Dienstag, 29. November 2011
Weihnachtszeit.... eine Suche.
Der Dezember. Ein Monat voller Festlichkeiten. Die dekorierten Schaufenster und Einkaufscenter. Die Weihnachtsmärkte und der leckere Duft nach Glühwein und Zimt. Die Straßen voller Passanten auf der Suche nach den passenden Geschenken für die Liebsten. Die geschmückten Tannenbäume, die an jeder Ecke stehen. Die kühle Brise und Schneeflocken, die auf die Erde fallen. Die heiße Schokolade in den Händen, das Sofa und die Decke. Das Einpacken von Geschenken. Das Rezepte raussuchen um Leckereien zu backen... das alles und noch soviel mehr. Eigentlich bin ich überhaupt nicht der Typ, der sich dann hochkantig auf Weihnachten freut um wieder das 'ich-bin-so-glücklich-hier-mit-euch-Weihnachten-zu-feiern' Face aufzulegen. Mir passt das überhaupt nicht. Dennoch mache ich mit. Mir macht es sehr viel Spaß Geschenke für Andere zu kaufen und hübsch einzupacken. Mir gefällt es Plätzchen zu backen und diese dann zu verschenken. Es ist schön auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und vielleicht den ein oder anderen Schatz zu finden. Ich denke mir dann: "Das bin Ich!" . Zum Teil, zumindenst. Ich fühle, dass ich dann in dieser Haut, in diesem Körper richtig bin. Während die Anderen meine Geschenke auspacken, das Lächeln auf den Lippen und sich drüber freuen, was ich mir für sie einfallen lassen habe. Diesen Moment schätze ich am meisten.
Andrerseits, bei diesem ganzen Trubel, nur wegen dem Fest der Liebe... fällt mir aber auch sehr stark auf, dass ich komplett vergessen habe wer ich bin. Vergessen. Ich weiß nicht, wann ich in gewissen Situationen ich selbst bin. Ob ich das tatsächlich bin. Wer ich einmal gewesen bin, zählt nicht. Es zählt, wer ich jetzt bin. Und genau das habe ich vergessen. Es ist wie eine Gedächtnislücke. Ich bin auf den Spuren nach mir selbst. Und wenigstens ist diese Zeit, die mir Freude macht, schonmal ein Anfang. Auch wenn ich hin und wieder das Gefühl habe zu zerbrechen. Dieser Augenblick, indem ich kurz oder auch länger gespürt habe, dass ich es bin, muss auf die Liste des "Nach mir selbst suchens", Stichwort für Stichwort. Langsam. Vielleicht kann ich dann irgendwann, eines Tages, zusammenfassen wer ich bin. Bis dahin bin ich auf der Suche... nach mir.
Montag, 28. November 2011
Sonntag, 27. November 2011
Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.
„Wer darf entscheiden, wann das Alte endet und das Neue beginnt? Es ist kein besonderer Tag im Kalender. Kein Geburtstag und auch nicht das neue Jahr. Es ist etwas, das passiert. Etwas Großes oder Kleines. Etwas, das uns verändert. Im Idealfall etwas, das uns Hoffnung gibt. Eine neue Art zu leben, ein neuer Blickwinkel. Das Loslassen von alten Gewohnheiten, alten Erinnerungen. Das Wichtigste ist, dass wir niemals aufhören daran zu glauben, dass ein neuer Anfang möglich ist. Aber es ist auch wichtig nicht zu vergessen, dass es bei dem ganzen Mist ein paar Dinge gibt, die es wert sind, dass man sie festhält."
Samstag, 26. November 2011
Versteh einer die Männer.
Anstrengende Tage, kann ich da nur sagen. Über meine eigene Gefühlslage kann ich momentan nicht viel erzählen. Eine Sache lenkt mich vollkommen ab und ehrlich gesagt, bin ich da froh drüber. Dann brauch ich mich nicht mit mir beschäftigen. Das ständige Kratzen an den Armen regt mich aber schon auf. Kommen wir einfach mal zur Sachlage: Er. Seinen Standpunkt hat er ganz klar festgelegt. Er hat eine Freundin und will weder mich, noch sie verarschen. Am Dienstag hat er mich vollkommen ignoriert, doch am Donnerstag hatten wir ja unser Gespräch, indem ich ihm von etwas erzählte, wofür ich mich schlecht fühle. Und gestern, tja, macht alles noch komplett merkwürdiger. Ich meine, ich akzeptiere das er vergeben ist, denn solche sind es immer! Und ich mach mir auch keine Hoffnungen, es ist nur so... wenn er da ist, fühle ich mich besser. Allgemein. Lösen sich alle Probleme in Luft auf. Naja, ich genieße halt nur die Aufmerksamkeit von einem mir viel zu schönem Mann. Aber da ist etwas, was mich stutzen lässt. Er hat ja gesagt, dass er weiter Kontakt halten möchte und das heißt ja, auf freundschaftlicher Basis. Jedenfalls ist er mir gestern echt ein bisschen näher gekommen, als es normal sein könnte.
Er hat sich auch bei mir eingehakt und wollte, dass ich es bei ihm tue. Habs aber erst nicht gemacht, denn mir kam es nicht richtig vor. Auch so, stand er dauernd bei mir und schaute mich an. Später meinte er in einer Sms, dass er sich Sorgen macht das er was falsch macht, denn er wäre mir ja schon etwas näher gekommen und das er ja immernoch vergeben wäre & mich nicht kränken will. Aber auf der anderen Seite schrieb er, dass es ihm schon manchmal schwer fällt, dann lieber doch nichts mit mir zu machen, denn ich hätte manchmal eine anziehende Wirkung auf ihn. Ich wäre schön anzusehen. Das ich am Donnerstag etwas Schönes anhätte, dass es besser wäre als ganz dunkel. Da fragt man sich doch als Frau; verhält sich so jemand der eine Freundin hat? Ganz im Ernst. Er hat zwar gesagt, dass er vergeben wäre, aber da schwingen immernoch die anderen merkwürdigen Sätze mit drin. Vorallem schreibt er mir immer die letzte Sms, wenn wir schreiben, wenn er kurz davor ist, Zuhause zu sein. Bei seiner Freundin. Ist das nicht irgendwie komisch? Ich mach mir ständig darüber Gedanken, weil ich aus seinem Verhalten nicht schlau werde. Was wird hier gespielt?
