Wir haben mal wieder Knatsch. Er regt mich einfach so sehr auf. Sein
Verhalten mir gegenüber ist unangebracht. Die Vernunft sagt, ich soll
gehen. Das Herz sagt, abwarten. Ich muss einfach auch klare Grenzen
ziehen. Er kann nicht ständig mit mir umgehen, wie er will. Und dann
bekomme ich noch die Vorwürfe zu hören! Ja neee.. is klar.
Als
wir uns vorhin am Telefon wieder angefeindet haben und er zum 12048403
Mal einfach aufgelegt hat, bin ich fast explodiert. Ich schrieb ihm
daraufhin ganz klar, er soll mich einfach in Ruhe lassen. Wollte er
anscheinend nicht hören/lesen. Er rief mich an, ich ging dran. Was ein
Fehler! Er keifte mich an, machte mich zur Sau und wollte vergangenes
besprechen. Ich aber nicht! "Du gehst mir auf den Sack!", sagte er. Ja,
ich habe ihn nicht angerufen, sondern er mich! Ich sagte also nochmal,
er soll mich verdammt nochmal in Ruhe lassen und habe aufgelegt. Was für
eine Befriedigung, auch endlich mal aus heiterem Himmel das Gespräch zu
beenden!
Für eine Weile herrschte Stille. Ich habe
angefangen ein Buch zu lesen, konnte abschalten. Bis ich nach vier
Stunden auf meinem Handy sah, dass er angerufen hatte. Was hab ich
wieder geflucht! Kann der mich nicht mal völlig in Ruhe lassen.
V-ö-l-l-i-g. Von mir aus auch ein bis zwei Tage! Ruhe! Ich habe keine
Lust mehr ihm ständig hinterherzurennen, ohne das was zurückkommt. Dann,
wenn er plötzlich merkt, mir ist etwas ernst, muss er unbedingt reden!
Dabei ist er immer Gesprächen aus dem Weg gegangen, wenn ich reden
wollte. Diesmal habe ich die Schnauze voll. Diesmal mache ich es genauso
wie er. Mir ist es einfach scheiß egal. Als ich ihm vorhin schrieb,
dass er mit mir nicht so umgehen kann, wie er will, meinte er nur: "Ich
scheiß auf die Scheiße!". Ja gut, dann scheiße ich auch auf die Scheiße!
Jetzt sehe ich gerade, er hat mir eine gute Nacht
geschrieben. Mit so einem deprimierten Smiley. Er hat wohl ein
schlechtes Gewissen, der arme Mann. Ich habe kein Mitleid. Stattdessen
bin ich darüber nur noch mehr sauer. Am liebsten würde ich jetzt
schreiben "Hast du es nicht gecheckt?! Du sollst mich in Ruhe lassen, man!".
Ich will gar nichts von ihm lesen. Nichts! Ich bin stinksauer und
verdammt stur! Das kann auch schon mal Tage andauern. Ich scheiß halt
drauf, genau wie er. Ich schreibe einfach nichts. Rein gaaaaar nichts.
Nicht mal morgen. Er soll ruhig merken, was für eine Scheiße er
fabriziert hat! Und das es mir egal ist, wenn er daraufhin explodiert
und mir damit droht Schluß zu machen. Soll er doch! Auf die
Kindergartenscheiße habe ich keine Lust mehr! Aber wenn es mir dann
ernst ist, zieht er aufeinmal den Schwanz ein, will nicht das ich gehe
und will schon wieder reden! Booooooooooooooooooooooooooah. Ich kann gar
nicht in Worte fassen, wie verdammt sauer, verletzt, und enttäuscht ich
bin! Er soll mich einfach in Ruhe lassen. Basta.
Donnerstag, 8. Januar 2015
Donnerstag, 17. Juli 2014
who i am
Ich
sitze hier, mitten in der Nacht, meine Zigarette neigt sich dem Ende
zu und ich starre auf den Bildschirm. Manchmal halte ich inne, lasse
meine Finger über die Tastatur schweben und mache eine Pause. Ich
überlege und lese mir gleichzeitig nochmal alles durch. In mir wird
es still. Die tobenden Ratten neben mir blende ich aus. Nehme ich nur
noch kaum wahr. Ich lausche dem Rauschen des Laptops und dem Senken
der einzelnen Tasten, wenn ich die Buchstaben tippe, ohne auch nur
einen Blick auf die Tastatur zu geben. Vielleicht erhoffe ich mir,
irgendwas in mir wahrzunehmen. Ein Schrei, ein Gedanke, ein bisschen
Schmerz, und das Gefühl der Leere, die sich langsam in mir
ausbreitet, zu fühlen. Ich könnte tatsächlich den ganzen Tag nur
im Bett liegen und schlafen. Schlafen, bis der Tag wieder vorbei ist.
