Montag, 31. Januar 2011


Was für'n Tag. Geil. Hab mich etwas beruhigt. Bin jetzt nur total müde. Denke, dass ich heute früh schlafen gehe. Außerdem fängt morgen die Schule wieder für mich an. So richtig Lust habe ich keine. Aber wenigstens kann ich dann vorher nochmal in die Stadt, und mal sehen ob ich mir dann das kaufe, was ich brauche. Mh.
Das was heute passiert ist, darf nicht nochmal vorkommen. Ich bemüh mich auch darum. Es hat mich selber erschreckt, als ich mich für einen Moment in meinen Gedanken sterben sah. Also so darf es nicht wieder ausarten. Aber ich weiß, wenn der nächste Knall folgt, wird es wieder ausarten. 
Für mich heißt das jetzt nur noch: Durchhalten, Einatmen, Ausatmen, Augen zu, Durch! 
Ein bisschen Kraft und Mut habe ich geschöpft, aber im nächsten Moment ist das wieder vorbei.
Ein Auf und Ab der Gefühle. Schlimm. Was noch wichtig ist: Ich sollte weniger fressen. 
Ich pass nicht mehr ins letzte Loch vom Gürtel. Suuuuupeeer. 

Für später wünsch' ich euch ne' gute Nacht (:

Aufgeben. Ja oder Nein?

Ich will dahin wo's mir besser geht. Ich will fliegen. Frei sein wie der Wind. Hier wird es immer schlimmer. Ich halts nicht aus. Es geht nicht mehr. Wieder ein Ausbruch. Ich mach alles kaputt! Ich weiß es, ja? Ich trete dich mit Füßen. Ich fange dich nicht auf, wenn du fällst, nur um meine eigene Gefühle zu unterdrücken. Ich bin schlecht! Dabei will ich dich nur vor mir schützen. Ich bin schlecht. Ich tu dir nicht gut. Mach doch alles kaputt! Ich verliere dich mit meinem Verhalten. Und es ist alles meine Schuld.. die Tränen laufen nun... kann sie nicht aufhalten. Es bricht aus. Brauche etwas... um es aufzuhalten. Scheiße. Warum bin ich so? Eiskalt. Zu meinem einzigen Halt, den ich noch habe. Meinem Engel. Und ich mach alles zunichte! Warum? Ich will aufgeben... oder doch nicht? Ich schaff doch alles! Oder doch nicht... Sieht man doch grade. Ich hab einfach nur das Gefühl, zu ersticken...

Sonntag, 30. Januar 2011

Wenn die Wege sich trennen, ist es meist schon zu spät.

Es ist unglaublich was ich mir alles leiste. Dabei.. mach ich das nicht mit Absicht. Ich weiß selbst nicht, was momentan mit mir los ist. Heute hätte so ein schöner Tag werden können. Mit meiner Besten. Und was mach' ich? Ich verschlafe, obwohl ich mir sogar den Wecker gestellt habe... Verdammt. Das nur weil die letzte Nacht so richtig fürn' Arsch war. Tausend Gedanken wanderten durch meinen Kopf und haben mich einfach nicht losgelassen, was zur Folge hatte, dass ich nicht schlafen konnte. Das Schönste daran ist jetzt, dass meine Beste total enttäuscht ist und sich für uns nicht mehr so schnell einen freien Tag findet. Sie hat sowieso schon viel zu viel um den Ohren. Jetzt plagen mich Schuldgefühle... Ich muss das irgendwie wieder gutmachen. Ich kann einfach nichts richtig machen! Nichts! Wo soll das enden? Wieder in diese Phase, als ich jeden Tag den falschen Schritt getan habe? Als mir meine Zukunft so richtig egal war und es mir verbaut habe? Dafür muss ich jetzt schon grade stehen und alles versuchen, damit ich wieder ne' Chance habe. 
Ich verletze nur noch... Menschen die mir etwas bedeuten. Verletze mich selbst. Kapsel mich von allen ab. Sodass sie fortgehen. VERDAMMT! Ich will hier raus...


Wunderschönes und zugleich trauriges Lied. Hab' Gänsehaut bekommen.

Die Strafe.

Vielleicht ist es der Schmerz, den ich brauche. Mehr als Liebe. Mehr als die Hoffnung selbst. Nichts kommt an mich heran. Ich fühle nur, wenn es schmerzt. Wenn der Schmerz von mir Besitz ergreift. 
Die Wunden die zurückbleiben, im Herzen, werden nie richtig verheilen. 
Alles was ich fühlte, steht geschrieben auf der Haut. Es lesen viele. Begreifen es jedoch nicht. Es hört einfach nicht auf. Die Bilder in meinem Kopf. Werden immer mehr. Abscheuliche Gedanken fressen mich auf. Ich kanns nicht lassen. In mir sitzen Dämonen. Mit Feuer und Flamme kämpfe ich. Doch bin viel zu schwach, komme nicht gegen sie an. Von außen kann man es nicht sehen. Spielt sich alles innen ab. Ich bin stumm. Ich bin leise. Doch in mir schreit es. In mir schreit alles. Vielleicht auch um Vergebung? Denn ich sehe dies alles als Strafe an. Für das was ich alles getan habe. Wieviele Fehler ich begangen habe. Weil alles meine Schuld ist. Dies ist meine Strafe. Doch wielange hält diese Strafe an? Mein ganzes Leben lang? Ich schreie doch schon um Vergebung, allerdings erhört mich niemand. Was habe ich getan? Wielange muss ich mich noch mit quälen? Ich darf nichts sagen. Sie haben es mir verboten. Die Dämonen. Und da ich verloren habe, muss ich ihnen gehorchen. Auch wenn ich es anders wöllte, tun sie alles dafür, dass ich schweige. Und vielleicht ist es das Einzige, was ich richtig mache.. Es ist die Hölle. Die Hölle in mir selbst. 



 

Jeder Weg hat mal ein Ende.

Wie ist das möglich? Wie kann ich das verstehen?
Eine Person, die einen zwei Jahre nur angelogen hat. Eine Person, die einem eiskalt das Herz aus der Brust gerissen hat. Eine Person, die Liebe nicht zu schätzen weiß. Eine Person, die einen noch mehr hinunter gezogen hat. Eine Person, die nicht gut tut. Eine Person, die nur auf einem herum trampelt. Eine Person, der man es nie recht machen kann. Eine Person, die nur mit einem gespielt hat. Eine Person, die einen nicht akzeptiert so wie man ist. Eine Person, die einen zerstört hat. Eine Person, die, die Welt eines Anderen in tausend Scherben zerbrochen hat. Und man hängt noch an dieser Person. Nach so einem Horrortrip. Man hasst sie. Trotzdem fehlt etwas. Es fehlt alles.