Das alles lenkt mich so dermaßen ab, dass ich gar nicht mehr an mich denke. Und wie gesagt, es ist gut so. Denn ich will mich momentan nicht mit mir beschäftigen. Das ist noch anstrengender, als diese ganze Sache und den Dingen, dir mir noch bevorstehen und ich regeln muss. Also kann man sagen, dass es eine gute Sache hat. Ich vergesse mich. Aber irgendwann muss ich wieder an mich denken, denn ich möchte ja IRGENDETWAS ändern. Wo ich schon seit etlichen Jahren dran bin und noch keinen Schritt weiter bin. Es ist zwar einfach zu sagen, aber man muss schon erstmal einen Anfang finden. Und ich hab hier auch schon zuviel zu tun, dass mir die Zeit fehlt, darüber nachzudenken was ich jetzt bezüglich meiner Gefühlswelt unternehme. Bis dahin sollte ich vielleicht auch mal meine Wut, die sich hier Zuhause schonmal entlädt, etwas zügeln. Woher diese Wut kommt, kann ich nicht sagen. Aber sie ist schon ewig da. Manchmal kommen mir Sätze viel schärfer aus dem Mund, als beabsichtigt. Irgendwie hab ich auf alles so ne Wut. Auf meine Familie, auf mich, auf die Vergangenheit, auf die Zukunft, auf die Welt, auf Menschen die sich alle miteinander belügen und des ganze Leben. Yeah.
Edit: Und jetzt, spät am Abend, schreibt er mir eine Sms, in der steht, dass er den ganzen Tag darauf gewartet hat, dass ich mich melde. Hallo?! Ich glaube, ich schreib ihm erst morgen früh zurück. Man soll die Männer ja immer ruhig ein wenig zappeln lassen. (Aber wie er hat den ganzen Tag drauf gewartet? Auf eine Sms von mir? Er hat doch da ein Mädchen bei sich -.-) ..
Selbst für die Anderen war das schon eindeutig, denn mir hat eine gesagt:
"Ich finde das irgendwie süß wie er sich verhält.
Ich fände es für dich schön, wenn ihr zusammenkämen würdet, denn ihr passt gut zueinander."
Tja, nur doof, dass er eine Freundin hat.
"Ja, Frauen sind manchmal die Vernünftigeren.", meinte sie darauf.
Er hat sich auch bei mir eingehakt und wollte, dass ich es bei ihm tue. Habs aber erst nicht gemacht, denn mir kam es nicht richtig vor. Auch so, stand er dauernd bei mir und schaute mich an. Später meinte er in einer Sms, dass er sich Sorgen macht das er was falsch macht, denn er wäre mir ja schon etwas näher gekommen und das er ja immernoch vergeben wäre & mich nicht kränken will. Aber auf der anderen Seite schrieb er, dass es ihm schon manchmal schwer fällt, dann lieber doch nichts mit mir zu machen, denn ich hätte manchmal eine anziehende Wirkung auf ihn. Ich wäre schön anzusehen. Das ich am Donnerstag etwas Schönes anhätte, dass es besser wäre als ganz dunkel. Da fragt man sich doch als Frau; verhält sich so jemand der eine Freundin hat? Ganz im Ernst. Er hat zwar gesagt, dass er vergeben wäre, aber da schwingen immernoch die anderen merkwürdigen Sätze mit drin. Vorallem schreibt er mir immer die letzte Sms, wenn wir schreiben, wenn er kurz davor ist, Zuhause zu sein. Bei seiner Freundin. Ist das nicht irgendwie komisch? Ich mach mir ständig darüber Gedanken, weil ich aus seinem Verhalten nicht schlau werde. Was wird hier gespielt?
Das alles lenkt mich so dermaßen ab, dass ich gar nicht mehr an mich denke. Und wie gesagt, es ist gut so. Denn ich will mich momentan nicht mit mir beschäftigen. Das ist noch anstrengender, als diese ganze Sache und den Dingen, dir mir noch bevorstehen und ich regeln muss. Also kann man sagen, dass es eine gute Sache hat. Ich vergesse mich. Aber irgendwann muss ich wieder an mich denken, denn ich möchte ja IRGENDETWAS ändern. Wo ich schon seit etlichen Jahren dran bin und noch keinen Schritt weiter bin. Es ist zwar einfach zu sagen, aber man muss schon erstmal einen Anfang finden. Und ich hab hier auch schon zuviel zu tun, dass mir die Zeit fehlt, darüber nachzudenken was ich jetzt bezüglich meiner Gefühlswelt unternehme. Bis dahin sollte ich vielleicht auch mal meine Wut, die sich hier Zuhause schonmal entlädt, etwas zügeln. Woher diese Wut kommt, kann ich nicht sagen. Aber sie ist schon ewig da. Manchmal kommen mir Sätze viel schärfer aus dem Mund, als beabsichtigt. Irgendwie hab ich auf alles so ne Wut. Auf meine Familie, auf mich, auf die Vergangenheit, auf die Zukunft, auf die Welt, auf Menschen die sich alle miteinander belügen und des ganze Leben. Yeah.
Edit: Und jetzt, spät am Abend, schreibt er mir eine Sms, in der steht, dass er den ganzen Tag darauf gewartet hat, dass ich mich melde. Hallo?! Ich glaube, ich schreib ihm erst morgen früh zurück. Man soll die Männer ja immer ruhig ein wenig zappeln lassen. (Aber wie er hat den ganzen Tag drauf gewartet? Auf eine Sms von mir? Er hat doch da ein Mädchen bei sich -.-) ..
Donnerstag, 24. November 2011
Mittwoch, 23. November 2011
"Gehts dir gut?", "Ja schon", "So sieht es aber nicht aus" ....
Heute bin ich wie betäubt. Heute konnte ich meine Gefühle nicht verdecken, ich habs so ziemlich ausgestrahlt. In der Schule wurde mir dreimal von unterschiedlichen Leuten und selbst von der Klassenlehrerin gesagt, dass ich so aussehe als würde es mir nicht gut gehen. Das ich ja auch mit den Sozialpädagogen an der Schule reden könnte. Das ich oft den Eindruck mache, als sei was nicht in Ordnung. Ganz großartig. Vermutlich ist es jedem aufgefallen, ich war fast nur in schwarz gekleidet, weil ich keine Lust hatte mich großartig zurechtzumachen, ich hatte Augenringe und die Schminke war total schräg, da die Nacht der Horror war und ich sogar verschlafen habe. Selbst er hat mich heute nur angeschaut und nicht mit mir geredet, nichtmal zusammen zur Bahn, wie sonst. Ich denke mir wirklich, dass ich lieber hätte die Klappe halten solln, dann wäre alles so wie vorher. Mir kommt es so vor, als wäre nie irgendwas gewesen, alles ist anders. Ich hab ihn zwar noch ausversehen angerufen und Stunden später hat er dann gefragt per Sms, was es denn gäbe und mir ne' gute Nacht gewünscht, aber das wars auch. Zu allem Überfluss habe ich mich heute Morgen noch an der Hand verbrannt, da das Wasser zu heiß war, aua... für einen Moment habe ich überlegt es nochmal extra zu tun.. das Wasser auf ganz heiß stellen und die Hände drunter halten. Jetzt hab ich erstmal wieder den Mittwoch frei und Donnerstag gehts wieder in die Schule... von mittags bis abends.. solange, wie soll ich das nur aushalten?! Oh man.
Montag, 21. November 2011
So ist es immer und wird es immer sein. (Achtung, lang!)
