"Heile Welt, summte es in meinem Kopf, heile, heile Welt. Ein Märchen längst vergessen.
Wahrscheinlich hatte ich einmal daran geglaubt, mit vier oder fünf vielleicht.
Inzwischen war ich erwachsen geworden."
Kennst du das, du möchtest etwas verändern, aber weißt nicht wie. Du weißt nicht wie du anfangen sollst, hast Millionen Ideen im Kopf, aber kannst sie nicht in die Tat umsetzen; dass alles bleibt immer nur ein Traum von einer Welt die man sich aufbaut, die möglichst perfekt sein soll, aber was ist schon perfekt? Wer setzt die Grenze zwischen perfekt und unperfekt? Mir wurde mal gesagt, Perfektion liegt im Auge des Betrachters, man muss nur den richtigen Menschen treffen der einen perfekt findet; aber ist es der Sinn des Lebens für jemanden perfekt zu sein? Ich war immer von überzeugt das man so leben sollte wie man möchte, ohne Einschränkungen. Denn es gibt nur ein Leben, ein einziges, entweder du lebst es oder du lässt es sein. Du kannst dich entscheiden; möchtest du dein Herz mit Liebe füllen und deine Seele mit bunten Farben anmalen oder nur existieren? Manchmal da gibt es Momente die schreiben deine Geschichte und immer wieder da kommt ein Kapitel hinzu; man darf nie aufhören seine Geschichte immer weiter zu schreiben; sich immer wieder neu zu entdecken und zu erfinden, eine Geschichte ist nie zuende, wenn sie nicht das perfekte Ende hat, dass perfekte Ende für sich selbst, für keinen Anderen. Später wenn du älter bist, schaust du in den Spiegel und siehst wie du vom Leben gekenntzeichnet wurdest, du siehst du hast gelebt, du schaust dich an und siehst all' die Momente die dich zu dem gemacht haben was du jetzt bist.
(Auszug ausm' alten Tagebuch)

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