 Wie kann man das verstehen? Wie ist das möglich? Liegt es vielleicht daran, dass man bei dieser Person sein wahres Gesicht zeigen konnte? Wie man wirklich tickt? Man hat geliebt und vertraut und wurde nur mit Füßen getreten. Dennoch fehlt das alles. Die harte Hand, die einen packt. Die süßen blauen Flecke. Das Schreien. Die falsche Liebe. Man wurde dadurch noch unglücklicher und doch war man auf irgendeine Weise doch glücklich. Jetzt fehlt einem das alles. Von heute auf morgen war dieses Gefühl fort. Und das Einzige was einen jetzt noch wehtut ist, dass diese Person jetzt glücklich ist, doch man selbst ist es nicht. Es tut nur weh.

Samstag, 29. Januar 2011

Es ist die Hoffnung an die wir uns klammern, wenn uns nichts anderes mehr bleibt.

Schmerz kommt in vielen Formen vor. Das leichte Zwicken, ein bisschen Brennen, der zufällige Schmerz. Das sind die normalen Schmerzen, mit denen wir jeden Tag leben. Aber es gibt auch den anderen, den man nicht ignorieren kann. Ein so heftiger Schmerz, der alles andere verdrängt. Der die ganze Welt verblassen lässt, sodass wir an nichts anderes mehr denken können, außer daran, wie weh es tut. Wie wir mit unserem Schmerz umgehen, liegt an uns. Oftmals betäuben wir ihn, halten ihn aus, umarmen oder ignorieren ihn. Und für manche von uns ist der beste Weg mit ihm umzugehen, sich einfach durchzubeißen. Auf jedenfall muss man ihn einfach aushalten und hoffen, dass er von allein wieder weggeht. Hoffen, dass die Wunde, die er ausgelöst hat, verheilt. Es gibt keine wirklichen Lösungen. Und auch keine leichten Antworten. Am besten atmet man tief ein und aus und hofft, dass der Schmerz nachlässt. Meistens kann man den Schmerz kontrollieren. Aber manchmal erwischt er einen da, wo man es nicht erwartet hat. Er trifft einen unter der Gürtellinie und hört nicht mehr auf wehzutun. Man muss sich ihm einfach stellen, denn die Wahrheit ist, dass man ihm nicht entkommen kann.

Freitag, 28. Januar 2011

Verstehst du?

Alles was mir bleibt ist die Leere.
Und das Gefühl, dass etwas ganz und gar nicht richtig läuft. 
Ich hab einfach nur noch Angst, verstehst du?


Bestimmt nicht...


Es bahnt sich etwas an. Man hat es im Gefühl.

Oder man liegt völlig falsch. Seufz.

Ich weiß gar nicht mehr wo mir der Kopf steht. Hier und da gibt es noch etwas zu machen. 
Alle fasseln etwas von, man muss einen akzeptieren wie man ist. Aber tun sie das wirklich? 
Ich hab das Gefühl, dass sie genau das Gegenteil tuen. Ich hab sogar ein gutes Beispiel. Mich!
Wer kommt denn schon mit klar, dass ich manchmal ein bisschen durchdrehe? 
Auf negativer Weise? Wer? Ich komm ja selbst nicht mal klar. 
Ändern, Ändern, Ändern... das weiß ich selbst! Bekomms aber nicht so richtig auf die Reihe. Meine Motivation hat mir heute morgen noch zugelächelt und ist dann verschwunden. Das tut sie immer. Immer morgens. Außerdem fühle ich mich zuhause immer mehr beobachtet. Hab das Gefühl überall hängen Kameras. Fühle mich dadurch richtig unwohl. Ich weiß selbst, dass das nur Einbildung ist. Aber ich komm von dem Gefühl einfach nicht los. Das sagt mir mein Bauchgefühl. Und darauf kann man sich doch eigentlich immer verlassen? 
Abgedreht, ich sags' ja! Vielleicht sollte ich wirklich mal mein Gefühlsleben in die Hand nehmen und etwas daran ändern. Am Ende kommen sie dann alle und lieben mich wieder und freuen sich, dass ich wieder glücklich bin. Jo! Aber hilft das? Kann man überhaupt was ändern? Wenn ja, kann mir jemand sagen WIE?


Vielleicht ergibt sich jetzt tatsächlich die Möglichkeit mit meiner Schwester mal drüber zu reden. Nächste Woche Samstag fahr ich zu ihr. Sie ist jedenfalls die Einzige, die mir mal richtig zuhört und versucht zu helfen.. obwohl sie noch nicht alles weiß. Aber das kann sich ändern, wenn ich mich trau und mich danach nicht wieder schlecht fühle. Kann ja trotzdem sein, dass ein Wunder geschieht und ich mich zum ersten Mal nach einem Gespräch nicht schlecht fühle. Mal sehen.

Mittwoch, 26. Januar 2011

New Shit.

Nachdenken. Das kann ich gut. Doch ist es immer das Beste?
Ich möchte nicht immer die kleine nachdenkliche graue Maus spielen. Aber wie kommt man davon los? 
Was kann man dagegen tun? Ein Wort, ein Satz.. und man ist wieder am nachdenken.
Nachdenken. An was denkt man den nach? Je länger man drüber nachdenkt, desto komischer klingt dieses Wort. Nachdenken. Ich denke ja nur noch nach. Ist ja schrecklich. Ich sollte über andere wichtige Dinge nachdenken. Da, schon wieder! Nachdenken. Jetzt verwirre ich mich langsam selber. Zum kotzen. Egal. 


Morgen ist n' neuer Tag. Vielleicht wirds besser. Vielleicht auch nicht.

Dienstag, 25. Januar 2011

Never, Never, Never!!!

Ich lasse niemanden an mich heran. Niemand durchbricht mich. Niemand wird es schaffen. Ich blocke ab. 
Lasse niemanden an mich heran. Never! Nein. Nie. Niemals. Ich werde mich unter Kontrolle haben. Keine Ausbrüche mehr. Vor Anderen. Nur vor mir selbst. Es bringt nur Unglück. Es bringt nur noch weitere Probleme. Ich bestimme das Spiel. Mein Spiel. Ich bestimme die Spielregeln. Meine Spielregeln. Und niemand wird mich dran hindern. Es ist mein Spiel. Und sie spielen mit. Freiwillig. Ohne es zu merken. Blinde Fische. 
Blinde Menschen. Sie sind blind, blind, blind! Und sollen es auch bleiben. So sind die Regeln. 



