Samstag, 31. Dezember 2011

goodbye zweitausendelf

Auf ein neues verficktes Jahr! yes, ich verbringe Silvester alleine. Mit meiner Mutter. Genug Alkohol steht im Kühlschrank. Die Musik wird aufgedreht, ins Zimmer verzogen, ins Bett und um Punkt zwölf wird die scharfe Klinge an den Arm gesetzt. 3...2...1....ende. Einen besseren Start ins Jahr gibt es nicht. Ich werde das Fenster weit öffnen, damit die kühle Nachtluft auf mich zufliegt. Ich werde die bunten Lichter auf mich wirken lassen, und werde denken; ist es nicht wunderbar an Silvester um Punkt zwölf die Welt zu verlassen? Ich werde den Gedanken haben. Werde es mir im Kopf vorstellen... lächeln...während alle Menschen feiern, stürzt sich ein Mädchen in die Tiefe, in die Tiefe des Abgrunds. Ich finde diesen Gedanken faszinierend. Aber ich werde wohl heute noch eine Liste erstellen, mit Dingen, die ich erreichen will. Auch wenn ich glaube, dass ich kein einziges Häkchen setzen werd, kanns ja nicht schaden. Vorsätze und sowas.

 
Ach und Liebe kann man sich auch total in den ********* schieben. Also von Männern bin ich langsam so angekotzt. Gestern noch schrieb er mir so schöne Dinge.... z.b das ich zu toll wäre, um mich hassen zu müssen (große Klappe lässt grüßen!) & das ich das gar nicht denken bräuchte, ich könnte auch arrogant sein, aber das wäre ich nicht. Und das er Angst hat, sich in mich zu verlieben.... da hamwas. Und heute... nichts. Er hat sich kaum gemeldet, fast garnicht. Das ist ungewohnt, weil wir wirklich jeden Tag Kontakt hatten. Und mich kotzt es an. Weiß auch nicht, wann wir uns wiedersehen, ob er überhaupt will. Nichts. Nada. Das Schlimmste dabei? Ich vermisse ihn und dafür könnt ich mich auch wieder hassen. Das es passiert ist. Das ich ihn zu nah herangelassen habe. 

Ich habe plötzlich so Kopfschmerzen, mir dreht sich alles. Gestern das Essen herrausgekotzt, kein Bissen runtergekriegt. So schlecht. So wackelig auf den Beinen....

Donnerstag, 29. Dezember 2011

maybe today

Es ist unwichtig was die anderen von dir denken, 
denn es ist dein Leben.
 ________________________________________________________
Mein Leben?
Das Gefühl ist nur, dass ich manchmal das Gefühl habe,
nur für andere zu leben, nach ihren Vorstellungen, nach ihren Regeln, nach ihren Vorschriften 
und kein einziges Mal an mich denke. Wo ist da mein Leben?
 

Mittwoch, 28. Dezember 2011

schwach, so schwach...

"Dann mach das mal...sag mir wann, ich komme gerne mit...du musst langsam mal anfangen, wie ein normaler Mensch zu leben, ohne Ängste und alldem drum rum...du bist schon 18, lass dein Leben nicht von sowas bestimmen..du bist nicht allein, ich stehe immer hinter dir und wenn ich früh genug weiß wann deine Termine sind, komme ich immer mit. Und darüber zu reden ist nicht grauenvoll, sondern hilfreich. Mit reden kommt man weiter als mit schweigen."

Die Worte meiner besten Freundin. Ist ja eigentlich schön zu wissen, dass es jemanden gibt, der für einen da ist, oder? Aber ich kann mich noch recht gut an ihre Worte vor einem Jahr an Silvester erinnern. Als ich im kalten Schnee zusammengebrochen bin, geweint & mich geschnitten habe. Das Blut auf meine Hose tropfte, sie schon den Krankenwagen rufen wollte, weil ich außer mir war. Und ihre Worte waren: "Wenn du nicht damit aufhörst, bin ich weg." Es hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen, als mir wiedereinmal bewusst wurde, dass mir gedroht wird, nur weil ich anders bin. Weil ich so bin wie ich bin. Weil ich lebe. Und wenn ich mit ihr zu ProFamilia gehe und mich Menschen womöglich zum ersten Mal seit zwei Jahren fragen, wie es mir geht und ich antworten würde, dass ich mir gerne eine Kugel ins Herz schießen würde und mich dafür bis in alle Ewigkeit selbstzerstören möchte, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie ruhig bleiben kann. Warum werde ich denn immer unter Druck gesetzt? Warum verstehen die Menschen nicht, dat man damit nur das Gegenteil erreicht? Das ich dann darauf scheiße, mir helfen zu lassen. Ich bin ein Monster. An mir wurde herumgestochert und somit ein halbes Leben aus mir herrausgerissen. Irgendwo in mir drin bin ich verblutet und gestorben. Und das nur, weil Menschen auch böse sein können, weil sie drohen, einen unter Druck setzen & zwingen. Soviel Macht hatten sie über mich und heute habe ich Macht über mich. Ich kann mich verstümmeln, ich kann mich kaputt machen, ich kann so krank wie ich bin bleiben, ich kann verweigern mir helfen zu lassen, ich kann mich bestrafen, ich kann mir die Seele aus der Haut schneiden, ich kann alles. Soviel Macht. Aber das macht es nicht rückgängig, das macht nichts besser. Nur noch schlimmer. Und seit langem habe ich wieder das Bedürfnis zu weinen, alles rauszuschreien, laut zu sein, nicht heimlich. Das Bedürfnis mir alles Essen rauszukotzen und zu erbrechen. Das Bedürfnis wieder nichts zu essen, um zu leiden. Das Bedürfnis mir alles selbst kaputt zu machen, was ich mir am aufbauen bin. Das Bedürfnis mich zurückzuziehen, abgeschottet von der Welt. Aber was bringt es? Was bringt was? Was bringt es zu leben? Ich hasse mich. Für alles.

"Wielange willst du das noch raus schieben? Wenn du das nicht in die Hand nimmst, dann ich... dieses ewige hinaus schieben....und deine Ansicht zur Welt, das ist doch Bullshit. Mach was, sonst gehen deine letzten Vertrauen auch von dir."