Aber wo führt das hin?
Meine
To-Do Listen bringen mir rein gar nichts. Sie erinnern mich nur an
das, was bevorsteht, und an den ewigen trostlosen Alltag. Wir sitzen
hier auf unseren Ärschen und warten bis die Tage vorbei ziehen. Bis
sich vielleicht etwas ändert.
Ich
habe mich lange nicht mehr selbst verletzt. Über ein Jahr. Das ist
mein Rekord und irgendwo auch ein Ziel. Die Narben auf meinen Armen
verschwinden nicht. Sie erinnern mich an graue Regentage, an
überkochte Emotionen und die Wut auf alles und jeden. Aber an
solchen Tagen, wie gestern, heute oder morgen, kehrt der Druck wieder
zurück. Ich möchte mich selbst verletzten, mir in die Haut
schneiden, um... ja, um was eigentlich? Um irgendwas zu tun? Um ein
Ventil zu haben? Oder ist das der Ausdruck meiner Tränen?
Ich
kann nicht weinen. Ich will es auch gar nicht. Wenn ich weine, wird
mir bewusst, wie scheiße es mir geht und das es kein Entrinnen gibt.
Dieses Gefühl will ich nicht. Aber wenn ich mich verschließe und
die Tränen, die hinter meinen Augen lauern, einfach
hinunterschlucke, fühle ich mich auch nicht besser. Weil der Druck
nur ansteigt. Ich weiß, ich werde mich nicht selbst verletzen. Aber
ein Verlangen danach ist manchmal da. Weil es mein Ventil war. Und
jetzt? Was habe ich nun für ein Ventil? Vielleicht wenn ich
schreibe? Weil mir keiner zuhört? Und ich meine, wirklich zuhört.
Mein
Kopf fühlt sich schwer an. Ich kreise ihn nun hin und her, weil die
Last zu schwer ist. Mein Kopf ist voller Gedanken, zu vielen. Ich will
schlafen. Das weiß ich. Schlafen, bis der morgige Tag vorbei ist.
Egal ob die Sonne scheint oder es regnet. Mein Bett ist meine
Zuflucht. Es trägt mich durch Träume, die mich vergessen lassen,
was in der Realität so auf mich wartet. Ich glaube, dies ist nun
mein Ventil. Nicht mehr das Selbstverletzen, sondern mein Bett und
das ich stundenlang darin schlafe.
Donnerstag, 19. Juni 2014
Hey, lange nichts mehr gehört.
Anfänge zu finden ist niemals leicht. Ich habe meinen Anfang gesucht.
Einen Schritt nach vorn gewagt, aber es doch lieber sein lassen.
Ich habe lange nichts mehr auf meinem Blog geschrieben, hab irgendwie versucht, loszulassen. Ich habe versucht den ganzen Scheiß zurückzulassen. Hat es funktioniert? Ich glaube nicht. Irgendwas bleibt immer in einem drin. Egal wie viel Zeit vergeht. Auch die momentan Situation hat sich nicht verändert. Nichts. Es wird alles nur beschissener. Ich habe keinen, um zu reden. Mein Freund steckt in seiner eigenen trostlosen Lage, die ihn mehr beschäftigt, als alles andere. Meiner besten Freundin(?) geht es abgrundtief schlecht. So sehr, dass sie sich angefangen hat zu schneiden. Ich weiß nicht, wie damit umzugehen. Denn bei ihr merkt man deutlich, es ist ein Hilfeschrei. Sie versteckt ihre Schnitte nicht. Sie läuft nachts auch nur in einem 3/4 Shirt rum. Der Kontakt zu ihr wird brüchiger. Ich weiß nicht, wie ich ihr helfen kann, ohne selber rückfällig zu werden. Sie sucht sich andere Menschen, die für sie da sind. Es verletzt mich, weil ich nur sie noch als Freundin habe, aber ich kann es auch nachvollziehen. Ich bin allein.
Außerdem bin ich mittlerweile Tante von einem kleinen Jungen geworden. Aber dort kriselt es auch nur noch. In meiner Familie kriselt es an allen Ecken und Kanten. Für mich ist da kaum Platz.
