Samstag, 19. Februar 2011

Ich weiß, wir sind zu jung um für immer zu sagen. Aber so fühlt es sich an.

Manchmal kann ich nicht mehr reden. Selbst wenn ich wollte. Als hätte jemand meine Sprache gefesselt, geknebelt, gefangen. Die Worte, sie drängen an eine Tür, doch diese Tür ist verschlossen. 
Diese Worte wollen erreichen und bleiben eingesperrt.
Ich höre die Worte von außen, die Aufforderung, mich selber zu entfesseln.
Ich kann mich nicht selber entfesseln, aber ich kann auch nicht sagen, dass es jemand anders tun soll.
Ein Vorhang aus Metall, gesenkt über mich, meinen Körper. Dahinter ist nur Einsamkeit. Hier ist die Einsamkeit weniger schön, denn sie ist falsch, obwohl sie den Anschein hat, echt zu sein. Sie ist schmerzlicher. 


Leben, was bedeutet das? Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht.

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