Samstag, 9. Juli 2011
Greifbar nah, die Angst.
Es ist anstrengend zu unterdrücken nach was man sich wirklich sehnt. Nach Ruhe. Dem inneren Frieden. Es ist, als wäre man innerlich viel zu tot, aber viel zu lebendig um in der Welt zu leben. Die Suizidgedanken verdreifachen sich. Das Hirn droht zu platzen. Der Durst nach dem eigenen Fleisch. Jeden Tag ein Stückchen mehr. Wobei ich eh immer dacht, solang es nur Gedanken sind, wayne. Aber diesmal ist es anders. Diesmal macht es mir Angst. Diesmal bewegt sich etwas. Diesmal habe ich Angst vor mir selbst und vor meinen Gedanken. So viel. Irgendwo ist es mir gleichgültig und hab keine Scheu. Das macht Angst. So sehr. Die wirkliche Freiheit ist greifbar nah. Ich hab Angst. Nur noch Angst.
Freitag, 8. Juli 2011
Blödsinn, das Leben.
Bescheuerte Phasen, Momente, Augenblicke gibts überall.
Aber dies ständig um jede Uhrzeit?
Keine Sekunde mal ein positiver Gedanke,
nein, ein Versuch einen positiven Gedanken aufzubringen,
dabei aber festzustellen, - was bringt die Ablenkung wenn das Hirn im Nachhinein weiterhin negative Gedanken produziert? Mich sollte man reklamieren.
Ein unzulässiges Produkt wurde in die Welt freigesetzt und beschädigt geliefert.
An wen muss ich mich wenden?
Mittwoch, 6. Juli 2011
Ihr versteht nicht, weil Ihr nicht verstehen wollt. Dat isses.
Du kauerst in meinem Inneren. Wie ein unsichtbarer, aber spürbaren Schatten, der mich auf immer verfolgt. Nachts flüsterst du meinen Namen, endlose Stunden lang. Tagtäglich spüre ich deine Rythmen, rieche deine Haut, den Abdruck deines Körpers. Jeder Moment ein Versuch mich davonzuschleichen. Doch du bist hier, sprengst durch meinen Geist, mit Tritten, so schwer wie mein schmerzendes Verlangen nach dir.
Tja, wo soll ich anfangen? Was wenn es überhaupt keinen Anfang gibt, wenn ich schon dem Ende nahe rück'? Soll es das gewesen sein? Nachdem ich mehrere Male verzweifelt versucht habe einen Ausgang zu finden, der mir jedoch versperrt wurde, da erstmal die W-Fragen nach einer Antwort verlangen. Die W-Fragen, ja, ich hasse Sie. Mehr als mich selbst. Immer kommen sie mit ihren W-Fragen. Warum, Weshalb, Wieso, Wenn, Wo, Was, Worüber.... Sie verlangen Antworten von mir, aber leider kann ich ihnen nicht die perfekte Antwort geben, die sie hören wollen. Denn das Problem beim "Sie verstehen mich nicht", ist, dass sie es noch nicht mal verstehen wollen, was man ihnen erzählt. Sie wollen nicht hören, wie abgefuckt deine Welt ist. Sie wollen nicht sehen, sie sind blind. Da flackert Wut auf. Ich hasse es, wenn andere Leute versuchen, die Kontrolle über mein Leben zu übernehmen. Sie machen das immer, um mir "zu helfen", so als ob ich unfähig wäre, meine eigenen Entscheidungen zu treffen. Entscheidend ist hier doch das Recht, was man über sich selbst hat. Aber dieses Recht überschneidet sich wieder mit der "Rettungspflicht". Wow. Sehr logisch zusammen gedacht. Denn dann zählt das eigene Recht gar nicht mehr. Also muss man versuchen, die Regeln zu umgehen. Einfacher gesagt, als getan. Aber wie schon oft erwähnt, hat man irgendwann auf diese Drohungen einfach keine Lust mehr. Zumal man überhaupt nicht ernst genommen wird, egal was man sagt!
Drohungen, perfekte Antworten, Erpressungen, nicht für ernst genommen, Lachnummer... sehr schön, sehr schön. Umso eingeschüchternder ist man und hält lieber, am besten fürimmer, seine Klappe. Und hey, dafür kann man nun wirklich nichts... Angst, Angst, Angst. Dankeschön!
