich mich, warum du dich so verhälst... Wir setzen uns in Bewegung, denn dein Zug fährt gleich. Als wir an deinem Gleis ankommen, stellst du dich vor mir hin und sagst; "Jetzt müssen wir uns verabschieden" und ich will nicht. Du sagst, dass du dich aber nicht verabschieden willst und ziehst einen süßen Schmollmund. Ich sage, dass du lügst und du sagst; "Boah" und lachst. Dann umarmst mich, ganz feste, erdrückst mich fast. "Das brauchst du manchmal, oder?" sagst du, und dann umarmst du mich normal, sanft. "Bis Morgen" sagst du. Ich lächle und sage "Wenn ich nicht verschlafe.", du schaust erschrocken und sagst, dass das fies wäre. Du musst los. Gehst auf dein Gleis und ich auf meins. Ich schaue dich noch lange an, heimlich. Dann bist du weg. Montag Abend. Und ich zittere schon den nächsten Tag entgegen. Jeder Tag kann anders laufen. Jeder Tag läuft anders. Mit dir und mir. Jeder Tag kann der Letzte gewesen sein. Und ich wünschte, ich könnte mal alleine mit dir reden. Könnte dir sagen, dass ich mich in dich verliebt habe, aber es nur mal sagen wollte, weil ich weiß, dass es nix ändert. Aber dann wär es raus und du wüsstest Bescheid und vielleicht distanzierst du dich dann. Vielleicht wird es dann besser. Vielleicht kann ich mich dann endlich entlieben. Denn du tust mir nicht gut. Ich hab mein kleines kaputtes Herz an dich verloren.
Der bittersüße Geschmack von Erinnerung.
Meine dunkelbraune Schatztruhe, ich habe sie wieder hervorgekramt, habe mehrere. Mit verborgenen Erinnerungen, jede kleine und große Sache erzählt eine Geschichte. Mal schön, mal sehr schmerzhaft... da lag es, das Bild. Ein Teil von mir. Ich starre eine Ewigkeit hinauf, will mir einprägen, dass es wirklich passiert ist, aber es wirkt so unreal, so fremd. Erfolgreich (fast) verdrängt. Irgendwo in mir schlummert es, breitet sich heimlich aus, in alle Glieder.. Aber sollte ich mich damit auseinandersetzen müssen, um abzuschließen, dann muss ich wissen, dass es real war und nicht fremd. Geht nicht. Dennoch merke ich, wie eine einsame salzige Träne ihren Weg hinaus findet. Ich verschließe das Bild ganz schnell wieder. Will es nicht mehr sehen. Weiter geht die Reise... ich sehe andere vergangene Erinnerungen. Erinner mich an die dahinter verborgene Geschichte, bin gebannt. Ich nehme ein großes Shirt, ziehe es an. Von einer verflossenen Liebe. Es riecht frisch gewaschen, aber auch ein wenig von dem jahrelangem liegen in der Truhe. Nach Schrank. Erinnerungen haften an mir. Ich genieße es. Wühle mich weiter durch andere Dinge, lese mir Zeilen durch, und schließe irgendwann die Truhe wieder.
Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
Samstag, 21. Januar 2012
Lügen & Wahrheiten.
Ja, ich laber hier nur herum. Ja, ich lüge andere Menschen an, in allem. Ja, ich belüge selbst mich. Ja, ich sehe den Punkt immer tiefer sinken und nicht bergauf. Ja, mir ist momentan wirklich alles scheißegal, nur meine Leistungen gegenüber anderen müssen gut werden. "Was los mit dir. Du jammerst nur herum." Ich mach mein Ding, da zählt Freundlichkeit nicht mehr. Ja, ich habs nicht anders verdient, ich mach mir alles selbst schwer. Ja, ich bin einfach eine dumme Kuh, die total ängstlich ist. Ja, erzählt weiter, erzählt die Wahrheit, ich werde alles abblocken. Ja, ich werde jegliche Menschen aus meinem Umfeld verkraulen, sodass ich nachher ganz alleine dastehe, so ist für alle der Abschied leichter. Ja, ich habe keinen Mut. Ja, ich bin feige. Aber es ist immernoch mein Leben, meine Welt, mein Recht. Lasst mich doch in meinem Selbsthass ertränken, juckt doch eh' keinen. Ja, ich bin grad eiskalt und ich entschuldige mich nicht dafür.
Freitag, 20. Januar 2012
Weil...
ich das sehr lange nicht mehr gemacht habe und weil ich momentan so leer bin:
Ich habe einen Blogaward von Phoenix bekommen!
Vielen lieben Dank nochmal.
