Montag, 31. Oktober 2011

Make it STOP!


Unglaublich das mir so etwas mal passiert. Ich habe mir geschworen, dass es mir niemals passieren wird. Das ich so über die Grenzen gehe. Ich war in dem Moment so in Panik und so schockiert, dass ich mir einfach nur gedacht hab; Scheiße, Scheiße, Scheiße! Ich bin zuweit gegangen. Ich habe mich geschnitten. Mit mir ist es einfach durchgegangen. Aber wäre das nicht genug... ist es zu tief. Tiefer als überhaupt jemals. Die Wunde hat richtig geklafft, das Blut ist nur so hinaus gesickert... in meiner Panik hab ich die Klinge an die Wand geworfen und hab mir schnell ein Pflaster & en Verband um den Arm gewickelt. Ich hatte aufeinmal so Angst, dass das genäht werden muss und die Angst sitzt mir immernoch in den Knochen. Es ist einfach passiert. Ich hab mich heulend auf den Boden geworfen und den Kopf gegen den Schrank gehaun, weil ich so schockiert war & vorallem so dumm! Wie konnte das passieren! Ich glaube, dass hat mir so ein wenig die Augen geöffnet, aber aufhören kann ich vermutlich trotzdem nicht. Sowas wird mir nicht wieder passieren! Ich brauche nur Kontrolle.... Ich hab mir doch geschworen, dass so etwas niemals passiert, nicht so tief.... und doch ist es passiert. Ich würde gerne versprechen, dass so etwas niemals wieder passiert, ein Ausrutscher, so tief... aber irgendwie hab ich Angst das es wieder passiert, ein Ausrutscher, so tief.... scheiße!!! Was ist nur los mit mir? Und was jetzt? 

Scham & Angst.
Wut & Hass. 
Schmerz. 

 

Sonntag, 30. Oktober 2011

I hate myself.

Das kennt vermutlich jeder...man hört einen Song und plötzlich stürzen ungewollte Erinnerungen ins Gedächtnis, die eigentlich unangenehm sind. Oder die man nicht zugeben möchte. Überhaupt nie ausspricht. Trotz dessen, erstelle ich gerade eine Art Liste mit diesen Songs. Schon beim Aufschreiben ohne Klang erinnere ich mich. Ich will diese Erinnerungen eigentlich vergessen, verdrängen. Aber auf der anderen Seite muss ich mich erinnern. Sie sind vielleicht auch son Art Anker. Zum Beispiel sind es Personen, die mir einst sehr wichtig waren und an die ich noch heute denke, aber nicht zugeben kann, aufgrunddessen, was sie mir angetan und jeder andere sie in meinem Umkreis verachtet.


Oder aber es sind Ereignisse aus der Vergangenheit die mich einfach nicht loslassen. Und die ich mit anderen verbinde. Ich muss immer wieder feststellen, leider, dass sie zu mir gehören, die Erinnerungen. Diese unangenehmen, schmerzenden. Menschen, selbst aus der eigenen Familie, die mich zu Taten zwangen, die ich nicht wollte und mich heute noch für bestrafe, missachte und mir alles Schlimme der Welt wünsche, weil ich zu schwach war um mich dagegen zu wehren. Und selbst mit dieser Tat habe ich nicht nur mir das Herz rausgerissen. Ich hab andere mitreingezogen. Alle dachten sie, dass geht vorbei, ich krieg mich ein, ich erhole mich. Aber niemand weiß, dass ich mir noch heute den Tod für wünsche. Dafür. Sowas wie mir darf nicht ungeschont davon kommen und ich zahle immernoch den Preis dafür. Die immer wieder aufsteigenden Selbstmordgedanken wenn ich daran denke, die Bestrafungen die ich mir deswegen antun muss. Ich kann mir selbst nicht verzeihen und werde es wohl nie können. Selbst nach zweieinhalb Jahren nach dem Geschehen. Und sie dachten, ich bin wieder okay. Selbst nach zweieinhalb Jahren spüre ich diese Reue, das Geschehene ungeschehen zu machen, aber es geht nicht und ich hasse mich. Ich war zu schwach, niemand half mir, jeder zwang mich zu einem Ausgang, sie beleidigten mich, schlugen mich mit ihren Worten, bis ich zusammenbrach und nicht mehr konnte. Ich war allein, sie wollten mir alles wegnehmen. Sie haben mir damals das Leben genommen und es ist ihnen nicht klar. Ich hasse sie, ich hasse sie dafür das mir jetzt deswegen schon wieder die Tränen kommen, nach Monaten in denen ich lange nicht mehr nasse Augen hatte. Ich hasse sie dafür. Ich hasse sie, was sie mir damit angetan haben. Ich hasse sie, dass sie keine Ahnung haben, wie sehr ich mich jetzt dafür hasse und mich aufschlitzen will, die Organe zerschneiden, meine Seele aus mir rauskratzen. Es tut so weh......