Ich zittere, hab mich wiedermal nicht unter Kontrolle. Aber es ist mein Spiel und ich bin alleine. Es geht nach den Regeln. Die mein inneres Ich gestellt hat. Warum zittere ich jetzt so? Es ist nicht kalt. Mir ist auch nicht heiß. Es ist alles so, wie es sein soll. Und ich ganz alleine habe Schuld. Was sage ich da? Hat das alles überhaupt einen Sinn? Verdammt. Ich rutsche tief. Druck baut sich auf. Ich habe viel zu lange alles verdrängt. Es hat sich alles angestaut, und das ist schlecht! Doch der Stöpsel im Rohr bleibt stecken, bis er platzt. Bis ich platze. Never, Never, Never! Habe Angst. Bekomme Panik. Scheiße. Scheiße. Scheiße.

Montag, 24. Januar 2011

Scheiß auf den Prinz, ich nehm den Gaul.

Früher als Kind, fanden wir Jungs eklig. Es hat uns angewidert als sich eine Frau und ein Mann geküsst haben. Wir konnten uns überhaupt nicht vorstellen mit einem Jungen so richtig zusammen zu sein. Da galt es noch als Spaß. Es wurden Zettelchen herumgereicht mit der "Willst du mit mir gehen?" Frage. 
Und dann jeweils ein Kästchen für ein Ja und ein Nein.
Für uns waren Jungs auch böse. Sie ärgerten uns und klauten unser Spielzeug. Ahnten wir da schon, dass dies auch in der Zukunft passiert? Wenn wir älter waren? Nur das es kein Spielzeug war, sondern unser Herz? Heute sind einige Männer auch noch böse. Sie lügen uns an, spielen mit uns, werfen uns weg - wie ein Blatt Papier wenn man's nicht mehr braucht und am Ende zerreißen sie unser Herz in Stücke. Ist das nicht grausam? Aber auch wir Frauen sind nicht ganz unschuldig. Einige sind lieb, andere widerrum nicht. Genauso ist es beim männlichem Geschlecht. Nur das ich mittlerweile glaube, dass es bei dem männlichen Geschlecht überwiegt. Die Anzahl der Herzensbrecher. Sie benutzen uns. Wie ein Spielball. Als hätten wir keine Gefühle. 
Ein Grund sich nie wieder zu verlieben! Ein Grund nie wieder zu lieben! 

Als Kind gabs dann diese Märchen die uns erzählt wurden. Meistens von einer Prinzessin und einem Prinzen. Damals wurde uns erzählt, dass wir auch irgendwann einen Prinzen haben werden, da wir, die Prinzessinen waren. Heute glaubt man nicht mehr daran. Spätestens nach der ersten großen Enttäuschung. Den Prinzen gibt es wohl nur im Märchen. Und Märchen sind Fantasien. Und Fantasien sind Träume. Und Träume bleiben geträumt. Aber am Ende bleibt ja noch der Gaul übrig. 




Zeit.

Würde ich alle Ereignisse meines jungen Lebens wie eine Perle auf eine Kette hängen, - sie würde endlos weit reichen. Manchmal wünschte ich, dass ich eine ganz normale Kindheit und eine ganz normale Jugend hinter mir hätte. Ohne das, was in den letzten Jahren passiert ist. Ich bin nicht stolz darauf, nein. Ganz und gar nicht.
Hier und da Liebeskummer und normaler Stress im Elternhaus würde mir vollkommen reichen. Aber nicht damit. Alle sagen, ich sei stark, durch das was passiert ist. Viele würden hinfallen und nicht mehr aufstehen. Ich sei tapfer und mutig. Doch ich bin eigentlich genau das Gegenteil. 
Ich bin schwach und scheu. Ich bin ängstlich und traurig. Traurig darüber, was für Folgen das Ganze für mich hat. Ich würde zu ihnen sagen; "Schaut mich an, wie ich geworden bin. Ein depressives Wrack. Aber stärker bin ich dadurch nicht geworden. Ich würd eher sagen abgehärtet. Gefühlskalt." 
Wie sagt man dann immer? "Versink nicht in Selbstmitleid." Okay.
Aber jeder genießt ab und an ein wenig Selbstzerstörung. Anders kenne ich es kaum. Oder es war mal anders gewesen, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Leider. Sonst wüsste ich jetzt, wie sich das anfühlt. Ohne Schmerz & Selbstzerstörung.  Man kann ja nicht alles im Leben haben, oder? Sagen wirs so, ich hab mich langsam damit abgefunden. Ich habe es akzeptiert. So wie ich geworden bin. Obwohl es mir nicht gefällt.
Wem gefällt das auch schon? Immer nur depressiv und traurig zu sein? Nachdenklich? 


Langsam glaube ich, dass mir die Zeit davon läuft. Alles rast an mir vorbei und ich komm nicht hinterher. Ich will doch noch soviel erleben! Dann sagt man, "Nimm dir die Zeit." & das werde ich vielleicht im Frühling tun. Als Anfang könnte ich nach London fliegen. Fliegen... ohje, ich hab riesen Angst vor. War jemand von euch schon in London? Naja, bis dahin muss man ja nicht solange fliegen. 
Vielleicht überlebe ich es ja, wenn nicht, ist auch nicht schlimm. :D

Oh lalala, meine Beinchen werden dünner. Oder bilde ich mir das nur ein?

Brief an Dich. Den du nie lesen wirst...

'Egal, sie war weg und ich liebte sie so sehr, dass ich's nicht aushielt. Ich fing an, von ihr zu träumen. Also hab ich versucht, ihr n' Brief zu schreiben, aber wenn du jemanden wirklich liebst, ist es fast unmöglich, denen zu schreiben. Es sind die Leute, die du am meisten liebst, mit denen du nicht verbal kommunizieren kannst.'


07.03.2009

Es war unser großer Tag, meine Liebe. Der Tag an dem wir uns das erste Mal sahen. Kennengelernt hatten wir uns im Sommer 2007 durchs Internet. Weißt du noch? Als alles anfing. Zu dieser Zeit wussten wir beide nicht, was sich durch Freundschaft entwickeln kann.
Leidenschaftliche Liebe. Und ich liebte dich. Bedingungslos. Abgöttisch. 
An diesem Datum fuhr ich zu dir. 2 Stunden dauerte es. Je näher das Ziel rückte, desto mehr raste mein Herz. Kurz bevor der Zug hielt und ich dich sah, war es ganz vorbei. Mein Herz explodierte. Wenn ich daran denke, spüre ich immernoch dieses Gefühl. Als ich dann in deinen Armen lag und dein Lächeln sah, war es um mich geschehen. Ich war richtig glücklich. Und das alles ganz allein durch deine Anwesenheit. Bis es nach vielen Stunden zu unserem allerersten Kuss kam. Tausende Schmetterlinge machten in meinem Bauch Party. Doch eigentlich durfte dies alles nicht sein. Denn ich war vergeben, und zwar nicht an dich... Wie sehr ich dies heute bereue. Zwei Wochen später kamst du zu mir. Deine Küsse brachten mich um den Verstand. Doch berühren durfte ich dich nur selten. Nur wenn wir unter uns waren. 
Es durfte ja keiner wissen... Es war unser Geheimniss

'Und heute damit fertig werden müssen. 
Den gelebten Gefühlen keine Aufmerksamkeit schenken. 
Immernoch deine Lippen auf meinen spüren. 
Deine Wärme und die kurz aufgeflammte alte Liebe. 
Und trotz allem so tun müssen, als wäre nichts passiert. 
Verzeih mir, doch ich kann und will nicht vergessen.'