Ich frag mich gerade was ich noch hier mach. Aber aufgeben kommt irgendwie auch nicht infrage. Stehe trotzdem auf und halte mich irgendwie auf meinen Beinen. Das alte Verhaltensmuster von der Vergangenheit schimmert leicht durch. Als ich jedes Mal hingefallen bin und ich auf alles geschissen habe. Als ich mich jedes Wochenende mit Alkohol zum Gipfel geschossen habe. Die Zukunft verbaut. Wie soll ich sagen? Der Tag hat alles zum überfluten gebracht. Als erstes mal wäre da er. Wir haben heute geredet und ich habe ihm gesagt, dass er aufhören soll mit mir zu spielen. Was kam bei raus? Er will mich nicht verletzen aber seine Freundin auch nicht, denn er wäre nicht erst seit gestern mit ihr zusammen. Das er mich zwar so voll mag und auch den Kontakt weiterhalten will, aber ich wahrscheinlich andere Erwartungen habe als er, die er mir nicht erfüllen kann. Das er versucht hat zwischen uns was aufzubauen, aber es doch nicht so geklappt hat. Super, fällt dem aber auch früh ein. Dann hat er noch erzählt aus seiner Vergangenheit, dass es im Elternhaus viel Gewalt hab und er auch schwere Depressionen hatte und noch heute Selbstzweifel hat, dass er deswegen auch nicht gut für mich wäre. Habe ich gesagt, dass ich es auch nicht bin und es besser so ist. Ja gut, dann hab ich auch so ein bisschen was erzählt... dass mein Vater gewalttätig war, meine Mom & ich vor ihm sozusagen geflohen sind mit dem Umzug, dass meine letzte Beziehung einfach nur seelischer Missbrauch war und das mein Ex-Freund sich selber verletzt hat, seinen Arm unter meine Nase gehalten hat, so nach dem Motto; Es ist deine Schuld. War wohl nicht so gut, denn dann hat er gefragt, ob ich mich auch mal selbst verletzt habe... habe ich es nach langem Zögern zugegeben, er weiß ja nicht, dass es immernoch so ist. Jedoch hat er auch gefragt, wo ich mich denn selbstverletzt hätte... tja, somit wars raus. Ich habe Angst, dass das Gefühl für ihn nicht aufhört und ich mich dennoch reinsteiger, denn ständig steht er so nah vor mir und ich seh ihn doch auch jeden Tag....
Da saß ich dann endlich im Zug und bin am Abend nachhause gekommen.. fing hier der Stress auch noch an. Mich kann man ja ziemlich leicht aus der Fassung bringen, selbst mit einer Kleinigkeit. Irgendwie bin ich empfindlicher geworden.... jedenfalls ist mein Lieblingstop wegen meiner Mom eingegangen, tja, da fings an. Hab ich die Türen geknallt, sie hat mich angeschrien, ich sie auch. Kam sie voll mütterlich an, mit ihrem scheiß Blick und meinte; ob ich mir denn ein Neues kaufen könnte. Da war auch schon alles vorbei. Mir gings den Tag sowieso schon so scheiße, habe mich aus dem Bett gequält.. und dann sowas heute alles. Als sie dann ins Bett gegangen ist, ließ ich den Tränen freien Lauf. Die Schminke verlief und mit tränenüberströmten Gesicht nahm ich dann den Gegenstand, der mich noch mehr zerstören würde. Die ganzen Arme auf, über all die alten Narben. Unsichtbare Tränen tropften auf die roten Tränen. Ich spürte, wie alles in mir zerriss... das ohrenbetäubte Krachen. Und nun sitze ich hier, mit verheulten Augen und muss noch lesen, wie ich anscheinend in eine Magersucht rutsche, nur weil ich wirklich fast nichts runterbekomme durch den Stress und mir es irgendwie gefällt. Das hat jetzt nichts damit zutun, dass ich mich zu dick finde, ich bin sowieso schon dünn, aber diese selbstzerstörerische Seite von mir zwingt mich dazu.
Ich meine ganz ehrlich, wie sollte ich da in der Lage sein zu lieben? Ich fühle mich nur so allein.. so verdammt alleine, mit allem. Ich will nicht mehr in die Schule, weil ich das Gefühl habe es sowieso nicht zu packen, weil mein Kopf mit anderem Kram voll ist. Jeder Tag der neu geboren wird, raubt mir meine Kraft. Das ewig quälende Aufstehen und das Überstehen des Tages, das erschöpfende Fallen ins Bett, der kurze Schlaf mit diesen Träumen...
Kann mir jetzt einer sagen wie der Tag morgen wird? Die Gedanken in meinem Kopf, das scheiß Gefühl in mir, seine Anwesenheit.. alles kommt hinzu. Selbstmordgedanken noch dazu... perfekt, ganz perfekt. Ganz ehrlich, wenn ich nicht mehr auf dieser Welt wäre, wäre kein Kampf mehr da, keine Ziele die ich schaffen muss, keine Anstrengung, keine Verletzungen jeglicher Art. Ich bin einfach nur so fertig.. und weiß nicht mehr, was ich machen soll... hmm....
Da saß ich dann endlich im Zug und bin am Abend nachhause gekommen.. fing hier der Stress auch noch an. Mich kann man ja ziemlich leicht aus der Fassung bringen, selbst mit einer Kleinigkeit. Irgendwie bin ich empfindlicher geworden.... jedenfalls ist mein Lieblingstop wegen meiner Mom eingegangen, tja, da fings an. Hab ich die Türen geknallt, sie hat mich angeschrien, ich sie auch. Kam sie voll mütterlich an, mit ihrem scheiß Blick und meinte; ob ich mir denn ein Neues kaufen könnte. Da war auch schon alles vorbei. Mir gings den Tag sowieso schon so scheiße, habe mich aus dem Bett gequält.. und dann sowas heute alles. Als sie dann ins Bett gegangen ist, ließ ich den Tränen freien Lauf. Die Schminke verlief und mit tränenüberströmten Gesicht nahm ich dann den Gegenstand, der mich noch mehr zerstören würde. Die ganzen Arme auf, über all die alten Narben. Unsichtbare Tränen tropften auf die roten Tränen. Ich spürte, wie alles in mir zerriss... das ohrenbetäubte Krachen. Und nun sitze ich hier, mit verheulten Augen und muss noch lesen, wie ich anscheinend in eine Magersucht rutsche, nur weil ich wirklich fast nichts runterbekomme durch den Stress und mir es irgendwie gefällt. Das hat jetzt nichts damit zutun, dass ich mich zu dick finde, ich bin sowieso schon dünn, aber diese selbstzerstörerische Seite von mir zwingt mich dazu.
Ich meine ganz ehrlich, wie sollte ich da in der Lage sein zu lieben? Ich fühle mich nur so allein.. so verdammt alleine, mit allem. Ich will nicht mehr in die Schule, weil ich das Gefühl habe es sowieso nicht zu packen, weil mein Kopf mit anderem Kram voll ist. Jeder Tag der neu geboren wird, raubt mir meine Kraft. Das ewig quälende Aufstehen und das Überstehen des Tages, das erschöpfende Fallen ins Bett, der kurze Schlaf mit diesen Träumen...