Freitag, 28. Oktober 2011

Es ist nicht das Leben, was du verstehst. Es ist aus deiner Lage das Beste zu machen.


Alle sagen; hör damit auf! Sie hören nicht wie ich sage; warum hört niemand meine Worte, die sagen: Hat mich mal jemand gefragt ob ich aufhören kann, ob ich aufhören will? Nein. Alle sagen; das interessiert nicht, du machst das jetzt. Dies zeigt nur wiedermal das meine Gefühle nicht ernst genommen werden, das es nur um das Gesamtbild geht, das ich um jeden Preis gesund werden soll, auch wenn das bedeutet, mich noch tiefer in die Enge zu treiben, sodass ich nur noch funktioniere, nur noch lüge, nur noch schauspielere und im Inneren keine Chance habe auf ein wahres, wenigstens ansatzweise schönes Leben. Ich passe nicht in eure wahnsinnig perfekte Welt, vom Schein getrübt. Ich bin zu krank. Aber wenn der Vorhang fällt, dann ist es keine perfekte Welt, sondern nur noch eine kranke. Und wieso pass ich dann nicht genau darein? 

Ich bin genauso krank wie eure kranke Welt.


Jeder verarscht hier jeden. Es wird verraten und betrogen. Es wird gelogen und verleugnet, um Macht gekämpft. Die Verlierer ziehen die Arschkarte, werden niedergemacht. Der Rang ist hier ziemlich wichtig. Bist du unten, wird auf dich eingetreten, schön mit dem Stiefel ins Gesicht. Ist sowas überhaupt richtig? Von Psychologen wird dir eingetrichtert, dass du so, wie du bisher gelebt hast, nicht weitermachen kannst. Sollst es anders machen. Schreiben dir vor, was perfekt ist. Wie ein Mensch zu funktionieren hat. Damit du wieder reinpasst, ins Gesamtbild. Fällst du aber wieder, wird wieder schön auf dich eingetreten, bis du nur noch einen einzigen Wunsch hast; zu sterben.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Trigger*

Es muss auf Papier, oder in diesem Fall auf eine leere Seite. In nächster Zeit darf ich mir nicht mehr roten Lack auf die Nägel pinseln. Es triggert mich viel zu sehr. Und dann noch an den Händen, der Tatwaffe. Zuviel. Wo doch soviel angestauter Druck auf und in mir lastet. Egal was es ist: Lack, Wand, Handtuch, Zigarettenschachteln, Kerzen... wenns rot ist, seh ich rot. Blut. Gehts nur mir so? Das macht mich wahnsinnig und gleichzeitig ernüchtert es mich. Es ist komisch. Von anderen das Blut kann ich nicht sehen und nach meinem durste ich. Klingt ja fast so wie ein Fantasy Vampir auf Drogen. Und man kann es ja fast so nennen... wenn ich mich schneide, bin ich wie auf Drogen. Mit Drogen (in meinem Fall Alkohol) ist der Kick natürlich höher, aber der Störfaktor ist, dass ich gar nichts spüre. Ich sehe nur. fuckyou. Dabei... nein.. ich sollt lieber aufhören... ich stachel mich ja nur selbst dazu an. Es ist ja nur nicht das Rote, es ist auch... wenn ich mich irgendwie ausversehen anstoße oder auf die Fresse flieg (wortwörtlich) oder was auch immer... ist der Schmerz gut. Wenigstens spüre ich diesen Schmerz. Und das ich ihn verdient habe, weiß ich auch. Wielange Bestrafung anhält, weiß nur die Hölle.