Montag, 4. Juli 2011
Dreams.
Ich weiß nicht, was mich dazu reitet, aber hey, lasst mir meine Träume. Und solange sie Träume bleiben, ist doch gut. Kann alles passieren, wer weiß. Jedenfalls träume ich davon ein Engel zu sein, oben bei ihm, um alle glücklich zu machen, wenn ich nicht mehr da sein würde. Aber nicht von selbst, sondern zb durch ne' Krankheit, nen' Unfall und wo andere auch beteiligt sind, die einem etwas antun. Was ich mir so ziemlich wünsche? Das wirklich alle glücklich sind, nachdem ich, das Hindernis aus dem Weg ist. Sozusagen der Stöpsel vom Rohr. Und durch das Rohr kann dann all der glitzernde Engelstaub fließen und sich auf die Menschen verteilen. Und ich wäre dann auch glücklich, nachdem ich bei ihm bin.
Es gibt wohl doch etwas im Leben worauf man sich freuen kann. Ich brauche keinen Menschen, der vor mir rumhüpft und mir das gewisse Etwas gibt. Man muss schon etwas selbst für tun, um glücklich zu sein. Warum soll ich diese Aufgabe anderen überlassen? Ich gehöre nur mir. Ich rede nicht von Aufgeben, ich rede von einer Zukunft. Eine Welt, in die ich flüchten kann. Der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Bin ich schon soweit? Die Augen vor dem Ernst des Lebens und der Realität schließend? Das zieht einen doch noch mehr runter. Und hey, es sind nur Träume. Meine Träume, in die ich flüchte.
Et voila.
Es gibt wohl doch etwas im Leben worauf man sich freuen kann. Ich brauche keinen Menschen, der vor mir rumhüpft und mir das gewisse Etwas gibt. Man muss schon etwas selbst für tun, um glücklich zu sein. Warum soll ich diese Aufgabe anderen überlassen? Ich gehöre nur mir. Ich rede nicht von Aufgeben, ich rede von einer Zukunft. Eine Welt, in die ich flüchten kann. Der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Bin ich schon soweit? Die Augen vor dem Ernst des Lebens und der Realität schließend? Das zieht einen doch noch mehr runter. Und hey, es sind nur Träume. Meine Träume, in die ich flüchte.
Et voila.
Sonntag, 3. Juli 2011
Hola, die Waldfee.
Der Tag war die reinste Katastrophe. Nicht nur, dass ich momentan total angetrunken bin und übelst Kopfschmerzen hab, neeein, ich hab mal wieder scheiß Schuldgefühle! Ich kann es einem nie recht machen, ich bin eine Versagerin. Die letzten Stunden des Tages habe ich betäubt verbracht, in Gedanken versunken. Der Satz hallte immer noch in meinen Ohren: "Sei doch jetzt nicht so trotzig wie ein kleines Kind. Du bist erwachsen. Also verhalte dich auch so!" Und was ist, wenn ich in meinem Inneren wirklich noch ein kleines Kind bin, dass angekettet ist? & warum bin ich trotzig. Ihr Verhalten war wirklich kindischer. Warum habe ich das Gefühl das ich der Grund bin, dass meine beste Freundin geweint hat? Warum muss ich mich immer wieder rechtfertigen und nicht mal machen, wonach ich mich sehne? Ich sprach mir dauernd in Gedanken zu; "Du darfst nicht du sein. Aber ich weine nicht. Du darfst nicht du sein. Aber ich weine nicht. Ich bin erwachsen. Ich muss Stolz zeigen. Du darfst nicht du sein. Beweg dich. Sag Ja und Nein. Schritt für Schritt. Du bist nicht du." Aber ich war kurz davor einfach mal zu heulen. Doch ich hab mich zusammen gerissen, ich darf doch nicht trotzig sein, ich bin doch erwachsen!
Hätte ich dem Moment eine Klinge dabei gehabt, hätte mich nichts daran gehindert anzusetzen. Ich wäre irgendwo hingegangen, wäre mir scheißegal gewesen das ich deswegen wieder Stress kriegen würde. Dann wäre ich alleine durch die Straßen gegangen, das Handy ausgeschaltet und alleine nachhause gefahren. Das wäre ich. Aber ich darf nicht ich sein. Darf nicht trotzig sein. Darf nicht egoistisch sein. Darf nicht kindlich sein. Muss erwachsen sein!