Monate vergingen bis du mich wieder besuchen kamst. Dies sollte unser letztes Wiedersehen sein, doch zu diesem Zeitpunkt wusste ich es noch nicht. Mein damaliger Freund war tierisch eifersüchtig auf dich. Mir wars egal. Ich durfte dich sehen. Als deine Sms mit der Bestätigung, dass du kommst, ankam, hielt ich es nicht aus. In aller Öffentlichkeit schrie ich, hüpfte in der Gegend rum, fiel jedem meiner Freunde um den Hals und hatte ein Strahlen in den Augen. Weißt du, Liebes, diese 3 Tage mit Dir, waren die glücklichsten in meinem Leben. 
Und ich bereue es wirklich bis heute, dass ich das mit dir nicht offiziel gemacht habe. 
Trotz der Entfernung. Ich hätte es ausgehalten. Ich wollte nur mit dir zusammen sein. 
Mir tut es schrecklich weh, was du alles durchmachen musstest wegen mir. Irgendwann verlor sich unser Kontakt, bis ich nichts mehr von dir hörte. Das letzte was ich von dir hörte, war, dass du wieder vergeben bist. An ein anderes Mädchen. Dieses Mädchen muss bestimmt die Glücklichste auf Erden sein und es tut weh, dass ich nicht die bin, die an deiner Seite ist. Jeden Tag denke ich an dich. 
Ganz besonders heute, da du online und sogar auf meiner Seite warst, dich aber nicht gemeldet hast... 
Ich tue es nicht, denn immer wenn ich es versucht habe, hast du nicht geantwortet. Vielleicht bin ich dir inzwischen egal geworden... Aber das was zwischen uns damals war, werde ich nie vergessen. Einzelne Bilder von dir hängen noch in meinem Zimmer. Ich kann sie nicht abhängen, ich kann es einfach nicht. 
Du bist das Mädchen, was ich liebte. Und was ich bis heute immernoch tue. 
Ich bereue es, dich verloren zu haben. Ich bereue es so sehr, dass ich mich dafür umbringen könnte. 
Denn ich weiß, es ist zu spät. Ich will nur, dass du weißt, dass ich dich liebe und dich auch weiterhin still lieben werde. Ich vermisse dich...

Sometimes, you love someone so 
much that not even the truth
can change your mind. 

Sonntag, 23. Januar 2011

A broken Heart is the worst. It's like having broken ribs. Nobody can see it. But it hurts every time you breathe.

Es ist kalt. Todfinsterer Himmel. Kein Vögelchen, keine Wolken. Tiefschwarz. Das Gras vereist. Die Blumen verwelkt. Es sieht verlassen aus. Als ob jemand anderes die Macht über dieses Land genommen hat. Vorher musste es ein Paradies gewesen sein, doch jetzt herrschte nur noch Schnee, Eis und Verwüstung. Doch da, ganz am Ende, schien etwas zu leuchten. Etwas gelbes, mit einem Tick orange. Was war da? 
Mit langsamen Schritten machte ich mich auf den Weg dorthin. Vielleicht gabs dort noch Hoffnung
Der Weg dorthin war voller Eis und Schnee. Manchmal rutschte ich aus und fiel an. Doch schnell rappelte ich mich wieder auf. Je näher ich dem Leuchten kam, je schwärzer wurde die Umgebung. Kein Gras. Keine Blumen. Kein Baum. Ich blieb stehen. Denn ich stand vor einem Abgrund. Als hätte man den Weg gesprengt, sodass keiner mehr seinen Weg fortsetzen konnte. Doch ich war nah genug an dem Leuchten, sodass ich erkennen konnte, was es war. Und dies ließ mich erschrecken. Das war keine Hoffnung, nein. Es sah viel schlimmer aus als vorher. Hier war ein Vulkan. Mit Glut und Asche. Mit Lava und Feuer. Alles war ausgebrannt. 
Doch der Vulkan war noch im Einsatz. Und dann sah ich es


Ein kleines Mädchen saß auf einem Stein und hielt die Hände vors Gesicht. Es sah schlimm aus. Die Kleidung zerrissen und voller Schmutz. Hier und da lief Blut hinunter. Sie war angekettet. Wer ließ sie hier festsitzen? Ich vernahm ein kleines Schluchzen und schaute wieder ins Gesicht des Mädchens. Es hatte die Hände vom Gesicht genommen und sah mich hilfesuchend an. Die Lippen des kleinen Mädchens bewegten sich, doch ich konnte nicht hören was es sagte. Vielleicht war es zu erschöpft, denn es war kaum mehr als ein Flüstern. Sie sah mir so ähnlich. Es war erschreckend. Was war ihr bloß passiert? Hatte ihr jemand wehgetan? 
Plötzlich stand das Mädchen auf, es zitterte und konnte sich kaum auf den Beinen halten, doch sie nahm all ihre Kraft zusammen und blieb stehen. Dann hörte ich es. Ein Schreien. 
Ein so erschütterndes Schreien, dass mir das Herzen stehen blieb und sich alles in mir zusammenzog. Das Mädchen schrie sich das Herz herraus. So einen fürchterlichen und schmerzvollen Schrei hatte ich noch nie gehört. Aufeinmal bemerkte ich, dass noch ein zweiter Schrei in der Luft lag. Doch es war nicht das Mädchen. 
Und auch sonst keiner war hier. Da wurde es mir klar. Der Schrei, der andere, er kam von mir. Und dann setzte sich ein Puzzle nach dem anderen zusammen. 

Das kleine Mädchen, dass war Ich. Gefangen in meinem Inneren. 

Plötzlich schoß ein Blitz vom Himmel herab auf mich zu. Alles was ich verspürte war Angst.  Ich schloß die Augen und wartete auf mein Ende. Das letzte was ich vernahm war die Stimme des Mädchens, dass mir zuschrie, dass ich ihr helfen soll. Im nächsten Moment war ich wieder in meinem Zimmer. Voller Panik wollte ich zurück. Wollte dem Mädchen helfen. Es da raus holen. Ich muss ihr doch helfen! Lasst mich zurück, schrie ich. Doch es half nichts. Zusammengekauert auf meinem Bett ließ ich den Tränen freien Lauf.

