Dienstag, 21. Februar 2012

Rauchwölkchen über dem Kopf.

Bin ich so ein schlechter Mensch?
Nur weil ich so bin wie ich bin & mich nicht verstell,
nur um eventuell die schlechte Laune anderer Menschen zu beeinflussen?
Ich habe klar gemacht, was ich will und was nicht.
Da bin ich doch dann so wie ich bin.
"Lass es." , "Jem lass es."
Was soll ich lassen? 
Lassen zu leben?
Okay.

Samstag, 18. Februar 2012

Zwischen Anfang und Ende.


Es gibt nicht viel zu erzählen. Nur das ich erkältet bin und noch dazu gerade heftige Kopfschmerzen bekomme. Ich mich in den letzten Tagen zu dem dämlichsten Mädel entwickelt und auch gezeigt hab. Laufe einem Widerling hinterher, bemühe mich; mich zu melden, will aufklären, und ich werde abgeblockt, ganz einfach. Aber das hat jetzt ein Ende - hoffentlich. Ich muss vergessen. Also werde ich in meinen freien Tagen im Bett liegen, wegen Krankheit (hach, so doppelbedeutend). Ich hänge auch irgendwie zwischen einer Wand & einer Tür. Schmiede schonmal Pläne um dieses Jahr vielleicht etwas ansatzweise wundervoll zu gestalten. Gehe mehr mit Leuten raus, sperr mich nicht mehr ein oder alle aus, was mir womöglich wieder einen Verlust bringt, der mir den Boden unter den Füßen wegzieht, aber was solls? Ich hab nichts mehr zu verlieren. Nicht mal mehr mich. Gleich werde ich meine Pillen schlucken, vielleicht besteht ein Fünkchen Hoffnung das die Schmerzen aufhören. Was nicht bei allem heißt, dass ich mich besser fühle. Ich versuche der Leere zu entkommen. Denn ich fühle mich wie Nebel. Verloren im Dunst, mitten und überall. Nur nicht hier. Ich will nicht mehr alleine sein. Dennoch bin ich immer nur das dritte Rad am Wagen. Ich muss mich wiederfinden. Aber wo soll ich anfangen? Wie soll man anfangen, wenn das Ende schon beginnt?

Donnerstag, 16. Februar 2012

Ich hasse, ich will, ich möchte...

Ich hasse das Gefühl, zu vermissen. Explosionsartige Sehnsucht zu spüren. Die niemals endet, sondern immer weiter wächst. Ich hasse das ich all meine Liebe, wenn ich es überhaupt wage, in etwas hineinstopfe, dessen Bedeutung eigentlich sinnlos ist. Ich hasse das ich überhaupt noch jegliche Art der Gefühle empfinde. Ich will rein gar nichts fühlen. Ich will nicht den Drang zum Schneiden fühlen. Ich will nicht den Drang zur schlechten Laune 24 Std. jeden Tag fühlen. Ich will nicht diesen Geschmack des Schmerzens, dieser Enttäuschungen, mitten in die schwach erhellte Hoffnung hinein, schmecken. Ich will nicht mehr unsichtbar sein, ich will strahlen, von innen herraus, als sei nie etwas gewesen. Ich will die Hoffnung loslassen, dass ich jemals wieder mit einem Menschen Liebe teilen kann und nicht nur Leidenschaft. Ich möchte, dass mich die Depressionen mit ihren Krallen loslassen und für eine Weile in stillem Frieden lassen. Ich möchte endlich das Blut von meinen Händen loswerden, dass mich selbst in meinen Träumen hineinverfolgt. Ich möchte, dass mich die Angst & die Panik vor intimen Berührungen und die aufdringliche Nähe von Männern verlässt. Ich möchte sovieles rückgänig machen und vergessen, ich möchte mich aber erinnern. Ich möchte mich nicht mehr selbst fertig machen und sagen, dass ich den Haufen Dreck über mir verdient habe. Ich möchte nicht mehr fühlen, kein einziges Gefühl, vergessen, für eine kleine Weile, damit ich vielleicht wieder etwas atmen kann. 
  
Ich hasse, ich will, ich möchte, - was?
 



Alkohol lässt bekanntlich etwas des schmerzens Gefühle dämpfen. Genau das werde ich tun. Für eine Weile mich an alte Zeiten klammern, dessen Hauch heute auf meinem Bett sitzen wird. Mich ranklammern, etwas kichern, mich erinnern, zurücklegen, schweben. Ich werde in die Stadt gehen, Lebensmittel einkaufen und mich vielleicht dazu aufraffen eines meiner Lieblingsrezepte zu zaubern. Ich werde das Mädchen vorspielen, von denen alle denken, ich sei sie. Dabei versuche ich gar nichts zu fühlen. Mich so zu bewegen, so zu stehen, wie es für gewöhnlich kleine Roboter tun. In Trance. 
Nicht fähig zu leben & nicht fähig zu sterben. So sei es.

Dienstag, 14. Februar 2012

Leere. Leere. Leere. Leere. Leere. Leere. Leere. Leere. Leere. Leere.
Ausgelöffelt.

Sonntag, 12. Februar 2012

& es macht bäm, wenn mein Herz weiter bricht.


Ich brauche keine Therapie,
sondern eine neue Welt.


Samstag, 11. Februar 2012

Du fehlst mir so.

Ich werde heute wieder an dein Grab gehen. Nicht oft bin ich in der Gegend, aber wenn ich es bin, bin ich für eine Weile bei dir. Selbst nach zehn Jahren kann ich dich nicht loslassen. Du lebst in mir weiter. Denn du warst wie mein Vater, den ich nie hatte. Du warst und bist noch mein bester Freund, der jetzt in einer besseren Welt ist. Ich würde dir so gerne folgen, doch ich bin mir unsicher, ob du stolz oder enttäuscht von mir bist.  Ich werde wieder über dein Grab streichen, mich ins Gras setzen & still und leise weinen. Wie immer. Bei dir kann ich es. Weinen. Du fehlst mir so. Und wenn ich an dich denke, laufen selbst jetzt die Tränen. Du bist mir so verdammt wichtig, es zerreißt mich, dass du nicht mehr da bist. Eine tiefe Verbundheit, dessen Faden nie zerrissen ist, selbst durch den Tod nicht. Ich schmecke salzige Tränen auf meinen Lippen. Es kommt mir vor, als sei es erst gestern gewesen. Als wären zehn Jahre nicht eine halbe Ewigkeit. Und ich zittere wie damals, als man mir sagte, dass du gegangen bist. Bin ganz still, zittere nur. Starre irgendeinen Punkt an. Und dann breche ich weinend zusammen. Warum bist du nicht hier. Ich weiß, du würdest nicht wollen, dass ich traurig bin, aber es tut noch immer so weh. Wahrscheinlich bin ich die Einzige aus der Familie, die noch bis heute so darunter leidet. Nächtelang habe ich gebetet, habe zu dir gesprochen. Es hat mir geholfen. Heute bin ich alleine.