Ich hätte gerne einen Ort für mich. Einen Platz für mich in dieser Welt, an dem ich mich fallen lassen kann. An dem ich Halt finde. An dem ich sein kann, wie ich gerade sein möchte. Mich irgendwie entfalten kann. Die Last abfällt und ich mir keine Gedanken um irgendwas machen muss. Das wär schön.
Einen Schritt nach vorn gewagt, aber es doch lieber sein lassen.
Ich habe lange nichts mehr auf meinem Blog geschrieben, hab irgendwie versucht, loszulassen. Ich habe versucht den ganzen Scheiß zurückzulassen. Hat es funktioniert? Ich glaube nicht. Irgendwas bleibt immer in einem drin. Egal wie viel Zeit vergeht. Auch die momentan Situation hat sich nicht verändert. Nichts. Es wird alles nur beschissener. Ich habe keinen, um zu reden. Mein Freund steckt in seiner eigenen trostlosen Lage, die ihn mehr beschäftigt, als alles andere. Meiner besten Freundin(?) geht es abgrundtief schlecht. So sehr, dass sie sich angefangen hat zu schneiden. Ich weiß nicht, wie damit umzugehen. Denn bei ihr merkt man deutlich, es ist ein Hilfeschrei. Sie versteckt ihre Schnitte nicht. Sie läuft nachts auch nur in einem 3/4 Shirt rum. Der Kontakt zu ihr wird brüchiger. Ich weiß nicht, wie ich ihr helfen kann, ohne selber rückfällig zu werden. Sie sucht sich andere Menschen, die für sie da sind. Es verletzt mich, weil ich nur sie noch als Freundin habe, aber ich kann es auch nachvollziehen. Ich bin allein.
Außerdem bin ich mittlerweile Tante von einem kleinen Jungen geworden. Aber dort kriselt es auch nur noch. In meiner Familie kriselt es an allen Ecken und Kanten. Für mich ist da kaum Platz.
Ich hätte gerne einen Ort für mich. Einen Platz für mich in dieser Welt, an dem ich mich fallen lassen kann. An dem ich Halt finde. An dem ich sein kann, wie ich gerade sein möchte. Mich irgendwie entfalten kann. Die Last abfällt und ich mir keine Gedanken um irgendwas machen muss. Das wär schön.
Dienstag, 29. Oktober 2013
News.
Ha! Hahaha! Ich dreh durch.
Da wollte mich tatsächlich doch schon wieder mein Freund in eine Klinik bringen, weil ich mich nicht mehr unter Kontrolle hatte. Nur weil ich ihm keine genauen Angaben darüber machen konnte, warum ich heul. Das kann man in diesem Moment einfach nicht! Da plätschert alles auf einen hinab! Ich saß im Bad auf dem Boden, war am heulen. Ich saß vor ihm, schrie ihn an, war am heulen. Jut.
Der Herr hatte dann nichts besseres zu tun, als vor mir zu stehen und permanent zu sagen, ich solle in die Realität zurückkommen und ihm dann sagen wie es mir geht. Sobald ich "gut" gesagt habe, plapperte er von einer Scheinwelt und ich sei nicht zurück. Griff nach meiner Hand und sagte "wir gehen spazieren". Meine Traurigkeit verwandelte sich urplötzlich in eine so große Wut. Das der mich einfach abschieben will! Ich bin nicht verrückt! Ich kam mir veralbert vor. Ich solle doch wieder das Mädchen sein, in das er sich verliebt habe. Stark, lebensfroh, witzig, stolz. Hahahahaha. War ich das tatsächlich vor mehr als einem Jahr? Oder bin ich nur eine gute Künstlerin? Er kam mir so fremd vor. Wie er sich benahm. Wie er.... wie er da vor mir stand und blöden Schwachsinn von sich abgab! Jut. Nachdem ich mich beruhigt hatte.. beschloss ich... nur noch in diese Situation zu kommen, wenn ich allein war. Wie sonst auch. Aber gerade das macht einen irgendwie noch mehr trauriger. Das es nur alleine geht, das man nicht einfach sein inneres nach außen stülpen kann. Tja. Hoch geflogen, tief gefallen. Ich bin leer jetzt und weiß nicht weiter.