Das meine ich. Schon wieder diese versteckte Drohung. Jetzt bin ich erfüllt von Angst und hasse mich noch mehr. Das ich es nicht auf die Reihe bekomme, irgendwo anzurufen wegen einer Therapie. Das ich es nicht auf die Reihe bekomme, bei ProFamilia anzurufen, um vorbeizukommen. Das muss alles strukturiert sein. Ich muss aufschreiben was ich sage. Es tausendmal durchgehen. Mir sicher sein. Bereit sein. Den richtigen Moment wählen. Ich fühle mich so schlecht. Ich schaffe es nicht. Ich hasse mich so sehr. 



Dienstag, 27. Dezember 2011

die letzten tage des jahres

Jetzt weiß ich endlich was ich an Silvester mache: Durchschlafen. In meinem Bett. Zuhause. Schlafen. Warum soll ich ein neues Jahr feiern, wenn ich doch genau weiß, dass auch in diesem scheiß Monate kommen werden? Wenn bis dahin mich niemand fragt, bleib ich wirklich in meinem Bett. Nachdem ich die letzten Silvestertage nur auf Achse war, gefeiert habe und diese Tage so unendlich in die Hose gegangen sind weil A. ich immer derbe besoffen war B. ich immer in Tränen ausgebrochen bin und C. es höllischen Stress gab. 


Gestern oder eher gesagt heute Nacht, war er wieder bei mir. Und jetzt kann ich mir eigentlich sicher sein: Er will Sex. Was da abging... ich meine, schon, es war irgendwo schön, aber das war so ein innerer Kampf mit mir. Ich habe mich so verkrampft und auf diese Weise hat es wehgetan, von außen wie auch von innen. In dem Moment sind mir sämtliche Bilder in den Kopf geschossen. Wie ich wehrlos auf einer Liege bin & drei Männer an mir herumhantieren. Wie ich an diesem Tag innerlich gestorben bin. Seitdem kann ich keinen Mann mehr so nah an mich heranlassen..... Das sowas alles ändern kann. Sowas erbärmliches.. und das konnte ich ihm doch nicht sagen. Und bevor es noch weiterging, habe ich abgeblockt. Danach hat er sich beschwert, dass er wirklich alles macht und von mir fast gar nichts kommt. Das er dann das Gefühl hat, dass er alles falsch macht. Er hat auch wieder geheult deswegen... seit heute Morgen hat er auch nicht mehr geschrieben. Das letzte war, dass er gerne mit mir zusammen wär, seine Zeit verbringt, auch wenn er manchmal nicht weiß, wie es weitergehen soll. Das er sich manchmal fragt, was das eigentlich genau mit uns ist, oder was es werden soll. Das er überfordert wäre. Ja, was ist das mit uns? Oder was soll es werden? Das frag ich mich auch. Ich hab irgendwo Angst das er sich jetzt nicht mehr meldet nach gestern Abend & heute Nacht. Und warum lasse ich schon wieder zu, dass mich das so runterzieht? 

 

Montag, 26. Dezember 2011

Augenschläge.

Der Titel klingt irgendwie bescheuert, aber ein besserer ist mir dazu nicht eingefallen. Ich habe ganz und gar etwas vergessen zu erwähnen. Am Freitag war ich auf den letzten Drücker nochmal in der Stadt um ihm eine Kleinigkeit zu besorgen (andere Geschichte), jedenfalls... war das keine gute Idee. Die Stadt. Die Hektik um mich herum. Die Menschen. Die Männer. Die Blicke. Ich fass es nicht. Wenn mich ein älterer Herr schon eine Sekunde angeguckt hat, hab ich extreme Angstzustände bekommen. Als dann noch ein Mann an mir grob vorbeigerauscht ist und seine Hand meine dabei berührte, hat alles in mir ausgesetzt. Ich habe mich aufeinmal so beschmutzt gefühlt. Duschen? Damit ginge es nicht weg. Das Gefühl, die Beschmutzung ging von innen aus. Am liebsten war mir im dem Moment, mich in irgendeine verlassene Gegend zu pflanzen und einfach nur zu heulen... Das ist schlimm geworden. Schon das Anschauen, in die Augen gucken, reicht. Wenn sie mich angaffen, ausversehen berühren... kriecht der Abschaum nur so in mich hinein. Was ist das? Und woher kommt das? Diesmal versteh ICH mich nicht mehr, aber wann hab ich das schon? Ist das nicht irgendwie auch erbärmlich? Bin ich verrückt geworden, noch mehr? Ich hab Angst alleine in die Stadt zu gehen. Aber die auffdringende Nähe meiner Mutter macht mir auch zu schaffen. Zuhause bleiben, wenn sie da ist, geht auch wieder nicht. Ja wohin mit mir? Ich hab sooo... Angst....wenn ich in der Stadt bin und sie schon sehe, die Männer.. spielt sich in meinem Kopf schon ein Horrorszenario ab. Wie sie mich locken und in eine dunkle Gasse zerren, wie sie mich auslachen weil ich so hässlich und beschmutzt bin, wie sie mich grob anfassen und gierig anfangen zu sabbern, wie sie mich als ihr persönliches Spielzeug benutzen und es dann wieder wegwerfen, zurücklassen, beschmutzter denn je. Da bildet sich bei mir eine richtige Gänsehaut, mir läuft es eiskalt den Rücken hinunter, so eingeschüchtert fühle ich mich dann aufeinmal. Was ist das zum Teufel? Ich kann nicht mehr atmen, wenn ich daran denke, dass ich irgendwann aber wieder raus MUSS.... Da schnürt sich alles zusammen... als würde sich meine Vergangenheit rächen...alles kommt mit Konsequenzen hoch..

Sms mit Folgen.


Das kommt davon wenn ich die Klappe nicht halten kann;
"Hör ma, ich mag vielleicht schön sein (zur Besänftigung, damit es nicht ganz so hart für ihn klingt), wie es einige behaupten (die glauben der Lüge), aber eigentlich bin ich von Kopf bis Fuß voller Dreck, beschmutzt. & ich möchte dich nicht auch beschmutzen ._. Der Schein trügt. Du bist so ein hübscher Mann. Was willst du dann mit mir?"

"Hör auf damit! Warum solltest du beschmutzt sein? Wie kommst du auf so etwas? Man, wer hat dir was angetan (ich selber), dass du so über dich denkst? Ich bin verdammt gerne in deiner Nähe und fühle mich ganz und gar nicht beschmutzt..."
& "Nein, süße, du sollst doch was sagen...will dir doch helfen :/"

Ich hätte gar nicht erst damit anfangen sollen. Jetzt vergisst der das nicht und fragt mich immer wieder danach. Der bekommt das nicht aus dem Kopf und beschäftigt sich damit. Ganz toll gemacht -.-

"Manno...ich hätte lieber die Klappe halten sollen :/ Das ist nichts, womit du dich auch beschäftigen brauchst. Ich hab dir nur einen Grund genannt... (weshalb ich ihm nicht glaube wenn er sagt, dat ich hübsch wäre)"

"Du machst mich wahnsinnig. Wenn was ist, dann rede ruhig mit mir. Keine Angst, egal, worum es auch gehen mag...;*"

Never! Ich kann nicht offen reden, ohne gleich die Sprache zu verlieren. wortwörtlich.

