Montag, 15. August 2011

KOMM, KOMM, KOMM

Ich habe eine Liste gemacht, allerdings etwas verwirrend. Es ist eher so eine Liste in meinem Kopf. Für Dinge, die ich machen sollte und nicht machen sollte. Jedoch habe ich irgendwas verwechselt. Es gibt Dinge die ich tue, aber eigentlich nicht machen sollt. Und dann gibt es Dinge die ich nicht mache, die ich aber eigentlich machen sollt. Vorallem ist mir in den letzten Tagen aufgefallen, dass ich zu mir selber spreche. Ja, ich rede mit mir selbst, aber auch nur, weil ich sonst niemanden habe. Nein, falsch, nur weil ich mir klarmachen möchte, dass ich es bin, und keine Andere die diese Scheiße lebt. 


Irgendwie armselig, wenn ich so drüber nachdenke. Den Vorsatz den ich mir vorgenommen habe, etwas an meiner Situation zu ändern a la jemanden anvertrauen, ist wieder futsch. Stattdessen isolier ich mich nur noch mehr und jammer vor mir her das ich doch niemanden habe. Dumm. Und irgendwie tu ich es doch, jemanden zu vertrauen, auch wenns nur anonym ist. Dann schwör ich mir, von dem Schneiden wegzukommen und was mach ich? Ich breche den Schwur. Narben, die nie mehr weggehen. Selbst die älteste Narbe ist immernoch stark sichtbar. Und das nach vier verdammten Jahren! Eine Sache jedoch kann ich noch gut. Liebe. Und ich glaubs gar nicht, dass ich an sowas noch denken kann. Keine Beziehung. Ich kann es sowieso nicht. Ich bin sowieso nicht dazu fähig. Nach jedem Hoch kommt ein Tief. Wer braucht das schon? Wozu brauche ich das schon, wenn ich mich an meine Träume krall?! Nur wenn ich mit mir selber klarkomme, kann ich es wagen. Kann wagen und gewinnen. Ich gewinne nicht, ich verliere nur. Nichts ist besser geworden. Gar nichts. Die Zeit heilt keine Wunden. Alles eine grausame Lüge! Und sie schaut auf, nimmt meinen Arm und sagt: "Sie verblassen, die Narben." Nein, sie verblassen nicht. Sie sind da. Mal mehr sichtbar, mal weniger. Die Narben der vergangenen 3 Wochen leuchten rosa schimmernd auf. Es war zuviel. Ich bin zuviel. Schneidet ein Stück von mir ab. Es tut nicht weh. Ich bin fremd.

Freitag, 12. August 2011

Ohne Worte.


Es liegt etwas in der Luft...
Ich weiß nur noch nicht was...
Aber das Gefühl ist da...

Wie immer aber habe ich Angst mir falsche Hoffnungen zu machen,
und das ich doch sowieso nichts annährendes in diese Richtung führen kann.
Aber, aber, aber... wie kann man so einem Mädchen widerstehen?
Ganz doofe Sache. Ganz doof. Grad nicht passend. Warum jetzt?

Seufz.

Donnerstag, 11. August 2011

Why me?

Ich bin unsichtbar,
jetzt wirds mir klar, jetzt bin ich mir sicher.

Wenn man zu etwas gezwungen wird, etwas, was man eigentlich gar nicht will, etwas, was für einen überhaupt nicht in Frage kommt, etwas, wo man weiß, dass es einen von jetzt auf gleich verändern wird, was das Leben von einem Moment auf den anderen verändern wird, etwas, dass man sich selbst nie verzeihen könnte, etwas, dass nie mehr repariert werden kann.... dann ist es an der Zeit aufzugeben, an der Zeit zu schweigen über das was passiert ist, an der Zeit ein anderer gefühlskalter Mensch zu werden, an der Zeit ein Fremder zu sein, nicht mehr man selbst. Und man immer wieder daran erinnert wird, dass man zu schwach war dem Druck standzuhalten, dass man dazu verdammt ist bis in alle Ewigkeit diese Last zu tragen...
Ich bin schon lange nicht mehr.

Nichts ist schmerzender, als sich der Isolation hingeben zu müssen, 
nur weil man glaubt alleine am Besten zurecht zu kommen.


Montag, 8. August 2011

Ich lebe für Andere.