Da wollte mich tatsächlich doch schon wieder mein Freund in eine Klinik bringen, weil ich mich nicht mehr unter Kontrolle hatte. Nur weil ich ihm keine genauen Angaben darüber machen konnte, warum ich heul. Das kann man in diesem Moment einfach nicht! Da plätschert alles auf einen hinab! Ich saß im Bad auf dem Boden, war am heulen. Ich saß vor ihm, schrie ihn an, war am heulen. Jut.
Der Herr hatte dann nichts besseres zu tun, als vor mir zu stehen und permanent zu sagen, ich solle in die Realität zurückkommen und ihm dann sagen wie es mir geht. Sobald ich "gut" gesagt habe, plapperte er von einer Scheinwelt und ich sei nicht zurück. Griff nach meiner Hand und sagte "wir gehen spazieren". Meine Traurigkeit verwandelte sich urplötzlich in eine so große Wut. Das der mich einfach abschieben will! Ich bin nicht verrückt! Ich kam mir veralbert vor. Ich solle doch wieder das Mädchen sein, in das er sich verliebt habe. Stark, lebensfroh, witzig, stolz. Hahahahaha. War ich das tatsächlich vor mehr als einem Jahr? Oder bin ich nur eine gute Künstlerin? Er kam mir so fremd vor. Wie er sich benahm. Wie er.... wie er da vor mir stand und blöden Schwachsinn von sich abgab! Jut. Nachdem ich mich beruhigt hatte.. beschloss ich... nur noch in diese Situation zu kommen, wenn ich allein war. Wie sonst auch. Aber gerade das macht einen irgendwie noch mehr trauriger. Das es nur alleine geht, das man nicht einfach sein inneres nach außen stülpen kann. Tja. Hoch geflogen, tief gefallen. Ich bin leer jetzt und weiß nicht weiter.
Donnerstag, 29. August 2013
unaufhaltsame tränen
Ich muss mich dafür entschuldigen das es mir heute Nacht sehr schlecht gegangen ist und ich einen Gefühlsausbruch hatte. Ich muss mich dafür entschuldigen das ich meinem Freund damit auf den Leim gegangen bin und geweint habe wie ein Schloßhund. Ich muss mich dafür entschuldigen, dass es mir auch mal schlecht gehen kann. Aber das ist alles ein Fehler. Anscheinend muss ich das tun, was man mir sagt. Die Tränen unterdrücken. Meine Gefühle unterdrücken, und so tun, als sei alles gut. Ich habe keinen mit dem ich reden kann. Ich habe keinen, der mir nur mal zuhört. Der mich tröstet.
Selbst wenn es nur Worte sind.
Ich entschuldige mich nicht dafür, dass ich mir in den Bauch geschnitten habe.
Es ist das Einzige, was für mich da ist..
Selbst wenn es nur Worte sind.
Ursprünglich wollten wir uns morgens treffen. Ursprünglich wollte ich vor drei Stunden schlafen gegangen sein. Aber immer wenn er nachts mit seinen falschen Freunden unterwegs ist, kann ich einfach nicht schlafen. Ich kann nicht schlafen wenn wir uns streiten und er nicht auf meine Bitte eingeht, doch nachhaus' zu gehen. Er wollte mir nicht sagen, was er macht und warum. Wenn er mich im Telefonat abwimmeln will. Wenn im Hintergrund geredet wird, er daraufhin lacht und sagt, er macht sich hier gerade zum Depp. Ich habe einfach Angst um ihn. Ist das so schwer zu verstehen? Jetzt warte ich. Ich warte auf ne' Nachricht das er Zuhaus' ist. Ich warte auf einen Anruf. Ich warte darauf das er sich meldet. Ich befürchte, dass es bis drei Uhr nachts andauern kann. Ich befürchte, wir werden uns heute früh nicht sehen, weil ich einfach verschlafe. Ich befürchte, er ist daraufhin wieder sauer. Auch wenn er eben sagte, ihm sei's egal.Ich habe einfach Angst das er sich von anderen erneut zu Drogen hinreißen lässt. Es war ein langer Kampf bis es soweit war, dass er monatelang nichts mehr angerührt hat. Bis zu einem letzten Rückfall vor einer Woche.
Aber was sag ich schon da? Ich war ja genauso mit meiner Scheiße.
Ja, war. Ich habe mich lange nicht mehr geschnitten. Ich kann gar nicht sagen wielange. Mir gehts aber trotzdem scheiße. Ich kann nicht sagen, dass es ohne besser ist. Fast vermisse ich es. Es war für mich einfach leben...
Montag, 26. August 2013
Ganz schön still hier.
