Mir war klar, dass irgendwo der Haken sein musste. Fragt sich jetzt nur noch, ob man damit umgehen kann, will, muss, was weiß ich. Vorhin ging es mir noch so supergut, obwohl ich heute Morgen auch nicht gut drauf war und dachte, der Tag wird scheiße. Gegen Abend wars wirklich super und ich war auch gut gelaunt... und dann... der Rückschlag. Mir gehts richtig mies. Ich überlege hin und her, nein kämpfe hin und her ob ich dem Drang nachgeben soll oder nicht. Im Endeffekt ist es eh scheißegal. Ich sehe mich schon morgen mit verschnittenen Armen unter den Ärmeln zu meiner Besten fahren. Wie der Tag morgen wird? Wer weiß, ich hab wieder das Gefühl, er wird komplett scheiße. Nie hab ich nur ein bisschen Glück in meinem verkorksten Leben. Ich sehe mich schon auf dem Bett liegen, die Arme blutverschmiert und keine Träne am vergießen. Ich glaube an Schicksal, und ich glaube, dass das Schicksal auf mich geschissen hat. Hab so eine Zerstörungslust auf mich selbst... hört gar nicht mehr auf.. Irgendwann will ich nicht mehr aufstehen können.. einfach alles scheiße... und ich wiederhole mich und gebe wieder die gleiche Scheiße wie immer hab... sag ich ja, alles scheiße.
Dienstag, 15. November 2011
Ich kotze.
"Ich bin voll im Arsch :D
"
"ach was :-{} bist starkes mädel
ist es ok wenn ich essen gehe^^"
"Das sagt jeder, aber keiner schaut hin.
Jaja, geh essen, lass es dir schmecken."
Jaja, geh essen, lass es dir schmecken."
"ich schaue bei dir hin und wei´das du mit dir selbst kämpfst aber das ist ein kampf den du alleine bewältigen kannst ich kann dir nur beistehen und dich auf gut deutsch anfeuern"
"Du hast Recht. Ich bin stark genug mich zu zerstören.
In dieser Sache stimmt es. Ehrlich gesagt, will es auch so.
Wolltest du nicht essen?"
Wolltest du nicht essen?"
"ich gehe jetzt essen =)
"
Ich kotze gleich. Mirs so schlecht.
Jeden Bissen den ich versuche zu nehmen, bleibt mir im Hals stecken.
Dennoch habe ich Magengrummeln, mein Magen will Nahrung.
Gestern Abend war ich richtig übelst depressiv. Den Grund weiß ich selbst nicht, war einfach so, so schlimm. Ich wollte mir irgendein Messer ins Herz rammen, damit ich wenigstens gar nichts mehr spüre, anstatt das. Und ich hab so ein Drang, so ein Drang mich selbst zu verletzen. Es geht nicht weg. Wird es niemals.
Sonntag, 13. November 2011
Vorurteile. Die Welt ist voll davon.
Mein Essrythmus ist voll im Arsch. Die Woche habe ich so wenig gegessen und es kotzt mich an. Als wäre mein Magen geschrumpft, auf seine kleinste Größe. Ich kriege keinen Bissen runter, ohne Bauchschmerzen zu kriegen. Ich habe die Lust zu Essen verloren. Aber ich bleibe auf meinem Gewicht hängen. Nicht weniger, nicht mehr. Süße 58 kg, bei meiner Größe. Außerdem habe ich die Lust mich mit Drogen vollzupumpen. Es wäre ganz leicht. Ein Anruf, ein Treffen - bäm. Eigentlich habe ich damit aufgehört, weil sowas einfach nur scheiße ist und nicht irgendwie cool oder so. Aber es geht um die Wirkung. Um das federleichte Gefühl. Um das Gefühl, dass etwas in mir bricht. Dabei will ich etwas ändern, um mich nicht mehr selbstzuzerstören. Ich will so sehr etwas ändern, doch bin ich so antrieblos. Für welchen Grund?
Hat es einen Sinn etwas zu ändern?