Eine andere Welt.

Wohin verschwinden Träume wenn wir sie verlassen? 
Wenn wir aufwachen und unsere Träume sich im Nebel verdrücken, sodass wir sie kaum noch sehen? 
Wohin verschwinden sie? Warten sie auf uns, bis wir wiederkommen? 
Oder sagen sie 'Lebewohl, es war ne' schöne Zeit'?
Was passiert mit Ihnen? 

Egal ob es ein schrecklicher oder schöner Traum war, ich möchte Ihnen folgen. 
Dorthin wo Träume verschwinden. Dorthin wenn wir schlafen und den Traum erleben. 
In diese Welt. Wir erleben ganz andere Dinge. Dinge, die wir uns wünschen. Dinge, die uns fürchten. 
Dinge, die passiert sind. Dinge, die passieren sollen. Dinge, die uns bewegen.
Ich möchte nur noch schlafen und in diese Welt hinein. Abgekapselt von der Realität. 


Wut, Hass, Wut, Hass, Wut!

Ich kanns nicht fassen! Das ist echt billig. Sie ist billig und wird immer grausamer. 
Entwickelt sich zu einem Monster. Oder soll ich sagen Alki? Erst Junkie & dann sowas?
Wie viele falsche Freunde gibt es dort draußen? Die mit einem nur spielen und mit einem angeben wollen? 
Ich kenn jetzt Dein wahres Gesicht. Und das ist schon fast traurig, wenn ich zurückblicke auf unsere gemeinsame Zeit. Damals. Als die Welt noch in Ordnung war. Zwischen Uns. Und jetzt? Bist du falsch, verlogen, billig, und was sonst noch alles. Und dann versuchst du noch meinen Engel gegen mich aufzuhetzen? Wie armselig bist du eigentlich? Wie tief bist du gesunken? Das du nun auf so einem Niveau hockst? 
Es tut mir leid, aber du bist endgültig für mich gestorben! Puff. Nur noch pure Luft.


So schmal ist die Linie zwischen Hass und Liebe. So schnell kann es gehen. Schmerz entwickelt sich zu Hass. Ich werds dir nie verzeihen. Du tust nur noch weh. Hörst du? Du tust weh! 
Und es interessiert dich kein bisschen. Ich hasse dich!
Tut mir Leid, ich musste das jetzt einfach loswerden und aus meinem Kopf verbannen.

Samstag, 22. Januar 2011

Außer Kraft.

Das erste neue Ereigniss dieses Jahr: Ich bin oder werde zumindenst krank. 
Anders kann ich mir dir dröhnenden Kopfschmerzen nicht erklären, die mich seit 3 Tagen verfolgen. 
Aber bei mir ist das wohl kein Wunder. Ich hoffe jedenfalls, dass die Kopfschmerzen irgendwann von selbst fortgehen. Denn auf Tabletten hab ich keine Lust. Da brauch ich immer ne' halbe Stunde für. Erstens, die zu zerstückeln und zweitens, sie hinunterzubekommen. Hat auch n' Vorteil. So brauchen andere keine Angst haben, dass ich versuche mir was mit Tabletten anzutun. Obwohl das natürlich nicht nötig ist. 

Möchte ja leben, leben, leben. Das Problem dabei ist, mometan existiere ich nur noch. 
Außerdem wundere ich mich, warum sich meine Beste nicht bei mir gemeldet hat. Wollten uns eigentlich wiedersehen nach sovielen Wochen... hatte schon gestern abgesagt, wegen den Kopfschmerzen aber heute.. heute sollte es eigentlich klappen. Vielleicht ist sie ja böse auf mich? Vielleicht hätte ich trotz Kopfschmerzen mich mit ihr treffen sollen... verdammt. Ich hätte mich melden sollen. Schon wieder etwas, was ich nicht auf die Reihe bekomme. Langsam lieg ich aber echt flach. Ich will sogar heute vor 5 Uhr ins Bett gehen. 
Die letzten Wochen bin ich ja nur so spät ins Bett. Aber bald muss ich das sowieso ändern. Übernächste Woche fängt die Schule wieder an... Nach über'n Monat Ferien. Also so langsam stresst es schon. 
Woah, diese Kopfschmerzen... melde mich morgen wieder... 

Gute Nacht, ihr Lieben <3

Kein einziges Gefühl lässt sich kontrollieren.

Eben gerade hab ich mir eine sehr schöne und traurige Melodie reingezogen.. Und wisst ihr was? Als ich es hörte, hatte ich das Gefühl, die Musik würde mich von meinem Körper trennen. Plötzlich war ich ganz weit entfernt von mir. Ich sah mich sozusagen von der Seite herab an. Meine Gedanken schweiften ins Unendliche und ich fragte mich, wo ich eigentlich Zuhause bin. Denn je mehr ich darüber nachdachte, je mehr stellte ich fest, dass ich nirgends richtig hingehöre. Das ich eigentlich nicht hier sein dürfte. Ich gehöre woanders hin. Vielleicht auch gar nicht ins Leben? Sondern in eine andere Dimension ? Als die Musik erklang, war ich wieder an Ort und Stelle und es breitete sich ein unbehagliches Gefühl in mir aus. Gleich darauf fuhr ein starker Schmerz durch meinen Körper. Wie ein Stromschlag der einen zurückschrecken lässt.


Meine Gefühle fahren sowieso gerade Achterbahn. Mal gehts scharf nach rechts, mal scharf nach links. Mal gehts bergab, mal bergauf. Rasend. Mal stoppt es auch. Bewegt sich nur langsam voran. Es ist verzwickt. Genauso wie ein verknotetes Band. Es benötigt erstmal seine Zeit, es wieder zu lösen. Kennt ihr das auch, wenn sich das wahre Ich irgendwohin verdrückt hat, und jemand anderes euch kontrolliert? Wir können nicht sagen, warum und wie, weshalb und wieso. Und vorallem wer oder was. Dann ist einem plötzlich alles scheißegal. Obwohl man ja eigentlich nicht so ist. Weil es Dinge gibt, die einem am Herzen liegen und die einem ganz und gar nicht scheißegal sind. Aber in so einem Augenblick können wir das nicht bestimmen. Wir wissen selber nicht warum man jetzt so ist, wie man ist. Es ist einfach so. 
Vielleicht gibt es dafür Hintergründe, doch man hat sie vergessen, verdrängt. 

Manchmal komm ich mir auch wie das kleine hässliche Entlein vor. 
Das ganz alleine ist und abgestoßen wird. 
Es ist ganz verzweifelt und weiß nicht wohin. 