"Es ist ja nichts. (wenn das mal keine Lüge ist..)"

"Das werde ich noch beobachten." (O.O)

Wasn dat?? Wie beobachten? Mich? Alles mögliche rausfinden? Nenenene.... scheiße! Das kann der nicht machen.... 
Tja.. irgendwie selbst Schuld, was? Und jetzt?

Sonntag, 25. Dezember 2011

Entscheidungen.




Zu gestern: ich habe es erbärmlich durchgehalten. Ein Schnitt, mehr nicht. Den Rest dieser Art Trance (ich kann mich noch kaum dran erinnern), lag ich auf dem Bett und habe mich auf irgendeinen Punkt konzentriert und gebetet, dass es bald aufhört. Die halbe Nacht konnte ich nicht schlafen. Ich war noch bis ungefähr halb 4 wach, erst dann... vor Erschöpfung in den Schlaf gefallen. Ich kann mich noch an einen Satz erinnern den ich gedachte habe, (und ich kann nicht glauben das ich sowas überhaupt gedacht hab x,x), "du bist psychisch krank, du brauchst jetzt echt Hilfe von Außen" ... jetzt, heute, betrachte ich das Ganze eher als erbärmlich. Wahrscheinlich ist es das auch.

Wozu ich eigentlich kommen wollte & worüber ich mir den Kopf zerbreche:
Er kommt morgen wieder zu mir. Meine Mom hat ihn eingeladen. Ehrlich gesagt habe ich gar keine große Lust mehr dazu. Denn dauernd verstärkt sich das Gefühl, dass er nur an meinem Körper interessiert ist und Sex will, was schonmal garnicht geht, weil ich in Bezug auf Sex etwas.... naja, vergessen wir das. Sagen wir einfach, ich hab Angst vor. Und nicht weil es wehtuen könnte, sondern weil ich mich noch mehr beschmutzt fühle. War nicht immer so. Jedenfalls, bestärkt sich das. Wie er manchmal schreibt... ich hätte einen geilen Knackarsch, schöne Brüste, tolle Figur und er würde mich gerne wild vernaschen. Andrerseits sind da die Sätze von ihm, dass ich ihm langsam wichtig werde und ich ihm nicht egal bin. Das er mir gern helfen würde, weil er merkt das etwas nicht stimmt. Und die Momente in seinen Armen, einfach nur am kuscheln, die Küsse auf mein Haar & meiner Stirn, nur am daliegen & genießen. Das er mich richtig kennenlernen will.... Und dann kommen da wieder diese Berührungen... die Hände auf meinem fetten Arsch & die immer höher rutschen. Die wilden Küsse, weil er sich nicht mehr zusammenreißen kann. Ich frag mich: Ist er nur an meinem Körper interessiert? Vorallem treffen wir uns immer nur bei mir. Nicht irgendwo draußen mal. In die Stadt gehen oder so. Dazu hat er meist keine Lust. Aber widerrum gabs mal ne' Situation, da hat mein Magen mächtig geknurrt (und da er ja denkt das ich hungere -.-) und er meinte, dass wir irgendwo nach draußen gehen könnten und er mich zu einem Essen einlädt. Aha, okay (????)
Kann auch sein, dass es am Wetter liegt. Ist ja auch kalt draußen... keine Ahnung, ich bin so durcheinander... aber eines weiß ich: Dieser Mann kriegt mich so schnell nicht ins Bett. Hinhalten, heißt der Schritt. Wenn ihm das zuviel Mühe ist, weiß ich, er will nur meinen Körper. Und das deprimiert so sehr.... ich bin wohl doch im inneren nichts wert. Nur die Hülle zählt. Ich könnt meine Seele rauskotzen -.-




Kann mir mal einer sagen wie das Leben funktioniert?
Ich habs vergessen. 

 

Samstag, 24. Dezember 2011

Rückschlag.

Mir geht es gar nicht gut. Um ehrlich zu sein, geht es mir richtig scheiße. Ich hab schon wieder so ein Tief. Es gibt keine Gründe. Es ist einfach nur da. Verspüre den Drang einfach loszuweinen, leise und heimlich. Verspüre den Drang mich zu schneiden. Irgendwas zu unternehmen, nur damit dieses Tief verschwindet. Ich gehe gleich schlafen, auch wenn ich es vermutlich dann nicht kann, wenn ich im Bett lieg. Wie gern hätte ich jetzt jemanden bei mir, der für mich da ist, mich in den Arm nimmt und ich einfach nur losheulen darf. Aber es ist niemand da. Ich bin allein. & alleine muss ich das aushalten, denn es ist in mir drin und nicht in ihnen. Wahrscheinlich erlebe ich gleich wieder einen Rückschlag, der Druck ist einfach zu groß. Morgen werde ich mich härter hassen. Aber was macht das für einen Unterschied? Ich bin allein.... & das Blut tropft.  
"Du bist schwach.", hallt es noch in mir.




"Egal, dann bin ich es halt", gebe ich leise zurück...


 

Freitag, 23. Dezember 2011

Pläne fürs neue Jahr, - zeitlos.


Morgen ist Weihnachten und ich freue mich nicht. Morgen in einer Woche ist das Jahr vorbei und ein Neues beginnt. Die Zeit rinnt mir aus den Fingern. Soviele Pläne und keine Zeit. Die Zeit läuft an mir vorbei, rennt voran, ich komm nicht hinterher. Ich muss mir überlegen ob ich noch bei ProFamilia gehe oder lieber anrufe, ob ich das überhaupt wagen soll, denn soviele verdrängte Erinnerungen könnten, müssten dafür an die Oberfläche geraten. Lieber verdrängen oder verarbeiten? Ich muss mir überlegen, ob ich mich nun tatsächlich für eine Therapie "anmelde" oder nicht. Ob ich den Mut dazu habe. Und ich bin ein Angsthase. Zeit zum Abschalten? Nicht mal dazu findet sich Zeit. Ich muss mich mit meinen Suizidgedanken beschäftigen, wann sie kommen und warum. Vermeiden. Ist es ein Zwang? Noch einer? Ich bin auf der Flucht vor meinen Erinnerungen. Ich will damit nicht konfrontiert werden, aber ich muss, falls etwas anders werden soll. Ist die Angst größer als der schwache Willen? 