1. Ich mache alles falsch was man nur falsch machen kann. Selbst die einfachsten Dinge gehen schief.
2. Produktionsfehler - ich bitte um Rückgabe!
3. Vorallem denke ich noch weiter, dass man mich einfach nicht lieben kann. Ich liebe mich ja noch nicht mal. Ich hasse mich. Kann ich überhaupt lieben? Irgendwie frag ich mich dann, wieso es mir überhaupt was ausmacht, dieses ungeliebte Gefühl in mir zu tragen.
4. Alles in allem finde ich mich dennoch in einigen Situationen süß. Weiß selbst nicht warum.
5. Ich habe Probleme mir selbst einzugestehen, dass ich es alleine nicht schaffe, mein Leben auf die Reihe zu kriegen.
6. Ich trage ein tiefes Geheimnis in meiner Seele, dass mich dazu veranlasst, mich selbst zu zerstören und an dem Selbsthass zu ersaufen.
7. Ich will gerne nochmal nach Paris & nach der Schule ein Jahr im Ausland verbringen.
Ich geb' den Blogaward weiter an:
- Amy
Kann jemand mal den Ausschalt-Knopf für's Leben finden? Oder zumindenst für die nächsten weiteren Tage?
Irgendwie ausradieren, auslöschen...
Tag 837402784947200.
Du liegst im Bett, kratzt dir den Schlaf aus den Augen, schaust auf die Uhr, bemerkst, es beginnt ein neuer Tag und du könntest wiedermal kotzen. Willst die Bettdecke über den Kopf ziehen und weiterschlafen. Aber du musst aufstehen. Redest dir jeden Morgen ein, dass du nur noch diesen Tag schaffen musst, einen weiteren trostlosen Tag. Du gehst, du existierst, du atmest - umsonst. Aber du musst überleben, du musst den Tag überstehen. Am Mittag zählst du die Stunden bis du dich wieder in dein Bett legen kannst. Es scheint, als würde dich die Zeit verarschen wollen. Die Uhr tickt, aber sie dreht sich nicht weiter. Es ist, als würden die Zeiger stehenbleiben und du steckst in einer Zeitschleife drin. Nach mühelosem Überwinden hast du den Tag am Abend hinter dir, und es kommt dir vor, wie eine Ewigkeit eines ganzen Lebens. Du legst dich wieder ins Bett, ziehst die Decke über den Kopf und denkst: Nur noch einen weiteren Tag überleben, überstehen.
Die Zeit läuft.
Die Zeit läuft.
Donnerstag, 19. Januar 2012
Non-stop.
Eine Minute war meine kleine Welt in Ordnung. Heute Abend.
Aber eigentlich ist in dieser Minute ein Vulkan von allen möglichen Gefühlen ausgebrochen.
Ich spüre immernoch die Erinnerung seiner Berührung und schließe sie in mein, gerade am renovieren, Herz ein und gehe in den nächsten Vulkan hinein. Keine Zeit zum Luft holen. Non-stop.
"Du lässt dich gerne fallen, oder?", "...seufz...Ja..."
Yeah. Ich hab's geschafft, mich heute nicht zu schneiden, obwohl es hätte schief gehen können. Ich war so voller Aggressionen, gegen mich selbst, gegen andere. Ich hätte mir ja gerne ein Glas zertrümmert & die Scherbe mir mitten ins Herz gerammt. Aber wahrscheinlich wär ich auch so dumm gewesen und hätte es verfehlt. Das ist nich gut, wenn ich wütend bin. Dann werden die Schnitte zu tief... dann übergehe ich alle Grenzen, dann kann ich nichts versprechen.. aber ich bin nochmal davon gekommen. Wer weiß..vielleicht habe ich das nächste Mal nicht soviel Glück und verrecke?
Mittwoch, 18. Januar 2012
Darum.
Aufdringliche und drängende Menschen sind definitiv nicht mein Ding. Was soll die Fragerei bezwecken, was wollen sie mit diesem Wissen, was sie dann bekommen? Ich kann nicht sagen, was ich dabei fühle, aber ich fühle mich nicht wohl. Ich werde reizbarer. Es legt sich irgendein Schalter um. Aber hey, so ist das Leben, was gibt es da noch zu fragen?
"Du willst gar nicht mehr mit mir schreiben."
"Natürlich will ich das."
"Du schreibst mich nicht mehr an."
"Natürlich will ich das."
"Du schreibst mich nicht mehr an."
"Ja, sorry, mein Kopf ist momentan so voll."
"Wovon? :("
"Allem möglichen."
"Erzähl."
"Gibt da nix zu erzählen. Ich bin viel am Lernen, ich denke über mich und mein Leben nach und so weiter."
"Wieso über dein Leben?"
"Ja keine Ahnung, halt über Familie, warum alles so zerrüttelt ist, wieso ich existiere, ob ich alles richtig oder gar falsch mache, welchen Weg ich gehe oder noch gehen soll, was es überhaupt einen Sinn hat, soll ich aufgeben oder nicht,denk ich halt drüber nach. Mir kann da auch niemand reinreden, is ja mein Leben und ich gestalte es so, wie ich es finde, und nicht andere gestalten mein Leben."