Hätte ich dem Moment eine Klinge dabei gehabt, hätte mich nichts daran gehindert anzusetzen. Ich wäre irgendwo hingegangen, wäre mir scheißegal gewesen das ich deswegen wieder Stress kriegen würde. Dann wäre ich alleine durch die Straßen gegangen, das Handy ausgeschaltet und alleine nachhause gefahren. Das wäre ich. Aber ich darf nicht ich sein. Darf nicht trotzig sein. Darf nicht egoistisch sein. Darf nicht kindlich sein. Muss erwachsen sein!
Samstag, 2. Juli 2011
Mich triggert momentan alles.
Ein Gedanke, ein Wort, ein Ort, eine Erinnerung, eine Bewegung. Alles.
Einfach alles.
& es macht mich so unglaublich wütend, dass ich scheinbar doch so schwach bin.
& vorallem macht es mich so unglaublich wütend...
das ich niemanden zum Reden habe. Alles Mist eh. So ein großer Mist!
Mich fuckt es ab. Diese Wut... ich könnt ausrasten, wegen mir.
Was bleibt mir anderes übrig, als einfach alleine dagegen anzukämpfen?
Freitag, 1. Juli 2011
Hörst du mich Gefahr?, ich lach dir ins Gesicht, hahaha!
Guten Tag, Welt. Heute hast du mir mal wieder sehr viel Freude bereitet, indem du mir einen wunderbaren Regenschauer geschenkt hast, der aber leider nur von kurzer Dauer war. Vielleicht war es eine Entschuldigung dafür, dass du mich heute mit einer Leere im Körper hast aufstehen lassen. Der Moment voller Fragen schwebend im Raum. Wozu aufstehen? Warum Essen? Wozu verändern? Warum Leben? Wozu lächeln? Warum Weinen?
Wie betäubt an der Zigarette ziehen und den Buchstaben mit den Augen durch den Raum folgend. Ein Strudel voller Wörter um mich herum. Schnell den Qualm in diese Richtung pusten, & fort sind sie. Dann beschleicht sich wieder dieses ungute Gefühl in die Magengegend und lässt mich aufstöhnen. Soll man an einen Ort gehen, der von erniedrigenden Erinnerungen verzaubert ist? Soll man wirklich wieder an diesen Ort gehen, nur um wieder n' Box in den Bauch zu bekommen? Das Gefühl lässt nicht los. Nichts lässt mich los. Vertrocknetes Blut und verblassene Tränen haften an mir. Der salzige Geschmack auf meinen Lippen. Ich sehe mich. Und drehe das Gesicht schnell wieder weg, um mich nicht zu sehen. Zuviel Scham, zuviel...Schmerz, zuviel Gefahr. Gefahr. Ja, dass war schön. Ich suchte sie und fand sie. Berauschend, unglaublich, fantastisch. Eine Hülle die dort bei den Menschen steht. Unsichtbar. Ja, ich bin unsichtbar. Fühlt sich manchmal so an.
Danke Welt.
Wie betäubt an der Zigarette ziehen und den Buchstaben mit den Augen durch den Raum folgend. Ein Strudel voller Wörter um mich herum. Schnell den Qualm in diese Richtung pusten, & fort sind sie. Dann beschleicht sich wieder dieses ungute Gefühl in die Magengegend und lässt mich aufstöhnen. Soll man an einen Ort gehen, der von erniedrigenden Erinnerungen verzaubert ist? Soll man wirklich wieder an diesen Ort gehen, nur um wieder n' Box in den Bauch zu bekommen? Das Gefühl lässt nicht los. Nichts lässt mich los. Vertrocknetes Blut und verblassene Tränen haften an mir. Der salzige Geschmack auf meinen Lippen. Ich sehe mich. Und drehe das Gesicht schnell wieder weg, um mich nicht zu sehen. Zuviel Scham, zuviel...Schmerz, zuviel Gefahr. Gefahr. Ja, dass war schön. Ich suchte sie und fand sie. Berauschend, unglaublich, fantastisch. Eine Hülle die dort bei den Menschen steht. Unsichtbar. Ja, ich bin unsichtbar. Fühlt sich manchmal so an.
Danke Welt.
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