Und wer sagt das ich dieses Leben noch leben will? 
Wir richten uns nach der Zeit, wir richten uns nach Anderen...
richten wir uns auch mal nach uns?

Umgedrehte Welt.

Seitdem ich nicht mehr soviel essen kann, habe ich ganz schön abgenommen. Als ich gestern Abend auf die Waage stieg und die Zahl sich in mein Augenlicht gebrannt hat, hats mich fast umgehauen. 54,5 kg. So wenig habe ich noch nie gewogen. Manchmal sage ich wirklich, ja ich bin dünn. Aber manchmal schau ich länger in den Spiegel und denke doch wieder, "an machen Stellen hast du ein wenig zuviel" ... und ich vergleiche mich. Mit anderen großen Mädchen, die dünner sind als ich. Aber eigentlich esse ich gerne, wirklich. 

Warum ich das erwähne? Weil alles so verdreht ist.
Seit Samstag war er 4x bei mir. Wir haben uns wieder geküsst und er hat mich berührt. Hat wieder sooft gesagt, wie wunderschön ich bin und er süchtig nach meinen Lippen wär. Er hat sogar geweint, weil er meinte, dass ich ihm langsam wichtig werde & er merkt, wenn etwas nicht stimmt. Er denkt, ich hungere. Er denkt, ich würde im Hungern drinstecken. Er beobachtet mich wenn ich etwas esse, erwähnt es. Er hat gefragt, ob ein Sex freiwillig war. Er macht sich Gedanken, sagt, ich solle mir nicht immer einreden das ich hässlich wär, dass ich keinen Grund habe das zu sagen. Er sagt, wenn ich irgendwas hätte, egal was, könnte ich zu ihm kommen. Das ich mir seine Worte merken soll: schön, schlank, hübsch. Und bei ihm läuft es nicht gut. Seit einer Woche ist er alleine, schläft auf der Couch. Zieht aus der gemeinsamen Wohnung mit seiner Freundin. Packt seine Sachen und geht. Dennoch kann man nicht sagen, ich kann mir Hoffnungen machen. Weil es auch nur sein kann, dass er mich ins Bett kriegen will. Aber er ist dennoch eifersüchtig wenn mich andere Männer anschauen. Es ist alles so verdreht. Was das Schlimmste dabei ist? Das ich ihn vermisse. Er hat mich als Hintergrundbild auf seinem Handy, sagt, ich fühle mich gut an... berührt mich auf die Art, wo ich mich wieder bedrängt fühle. 
Und ich denke mir; hat das alles überhaupt einen Sinn?




Morgen kommt meine Schwester. Bleibt bis zum Montag, an dem er wieder zu mir kommt. Diese Weihnachtsstimmung. Ich kann mich nicht entscheiden, wie ich mich fühlen soll. Der Druck ist stärker geworden, weil ich nicht weiß in welche Richtung ich mich drehe. Die Sache ist, ich tue das alles nicht weil es... um etwas bestimmtes geht. Die Selbstzerstörung treibt mich voran. Ich will mich so sehr zerstören, so ein Hass in mir, den niemand bemerkt. Aber wenn ich es wieder tue, mir ins Fleisch schneide.... das bleibt wenigstens nicht von ihm unbemerkt. Und auf seine Fragen hätte ich keine Antwort. & warum denk ich überhaupt darüber nach? Ist das so wichtig? Sternenstaub verteilt sich in dieser Nacht. Wie gern würde ich jetzt wieder was rauchen, einfach nur wieder mit dem Gedanken beschäftigt zu sein, dass dieses Gefühl weggehen soll. Mit nichts anderes. Denn es tut gut, einfach nur da zuliegen, in seinen Armen, während er seine Lippen auf meine Stirn legt, diese Stelle küsst, über meinen Kopf streicht, mich berührt. Auch wenn ich mich alles andere als frei fühle.

An Heiligabend und am 2.Weihnachtstag gibt es Alkohol. Sauf ich mir die Gedanken weg.
Drogen, Alkohol, Schnitte; tief ins Fleisch, weniger essen, den Hang zur Gefährlichkeit.....
alles nur, damit ich mich irgendwann in Luft auflöse. Selbstzerstörung.
Nein. Ich bin nicht stolz.
Gedanken.



Donnerstag, 22. Dezember 2011

Ich melde mich heute Abend wieder.
Bin irgendwie durch den Wind....

Mittwoch, 21. Dezember 2011

fliegen leicht gemacht

Juhuuu. Ich lebe noch. Oder eher gesagt die Hülle, die noch existiert. Wahrscheinlich habe ich mich gestern dazu stempeln lassen oder noch besser; heute und gestern, wenn mans genau nimmt. & jeder der das lesen würde, oder ich erzählen würde.... da wüsst ich was bei rauskommt. Wie soll ich sagen? Stonend im Schlepptau mit ihm nachhause gekommen, von Mom dauernd alleswissende Blicke zugeworfen bekommen, gezittert, ein Gefühl des Fliegens, nur irgendwie total negativ... und ja. Ich hatte das Gefühl, dass er meinen zweistündigen Zustand etwas ausgenutzt hat <.< Ich lag nur auf dem Bett, die Arme über den Kopf und konnte nichts machen. Total feddisch, als hätte ich 2 Flaschen Wodka getrunken.
Das Beste ist ja, dat ich es nicht bereue. Ich weiß selbst nicht warum. Wahrscheinlich wollte ich mich genauso fühlen... auf einer Seite alle Sorgen beiseite geschoben, auf der anderen Seite...hilflos ausgeliefert. Heute Morgen dann, dadurch das ich durch die Zahnschmerzen eh nicht viel an Nahrung zu mir nehmen kann, der zwei Stunden Schlaf den Morgen, die Nacht durchgemacht wegen ihm... hab ich mich so unsicher auf meinen Beinen gefühlt. Hätte ich mich nicht im Zug hinsetzen können, wäre ich vermutlich umgekippt. Das es kein guter Umgang ist, weiß ich. Vorallem mit der ganzen Sache. Meine Gefühle sind hinter einer eisernen Mauer verschlossen, aus Angst verletzt zu werden, so ist das alles wenigstens auszuhalten. Das hab ich schonmal hingekriegt. Die Person aus dem letzten Post hat sich aus meinem Leben verpisst, weil ich so... weil mein Verhalten einfach unmöglich war. Aber wenigstens bin ich so keine Gefahr mehr für andere Seelen. Ich verletze die Menschen sowieso nur.... Aber ist es nicht irgendwie schön von einem anderen Geschlecht umworben zu werden? Auch wenn der Verdacht besteht, dass es sich nur um mein Äußeres dreht (wobei ich da nichtmal weiß was daran eine "Schönheit" ist) ... peace!


