Mittwoch, 18. Januar 2012

Darum.

Aufdringliche und drängende Menschen sind definitiv nicht mein Ding. Was soll die Fragerei bezwecken, was wollen sie mit diesem Wissen, was sie dann bekommen? Ich kann nicht sagen, was ich dabei fühle, aber ich fühle mich nicht wohl. Ich werde reizbarer. Es legt sich irgendein Schalter um. Aber hey, so ist das Leben, was gibt es da noch zu fragen?

"Du willst gar nicht mehr mit mir schreiben."
"Natürlich will ich das."
"Du schreibst mich nicht mehr an."
"Ja, sorry, mein Kopf ist momentan so voll."
"Wovon? :("
"Allem möglichen."
"Erzähl."
"Gibt da nix zu erzählen. Ich bin viel am Lernen, ich denke über mich und mein Leben nach und so weiter."
"Wieso über dein Leben?"
"Ja keine Ahnung, halt über Familie, warum alles so zerrüttelt ist, wieso ich existiere, ob ich alles richtig oder gar falsch mache, welchen Weg ich gehe oder noch gehen soll, was es überhaupt einen Sinn hat, soll ich aufgeben oder nicht,denk ich halt drüber nach. Mir kann da auch niemand reinreden, is ja mein Leben und ich gestalte es so, wie ich es finde, und nicht andere gestalten mein Leben."
"Oke. Krass."
"Naja, es geht."
"Hm. Ich mag nicht wenn du so denkst.."
"Ich auch nicht. Aber was kann man schon machen. Worte ändern nichts."
"Joa, schon."

Also dann, warum fragen? Es ändert doch sowieso nichts, wie's scheint. Warum muss man noch darin rumstochern, rumwühlen, um im Endeffekt nur "okay" zu sagen? Es regt mich wirklich auf. Da kann ich auch gleich sagen, dass ich verdammt nochmal kein Bock habe dieses Leben zu leben und dann kommt auch nur; "Okay". Das ist die Langeweile der Menschheit. Wenn ihnen langweilig ist, wollen sie schreiben. Aber Interesse besteht nicht. Ich zerstöre mich selbst. "Warum?" Darum. 

3 Kommentare:

  1. Aber es kommt ja auch auf den anderen Menschen an...jemand, mit dem du dich wirklich verstehst, redet anders mit dir. Redet schöner mit dir.

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  2. Das Problem ist bloß, dass es die meisten Menschen in Wahrheit kein Stück interessiert, wie es einem geht, sie eigentlich viel mehr darauf aus sind etwas "ungewöhnliches", eine "Sensation" zu erfahren, die sie dann meist weitertratschen und sich darin leider meist selbst in einem besseren Lichte dastehen lassen - So nach dem Motto: schau mal die da hat das und jenes getan bla bla. Ich hab mir mittlerweile angewöhnt es den Leuten gleich direkt zu sagen, wenn ich keine Lust habe mit ihnen tu reden oder zu schreiben, das vergrault diese zwar des öfteren, aber naja was solls^^ Ich finde es nicht verkehrt wenn man sich über sein Leben und seinen "Weg" Gedanken macht, kann nur immer wieder den schönen Satz zitieren: "Sei was du willst auf der Welt, aber das was du bist, habe den Mut ganz zu sein".

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  3. "Hm. Ich mag nicht wenn du so denkst.." O.O kam nach dem "Joa, schon." nichts mehr?? und natürlich ist es nicht falsch sich gedanken zu machen. man muss sich ja zusammenreimen können, wie einige dinge so weit kamen. aber man muss später auch das fünkchen hffnung in einem aktivieren, was es noch gibt und sich der aktuellen lebensgestaltung zuwenden. ganz ohne hilfe ist es allerdings echt schwer... ♥

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