Ich weiß, dass ich mich nicht länger verarschen lassen sollte. Das ich mich nicht länger so behandeln lassen sollte. Das ich nicht mehr so naiv sein sollte. Das ich mich nicht noch mehr verlieben sollte. Aber das Problem ist einfach, ich habe das Talent dazu. Auch wenn es so ein Arschloch ist, mein Herz ist weg. Auch, wenn ich weiß, dass wahrscheinlich noch etwas mit seiner Ex läuft, wir uns trotzdem küssen, er womöglich sie belügt und mich womöglich auch, kann ich nicht aufhören. Das Gefühl hört nicht auf. Die Träume hören nicht auf. Das Verlangen, das Verzehren, die Sehnsucht, hört nicht auf. Ich hab mich so verrannt, wie schon lange nicht mehr. Dabei habe ich mir geschworen, nie wieder so zu lieben, nie wieder so abhängig zu sein, nie wieder Gefühle zuzulassen, um nie wieder so enttäuscht zu werden. Und jetzt ist es eine Achterbahn der Gefühle. Ich renne einem Kerl hinterher, dem ich eigentlich scheißegal bin, wenn ich mal nicht glaube, was er sagt. Ich sollte aufhören mir Hoffnungen zu machen. Aber jeder Augenblick, egal ob richtig oder falsch, egal ob Gefühl oder Spaß, erwärmt mich, gleichzeitig lässt es mich doch erfrieren. Ich weiß, dass es noch viel bessere geben könnte, falls ich mich überhaupt je wieder drauf einlasse, ich weiß auch, dass er es nicht wert ist. Aber sagt das mal meinem Herz. Das schreit; den oder keinen. Gott...
Ich brauch Beschäftigung, sonst geh ich hier unter. .
Freitag, 10. Februar 2012
Mittwoch, 8. Februar 2012
I don't know, you know`?
Eigentlich weiß ich voll mal gar nicht, was ich texten soll. Alles ist so leer und in Zuckerwatte gepackt. Ich bin in Zuckerwatte gepackt. Alles wirkt auf mich so gedämpft und stumpf. Mir gehts okay, aber mehr auch nicht. Alles ist wie immer. Ich begehe die gleichen Fehler. Bin genauso naiv wie vorher und lüge mich durch die Weltgeschichte. Ich mach auf hart, aber eigentlich bin ich so unglaublich schwach. Jo.
Sonntag, 5. Februar 2012
Ja hallo erstmal.
Mit einem Schlag sind die Worte der vergangenen Wochen nur noch eine leere Hülle des Nichts. Gelogen, missachtet, verstoßen, benutzt, Spielzeug. Das tut natürlich wieder so verdammt weh. Mir hat es heute Nacht den Boden unter den Füßen weggerissen. Das hat gesessen. Vielleicht lerne ich jetzt endlich mal loszulassen, von Dingen die mir nicht gut tun.
Aber das werd ich wohl nie.
Und ja, es ist komisch. Zum ersten Mal nach langer Zeit hätte ich wirklich fast, wäre meine Mutter nicht im Raum nebenan gewesen, am Telefon losgeheult. Ich habe Dinge offenbart, die ich lange geheim gehalten habe. Die ganze Nacht habe ich mit einem Freund von mir telefoniert. Zwar hab ich nicht viel gesagt, er hat die meiste Zeit geredet, aber es war irgendwie.... wenigstens ein klein wenig aufbauend. Und wäre ich wohl bei ihm gewesen, wär ich wirklich heulend zusammengebrochen. Die Dinge so genau auf den Punkt gebracht. Warum jetzt das Leben beenden? In so und sovielen Jahren, was dann ist, ist ungewiss. Da kann das passieren, was ich heute nicht glaube. Vielleicht ist es besser. Ohne Trauer geht das Leben nicht von statten. Es gehört dazu. Und in den vier Jahren, in denen wir uns schon kennen, wäre mein Charakter immernoch der Gleiche gewesen, sagt er. Auch wenn ich mich äußerlich verändert und mich weiterentwickelt hab. Gut, die unerträglichen Gedanken sind nicht ganz weg, wäre ja auch zu schön, aber sie sind wenigstens etwas gedämpft. Irgendwann um 6 Uhr morgens bin ich dann eingeschlafen. Manchmal glaube ich, dass er mich mehr kennt als ich selber. Er will nicht aufdringlich sein, denn wenn jemand aufdringlich mir gegenüber ist, verziehe ich mich. Das wäre ein Schutzmechanismus von mir, um die Menschen nicht näher an mich heranzulassen. Dennoch, trotz der Nacht, bin ich unglaublich motivationslos und müde. Am liebsten würde ich morgen gar nicht in die Schule gehen. Ich will mich nur ins Bett kuscheln, mein Notizheft vollbemalen, Musik hören und Tee trinken. Eingeschlossen im Zimmer, alleine. Was gibts besseres?