Manchmal, okay öfters, liebe ich es. Wenns aus der mir nicht schmerzenden Wunde quielt. Es beruhigt mich irgendwie. Wirklich. Und irgendwie hasse ich mich auch noch mehr wenn ich so darüber fühle. 

 
Kann nicht irgendwas nicht kaputt sein? In mir?


Dienstag, 25. Oktober 2011

Roter Nagellack an meinen Fingern.


Roter Nagellack an meinen Fingern. Welch' eine Ironie*. Getrocknetes Blut an meinen Händen. Laufe hinaus an die Luft. Kaputte Luft. Menschen an jeder Ecke, drängen sich an mir vorbei, durchschauen mich mit ihren arroganten Blicken. Sehen mich an. Das reicht schon. Sie sind da. Nehmen mich kurz wahr. Erstickungsgefahr. Menschen um mich herum lassen mich schrumpfen. Nehmen mir die Luft, hinterlassen noch mehr Angst und noch mehr Scham. Verfolgungswahn. Verfolgt mit Blicken. Wer ist da? Grenzen mich aus. Grenzgänger. Du bist schuldig, sagen sie. Du gehörst weggesperrt. Dich brauchen wir nicht. Welche Rolle spiele ich? Ich bin Nichts, gehöre nicht her. Jemand reißt mich aus meinen Gedanken. "Ausweis bitte" ... Für den Tabak. Die letzte Dose war leer. Bezahle. Ich nehme & stopfe den Tabak in die Tasche, verlasse den Laden. Bleibe stehen. Überlege. Soll ich, soll ich nicht. Entscheide mich anders, verschiebe den Wodka auf irgendwann. Den Schmerz runterspülen, kann warten. Ich gehe heim und lasse mich seufzend auf den Stuhl fallen. Es wird das letzte Mal in dieser Woche gewesen sein, an der Luft. Bleibe in der Wohnung. Im Zimmer. Isolier mich, lange. Ein Nichts hat Niemanden, der einen nach draußen zerren könnte. Warum auch? Nichts. Roter Nagellack an meinen Fingern. 
Alles was bleibt.

Freitag, 21. Oktober 2011

Leere. Leere. Leere und nochmal Leere.

Ich habe etwas holpernd in letzter Zeit gepostet. Das lag daran, dass ich mich mit fürchterlichen Zahnschmerzen und noch einigen anderen Einschränkungen rumgeplagt hab. Momentan geht es etwas besser. Ich hoff aber, dass ich bald wieder, zumindenst körperlich, fit bin. Zurzeit herrscht in mir sowieso das totale Durcheinander und ich muss meine Gedanken etwas ordnen. Das ist alles so Wirr und eigentlich mag ich Veränderungen nicht, weil ich Angst vor ihnen hab. Aber irgendwas muss sich ja ändern. In den nächsten Wochen will ich auch wieder etwas mehr bloggen, soweit mein inneres Chaos das zulässt. Niederzuschreiben was ich fühle hilft mir auch weiter. 
Irgendwo mal Dampf abzulassen.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Zersplitterte Seele.