"Oke. Krass."
"Naja, es geht."
"Naja, es geht."
"Hm. Ich mag nicht wenn du so denkst.."
"Ich auch nicht. Aber was kann man schon machen. Worte ändern nichts."
"Joa, schon."
"Joa, schon."
Also dann, warum fragen? Es ändert doch sowieso nichts, wie's scheint. Warum muss man noch darin rumstochern, rumwühlen, um im Endeffekt nur "okay" zu sagen? Es regt mich wirklich auf. Da kann ich auch gleich sagen, dass ich verdammt nochmal kein Bock habe dieses Leben zu leben und dann kommt auch nur; "Okay". Das ist die Langeweile der Menschheit. Wenn ihnen langweilig ist, wollen sie schreiben. Aber Interesse besteht nicht. Ich zerstöre mich selbst. "Warum?" Darum.
Dienstag, 17. Januar 2012
I'm just not okay.
Wie konnte ich mich nur so gehen lassen? Es ist über mich gekommen. Und ich habe immernoch nicht genug. Ich will mehr und mehr. Mehr und mehr bluten. Verbluten. Ich komm mit meinen Gedanken nicht mehr klar. Habe Pläne im Kopf. Habe Bilder im Kopf, die nur darauf warten, Wirklichkeit zu werden. Aber ich will mich langsam & quälend töten. Von innen nach außen. Von außen nach innen. Vielleicht bin ich dabei... mich aufzugeben, vielleicht auch nicht... ich habe keine Ahnung mehr...von mir. Keine Ahnung, was als nächstes passiert. Ich habe keine Kontrolle mehr, bin außer Kontrolle. Will nicht gerettet werden. Nur ich kann das. Und ich will nicht. Es ist zu anstrengend. Wörter hallen in mir;
"Du wirst nicht gebraucht. Du bist schlecht. Hau ab. Keiner will dich hier haben. Du machst die Menschen nur traurig. Du wirst nicht geliebt. Sowas wie dich, kann man nicht lieben. Verrecke.."
Worte sind Messer.
Hinterlassen Schaden, Narben...
Ich will nichts anderes glauben.
Nur aufgeben, sonst nichts.
Montag, 16. Januar 2012
Guten Morgen, verlogene Welt.
Noch ein weiterer Tag, noch eine weitere Woche...
Sonntag, 15. Januar 2012
Es ist das Ende. Das Ende vom Anfang.
Seit Freitag bin ich in dieser Trauer gefangen. Alles erscheint mir so nebelartig, als würde ich auf Wolken schweben. Mitten in der Bewegung muss ich stehen bleiben, mir an die Stirn fassen, die Augen schließen, weil es mich so sehr runterzieht. Ich sollte mein Leben nicht von Enttäuschungen bestimmen lassen. Aber irgendwas in mir sträubt sich dagegen. Ich kann nicht anders. So einsam, allein &
Freitag, 13. Januar 2012
Umhüllt von Dunkelheit.
Ich fühle mich unglaublich dumm. Nachdem ich mich schon irgendwie durch die Woche geschlagen habe, und mein Kopf voll von unnötigem Kram war, vernebelt, als hätte ich gekifft, falle ich. Vorallem frage ich mich, warum ich mich überhaupt drauf eingelassen habe. Auf ihn. Auf Nähe. Habe es zugelassen. Habe mich verliebt. Und er.. er verhält sich so, macht mir damit unfreiwillige Hoffnungen, auf ein bisschen mehr Nähe, alles nur nicht die Einsamkeit, die mir all meine Kräfte raubt. Nach einer gewissen Zeit zerreißt es einen. Am Anfang ist es okay, am Anfang ist es auszuhalten. Aber nach mehreren Jahren... geht es irgendwann nicht mehr. Dann macht er mir deutlich klar, dass er für die Liebe momentan nicht zu haben ist. Das er beziehungsunfähig (wie ich) & nur eine Enttäuschung ist. Das er gerade eine Beziehung hinter sich hätte und sich selbst hasst. Mir war vorher schon klar, dass das nichts wird. Aber ich wollte Klarheit, und die habe ich bis heute nicht. Denn, was spielt er da mit mir? Nun fängt es wieder an... er würde mich schon gerne sehen. Warum? Wozu? Außerhalb der Schule? Wozu?
Es zerreißt mich. Nicht die Tatsache, wegen ihm. Sondern weil... ich es nicht aushalte, auf einer Seite diese Nähe und wenn ich anfange, sie zuzulassen, wird sie mir sogleich wieder entzogen.