Auch muss ich vorsichtiger werden. Sozialnetzwerke sind nicht gut, was Gefühle angeht. Eine Freundin meiner Mutter, hat meine Mutter angesprochen, ob es mir gut gehen würde, weil ich so, naja, so Sachen halt poste. Daraufhin hat mich meine Mutter gefragt. Erwidert habe ich nur, dass ich einfach eben gestresst bin und sie sagte dann auch, dass sie ihrer Freundin sagte, dass mit mir doch alles in Ordnung wäre. Pustekuchen. Aber solange sie nichts wissen, bin ich auch nicht in Gefahr. Die Menschen werden aufdringlich, wenn ihnen etwas Angst macht und Sorgen bereitet. Das widerrum macht mir soviel Druck und engt mich ein. Ich brauche meinen Freiraum, um meine Gedanken und Gefühle zu ordnen, damit nicht noch irgendwas in die Luft geht. Wenns zuviel wird, wirds zuviel.
Letztens stand ich in der Schlange an der Kasse. Hinter mir ein großer, stämmiger Mann, mit einem Geruch, der meine Nase rümpfen ließ. Er war zu nah hinter mir. Wir streiften uns schon fast. Ich ging ein wenig weiter nach vorne, so weit wie es noch ging, da vor mir noch jemand stand. Aber immer wenn ich etwas vorangerückt bin, kam er wieder so verdammt nah an mich heran. In meinem Kopf - Panik. Hab den Drang unterdrückt, alles stehn und liegen zu lassen & rauszurennen, von dem Mann hinter mir weg! Ich hätte losweinen können vor Erleichterung, als ich meine Sachen einpackte &
der Mann an mir vorbeilief und weg war.
Aber das werd ich wohl nie.
Und ja, es ist komisch. Zum ersten Mal nach langer Zeit hätte ich wirklich fast, wäre meine Mutter nicht im Raum nebenan gewesen, am Telefon losgeheult. Ich habe Dinge offenbart, die ich lange geheim gehalten habe. Die ganze Nacht habe ich mit einem Freund von mir telefoniert. Zwar hab ich nicht viel gesagt, er hat die meiste Zeit geredet, aber es war irgendwie.... wenigstens ein klein wenig aufbauend. Und wäre ich wohl bei ihm gewesen, wär ich wirklich heulend zusammengebrochen. Die Dinge so genau auf den Punkt gebracht. Warum jetzt das Leben beenden? In so und sovielen Jahren, was dann ist, ist ungewiss. Da kann das passieren, was ich heute nicht glaube. Vielleicht ist es besser. Ohne Trauer geht das Leben nicht von statten. Es gehört dazu. Und in den vier Jahren, in denen wir uns schon kennen, wäre mein Charakter immernoch der Gleiche gewesen, sagt er. Auch wenn ich mich äußerlich verändert und mich weiterentwickelt hab. Gut, die unerträglichen Gedanken sind nicht ganz weg, wäre ja auch zu schön, aber sie sind wenigstens etwas gedämpft. Irgendwann um 6 Uhr morgens bin ich dann eingeschlafen. Manchmal glaube ich, dass er mich mehr kennt als ich selber. Er will nicht aufdringlich sein, denn wenn jemand aufdringlich mir gegenüber ist, verziehe ich mich. Das wäre ein Schutzmechanismus von mir, um die Menschen nicht näher an mich heranzulassen. Dennoch, trotz der Nacht, bin ich unglaublich motivationslos und müde. Am liebsten würde ich morgen gar nicht in die Schule gehen. Ich will mich nur ins Bett kuscheln, mein Notizheft vollbemalen, Musik hören und Tee trinken. Eingeschlossen im Zimmer, alleine. Was gibts besseres?