Ich habe das Bild im Kopf, aber malen könnte ich es nicht. Eine Seele die nicht leuchtet weil das Licht sie schwächt, weil das Licht sie schon verlassen hat. Eine Seele die dunkel und schwarz ist, weil die Dunkelheit sie umschlingt. Weil die scharfen Klauen sie mit ihren eigenen Splittern des Schmerzens zerreißen. Der Enttäuschungen und der Worte, die sich tief hineingeritzt haben. Mit jedem Schnitt den ich selbst tat, hat sich ein Splitter noch tiefer hineingesägt, Salz in den vorhandenen Wunden gestreut. Bestätigung. Menschen haben einst mit ihren Worten und Taten die Seele noch kleiner schrumpfen lassen. Haben Spuren hinterlassen. Narben. Und je mehr die Worte sich in die Seele einbrennen, desto mehr hasst sich die Seele. Je mehr hat sie den Wunsch, sich noch mehr zu hassen. Sie nimmt mehrere Splitter in die Hände und sticht sie auf sich selbst ein. Blut strömt in Massen herraus. Es tut noch mehr weh. Noch mehr Narben und noch mehr frische Wunden. Noch mehr Bestätigung.

Es kann sein, dass das alles ziemlich wirr klingt, ich versteh es selbst meist nicht, aber mein Kopf zeigt mir diese Sätze vor und fühlt sie. Ich kann nur das wiedergeben, was ich in mir wiedergebe. Manchmal glaub ich, ich habse nicht mehr alle. Am nächsten Tag lese ich dann meine eigenen Worte und kann nicht fassen, wie ich sowas aufs Blatt bekommen habe. Wie sowas aus mir kommt. Meine eigenen Worte, meine Sprache, mein Fühlen. Ich fass mir an den Kopf und sehe mich wie in Trance. Im nächsten Moment bin ich wieder aus der Trance hinaus, aber lösche die Wörter nicht, denn ich weiß, sie sind wahr, auch wenn sie so verwirrend sind. Für mich selber. Ja, manchmal befinde ich mich im Krieg mit mir selbst. 
Schüsse, Blut, Schreie, Heulen. Grauer Himmel. Verflüchtender Nebel. 

Sonntag, 16. Oktober 2011

Bruchstücke.


Besteht nicht eigentlich das ganze Leben daraus? Aus Bruchstücken, Fetzen, Augenblicken? Bin ich weniger wert, weil mir soviel fehlt, oder ist das Wenige, das ich habe, mehr wert? Bin ich genauso vollständig wie alle anderen? Genüge ich? Bruchstücke.
Seit langem habe ich mich nicht mehr so verloren gefühlt. Bin ich echt oder unecht? Ich will mich einfach nur mal fallen lassen, auf den Asphalt krachen, liegen bleiben, die Seele aus dem Leib kreischen und den Regen auf mich niederprasseln lassen. Für einen Moment aufgeben. Gar nicht sein. Überhaupt nur zu existieren kann so anstrengend sein. Bin ich einfach nur nicht stark genug? Ich bin unsichtbar. Für alle. Für mich. Game over.



Samstag, 15. Oktober 2011

Scheibchenweise.

Ein Scheibchen für den einen, ein Scheibchen für den anderen. Und irgendwann lassen sich die Scheiben nicht mehr zu einem Ganzen zusammensetzen. Aber du tanzt und tanzt, lachst. Erfüllst die Erwartungen. Du merkst es gar nicht vor lauter Betriebsamkeit. Oder willst es nicht merken. Aber eines Tages musst du hinsehen. Und es stimmt. Deine Einzelteile füllen die Leerstellen der anderen. Deine eigenen bleiben offen.


Es ist stockdunkel. Ich habe keine Augen, keinen Mund. Keine Wörter. Ich kann nicht schreien weil ich nicht atme. Die Stille lastet so schwer auf mir. Das Gebrüll ist weiter entfernt, irgendwo. Ich möchte am liebsten tot sein, doch ich bin da. Diese Umgebung war meine Hölle. Der schwarze Abgrund, den ich nicht begriff. Die uferlose Leere, in der ich erstickte, schrie, weinte und mir niemand zu Hilfe kam. Mein eigener Vater hat mich dorthin verbannt. 

Und ich frage mich: Was ist passiert?


Freitag, 14. Oktober 2011

Vor langer, langer Zeit.