Heute Abend erreichte mich wieder ein Tief. Plötzlich ging es mir so schlecht, dass ich sogar beschlossen habe, wiedereinmal auf Essen zu verzichten. Meine Hosen (bis auf eine) rutschen schon. Vorallem weiß ich nicht, wie ich das Wochenende überstehen soll. Ich habe so einen Drang mich zu schneiden.. solange, und es kommt mir vor wie eine Ewigkeit, habe ich keinen Rückfall gehabt. Aber ich bin so bereit mich zu schneiden. Es ist einfach so, auch wenns erbärmlich klingt. Ich will mich gut und schlecht fühlen. Ich will mich schämen. Ich will mich hassen für meine Schwäche. Und ich will weinen, ich will mir die Seele aus dem Leib weinen. Alles rauslassen. Alles! Mich in jemandes Arme schmeißen und laut schluchzen. Mich an diesen einen Halt klammern, für den einen Moment.. für diesen einen Moment spüren, fühlen, dass ich festgehalten werde, um nicht weiter zu fallen. Mich dranklammern, aus Angst zu fallen. Ich möchte einen Anker finden, einen festen. Einen, der nie verrostet. Egal welchen. Ich will endlich wieder Boden unter den Füßen besitzen. Ich hänge in der Luft. Zwischen Wahn und Wirklichkeit, zwischen Schmerz und Lust, zwischen Traum und Vergangenheit, zwischen Tag und Nacht, zwischen Helligkeit und abgrundtiefe Dunkelheit. Zwischen schwarz und weiß.
Eine Illusion.
Es zerreißt mich. Nicht die Tatsache, wegen ihm. Sondern weil... ich es nicht aushalte, auf einer Seite diese Nähe und wenn ich anfange, sie zuzulassen, wird sie mir sogleich wieder entzogen.
Heute Abend erreichte mich wieder ein Tief. Plötzlich ging es mir so schlecht, dass ich sogar beschlossen habe, wiedereinmal auf Essen zu verzichten. Meine Hosen (bis auf eine) rutschen schon. Vorallem weiß ich nicht, wie ich das Wochenende überstehen soll. Ich habe so einen Drang mich zu schneiden.. solange, und es kommt mir vor wie eine Ewigkeit, habe ich keinen Rückfall gehabt. Aber ich bin so bereit mich zu schneiden. Es ist einfach so, auch wenns erbärmlich klingt. Ich will mich gut und schlecht fühlen. Ich will mich schämen. Ich will mich hassen für meine Schwäche. Und ich will weinen, ich will mir die Seele aus dem Leib weinen. Alles rauslassen. Alles! Mich in jemandes Arme schmeißen und laut schluchzen. Mich an diesen einen Halt klammern, für den einen Moment.. für diesen einen Moment spüren, fühlen, dass ich festgehalten werde, um nicht weiter zu fallen. Mich dranklammern, aus Angst zu fallen. Ich möchte einen Anker finden, einen festen. Einen, der nie verrostet. Egal welchen. Ich will endlich wieder Boden unter den Füßen besitzen. Ich hänge in der Luft. Zwischen Wahn und Wirklichkeit, zwischen Schmerz und Lust, zwischen Traum und Vergangenheit, zwischen Tag und Nacht, zwischen Helligkeit und abgrundtiefe Dunkelheit. Zwischen schwarz und weiß.
Ich will leben, richtig leben. Nicht nur existieren.
Aber man kann einen Toten nicht wieder zu den Lebenden tun'.
Tot ist tot, so hart es auch klingt, und ich bin vor langer Zeit schon gestorben.
Donnerstag, 12. Januar 2012
Mittwoch, 11. Januar 2012
Gerüchteküche.
"Du solltest nicht immer alles so schlecht sehen."
Sonst wärst du ja genau wie ich...
Sonst wärst du ja genau wie ich...
"Siehst du. So bin ich. Und das nervt die Leute nach einiger Zeit, wenn ich immer so negativ denke.
Das fuckt sie ab und deshalb bin ich nicht gut."
"Dankeschön."
"Habe ich dich gerade beleidigt?"
"Ich bin auch so."
"Kann ich mir nicht vorstellen."
"Kann ich mir nicht vorstellen."
Ich bin nur gut darin, dies zu überspielen...
"Ich komm voll nicht auf mich selbst klar."
"Ich komm auch nicht auf mich selbst klar."
"Ich komm auch nicht auf mich selbst klar."
"Nein, glaube ich nicht. Wieso das?"
"Weil ich schräg bin."
Muss man einem immer alles ansehen?
Es gibt genug Schauspieler auf der Welt.
Es gibt genug Schauspieler auf der Welt.
"Ich kann aus deinen Augen überhaupt nichts lesen.
Sonst sagt man doch immer, durch die Augen spiegelt sich die Seele wieder. Aber bei dir...nichts. Verschlossen."
Heißt das, ich bin vollkommen leer? Heißt das, ich bin schon tot?
