Freitag, 30. März 2012

in your arms i feel so fine.

Ja, ich lebe noch. Auch wenn das Bloggen nachlässt. Es ist nur so, ich kämpfe mit mir. Ich sag mir so, im nächsten Monat wird alles anders sein. Du wirst einen perfekten Körper haben, du wirst hübsch sein, du wirst dir Hilfe suchen, damit du auch von innen strahlst, du wirst okay sein. Aber es braucht nur einen Absturzmoment und ich liege wieder auf dem Boden, obwohl ich nicht mal cm davon entfernt war. Es ist schwer. Nachdem ich letztens vor meiner Mutter zusammengebrochen bin und sie mir wieder mit ihrer falschen Nähe die Luft abgedrückt hat, wirklich alles etwas kälter. Gut war, dass ich meine Klingen unter meinem Kissen hervorgekramt und woanders hingelegt habe, denn heute war sie an meinen Sachen. Schnüffelt herum, bewacht mich wie ein Hund, ahnt vielleicht etwas. Hätte sie die Klingen gefunden, wär es vorbei mit meiner Freiheit. Aber sie hat sie nicht gefunden. Wenigstens in sowas bin ich gut. Es ist vielleicht auch die Erkenntnis, dass mit mir nur gespielt wird. Und ich es endlich ein wenig geschafft habe, mich fernzuhalten von solchen Dingen, aber es braucht wieder nur einen Moment und ich muss von neu anfangen. Und ich bin so naiv, und lasse mich jedesmal aufs Neue darauf ein. Weil ich genauso bin. Weil ich manchmal auch Nähe brauche, von irgendeinem. Doch ich weiß, dass mich beides zerstört. Die Tatsache das kein Mann mehr ihn mir sieht als ein Abenteuer und die Tatsache das ich vielleicht auf ewig alleine bleibe. Beides zusammen zerstört mich.

1 Kommentar:

  1. "Mitleid ist Schwäche, Angst ist Verrat.
    Reden ist Feigheit, er zählt nur die Tat."

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