Ich fühle nichts. Jedenfalls nichts, das ich benennen könnte. Es ist wie Atmen - etwas, das ich nicht beeinflussen kann. Minuten verstrichen indem ich nur mit einem Handtuch bekleidet am Spiegel stand, mich betrachtete und jede Stelle behutsam abtastete. Ich war nicht schön. Je länger ich in das Spiegelbild blickte, desto mehr kam es mir so vor, als stünde tatsächlich ein anderes Mädchen vor mir. Fremder denn je kam ich mir vor und schluckte dieses bittere Gefühl hinunter. Dunkelheit und Stille dehnen sich ins Unendlich aus. Das ist kein Traum. Ich träume nicht. Wieviele Stunden kann man zitternd auf dem Boden nahe der Dusche hocken? Und an sich selber festhalten? Und nachdenken.Ich bin vor langer Zeit gestorben. Was jetzt steht, geht, existiert ist bloß die Hülle. Ein Hauch von Nichts. Leere.




Donnerstag, 13. Oktober 2011

Entscheidungsfreiheit.


Ich brauchte sie wie die Luft zum Atmen. Aber niemand konnte mich hören. Niemand konnte mir zuhören. Keine Wörter. Kein Laut. Keine Stimme. Ich konnte mich nicht einmal wegträumen. Entscheidungen wurden getroffen. Alle über meinen Kopf hinweg. Es sei doch das Beste für mich. Erst dachte ich: Ist das die Hölle? 
Dann wusste ich die Antwort: Ja. 

Erinnerungen die an der Oberfläche kratzen.
Weitermachen.
Darum gehts jetzt.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Träume gehen in Erfüllung?! Wohl wahr, was?

Der Tag fing heute sehr gut an; zum kotzen! Nicht nur das ich nicht mehr schlafen konnte und schon seit 8 Uhr deswegen auf den Beinen bin, neeeeeeeeein, ich hatte auch richtig miese Träume, die mich jetzt immer noch aufwühlen. Ich hab von der ganzen Mannschaft geträumt. Von mir, meiner Familie, meiner ach wie ich sie hasse Stiefmutter, die wir angezeigt haben, und von ein paar Freunden. Ich, - wie immer, total feddisch mit den Nerven, habe versucht allen zu erklären wie es mir geht und wieviel Angst in mir steckt und was machen die? Ja, sie lachen mich aus, sagen: "Geh doch zum Arzt", hören mir nicht richtig zu und schauen mich an, als sei ich nicht von der Welt. Ich bin schluchzend und aufgewühlt aufgewacht, aber bin dauernd wieder in den Traum hineingerutscht. Als würde er mich mit seinen Klauen holen. Irgendwann hatte ich die Schnauze voll, als ich im Traum noch 6 Treppen in die Tiefe gefallen bin und meine Stiefmutter mich ausgelacht hat, - da hab ich dem Traum den Mittelfinger gezeigt und mich gezwungen die Augen offen zu halten und nicht mal mehr noch liegenzubleiben. Ich hasse es!  

Ichhassealle!




Und dann... ja dann musste ich noch n' Seelsorger für ne' "Freundin" spielen, die herzzerreißend geschluchzt hat, weil sie unglücklich verliebt ist und nicht weiß welche Schritte sie als nächstes einleiten soll um ihren Traummann doch noch zu erobern. Als sie sich endlich mal nach meinen liebevollen Worten beruhigt hatte und mich dann gefragt hat wie es mir geht und den Eindruck erweckt hatte, als würde sie das nicht interessieren, hat sie aufgelegt. Super, oder? Jetzt sitz ich hier mit nem Handtuch aufm Kopp, verqualm eine Zigarette nach der anderen und weiß nichts mit mir anzufangen. Ich weiß nur, dass die Erkenntnis des Tages lautet: 
Niemals mehr sagen als: "Es geht mir gut, danke!" 
Dieser Tag wird vermutlich nicht in die Top-Reihe meiner außerordentlichen angenehmen Tagen kommen. 