Ich kann dir nicht sagen, dass ich auch darin gut bin, gut bin,
niemanden durch meine Augen in mein Inneres blicken zu lassen.
Du würdest Fragen stellen. Fragen, denen ich aus dem Weg gehen will.
Dienstag, 10. Januar 2012
Gedanken.
Ich muss nochmal auf die Therapie zu sprechen kommen... ich hatte heute Abend wieder so ein unglaubliches Tief, da habe ich wieder drüber überlegt. Und auch wenn ich jetzt wieder laber, ist egal, dieses Jahr muss ich irgendwas unternehmen. Das hat mich so drauf gebracht heute....weil er meinte, er wäre nicht gut für mich, hochkantig eifersüchtig & ein Psychopath, ein psychisches Wrack, das passt, ich bins auch. Die Ängste die damit verbunden sind, sind heftig. Die Gedanken die da mit dran hängen, wenn ich sowas wage, auch heftig. Und da ist es mir in dem Moment reichlich egal, wie es mir geht. Ich mach das nur, weil ich dieses "Abbrechen" im Hinterkopf habe und immer drauf zugreifen kann. Sozusagen als Notausgang, wenns zu hart wird. Kann das jemand verstehen? Vermutlich nicht.
Montag, 9. Januar 2012
Bitte, bitte bleib.
Ja man! Ich bin gut drauf, zwar nicht glücklich und nicht überschlagend, aber meine Laune ist angehoben und selbst das sollte man schon feiern. Geschieht ja relativ selten. Und diese lass ich mir auch nicht so einfach zerstören. Dank ihm, da ich ihn heute gesehen habe und der heutige Tag sich zu etwas Gutem entwickelt hat. Und da dies relativ selten geschieht, will ich, dass es zumindenst diesen Abend anhält. Wenn nicht, werden womöglich Wirbelstürme folgen. Denn wann bin ich einmal wirklich angeheitert, ohne Drogen? Bitte lass es niemand kaputt machen...
Sonntag, 8. Januar 2012
Und im Endeffekt, denkt jeder nur an sich.
"Ein junger Wissenschaftler ist mehr wert, als 20 alte Politiker."
...aus dem Film '2012'
Es ist traurig, dass nicht alle Menschen das so sehen. Hunderte von Politikern sind wichtiger, als das Volk. Aber genauso sterben wir auch aus. Sollten nicht dann eher 10000 Kinder als wichtiger gelten, als hunderte alte Menschen, die ihr Leben eigentlich fast hinter sich haben? Kinder sind und bleiben die Zukunft. Aus diesem Grund und noch mehreren, sage ich, die Welt ist nicht in Ordnung, so wie sie momentan ist. Sowas wird sich auch nicht ändern. Was kann ein einzelner Mensch ausrichten? Wenn man Geld hat, sehr viel Geld, vielleicht. Aber was ist mit den Anderen? Im Endeffekt denkt jeder nur an sich selbst & auf Andere, schwächere wird geschissen. Ich kann mit meinen Worten auch nichts bewältigen oder erreichen, aber ich kann es wenigstens schreiben. Ich kann der Welt mitteilen, wie sehr ich sie hasse und wie sehr ich mich hasse, dass ich nichts weiter als ein schwarzer Punkt auf dem Monitor bin. Eine Nummer in einem System.
Ich hoffe, dass ich die weiterern Tage überstehe. Meine Gefühlslage ist sehr instabil und ich kann mich kaum auf meinen Beinen halten. Die Last ist zu schwer, mein Rücken ist gebogen, selbst meine Zehen zittern. Ich habe Angst, dass ich wieder in diese Leere falle, in der ich am nächsten Tag nicht mehr weiß, was ich gemacht, was ich gedacht habe. Nicht mal weinen kann ich, obwohl mir so sehr danach ist. Ich wünschte es. Doch wenn mir danach ist, läuft keine Träne. Es bleibt trocken, obwohl da ein Kloß in meinem Hals steckt. Aber gottverdammt, nichts läuft. Morgen habe ich außerdem wieder Schule, er hat sich auch kurz bei mir heute gemeldet, dafür verliere ich Menschen, die mir Halt geben und an allem bin ich Schuld. Wie es meine Beste vorrausgesagt hat. Mein Kopf ist trotzdem erhoben, ich schlucke den Schmerz hinunter, verbanne ihn zu den anderen verdrängenden Schmerzen und lächel. Laufe hinaus, und lächel. Obwohl alles in mir schreit.
Freitag, 6. Januar 2012
Erbärmlicher Scheiß.
