Samstag, 7. April 2012

Aus den Trümmern der Verzweiflung bauen wir unseren Charakter.

Ich stürze immer wieder ab, stelle ich fest. Und immer wieder lande ich auf dem harten Asphalt. Ich stürze, krache nieder und muss selbstständig erneut aufstehen. Langsam frage ich mich: Wielange habe ich noch die Kraft selbstständig aufzustehen? Wieviele Stürze müssen es noch sein, bis ich nicht mehr von alleine hochkomme? Irgendwann, sehr bald, wird die Zeit kommen. Ich bin immer alleine und unsichtbar zu fallen macht es nicht einfacher. Ich falle unsichtbar hinab, unbemerkt, abgeschottet von allen anderen. Und warum schenken sie allen meinen Lügen Glauben?? Wirklich, wenn ich wieder und wieder abstürze, dazu verdammt im Dreck zu wühlen, bin ich es nicht dann auch? Abgemagert bis in den Tod, verstümmelt bis in die Verdammnis. Verlassen bis in die Ewigkeit. Gibt es keinen, der mich sieht, der mich auffängt? 
Weder noch, es ist schon alles versiegelt. 

1 Kommentar:

  1. Ich bin mir sicher, irgendjemand wird es bemerken! Und es wird nicht zu spät sein, wenn er dich auffängt und dich zurück trägt. Lass dir nicht die Hoffnung nehmen.

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