Kann mir jetzt einer sagen wie der Tag morgen wird? Die Gedanken in meinem Kopf, das scheiß Gefühl in mir, seine Anwesenheit.. alles kommt hinzu. Selbstmordgedanken noch dazu... perfekt, ganz perfekt. Ganz ehrlich, wenn ich nicht mehr auf dieser Welt wäre, wäre kein Kampf mehr da, keine Ziele die ich schaffen muss, keine Anstrengung, keine Verletzungen jeglicher Art. Ich bin einfach nur so fertig.. und weiß nicht mehr, was ich machen soll... hmm....
Sonntag, 20. November 2011
Schlag in die Fresse.
Abstand halten. Dies stand an erster Stelle. Ich bin ja auch selber Schuld. Aber nun erstmal zu den neuen Ereignissen: Das Wochenende war auch Mist. Ich hab zwei viel zu starke Cocktails getrunken und in der Nacht darauf saß ich zweimal über der Kloschüssel & hab alles herrausgekotzt. Die Schnitte auf der Haut glitzern schön rot und verstecken musste ich sie dauernd. Noch einen Kapuzenpullover für 45 Euro abgestaubt, da Geld anscheinend keine Rolle spielt und es für mich einfach so gekauft wird. Das falsche Spiel mit der guten Laune und dann heute Abend der Anruf von IHM. Mir kam es ja schon am Freitag sehr komisch vor, als die eine zu mir meinte 'Er hat ne Freundin'. Denn letztens meinte er zu mir, dass er mit nem Mädel zusammenwohnt, aber nicht mit ihr zusammen wäre. Und eben meinte er, er hätte Stress Zuhause, seine Freundin hätte wieder ihre Macken. So. Großartig, oder? Aber dann sich an mich rankuscheln, mir das Gefühl geben er hätte wirklich Interesse und würde es ernst meinen. & noch den Satz sagen: "Ich wünsche mir für dich, dass mit dir alles okay ist, weil dich etwas fertig macht." Ich hab so keinen Bock mehr auf alles. Morgen, wenn ich ihn wiedersehe, werde ich ihn ignorieren, so gut wie es geht. Und wenn er fragt, was los ist, sag ich dem meine Meinung. Das wenn er es nicht ernst meint mit mir, er abzischen kann und sich seine Bemühungen in den Arsch stecken kann. Weil jeder Schlag der kommt, zieht mich mehr ins Drecksloch. Ich komme damit nicht klar. Wegen einem Mann! Gott... wie armselig.
Das Schlimmste ist ja, dass ich kurz davor war zu vertrauen. Ich war so nah dran und bekomm sowieso nur wieder nen' Schlag in die Fresse. Jetzt habe ich überhaupt keine Lust auf diese Woche. Auf morgen. Auf seine Blicke. Alles so gigantisch falsch! Ich weiß nicht mehr was ich denken soll und DAS meinte ich nämlich. In Richtung Liebe und blah bringt hier alles durcheinander. Wieso hab ich sonst das letzte Jahr alle Männer von mir abgeblockt? Sowas macht mich zusätzlich noch fertig. Da denkt man, man hat jemanden gefunden, wo man sich für einen Moment gut fühlt... und dann.. bäääääääääm.. können mich alle morgen mal, mir gehts so echt... mies. Zu allem Überfluss, habe ich die Angst schon wieder zu versagen, mein Leben nicht auf die Reihe zu bekommen. Die ganzen Abschlüsse, die ich nachholen will. Mein Traum für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Eine Ausbildung danach anzufangen.... Ich hab soviel Mist gemacht... und jetzt zahle ich.
Herzlichen Glückwunsch in der harten Realität!
Das Schlimmste ist ja, dass ich kurz davor war zu vertrauen. Ich war so nah dran und bekomm sowieso nur wieder nen' Schlag in die Fresse. Jetzt habe ich überhaupt keine Lust auf diese Woche. Auf morgen. Auf seine Blicke. Alles so gigantisch falsch! Ich weiß nicht mehr was ich denken soll und DAS meinte ich nämlich. In Richtung Liebe und blah bringt hier alles durcheinander. Wieso hab ich sonst das letzte Jahr alle Männer von mir abgeblockt? Sowas macht mich zusätzlich noch fertig. Da denkt man, man hat jemanden gefunden, wo man sich für einen Moment gut fühlt... und dann.. bäääääääääm.. können mich alle morgen mal, mir gehts so echt... mies. Zu allem Überfluss, habe ich die Angst schon wieder zu versagen, mein Leben nicht auf die Reihe zu bekommen. Die ganzen Abschlüsse, die ich nachholen will. Mein Traum für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Eine Ausbildung danach anzufangen.... Ich hab soviel Mist gemacht... und jetzt zahle ich.
Herzlichen Glückwunsch in der harten Realität!
Freitag, 18. November 2011
Hey, du, warum bist du so still?
Guten Abend Welt,
der Tag war einfach nur Mist. Das Wochenende wird auch Mist, obwohl ich wegfahre, nicht daheim bin. Ich will wieder Montag haben. Ich will wieder unterwegs sein. Ich will wieder in den scheiß Alltag rein. Jeden Morgen auf den Beinen, die drohen zusammenzuklappen. Jeden Tag die Frage "Wie gehts dir?" und "Was los?". Ich will das die Tage so schnell wie möglich vorbeigehen. Ich will der Versuchung wiederstehen mich zu schneiden. Ich will soviel beschäftigt sein, dass ich gar nicht dazukomme. Eben gerade habe ich mich wieder verletzt, zwei Schnitte, die ich nicht mehr tun wollte. Es brennt, aber ich merk es fast gar nicht mehr. Zu gewohnt ist es. Erschreckend, gleichzeitig nicht genug. Ich will kein Misstrauen mehr haben, es soll verglühen und entweichen. Ich will wieder lieben können, ohne das Gefühl zu haben, den Menschen zu nah an mich heranzulassen. Ich will wieder flirten können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Scheiß auf die Enttäuschung, die kommen kann! No Risk, no Fun, man! Heute Abend hätte ich fast mein Geheimnis verraten... ich bin ein "verschlossenes Buch", sagt er. Und ich konnte meine Klappe nicht halten, dabei habe ich doch für sowas meine Regeln. Heute werde ich keine Koffer packen, erst morgen früh. In zwei Stunden werde ich im Bett liegen und einfach nur schlafen. Schlafen, schlafen, schlafen...ginge das nicht auch fürimmer?
Donnerstag, 17. November 2011
Notausgang.
"Jemanden wie dich, hab ich echt noch nicht kennengelernt"
"Ich glaub, ich geh morgen doch in die Schule...weil, wenn wir beide fehlen, dann wird das Gerede sehr groß sein.
"Ich glaub, ich geh morgen doch in die Schule...weil, wenn wir beide fehlen, dann wird das Gerede sehr groß sein.
Ich kenn die. Die labern den ganzen Tag. Ohne dich wird es nicht toll"
"...naja, so nah sind wir uns ja auch noch nicht gekommen, dass ich dich wärmen konnte"
"Aber es ist schön, wenn du mich auch längere Zeit anschaust."