Montag, 10. Oktober 2011

Hallo du da. Ich kenn dich nicht.

Ich kann mir mein ganzes Ich nicht erklären. Was alles ist von mir ich? Kann ich das wissen wenn ich mir wie eine Fremde vorkomm? Wenn ich nicht mal weiß, wer ich bin. Mir kann das bestimmt auch kein anderer sagen, denn dann komm ich mir wieder wie ein Mensch ohne Seele vor. Ein Roboter, der von anderen gelenkt & hergerichtet wird.  Wenn ich jetzt sagen würde, klar ich änder mein Leben, mich, als Menschen ändere.... bleibt dann nicht die Seele dennoch zersplittert? Oder lernt man mit einer zersplitterten Seele zurechtzukommen? 

 

Dieses ganze Nachdenken.... lenkt mich ab. 
Aber das ersetzt natürlich nicht das, wonach ich mich sehn.
Dem ziehenden Schmerz und den roten Tränen. Dumm.
Jetzt gehts noch.... jetzt halt ich noch dagegen an... irgendwann lass ich mich fallen.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Samstag, 8. Oktober 2011

Was willst du? Woher soll ich das wissen? Bin ich ich?


Im Endeffekt, wenn mich das jemand fragt, wissen Sie es doch eh besser. Aber diesmal mach ich mir mehr Gedanken. Was will ich? Dichter Nebel im Kopf. Verschleierte Gedanken. Ich frage mich, ob ich tatsächlich Hilfe in Anspruch nehmen soll, denn ich kann so nicht mehr weitermachen. Ich kann mich nicht auf jemanden einlassen, wenn ich selbst nicht mal mehr mit mir klarkomme. Aber in jeder Sache, in jedem Ziel suche ich den Haken. Den Haken, der mich schwer verletzen würde und kralle mich dran. Das Resultat: Ich lass mich gar nicht erst drauf ein. Sei es jetzt, eine Therapie zu machen, einen Wunsch zu erfüllen oder eine Beziehung zu führen. Ich dreh mich im Kreis und die Angst lähmt mich. Angst, einen Schritt nach vorn zu machen. Angst, die Angst einfach mal zu ignorieren. Angst, den Kopf auszuschalten. Angst, vor der Angst und Angst vor der Wut. Ich weiß gar nicht mehr wann das angefangen hat. Soviel Angst. Das macht mir Angst. Verdammt. Und jetzt?

Freitag, 7. Oktober 2011

Ich bin nunmal so.
Warum versteht ihr das nicht?
Ihr wollt nicht, ja.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Was heißt ,Verständnis´ ?

Ich soll über meinen Schatten springen, ich soll einfach mal meinen Kopf ausschalten, ich soll mich entscheiden oder es sein lassen. Was würdest du wählen? Mein Verstand sagt, dass ich es sein lassen soll. Das ich mich auf einem gefährlichem Gebiet befinde. Das, wenn ich mich auf die Reise begebe, es kein Zurück mehr gibt und es mich noch mehr zerstört. Eine Reise MIT ihr. Sie bringt Verständnis für meine Ängste auf und sagt, man kann dran arbeiten. Will ich das? Mein Herz sagt, lass es geschehen. Ich musste den Satz 10 x lesen: 
"Ich habe dich definitiv sehr gern und will dich nicht verlieren." 
Jetzt liegts an mir und ich habe nicht mal mehr 24 Std. Zeit um drüber nachzudenken. 

Ich mache einen Fehler, ich weiß, aber ich kann nicht anders und lasse mich drauf ein. Gehe mit ihr auf die Reise und renne damit in meine Selbstverstümmlung. Liebe ist ein gefährliches Spiel. Meine Entscheidung ist gefallen. 


Edit: Der Tag war komisch. Totales Gefühlschaos. Aber was auch immer; es ist schnurzegal!
Ich gebs auf mich für eine Beziehung anzustrengen. Im Endeffekt kommt dasselbe bei raus:
Widersprüche, Widersprüche, Scherben, Scherben... die sich in meinen Körper rammen.