Achja, bevor ich's vergesse, ich freu mich über meine neuen Leser!
Ich find's beeindruckend, dass sich jemand für meine gequirlte Scheiße interessiert.
Mein Umfeld findet mich ja' schon verrückt & krank. Aber kann ja nie schaden, oder?
Ein bisschen Drama und Abschreckendes gehört ins Leben. Sonst wärs ja langweilig.


Viele gehauchte Küsschen ;*

Donnerstag, 20. Januar 2011

Hart wie Stein!


Ja klar. Richtöösch. Weiter so. Erzählt weiter Scheiße über mich. Stellt mich als Teufel da. Macht so weiter. Weil ihr ja unbedingt wollt, dass ich alleine dastehe. Rache. Wollt das mich jeder hasst. Rache. Oder machts euch sogar Spaß? Aber wisst ihr wasIch bin so hart wie Stein! Außerdem, ist man erst frei, wenn man alles verloren hat. Wollt ihr das ich frei bin? Derpst frei? Ohne allem? Ist doch ne ganze feine Sache. Man hat keine Angst mehr zu verlieren, wenn man es schon hat. Ne' gute Sache, nicht? 
Aber ehrlich gesagt, ist das echt armselig. Wieder ein Beispiel für, dass diese Welt so abgefuckt und verlogen ist. Das Beste an so einer Sache ist, dass wenn Scheiße erzählt wird, die Leute das auch noch glauben ohne denjenigen über den es geht, zu fragen ob es überhaupt stimmt. Einfach im Glauben sein, dass es stimmt. Vielleicht tut es das, aber vielleicht hat das auch Hintergründe; wieso und warum. Aber nein, so ist die Gesellschaft ja nicht, was? (; 

Es gibt nur eine einzige Sache, wo ich sagen muss, wenn ich Sie verliere, dass ich mich noch mehr verliere, noch meeehr, als ich mich schon verloren habe. Eine Person wird wissen was ich damit meine. 
Das wäre sozusagen mein Todesurteil - DING DONG
Also DANN, könnt Ihr euch schon mal ein Grab für mich aussuchen. Denn ich weiß nicht, ob ich das überlebe. Und ich mein das ziemlich Ernst. Aber nun gut, noch ist es ja nicht passiert und ich tue alles für, dass es NIEMALS passiert. Krass, wie sehr man an etwas hängt. Und sowas nennt sich dann wirklich Liebe. Sollten sich viele mal Gedanken drüber machen. 

Scheußliche Welt, ehrlich.

Das ist kein Leben! Nein, das ist Luftholen vom Aufstehen bis zum Schlaf.

'Das macht Ihr nicht kaputt. 
- Ich weiß, wie ich leben will!' 

Wie verkommen diese Welt ist. Eure Welt. Sie steht nur noch auf recht wackligen Beinen. Und Ihr treibt uns einen Pflock ins Herz. Tonnenweise Lügen stopft ihr in euch hinein. Ihr glaubt, die Welt, sie ist schön und voller Glanz. Doch seht Ihr nicht recht hin, der ganze Dreck, scheint wie ein schöner Diamant. Ein Diamant voller Lügen. Ein Diamant. Ein Schein. Ihr stößt jeden weg, der nicht in euer Bild passt. Geld. Macht. Schönheit. Sorgenfrei. Dabei seit Ihr es, die nicht ins Bild passen. Wie verkommen diese Welt ist. Eine abgefuckte Scheinwelt, die Lügen frisst und sich damit aufrecht erhält. 
Liebe. Dieses Wort gibt es unter Euch nicht. Glück. Missbraucht Ihr. 

Wie kann man schon leben, wenn man Tag für Tag, eine heruntergekommende Gesellschaft sieht? 
Wenn man zuschauen muss, wie dreckig diese Welt wird? Was kann man tun, als aus der Menge hinauszutreten? Verrückt zu werden. Gefühlskalt. Anders?!. Leerer Schmerz, eingepackt, nur noch in der Hülle eines Körpers. So oder so, ist man ganz alleine hier. Bis es nur noch eine kleine handvoller Menschen gibt, die sich zusammenschließen. Es gibt viele davon. Gruppen. Kämpfen gegen alles an. Unterschiedliches. Wollen Recht. Werden jedoch nicht erhört. Passen nicht ins perfekte Bild. Und so geht es weiter, Tag für Tag, während Ihr uns mitzieht, in eure verfickte Welt. Und uns ins Verderben treibt. 

Mittwoch, 19. Januar 2011

ABGEFUCKT!

Die Bilder in unseren Köpfen - wer hängt sie auf, wer bringt sie an? Wir sind alle niemand und wir sind alle ziemlich viel, wir sind alle bunt zerstückelt und wir sind alle Angriffsziel. Und all der schöne Glanz, in den man sich hier hüllt, lässt uns leer zurück, zerbrochen, unerfüllt. Wir sind alle schön und hässlich und innerlich zerissen und die Art, wie wir hier leben, zertrümmert langsam das Gewissen. Wir sind alle gut und schlecht und unsere Herzen voll mit Einsamkeit. Lass uns der Anfang vom Ende sein, von dieser Welt, von dieser Zeit.
 
Und niemand hier ist nur ehrlich, schön, stark oder gut. An unser aller Händen klebt unser aller Blut. Wir sind alle Lügner und wir sind alle treu. Wir sind manchmal mutig, doch meistens sind wir scheu. Wir verlieren uns in den Jahren und nichts erscheint mehr klar darum zeigt man hier auch gerne, was man früher einmal war. 


Wir sind alle gut und schlecht und unsere Herzen voll mit Bitterkeit. Und der ganze Wahnsinn, der uns täglich niederdrückt. Das, was man hier normal nennt, macht uns krank und verrückt. 
Nun stehen wir hier im Elend, es gibt keinen Ort um abzuhauen. 
Welcher Weg ist richtig und wem können wir noch vertrauen? 
Wir atmen die Luft dieser kaputten Welt, doch nichts wird uns aufhalten, denn es gibt nichts, was uns hier hält. Wir sind alle gut und schlecht und unsere Herzen voll Hässlichkeit.
Lass uns der Anfang vom Ende sein, von dieser Welt, von dieser Zeit.

Dienstag, 18. Januar 2011

Schwarz und weiß.

Argh! Das ist sowas von herzlos. Wie kann ein Mensch, der einen liebt - angeblich, einen so zum Boden zwingen, dass einem die Luft genommen wird, sodass man kaum mehr leben kann? Wie kann ein Mensch, einen zu Dingen zwingen, wozu man überhaupt nicht zu bereit ist? 
Wie kann das richtig sein, wenn man so ein Verhalten als falsch empfindet? Und wie kann sowas eine Hilfe sein, wenn man noch tiefer in dieses schwarze Loch hineingezogen wird? Das ist es, was sie falsch machen. Sie hören nicht zu. Sie sagen es, tun es aber nicht richtig. Jeder Mensch reagiert anders. Jeder einzelne Mensch empfindet anders. Das ist es, was mich aufregt. Das die Menschen nicht genauer hinhören, sondern einen zu das zwingen, was einem nicht gut tut. Sie sagen, es sei nur das Beste, und sie lieben uns. Doch das ist der falsche Weg! Schon mal was von einfühlsam gehört? Nein. Sonst würden sie anders handeln. Sowas kann keine Liebe sein. Diese Kreaturen sollten lieber selbst mal zum Psychologen dackeln!!!!