Ich melde mich wieder, wenn ich wieder mit den Füßen auf dem Grund der Tatsachen stehe... momentan dreht sich alles...

Montag, 19. Dezember 2011

Ich weiß es nicht.

Ein Kuss & alles ändert sich.

"Scheiße, was hast du mir angetan? Ich bekomm dich nicht mehr aus dem Kopf"
Ich weiß es nicht.


Was ich für eine Scheiße bau. Ich habe es zumindenst hingekriegt mich nicht zu verletzen, obwohl ich so eine Wut aufeinmal in mir hatte. Und Wut ist da irgendwie noch schlimmer als alles andere. Mir wurde dieses Wochenende sooft verstehen gegeben, was für ein Dreck ich doch wert bin. Das ich Menschen nur verletze, wenn ich nur einmal an mich denk. Das ich assozial bin und selbst das von der besten Freundin zu hören. Wie kann ich da noch jemanden glauben, der sagt, ich sei kostbar? Ich fühle mich auch so leer jetzt. Ohne Grund laufen unsichtbare Tränen. & obwohl ich mich so auf diesen Montag gefreut habe, wegen ihm, das vielleicht Träume doch noch wahr werden, aber der Gedanke "Es ist nur Spaß." da ist und ich... wieder nichts wert bin. Meine Gedankengänge sind wirr, so wie ich durcheinander bin. Mit meinen Gefühlen. Darf ich mich freuen? Soll ich traurig sein? Oder doch lieber total wütend? Und dann denk ich zurück, an die Vergangenheit... wie ich hin und her geschickt wurde, weil mich keiner haben wollte. 5 Heime, 4 Kliniken, eine Jugendschutzstelle.... in nur knapp zwei Jahren. Keiner wollte mich. Nirgenwo war ich erwünscht, nirgendwo gemocht. Wie kann mich heute jemand wollen? Andrerseits brauche ich jemanden.... um nur nicht alleine zu sein. Auf der anderen Seite war ich schon immer alleine, brauche niemanden..... Ich kann nicht schlafen.. nichtmal mehr das. Dabei ist es das Einzige was mir bleibt. Schlaf.

 

Samstag, 17. Dezember 2011

Ein Traum wird wahr.... oder ist es eher ein Horrorfilm?

Stark angetrunken trifft es auf den Punkt. Und obwohl der Tag eigentlich schön war, werde ich nun total fertig gemacht. Ich fühle mich wie eine Bitch & total schlecht. Habe das Bedürfnis mich wieder zu schneiden. Mich selbst leiden zu sehen.
Heute war der Tag, als ich ihn getroffen habe. Alleine. Nur wir beide. Und als er mir ein wenig von dem Stress seiner Freundin erzählt hat und er sehr an ihr hängt.... und wir dann beide abends bei mir waren, uns geküsst haben<3, berührt und was sonst nicht was...  fühle ich mich auf irgendeine Art und Weise sehr schlecht. Erstens, weil ich ihn vermisse und wieder küssen möchte. Zweitens, weil er sozusagen seiner Freundin fremdgegangen ist und ich mitgemacht habe und drittens, weil ich eine Person sehr verletzt habe damit. Ich hasse mich gerade so.... und eigentlich weiß ich auch, dass er nichts für mich fühlt und es nur zur Ablenkung diente. Ich will mich schon wieder so sehr verletzten, so sehr zudröhnen mit Drogen, so sehr kaputt machen das ich nur noch ein Haufen Asche bin. Ich weiß nicht was ich denken soll. Ich will nur noch vergessen. Ich will vergessen, dass ich für ihn Gefühle habe, aber diese nicht erwidert werden. Ich will vergessen das ich lebe, atme & alle Menschen in meiner Umgebung enttäusche...egal was ich mache... alles ist falsch, selbst wenn ich mich nur amüsiere. Ich will aufhören zu leben. Und wahrscheinlich werde ich mich noch heute verletzen, ich halte es einfach nicht aus. Ich will das Blut laufen sehen.. ich will die Faust gegen die Wand schlagen, bis es betäubt ist... ich will... ja was? Ich bin so down..... alles stürzt auf mich ein. Der Alkohol tut auch noch seinen Dienst. Mein Blick verschwimmt.... und ich sehe rot.

Edit: Seine Worte: "Es war zu schön um einfach vorbei zu sein...", als es darum ging, 
dass wir vielleicht Silvester zusammen verbringen.

Freitag, 16. Dezember 2011

Vielleicht liegt der Sieg darin, einfach aufzugeben.

Die Tage seit Mittwoch sind einfach nur grauenvoll. Heute ist es auch nicht gerade besser gewesen. Nur eine Schmerztablette geschluckt. Ich habe nur noch vier. Das muss ausreichen, ein zweites Rezept habe ich nicht. Mein ganzer Mund ist am schmerzen. Und kann man von Tabletten abhängig werden? Ich liebe das Gefühl wenn es aufhört weh zu tun. Blöde Frage..

Irgendwie ist die ganze Woche merkwürdig. 
"A. hat erzählt das du immer so ruhig bist, stimmt das?"
"Was der wieder labert... ich rede doch mit dir, oder nicht?"
"Ja schon. Aber im Unterricht bist du so still."
Stille....
"Läuft zwischen euch etwas?"
"Nö. Wieso sollte da was laufen?"
"Weiß ich nicht."


