Donnerstag, 16. August 2012

The true.

"Was hättest du denn gerne, was sagt dir dein Herz?"
- "Hab die Verbindung verloren.."
 




Dienstag, 14. August 2012

Es ist nicht so wie du denkst. Es ist schlimmer.


"Machst du das eigentlich immernoch? Dich selbst zu verletzen?"
Ich schweige. Es muss nichts gesagt werden. 
Ich drehe den Kopf zur Seite, betäubt von dieser überraschenden direkten Frage.
"Lass es sein", kommt es sanft zurück. "Ich bin für dich da"
Das ist einfacher als gesagt.

Die Tage werden schlimmer. Langsam glaube ich, dass ich Platzangst bekomme. Ich trau mich kaum mehr aus dem Haus, fühle mich in den eigenen vier Wänden sicherer, als in der großen schutzlosen Welt. Aber selbst hier wird die Luft eng, ich krieg keine frische Luft. Die Luft, sie ist wie verpestet. Gehe ich dann einen Schritt hinaus, in die Stadt oder sonst wohin, - fühle ich mich selbst dann noch beobachtet & kontrolliert. Ich kann mich nicht entfalten, egal wo ich bin. Als würden überall in der Wohnung Kameras hängen, die mich beschatten. Die Menschen da draußen erzielen die gleiche Wirkung. Ich fühl mich klein, unbeholfen und verletzlich. Menschen schauen mich an, laufen an mir vorbei. Was denken sie gerade? Etwas über mich? Wie hässlich diese Frau ist, die sich aber in dem Moment im Inneren wie ein kleines 5-jähriges Mädchen fühlt.Was ein merkwürdiges Gefühl wenn ich dann wieder Zuhause bin. Einerseits will ich nicht, weil die Luft hier draußen viel besser ist, mir die Atmosphäre aber Angst einjagt. Und drinnen geht der ganze Scheiß von vorne los.

Sonntag, 12. August 2012

"Ich leugne nicht, dass sehr viele Gefühle für dich wieder hochgekommen sind. Aber das ändert nichts. Selbst wenn ich Gefühle für dich habe und du für mich, so werden wir nie zusammenfinden. Weil es einfach nicht mehr funktioniert. Zwei Seelen, eine Liebe, die wir teilen, doch es gibt kein Happy End. Nicht für uns. Nie mehr."

Ich bin angetrunken und deprimiert. Der Abend ist einfach unspektakulär. Ich stelle mich erneut zu meiner Freundin, die zuvor mit meinem Ex gesprochen hat. Was auch immer sie gesagt hat, irgendwas ist anders. Denn mein Ex, der mich zuerst kaum beachtet hat, kommt plötzlich ganz nah an mich heran und zieht mich weg von den Anderen, zu einer unbesetzten Bank. Dort sitzen wir, reden über dies und das, über seine Probleme, das er Ende des Jahres in eine Klinik geht. Plötzlich zieht er mich zu sich, legt seine Hand um mein Gesicht und dreht es zu seinem. Schaut mich mit seinen kalten Augen an. Und es passiert. Der zweite Kuss. Dabei bleibt es nicht. Er setzt mich auf seinen Schoß und wir küssen uns innig. Menschen laufen vorbei. "Nehmt euch ein Zimmer", hallt es von allen Seiten. Mich kümmert es nicht. Ich bin froh, gehalten zu werden. Langsam beugt er sich zu meinem Ohr, spricht leise "Ich liebe dich" und mir läuft es eiskalt den Rücken hinunter. Ich kuschel mich an seine Schulter und nuschel ein "Hm". Sage, es nützt doch nix. "Ich werde trotzdem immer für dich da sein, egal ob wir ein Paar sind oder nicht", sagt er mir, als ich kurz vor den Tränen war, weil ich ihm beeichtete, dass alles schlimmer geworden ist. Uns beiden ist klar, dass wir nach ein paar Stunden wieder getrennte Wege gehen. Aber er sagt, er will nicht mehr das der Kontakt abbricht. Er möchte mich gerne Sonntag sehen. Wir sitzen wieder bei den Anderen und selbst da ist er seiner Sache bewusst. Er küsst mich, umarmt mich, kuschelt sich an mich und wir verhalten uns wie ein Paar. Ich halte das nicht mehr aus. Möchte alles ungeschehen machen. Möchte das der Kuss niemals geschehen ist, denn das hat alles verändert. "Wir werden niemals mehr vereint sein", sage ich, als wir Hand in Hand zum Bahnhof laufen. Wir küssen uns zum Abschied und er schreibt mir, er würde mich gerne wiedersehen. Ich weiß nicht, wo das enden wird. Was das wird und wo wir gerade stehen. Ich will nur vor davor fliehen und nicht noch ein Problem dazu haben. Aber so einfach ist das nicht....... nichts ist einfach.... 

