Freitag, 22. Juli 2011

Kostbare Momente gibt es nicht wie Sand am Meer.

Gestern war ein sehr schöner Tag. Ich habe den Tag mit meinem Bruder in der Stadt verbracht und das hat mir auch so richtig gut getan. Selten unternehme ich etwas mit ihm alleine. Fast nie. 
Aber in einem Monat wollen wir das wiederholen<3
 

Wir haben viel gelacht und in diesem Moment habe ich auch alles um mich herum vergessen. Sowas sollte es öfters geben, dass ich einfach nur den Moment mit einem Menschen genieße und an nichts anderes denke. Leider, und ich kann mir nicht erklären warum, passiert das so ziemlich nie. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir uns nicht so oft sehen. Über Jahre hinweg erst. Vielleicht. Am Abend als ich wieder zuhause war, blickte ich beim Grinsen in den Spiegel und merkte, dass es nicht meine Augen erreichte. Und jetzt bin ich wieder so unglaublich leer. Einfach nur leer. Selbst bei meiner besten Freundin passiert es so selten, dass ich den Moment nur genieße. Ist es, weil ich so kalt geworden bin? Ist es, weil ich alles hineinfresse? Ist es, weil ich so abweisend bin? Der Tag gestern hat mich wirklich zum nachdenken gebracht. Aber nachdenken ist nicht gut. Nachdenken bringt mich wieder in die Fängen der Dämonen in mir. Solche kleinen, aber wertvollen Momente sollte man einfangen, verschließen, und aufbewahren. Denn solche sind die kostbarsten auf der ganzen Welt. Es ist wie das Glück, man kann es nicht behalten, es verweilt für eine kleine Ewigkeit irgendwo und zieht dann weiter. Aber es bleibt nie fürimmer und nie ganz. Am besten man hat ein Marmeladenglas für die Momente & ein Marmeladenglas für den Regen des Glücks, dass auf einen dann niederprasselt. 

 Nichts ist fürimmer. Nichts bleibt von Dauer. Nichts ist, was ich es bin.

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