"Du machst es mir auch schwer, genau das ist es, was mich wohl auch so an dir reizt"
"...naja, so nah sind wir uns ja auch noch nicht gekommen, dass ich dich wärmen konnte"
"Aber es ist schön, wenn du mich auch längere Zeit anschaust."
"Du machst es mir auch schwer, genau das ist es, was mich wohl auch so an dir reizt"
Es ist aber auch wirklich selten, dass ich mal einen Mann an mich heranlasse. Ich bin dennoch misstrauisch. Wie eh und je. Ich bin so eine Aufmerksamkeit einfach nicht gewohnt. Wurde immer nur von Männern fertig gemacht, jede Schuld wurde auf mich geschoben, ich wurde hart angepackt sodass ich blaue Flecken hatte, und meine Liebe die ich in sowas hineingesteckt habe, wurde maßlos missbraucht. Ich weiß nicht mal, ob ich überhaupt nochmal lieben kann. Aber egal was ich mache, ob ich ihn jetzt einen Abend in der Schule nicht großartig beachte, oder ihm zu verstehen gebe das ich ihn mag, er ist immernoch da. Es ist ja nicht so, dass ich es nicht will, aber es wäre besser. Diese ganzen Gefühle verwirren mich, sonst bin ich den Gefühlen immer aus dem Weg gegangen und habe alles abgeblockt. Das verwirrt mich so sehr. Morgen seh ich ihn wieder, heute nicht, heute bin ich nicht da, habe einen anderen Termin. Kann sich das Verwirren überhaupt noch steigern? Gott, ich machs einem wirklich schwer. Selbst mir. Hat jemand ne' Ahnung wo sich der Notausgang befindet?
Dienstag, 15. November 2011
Gefühlsmarathon.
Mir war klar, dass irgendwo der Haken sein musste. Fragt sich jetzt nur noch, ob man damit umgehen kann, will, muss, was weiß ich. Vorhin ging es mir noch so supergut, obwohl ich heute Morgen auch nicht gut drauf war und dachte, der Tag wird scheiße. Gegen Abend wars wirklich super und ich war auch gut gelaunt... und dann... der Rückschlag. Mir gehts richtig mies. Ich überlege hin und her, nein kämpfe hin und her ob ich dem Drang nachgeben soll oder nicht. Im Endeffekt ist es eh scheißegal. Ich sehe mich schon morgen mit verschnittenen Armen unter den Ärmeln zu meiner Besten fahren. Wie der Tag morgen wird? Wer weiß, ich hab wieder das Gefühl, er wird komplett scheiße. Nie hab ich nur ein bisschen Glück in meinem verkorksten Leben. Ich sehe mich schon auf dem Bett liegen, die Arme blutverschmiert und keine Träne am vergießen. Ich glaube an Schicksal, und ich glaube, dass das Schicksal auf mich geschissen hat. Hab so eine Zerstörungslust auf mich selbst... hört gar nicht mehr auf.. Irgendwann will ich nicht mehr aufstehen können.. einfach alles scheiße... und ich wiederhole mich und gebe wieder die gleiche Scheiße wie immer hab... sag ich ja, alles scheiße.
Ich kotze.
"Ich bin voll im Arsch :D
"
"ach was :-{} bist starkes mädel
ist es ok wenn ich essen gehe^^"
"Das sagt jeder, aber keiner schaut hin.
Jaja, geh essen, lass es dir schmecken."
Jaja, geh essen, lass es dir schmecken."
"ich schaue bei dir hin und wei´das du mit dir selbst kämpfst aber das ist ein kampf den du alleine bewältigen kannst ich kann dir nur beistehen und dich auf gut deutsch anfeuern"
"Du hast Recht. Ich bin stark genug mich zu zerstören.
In dieser Sache stimmt es. Ehrlich gesagt, will es auch so.
Wolltest du nicht essen?"
Wolltest du nicht essen?"
"ich gehe jetzt essen =)
"
Ich kotze gleich. Mirs so schlecht.
Jeden Bissen den ich versuche zu nehmen, bleibt mir im Hals stecken.
Dennoch habe ich Magengrummeln, mein Magen will Nahrung.
Gestern Abend war ich richtig übelst depressiv. Den Grund weiß ich selbst nicht, war einfach so, so schlimm. Ich wollte mir irgendein Messer ins Herz rammen, damit ich wenigstens gar nichts mehr spüre, anstatt das. Und ich hab so ein Drang, so ein Drang mich selbst zu verletzen. Es geht nicht weg. Wird es niemals.
Sonntag, 13. November 2011
Vorurteile. Die Welt ist voll davon.
Mein Essrythmus ist voll im Arsch. Die Woche habe ich so wenig gegessen und es kotzt mich an. Als wäre mein Magen geschrumpft, auf seine kleinste Größe. Ich kriege keinen Bissen runter, ohne Bauchschmerzen zu kriegen. Ich habe die Lust zu Essen verloren. Aber ich bleibe auf meinem Gewicht hängen. Nicht weniger, nicht mehr. Süße 58 kg, bei meiner Größe. Außerdem habe ich die Lust mich mit Drogen vollzupumpen. Es wäre ganz leicht. Ein Anruf, ein Treffen - bäm. Eigentlich habe ich damit aufgehört, weil sowas einfach nur scheiße ist und nicht irgendwie cool oder so. Aber es geht um die Wirkung. Um das federleichte Gefühl. Um das Gefühl, dass etwas in mir bricht. Dabei will ich etwas ändern, um mich nicht mehr selbstzuzerstören. Ich will so sehr etwas ändern, doch bin ich so antrieblos. Für welchen Grund?
Hat es einen Sinn etwas zu ändern?
Dann ist da noch Er. Ich steigere mich wiedermal so in eine Sache rein, dass mir klar ist das ich am Ende zu nichts mehr zu gebrauchen bin. Es endet immer so. Noch ein weiterer Schlag in die Fresse. Noch ein Stoß zu Boden. Ich habe Angst vor morgen. Schule. Ihn wiedersehen. Wieder der Druck etwas zu erreichen, aber mutlos etwas zu unternehmen. Wieder eine Woche voller Stress. Ich werde dann wahrscheinlich nicht sooft zum Bloggen kommen. Und wieso werde ich immer wegen meiner Vergangenheit verurteilt? "Schwänzkarriere" wie sie es dort nennen. Was bin ich doch für ein böses Mädchen, dass damals die Schule abgebrochen hat. Sehen Sie nicht, dass ich wirklich etwas für die Zukunft tun möchte? Das ich mich geändert habe? Nein. Es wird immer nach hinten geschaut und Vorurteile geschlossen. Aber wie es mir geht, scheint nicht wichtig zu sein. Tja, so ist das Leben, was will man mehr?
Hat es einen Sinn etwas zu ändern?