"Ich liebe dich immer noch und werde es wohl immer tun..."
Sag mir, wo führt das hin?

Samstag, 11. August 2012

Einmal lächeln, bitte.

Eigentlich habe ich mich so auf diesen Tag gefreut. Jetzt möchte ich am liebsten einfach zuhause bleiben und den Kopf unter der Bettdecke vergraben. Das ich zuerst in den letzten Tagen mit einer harten Frage konfrontriert wurde, die mich runter reißt und dann noch die Ansage einer Freundin, dass ich mich ja benehmen soll wie ein ganz normaler Mensch in der Gesellschaft. Der Ex, der zu ihr kommt und seine Probleme erzählt und ich mich frage, und ich soll mich benehmen?! Warum kann ich nicht einmal das machen, was ich will, einmal das machen, was mich für einen Moment ablenkt von dieser ganzen verkorksten Scheiße. Nein. Dagegen muss ich gute Miene zum bösen Spiel machen und einfach nur lächeln. Dabei will ich auch nur einmal allen Menschen sagen, wie scheiße es mir geht. Aber ich weiß wieder was dabei rauskommt: "Ich verstehe dich. Mir gings auch mal so" und die Augen aber was ganz anderes sagen. Wenn du einfach merkst, die Person versteht das nicht. Und die Personen eben von diesem Satz aus anfangen von sich zu erzählen. Da vergeht mir auch alles. Oder: "Das geht vorbei, du schaffst das schon, lass den Kopf nicht hängen" usw. Dabei reicht es doch schon völlig wenn man mir einfach nur zuhört, nichts sagt und mich vielleicht hält. Oder wenns ihnen Angst macht, ihnen es zu krass wird, wenden sie sich ab, wollen nichts damit zu tun haben, und fangen an mich zu beobachten. Das Beste ist und bleibt einfach die Klappe zu halten. Und so muss ich wahrscheinlich da durch... was ein deprimierender Samstag.



Mit dem Ex hat sich auch alles geklärt. Brauch' ich nicht ein Gespräch anzufangen, aber treffen werde ich ihn wohl trotzdem heute. Die ganze Woche haben wir jetzt Sms geschrieben und es ist wohl einfach nur diese Spannung. Er ist also verliebt in mich, mal wieder. Er will mich am liebsten zurückhaben, aber es wird nur ein Traum bleiben. Er vermisst mich, mal wieder. Er freut sich mich zu sehen. Es kamen eben ganz viele Gefühle bei diesem Kuss hoch und er würde es wieder tun. Er weiß aber, dass es keine Hoffnung gibt für uns. Er weiß, dass es niemals mehr ein "uns" gibt überhaupt. Und ich weiß das auch. Was ich davon halten soll, keine Ahnung. Ich will einfach nur das dieser Tag heute schnell vorübergeht. Mir geht es gar nicht gut und mir ist nicht nach Friede-Freude-Eierkuchen. Ich bin sowieso wieder nur das dritte Rad am Wagen. Am liebsten irgendwo hinhocken, fort von den ganzen Leuten, und für mich einfach nur sein. Und die ganze große Regel, egal wieviel wir alle trinken: Klappe halten! Sollen sie sich amüsieren, aber mich bitte daraus halten. Vielleicht lösen sich Probleme von selbst in Luft auf. Und mich gleich mit bitte.

Mittwoch, 8. August 2012

Who I am?

"Weißt du, ihr könnt einfach nicht ohne und miteinander. Ihr könnt die Finger nicht voneinander lassen. Das wird wohl immer so sein. Ich seh euch schon beide als Oma und Opa, wie ihr eine Party steigen lässt, Alkohol trinkt und selbst dann nicht mal nach all den Jahren voneinander lassen könnt."

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ENOUGH!
ENOUGH!
ENOUGH!

Mein Kopf platzt. Seit Tagen kann ich nicht mehr schlafen, habe Schlafstörungen. Konzentriere mich stark auf den Schulstoff, den ich noch zu erledigen hab, doch es klappt nicht. Ich brauche etwas anderes zum Abschalten. Mehr als das. Ich stürze nicht ab, ich fliege nur tief. Zu tief. Eigentlich müsste ich auch zum Arzt, weil irgendwas mit meiner Schilddrüse sein könnte, liegt in der Familie. Aber ich komme nachts nicht zum Schlaf und wenn ich dann erschöpft irgendwann einschlafe, komme ich morgens nicht aus den Federn. Das kotzt mich so richtig an. Ich komme mir fremd vor. Alles um mich herum wirkt so fremd. Ich finde mich nicht. Irgendwo zwischen Alkohol, Drogen, Schauspielerei, Schule, Familie, Ängsten, Suizidgedanken liegt mein Ich, womöglich blutverschmiert, mit Messerstichen am ganzen Körper, und kann sich selbst nicht helfen. Ersatz findet mein Ich in einem ekelhaften Monster, dass seine Spielchen perfekt ausübt und macht was es will. 