Ich werde mit einem Sonderschüler verglichen. Wieviel er doch in seinem jungen Alter erreicht hat und wieviel er noch erreichen will. Wie gute Noten er doch hat. Wie fleißig er doch ist. Und ich? "Du hast zuviel in den Jahren herumgetrödelt. Du musst mehr lernen. In den Fächern wo du schwach bist. Du musst fleißiger sein, du bist nur faul. Du musst überdurchschnittliche Noten bringen. Du musst dies und das machen. Du musst das Leben leben, was wir für richtig halten. Du hast zuviel Zeit vergeudet." Toll. Merkt man denn nicht, dass man mich immer tiefer führt in den Abgrund der Verzweiflung und der Hoffnungslosigkeit? Mir macht man ständig Vorwürfe wegen der Vergangenheit. Man erwartet soviel von mir. Soviel mehr Druck macht man mir, als eh schon da ist. Ich mach eigentlich überhaupt nichts mehr für mich. Ich schraube mich nicht vom tiefsten Loch bis in die Höhe für mich mehr. Wenn ich noch Abi machen würde, wärs nicht meinetwegen. Ich mach eigentlich alles nur noch für andere. Was ich will und erreichen möchte zählt nicht. Mir war zum heulen zumute, als ich dieses Telefonat mit einem Familienmitglied führte und diesem meine Träume erzählte. "Du musst etwas tun!" Ich weiß nicht mal mehr ob das Leben was ich gerade führe, für mich bestimmt ist. Ich lebe für andere. Ich lebe für andere. Ich lebe für andere. Je mehr ich mir diesen Satz unbewusst einpräge, desto mehr fühle ich mich wie Nichts. Ein Nichts. Ausbrechen gilt nicht. Ausbrechen ist verboten. Ausbrechen ist wieder ein Nichts. 
Ich bin ganz ehrlich: Ich mach nichts mehr für mich, weil ich ein Nichts bin. 
Ich mache alles nur noch für andere, weil ich eine Nummer Eins sein soll. 
Ich bin ein Nichts, wieder und wieder nichts. 
Tatsache.

Sonntag, 7. August 2011

Gehts eigentlich noch schlimmer?

Die Stimmung hier ist mies und meine Stimmung ist noch mieser. Nun sind wir nicht mehr zu zweit, sondern zu dritt. Mein älterer Bruder wohnt vorerst bei uns. Ihm geht es zurzeit total schlecht. Meine Mutter redet nur noch davon und ist immer kurz vorm Heulen. Ich sitz daneben und denk mir, genau so ein Verhalten will ich bei mir vermeiden. Jedoch versuche ich locker damit umzugehen, meine Späße zu machen und einfach wie sonst auch zu sein. Meine Mutter dagegen ist wie ausgewechselt. Will dauernd was unternehmen, - vorallem ich soll mitmachen. Sie schaut einen anders an und führt stundenlang Gespräche. Ich mein, ist ja schön das sie so für ihn da ist, aber wenn sie bei mir auch so wär, wenn sie wüsste was los ist, dann wär das für mich die Hölle. Diese Stimmung die sie ausbreitet triggert mich nur noch mehr. Ich weiß auch nicht. Mir gehts dadurch nur noch schlechter und es kommt mir so vor, als würde meine Luft noch kaum reichen. 
Klar, ist es auch schön meinen Bruder wieder mal zu sehen und das ich auch mit ihm was machen kann. Und das sich jetzt alle um ihn kümmern ist mir auch nur recht. Besser gehts nicht. Nur meine Mutter kotzt mich an. Wie immer. Mal wieder. 
Muss man denn immer in einer Sache noch mehr draufhacken und hinterfragen?
Wenn das so weitergeht muss ich hier raus.

Freitag, 5. August 2011

Träume, die nie wahr werden.

Selbst ich habe noch Träume. Sie erhalten mich noch am Leben. Träumer haben vielleicht keinen Plan, aber Realisten haben keine Visionen. Ich würde gerne einfach mal irgendwohin lostrampen. Durch die Welt fahren, vielleicht auch sogar mit dem eigenen Auto. Irgendwohin. Nur mit dem Nötigsten unterwegs. Kein langweiliges Richtlinien Leben. Kapsel mich von meinem alten Leben ab. Vielleicht geht das alles auch nach hinten los, aber dann habe ich es wenigstens gewagt. Ein Mädchen mit sovielen Träumen, aber dennoch zu schwach und dazu verdammt, dass sie niemals wahr werden könnten. Vielleicht könnte das Ende des Buches meines Lebens auch so aussehen, dass ich durch die Welt fahre und einfach nur lebe, dass was die Menschen von heute vergessen. Einfach nur existieren und nichts aus dem einen einzigen Leben machen. So denke ich, wenn ich mal für ein paar Minuten nicht von den Depressionen und der Trauer überwältigt werde. Aber dann kommt wieder der Gedanke, ja was, du machst es ja auch nicht, du trauerst vor dir her und sagst es einfach nur so. Du bist wie alle Anderen. Das denke ich dann. Das würden vermutliche alle denken.


