Dienstag, 28. August 2012
Sonntag, 26. August 2012
I need time, which you will not give me.
"Ich werde dich das auch nochmal persönlich fragen, aber ich mag mal so ne' Vorantwort wissen:
Willst du mit mir zusammen sein und es nochmal versuchen?"
Ich verliere dich. Das war mir vorher schon klar. Du lässt mich gehen. Ohne ein Wort. Liebe in der Freundschaft ist einfach nicht möglich. Vorallem das mit uns ist nicht möglich. Auch wenn mein Herz dies und mein Verstand das sagt. Das sind dennoch zwei verschiedene paar Schuhe. Unsere Wege werden sich erneut trennen. Auch wenn ich dich bei einer Schulfreundin erwähnt habe und sie mir sagte, dass das doch schon Jahre her ist, ändert das nichts. Klar, unsere Beziehung ist Jahre her und du hast dich geändert, aber ich kann keine Beziehung führen. Ich bin unfähig zu lieben, unfähig Beziehungen zu führen, sexuell unfähig. Ich bin vielleicht schon krankhaft eifersüchtig. Ich will diese Probleme nicht mit in eine Beziehung nehmen, denn das wäre schon das Ende. Aber das verstehst du nicht. Du sagst, du akzeptierst mich so wie ich bin. Ich hole mir Aufmerksamkeit bei einigen Männern. Lasse sie aber nicht zu nah an mich ran. Nehme mir nur das, was ich ab und zu brauche. Bin dann wieder eine Zeit lang weg, komme wieder. So geht es weiter. Ich bin eine Herzensbrecherin. Und das will ich dir alles nicht antun, auch wenn du mir das alles schon angetan hattest. Aber das ist vorbei. Das zählt nicht mehr. Denn du hast es ein Jahr später selbst zu spüren bekommen. Wir beide sind depressiv. Das kann nicht gut gehen. Ja, ich habe Gefühle für dich, aber selbst diese zählen nicht. Ich kann nicht gezähmt werden.
Da war ich nun. Gefangen und leblos, mit dem Stechen in der Brust allein.
Donnerstag, 23. August 2012
Scheiß auf alles, scheiß auf jeden, mach dein Ding und leb dein Leben.
Erster Schultag nach den Sommerferien. Die Suche nach einem neuen Nebenjob geht nicht weiter, noch nicht mal die Kündigung von meinem jetzigen habe ich geschrieben. Ich muss wenigstens in diesen Bereichen weiterkommen. Mache mir selber soviel Druck, Angst, mich hängenzulassen. Aber ich muss das schaffen. Mich nicht mehr ablenken lassen. Erst dachte ich, alles easy, erster Schultag. Du machst dein Ding und dann bist du weg. Und dann taucht dieser Mann auf, der mich das ganze Jahr nur als Lückenfüller benutzt hat und wo ich mich so verliebt hatte. Der ganze Schmerz war plötzlich wieder da. Wir haben uns registriert, mehr nicht. Bis eine Freundin ihn dazu drängte, mir doch "Hallo" zu sagen und da saß er nun neben mir. Er hat aufgehört zu kiffen, teilt er mir mit. Interessiert mich das? Nein. Danach zische ich meiner Freundin zu, was das denn sollte. "Ich hab ihm gesagt er soll dir Hallo sagen und nicht, das er sich neben dich hockt" Prima. Den Rest der Stunde sah er mich ab und zu an und ich war erleichtert zu hören, dass morgen sein letzter Tag hier sei. Danach seh ich ihn nie, nie wieder. Ich möchte nicht dauernd an diesen Schmerz erinnert werden. Am Abend schreibt mir mein Ex noch zum 3846239437 Male das er mich liebt, alles prima. Alles primaaaaa. Ich werd wahnsinnig. Ich weiß nicht, warum ich sooft an ihn denke, wenn er mir mal nicht einen halben Tag Sms schreibt. Ich weiß nicht, warum ich überhaupt an ihn denke und warum ich mich darauf einlasse. Ich weiß nicht, was das überhaupt soll. Fickmistarsch.
Dienstag, 21. August 2012
Ich will nicht im Mittelpunkt stehen, hier geht es nicht um mich. Nie.
"Wenn du Hilfe brauchst oder sonst was, ich bin für dich da okay."
"Ich komm schon irgendwie klar."
"Hm, hoffe ich.. ich mach mir Sorgen!"
"Neein. Du kennst mich. Ich komm klar!"
"Ja weil ich dich kenne, mach ich mir ja Sorgen...
du bist mir halt wichtig und dagegen kannst du nichts machen."
Ach scheiße. Es bringt ja doch nichts zu widersprechen.
Montag, 20. August 2012
Blaue Flecken am ganzen Körper. Schon die kleinste Berührung, das minimale Kopfdrehen, lässt den Schmerz vorallem im Nacken aufflammen. Kleiner Bluterguss am Oberschenkel, am Handgelenk. Es ist in Ordnung. Das passiert, wenn man sich auf einen Spaßkampf mit einem Mann einlässt. Wenn mich jemand fragt, ich hab mich auf die Fresse gelegt. Es erinnert mich zu sehr an dunkle Momente. Aber das ist nicht schlimm. Nichts ist schlimmer als zu leben.
Du kannst deine Spuren nicht wegwischen, wie Tränen, die dir die Wangen hinunterrinnen.
Ich wünschte sehr, ich könnte die Zeit zurückdrehen und alles anders machen.
Vorallem dieses eine Leben retten.
Vorallem dieses eine Leben retten.
Ich wollte das alles nie. Nichts davon. Nichts. Ich bereue vieles.
Vieles, wofür ich mich erhängen könnte. Vieles, was mir andere angetan haben.