Dann ist da noch Er. Ich steigere mich wiedermal so in eine Sache rein, dass mir klar ist das ich am Ende zu nichts mehr zu gebrauchen bin. Es endet immer so. Noch ein weiterer Schlag in die Fresse. Noch ein Stoß zu Boden. Ich habe Angst vor morgen. Schule. Ihn wiedersehen. Wieder der Druck etwas zu erreichen, aber mutlos etwas zu unternehmen. Wieder eine Woche voller Stress. Ich werde dann wahrscheinlich nicht sooft zum Bloggen kommen. Und wieso werde ich immer wegen meiner Vergangenheit verurteilt? "Schwänzkarriere" wie sie es dort nennen. Was bin ich doch für ein böses Mädchen, dass damals die Schule abgebrochen hat. Sehen Sie nicht, dass ich wirklich etwas für die Zukunft tun möchte? Das ich mich geändert habe? Nein. Es wird immer nach hinten geschaut und Vorurteile geschlossen. Aber wie es mir geht, scheint nicht wichtig zu sein. Tja, so ist das Leben, was will man mehr?
Hat es einen Sinn etwas zu ändern?
Dann ist da noch Er. Ich steigere mich wiedermal so in eine Sache rein, dass mir klar ist das ich am Ende zu nichts mehr zu gebrauchen bin. Es endet immer so. Noch ein weiterer Schlag in die Fresse. Noch ein Stoß zu Boden. Ich habe Angst vor morgen. Schule. Ihn wiedersehen. Wieder der Druck etwas zu erreichen, aber mutlos etwas zu unternehmen. Wieder eine Woche voller Stress. Ich werde dann wahrscheinlich nicht sooft zum Bloggen kommen. Und wieso werde ich immer wegen meiner Vergangenheit verurteilt? "Schwänzkarriere" wie sie es dort nennen. Was bin ich doch für ein böses Mädchen, dass damals die Schule abgebrochen hat. Sehen Sie nicht, dass ich wirklich etwas für die Zukunft tun möchte? Das ich mich geändert habe? Nein. Es wird immer nach hinten geschaut und Vorurteile geschlossen. Aber wie es mir geht, scheint nicht wichtig zu sein. Tja, so ist das Leben, was will man mehr?
Lass mich von hier fortgehen.
Am liebsten will ich einfach tot sein. Ganz frei. Keine schrecklichen Gedanken mehr, keine Depressionen, keinen Hass und keine innerliche Zerstörung. Weg, weit weg. Fliegen. Keine Angst mehr zu versagen, weil ich dann eh weg bin. Kein Druck mehr. Weg. Alles weg. Aber ich bin einfach zu feige, so wie immer, einfach nur verdammt schwach! Irgendwas muss sich ändern, das weiß ich.... aber tja, wie ich das anstellen soll... da aus dem Loch herrauszukommen... ich hab Angst das man mir jede Schuld in die Schuhe schiebt und dann bin ich wieder drin, im Loch und hasse mich mehr und mehr. Ich glaube nicht, dass dieses Jahr noch alles gut sein wird. Gar nichts ist gut. Jeder der behauptet, dass alles gut wird... tja, weiß nicht, ist im Unrecht. Nichts wird gut, nichts wird besser. Man kann nur versuchen damit klarzukommen.
Mit allem. Mit dem Leben. Mit einem selbst.
Mit allem. Mit dem Leben. Mit einem selbst.
Samstag, 12. November 2011
Freitag, 11. November 2011
Bäm, alles weg.
Ich stehe wie unter Strom. Mein Körper ist elektrisiert und alles steht unter Flammen. Meine Augen verlieren sich in teddybärbraunen Kulleraugen, die so weit wie das Meer reichen. Augen, die versuchen in mich einzudringen und schlau aus mir zu werden. Augen, die mich verunsichern und ich wegschauen muss. Eine klitzekleine Berührung reichte aus, um mich ganz davon schweben zu lassen. Spüre immernoch die Hand in meiner, den Daumen streichend über meiner, das langsame Entziehen. Tja, das wars mit der Selbstbeherrschung. Ich kann nicht damit aufhören, obwohl ich es sollte. Es wird getuschelt und Blicke zugeworfen, die schon alles sagen. Es wird gegrinst und Pläne geschmiedet. Ich glaube das sagt schon alles, wenn andere es schon merken und Andeutungen gemacht werden. Da komm ich so einfach nicht mehr raus. Will ich das überhaupt? Ja ich müsste, aber ich kann nicht.. und warum, warum, warum..