Es geht immer weiter und weiter. Die Welt und die Zeit dreht sich immer weiter und weiter. Und ich geh mit; mit unverwirklichen Träumen und der Trauer. Alles geht mit. Aber was wenn ich mal aussteige, einer anderen Zeit folge und dort einsteige? Vermutliche würde mich bei diesen Gedanken jeder Mensch stutzig anschauen. Weil es anscheinend nicht dem vorgegebenen Leben entspricht. Aber nein, selbst bei diesen Gedanken bin ich mir sicher. Ich bin zwar etwas ängstlich, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Man hat wirklich nur ein einziges Leben. Und warum nicht ausnutzen? Alles ausprobieren? Vielleicht landet man am Ende sogar mit nichts und wieder nichts am Anfang, aber dann hat man wenigstens etwas gemacht. Dann kann es immernoch weitergehen. Ich denke mir manchmal selbst, wie kann ich über sowas nachdenken, wenn ich denn sowieso manchmal denke, dass ich aus dem Leben raus will? Irgendwie kommt halt selten eine andere Seite von mir zum Vorschein. Sie ist da, zum Überleben, selten, aber sie ist da. Mal so, mal so, aber nie kann ich mich für eine Ebene entscheiden, kann einer Zeit folgen.

Mittwoch, 3. August 2011

Antidepressiva & Sommerangst.

Ich habe heute total geschwitzt. Anscheinend hatten sie wohl doch alle Recht, dass der Sommer wieder auftaucht und es 30 Grad werden. Schön für andere, Pech für mich.
Ich bin mit Jeans und zwei Tops & Pulli raus. Bissl hochkrempeln ging auch noch, aber später gegen Mittag wurds lästig! Ohja. Mir graut es schon vor den nächsten Tagen. Vorallem macht mich schönes Wetter auch irgendwie mehr drepressiver. Ein anderes Thema gibt es zurzeit bei mir nicht, das hält mich schon ganz schön auf Trap. Allerdings beginnt morgen oder eher gesagt heute meine Show wieder. Hach, was geht es mir gut! Hach, was hab ich für gute Laune! Hach, was freu ich mich! Hach, ja. Nä -.- So wie ich mein Schicksal kenne, passiert wieder irgendwas unerwartetes und meine Laune ist ganz dahin. Oder ich bin wieder nur das still schweigsame Mädchen in der kleinen dunklen Ecke und bewege mich nur, wenn ich dazu aufgefordert werde. Juhu! 



Ich bin derzeit auch ziemlich am Grübeln. Man hat mir vorgeschlagen wegen einer bestimmten Geschichte zu einer damaligen Beratungsstelle zu gehen. Jedoch habe ich davor schreckliche Angst, schreckliche Angst das man das von mir denkt, was ich von mir selbst denke. Ich weiß noch nicht ob ich den Mut dazu aufbringe. Vielleicht irgendwann, ja irgendwann... (never) Und vorallem hat man mir zu Antidepressiva geraten. Hat jemand damit Erfahrungen? Hilft das? Wird man abhängig? Sind die stark? Super, mir wird dazu geraten und dabei berücktsichtigt man nicht, dass ich dafür zum Arzt gehen muss und das ist der Horror schlechthin für mich. Der weiß direkt nichts darüber. Würd mich gleich zu nem Psychologen überweisen. Aber dadurch denke ich schon, hm, man kanns mal probieren? Und dann immernoch abbrechen? Kann man das? Ach, ich bin so vollkommen durcheinander. Die ersten Schritt sind die schlimmsten und ich weiß auch nicht, ob meine Ängste sowas überhaupt zulassen würden. Ich bin so oder so alleine... hier und jetzt. Ever. 

Uninteressanter Post, aber wurschd. .