Dann ist da noch Er. Ich steigere mich wiedermal so in eine Sache rein, dass mir klar ist das ich am Ende zu nichts mehr zu gebrauchen bin. Es endet immer so. Noch ein weiterer Schlag in die Fresse. Noch ein Stoß zu Boden. Ich habe Angst vor morgen. Schule. Ihn wiedersehen. Wieder der Druck etwas zu erreichen, aber mutlos etwas zu unternehmen. Wieder eine Woche voller Stress. Ich werde dann wahrscheinlich nicht sooft zum Bloggen kommen. Und wieso werde ich immer wegen meiner Vergangenheit verurteilt? "Schwänzkarriere" wie sie es dort nennen. Was bin ich doch für ein böses Mädchen, dass damals die Schule abgebrochen hat. Sehen Sie nicht, dass ich wirklich etwas für die Zukunft tun möchte? Das ich mich geändert habe? Nein. Es wird immer nach hinten geschaut und Vorurteile geschlossen. Aber wie es mir geht, scheint nicht wichtig zu sein. Tja, so ist das Leben, was will man mehr?
Lass mich von hier fortgehen.
Am liebsten will ich einfach tot sein. Ganz frei. Keine schrecklichen Gedanken mehr, keine Depressionen, keinen Hass und keine innerliche Zerstörung. Weg, weit weg. Fliegen. Keine Angst mehr zu versagen, weil ich dann eh weg bin. Kein Druck mehr. Weg. Alles weg. Aber ich bin einfach zu feige, so wie immer, einfach nur verdammt schwach! Irgendwas muss sich ändern, das weiß ich.... aber tja, wie ich das anstellen soll... da aus dem Loch herrauszukommen... ich hab Angst das man mir jede Schuld in die Schuhe schiebt und dann bin ich wieder drin, im Loch und hasse mich mehr und mehr. Ich glaube nicht, dass dieses Jahr noch alles gut sein wird. Gar nichts ist gut. Jeder der behauptet, dass alles gut wird... tja, weiß nicht, ist im Unrecht. Nichts wird gut, nichts wird besser. Man kann nur versuchen damit klarzukommen.
Mit allem. Mit dem Leben. Mit einem selbst.
Mit allem. Mit dem Leben. Mit einem selbst.
Samstag, 12. November 2011
Freitag, 11. November 2011
Bäm, alles weg.
Ich stehe wie unter Strom. Mein Körper ist elektrisiert und alles steht unter Flammen. Meine Augen verlieren sich in teddybärbraunen Kulleraugen, die so weit wie das Meer reichen. Augen, die versuchen in mich einzudringen und schlau aus mir zu werden. Augen, die mich verunsichern und ich wegschauen muss. Eine klitzekleine Berührung reichte aus, um mich ganz davon schweben zu lassen. Spüre immernoch die Hand in meiner, den Daumen streichend über meiner, das langsame Entziehen. Tja, das wars mit der Selbstbeherrschung. Ich kann nicht damit aufhören, obwohl ich es sollte. Es wird getuschelt und Blicke zugeworfen, die schon alles sagen. Es wird gegrinst und Pläne geschmiedet. Ich glaube das sagt schon alles, wenn andere es schon merken und Andeutungen gemacht werden. Da komm ich so einfach nicht mehr raus. Will ich das überhaupt? Ja ich müsste, aber ich kann nicht.. und warum, warum, warum..
Sowas macht einfach alles durcheinander. Wie soll ich mich da noch auf mich konzentrieren? Aber vielleicht ist das sogar gut, denn dann bin ich wenigstens für einige Momente abgelenkt. Dann zählt nur der Augenblick und das Gefühl. Und obwohl das so gigantisch falsch ist, lauf ich in mein Unglück. Ach ich weiß gar nichts mehr.
Meine eine Wunde heilt auch so langsam, sieht etwas seltsam aus, aber ich weiß, es gibt ne' fette schwulsige Narbe. Hab ich nicht anders verdient, selber Schuld, aber eine mehr oder weniger macht es nun auch nicht mehr aus. Ich versuche wirklich kramphaft das rüberzubringen was ich fühle, aber es ist irgendwie verdeckt durch ihn. Ich konzentriere mich nur noch darauf. Ja, vielleicht ist das gut, so vergess ich mich selbst.
Sowas macht einfach alles durcheinander. Wie soll ich mich da noch auf mich konzentrieren? Aber vielleicht ist das sogar gut, denn dann bin ich wenigstens für einige Momente abgelenkt. Dann zählt nur der Augenblick und das Gefühl. Und obwohl das so gigantisch falsch ist, lauf ich in mein Unglück. Ach ich weiß gar nichts mehr.
Meine eine Wunde heilt auch so langsam, sieht etwas seltsam aus, aber ich weiß, es gibt ne' fette schwulsige Narbe. Hab ich nicht anders verdient, selber Schuld, aber eine mehr oder weniger macht es nun auch nicht mehr aus. Ich versuche wirklich kramphaft das rüberzubringen was ich fühle, aber es ist irgendwie verdeckt durch ihn. Ich konzentriere mich nur noch darauf. Ja, vielleicht ist das gut, so vergess ich mich selbst.
Vielleicht sollte ich mal zu ProFamilia...ich sollte so einiges...
Donnerstag, 10. November 2011
Gedankenkampf.
Ich sags ja ungern, aber ein Kerl hat mir gerade noch gefehlt. Das bringt alles durcheinander. Und doch, gegen meinen Willen, habe ich schon unmögliche Bilder in meinem Kopf. Wie schön sowas doch ist... das sich jemand für mich interessiert, das ich auch nicht abgeneigt bin.. und ach keine Ahnung. Ich kann ihn auch nicht abweisen, solange er es nicht von selbst tut. Auf einer Seite sind da meine Regeln: Lass niemanden an dich heran, du bekommst nur Enttäuschungen! Aber auf der anderen Seite... kann sich wohl jeder selbst denken. Ich denke mir schon wieder aus, dass es sowieso nicht klappen könnte (WENN), weil ich so unfähig für bin. Aber irgendwie habe ich mir in dem Moment gewünscht ein ganz normales Mädchen zu sein, ohne Depressionen, ohne verschnittenen Armen, ohne das alles. Einfach normal und glücklich. Weil mit dem Ganzen geht sowas nicht... und dann überleg ich mir wieder, was ist, wenn ein Mensch mich verändern kann? Ich hab so absurde Gedanken... ich will einfach nur unter meine Decke, die Augen schließen und träumen, von einem besseren Leben. Ohne der ganzen Scheiße. Irgendwie kann ich es auch nicht lassen, mich zu freuen, aber immernoch die Stimme im Hinterkopf: Lass es sein! Die verarschen dich nur, benutzen dich, lassen dich fallen, lass es sein! Ganz ehrlich, ich weiß nicht mehr was ich denken soll.
Ich bin nur so müde, so verdammt müde.
Dienstag, 8. November 2011
Lügen. Gesponnen aus meinem Netz.
"Ja, Stress gehört in der Beziehung dazu, wenn es kein Stress gibt,
ist es auch keine richtige Beziehung."