Ich nehm mir andauernd vor mehr zu schreiben. Einfach für mich. Um Gefühlen Ausdruck zu verleihen, um mich etwas freier von der Last zu fühlen. Das ist der Sinn der Sache. Aber ich trau mich nicht. Nicht weil es evtl. einige Menschen auch lesen werden, sondern weil die Vorwürfe der letzten Zeit mich eingeschüchtert haben. Darf ich noch an mich denken? In den vergangenen Jahren hörte ich desöfteren den Rat, dass ich doch mal an mich denken solle, nicht nur an andere. Mir eine Auszeit nehmen. Aber wie man's macht, es ist immer verkehrt. Ich habe eine Weile an mich gedacht, wenn man das so nennen kann. Ich hab auf meine Stimmung geachtet. Ich habe mich extra von wichtigen Menschen abgeschottet, weil ich eben dennoch weiß, diese Menschen verstehen mich nicht. Selbst wenn's meine beste Freundin war. Und dann, ist der Schlag in die Fresse da. Meinem Freund schenke ich all' meine Aufmerksamkeit. Mein "arrogantes egoistisches Verhalten", wovon ich nichts wusste. Das bekomme ich gesagt. Bin ich egoistisch? In Wahrheit nein. Ich bemühe mich um mich, kriege es aber trotzdem nicht auf die Reihe. Wenn ich mal auf den Punkt bringe wie es mir geht, kommt entweder nur "Hmmm" oder ich will wieder Mitleid.
Ich habe keine Eltern, die hinter mir stehen. Was kann man schon von einer Mutter erwarten, die nur an sich selbst denkt, ihr Glück und Reichtum dir vor die Nase hält und nicht im Traum daran denkt, wie weh etwas tun könnte. Was kann man schon von einem Vater erwarten, der nie einer war und nie da war, als man einen Vater brauchte. Vor dem man eher Angst hatte und kaum zu Liebe fähig war. Was kann man schon von Eltern erwarten, die etwas versprechen, sich aber nie daran halten und wie kann man da noch jemals an Rückhalt denken? Was kann man schon von Geschwistern erwarten, die sich nie melden und wo man denkt, man sei vergessen worden? Und was kann man schon von einer Familie erwarten, wenn diese längst sich anfühlt, als sei sie zerbrochen, als existiere überhaupt keine Familie mehr, kein Zusammenhalt, keine Liebe. Dennoch halte ich mich daran fest. Kann und will nicht auf andere hören, die sagen, ich muss alleine da durch, ich muss an mich glauben, ich hätte in ihnen eine Familie gefunden. Aber die, die das sagen, kennen es nicht anders, sie haben eine Familie, die immer für einen da ist, selbst wenn es mal kriselt. Sie können nicht nachvollziehen, wie schwer loslassen ist...Ich will eigene Wurzeln, die so sind, wie es eigentlich selbstverständlich ist. Mich lässt es nicht los. Ich weine, aber hören tut einen eh niemand.
Ich habe keine Eltern, die hinter mir stehen. Was kann man schon von einer Mutter erwarten, die nur an sich selbst denkt, ihr Glück und Reichtum dir vor die Nase hält und nicht im Traum daran denkt, wie weh etwas tun könnte. Was kann man schon von einem Vater erwarten, der nie einer war und nie da war, als man einen Vater brauchte. Vor dem man eher Angst hatte und kaum zu Liebe fähig war. Was kann man schon von Eltern erwarten, die etwas versprechen, sich aber nie daran halten und wie kann man da noch jemals an Rückhalt denken? Was kann man schon von Geschwistern erwarten, die sich nie melden und wo man denkt, man sei vergessen worden? Und was kann man schon von einer Familie erwarten, wenn diese längst sich anfühlt, als sei sie zerbrochen, als existiere überhaupt keine Familie mehr, kein Zusammenhalt, keine Liebe. Dennoch halte ich mich daran fest. Kann und will nicht auf andere hören, die sagen, ich muss alleine da durch, ich muss an mich glauben, ich hätte in ihnen eine Familie gefunden. Aber die, die das sagen, kennen es nicht anders, sie haben eine Familie, die immer für einen da ist, selbst wenn es mal kriselt. Sie können nicht nachvollziehen, wie schwer loslassen ist...Ich will eigene Wurzeln, die so sind, wie es eigentlich selbstverständlich ist. Mich lässt es nicht los. Ich weine, aber hören tut einen eh niemand.
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