Ich bleibe lieber allein.... ! ich bin voll von Widersprüchen. Ein Tag kann eine Meinung vollkommen verändern. Und die Zeit rinnt davon...

Montag, 3. Oktober 2011

Es tut mir Leid. Das ich so bin wie ich bin.


Alles habe ich mit einem Schlag verkackt. Ich habe der Frau, in die ich mich verliebt habe und sie sich in mich, gesagt, dass ich ein Problem mit Nähe habe und nicht weiß wie mit umzugehen. Was daraus wird kann man sich ja denken: Nichts. Das Schicksal hat auf mich geschissen. Aber besser jetzt als später. Ich hätte es nie soweit kommen lassen sollen, obwohl ich ja förmlich nach jemanden schreie. Nicht so. 
Mein Ruf: Herzensbrecherin. Yeah. *Ironie on*

Ich bin ein Produktionsfehler. Mich sollte es eigentlich gar nicht geben. Und sowas wie mir ist es nicht gestattet zu lieben. Thatsit. Jetzt fühle ich mich noch einsamer als zuvor, aber dieser Schritt war richtig. Früher oder später hätte ich alles aufgebaute mit meinen Händen zerstört und noch mehr Blut würde an meinen Fingern kleben. 

Tiefe Verzweiflung durchflutet mich und lässt mich im Sturm der Gefühle sitzen. 
Die Nacht und somit die klare Dunkelheit bricht ein und taucht mich in ein schwarzes Nichts. 
Umhüllt mich wie ein leerer Schatten und lässt mich im Unsichtbaren zurück. 

Sonntag, 2. Oktober 2011

Ich bin auf der Suche nach mir selbst und meiner Bestimmung.

Kann es nicht beschreiben. Nicht so das ich zufrieden bin. Aber ich versuchs:
Ich habe das Talent, dass ich jeden Menschen verstoße der in meine Nähe kommt. Zu nah. Ich ertrage es mich zu amüsieren, aber ich ertrage keine feste Bindung. Warum jedoch tut mir das so weh wenn es mich noch abgefuckter macht? Einsam, unter vielen Menschen. Auf mich allein gestellt. Meine beste Freundin hat nur ihren Freund im Auge und interessiert sich nicht für mich. Meine Schwester schwebt auf Wolke 7 und blendet mich aus, auch wenn ich sie brauche. Von meiner Mom habe ich mich zu weit entfernt. Zuviel Kälte liegt zwischen uns, sodass es niemals mehr erwärmt wird. Ich habe Angst vor Nähe. Das ist mein Problem. Sie macht mich zu Eis. Es ist kein Phänomen nach all den Enttäuschungen. Ich bin kaputt, zerrissen von innen. Wer sagt mir, dass ich nicht nur noch funktioniere? Eine Nummer in einem System. Wenn ich könnte, würde ich ausbrechen. 

Auf dieser kaputten Welt möchte ich nicht fröhlich leben. Es gibt keinen Grund dafür. 


Worraus besteht das Leben wirklich. Welchen bedeutsamen Sinn hat es. Welche Liebe hält ewig. Oder geht es nur um die Anzahl an Kapiteln, in denen man glücklich und unbeschwert war. Frei. Welche Bedeutung haben die Kapitel. Kann man sich nicht auch selbst glücklich machen, oder braucht man unbedingt jemanden dafür, der um einen rumtänzelt. Und ist es überhaupt in unserer kaputten Welt möglich, - oder genau deswegen? Jeder hat eine andere Meinung über das alles. Sonst gäbe es auch längst eine festgelegte Antwort. Aber für mich gibt es keine Liebe. Es ist meine Welt. Ohne Freunde und ohne Liebe. Nur Kälte und das Gefühl ein Einzelgänger zu sein. Ich bin auf der Suche nach mir selbst und meiner Bestimmung. Allein muss ich da durch und alleine werde ich es beenden. Mein Weg. Alles was ich anfass, geht kaputt. Es ist besser so. Alles.