Hm, ich habe die letzten Tagen wieder nicht gebloggt, weil ich einfach furchtbar frustriert bin. Heute Mittag habe ich sogar fast mein halbes Konto leer geshoppt, aus lauter Frust. Aber ich bereue es nicht. 2 Stunden habe ich nur an mich gedacht. Obwohl ich wieder aus lauter Panik vor den vielen Menschen beim Bezahlen gezittert habe. Die Frau hinter dem Tresen hat mich angeguckt, als sei ich gestört. Was solls. Ich bin also mitten durch den strömenden Regen. Meine Haare zersaust und patschnass. Die Regentropfen klatschten mir ins Gesicht, die vollgepackten Tüten in meiner Hand... ich weiß selbst nicht.. ich bereue es zwar nicht, aber ich denk mir, war es das jetzt wert? Von ihm habe ich seit Dienstag nichts mehr gehört, seitdem hat er sich nicht mehr bei mir gemeldet. Ihm wäre das mit seiner Ex ziemlich peinlich und er wäre gestresst & käme auf viele Sachen nicht klar. Am Montag hab ich wieder Schule. Am Montag sehe ich ihn wieder. Will jemand tauschen? Denn ich will ihn nicht sehen...Und ja, nachdem ich mir selbst von meiner Besten was anhören konnte, im Bezug auf die Therapie, fühl ich mich richtig, riiiccchtiiig! dämlich, weil ich einfach nur mein Maul aufreiß, aber nichts von mir kommt. Das ich immernoch auf derselben Stelle hock, wie immer. Ich glaub, ich werd auch erstmal nichts darüber posten, von wegen Gedanken, bis ich wirklich einen Schritt weiter bin. Das würd mich wahrscheinlich noch erbärmlicher machen. Gott eh! So dumm. (Wobei das auch wieder übelster Druck ist. Endlich was vorweisen zu können, nach dem Motto: Hey, seht mich an, ich habs geschafft, ich änder etwas, ich habe Mut!. Was ein Druck...)
Ich lasse mich irgendwie hängen. Ich kratze mich selber. In die Handflächen, die Beine entlang, am Bauch, bis alles tiefrot ist. Womöglich versuche ich so dem Druck aus dem Weg zu gehen, der sich anstaut. Und vorallem: Ich verletze nicht nur mich, neeein, ich verletze auch wieder andere Menschen. Erbarmen! Man sollte mich am Besten in ne' Tonne kloppen, so negativ wie ich bin. Aus dem Weg damit. Dreck, weg. Bähh, ich kotz mich schon selber so tierisch an.
Ich lasse mich irgendwie hängen. Ich kratze mich selber. In die Handflächen, die Beine entlang, am Bauch, bis alles tiefrot ist. Womöglich versuche ich so dem Druck aus dem Weg zu gehen, der sich anstaut. Und vorallem: Ich verletze nicht nur mich, neeein, ich verletze auch wieder andere Menschen. Erbarmen! Man sollte mich am Besten in ne' Tonne kloppen, so negativ wie ich bin. Aus dem Weg damit. Dreck, weg. Bähh, ich kotz mich schon selber so tierisch an.
Mittwoch, 4. Januar 2012
Dienstag, 3. Januar 2012
Irrtümer.
Ich bin hübsch. Ich bin schön. Ich bin sexy (wobei das eher weniger)...
da ja sowieso jeder nur den Körper sieht... gut, warum nicht. Ich bin
vielleicht das alles, aber ich bin nicht wichtig. Ich bin naiv &
dumm. Ich kann mich vielleicht jeden Tag schminken um meine vollständige
Maske drüberzuziehen. Ich kann so vielleicht die Blicke anderer Männer
auf mich ziehen. Ich kann mich dabei schön fühlen. Aber ich fühle mich
nicht gut dabei. Was bringt es? Wenn jeder nur den Körper wahrnimmt...
muss mein Charakter, meine Seele ein Haufen Dreck wert sein. Das wird
nämlich garnicht wahrgenommen. Nur mein Körper. So. Und wenn mein Körper
allen alles bedeutet.... dann kann man dies auch wieder rückgängig
machen. Die ganzen Narben, die ganzen Spuren, der Zwang weniger zu essen
um zu leiden, das absichtliche Kratzen mit den Fingernägeln auf der
bloßen Haut... ich kann mich schlecht machen. Aber das Traurigste dabei
ist... unter der Kleidung sieht man das nicht. Und so bleib ich immer
nur ein bloßer Körper, ohne Seele, ohne Charakter. Weiß auch gar nicht,
warum ich wieder diesen Scheiß von mir geben musste... ziemlich
lächerlich, ich weiß, aber wahrscheinlich bin ich das auch. Aber das es
mich traurig macht, da komm ich nicht drumrum. Gott eh... ich könnt mich
wieder von innen nach außen zerreissen, weil wieder so ein Hass
aufkommt.... (aber eigentlich fühle ich mich so hässlich. innen und außen.)