Entscheidungen über mein Leben trafen. Ein Leben, was ich nicht mehr führe.
Ausgelöscht. Vorbei. Vertrauen in Menschen ist weg. Die Liebe ist weg und vorallem das Licht.
Ja, das Licht ist weg. Nichts davon ist mehr. Nur die Dunkelheit. Das ist das Schmerzhafteste.
Du wirst geboren, glaubst an Märchen und Geschichten.
Wirst mit der Hoffnung, mit der Liebe, mit kaum Wissen auf die Menschheit losgelassen.
Du ahnst nichts Böses. Alle Menschen sind gut. Aber dann der erste Schritt nach vorne, du kannst nichts sehen, es kommt wie aus dem Nichts, der erste Schlag von rechts, der zweite von links und nach vielen weiteren liegst du. Du liegst auf dem Boden und musst dich entscheiden. Du schluckst den Schmerz hinunter, die Wunden klaffen, aber das ist egal, denn nur weil du am Boden liegst, bleibt die Zeit nicht stehen. Sie dreht sich weiter. Und um überleben zu müssen, musst du aufstehen. Du bist eine leblose Hülle, die umherwandelt, auf der Suche nach den Dingen, die du am Anfang dieser Reise noch besessen hast. Aber irgendwann gibst du auf und erkennst, diese Dinge kommen nie zurück. Und du musst gucken, wie du klarkommst. Ohne Liebe. Ohne Hoffnung, aber mit viel mehr Wissen.
Donnerstag, 16. August 2012
Selbstschutz, kennste?
Schmerzen in Alkohol ertränken. Das bringt es nicht, das ändert nichts, aber irgendwas brauch' ich jetzt. Aufeinmal werde ich gefragt, ob ich doch nicht lieber dies und das machen möchte und nicht das, was mir aufgezwängt wurde. Schonmal daran gedacht, dass es jetzt zu spät ist? Ich möchte nicht schon wieder etwas abbrechen, was ich erst angefangen habe. So will ich nicht mehr sein. Es reicht schon, dass mich diese Vergangenheit immer wieder runterzieht. Morgen, denke ich mir, morgen wirst du was tun, morgen willst du was ändern, aber dann, morgen, denke ich das Gleiche. Die Wahrheit ist, ich schiebe alles vor mir her. Das 'warum' weiß ich selbst nicht. Vielleicht weil ich das immer tat, vielleicht kann ich das nie ablegen. Ich habe Angst, furchtbare Angst. Zu versagen. Verlieren. Und den Menschen Recht geben, die nie an eine Zukunft für mich geglaubt haben. Die mich auf der Straße gesehen haben. Die mich von Klinik zu Klinik fliegen sehen haben...
Man müsste mich eigentlich direkt einweisen. Die letzte Nacht war nicht meine Beste. Ich habe die Kontrolle verloren. Hielt diese scharfe Klinge in meinen Händen und hab nicht nachgedacht. Mein Bauch ist sowieso nicht der Tollste, da machen so ein paar kleine Schnitte nichts. Aber erbärmlich bin ich trotzdem.
Und was mach ich da mit meinem Ex? (Ich hoffe, dass das bald ein Ende hat) Er trauert vor sich her, wegen mir. Ich weiß nicht was in ihm vorgeht und wie er sich das alles vorstellt. Was er damit bezwecken will, wenn er mir weiter schreibt, wie sehr er mich liebt und das ich ihm fehle. Er hat nicht locker gelassen und das Resultat? Ich bin nicht weich geworden, dafür ist der Schmerz zu groß den er hinterlassen hat. Die Demütigung. Aber plötzlich kommt er an... möchte mit mir Eis essen gehen, er würde mich einladen und ich dachte mir, wo ist er hin? Das ist neu für mich. So war er nie. Und ich hab ja gesagt. Das wir uns treffen können. Am Wochenende. Jetzt bereu ich das. Das wirbelt einfach alles hoch und ich komm damit nicht klar. Das Einzige was gut ist.. er kann mich halten. Für einen Moment. Wenn ich Sorgen hatte, war er da. Wenn ich reden musste, war er da. Das ist aber auch das Einzige. Aber der einzige Mensch, bei dem ich das heute noch sagen kann...
Man müsste mich eigentlich direkt einweisen. Die letzte Nacht war nicht meine Beste. Ich habe die Kontrolle verloren. Hielt diese scharfe Klinge in meinen Händen und hab nicht nachgedacht. Mein Bauch ist sowieso nicht der Tollste, da machen so ein paar kleine Schnitte nichts. Aber erbärmlich bin ich trotzdem.
Und was mach ich da mit meinem Ex? (Ich hoffe, dass das bald ein Ende hat) Er trauert vor sich her, wegen mir. Ich weiß nicht was in ihm vorgeht und wie er sich das alles vorstellt. Was er damit bezwecken will, wenn er mir weiter schreibt, wie sehr er mich liebt und das ich ihm fehle. Er hat nicht locker gelassen und das Resultat? Ich bin nicht weich geworden, dafür ist der Schmerz zu groß den er hinterlassen hat. Die Demütigung. Aber plötzlich kommt er an... möchte mit mir Eis essen gehen, er würde mich einladen und ich dachte mir, wo ist er hin? Das ist neu für mich. So war er nie. Und ich hab ja gesagt. Das wir uns treffen können. Am Wochenende. Jetzt bereu ich das. Das wirbelt einfach alles hoch und ich komm damit nicht klar. Das Einzige was gut ist.. er kann mich halten. Für einen Moment. Wenn ich Sorgen hatte, war er da. Wenn ich reden musste, war er da. Das ist aber auch das Einzige. Aber der einzige Mensch, bei dem ich das heute noch sagen kann...
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