Auch muss ich vorsichtiger werden. Sozialnetzwerke sind nicht gut, was Gefühle angeht. Eine Freundin meiner Mutter, hat meine Mutter angesprochen, ob es mir gut gehen würde, weil ich so, naja, so Sachen halt poste. Daraufhin hat mich meine Mutter gefragt. Erwidert habe ich nur, dass ich einfach eben gestresst bin und sie sagte dann auch, dass sie ihrer Freundin sagte, dass mit mir doch alles in Ordnung wäre. Pustekuchen. Aber solange sie nichts wissen, bin ich auch nicht in Gefahr. Die Menschen werden aufdringlich, wenn ihnen etwas Angst macht und Sorgen bereitet. Das widerrum macht mir soviel Druck und engt mich ein. Ich brauche meinen Freiraum, um meine Gedanken und Gefühle zu ordnen, damit nicht noch irgendwas in die Luft geht. Wenns zuviel wird, wirds zuviel.
Letztens stand ich in der Schlange an der Kasse. Hinter mir ein großer, stämmiger Mann, mit einem Geruch, der meine Nase rümpfen ließ. Er war zu nah hinter mir. Wir streiften uns schon fast. Ich ging ein wenig weiter nach vorne, so weit wie es noch ging, da vor mir noch jemand stand. Aber immer wenn ich etwas vorangerückt bin, kam er wieder so verdammt nah an mich heran. In meinem Kopf - Panik. Hab den Drang unterdrückt, alles stehn und liegen zu lassen & rauszurennen, von dem Mann hinter mir weg! Ich hätte losweinen können vor Erleichterung, als ich meine Sachen einpackte &
der Mann an mir vorbeilief und weg war.
"Nur du kannst entscheiden, was richtig oder falsch ist."
Samstag, 4. Februar 2012
whatever.
Ich muss dauernd an ihn denken. Er geht mir nicht aus dem Kopf. Jedesmal. Jeder Gedanke ist voll von ihm. Denkt er auch mal an mich? Die Tage ohne ihn sind unerträglich. Ich muss ihn wenigstens sehen, auch wenn nur kurz. Ich vermisse ihn so. Ich vermisse ihn selbst dann, wenn ich ihn sehe. Muss es mir vielleicht erst so scheiße gehen, dass ich weine und er es sieht? Mich vielleicht in den Arm nimmt? Warum musste ich mich ausgerechnet in ihn verlieben? Warum? Vor 3 Monaten hätte ich nicht gedacht, dass ich mich nochmal richtig verlieben würde. Wenn ich mich verliebe, dann richtig. Ich überlege, ob ich ihn Sonntag Abend vielleicht versuche anzurufen. Nur anklingeln. Und das ich ihm am nächsten Tag dann sage, dass es mir schlecht ging und ich jemanden zum Reden gesucht habe. Das wäre keine Lüge. Denn mir gehts wirklich schlecht und ich brauche jetzt mal jemanden zum Reden. Ich fasse es nicht, dass ich das mal sage. Aber momentan ist es so schlimm mit mir, dass ich wirklich alles erzählen mag. Egal wer. Aber wen kann ich um diese Uhrzeit schon noch anrufen oder ansimsen? Bin ich ihm wichtig? Gefühle sind scheiße. Ich hätte mich nie drauf einlassen sollen, denn jetzt komm ich nicht mehr von los. Ich hasse Gefühle. Ich hasse Liebe. Ich hasse Beziehungen. Voll von Drama. Ich hasse mich, ich hasse ihn, ich hasse alle.