Morgen bin ich den ganzen Tag unterwegs, komme vielleicht nicht zum bloggen.. ich hoffe, ich kann mich ein bisschen ablenken so. Meine Gedanken sind ein einziges Chaos & ich hasse es. Warum kommt jetzt nicht wieder ein Hoch? Das könnte ich momentan gut gebrauchen... aber nein, ich häng in der Warteschleife.
Montag, 2. Januar 2012
Belästigungen, Terror, eifersüchtige Exfreundinnen, & andere Katastrophen.
Gott eh... was für Tage. Das mit der Mailboxquatscherei war ja nur der Anfang. Das geht ja erst noch richtig los.. die Ex.. ne eh, das ist ja schon Belästigung. Heute Mittag kam die gleiche Sms wie gestern, ob ich denn was von ihm wöllte. Habe ich nicht geantwortet. Wenige Minuten später kam eine Drohung rübergeschneit, dass wenn ich ihm noch einmal schreibe, sie mir das Leben zur Hölle macht. Mein Leben ist schon eine Hölle, was gibt es da noch zu machen? Ich weiß nicht. Ich weiß nur, dass sie so ziemlich auf 180 ist & mega eifersüchtig auf mich. Ich steh ihr sozusagen im Weg. Meine Nummer wurde geändert. Er hat mich noch gewarnt davor, dass wenn eine Sms kommt von unbekannter Nummer, in seinen Namen... soll ich es ignorieren.. prompt kam vorhin eine Sms unbekannter Nummer, in der ein Satz war... wie er manchmal schreibt. Das kam mir schon faul vor. Ich habe auch darauf nicht geantwortet. Kann sie lange drauf warten. Wahrscheinlich will sie mir auch noch eins auf die Fresse haun, aber dann soll sie ruhig kommen...wahrscheinlich kommt sie dann auch mit ihren Freundinnen. Wie fair. Irgendwas ist hier aber noch fauler. Woher hat sie schon wieder meine neue geänderte Nummer? Wenn er denn "so behindert im Kopf" ist, warum muss sie hier noch ihr Kindergartenspiel mit mir spielen? Anscheinend doch nicht so behindert... ich fass es nicht. Jetzt hab ich noch eine ausgerastete eifersüchtige Exfreundin am Arsch. Soll sie ihn haben, wenn er sie will. Und mich in Ruhe lassen. Ganz ehrlich. Das ist ja nicht mehr normal. Wahrscheinlich geht das jetzt auch erstmal noch ein paar Tage weiter so... er meint ja, ich solls ignorieren, aber mittlerweile bin ich auch auf 180 und könnte der selbst eine reinhauen für ihren Terror hier -.- Ja und er... keine Ahnung. Jetzt ist das alles natürlich etwas verzwickter & ich trau mich garnicht ihm zu schreiben. Nicht weil sie mir eins reinhauen könnte, sondern weil sie das vielleicht empfangen könnte. Was er macht, und was er darüber denkt, tja, keine Ahnng. Alles Mist hier, echt.
Sonntag, 1. Januar 2012
hello zweitausendzwölf!
Einen besseren Anfang gibt es garnicht... um Mitternacht war noch (fast) alles in Ordnung. Ich habe die bunten Lichter auf mich wirken lassen, wie ich auf dem Balkon stand und die Augen schloss. Minuten später stand ich vor dem Spiegel und habe mich angeschaut. Irgendwie kam ich mir in dem Moment so unendlich alt vor. Wo sind all die Jahre hin?
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Das Jahr hätte wirklich nicht besser anfangen können. Mitten in der Nacht hat mich eine ehemalige Freundin angeschrieben, mit der ich seit einem Jahr keinen Kontakt mehr hatte. Das wir beide den Kontakt abgebrochen hatten, weil es einfach nicht mehr mit uns ging, mal außen vor. Ehrlich gesagt, gefällt mir das garnicht. Dann musste ich mir noch von jemandem reinziehen, dass er mich ja liebt, was nicht in mein Kopf reingeht, weil man mich nicht lieben kann. Und dann hatte ich heute Morgen eine sehr schöne Mailboxnachricht, von der mittlerweile Exfreundin von Ihm, erhalten. Wunderbar. Mich hat fast en Schlag getroffen... Er wäre bei ihr, restlichen Sachen packen, sie hätte dann sein Handy genommen, einige Sms von uns gefunden & hat meine Nummer. Will nicht, dass sie Stress macht & ich solle sie nicht so ernst nehmen. Denn sie erzählte, dass er mich ja nur nach Strich und Faden verarscht und ich aufpassen sollte, wenn er sagt, das man nicht an sein Handy gehen solle, da er dann mit Sicherheit anderen Mädels schreibt. Das sie ja gerne zu mir fahren würd um mir eine reinzuhauen, ihrs aber nicht mehr wert wär. Und das der Junge wohle Selbstbewusstsein hätte & ich aber auch so ne' depri Tante wär & wir uns gegenseitig dann die Arme aufschlitzen können. Das sie ihn schon ein bisschen länger kennen würd, aber ich ihn gerne haben kann, weil sie ihn nicht mehr will. Wir hinter ihrem Rücken Sms'n geschrieben haben und wir ruhig so weitermachen können, weil sie ja nun weg wär. Das der "Junge einfach nur behindert im Kopp" wär. Ja.. und das wenn ich Mut habe, ich mich doch bei ihr mal melden solle.... Habe ich ihn gefragt, was jetzt ist.. und er einfach nur; Keine Ahnung. Super..