"Genau aus dem Grund fang ich keine Beziehung an :D"
"Bist du glücklich? :D"
"Na klaro"
" *-* "
"So mach ich keinen eventuellen Partner nicht auch schmutzig"
"Bist du glücklich? :D"
"Na klaro"
" *-* "
"So mach ich keinen eventuellen Partner nicht auch schmutzig"
"Häää?"
"Musst du nicht verstehen."
"Okeeeh :D"
"Musst du nicht verstehen."
"Okeeeh :D"
Mir ging es lippenleicht rüber. Die Antwort auf die Frage "Bist du glücklich?"; denn sie ist immer gleich.
Natürlich bin ich das, mir gings nie besser, oh und wie, na klaro.... das Traurige an der ganzen Sache ist, dass es nicht stimmt, es eine Lüge ist. Und sie glauben, glauben weiter...
Überfordert.
Was ein Tag gestern... ich bin irgendwie fix und fertig, musste lächeln, musste lachen, musste unsinniges Zeug von mir geben, musste mich freuen... anstrengend. Komme abends heim, gehe sofort ins Bett, stehe morgens wieder auf & fahre auch wieder los. Bin auch komischerweise total deprimiert und ich weiß nicht warum, wie sooft. Ich habe gestern fast nichts gegessen, hab einfach nichts runterbekommen, wird heute wahrscheinlich genauso sein.
Was wird nur aus mir? Ein vereinsamstes Weib das sich an jeden verzweifelten Ast klammert? Warum mach ich mir überhaupt Vorschriften über dieses und jenes? Das deprimiert mich. Sowas einhalten zu müssen. Andrerseits muss es sein, sonst würd ich völlig die Kontrolle verlieren & eine Enttäuschung nach der anderen haben. Das verkrafte ich nicht. Aber selbst das Einhalten und das nicht Einhalten, zb durch einen Fehler oder durch bloße Dummheit tut weh. Beides schmerzt mich. Und ich kann es nicht ändern.
Eine verdammte Zwickmühle.
Sonntag, 6. November 2011
Lass mich in Luft auflösen.
Ich weiß nicht was schlimmer ist: aufmerksame Menschen, denen rein gar nicht entgeht, selbst ein Wimpernschlag oder für ne Sekunde en' trauriges Fuckface... oder die Tatsache das kein Mensch näher hinhört oder gar besser hinschaut. Das kein Mensch hier in meiner Umgebung mir sein Ohr zum Zuhören schenkt. Das sie wenigstens en' Funken Interesse zeigen, nein. Ich schaufele mir mein eigenes Grab und mein Todesurteil ist auch schon längst unterschrieben. Mit jedem Schritt, mit jedem einschlafen und jedem aufwachen halte ich mich nur über Wasser. Ich frage mich, ob ich denn so unwichtig bin. Vorallem fühle ich mich so lächerlich. Ich habe den Drang mich zu schneiden, aber ich weiß, dass es sowieso nur lächerliche Schnitte werden. Das es doch sowieso egal ist. Für jeden. Egal. Selbst wenn ich meine beiden Arme nochmal aufschlitze, vollständig, über die alten Narben. Narben, die mir jeden Tag zeigen was passiert ist. Was passiert sein muss. Freunde sehen mich, haben ein anderes Bild von mir. Ich wünschte es gäbe jemanden, bei dem ich mich anlehnen kann, sein Shirt nass weinen kann, hemmungslos, ohne Scham. Das ich Schwäche zeigen darf. Das ich mir mein ganzes Leid aus der Seele schreien kann und nicht dafür geohrfeigt werde, weil ich als so dumm gelte. Das ich mein Leben selbstständig wegwerfe, weil ich keine Verwendung mehr dafür finde. Ich spiele. Ich spiele ein Spiel mit mir und den Menschen um mich herum. Es scheint, als ob ich siege. Aber der Sieg hat keine Bedeutung. Ich wünschte, dass ich lieber verliere. Das irgendjemand mein Schummeln erkennt und mich aus dem Spiel wirft. Aber soweit kommt es nicht, denn ich schummle & spiele gut. Ich bin eine Kriegerin. Eine Kriegerin meines Schmerzens, des Todes. Aus meiner Verzweiflung spiele ich das Spiel so gut, dass keiner etwas bemerkt, aber ich will es. Nur es geht nicht. Niemand darf etwas bemerken. Mein Aus.
Morgen wird das Spiel weitergespielt. Ich werde durch die Straßen laufen, bis zum Bahnhof. Werde mich in den Zug setzen und an meinem Ziel aussteigen. Werde den Menschen ins Gesicht blicken und wissen, dass jeder ein anderes Urteil sieht. Werde den Menschen ins Gesicht blicken und wissen, dass sie keinerlei Ahnung haben, welches Wrack gerade an ihnen vorbeiläuft, welches Wrack sich mit ihnen in einem Raum befinden. Ich werde den Tag irgendwie überstehen, werde lächeln, werde zeigen, wie wichtig mit Leistung ist... Ich werde morgen überleben und übermorgen auch. Überleben und ein winziges Stückchen sterben. Wie jeden Tag, immer ein bisschen mehr. Vielleicht werde ich mich irgendwann in Luft auflösen, es wäre einfacher. Vielleicht darf meine Seele irgendwann wieder atmen und nicht stetig die Luft anhalten müssen. Welch eine Schande existiert. Ich schließe die Augen und wünsche mich weit, weit weg.
Freitag, 4. November 2011
Donnerstag, 3. November 2011
Wer kann den Hass aus mir rausprügeln?
Das mit der Beratungsstelle war wohl doch keine gute Idee. Ich stehe sozusagen wieder wie am Anfang da, mit null Plan. Das hat echt garnichts gebracht und langsam wird mir klar, dass ich selbst in dieser Sache allein durchmuss, wie in vielen anderen Dingen. Selbst ein Gespräch mit einer Offenbarung meinerseits mit jemanden hat nichts gebracht. Ich hab das Gefühl, dass kein Mensch auf der Welt mich wirklich verstehen möchte. Es wird irgendeine Behauptung aufgestellt, ohne zu wissen, dass es eine Lüge ist. "Sie sind Herrin ihrer Selbst", schon klar! Die Zufriedenheit meiner Selbstverletzung habe ich nicht erreicht. Es ist mir zu wenig, zu klein. Ich will mehr, viel mehr. Bis kein Fleck mehr Haut nicht mit einem frischen Schnitt übersehen ist. Lange habe ich den Druck unterdrückt und jetzt kann und will ich das einfach nicht mehr. Ich will mich schneiden. Ich will all die Verzweiflung von mir spülen. Wenigstens für ein paar Augenblicke. Es geht nicht darum, dass ich wieder fühle, es geht nicht darum, dass die Leere unterbunden wird, es geht nicht darum, den Schmerz zu spüren, das alles hat keine Bedeutung. Ich möchte sehen, wie immer wieder ein Stück Leben aus mir herrausfließt. Wie ich mit jedem Schnitt noch ein Stück sterbe. Ich will mich selbst vernichten. Mein Hass steigt immer mehr. Weil ich einfach nichts auf die Reihe bekomme.