Sowas macht einfach alles durcheinander. Wie soll ich mich da noch auf mich konzentrieren? Aber vielleicht ist das sogar gut, denn dann bin ich wenigstens für einige Momente abgelenkt. Dann zählt nur der Augenblick und das Gefühl. Und obwohl das so gigantisch falsch ist, lauf ich in mein Unglück. Ach ich weiß gar nichts mehr.
Meine eine Wunde heilt auch so langsam, sieht etwas seltsam aus, aber ich weiß, es gibt ne' fette schwulsige Narbe. Hab ich nicht anders verdient, selber Schuld, aber eine mehr oder weniger macht es nun auch nicht mehr aus. Ich versuche wirklich kramphaft das rüberzubringen was ich fühle, aber es ist irgendwie verdeckt durch ihn. Ich konzentriere mich nur noch darauf. Ja, vielleicht ist das gut, so vergess ich mich selbst.
Sowas macht einfach alles durcheinander. Wie soll ich mich da noch auf mich konzentrieren? Aber vielleicht ist das sogar gut, denn dann bin ich wenigstens für einige Momente abgelenkt. Dann zählt nur der Augenblick und das Gefühl. Und obwohl das so gigantisch falsch ist, lauf ich in mein Unglück. Ach ich weiß gar nichts mehr.
Meine eine Wunde heilt auch so langsam, sieht etwas seltsam aus, aber ich weiß, es gibt ne' fette schwulsige Narbe. Hab ich nicht anders verdient, selber Schuld, aber eine mehr oder weniger macht es nun auch nicht mehr aus. Ich versuche wirklich kramphaft das rüberzubringen was ich fühle, aber es ist irgendwie verdeckt durch ihn. Ich konzentriere mich nur noch darauf. Ja, vielleicht ist das gut, so vergess ich mich selbst.
Vielleicht sollte ich mal zu ProFamilia...ich sollte so einiges...
Donnerstag, 10. November 2011
Gedankenkampf.
Ich sags ja ungern, aber ein Kerl hat mir gerade noch gefehlt. Das bringt alles durcheinander. Und doch, gegen meinen Willen, habe ich schon unmögliche Bilder in meinem Kopf. Wie schön sowas doch ist... das sich jemand für mich interessiert, das ich auch nicht abgeneigt bin.. und ach keine Ahnung. Ich kann ihn auch nicht abweisen, solange er es nicht von selbst tut. Auf einer Seite sind da meine Regeln: Lass niemanden an dich heran, du bekommst nur Enttäuschungen! Aber auf der anderen Seite... kann sich wohl jeder selbst denken. Ich denke mir schon wieder aus, dass es sowieso nicht klappen könnte (WENN), weil ich so unfähig für bin. Aber irgendwie habe ich mir in dem Moment gewünscht ein ganz normales Mädchen zu sein, ohne Depressionen, ohne verschnittenen Armen, ohne das alles. Einfach normal und glücklich. Weil mit dem Ganzen geht sowas nicht... und dann überleg ich mir wieder, was ist, wenn ein Mensch mich verändern kann? Ich hab so absurde Gedanken... ich will einfach nur unter meine Decke, die Augen schließen und träumen, von einem besseren Leben. Ohne der ganzen Scheiße. Irgendwie kann ich es auch nicht lassen, mich zu freuen, aber immernoch die Stimme im Hinterkopf: Lass es sein! Die verarschen dich nur, benutzen dich, lassen dich fallen, lass es sein! Ganz ehrlich, ich weiß nicht mehr was ich denken soll.
Ich bin nur so müde, so verdammt müde.
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