Dienstag, 22. Februar 2011

Menschen kommen nicht in Schachteln mit Zutatenliste zur Welt. Wir können nicht wissen, wie sie sich entwickeln.


Jeder geht seinen eigenen Weg. Wir wissen meist nicht, wohin er führt. Und welche Gefahren sich hinter einem Weg verbergen. Jedes Mal aber hinterlässt man Fußstapfen, die sich in den weißen unbekannten Sand drücken. Die Kunst ist es, solch' einen Weg nicht nochmal zu gehen. Man kennt ihn schon und ist nichts außergewöhnliches mehr. Doch viele zwingen einen, genau diesen Weg zu gehen, in denen andere schon ihre Fußstapfen hinterlassen haben. Weil es der Richtige sei. Der bessere Weg von allen. 
Ohne Umwege und ohne Halt. Manchmal aber geht man Umwege und das ist auch völlig in Ordnung. 
Denn am Ende findet man für sich den richtigen Weg.

Doch bis dahin muss man viele Hürden überwinden. Es liegen viele kleine aber auch große Steine im Weg. Äste, die einen die Sicht verhindern.  Dann liegt es an einem selbst. Räumt man die Äste fort und gräbt sich durch die Steine, um weitergehen zu können? Oder bleibt man lieber stehen und lässt es bleiben? Wer weiß was sich hinter den vielen Ästen und Steinen verbirgt? Noch mehr Hürden? Viele weitere Kämpfe? Möchte man dies riskieren um ins Licht gehen zu können? Was ist, wenn man erstmal eine Verschnaufpause braucht, weil man zu schwach ist? Und wer versteht das schon, dass man lieber einen Weg mit Umwegen geht, anstatt den natürlichen Weg aller? Wer versteht schon? Wenn man sich dann für den Weg mit den Umwegen entschieden hat, wird einem vorgeworfen, dass man nicht weitergeht und kämpft, nur weil Äste und Steine den Weg versperren. Aber manchmal ist man für diese Hürden viel zu schwach. Weil man schon vorher sehr viel gekämpft hat und jedes Mal umgeknickt ist. Wer versteht schon? Es kann nicht jeder genauso wie der Andere sein.

Aber am Ende werden wir erlöst, denn das Licht ist in greifbarer Nähe.
Wir müssen nur noch hineingehen... und fürimmer verschwinden...

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