Ich mein, ich mach mir schon so Gedanken was sie gesagt hat, aber richtig drauf hören tu ich nicht. Denn ich mach mir immernoch selbst ein Bild. Vorallem kann ich sie auch verstehen. Wäre ich in ihrer Lage, hätte ich genauso reagiert. Von ihm kam später noch eine Sms, dass ich mir das nicht zu Herzen nehmen soll was sie mir erzählt hat. Und von ihr kam auch eine Sms, in der sie fragte, ob ich was von ihm will. Habe ich ihm das geschrieben & gesagt, dass ich nicht antworten werde, weil sie das nichts angeht. Da kam von ihm nur ein "Danke" & das es sie auch nichts angeht. Sonst nichts. Seit heute Mittag. Nichts. Wahrscheinlich muss sich der Sturm erst legen.... Oder whatever. Ist mir nu auch wurschd.
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Das Jahr hätte wirklich nicht besser anfangen können. Mitten in der Nacht hat mich eine ehemalige Freundin angeschrieben, mit der ich seit einem Jahr keinen Kontakt mehr hatte. Das wir beide den Kontakt abgebrochen hatten, weil es einfach nicht mehr mit uns ging, mal außen vor. Ehrlich gesagt, gefällt mir das garnicht. Dann musste ich mir noch von jemandem reinziehen, dass er mich ja liebt, was nicht in mein Kopf reingeht, weil man mich nicht lieben kann. Und dann hatte ich heute Morgen eine sehr schöne Mailboxnachricht, von der mittlerweile Exfreundin von Ihm, erhalten. Wunderbar. Mich hat fast en Schlag getroffen... Er wäre bei ihr, restlichen Sachen packen, sie hätte dann sein Handy genommen, einige Sms von uns gefunden & hat meine Nummer. Will nicht, dass sie Stress macht & ich solle sie nicht so ernst nehmen. Denn sie erzählte, dass er mich ja nur nach Strich und Faden verarscht und ich aufpassen sollte, wenn er sagt, das man nicht an sein Handy gehen solle, da er dann mit Sicherheit anderen Mädels schreibt. Das sie ja gerne zu mir fahren würd um mir eine reinzuhauen, ihrs aber nicht mehr wert wär. Und das der Junge wohle Selbstbewusstsein hätte & ich aber auch so ne' depri Tante wär & wir uns gegenseitig dann die Arme aufschlitzen können. Das sie ihn schon ein bisschen länger kennen würd, aber ich ihn gerne haben kann, weil sie ihn nicht mehr will. Wir hinter ihrem Rücken Sms'n geschrieben haben und wir ruhig so weitermachen können, weil sie ja nun weg wär. Das der "Junge einfach nur behindert im Kopp" wär. Ja.. und das wenn ich Mut habe, ich mich doch bei ihr mal melden solle.... Habe ich ihn gefragt, was jetzt ist.. und er einfach nur; Keine Ahnung. Super..
Ich mein, ich mach mir schon so Gedanken was sie gesagt hat, aber richtig drauf hören tu ich nicht. Denn ich mach mir immernoch selbst ein Bild. Vorallem kann ich sie auch verstehen. Wäre ich in ihrer Lage, hätte ich genauso reagiert. Von ihm kam später noch eine Sms, dass ich mir das nicht zu Herzen nehmen soll was sie mir erzählt hat. Und von ihr kam auch eine Sms, in der sie fragte, ob ich was von ihm will. Habe ich ihm das geschrieben & gesagt, dass ich nicht antworten werde, weil sie das nichts angeht. Da kam von ihm nur ein "Danke" & das es sie auch nichts angeht. Sonst nichts. Seit heute Mittag. Nichts. Wahrscheinlich muss sich der Sturm erst legen.... Oder whatever. Ist mir nu auch wurschd.
Meine Vorsätze fürs Jahr sind wohl auch fürn Eimer. Ich habe gerade so keine Lust auf dieses Jahr. Ich bin nur so bereit für den Januar. Gibt das überhaupt einen Sinn? Aber eins ist schonmal gut gelaufen: Ich habe heute Nacht keinen Rückfall gehabt. Und ich weiß nicht, ob ich deswegen weinen oder lachen soll....
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