Mädchen: (...)Ich fühl mich so allein, komme nicht mehr hinaus.. 
Es hört nicht auf. Ich habe mich verloren.
Junge: Sowas darfst du nicht. Mir gings damals nicht anders. Aber meine Freunde sagten, sie würden mich verprügeln, wenn ichs wiedermache. Wenn ich so depressiv bin. 
Das hat mir geholfen und ich hab aufgehört mit und bin zur Vernunft gekommen.
Mädchen: Ich bin aber anders. Würde das zu mir jemand sagen, würde ich nicht aufhören. Ich könnte es einfach nicht. Du verstehst das nicht. Ich würde mich sogar tot prügeln lassen. Diese Schmerzen würden die anderen überdecken.
Junge: Aber es würde was bringen. Ich versuche nur dir zu helfen. 
Mädchen: Das ist keine Hilfe. Nein, nein, nein. Du hörst mir nicht mal richtig zu. Man kann mir nicht einfach Drohungen machen, sodass ich Angst vor kriege und aufhöre mit dem Scheiß. 
Es geht einfach nicht. Verstehst du das? Es geht nicht!
Junge: Doch es geht, wenn du es nur wölltest.

Mich regen solche Gespräche einfach nur auf. Vorallem wenn man demjenigen dann erklärt, dass es manchmal mehr hilft, wenn man einfach nur zuhört. Nichts sagt, sondern nur zuhört und nicht versucht, 1000 verschiedene Lösungen zu finden. Aber wer versteht das schon? Dann sagen sie nur, dass das aber genau der Punkt ist. Man muss 1000 verschiedene Lösungen finden um zu helfen, anders könnte man nicht helfen. FALSCH! Das Beste kommt noch. Am Ende solches Gespräches ist man selbst einfach nur fertig. Weil man wieder den Versuch gewagt hat, zu reden und dann wird man so hinuntergezogen. Am Ende sagen sie noch, dass sie uns lieben! Meine Fresse.


Damals.  
Als Kind. War alles noch einfach. 
Fast.


...

Montag, 17. Januar 2011

Wenn das Leben zum Verrücktwerden ist, kann man sich genauso gut hineinstürzen.

'Wie ein abgebrochener Schlüssel. Ich kann mich nicht mehr finden und nicht auf die Suche machen nach mir. Das sind die zerfetzten Teile ohne Zusammenhang. Zum Zaungast geworden im Zirkus des eigenen Lebens. 
Das Programm ist bunt und gefährlich. '


That's Life, würd ich mal sagen? Oh Gott. Ich habs auch so mit diesem Satz. Das ist zu einer alltäglichen Sache geworden, diesen Satz zu sagen. Einfach hinnehmen und stumm nicken. Jaja. So ist es und wird es immer bleiben. Nicht wahr? Versuch mal n' bunten Sandkorn zu finden, der einen Namen trägt, während die anderen gleichfarbigen keinen Namen besitzen und diesen einen wertvollen Sandkorn verstecken? Das ist unmöglich. Daher ist es unmöglich für mich, mich selbst wiederzufinden. Vielleicht kann ich auch einfach nur warten, bis jemand mich findet und dann bin ich nicht mehr verloren. Aber so einfach geht das leider nicht. 

In diesem verfickten Universum ist sowieso alles falsch! Falsch und verlogen. 
Bis ich von jemanden Hilfe annehme, sollen die sich erst um größere Probleme kümmern. 
Wieviele Kinder sterben heutzutage, nur weil man sich nicht richtig um sie kümmert? 
Und die Kinder sind die Zukunft. Also sollten se' ihre Fresse mir gegenüber halten und sich lieber darum kümmern. Ich komm schon klar. 


Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten.

Puh. Endlich fertig. Alle Überweisungen sind raus.
Ich habe mir mal was Gutes gegönnt. 
Bestellt habe ich mir das Buch 'Lucas' von Kevin Brooks 
und etwas verwöhnendes von Lush <3
Hoffentlich kommt's bald an. Hab ich wenigstens wieder Ablenkung. 
Schon wenn Pakete ins Haus flattern, ist das was wunderschönes. 
Fast so wie Weihnachten.


;*

Was hast du da am Arm? - Erinnerungen.


Ich finde dieses Bild einfach nur wunderschön. Ihr auch? Es hat etwas. 
Und dieses Etwas löst was in mir aus. Dieses "Etwas" ist die Farbe. Die Farbe Rot.
Wie flüssig es ist. Wie es hinunter läuft. Wie es sich seinen Weg bahnt. Okay, jetzt bin ich wirklich verrückt geworden. Aber das macht mich auch irgendwie traurig. Das ich so darüber denke, über ein einfaches Bild, was eine einfache Farbe beinhaltet. Oh man. Schlimm.  Atmen, Atmen, Atmen.... Schmerz unterdrücken... Lächeln.. welches meine Augen nicht erreicht. Es sieht ziemlich gequält aus. Viele würden es als echt ansehen. Sehr viele. Sehr sehr, sehr viele. Sie glauben mir. Wie ich mich gebe. Wie ich mich verhalte. Sie kaufen es mir ab. Und ehrlich gesagt finde ich das auch gut so. 


 Man kann den Kummer nicht wegficken..


Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es ist, wenn jemand weiß, wie ich wirklich ticke. 
Es schreckt ab. Wollen mich nicht mehr anfassen. Wenden sich ab. Halten mich für gestört. In diesem Moment versage ich. Weil ich mich für einen Augenblick nicht unter Kontrolle habe. Weil ich dann kurz meine Fassade ablege. Auslöser können viele Sachen sein. Wut, Angst, Schmerz, Traurigkeit. 
Oder wenn jemand etwas sagt, was nicht meiner Ansicht entspricht. Das geht ganz einfach in solchen Momenten. Ruck Zuck ist die Mauer um mich herum fort und alles schießt aus mir herraus. Aber wenn ich mich unter Kontrolle habe, dann ist es fast unmöglich zu mir durchzuringen. Ich schweige. Bleibe stumm, während ich mit meinem Inneren kämpfe. Irgendwann kommt dann auch die Leere. Ganz plötzlich. 
Sie verhindert sozusagen das ich etwas preisgebe. Gegen meinen Willen kommt sie und beherrscht mich. Dafür werde ich meist angemotzt. Sie sagen, ich kann dagegen ankämpfen, ich wöllte nur nicht reden. Aber manchmal da will ich reden, nur dann kommt einfach nichts... Denn dann ist die Leere da. Traurig, dass das niemand versteht... Ich denke auch manchmal, dass ein Monster in meinem Inneren haust. Sich eingenistet hat. Ich hasse es, aber irgendwie ist es auch ein Teil von mir und ich wöllte mich nicht von trennen, wenn ich es müsste. Trotzdem hasse ich es. 
Weil es alles kaputt macht. Es handelt für mich. Denkt für mich. Redet für mich. Da weiß ich nicht mehr, ob ich nun das was ausspreche, nun Ich selbst bin oder das Monster in mir. Was davon richtig oder falsch ist. Der Wahrheit entspricht. Es ist sogar für mich sehr kompliziert und manchmal weiß ich auch nicht, wo oben und unten ist. Welche Welt nun der Realität zuspricht. Am Ende, wenn ich erzähle, weiß ich nie, was ich da jetzt eigentlich zum Teufel geschrieben habe. Das klingt so... komisch.. für mich. Es ist alles komisch. Eins weiß ich, wenn ich so bleibe, wie ich bin. Wenn ich mich weiter von dem Monster zu irgendwelchen Handlungen zwingen lasse, werde ich immer alleine sein. Niemand möchte mich nicht mehr anfassen. Woah.

 Wahrheit. Sie tut weh. Also lügen wir.

Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht mehr was ich schreiben soll.... Alles fort. Das Monster zwingt mich wieder auf die Knie und verschließt mir den Zugang zu meinem Inneren. Leere. Stille. Nichts. Einfach nur Stille.

Sonntag, 16. Januar 2011

yes,yes,yes!

Neuer Anstrich.

Nachdem mich meine liebe Mutter mit dem Staubsauger geweckt hatte und ich sowieso ne' scheiß Nacht hinter mir hatte, beschloss ich aufzustehen. Was normalerweise sehr ungewöhnlich für mich ist, um die Uhrzeit aufzustehen. Jedenfalls werd ich es mir gleich erstmal gut gehen lassen, weil ich baden gehe (:
Jaha. Ich mach mich sauber. Danach werd ich alte Klamotten anziehen und dann gehts ran ans Streichen. Meine Farbe kam ja schon am Freitag an. Weinrot. Daraus mix ich Altrosa. Hoffentlich wird das was, aber zuerst muss ich die Wände noch weiß streichen, damit das gleichmäßig wird. Ich bin da etwas pingelig. Und wenn wenigstens schonmal die Farbe an den Wänden ist, gehts ans Umgestalten. Hier und da wird was Neues gekauft. Einiges hab ich ja schon neu gekauft. Das Problem ist immer nur, einem fehlt das Geld dazu. Deshalb werd ich jetzt sparen. Jedenfalls bis Februar. Bis dahin müsste ich das Geld für die fehlenden Sachen zusammenhaben. Ich freu mich drauf. Auf mein neues gestaltetes Zimmer, wenns fertig ist. 
Vielleicht mach ich dann auch mal Bilder, vielleicht auch nicht. 
Kommt drauf an, obs euch interessiert (;
Ich empfinde das auch ein bisschen als Neuanfang. Weiß jetzt nicht, wie ichs anders nennen kann. Aber ja. Weil dann durch die neue Gestaltung all die Erinnerung aus den letzten Jahren ausgelöscht werden. Nicht ganz, aber wenigstens die unangenehmen Erinnerungen. Ja, vielleicht klingt das krank, aber solange ich das denke, ist das gut. Ich stells mir einfach vor <3

Samstag, 15. Januar 2011

Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens.

Verdammte Gedanken. 

Konkurrenzkampf. So kommt es mir vor. Dabei hast du doch sowieso gewonnen.
Du hast alles, was ich mir jemals gewünscht habe. Ich kämpfe für diesen Wunsch.
Du hast ihn schon und kämpfst weiter gegen mich an. Ich bin nicht hübsch.
Warum tust du das dann? Verstehen werde ich es nie. Willst du so leiden, wie ich es getan habe? Du willst alles erleben was ich erlebt habe. Wozu? Wegen der Aufmerksamkeit? Sag mir wozu und vorallem warum. Du machst die gleichen Fehler, wie ich sie damals getan hab. Machst du das extra? Um mich zu demütigen? Ich wünsche das keinem. Und du wünscht es dir. Glaub mir, du willst nicht so sein wie ich. Aber momentan, bist du eine Kopie von mir. Nun fehlt dir nur noch all' der Schmerz. Dir fehlt mein Weg. Du musst meinen Weg 10 Jahre gehen. Alles durchmachen was ich durchmachen musste. All das. Dann bist du so wie ich. Dann hast du gewonnen. Und du kannst mich loslassen. 


Wenn du es geschafft hast, sei stolz auf dich. Du kannst allem und jeden deine Leidensgeschichte erzählen und sie schenken dir Trost und Aufmerksamkeit. Sie werden Mitleid mit dir haben. Wünschten, es wäre nie passiert. Wenn du es geschafft hast, verlasse mich bitte. Denn ich kann dich nicht mehr anschauen, nicht mehr anfassen... denn ich würde jedes Mal mich in dir sehen. Oder du wirst deinen eigenen Weg gehen. Deine Wünsche und Träume erfüllen. Du machst etwas Besonderes aus dir. Etwas, was es kein zweites Mal auf der Welt gibt. Doch das wirst du nicht können. Weil du leiden willst. Du willst all' das Leid haben. Damit die Leute kommen. Doch damit kommt man nicht weit. Glaub mir. Es tut mir einfach nur schrecklich weh. Dein Verhalten. Auch mir gegenüber. Es wird keine Rücksicht genommen. Doch vielleicht ist das auch gut so. Denn so weiß ich, dass ich das verdient habe. Auf eine andere Art und Weise. Ich habe kein Glück. Mein Schicksal war schon geschrieben, als ich auf die Welt kam.


 Es ist mir egal, wenn du leidest. Du hast es verdient, so wie ich es verdient habe. Und du möchtest doch so sein wie ich? Deshalb musst du es so hinnehmen und nicht viel darüber nachdenken. Mach weiter so. Es ist egal. Es ist mir egal. Denn du wirst nie so sein wie ich. Es kommt nur auf das Innere an. Und um auch im Inneren so zu sein wie ich, müsstest du mir zuhören, mich verstehen. Doch das kannst du nicht. Deshalb wirst du nie so sein wie ich. Vielleicht besser. Hilfloser. Schmerzvoller. Hübscher. Verzweifelter. Aber liebevoller, nein.  
So war es nie und wird es auch nie sein.