Ich hasse Vertrauen, ich hasse Eifersucht, ich hasse Stress. Ich hasse Essen, ich hasse meine Kotzerei nach jedem Essen, ich hasse das ich nicht so bin, wie sich es sich alle wünschen, wie ich es mir wünsche. Ich hasse meine Hässlichkeit, ich hasse meine schwabbligen Oberschenkel, ich hasse meine Suizidgedanken, ich hasse es, dass es mir peinlich ist. Ich hasse meinen Vater, ich hasse meine Mutter. Ich hasse meine Freunde, die sich ein Scheiß für mich interessieren. Ich hasse meine minderwertigen & erbärmlichen Probleme. Ich hasse es zu atmen. Hier zu sein. Ich hasse Selbstmitleid. Ich hasse, das ich darin versinke. Ich will Reden. Einmal bin ich wirklich bereit dazu. Ich hasse es, dass niemand dazu da ist. Ich hasse es, das ich nicht schlafen kann. Ich hasse es, nachtaktiv zu sein. Ich hasse mich, mich, mich, mich... dreckiges Stück! Und ich hasse es.... das ich ihn nicht hassen kann. Ich hasse es, schwach zu werden. Soviel Hass! Liebe ist Hass. Und ich hasse beides. Whatever.
Kontrollverlust.
Das ich lange nicht mehr ausgiebig geheult habe, sodass man sich danach etwas besser fühlt und alle Tränen vergossen sind, die aufzutreiben waren, ist ja wohl glasklar. Umso mehr stört es mich, dass ich eben nasse Augen hatte und meine Nase läuft. Vielleicht liegt es auch daran, dass mein Augenaußenwinkel etwas gereizt und gerötet ist, was vielleicht Tränen verursacht. Was aber nicht das andere Auge erklärt. Ohne Grund geheult. Das ist mir neu. Ziemlich neu und verängstigend. Verliere ich jetzt gänzlich die Kontrolle? Das ich den Wunsch hatte, mal wieder richtig zu heulen, wie vor mehr als einem Jahr, klar, aber nicht jetzt und nicht heute. Mehr als zwei Tränen fallen eh nie. Ich wein trockene Tränen. Jeden Tag. Selbst im Schlaf. Wir haben erst Samstag. Die Zeit ist langsam. Zu langsam. Und ich will weinen. Alleine. Hemmungslos...richtig. Meine Augen werden wieder nass. Aber es fällt nix... verdammt.
Freitag, 3. Februar 2012
et voila.
Was zählt ist jetzt erstmal nur irgendwie durch die Tage zu kommen. Wiedermal hat mich die Einsamkeit überrascht. Im ersten Moment euphorisch, im anderen ganz unten. Ein Mittelding kann ganz praktisch sein, aber wann hab ich das mal? Zu diesen eiskalten Minusgraden, die draußen herrschen, kommt der Gedanke auf, mich einfach in der Nacht wo rumzutreiben, und an der Kälte zu sterben. Risikoreich. Ich gehe über Straßen, ohne nach Autos zu schauen. Ich überlasse das Ende dem Schicksal, auch wenn ich meistens nicht an Schicksal glaube, eher Zufälle. Suizidgedanken sind auszuhalten, aber wenn sie stärker werden... verliert man die Kontrolle drüber. Ich will bluten, mich beißen, schneiden, kratzen, erfrieren... whatever.
Ich hab kein Plan mehr. Soviel wollte ich erreichen & erledigen & ändern. Aber jetzt zählt nur noch eins: Überleben,
durch die Tage kommen und den zusammengefechten Suizidplänen irgendwie aus dem Weg gehen. et voila.
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