Zum ganzen Allerlei hat sich mein Vater per E-Mail gemeldet und seine Neuigkeiten erzählt. Außerdem das er es schade findet, dass wir sehr selten Kontakt haben, fast gar keinen, aber das muss er als Vater akzeptieren, weil er damals zu allen gesagt hat, er hält sich fern von mir. Da kamen mir schon fast wieder die Tränen (welche Tränen?!), weil ich einfach keinen Vater habe. Selbst wenn sich das irgendwann ändern sollte, seit meiner Geburt hatte ich keinen Vater. Ich hab niemals das Gefühl gehabt, wie in anderen Familien, dass ich zu meinem Vater gehen kann und das ich auch von ihm geliebt werde. Von Anfang an gab es für mich nur meine Mutter und mich. Sonst niemand. Und das fehlt mir, aber nie werde ich dieses Gefühl wohl mal nur für eine Minute fühlen können.


Montag, 6. August 2012

Who cares.

Vielleicht war das doch keine gute Idee. Mit dem Ex. Ich hoffe jetzt auch, dass er jetzt nicht zu meinem Hauptgedanken wird. Überraschender Weise kam doch noch eine klare Antwort von ihm. Habe ihm schon geantwortet. Aber es wird wohl darauf hinauslaufen. Also das ein Treffen stattfindet. "Hey, also wenn du Lust können wir ja dahin gehen, wenn du willst ;)" Das hat er geschrieben. Mir fiel am Wochenende nichts besseres ein. Beziehungsweise weiß ich gar nicht, was ich wollte. Da eine Freundin evtl nicht da ist, um mit mir Feuerwerk zu gucken nächsten Samstag und meine beste Freundin zwar frei hat, aber eben nicht davon Wind bekommen soll....habe ich indirekt ihn gefragt. Allerdings fällt mir gerade ein; Feuerwerk gucken mit dem Ex, spätabends, Alkohol.... ist das nicht ein bisschen riskant? Ich ahne Böses. Vorallem da er mir eben zurückgeschrieben hat. Iiiiiiirggghhh!! "Fände es sogar schön nochmal was mit dir zu machen. Können ja morgen telefonieren, wenn du magst..." Ja klar. Und meine Mom wird sich fragen, mit wem ich da telefoniere, die mir den Kopf abreißen würde, wenn se es wüsste. Aber ich denke schon, dass wir reden werden. Aber jetzt wo es so nah ist, scheue ich mich davor. Überhaupt mit dem da rumzulaufen. Und wenn dann noch dieses eine Mädel anfangs dabei ist, kanns ja nur schiefgehen.


Was ist das eigentlich für eine Welt? Wir vertrauen und Vertrauen wird missbraucht. Wir lassen Gespräche entstehen, die nie hätten stattfinden sollen, die nicht geplant waren. Wir sprechen Dinge aus, die wir manchmal nicht so meinen. Wir werden missverstanden. Wir lügen. Kleine Lügen, Notlügen. Manchmal macht uns die Welt überglücklich, aber auch sehr depressiv. 
Die Luft, die wir einatmen ist verpestet. Wir wollen leben, aber widerrum auch nicht. 
Was ist das eigentlich für eine Welt? Was ist das für ein Leben?


Sonntag, 5. August 2012

Wir drehn' uns im Kreis.

Ja geil, ich versau natürlich alles selbst. Nicht mal das ich es hinkriege mit meinem Ex Klartext zu reden, nein, ich hab durch den ganzen Trubel auch noch den Geburtstag meiner besten Freundin vergessen. Ich hab mich irgendwie wieder hinaus gerettet, aber dennoch. Was meinen Ex betrifft habe ich mich bei ihm gemeldet. Von ihm kam nur, ob ich da und da dann da bin, jedoch war ich nicht da. Und ich hab widerrum gefragt, ob er nächstes Wochenende da ist. Ja. Mehr auch nicht. Ich könnt kotzen. Anscheinend ist es ihm ja scheißegal. & ich mach mich hier zum Affen. Dann sitz ich da noch auf der Feier meiner Besten, alle gut gelaunt und ich bin der Miesepeter. Jeder hatte irgendjemanden, nur ich nicht, ich war allein. Ich hatte keinen. Da wurd mir auch wieder bewusst, wie einsam ich doch bin. Eigentlich total Fehl am Platz. Wenn man nur noch mit Pärchen auf einen Haufen sitzt, als einziger Single anwesend ist, ist das Ganze ziemlich deprimierend. Ich will am liebsten alles vergessen und nur mein Leben irgendwie überleben. Aber irgendwas ist immer. Irgendwas ist immer...