Was redet der nur über mich? Ich rede schon viel mehr, als am Anfang. Ich bin nunmal kein Mädchen mit einer großen Klappe, die ständig reden kann ohne Punkt und Komma. Ich bin nunmal ein Mädchen das eher ruhig ist... das nicht viel sagt. Es ist so. Habe ich ihn per Sms gefragt, was das soll... "Das du still bist? Das brauch ich garnicht zu erzählen...ist doch offensichtlich..wem soll ich das erzählen...ich mag eigentlich nicht so über dich reden...geht die auch nicht wirklich was an, was mit uns ist... die reden eh schon... gut sahst du heute aus"... Ich meine, schon wieder sein ganzes Verhalten ist so verwirrend. "Du bist schon ne' schöne Frau. Fällt dir nicht auf, wieviele Typen dich am Bahnhof anstarren?" Nein. Und dann; "Ja mir fällt das auf... da denk ich mir, soll ich denen jetzt mal was sagen? Aber ich hab ja irgendwie kein Recht darauf." Weil ich ihm nicht gehöre & ja, wegen seiner Freundin. Und trotz seiner Freundin ist irgendwas zwischen uns. Selbst eine andere meinte zu mir auf dem Weg zum Bahnhof: "Man muss wirklich sehr, sehr blind sein um nicht zu sehen was ich sehe. Man sieht schon das zwischen euch eine gewisse Anziehung besteht." Wenn das alles so offensichtlich ist... dann, ja was dann? Morgen soll schon wieder ein Treffen zustande kommen mit ihm, nachdem es das letzte Mal nicht geklappt hat. Alleine. Mit ihm. Unterwegs. Er sagt sowieso wieder ab, wie letztes Mal, wegen ihr. Sie haben Stress. Wiedermal. Und was für eine Rolle spiele ich überhaupt? Warum mach ich das alles mit? Es ist verboten...


Ich schwebe ein wenig. Ich vergesse mich. Vor den Feiertagen werde ich wohl nichts unternehmen können, was die Überlegung mit der Therapie betrifft. Und noch in diesem Jahr wahrscheinlich auch nicht. Soll ichs im Januar wagen? Einfach bei einer Thera anrufen? Oder zuerst zum Hausarzt? Wenn das mal keine Überwindung ist... Momentan geht es ein wenig. Durch die körperlichen Schmerzen werden die anderen überdeckt. Ich warte auch noch auf mein Zeug zum Abschalten. Und wenn ich das alles hinter mir habe, ist alles gut. Zumindenst erstmal für einen Moment. Aber das zieht mich wieder runter. Alles. Die Schule, die Sache mit ihm, die körperlichen Schmerzen, die Ferien weil ich nichts unternehme, die Menschen die sich so auf Weihnachten freuen, meine übervorsorgliche Mutter deren Berührungen mir nicht in den Kragen passen, die Angst auf eine gewisse Art und Weise zu versagen, der ganze Druck, das Gefühl nutzlos zu sein. Ich kann selber nicht fassen, wie sehr mir danach ist, einfach aufzugeben...

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Aua, aua und nochmal aua.

Die letzten Tage konnte ich nicht posten, da ich mich einem chirurgischen Eingriff unterzogen habe und nun Schmerzen ohne Ende habe. Ich kann nichts essen, nichts trinken, nicht mal reden ohne Schmerzen zu haben. Ich hatte zwei Valiumtabletten bekommen, da mein Kreislauf kurz davor war schlapp zu machen und nichts gewirkt hat, weil die Angst einfach zu groß war.

Morgen kommt ein ausführlicherer Post.
Ich nehme jetzt gleich meine sechste Schmerztablette an diesem Tag und lege mich schlafen.
Vielleicht sieht es morgen besser aus.

Montag, 12. Dezember 2011

Sonntag, 11. Dezember 2011

irgendwie ohne worte

So richtig habe ich eigentlich noch nicht drüber nachgedacht. Vielleicht ansatzweise etwas... Haha, nur witzig das ich geschrieben habe, dat ich bei jemanden anrufe. Ich kann gar nicht anrufen, ich hab doch so Angst vorm telefonieren. Ich trau mich ja noch nicht mal nach Wochen jetzt bei ProFamilia anzurufen. Mensch, was machst du da? Es geht nicht um die Worte, um das Thema (wobei das auch nochmal eine Rolle spielt), einfach ums Telefon! 

Das müsste ich auch erstmal überwinden, oder wie habt ihr das gemacht, wenn überhaupt? 
Ich meine, ich kann mich immernoch selbst zerstören, auch wenn ich einen Schritt vorwärts mache, so halb wenigstens... ein halber Schritt. Das Auftreten sollte noch kommen. Ich hasse mich schon wieder das ich um den heißen Brei herumquatsch, anstatt mal das Zepter?! selbst in die Hand zu nehmen. So feige.. Wer sagt mir denn, ob ich auch nicht damit einen Fehler begehe? Ich bin voll davon. Wahrscheinlich pack ich nicht mal diese Woche... eine Klausur, drei Tests, einen nicht erfreulichen Termin beim Zahnchirurgen, wo ich vorher noch Valium bekomme und wahrscheinlich wieder schwebe, aber davor umkipp vor Angst. Klingt irgendwie unlogisch.. Außerdem werde ich mich morgen zwingen um 6 Uhr früh aufzustehen, obwohl ich das garnicht müsste, aber ich mir meinen Schlaf mit Gewalt entziehen will. Meine Energie für den Tag. Warum und weshalb ist mir auch noch nicht bekannt, da ist nur eine Stimme die sagt: "Du machst das jetzt." Und ich machs. Ja, was noch? Ich will das die Zeit stehen bleibt und ich mal das Gefühl habe, für jemanden bedeutsam zu sein, irgendwie nicht Fehl am Platz. Kommt in letzter Zeit häufig vor, dass ich mir so unendlich viel falsch vorkomme. Ich bin auf mich selbst gestellt. Muss alles alleine meistern, ohne Hilfe. Aber bin ichs denn anders gewohnt? Ich wollte es doch so, wo doch alle meinten, ich wäre so stark, so ein starkes Mädchen... aber wieso schaff ich es dann nicht mal mein Leben auf die Reihe zu bekommen? Irgendwann kracht man immer zusammen. Irgendwann ist man nicht mehr so stark. Irgendwann darf man einfach mal schwach sein. Um danach wieder auf stark zu machen...

Samstag, 10. Dezember 2011

Therapie? & anderen Kram.

Langsam frage ich mich was das Ganze soll. Eine Woche, eine verdammt ganze Woche war Funkstille. Erstens weil ich zwei Tage in der Schule gefehlt habe wegen der Grippe, zweitens weil er sich nicht gemeldet hatte und drittens, weil er mich die letzten zwei Tage nicht beachtet hat großartig. Und dann nehme ich all meinen Mut zusammen und schreibe ihm eine Sms, um zu fragen, ob er nun Abstand nimmt, nur damit ich auch in Kenntnis gesetzt bin. Zuerst meint er, dass er sich nicht traut auf mich zuzugehen & das ich ja gefehlt hätte und er sich schon Gedanken gemacht hat. Dann fragt er, wenn er mich küssen würde, ob ich mich dann nicht in ihn verlieben würde, weil er dann nicht wüsste was er machen soll. Ob ich nur Spaß will oder mehr. Das es ihm nicht leicht fällt, nicht gleich schwach zu werden bei mir. Von wegen, Küsse und blah. Ehm ? So ein Hin und Her. Und das macht mich irgendwie noch mehr fertig, als ein Korb von ihm. Worauf hab ich mich da ÜBERHAUPT eingelassen? Ich fass es nicht...