Und dann ist da noch meine Mutter, die einen Satz gebracht hat, der mich wieder völlig aus der Bahn wirft und sie nicht weiß, was sie damit anrichtet. Und dann ist da noch mein Vater, der mir auf irgendeiner Art und Weise leid tut, obwohl ich genau weiß, dass er es total verdient hat, für das was er mit mir gemacht hat. Und dann bin ich da noch ich, die anscheinend vollkommen unscheinbar für alle ist und die sich selbst zerstört, da der Hass so groß ist, ohne das es irgendjemanden auffällt. Ganz klar und deutlich spüre ich die Tränen, die hinaus wollen, befreit werden wollen, doch sie fließen nicht. Meine Augen sind starr und trocken. Leer.
Vielleicht sollte ich einen Psychiater aufsuchen.
Und dann ist da noch meine Mutter, die einen Satz gebracht hat, der mich wieder völlig aus der Bahn wirft und sie nicht weiß, was sie damit anrichtet. Und dann ist da noch mein Vater, der mir auf irgendeiner Art und Weise leid tut, obwohl ich genau weiß, dass er es total verdient hat, für das was er mit mir gemacht hat. Und dann bin ich da noch ich, die anscheinend vollkommen unscheinbar für alle ist und die sich selbst zerstört, da der Hass so groß ist, ohne das es irgendjemanden auffällt. Ganz klar und deutlich spüre ich die Tränen, die hinaus wollen, befreit werden wollen, doch sie fließen nicht. Meine Augen sind starr und trocken. Leer.
Vielleicht sollte ich einen Psychiater aufsuchen.
Mittwoch, 2. November 2011
Du kennst mich. Ich komm zurecht.
Irgendwie mag ich diesen Satz. Er zeigt das, was ich hätte sein sollen und nicht das, was ich jetzt bin. Schwach. Ich habe heute die Wunde gesäubert und irgendwie, war es mir zu wenig. So blöd. Nur noch ein Schnitt, noch einer, ein weiterer, direkt daneben. Ich bereu es nicht, eigentlich sollte ich das, aber mir ist es egal, denn ich hab nichts gespürt. Totenstille in meinem Kopf & so unendlich müde. Aber du kennst mich. Ich komm zurecht. Nur die Wahrheit... tja
die Wahrheit ist wie kaltes Wasser. Es kann erfrischend und klar sein. Es kann dir einen klaren Kopf verschaffen und dir Gutes tun. Aber wenn das Wasser zu kalt ist, fühlt es sich an wie tausend Nadelstiche am ganzen Körper. Menschen sind gute Lügner, während die Augen eine andere Sprache sprechen. Deshalb hab ich selbst soviel Angst, in die Augen zu schauen, die Worte zu hören. Es ist irgendwie falsch. Deshalb schau ich weg, deshalb bin ich selbst manchmal nicht ehrlich zu mir. Ich vermische die Grenzen und sehe nicht mehr klar. Ein einziges Chaos...
Irgendwie hab ich jetzt Lust auf ein Amarena Eisbecher mit Amarena Kirschen.
Dienstag, 1. November 2011
Ausbrechen.
Ich lebe noch. Oder zumindenst, was davon noch übrig ist. Die Selbstverletzung von gestern hat mich ziemlich aufgewühlt. Weil, und genau aus diesem Grund, weil es zu tief war. Sonst ist es doch nur oberflächlich. Jetzt hab ich Schneidedruck & Schneideangst und ich fass es nicht. Ich hab Angst das Pflaster zu entfernen und es schön zu finden, was ich sehe, das ich so weitermache, so tief schneide. Überhaupt... ach verdammt.
Außerdem habe ich gestern Abend wahrscheinlich noch den größten Fehler gemacht. Ich hab mich per E-Mail an eine Beratungsstelle in meinem Ort gewandt. Hingehen käme für mich nicht in Frage, anrufen schonmal gar nicht und wenn es sowas gibt, dazu noch anonym, aber trotzdem im Hinterkopf noch zu haben, dass man hingehen kann wenn man will, was ich natürlich nicht machen werde, ist doch okay. Ich spüre nur, dass es nicht mehr so weitergehen kann... ich habe keine Kontrolle mehr, was mich verrückt macht, weil ich sie brauche... ich schäme mich dafür Hilfe anzunehmen, weil ich nichtmal alleine mit mir klarkomme... ich hasse mich so sehr. So antrieblos & motivationslos fühle ich mich, so leer, so schwach ohne Kraft. Ich finde keinen Schlaf mehr, weil mich die Klinge ganz in der Nähe wach hält. Ich will mich noch mehr bestrafen, noch mehr hassen, weil ich es verdient hab. Gott, wie armselig, wie lächerlich. Das bin ich. Bin ich das? Die extremen Stimmungsschwankungen halte ich nicht mehr aus. Einmal ganz oben, einmal ganz tief unten. Können die sich da drinnen nicht entscheiden, oder was? Ich glaube, ich bin schon gar hoffnungslos, werde einen Rückzieher machen, mich weiter isolieren und niemanden an mich ranlassen. Gestern habe ich so mit mir gerangen mit jemanden zu reden, aber ich habe dicht gehalten, es ist gut so, niemand darf etwas erfahren, nur mich gehts an. Das ist meine Bürde, die ich ertragen muss. & so geht es weiter...
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Außerdem habe ich gestern Abend wahrscheinlich noch den größten Fehler gemacht. Ich hab mich per E-Mail an eine Beratungsstelle in meinem Ort gewandt. Hingehen käme für mich nicht in Frage, anrufen schonmal gar nicht und wenn es sowas gibt, dazu noch anonym, aber trotzdem im Hinterkopf noch zu haben, dass man hingehen kann wenn man will, was ich natürlich nicht machen werde, ist doch okay. Ich spüre nur, dass es nicht mehr so weitergehen kann... ich habe keine Kontrolle mehr, was mich verrückt macht, weil ich sie brauche... ich schäme mich dafür Hilfe anzunehmen, weil ich nichtmal alleine mit mir klarkomme... ich hasse mich so sehr. So antrieblos & motivationslos fühle ich mich, so leer, so schwach ohne Kraft. Ich finde keinen Schlaf mehr, weil mich die Klinge ganz in der Nähe wach hält. Ich will mich noch mehr bestrafen, noch mehr hassen, weil ich es verdient hab. Gott, wie armselig, wie lächerlich. Das bin ich. Bin ich das? Die extremen Stimmungsschwankungen halte ich nicht mehr aus. Einmal ganz oben, einmal ganz tief unten. Können die sich da drinnen nicht entscheiden, oder was? Ich glaube, ich bin schon gar hoffnungslos, werde einen Rückzieher machen, mich weiter isolieren und niemanden an mich ranlassen. Gestern habe ich so mit mir gerangen mit jemanden zu reden, aber ich habe dicht gehalten, es ist gut so, niemand darf etwas erfahren, nur mich gehts an. Das ist meine Bürde, die ich ertragen muss. & so geht es weiter...
Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr.
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Ich hab zwei Blogawards bekommen. Einmal von laffy
und einmal von Little Pain.
Danke hierfür!
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