Morgen werde ich nur noch schlafen. Einfach nur schlafen! Nichts machen. Ich habe Kopfschmerzen von der Sauferei. Ich habe Kopfschmerzen von dem Nachdenken. Hab selbst überlegt, mal bei jemanden wegen Therapie anzurufen. Ich meine, ich kann immernoch einen Rückzieher machen & da sind doch eh solange Wartezeiten... einfach um irgendein Hintertürchen im Kopf zu haben. Auch wenn ich mir so unglaublich schwach vorkomme -.- Ich kriegs nicht mal alleine auf die Reihe mit Depressionen, Suizidgedanken, Ängsten und Selbstzerstörung klarzukommen.... Leben, was? 

Ich will ja nichts sagen, ...

aber meine Narbe tut scheiße weh. 
Die fette, wulsige, sichtbarer als sichtbar.

Leere.


Wenn dich etwas jahrelang belastet, dir jeden Tag zur Hölle macht, dann lernst du einfach, nichts - rein gar nichts - mehr an dich heran zu lassen. Du lernst mit der Zeit sogar, deine eigenen Erinnerungen unter Kontrolle zu halten, sie zu unterdrücken, sie zu verdrängen um dich selbst zu schützen. Du lernst dich selbst zu belügen, bis du deinen eigenen Lügen glaubst.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Anderes Ventil ?

Jeder andere würde das für eine ganz bescheuerte Idee halten. Aber wenn man mal scharf nachdenkt, es ist vielleicht eine andere Art mit meiner Welt klarzukommen, anstatt zur Klinge zu greifen. Okay, es kann, muss nicht, es kann zu einem noch größerem Problem werden, aber man kann es ja einfach mal ausprobieren. Auf die Schule kann ich mich nicht konzentrieren, weil ich mir selber viel Druck mache, dass ich vielleicht zu langsam an die Sache rangeh und die ganzen Ängste das ich vielleicht doch eh versage und nichts pack'. Ich habe zwar alles in dieser Richtung hinter mir gelassen, weil ich ziemlichen Respekt vor habe, aber naja.... Ist es nicht besser in einer Art Rausch zu sein (kein Alkohol) als in dieser Trance und Blut laufen zu lassen? Ich komm anders nicht mehr klar. Vielleicht versteht jetzt keiner wovon ich rede, aber ich habe selber Angst es überhaupt zu schreiben, weil ich niemals gedacht hätte, dass ich mal soweit gehe, nur um diesen Schmerz und diesen Hass in mir wegzuspülen. Es zerstört den Körper. Es zerstört alles. Und will ich das nicht? Will ich mich nicht zerstören? Warum nicht gleich alles in Richtung Selbstzerstörung in Angriff nehmen? Ich bin so darauf......angestachelt, mich selber zu zerstören. Aber eigentlich total gegen meinen Willen. Es kommt irgendwoher, dieser Drang dazu. Eigentlich will ich doch gesund werden.... bin ich überhaupt krank? Das kommt mir so unwillkürlich vor, so unreal, so verschwommen. Ja ich weiß, ich schreibe dauernd davon das ich was ändern muss, und das ich so nicht mehr will... und ich mache garnichts. Ja, vielleicht hab ich einfach nur eine große Klappe, nichts steckt dahinter und bin feige. Andrerseits muss ich mich zerstören. Muss! Und ich weiß nicht warum... als wäre ich eine Puppe, die von jemanden an den Fäden gezogen wird, sodass sie sich bewegt, dies und das macht. Sie kann sich nicht wehren, sie ist gefangen. Hat jemand eine Schere, den Mut dazu die Fäden durchzuschneiden? Und was heißt überhaupt frei? Bin ich dann ganz alleine, noch mehr? Wo steht mir überhaupt mein Kopf? 
Ich will irgendwie nur noch schlafen, nur schlafen...

 

Dienstag, 6. Dezember 2011

Irgendwie alleine.

Liege immernoch mit meiner fetten Erkältung/Grippe whatever flach. Die ganzen Tage nicht in der Schule, nur Zuhause, am Tee trinken, Erkältungsbäder am nehmen, Creme auf meine Haut zwischen Lippe und Nase cremen, weil wegen total am brennen von den ganzen Taschentüchern... dann dieser Kummer in mir, dass ich mir immer alle Arschlöcher ins Herz ziehe, dieses Loch, was mich selbst überlegen lässt... wieder... mit dem Rausch anzufangen. Besser kanns gar nicht mehr sein. Morgen gehts vielleicht, trotz Nase sniefen, zum Friseur. Vielleicht kann das meine Laune etwas aufbessern.... 
Dennoch fühle ich mich irgendwie so alleine...

Montag, 5. Dezember 2011

Was kannst du tun?


Überlass mich nicht mir selbst.
Bitte.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Du hast etwas mit mir gemacht, was ich nicht erklären kann.

Die Nacht war einfach nur schrecklich. Ich glaube, ich hab auch von ihm geträumt.. schon wieder. Er gehört ihr, ich weiß. Gestern Morgen habe ich dann eine Sms von ihm bekommen, in der er schrieb, dass aus Samstag nichts wird, weil ihm seine Freundin das Leben nicht gerade einfach macht. Das es vielleicht auch nicht richtig wäre, weil man ja nie weiß, was passiert und was dann danach ist. Das er vielleicht doch feige ist und er hofft, dass ich nicht allzu sehr enttäuscht oder sauer bin. Daraufhin meinte ich, dass man sich ja so schnell in Menschen täuschen kann. Darauf meinte er, dass er sich auch voll scheiße vorkommt und es schon echt ne doofe Situation ist und er weder für sie, noch für mich ein Arsch sein will, aber wäre es wohl schon zu spät....
 


Ja und dann hat er halt noch geschrieben, dass es ihm nicht gut geht und das Problem wäre nur, dass er auch keine Ahnung hat, was zwischen uns passieren könnte und wenn was passiert, wie wir dann danach mit umgehen. Er will nicht, dass ich mir was erhoffe, was er dann nicht für mich sein kann. Weil dann wäre er noch mehr Arsch als jetzt. Und das er sich auch nicht so toll vorkommt. Das er nicht so ein interessanter Typ oder ähnliches ist, wie er es vielleicht gerne wäre oder ich es vielleicht brauche. Und er meinte, er weiß momentan leider garnicht, was er braucht oder was er will. Tja, womit wir in einer Sackgasse wären. Ich setze den jetzt nicht unter Druck oder sowas, denn den bekommt er Zuhause vermutlich schon genug von seiner Freundin. Ich gehe die Sache ganz locker an. Ich gehe jetzt nicht zu ihm, und rede ihm ein, was er doch für ein Arsch ist oder was für ein Spiel er spielt und sich entscheiden solle. Ich verhalte mich ganz normal wie immer und sage, dass ich nicht wichtig bin und was ich will. Das nur er wichtig ist und wie es ihm geht. Ganz relaxt, ganz entspannt. Ihn ganz in Ruhe lassen. Er soll ja nicht denken, ich wäre ihm verfallen oder sonst was. Im Grunde wusste ich die ganze Zeit, dass es so enden würde. Ich stell mir auch nicht mehr die Frage, woran es liegt, dass ich ihn nicht kriegen kann. Er ist in festen Händen, seine Freundin sollte nicht rumstressen, sich glücklich schätzen. Ihm soll es gut gehen und selbst glücklich sein. "Danke, das du mir helfen willst", schrieb er, als ich meinte, dass er Ruhe braucht wegen dem ganzen Stress. So bin ich halt. Die Nettigkeit in Person. Die versucht, dass es allen gut geht, nur ihr selbst nicht. So bin ich halt. "Cool." Find ich auch.

Männer sind wie Toiletten. 
Entweder besetzt oder beschissen.

Das mit der Schule ausfallen hat sich wohl von selbst gelöst.
 Mich hat ne fette Erkältung erwischt... rote Nase, brennende Haut vom sniefen, supii...

 

Samstag, 3. Dezember 2011

Mach die erste Flasche auf, trinke aus und such den Rausch.

In einem guten Drama findet die Heldin niemals auf direktem Weg zum Ziel. Sie bricht auf, stößt auf ein Hindernis, muss einen Umweg machen, findet sich vor dem nächsten Hindernis wieder, muss noch einen längeren Umweg machen, dann noch ein Hindernis, noch ein Umweg.... Erst wenn sie die nötige Charakterstärke entwickelt hat, um die angestrebte Belohnung zu verdienen, wird sie schließlich Erfolg haben.



Ich schwebe irgendwie. Verfalle in tiefe Depressionen. Fühle mich mehr als nur betäubt. Ein Zustand, den ich nicht mal mehr beschreiben kann. Irgendwo zwischen Schlafen und Wachen, Klartraum und Paralyse. Mir gehts nicht gut, weiß nicht was ich tun kann, damit es aufhört. Schreie in mich hinein. Habe wieder Selbstmordgedanken, bei denen ich Angst habe, dass sie sich festigen. Ich zittere bei jeder Bewegung und schwanke durch die Räume. Überall diese Angst. Überlege, ob ich am Montag die Schule ausfallen lasse, und am Dienstag sage, dass es mir nicht gut ging. Das ich mich so auf garnix konzentrieren konnte, wenn es bis zum Wochenanfang nicht besser wird. Aber dann werden Fragen gestellt, wird gezweifelt, ob ich die Schule überhaupt schaffe. Über manche Dinge kann man nicht reden. Die Zweifel vergessen und riskieren? Hier ist ein großes schwarzes Loch. Das Gefühl, immer weiter zu fallen. Es ist so kalt hier, gleichzeitig so warm, zu erdrückend. Ich könnte ununterbrochen weinen, aber ich muss mich zusammenreißen. Ich bin nicht alleine, um den unterdrückten Gefühlen freien Lauf zu lassen. Und wer das kennt, weiß, was für einen Schmerz man aufnehmen muss. Man lässt alles drin, anstatt alles rauszukotzen. Und momentan wäre mir das Kotzen lieber, vielleicht wäre es danach ein bisschen besser. Aber es ist zu spät. Alles ist zu spät, um es rückgängig zu machen. Vielleicht warte ich auch auf etwas, das niemals passiert.

Freitag, 2. Dezember 2011

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Alltagskram.

Ich finde nicht das heute ein wunderbarer Tag war. Auch wenn unser Weihnachtsbaum heute schon aufgestellt worden ist, damit sich im Laufe der nächsten 3 Wochen schonmal einige Geschenke sich darunter ansammeln und der Anblick schöner ist, als ein leerer Baum. Ich freue mich allerdings nur aufs Wochenende. Wobei für mich erst am Samstag das Wochenende beginnt, da ich bis morgen Abend noch Schule habe. Und Samstag, ihr werdet mich für vollkommen dumm halten, werde ich mich mit ihm treffen. Das heißt, außerhalb der Schule, ein ganzer Tag, mit ihm alleine, er fährt hierher und wir laufen mit einer Flasche Asti durch die Stadt. Frag mich mal einer, wie der Tag laufen wird. Wahrscheinlich ein Bild für die Götter. Zumal es jetzt auch noch so ist, dass er in den letzten Tagen per Sms die Anspielungen darauf gemacht hat, dass er mich küssen will... jetzt ganz ernsthaft. Und ich würde ihm eine klatschen für... aber dem ist das egal, dem ist es wert. Fantastisch. Ich habe mir letztens eine Sms von ihm von einem "Freund" auf Männersprache analysieren lassen. Er meint, dass er zwar eine Freundin hat, aber Gefühle für mich und er Angst hat, dass sie noch stärker werden könnten und er dadurch seine Freundin verliert. Das kann ich noch weniger glauben, als das... ja als was überhaupt? Außerdem meint er mir sagen zu müssen, dass er schnell nervös wird, wenn er vor mir steht. Tja, richtige Zwickmühle, was? Und ich werde kein Wort mehr darüber verlieren, mit ihm über diese komische Sache hier zu reden. Das letzte Mal habe ich unter dem ganzen Druck, der sich darauf entladen hat... naja... es hat jedenfalls böse geendet. Und ich poste wieder weniger, weil ich die Abende nur noch scheiß müde bin, schlafe, morgens wieder aufstehe, fertig mache und mittags wieder zur Schule fahre. Morgen habe ich später, aber ich weiß trotzdem nicht was ich schreiben soll... ich bin wie... ausgelaugt. Nur noch in Bewegung und da bleibt nichts mehr übrig. Was solls... Leben halt.